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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-31 · Heft 2106 (31.12.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2106 (31.12.1924)
Date
1924-12-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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w. mm Me«, MEr MEeMMnÄ. ' 81. WWKr'tM , mk S Ach reib Maschine versehen, die bei obrer Leistung von '10 bis 60 Worten bi der Minute ans ein« Entferynng von SO Meter bis zu 8000 Kilometer arbeitet und die von jeder Masch inschreib er in bedient werden kann. Nach -den Ausführungen deS englischen Ingenieurs werden im nächsten Jahrzehnt die Delegraphenamter zu automatischen UebermittlungSä m t e r n umgewandelt sein, bei denen sich die Arbeit der Telephonistinnen und Telegraphisten erübrigt. Das Teletyp arbeitet genau so wie das Telephon, mit dem einzigen Unterschied, daß die Meldungen nicht gesprochen, sondern geschrieben werden. Jeder Anschlußteilnchmer wird den anderen genau wie im telephonischen Verkehr anrufen können und gegebenenfalls das „Befetzt"- Zeichen erhalten. Man wird dann auch in jedem öffentlichen Lokal den Teletyp zur Ausgabe uwd Ausnahme von T e l e g r a m m e n so benützen wie heute den Fernsprecher. Das Teletyp ist im übrigen auch in der N a ch t zum Empfang von Nachrichten bereit, und zivar.fort Gegensatz zum Telephon ohne jede menschliche Mithilfe, so daß dcr Geschäftsmann, wenn er am Morgen feirr Bureau betritt, die in der Nacht ei ngelauftnen telegraphischen - Nachrichten geschrieben vorfindet. Wien, 31. Dezember. * Das Wetter. Di« Besserung tft rasch erfolgt. (Vit Oesterreich ist tast überall Ausheiterung bei mastigem Frost eingetreten. Die gestrige Mitta-gstempevcvbur betrug 6 GvÄd Rea-u« mur. Voran Gage: Emtrübung, zeittveise Niederschläge. » Die Lebensmittelmärkte. Die Großmavklikmlle war geistern überfüllt. Kälber sind bis zu 3000 K. pro .Mogvainmr im Preise gefallen. KaMeisch durfte sich' w-eiter billiger stellen. Der Naswmarkt wurde aus den meisten (Achteten bodnrsdeckend dotiert. Bei lMaiiem Verkehr, trotz Monatsschlusses, blieben die Preise ziemlich mrveräudert. Nur Spinat, der am Monlaa rapid im Preise gestiegen ist, hat tick verbilligt, 14.000 bis 16.000 K. vw Kilogramm. Auch der Obstmarlkt wies ausreich'nde Zufnlhveu aus. Aus den anderen Märkten hielt sich der Verkehr in bescheidenen Grenzen. * Ausdehnung des heutigen Nachtverkehres bis 4 Uhr. Mit Rücksicht aus die von der PolWbehöck-e aus 4 Uhr früh fostgelegte Sperrstunde der Kaffeehäiistr nsw. wird der Nachtverkehr der städtischen Straßenbahnen bis ungefähr 4 Uhr ab Ring verlängert. * Der Strahepbabusahrprets am 1. und 6. Jänner 1828. Am Donnerstag den 1. Jänner gilt auf den städtischen Straßenbahnen der Sonntagsiabrpreis. Am Dienstag den 6. Jänner gilt der Werktagsrahrpreis. FürHwgüscheme haben an beiden Tagen fehle Gültigkeit. * Die Festbeleuchtung des Rathauses. Aus Ersuchen der Policeidirektion wurde di< morgen anläßlich der Vollendung des Opponitzer Wasserkraftwerkes stattstndenke FostbesienchtuNg des Rathauses am folgende Stunden snldgMig festgesetzt: Nachmittags von 5 bis 6 Uhr und abends von 8 bis 9 Uhr. * Wähleraufnahme. Der Wiener Magistrat Hai in alle Hauser für die anfangs Jänner staltfindenide Wählerausnahme die Hmskisten und WaMranlageblötter zustellen lassen. Sollten wider Erwarten einzelne Häuser mit diesen Drucksorten nicht beteilt worden sein, so sind die Formulare beim Magistratischen Bezirksamt zu verlangen. * Schließung der Aeahpliscken Sammlung. Die Aegyptische Sammlung nn Klmsthisborffchen Museum bleibt bis auf weiteres geschlossen. * Die Differenzen zwischen der Beamtenkrankenverskcherung «nd der Aerzteschaft. Bor einiger Zeit sind zwischen der Wiener Aerzteschaft und der Krankenvevsicherungsanstalt der BundesangesteMen Differenzen ausgtzbr-ochen. die dadurch entstanden sind, daß die Aerzte erhöhte HonorarfockeruniM stellten, die zu erfüllen sich die Anstalt außerstande erklärte. Daraufhin haben die Aerzte den bestehenden Vertrag gekündigt. Zwischen den beiden Streiiterlen wurden BechoMungen eingelertet, die zu der Erwartung berechtigten, daß die Diffe°- renzen im Wege gütlicher Vereinbarungen beseitigt werden. Um Zeit zu BerhaMungen über die bestehenden Schwierigkeiten zu gewinnen, wurde die Kündigung des zwischen der Organisation der Aerzte Wiens und der §ttankenversicherMgsans1alt der Bundesangestellten bestehenden Vertrages im Einvernehmen beider Teile vorläufig bis zum 31. Jänner 1926 erstreckt. Eine weit-eve Verlängerung bis Ende Februar ist in Aussicht genommen. Der vertragsärztl iche Dienst läuft' daher weiter. * Die Bahngendarmerie -leib! weiter bestehen. Bundeskanzler Dr. R a m e k und Fman-Minister Dr. A h r e1 haben dem Polizeipräsidenten Schober, als den Chef der Bcchngendavnzerie und des Sicherheitsdienstes. be-Mlstragt,, mit der GenevaldirektioNd der Bundesbahnen Verhandlungen wegen Weilerbelass ung der Bahngend armerieM führen. Cs erging bereits die Weisung. daß bis zur vollständigen Klärung der AngÄvgercheit, die bereits -getroffenen Abbau-, Nebevfüihrungs-' und TransferierungSm-aßnaihmen sowie die Arbeiten des MbaiUMsschusses einzustellen sind. * Telephongebührcnerhohuug im Verkehre Oesterreichs mit Ungarn. Im Verkehre zwischen Wien und Ungarn kommen von: 1. Jänner 1925 angefangen für die Einheit des gewöhnlichen Gespräches neue Gebühren zur E'mhebung. Ein Gespräch mit Budapest wird,,220 Centimes, d. n 31.700 Kronen, kosten. Diese Gebi'chrvnerhöhnng tritt aus Verlangen der ungarischen Teleigrapihmverwaltnng ein. . * Neue Tageszeitungen in Wien. Das Jahr 1888 soll, im-e toir erfahren, die Zahl der Wiener Taigesblätter um zwei vermehren. Am 1. Avril soll ein eigenes' Ovgan der Großdeutschen, da, die „DeutsLösterreichischq Tageszeitung" ins uationaUozialiMche Lager hinübergeraten ist, erscheinen Auch die goweMichen Organisationen wollen ein eigenes Blatt heran soeben. Das Präsidium der Gewerb-egenoss-enschasten ist auf der Suche nach einer geeigneten Druckerei. . * Ein neuer Palästinafilm. Sonntag den 4. Jänner 1925 findet im Operwkino, 1. Bez^. Elifabethstraße 3, die Uvaussührung des eben von den Leitungen des Keren Kajemeth l'Israel und Keren Hcffessod ftrilggestellien PalästinaMns statt. Vorvevkaufskarten im Bureau des Keren Kasemech, l. Bez., Kämtnerstraße 86, in der Buchhandlung R. Löwit, 1. Bez., Rotenturmsttaße 22, und an den Kmokassen. Mitteilungen amdem Publikum. N O O I N H A U 8 „Zum Schmetterling“ Wien, ZI. Taborstrasee 31 Kammgram, 130 cm breit . . . , . 65.000 aufw, Oabardm, 130 cm breit . . , . . 98.000 aufw. Velours, 140 cm breit . . . . . liiiS.000 aukw. ALZ** IX JUSZV WOZT.K Q & n z Europa trinkt Tee Missotzkp Moskau Gegr. 1849 * Eine Gedenktafel für Alfred Grünfeld. Sonntag den 4. Jänner 1925, dem ersten Todestag des Meisters, findet um 11 Uhr vormittags die feierliche Enthüllung einer Bronzegsdenktasel an seinem ehemaligen Wohnhause, Gckreidomarkt Nr. 10. statt. * Verbesserung der Bahnverbindungen. Behufs Verbesserung der Verkchrsbeziehungen Mischen Wien und der Slowakei werden im Sommevsechrplan 1925 Mschen Wien- Ostbahnhof und Preßburg zwei neue Schnellzugspaarc geführt wecken, die rm unmittelbaren Anschluß an die Schnellzüge der Strecke Preßburg—Sille in-^Kaschau stchen und durchlaufende Wagen alter drei Klassen führen wecken. Auch der Verkehr mit dem Burgenland wick weiter verbessert und eine Vorinltta>gsverbmdnng von Elsenstadt nach Wien über Parndorf und umgekehrt einge- Wrt werden. Auch aus der Strecke Wiener-Nenftadt —Sopron wird der Verkehr ansgebant und eine neue durchlaufende PersonenMgsverbi'ndnng zwischen Wien und Szombaiheky, bezw. Nagtzkanizsa.und mngekchrt geschaffen wecken. * Die Lebensmüden. In seiner Wchnung hat sich der 56jährige Schichmachermeister Johann Battrsta erhängt. Das Motiv der Tat ist unbekmmt. — Die 54fährige HKfsarbeiterin Hedwig Weigersdorfer hat sich am 29..v. erhängt. Sie Hai die Tat aus Lebonsübeckmß begangen. — Der 51 jährige Handelsangestellte Julius H. hat sich Mtern inr Hotel Theresienhvf in der Engerthstvaße, wo er übernachtete, zu vergiften versucht. Er gab Nervenkrankheit und Woihmrngsnot als Ursache der Tat an und wurde m das Spital cpbracht. ' * TodrSsturz von der Leiter. A»n 21. d. stürzte in der Siedlung „Se.Ibschil.fe". 13. Bez., Cinsiedelei.gasse, der 54jährige TÄegvaphen-Oberwerkweister chranz Geiser von einer Leiter und verletzte sich schwer. Er wucke in das Spital gebracht und starb dort am 28. d. * Würste aus dem Kehricht verzehrt und daran gestorben. Die 51sährrge Wäscherin ffranziska Ca kann hat vor eiritgen Tagen beim Koksstieren auf dem Kehrichtablagevungsplatz in Kaiiser-Ebersdorf im Kehricht sechs Blntwiirste gefunden. Sie hat die Würste teilweise verzehrt. Sie wurde baiid darauf van 'Unwohlsein befallen und starb im Spital. * Ein Taschendieb rm Kino. Dem EhaEeur Iobann Schüller aus Badgastein wucke am 29. d. m einem Meidlin'ger Kino eine Brieftasche mit Bargeld und zwei Schecks der New-Borker Hannoverbank aus je 100 Dollar, Mammen 15,200.000 K. wert, gestohlen. Kleine Chronlk. * 12.000 Juden in Portugal. Nach einorn eben in Lissabon erschienenen Mmanach leben in Portugal tiaitb 12.000 Juden. Im Jcchre 1904 wurde in Lissalbon die Synagoge „Sckiaave Tikwch eröffnet. Im Jahre 1813 mündete Ra'bbmer Mrahaen d'Abella die erste Syn>a.goige seit der historischen Judenanstreibung. Die jüdische Gemeinde Lissabons besitzt eine Bibliothek, unterhält eine Schule und 'beaufsichtigt eine Anzahl WchÄätigkeitsinstitute. In der Ru>a Nova dä Gstrüla zu Lissabon befindet sich ein Mer jüdischer Friedhof mit gutechaltemn Gräbern. Die Stadtchronik erzählt, daß dieser FriMof nach dom großen Erdbeben des Icchres 1755 angelet worden ist. Don früheren jüdischen Friedhöfen findet sich keine Spur n;chr. * Weibliche Erfinder. Emer sehr i-ntevessanten Echckbnmg der Fra-uenaibteiluna des am errkan ischen Arbeitsaantes entnehmen wir die Tatsache, daß die Zahl der Frauen, die Patente für CrfinduMn lösen, von Jahrzchnt zu Jahrzehnt an steigt. Diese Erfinbumigen liegen mvf ganz ver-s schicksnien Gebieten und beschranken sich nicht auf Kleim'Meiten, vielmehr sind darunter evstklafsi^e Erfntdungen'zur Förderung der Wissenschaft wie der Industrie. Die meisten Etfindunigen streiken VerbefferulNEn auf hauÄwirts'chaftlichom Gebiete an (Wohnung, Küche, Badeeinrichtung, Kin^immer ufw.). An zweiter Stelle sicht das Gelbiet der Toilettefragen und der Gegeustände zunr persönlichen Gebrauch. Ersindimgen für Transhovtmittel (Auto, Fahrrad. Tmmbahn ufw.) stchen an vierter Stelle. * Sport und Haarfarbe. Der bekannte amerikanische Impresario Georges Fitzmaurice ist auf den sonderbaren Gedanken.verfallendas schöne Geschlecht nach der Haarfarbe auf seine sportliche Eignung zu untersuchen Bei den merkwürdigen Versuchen, die er mit Unterstützung zahlreicher Colleges und Lyceen unternommen hat, veranstaltete er einen sportlichen Wettbewerb zwischen 800 brünetten Und 800 blonden Mädchen. In diesem Kampf haben olc Brünetten im Wettlauf und Schwimmen die größte Ausdauer gezeigt: an Geschmeidigkeit und in der Rer!- kunst erwiesen sich die Blonden als überlegen. Tie Sieger wurden sorgfältig ausgesucht und in besonderen Wetlkaii-pftv gegeNübergestellt. Im letzten Ausscheidungskampf blieben sechs junge Mädchen übrig, die die höchste Punktezahl erreicht alten. Darunter befanden sich vier Brünette und zwei blonde. Auf Grund dieses Ergebnisses gibt Mr. Fitzmanrice den dltnkelhaarigen Frauen den Vorzug. — In Europa Mtffft Man kaum soviel Zutrauen zu einem derartigen EnsicherwNngskampf empfinden. Es müßte erst die Frage geklärt werden, ob die blonden Damen, die sich zum Kampf gestellt haben, allch tvirklich von Natur aus blond sind, oder ob nicht das Wasserstoffsuperoxyd kunstvoll nachgeholfen hat! * Der Anfang einer Karriere. In der New-Uorler „Sa- ' turday Review" steht die Geschichte eines berühmten englischen Journalisten, der nicht genannt wird, der aber eine der hellsten Leuchten des zeitgenössischen'Journalismus sein soll. Die glänzende Laufbahn dieses Mannes begann w' Er kenn als ein Jüngling aus Schottland nach London und konnte bei keiner Zeitung ein« Stelle finden. In seiner Verzweiflung ging er in das Postamt in der Fleet-Street, um seinem Vater zu schreiben; er wollte Geld haben, um heimkehren zu können. Auf dem Pult des Postamts saß eine schwarze Katze. Der. junge Mann HM der Katze die Briefmarke hin, um sich selbst das Befeuchten zu ersparen: siehe da, die Kotz« leckte die Marke alb, vielleicht erfreut von dem süßen Geschmack des Gummis — und der junge Mann, der wirklich das Talent zum Journalisten hatte, schrieb sofort ans ein Telegrammformular einen Artikel über diese Briefmarken-Leck-Katze, di« vom Staat tat Postamt Fleet-Street eigens unterhalten werde, zur Bequemlichkeit des Publikums. Der Artikel erschien nicht nur, sondern schlug mächtig ein, da8 Postamt Fleet-Street war von Reportern und Zeitnngsphotographen belagert und von Leutm, die Marken kaufen wollten. Der Tierschutzverein griff ein, Mn Schuhe der Katze — und der junge Journalist war ein wmachter Mann. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.: Der praMsche ßfatoaf! Alle Schichten der Bevölkerung sind unter den gegei> wävkigvn schwieviMN Wivtichastsverhältniffen zu Lußersier Sparsambeit gezwWNgE Wer der Winter steht vor der Tür und die Anschasiwwg des NotwendiMen an B e k l e i d u n g sst ü ck e n läßt sich mcht umgehen. Billig und p r a k t i s ch ist nicht dasselbe! Es handelt sich darum, bei aller BAiigksi-: qualitativ emwandfrsie Gegenstände, wie Damen- und Herrenwäsche, Stoffe, Strick- und Wirkwaren und mckere Bekleidungsstücke für den Wmte-rbodorf m erwerben. Dies-bemMh seichn-et sich das altrenommierte Warenhaus Brüder Schisjmann in der T a b o r st r a ß e 4 8 aus. das eine reiche Austvohl der genannten Gegenstände zur freien Besichtigung vorlegt. Hier'ist Billigkeit und Qualität vereint. »Tauziustitui Hermann Braun, 14. Bez., Reindorsgasse 4? Tel. 83-4-01. Vereine. VortrSge «nd Bersammlungeu. Bethwaadttwrim, 9. Bez.. Türkenstraße 9. Heute um 7*8 abends Vortrag A u e r b a ch über Anton Tschechow. —Z ionistischeJngendgrnvpeLeopolbstadt. Heute, präzise '/,8 Uhr. abends im Lokale. 2. Bez.. Zirkusgasse 38, Plenarversammlung mit anschließendem Referat. Gaste willkommen. — Jngendgruppe der zionistischenSektion Zwischenbrücken. Heute um 7 Uhr abends Vorlesung des Herrn Schwager. Erscheinen Pflicht. Gäste, willkommen. _ „Das Zelt", eine Wische, illustrierte AronatSschrift. Redaktion: Engen Hoeflich und Architekt IM Hahn. Das soeben erschienene Heft 9 enchalt neben einer schr großen Anzahl von evsMafsigen Illustvationen Arbeiten von ZlegLer über Max Lieoermann. Kalmer über Georg Merkel, Berl über Ignaz MoscheleS, Garfield über den a .erikanWen Maler L o z o w i ck. und S i n g e r über beu Chefkonstrukteur A rn st ein. UeberdieS enthSlt das Heft Aufsätze von S. K a l f f über „Die Juden in Surinam" sowie voll Dr. B a l a b a n über „Der russische Zöllner Bezalrl". Äu erzählenden Beiträgen bringt daS Heft von Doroschewitfch .Das Bildnis Mosis", von Gina K a u s „SalomonS Ring", von Fr. G o t t l i t fi „Die Kokosnuß", von Chaim Bloch „Chassidische Geschichten", und aus dem Nachlaß Bin Go riou s: „Gadiel". Schließlich die sehr reichhaltige Rubrik: Buch, Kunst und Künstler. — Da8 Heft ist, wo nicht anders, durch den ffi. LSwi t-Derlag, Wien. 1. Bez., Fle'schmarkt 1. zu beziehen. Weiterer Nachmittag im Lainzer Bersorgungöheim. Der ^Heitere Nachmittag', d-er für die indischen Pfleglinge im Wiener Bevsovgmvgsheim anläßlich des Channkkahfestes deronstailtet wurde, wurde von Frau Konzertsanperin Kvgau mit Mischen Volksliedern eingckeitet; ihre schöne Stnmne schuf sofort Feiertogsstimmwog; auch zu>m Schluß erfreute ste noch einmal die Hörer mit einigen Liedern. Dann folgte Adolf Hirsch, der „Dumme KM",' der Hofnarr von Sötern er brachtie Improvisationen von echtem Humor und Geist. Der ZauibevLünstlor mck Bauchredner G ast o n zeigt« u. a. seine Glanznummer, die .sprechende Hand", öle unendlich komisch wirkt. Der Humorist Fritz Walde« amüsierte das Puibliknm mit einem Tohuwabohu von launig erzählten Anekdoten. Auf diesem Geibiet tat sich auch der Conferencier Direktor ANmeLer hervor. Wiener Livd-or sang die Konzertsängerin Fräulein LAß Fleuron, be-gjleitet von Hsvm Konzertmeister Peters, und riß mit ihren vortrefflichen Davbietnngen alle ArNvesenden zu dankbarem Beifall hin. Als letzter fei noch der jwgendliche Pianist Walter Landau genannt, der betm Vortrag einiger KmnPositwMn voir Chopin und Schumann beldswirndes, Talent bchundete. Den zahlreich erschiedenen Gasten werden diese Stunden harmlosen Amusoments lang im Gedächtnis bleiben, wellche den Pfleglingen wirkliche Freude bereiteten. Für die kranken Pfleglinge, die am Fest nicht teilnchmen konnten, wurde nach einem Festgottesdionst im Betsaal mck feierlichem EntOnden der acht LIchüein eine Festjanse veranstaltet, bei der sie von der Arbeitsgemeinschaft Indische Krankerrfi'msovge mit Tee und Backwerlk reichlich bewirtet wurden. Radio - Salon der „ Wiener Moraenzeitnng" im ,.Haus bet Dame" Crgon A.-G.. 1. Bez.. SHwedenplatz 1. Vorführung der Wiener Sendung täglich von 11 bi« 1 Uhr mittags und von 4 bis S Uhr nachmittags. E i ntritt frei. Kein Kaufzwang. Verkauf erstklasiigerRadio-Apparate und -Bestaudteist * Radioprogramm für Reutet 9 Uhr: Marktbericht. - 11 Uhr bis 1 Uhr: Silviug. - 1 Uhr 5 Min. r Uraniazett. - 1 Uhr 20 m\n.) Wetterbericht. — Vs4 Ubr: Wiener Börse. 4 bis 6 Uhr Kogzert Silving. — 8 Ubr r „Der Verschwender" (Radiobühne' — V^O bis V92 r Heitere Musik. inii n, STÖTtr I

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