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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-30 · Heft 2105 (30.12.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2105 (30.12.1924)
Date
1924-12-30
Page
Seite 5 (sequence 4)
Language
German
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Nr. Z16S Men. Dknsksg An neues schweres flrdbebe» in 8avan? Washington, 29. Dezember. (Wolff.) DK Seismographen her Universität in Gdovgetown verzeichneten gestern um 6 Uhr 8 Minuten abends dlite heftige Erdbewegung. DaS Beben dauerte bis 8 Uhr. Man mm irrt an, daß der Mittelpunkt der Erschütterung 6000 Meilen entfernt und möglicherweise^ in der japanischen Erdbebenzone Liegt. Tokio, 29. Dezember. (Wolff.) In Kuhiro wurde ein heftiger, zwei Minuten andauernder Erdstoß verspürt, d.'m mack einer Senkung des Meeresbodens znschveibt. Auch in, Tokio selbst machten sich verschiedene Erdstöße fühlbar. Au Paradies am Nordpol? - „Nva Daglvgt Allchanda" (Rr. 389) be« schäft-tgl sich mit. der zunächst etwas phantaftiich rnmu'teNdLN Hypothes« des Amerikaners Green, nach der om noch uwentdeckter Kontinent mit paradiesischen Klima am Nordpol läge. . ., Kürzlich hat die schwedische Akademie der Wissenschaften verschiedenen Schwesterorganisationen den Dorschbag unterbreitet, >m ^den Dienst der geographischen Forschung eigens eingerichtete Luftschiffe einzufiellen. Die Großtat des Z. R. 3, der Flug über das Maattische Meer, hat diesem Vorschlag bk kou'ivete Fonn gegeben. Derselbe Gedanke wuchs und reifte aber bevoi-ts im Geist des deutscken Luist^chifffapitans Walter Bruns, der dieser Tage nach Stockholm zu Besuch Vom und dort mit Dr. Sven Hedin, Professor Dr. Geer, Direktor Wallten und anderen Männern der Wissenschaft Rücksprache genommen und ihre volle Beistimmung §u seinem Projekt gefunden hat. Als. Leiter der Expedition ist der alte HÄd der Polarforschung Frithjof Nansen vorgesehen. In Christian«: hat BrumZ seinen Plan genau dargelegt. Die Erforschung des Nordpols schreitet ihrer letzten Vervollkommnung entgegen. Was aber wird man da droben finden? Das Voraussagen hat 'ber amerikanische Seeoffizier Fitzchugh Green versucht. Seine Theorie wird Vielleicht manchem Achselzucken begegnen — aber er bleibt bei der romantischen Bovstelbh'ng, es könnten die Luftschiffer im Äußersten Norden ein Land des Glückes, ein blühendes Paradies finden. Seine Theorie stützt Green nicht bloß auf Tradition und Geschichte, sondern auch auf gewisse wissenschaftliche Tatsachen. Um den Nordpol breitet sich ein unerforschtes Gebiet von mehreren Millionen Öüad'ratkilometer Umfang aus, und zwar mehr nach der amerikanischen Seite zu. Dort drüben, hofft Green, soll das Wunderland gesurcken werden. Der Geologe Dr. Harris in Washington imemt, die Verhältnisse unter den Meeresströmungen im Nördlichen Eismeer möchten wohl auf einen ausgedehnten Festla ndkern am Nordpol hinderten. Ferner wird auch auf die Kette vulkanischer Erscheinungen verwiesen, die sich in deutlicher Linie vom nördlichen Teil des Stillen Ozeans über die japanischen Inseln und die Alouten bis gegen den Nordpol hin evstveckt. Ziehen wir die Linie weiter, so stößt sie fast direkt auf das unerforschte Gebiet, umid über den Pol hin verläuft fie in gsvader Richtung gegen Island zu. Vor mehreren Jahren, als in den arktischen Gegenden ein außergswöhulich warmer Sommer war, berichtete der amerikanische Walfischfa'ngerkapita>n K e en a n, er habe nordöstlich von Point Barvoiw Land -eschen. Auch Peary erMckte von Kap.Thomas'Hubbard aus gegen Nordtveften einzeln« Bergspitzen. „Da also," meint Green, „muß ein Kontinent liegen." Ist aber dies Land bewohnbar? Und wohnen Mettschen dort? Green sagt weiter: Im Jahre 956 entdeckte Erik der Rote Grünland.- Sofort strömte das Wikingerdolk hinaus und noch jetzt finden wir im Bergensischen Archiv Schriftstücke über norwegisch« Laudgewinnun'gen in Grönland. Das letzte norwegisch« Schiff, von dessen Heimkehr mit reicher Ausbeute aus der b l ü h e n d e n Kolo n i e dort oben berichtet wird, soll 1410 Mvückgelonnwn sein. Dann kamen lange, lange Zeiten verwüstender Kriege über Europa. Kein Schiff fand mehr den Weg nach Grönland;' es war als fei der Seeweg dorthin in Vergessenheit geraten. Um 1700 wurde Grönland neu entdeckt. 1721 gründete Hans Coede dort die erste neue Kolonie. Mer er brachte zugleich die Botschaft: die alte n orw e g i s ch c K o I o n i e, über 10.000 Menschen zählend, war verschwunden! Wo ivaron sie hin? Zmn Schiffbau fehlte ihnen bas Holz — sie waren jenseits der BaumMenge. Von den als gutmütig und friedlich bekannten Eskimos war keinesfalls d',.« gan'« Kolonie uiedergemacht worden. Green verweist auf die Sage. Sie berichtet, die weißen Männer feien plötzlich weit nach Norden gewandert, in ein Wunderland, das die Eskimos kannten, aber wegen des Treibens böser Geister fürchteten. . ,M iift ein warmes Land, das ganze Jahr im Sommerschmuck, bewohnt von allerlei Getier. Es liegt die Kiffte entlang gegen Norden." Das ist derselbe Wog, den Peary, Kaue und Hayes, die Nordpolforscher, gingen. Es war der natürlichste; er bietet auch die beste Jagd. Was dem heutigen Forscher entsetzliche Mühen kostet, :nag jenen längst an Polarver- Wtnisse gewohnten Generationen viÄ leichter gefallen fein. Jette Wanderer nach Norden kamen me mehr ümück. _Wiener Morgettzeriu ntfletlmaM •» de» Mibtn. Seelische blutftisch Montag eingetroffen Kabliau m. ein Kilo K. 14.000 K. 10.000 Lebende Karyferr! | Echte Kieler Bücklinge, pro Stück . . . K. 3000 * Echte Meier Sprottbücklinge, 10 dkg . K. 3000 „Echte Kieler Sprotten, 10 dkg . . . . U. 4000 Oeffardinen, Sardellenprodukte, marinierte Aale, ff. 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Rings umher wäre es —- so meint Green — bewacht von einer mächtigen, auf ihren Gipfeln mit ewigem Schnee und Gis bedeckten Bergkette. lieber seinem Innern lagere ständig eine Schicht warmer Dünste, die Trenmvngswand zwischen der warmen und kalten Luftschicht. Oberhalb dieser. Trennungswand «endlose Flachen eisiger Wüsten, unterhalb — eine fruchtbare Ebene Mit feiten Weiden. „Und hier loben die Nachkommen der Nordländer — unter idealen sozialen, Bedingungen." Aber selbst wenn wir van diesem Traum Metzen, so eröffnet doch eine Luftschiffahrt über jene Gegenden weitgehende Möglichkeiten auf der Grundlage nüchtevner Tatsachen. Ein Luftweg über den Nordpol ivürde die Strecke zwischen Europas und Asiens Hauptstädten um etwa 1000 Meilen verkürzen; e§ liegt klar auf der Hand, was dies für den Verkehr, bedeuten müßte. Die Vorbereitungen zur Reffe find schon im Gang. Der Juni dürfte als bester Zeitpunkt für den Flug erscheinen. Kapitän Bruns will ihn dann wagen. Raold Amundsen wird kaum Kurückstchen. Das amerikanische Luftschiff h enaud oah" ist ebenfalls — und schon länger, wie jeder weiß — für solche. Fahrt vorgesehen. . Das „Wettffiegen nach dem Nordpol" kann also beginnen. Der nächste Sommer soll uns künden, was jeder von seiner Gondel aus entdeckt 'hat. Wird jenes Paradies am Pol sich findm?? Set Berliner Finanzskaudal. Die Mitwirkung von Beamten der Preutzffchen Staatsbank Wie die Berliner „Montags-post" meldet, ist im Zusammenhang mit.der Verhaftung Kutiskers Geheimrat Rühle von der Preußischen Staatsbank unter dem Verdacht der Untreue gegen die Staatsbank und weiters wegen dringenden Verdachtes der aktiven Bestechung, beziehungtz-weift Beihilfe verhaftet "worden. Weiters tvnrde der Oberinspektor Blo da von der Preußischen Staatsbank unter dem Verdacht verhaftet, daß ihn das Vorstandsmitglied der Kredit- und Handels-A.-G. in Berlin Dr. Feld bestochen'habe. Dr. Feld wurde gleichfalls' dem Untersuchungsgefängnis Moabit überliefert. Cs dürften noch weitere Verhaftungen von Beamten der Staatsbank erfolgen. Der Sohn des Iwan Kutisker, der 19jährige Max Kuti 'ske r, der Direktor des von seinem Vater begründeten Konzerns der Au tolnobil- und Mötoren- A.-G. ist. wurde ebenfalls v erhafte t, da er als Deckung für die -Geschäfte seines Vaters Wechsel unterschrieben hat, für die keine Unterlage vorhanden ivar. . Set Pridatsektetflr Lrkat Kötners geflüchtet. Gestern meldeten einige Blätter, daß der Direktor Joses H o s f m a n n der.. K ö r n e r - W e r k e unter HintevlasftMg Von M i l l i a r d e «s ch u l d e n aus Men verschwunden ist. Wie uns vom Hause Körner nritgeteilt wird, war Hoffmann niemals Direktor der Kömer-Werke, sou>dern lediglich als Privatsekretär des Chefs des Hauses cnvgvstellt. Wie verlaute:, sollen nur Privatfirmen durch persönliche Schulden Hoffmauns in der Höhe van 600 Millionen Kronen geschädigt sein. 30. Dezomber 199^1 Seile 8 Wien, 30. D^;ember. * Tauwetter, Stürme, Sck»isf8katastrophen. In der Wetterlage Mitteleuropas ist eine Aendevung eingeireten. Eine allgemein« Westströmung.mit Erwärnmug hat Mrchaeciriffen. Voraussage: Westtvettcr mit Niederschlägen, im Tal Wavuie und Regen, auf den Höhen Kälte.und Schneeitürme. — Ifln Mittelmeer und an der englischen 5küst« herrschen heftige Stürme, die S chisssk atastrovh e.n hervörgorufen haben, bei denen Menschenleben zugrunde gingen, An der Küste von Wales ist eine Flaschenpost angeschwemmt worden mit folgendem Inhalt: „Wir haben Schrffbruch erlitten, nicht die geringste Hosstrung. St. Caradoo." Es handÄt sich nm einen fradsischen Dampfer, der seit mehreren Tagen vermißt wird. Da gestern zwei Leichen des Daanpfers „St. Caradoo" an das Uf«: geschwommt wurden, nimmt man an, daß die g a n z e B e s a h u n g ums Leben gekommen ist. * Günstige Ileischimporte. Di« Großmarkthalle hatte getern wre-drr außergewöhnlich günstige Flestchrmport« aufprweisen. Mittels Bahn sind 56 Waggons vm Gew'chte von 895 Tonnen eingeilangt. Außerdem kamen noch 14 Waggons, die am Sonntag einaetroffen smd, zur Ausladung. - Ferner brachten Händler aus der Umgebung große Mengen Kälber in me Halle. Irn Großhandel vollzog sich der Verkehr lebhaft. Preise tabil. Der Naschmarkt wurde zwar dürftig beliefert.urch bot fast ein ödes Bild, allein di« Vorräte langten zur De'ckuttg des schwachen Bedarfes aus. Ans Italien sind FrWartaffckin e-mgelangt. die M 10.000 bis 12.000 K. pro Kilogramm, verkauft wiurden. Der Verkehr aus den anderen' Marktgebiet«: hioft sich bei spärlicher Känferbeteiligung in den' beschoidensten Grenzen. * Die Folgen des Zollbeamtenstreiks Die Beamtsn der Finauzlandesdirektion und des Zollamtes, die am. Samstag eigen eintägigen Demvnstrationsstreik veranstaltet hatten, nahmen gestern ihren Dienst wiÄer auf. Sie bchaupten, daß dre Geschäsiswelt durch den Streit nich t geschA>igt worden sei, da ich während des Ausstandes die ZM der nicht abgLfertigteu lluslandskollis nur um 3000 Stück vermehrt habe. Somit ei die Gesamtzahl der unerledigten Kollis nur von 23.000 auf ungefähr 2 6.000 gestiegen. Im Vorjahre hätten die Zollbeamten vom FinanMinisleriunr. für die Aufarbeitung der Rückstände eine Prämie erhalten, Heuer habe das Finanzmmfftermm eine solche brüsk aibaelehnt. Uebrigens sind die Vertreter der Beamtenschaft der Meinung, daß alle Sendungen, die vor dem 31. Dezember dem Zollamt übergeben wurden, nach d e m a l t e n und nicht nach dem neuen Zolltarif bchandelt werden nmssen, welcher Auffassung sich auch das FinanMiniftermw werde aubeguemen muffen. * Der Straßenbahnverkehr am 31. Dezember. Im -Anschluß an den Abendverkehr am 81. d wird ein Nachtverkehr auf den Hauptlinien der städtischen Straßenbahnen bis ungefähr 3 Uhr früh ab Ring durchgeführt werden. Auf den Zügen dieses Nachtverkehrs gilt der Einheitsnachtfahr- Preis von 5200 K. unterschiedslos für Erwachsene und Kin^ ver. Die Monats- und Halbsahresnehkarten sowie, die Anweisungen auf den 2600 - K.-Abendtarif sind gültig. Dagegen haben Strecken karten, Anweisungen auf freie oder ermäßigte Fahrt sowie im fahrplanmäßigen Verkehr des Vortages gelöste Fahrscheine auf den Nachtverkehrswagen keine Gültigkeit. Der Bahnhofrundverkehr entfallt in dieser Nacht gänzlich. * Elektrische Straßen- und Festbeleuchtung -es Rathauses aus dem Opponitzer Kraftwerk. Am Samstag um 12 Uhr nachts ist der elektrische Strom aus dem Wasserkrastwerk in Opponitz zum ersten Male in Wien angelangt. Am 31. d. werden um 7 Uhr abends in 53 Straßenzügen ungefähr 1700 neue elektrische Lampen in Betrieb gesetzt. Außerdem wird das Rathaus am 1. Jänner von 5 bis 6 uyr und von 9 bis 10 Uhr abends festlich beleuchtet werden. * Vortrag Prof. Dr. Weizmann. Das Zionistische Landeskomitee teilt mit, daß die für den Vortrag Professors WeizMann reservierten Karten spätestens bis Mittwoch den 31. d., 4 Uhr nachmittags, abatzyolt werden müffen, da sie sonst anderweittg verwendet werden. * Zwölfte österreichische Klasseulotterie. Bei der gestern stattgefundenen Ziehung der ersten Klasse gewannen: 100 Millionen Kronen das Los Nr. 63.936; 40 Millionen Kronen das Los 77.491; 20 Millionen Kronen das Los Nr. 34.068; fe 10 Mllionen Kronen die Lose Nr. 22.357 und 95.636 ♦ je 6 Millionen Kronen die Lose Nr. 8910, 49.728, 60.439, 87.491 und 95.898; je 4 Mllionen Kronen die Lose Nr. 1337, 23.810, 33.495, 87.318, 64425, 65.910, 70.910, 88.070. 87.357 und 90.898; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 12.626, 16.994, 23.469, 24.728, 26.439, 28.093, 36.754, 40.491, 43.070, 46.705, 52.994, 54.857, 56.994, 61.093. 62.963, 75.093, 88.728, 96.752, 96.901 und 98.626; außerdem wurden 2460 Gewinne zwischen einer Million und 320.000 K. auSgelost. * Ausstreuen! Sonntag abends hat sich in ganz Wien auf den Straßen eine Kruste von Glatteis gebildet. Das Awfstreuen ließ wie gewöhnlich sehr viel zu wünschen übrig. Der seinerzeitige Kompvtonzstreit zwischen der Gemeinde und den Hausbesorgern über diese pflichtgemäße Obsorge hat nnr das Resultat gebracht., daß das Passieren der Straßen an solchen Tagen für das Publikum nach wie vor gefährlich ist. Es hoben auch zahlreiche Personen Verletzungen erlitten. Airf soltsanie Weise vevimglückte der Fleischhauer Robert Ba zul ik in der AlHanstraße durch Sturz. Dabei entlud sich eine Repetierpistole, die er m der Hosentasche tridg, und die Kugel drang ihm in den rechten Oberschenkel. Sohr schwer verletzt wurde er von der Rettüngsgesellschast in di« Unsallstation aebracht. Sonst hat die Rettüngsgesellschast noch bei zMveichen durch Stur; veranlaßten oft schwereren Unfällen Hilfe geleistet. * An einem Bisse« erstickt. Der 36jährlae Invalide Joses Seibold. im Rainer-Spital wohnhaft, weilte gestern abends in einem Gasthaus«. Der Mann, der an einer teilweisen Läh-, mnng der Zungenmuskulatur leidet, hat einen zu großen Bissen zpl sich genommen und ist daran erstickt. * Die Lebensmüden. Am 28. d., mittags, schoß sich der 48jä!hrige Oberkontrollor der Staatsdruckerei Karl Pichler eine Kugel in den Kopf. Er starb im ©foital. Die Ursache der Tat ist ein Nerveiilevden. — Die HausgehMmnen Iobanna 3t. und Joopoldine N. wollten sich durch Leuchtgas vergiiften. Die Rettüngsgesellschast leistete ihnen erste Hilfe. — - Die 17icihrige Hausgehilfin Anna' M. nahm vorgestern abends aus unbekannter Ursache Lvsol und verätzte sich schwer. Sie Umrde in das Spital gebracht. * Tod zweier Personen durch Leuchtgasvergiftung. Sonntag nachmittags wurde die 24jÄrige HausgeMin Marie Binderberger in der Küche ihrer Dienstwohnung, Geusaugasse 46, am Boden liegend, tot aufgefunden. Der'Tod dürste durch LeuchtgasvergrfMNg eingetreten sein. -- Die 3liährige Hausgehilsin Fcmnv Adenberger, 4. Bez., Schlüss-Ägaffe 8 ^wohnhaft, wurde am 28. d., abends, in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer tot aufgffunden. In . dev anstoßenden Küche brannte am Gaskocher eine kleine flamme, oberhalb welcher eine Pfanne mit Wasser stand. . " * Diebstahl in einem Parsümeriegeschäst. Am 23. d. .abends wurde von einem unbekannten Ta in in dem Parfüm«"' riegeschäste der Elisabeth Schafes 1. Bez.. Milchgaffe 2,von der Sitzkasse ein Handtäschchen, enthaltend 10 Millionen Kvoneu, Uitwend^.

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