Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2102 (27.12.1924)
- Date
- 1924-12-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 5102 Wien, EamSi-iß Wiener MorftenzelkunA. 57. D'ezem'ber 1924' Seite 5 Ser Köpenilk-Ltteich der Handlnnssrejsenden. Der falsche Minister. AuS Belgrad wird geschrieben: Ein interessantes Abenteuer erlebte dieser Tage der Handlungsreisende auS Sombor, Reszö Marik. Dieser Reisende stellte sich überall, wo er durchreiste, als — „Fincmzministeh" Dr. Momcilo Nineic vor. Was Marik alles unter diesem Namen begangen, wird sich wahrscheinlich erst zeigen. Vorläufig ist aber bloß seine originelle Reise bekannt, die ein ganz merkwürdiges Licht auf manche höhere Funktionäre bei den Eisenbahnen wirft, die durch ihre Handlungsweise beweisen, daß sie nicht die blässeste Ahnung davon haben, welches Ressort die ein-. zelne» Minister haben . . . Am 14. d. traf Reszö Marik in Bare ein. Kaum hielt der Zug, stieg Marik aus einem Coupe zweiter Klasse, nahm seinen Koffer, trat in die Kanzlei des Stationschess und stellie sich diesem als Ftnanzminister Dr. Nineic vor (bekanntlich ist Doktor Nineic Außenminister). Der Stationschef siel natürlich ob diesem hohen Besuch beinahe vom Sessel, sprang dann aus und dienerte mit größter Liebenswürdigkeit und Unterwürfigkeit urn den Herrn „Minister" herum. Zugleich bemerkte er, daß der Zug in zwei bis drei Minuten gehe. — „Ich bitte Sie, Hallen Sie ihn noch ein wenig aus, bis ich in der ersten Klasse Platz nehme." „Sind denn Exzellenz in der zweiten Klasse gekommen?" fragte der Stationschef bestürzt. „Ja; aber das war mein Fehler." Der Stationschef flatterte hinaus, alarmierte das ganze Personal, und gar bald schleppten er und noch einige Beamte das Gepäck des „Ministers" in eine Waggonabtcilung erster Klaffe. Der Stationschef machte noch den Kondukteur aufmerksam, ja recht auszupaffen, da „Finanzminister" Nineic in dem Zuge bis Nova Palanka fahre. Der Zug fuhr ab, mit ihm der F i n a n zminister. Dem gewiffenhaften Stationschef war dies aber nicht genug. Er rief sofort telephonisch den Stationsches in Nova Palanka an und teilte ihm mit, daß soeben „Finanzminister" Dr. Nineic Bare passiert habe und nach Nova Palanka fahre. Er möge ihm dort einen würdigen Empfang bereiten. Der Stationschef in Nova Palanka unterließ es natürlich nicht, diesem Rate nachzukommen. Als der Zug in Nova Palanka einlies, da standen auf dem Perron in Reih und Glied alle Eisenbahnbeamien. Als der „Finanzminister", hochelegant gekleidet, auS dem Coupe stiege begrüßte ihn der Stationschef mit gehobener, von Begeisterung bebender Stimme in einer längeren Ansprache. Dann trat eine Dame heran, und überreichte dem Minister einen Blumenstrauß. Gnädig und nonchalant dankte der „Herr Minister" für den freundlichen Empfang, sprach mit jedem einzelnen der Beamten und begab sich schließlich in das Hotes „Meskis", wo für ihn bereits die Appartements hergerichtet worden waren. Als aber der Stationschef in seine Kanzler znrückkehrte, da fand er einige Beamte in Gruppen beinandcrstehen und über etwas erregt debattierend, dabei ihren Chef mit merkwürdigen Blicken betrachtend. Etwas verwundert fragte er, was denn los sei. Daraufhin erklärten ihm die Beamten' einstimmig, daß dies nicht Minister Dr. Nineic sei, da sie diesen schon öfters gesehen hatten und ihn daher genau kennen. Außerdem sei Dr. Nineic nicht Finanzminister, sondern — Außenminister. Dem Stationsches war es, als drehe sich die ganze Welt um ihn. Beinahe hätte ihn der Schlag gerührt. — „Ist es denn möglich?! Irrt ihr euch wirklich nicht?!" — Da ihm die Beamten das wiederholt bestätigten, blieb dem armen Stationschef nichts anderes übrig, als die Polizei zu verständigen. Diese hatte bald festgcstellt. daß es sich keineswegs um den „Herrn Finanzminister Doktor ' Momcilo Nineic" aus Belgrad — sondern um den Hoch, stapler Neszä Marik aus Sombor handle. Sie nahmen ihn fest, und nun werden wohl noch verschiedene „Ministerreisen" des Herrn Mare? ans Tageslicht kommen. Ar GeWchledek Merlin Schweden. Kürzlich ist eine hechiiM'effa-N'ke, flott geschrftbene historische Siiud'.-e — über die jüdische Einwanderung und bk Entwicklung der jüdischen Kolonien in Schweden, wie deren Kampf um Bürgerrecht und soziale GVchstellnna — -unter drin Titel „Judarna Pa sw>en?,k mar? Fvrn Gstav Adolfs t-i>d till vara dager" („Tie Juden aus schwedischer Erde seit der Zeit Gustav Adolfs bis auf unsere Tage") im schwedischen Buchhandel erschienen. Das „Sv^nska Dagb'adet" referierte hierüber eingehend. Dem schwedischen Schriftsteller Ec'M Ola n. der in den letzten Jahren als Resniltat fleißiger Arch'vstudien bereits mehrere interessant« Werke zutage gefördert hat, verdanken ttw dieses Buch. Es enthalt eine ausführliche Schilderung des Schicksals der Juden i-n Schweden. Der Bevfaffer geht zurück bitz aus die Zeit Gustav^ Adolfs des Zwelten und beschäftigt sich dann öinge-hend mit dein Einfluß, donl die Juden unter der Regierung der Königin Christine genossen. Die Königin Christin« stand nämlich mit einem portugiesischen Juden, Manuel Texeira, in Hambung als ihrem Bankier i,n Verbindung. Ferner erzählt EkM Olan, wie die Vormumdschaftsreg'.ern'ng Karl des Elsten noch weiter ging, als Königin GhrMve, indem sie einem Juden das verantwortungsvolle Amt eines diplomatischen Gesandteu anvertraute. Dies geschah im Jahre 1637. Am bei den schwarzen Despoten in den Bavbavenstaatzn nult Kraft ein Politisches Wunsch- Mitteilungen aus dem Publikum. Tssonöer» yxdmzvtt Tafelweine V urgunöer. weiß K®. K 21009 Burgunder, rot 25.000 einschließlich Dusche tut6 aller WgoLe» empfiehlt Julius Meinl Ganz Europa trinkt Tee Missotzkrg £V 4> Morr«» Gegr. 184» M durchzusttzen, wurde eine bewaffnete Expedition gegen das Mittelmeer ausgerüstet. Es galt den Schutz der schwedischen Schiffahrt gegen die Seeräuibcre'i, die die Barbarenstaoten seit altevsher im Mittelmeer trieben. Der diplonmtische Leiter der Expediten, «war ein Jude, Henrik Azzeveda; der bekawnte Diplomat Nils Liljenroth begleitete ihir. Die Jnstvulktion lautete dahin, -daß Azzeveda Handelsdw'ktate adzuschließen habe. Es oblag ihm jedoch auch die Pflicht, zu erwirken, daß keine Schweden mehr gefangen genommen und zu Sklaven bebaust werden dürften. Die Schwe-den, die -bereits in der Gefangenschaft waren, sollten gegen eine Summe losgekauft werden, die pro Ma>nn 300 Speziepiaster nicht überstieg. Azzeveda sollte 20.000 Reichsta-ler erhalten, falls er Erfolg hät^e. Die Expedition erreichte kein -wsitives Resultat. Aber die Begebenheit bleibt bemerkensiwerk, als erstes Vorkommnis eines öffeMchen schwedischen Vertrau-eusauftraaes an eineü iJuden betreffend ein großes Handelsübereinkommey für Schweden. Der Gelehrt« bebaindelt ausführlich die Lage des Judenpvoblvms nach dam westfälisch«« Frieden. Schw?lden nahm an Landulmfaug zu, in den neuen Provinzen rnrnd um Oestersjön wohnten zahilreiche Juden auf dem nunmehr schwedischen Territorium. Die Behörden, die — vorwiegend aus religiösen Motiven — die GiMva.wdsmng der Juden nach Schweden ablehnten, standen jetzt v^r einer gvoßm Sorge. Axel Oxen stier na warnte vor der An« sied'mng der Juden, als davon die Rede war, holländische jüdische Kaufen te ins neu ange^eg!« Göteborg einziehen zu lassen. Er sah freilich ein, daß ihre Einwanderung ökonomische Vorteile mit sich bringM würde, aber aus religiösen Gründen opponierte er dagegen. Unter den langdauerndeu Kriegen Karl des Zwölften ward di« schwedische Staatskasse stark verschuldet; die Regierung muß!« ans veM'tiedene Auswege si '.nen, um ihren Staatssäckel zu füllen. Da die schwedische Regierung ihren Verpflichtungen nicht gerecht wurde, kamen die Gläubiger,' jüdische, türkische und armenische Kaufleut«, persönlich nach Schweden, um wegen BezEnng vorstellig zu werden. Das ging nicht so leicht von statten, und die „orientalischen Büraer", wie sie genannt .wurden, nmlßten die Entwicklung in Ruhe abworlen. Sie erhielten den Auftrag, bis auf tveit-eres sich in Karls krona und Karl'shamm anzusiedeln. Jbve Ansprüche beliefen sich inKzefamt ans 300.000 Taler Silbermünze. eine damails als hoch geltende Summe; deshalb beeilte man sich auch nicht mit der Be zahlung. Erst nach einem Jahrzehnt wurden sie befriedigt. In der Zwischenzeit muß'e die Krone ihren Unterhalt je« streiten, was jährlich 6000 Taler Silbermünze kostete. Im Jahre 1700 Wunden neue Verordnungen erlassen, di« sich gegen die Juden richteten. Das Reisen ohne Paß ^rmrde ihnen verboten. Wer sich dargegsn verging, wurde zu Strafarbeit oder Rutenstreichen verurteilt. Im Jahre 1718 erhielten die Inden die Erlaubnis, religiöse ZnsammeMn-fte abzuhMen, wora-wf eine kleine jüdische Kolonie entstand. Jnr Zuisammenhang mit der ostindischen Kompagnie behändest der Autor den Einzug der Juden in Schweden und schildert ausführlich die Ankunft der Juden in Marstramd, einer der schwedischen Porto-Franko-Grün düngen. Die isolierte Lage der Insel war besonders vor wilhaft für den Bestand des neuen Freihafens. Fast zwei Jahrzehnte lang, bis Mn Jahve 1794, dauerte das Privileg'unr. Di« Juden konnten Han'del und Schiffaihrt treiben, besaßen Religionsfreiheit und sogar Steuerfreiheit. Das schwedische Bürgerrecht war an den Erwerb von Grundbesitz am Orte geknüpft. Diese .Juden in Marstraud können in vieler Hinsicht als Vorläufer der großen Judeiwintvan derung in Schweden betrachtet werden, die 1782 -den An fang -nahin, als den Inden gewisse Freiheiten zuerkannt wurden. Bon den Pionieren in Mavftra'iid stammt auch die Mehrzahl jener Inders welche 1800 und bis auf unsere Savgie 'm Schweden einte angesehene Stellung genießen. Von diesen Esten Judemiamen sind erwähnt: Magnus, Abraham, Herriques, Marburg, van Reis, Delbaneo, Davidson und andere. Nach den Angaben der Synagoge in Marstrand dünste die jüdische Kolonie über bundert Personen umfaßt haben.^ Interessant ist es, daß auch ein Texeira unter den jüdischen Namen vorkonunt, was darauf Hinweisen könnte, daß die Beziehungen zu Schweden, die der Bankier — der Königin Christine — Don Manuel Texeira angeknüpft hat!«, sich gewissermaßen in seiner Familie vererbt hatten. Gustav der Tritte gewährte die Religionsfreiheit und gestattete die Anisiedlung der Juden in dcn Porto-Fvanko-iStädten. in Stockholm tu»** Göteborg. f Wien, 87. Dezember. * Sterbefall. Am Mlttwcch dm 24. d. ist hier Herr Leo Brod. Oberlieamter des Wiener Bankvereines, einem Herzleiden nach kurzer Krankhei-t im 46. Lobensfahre erlegen. Der Verstorbene, ein BWder des Arztes Dr. Arnold Brod, gehörte der Zion'stWsn Organisation in Wien seit ihrer Begründung als eifriges und treues Mirglied an. Seine Beisetzung hat gestern vorrmtiags ans den: Zentvalfrredhos (3. Tor) ftn Beisein einer zahlreichen Trauergemeinde stattgemnden. * DoS Wetter. Die Feiertage brachten strenge Kälte ohne Schnee. Gestern abends gab es Neibolreißen. Die Niederschläge venvan' llen sich in Glatteis, was das Passieren der Straßen bald schr gefährlich mochte. Auch in Italien herrscht kaltes. Wetter. In Rom wurden 2.8 Grad Mter Null konstatiert, was seit 1897 nicht mehr beobachtet wurde. * Die Lebensmüden. Mitttvvch hat sich in einem Hotel in der Juneren Stadt der 25jäyri.ge Chauffelrr Leopold C. aus unbekannter Ursache durch Leuchtgas zu vergiften versucht. Tie Reltungsgsselllschaft brachte ihn in das Spital. — Die 24jälhrige Hilfsarbeiterm Frieda B. hat sich in ihrer Wohnung aus unbelanuler Ursache mit einem Rasiermesser Schntttwuu-den zugefügt. — Die LWHrige Näherin Julie K. brachte sich am 26. d. wegen FEiliengwistes und Kraniöheit gleichfalls mit einer Rasievklin.ge eine Schnittwunde an der Hand bei. Beiden Fvainen teiftebe die Retetungsgesellschaft erste ^ilife. — Gestern wachmittags -gegen 2 Uhr wurde der 33jährilge chrilftsletzer Otto K. in seiner Wohnung m dom mit Leuchtgas erfüllten Zimmer bewußtlos awfgefuudrn. Er. scheint einen Scltbstmoroversuch verübt z-u haben mrd wurde von der Rettungsgesellscha'ft ins Spitaü gebracht. — Gestern nachmittags kam in das Haus Mag>dalenen5traß-e 28 eine im Hause völlig unbokanu'« Frau und stürzte sich aus einem Fenster des fünften Stockwerkes in die Tieft. Sie blieb besinnungsl-cs li-vgen. Dis Frau wurde von der NettunaLgefellschaift ins Spital gobrackt. — Der LSfährige Herrschaiftsdwner Franrz W har sich am 24. d. die Pulsadern durchschnitten Er wurde ms Spi-tail gebracht. * Ein Totschlag kn der Brigittenau. Fn der Nacht zum 26. d. ist vor den» Caft H o ch b e c g e c in der Iägerstraße ein Streit zwisch-m mehrcren Männern entstanden. Dabei bracht« einer dam 26fährigen Kuffcher Franz Holzer eine Stichwunde in der Maaengeg-e-w vei. Ter Schwerverletzte starb in der Unfallstation. Unter dsm Verdachte der Täterschaft wurde nachts der Lgsahrig« Schlosser Albert Czermak verhaftet. Ans dem Tatorte wurde ein Küchsnmesjer gefunden, das btt Mutter des Czermak gehört. . * Im Scherz erschossen. Am 28. d. spielte der 16jährige Richard Horetzkh in der elterlichen Wchmmg, J-os>esmengaffe, mit seinem zweijährioen Nassen' Otto Holubar. Er wollte den Kleinen erschrecken u>nd gab aus einer Flaübertpistole, die er für ungefährlich hielt, auf zwei Schritte Entfernimlig o'mon Schuß gogsn den Böden ob. Das Geschoß traf den kleinen Otto. Er wurde schwer verletzt und stach am 24. d. tat Spital * Tod durch Sturz von der Stiege. Am 24. d. nachts geleitete der Reisende Max W u e st, Margaretengürtel 116, seine Gaste über die Stiege. Er stürzte plötzlich vom ersten Stock über das Geländer in den Hausflur hinab, wo er mit zertrümmerten Schädel lMos liegen blieb. Die Rettun^sgesellschaft konnte nur mehr den Eintritt des Todes sestslellen. Fremdes Verschulden liegt nicht vor. * Wieder ein Mädchen vermißt. Die am 81. Farmer 1007 p Wien geborene Grete Robert (auch Krenn') ist seit dmr 23. d. ans der Wchnung. Törkenstraße 22. vermißt. * Einbrüche. In der Wchnunc, des Pras'denten der Urania, Dr. Ludwig Kostler, aus der Stubenbastei wnvde Donnerstag ein großer Einbruch ausgeführt. Den Tätern fielen Schmuck und Bargeld um viele Millionen in die Hände. —- Am 24 d. abends suchten Einbrecher das Atelier des Zahnarztes Dr. Eduard M ü n st e c, Krhlmarkt 7 heim. Sie stahlen Mtien und Kleider im Werte von 2S Millionen. * Tie Prager Aktienfälschungen. Wie berichtet, sind Mitte November in Prag mnsangreiche FäMnn-gen von Kumu« Lativaktlen der Dschecho-fflowaftschen Gesellschaft für Zuckerlinduslrie" en-tdcckt worden. A's Urheber der FMck-ungen, die >im Falle des Gelingens dem Konsortium vier Millionen ffche« chische Kronen in die Hände gespielt hätten, wurde inr Danatormm Gutienbrunn in Baden der 30iahrige Börsen« Kommissionär Andor Szechmyi (früher Weiß)'verhaftet. Die Spuren der Erzeugung der falschen Aktien führten nach Budapest, und tabsück>^ch mm in b;c ^tt'ch"rwevkstätte entdeckt. Die Klischees der Mien wurden zustande- «gebvacht. Gleichzeitig mit der Encheckung der Wer-kstätte wurde auch der Bruder des Szechenhi, SchtMäbrikant Franz Weiß, i-n Budapest vechafiet. weil er nachgewiesenermaßen bei den Fäbschungem zugegen war. * Professor Morgenroth gestorben. Aus Berlin wird gemeldet: Pwsessar Dr. Morgenroth, einer der bedeutendsten Schüler Paul Ehrlich 8, ist.im Alter von 33 Jahren gesöovben. Das eigentliche Gebiet Moogenwths war die Chemwtherapie der 'bakteriellen Infektionen. Seine bedeutendste Tat war die Entdeckung des Mittels gegen die Infektion mit PneumokMen, die er Optechm nannte. Weiter kam er dann zur Eucupie, «?uim BcmM und schließlich uim Rivanol, alles Mittel, die bei Wnndkvangcheiten unentbehrlich geworden sind. * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Remdorsgasie 4S Tel. 83-4-V1. (Entgeltlich.) Terelnr. Tortrkge und Dersammlungen. Die Zionistische Sektion Hietzing veranstaltet gemeinsam mit dem Sportklub Ha k o a b Hieving heute, präzise 8 Uhr abends, im weißen Saale des Hotel Hietzingerbof, 19. Bez, Hietzinger Hauptstraße 22, eine M a k k abäerfeier mit reichbaltigem Programm. Gäste willkommen. Heute, präzise 3 Uhr nachmittags, im weißen Saale des Hotel Hietzingerl'of. 18.Bez., HietzingerHauptstraße22, große Kindern makkabäerfeier. — Zionistische Kulturgruppe Brigittenau. 20. Bez.. Karl-Meißl-Straße 5. Heute, 4 Nhr, Seminar über Paläst'malunde unter Leitung Doktor Leo G o l d h a m m e r S mit Lichtbildervortrag. lj97 Uhr abends interne Cbanukkahfeier. Morgen, 9 Uhr, Büchsenleerung. 4 Uhr nachmittags Chanukkahfeier der Kindergruppe. Ab Uhr