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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-23 · Heft 2099 (23.12.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2099 (23.12.1924)
Date
1924-12-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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6<*4r t Wien, Wiener Moraenzeitnnn. 23. 'Tcn’W'f'pr 1924 gesprochen, und wie diese mfsgcschcn haben timfl, geht am , besten auS der triumphierenden Haltung der ü&uifan* Presse hervor. England hat heute das stärkste Interesse daran, das; der ägyplische Unruheherd lokalisiert wird- Jede Stellungnahme Italiens oder des Vatikans gegen die englische Politik in Palästina kann diesem Bestreben hinderlich sein. Daß England unter diesen Umständen geneigt sein wird, die von Frankreich angcmeldcte» Erbansprüche auf Marokko zu unterstützen, und Italien, welches schon seinen Ausschluß aus dem T a n g e r v e r t r a g schr übel vermerkt hat, noch mehr zu verärgern, ist kaum anzunchmen. Eher dürfte England ans den verschiedensten Gründen das umgekehrte Interesse haben: Italien mehr in Tunis und Marokko zu beschäftigen als im Osten. Damit erhielt es drei Trümpfe: ein Ventil für die italienischen Aspirationen im Mittclmeer, ein Gegengewicht gegen Frankreich — und Ruhe im O st e n, i u P a t ä ft i n a. Für die Entwicklung in Palästina selbst wäre dies gleichfalls dringend zu wünschen. Es ist von jeher betont worden, daß die zionistischen Interessen dort nirgends mit den kirchlich-christlichen kollidieren können, und - nach dieser Richtung kann Chamberlain dem Papst Wohl laum irgendwelche Zusicherungen gegeben haben, die vom jüdischen Volk nicht schon a priori als selbstverständlich betrachtet werden. TaS Wort von der „guten NcichbaG schaft", welches der Papst einst'zu Sokolow gesagt hat, kann, wenn eS vom Vatikan aus ernst gemeint ist, stets eine ausreichend befriedigende Basis bilden. Wenn man aber vom italienischen Interesse das vatikanische subtrahiert, so daß nur das politische der Negierung Muffo«. linis verbleibt, so ist -von jüdischer Seite wohl noch nie daran gezweifelt worden, daß dos Verhältnis zu Italien das denkbar günstigste sein könne, gleichgültig, ob Italien mehr in Marokko oder mehr östlich interessiert ist. Als Küstenländer des Mittelmecres werden Palästina und Italien stets in engen Beziehungen zueinander stehen. Und wenn Chamberlain jetzt Musfolmi verständlich gemacht hat. daß die zionistische Politik Englands in Palästina durchaus nicht mit den italienischen Interessen zu kollidieren brauche, so ist bedauerlich hieran nur die Tatsache, daß nicht schon längst von zionistischer Seite aus direkt der Versuch zu einer solchen Aufklärung unternommen worden ist. Es wird not tun, dies in Zukunft etwas stärker und etwas deutlicher zu tun, wenn man nicht will, daß man dauernd ausgeschaltet, dauernd als Objekt der Verhandlung betrachtet und schließlich als Verhandlungsobjekt behandelt wird. Ne katholische Aktion gegen den Zionismus. London, 22. Dezember. -(I. T. A.) Pater Martinbüle veröffentlicht-in „Catholic Hevald" ein Schreiben, in Welchem er auf die große Gefahr der z i o n i st i s ch e n Machten tw i ck tun g in Palästina Hinweisen zu muffen glaubt. Cr schreibt, er wünsche nicht, daß seine Mort« zum Haß gegen die Juden ausstacheln. Die Juden in Polen, Ungarn und Oesterreich haben bewiesen, daß sie nicht allein in Handel und Spekulation, sondern auch in der produktiven Tätigkeit ihren Mann stellen. In Palästina aber nehmen die Verhältnisse einen Lauf, daß man von einer großen^ Gefahr für die katholische Kirche, als Folge der Ue-bergriffe der Zionisten, sprechen kann. Der Lrden des Heiligen Grabe». Rom, 22. Dezember. (I. T. A.) Der P'pst empfing di« Mitglieder des Ordens des Heiligen Grabes itt Jerusalem, die von dem lateinisck/en Patriarchen in Jevus-ulem, M'gr. B a r la ss i n a, geführt wurden. Der Papst segnete die Ordens Mitglieder und sagte ihnen, es sei. ihr« Mission, den Katholizismus in Palästna zu schützen. Die jüdische tzinwandttung «ach tzrer gsrael. Tel-Awiw, 20. Dezember. (I. T. A.) Am 15. d. wurde in Tel-Awiw eine Konferenz eröffnet, die die Ausgabe hat, MaßnalMn zu-r Unterstützung der jüdischen Einwanderer, besonders jener des Mittelstandes, zu beraten- An der Konferenz nahmen ungefähr 100 Delegierte aus fast allen jüdiscl'-en Gemeinden des Landes teil, ferner di« Mitglieder der Pulästinaexekutive und des Jüdischen NütronälEes von Palästina (Maad Let'Ml). 'Aus einem Bricht gebt hervor, daß fest 1919 50000 JuLen Nach Palästina gekommen sind. 68 Prozent der Wischen Einwanderer waten im Besitz genügender finanzieller Mi!kl, um sich eine eigene Existenz zu gründen. Di« tmmigrant-en, die m den letzten sechs Monaten in bas üfib gekommen sind, haben größere Summen mitgebracht. 53 Prozent der bemittelten Immigranten kamen aus Polen. Di« KonserenZ faßte am 17. d. einen Protsstbe- Wuß gegen d!« Haltung der ständigen Mandatskom Mission des Volk erb und es, welche bekanntlich in ihrem Bericht an' den Volkerbundrat Aversol ausdrückte, ob das jüdisch« Eintva'ndsrere.lemettL m Palästina für die Bedürfnisse des Lundes auch immer geeignet sei. Die jüdische Cinwanderungskouserenz in Palästina fordert in ihrer Resolution die Abschaffung jedweder CinwanderungsbLschranrung für das Land. Die Konfe-venz beschloß ferner, «in Zentralkomitee für Unterstützung der neuen Einwanderer zu gründen. Das Komitee soll Abteilungen in allen in Betracht kommenden Orten haben. Die Konferenz forderte die Zionistische Organisation auf, einen speziellen Fonds für den Bau von Häusevn und Herbergen für di« neu ein-. treffenden Einwanderer zur schassen. Der Fonds soll auch für die anderen Bedürfnisse der Eiulvanderer sorgen. Anerleminm der jüdischen Grundbücher in den Krer-Fsrael-Kotormn. Jerusalem, 22. Dezember. (Tel. d. „Wiener Morgenzeitung".) In Erez Israel hat es bisher keine den gesamten Bodenbesitz des Landes erfassenden Grundbücher gegeben, waS zu häufigen, oft blutigen Auseinandersetzungen mit den Arabern geführt hat. Selbst Regierungsgrundsiücke wurden von den Arabern für sich reklamiert und kurzweg als ihr Eigentum behandelt. Nur in den jüdischen Kolonien wurden genaue Eintragungen über die Besitzändcrungen geführt, sämtliche Kaufakte gemmcslens registriert. Nun hat die Negierung den Staatsgeometer D a vson aus Aegypten nach Erez Israel berufen, damit er auf Grund genauer Vermessungen den Besitzerstand des Bodens einwandfrei fcststelle und amtliche Grundbücher anlcge. Er hat die bisher freiwillig geführten Grundbücher der jüdischen Kolonien eingehend überprüft und so tadellos befunden, daß sie nunmehr als amtliche Grundbücher sowohl hinsichtlich der Eigentumsfrage als auch bezüglich der Hypothekarvormerkungen als Urkunden anerkannt wurden. Der Hafen von Haifa. Haifa, 22. Dezember. (I. T. A.) Der Oberkommiffär Sir Herbert Samuel empfing am 17. d. in Haifa eine Abordnung der Stadtbevölkerung, welche ihm die Notwendigkeit der Errichtung eines modernen Hafens in Haifa ausei'nondersttzte. Die Abordnung erinnerte den Oberkommiffär an den Bericht des Ingenieurs Palmer an die Regierung in London, m welck^em die NMwendigkeit auseinandergesttzt wird, den .Hafen so bald wie möglich m Haifa zu errichten. Sir Herbert Samuel versicherte der Abordnung, daß in kurzer Zeit mit dem Bau des HasenS in Haifa begonnen werden wird. Der Oberkommiffär besuchte auch die Rnthenb « rg - K r a f tft ation, die jetzt in Halst» im Bau ist, und drückte seine Zufriedenheit über den Fortschritt der Arbeit aus. Palästina und die ottomanische Staatsschuld. Gens, 22. Dezember. (I. T. A.) Der Generalsekretär deS Völkerbundes, Sir Erie Drummond, erhielt eine Mittei'lung der britischen Regierung, daß Palästina, Transfordanien und Irak gegen das von der Konstantinopeler Staatsschuldenkommisston festgesetzte Ausmaß ihres Anteiles an der alten ottomanischen Staatsschuld appellieren und fordern, daß ihre Vertreter von dein S ch i e d 8 r i ch t e r, den der Völkerbuudrat «wahrend seiner letzten Tagung in Rom bestimmt hat, gehört werden sollen. Die Nationalen wollen die Verfassung schützen. -Berlin, 22. Dezember. Ueber die letzten Pläne gewisser rechtsradicller Kreise schreibt der dulsch-atMnale „Tag": Es. ist selbstverständlich, daß bei einer Entwicklung wie der heutigen die Reichswehr nicht untätig zufehen kann. Die Reichswehr ist aus die Versassling verpflichtet. Wird diese Versaffung sabotiert, dann hat die Reichswehr Interesse an der Aufvechierkaltung der Ordnung und einer verfassungsmäßigen Regierung, dann tritt die Notwendigkeit ein, die Lage über die Parteien hinweg zu prüfen und für die Einsetzung einer ordnungsmäßigen Negierung zu sorgen. Wenn sich die Parteien ihrer Verantwortung nicht bewußt sind, wird man sie dazu zwingen oder beiseite schieben muffen. Man wird, wenn es sein muß, den Parlamentarismus bei dieser Gelegenheit überhaupt abbauen können. Das heißt eigentlich nichts anderes, als eine Aufforderung an den Rcichswe^rgeneral v. S e e ck t, den Reichstag davou'Uiagen und sich selbst oder einen anderen als Diktator emzusetzen. Tie kaiserliche NepuMk. Berlin, 22. Dezember. D'e deutsche Regierung bereitet einen Gestzeuiwurs an den Reichstag vor. in welchem V:e Einführung von Titeln und Orden vorgesehen wird. Bekanntlich sind auch alle alten Titel und Orden von der Republik anerkannt worden. Ein politisier Mord? Berlin» 22,. Dezember. In der Nacht zum Sonntag wurde hei der königliche« Augustabrücke aus dem Landwehrkanal die Leiche eines unbekannten Mannes mit einer klaffenden Kopfwunde gezogen. Man g'aubt, daß eS sich um einen PolitischenMord handelt, da der Tote eine rote Armbinde trug. Tie Kopfwunde dürfte durch einen Hieb mit einem Gummiknüttel verursacht worden sein. Spaltung in der fächstichen Sasialbemofratie. Berlin, 22. Dezember. Wie die Blätter auS Dresden berichten, hat sich in der sächsischen Sozialdemokratie eine Spaltung vollzogen. Die Fraktionsmehrheit Unter wr Leitung betz bisherigen LandtagSabgeordneten Wrrth und die Fraktionsminderheit unter Führung von Arzt sind völlig getren nt. Das Präsidium des Landtages hat das Ersuchen der beiden Fraktionsteile um Einräumung gesonderter Fraktionszimrner bewilligt. Bei den nächsten Landtags Wahlen werden getrennte Wahllisten ausgestellt. Nr. 8999 Der jüdische Nationalkongretz in der Tschecho- Slowakei. Prag, 22. Dezember. Der jüdische Nationalkvngreß der Tschecho-Slvwakei beginnt am 31. Jänner 1925, 8 Uhr abeudS, im Hotel Bristol mit einer Konferenz der jüdischen Kommunalvertreter. Sonntag den 1. Februar, nachmittags, Chewrcch Kadischa: Begrüßungen, Wahl des Präsidium- und der Permcinenzkommiffion. Dr. Ludwig Singer: Tätigkeitsbericht und Bericht über die politische Situation. Prof. Eugen Lieben: Das Verhältnis des Nationalrates zum gesetzesireucn Judentum. A. K a uderS: Organisativns- und Finanzreserat. Soumag den 1. Februar, nachmittags: Prof. Tr. Engel: Das si'idi« sche Schulwesen in der Republik. Dr Emil M a rg u l i eS: Die jüdische Bölkerbundliga. Norbert A d l e r: Wirtschaftsreferat. Debatte. Montag den 2. Februar: Fortsetzung der Debatte, Wahl und Abstimmung über die Resolutionen. Wie die SeltgeWKte gefälscht wird. Die „Neue Freie Presse" vertuscht antisemitische Exzesse. Am letzten Donnerstag gab es in Miskolez einen regelrecht .durchgeführten Pogrom. Erwachende Banden überfielen in der Nacht jüdische Paffanten und zwanzig Schwerverletzte blieben auf der Strecke. Da die Unruhen als Strafe für den Wahlsieg des Demokraten angekündigt waren, unterblieb jode PoliAolllche Vorsichtsmaßregel. Frei.tag veranstalteten in Klausen bürg rumänische Hakenkreuzler ein derartiges Volksfest, bei dem jüdi« . sche Paffanten mißhandelt und die Fenster jüdischer Häuser eingeworfen wurden. Die Behörde schritt ein und stellt« die Ruhe w-i-oder her. Di« Meldungen über dr« beiden Vorkommnisse kanteten klar und bestimmt. Sie sprachen von antffemitischen Exzeffen. Das Wiener JudeMatt, die „Neue Freie Presse", der diese Meldungen genau so Vorlagen wie. allen anderen Zeitungen, berichtet in folgender Weise: Ausschreitungen in Miskolc- Telegramm unseres Korresponidenten. Budapest, 20. Dezember. Dos Ergebnis -der Stichwahl. in Miswlcz, wo der demokratische Kandidat Husch, mit einer StlM'Mennleh'.heit von 700 Stimmen goavn den rasscuschntzbevlschen Kandidaten Maczky -um' Abstvordneton 'der Nationo'lverwmml'nng gowähll wurde, hat bvi de>n Nasstnschützlern groß« Erbitterung hervMMmsen. ^Gesdevn nachts kam eS zu Slrgßen«xzessen. Jwn.ge Leinte sordc-rtoi die Passanten zur AuSweiSleWng auf kmviessi'ouellor G^indlage a>u«f. Wer sich weigerte, tv-nrde geschlagen. Zwei Personen wurden von der Polizei stelliig gemacht mtd.es wurde wstaesbellt, daß sie Beamte vm -.Fmanzdienst....ivien. Die PoliHst. .hat Maßnoihmen ergri'^en, u>m die Wiedechoiitmg derartiger Vorfall« h'Mtcm.zrchal'teiü. Zusumurenstotz zwischen Studenten und Mitt- - tat in Klausenburg. Telegramm nnfeves Korrispondenten. Bukarest, 19. Dezember. Ein« Grupp« von Studenten der Universität Jassy begab sich gestern nach Kla>ufeitib".lrg, um di« dorti'gie Stuldentenfchast zu veranlassen, sich ihrer Deiwoonng an''ilfchlt«ß«n und als Protest gegrn die Verhatsttmg der Studenten bei den un-längst stcit-lgcfli'M-eilen Dantlmstralionen di« Vovlesiwwgen zu bovkotticren. Di« Slndeuten, etwa 2000 Personen an der Zahl. vera-nstol-reton honte m Klaustn-bu».g einien Demonftranirnsuntzug durch di« Stadt bis zum Naitionaltheater, wo sie ein sie-ierlicheS Gelübde ablegten, folidarlisch zu bleitben. Kurz darmlis tarn «8 zu einem Zlisammenistoil mit einer MilitärableHlning, bei welcher GÄogenheit mehrere Pvrsonen verwundet und ein« größere Anzahl verhaftti wurde. Dies« Bevichterstattung unterschlägt das Moment, auf das es bei diesan Exzeffen vor allem ankam. Es waren Haken-kreuzler, die s-n dem magyarischen Falle nicht gestört, m dem rtlmänis-chen Falle zur Ordnung gezwungen wurden. Die „Neue Frei« Press«" unterstützt durch ihre DerMschung dieses Gostn-del und fälscht auf die'« Weise die Krawalle i-n ganz unverständliche Raufereien oder in einen feievlickM Rütlischwu-r vor dem Klattsenburger Nat-i-onal-theat-er um. Das jüdische Moment Wird verschwiegen. U.n>d dieses Blatt gelt als Judenblatt! Arr Kamt arge« da» Mietenaesch. Die Bewucherung der Untermieter. Gestern erschien düs Aktionskomitee des UnlermieterbttndeS beim Bundeskanzler Dr. R a m e k und übarroichte ihm eine Denkschrift, in der die unhaltbare Lage der Untermieter geschildert und Abhilfe verlangt wird. Di« Deputation führt« dann weiters aus: Während die Untermieter vor dem Krieg«:ein Zehntel ihres Einkommens für die Miete auszugeben hatten, seien sie jetzt gezwungen, bis zu Z w e i d r i t t e l ihres Lohnes oder Gehaltes für den Wohnungsaufwand zu opfern. Der im Mietengesetz festgesetzte 150- bis 25 tsache Frte^enszins wirke sich nur beim Lohn- und Gehaltsindex der Untetnehlner auS, nicht aber bei der Miete» für die sie düs 15.000- bis 80.000fäche des Vorkriegszinscs zMen müssen« Aus dieser ihrer Not sind die Untermieter zu der Ueberzeugung gelangt, daß dis. Z w a n g s w i r t sch a f t samt dem Mietengesetz.die Ursache ihres Elends sei. Durch dieses Gesetz werde auch die lüm'ttiche Wohnungsnot erzeugt, waS übrigens die 70.000 jteicn Zimmer zur Zeit der Wiener Messe beweise«. Da die bisherige Bautätigkeit der traurigen Lage der Untermieter nicht abgeholfen hat, so verlangen sie den ehesten Abbau des Mietengesetzes.

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