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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-21 · Heft 2097 (21.12.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2097 (21.12.1924)
Date
1924-12-21
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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W*. ÄW «ffien, ®Di?nföß WZener MorgenzeKuAS. 01. Dezember 1904' ^eike 9 <Öf| nicht dasselbe! Es handelt sich darum. be! aller B-illiiMt q tt a 111 a t i b eönwrndfrase Gegenstände,’ wie Damen- und Herrenwäsche, Stoffs Strick- und Wirktvaren und andere Be- Auswahl der genannten Gegenstände zur freien Besichtigung varlogt. Hier ist Bill-igkeit und Qualität ver-oint. * Bett- und Tischwäsche, Taschentücher, Frottierhandtücher sensationell billig bei Kann & Fried. 6. Bez.. .Linke Wienzeile 40 (im Hofe). ' ' ■ ' * Ein schöne- und zugleich praktisches Weihnachtsgeschenk für die Frau ist original Eckerts „Reformater". Die neue Waschmethode ,,Masche mit Luft" soll Eingang in jeden Haushalt finden. Siehe heutiges Eingesendet. * Wer durch den nassen Schnee oft geht, braucht Schneeschuh bester Qualität. Als solche sind in Stadt und Land Tretorn-Schneeschuhe wohl bekannt. •*®er Erfolg der WaschlleSl-Apparate ist verblüffend. Je* ideale Waschapparat ermöglicht es jedem, bei Bermeidung von Rumpel und Bürste die Wäsche mühelos bleudend weiß zu waschen. Zieht man noch m Betracht, daß daS Waschen von 20 bis 88 großen Wäschestücken mit der „Waschliesl" nur zirka 6 bis 8 Minuten in Anspruch nimmt, ko wird der große Andrang zu dem täglich stattfindenden Probewaschen erklärlich. Beachten Eie die gesetzlich geschützte Marke „Waschliesl". Näheres Inserat im heutigen Anzeigenteil des Blattes. Las Baum als MerrrchtsnMel. Dir österreichische Schulreform hat m dem Teil ihres Lehrplanes, der die „Handarbeit" umsas-t, dem Bauen einen besonderen' Matz eingeräu.mt; dies geschah mit Recht, denn die richtige Beobachtung der kindlichen Pshch»?oqie, von der die Schule stets anLaehen muß, lässt erkennen, daß Kinder fast vom Zeitpunkt > der ersten f-nsamenhän-genden DenMarkeit an den Hang zum „Bauen" haben, weil sie soriu^ae^ triebhaft den. Raum beherrschen wollen, der sie umgibt. DeshaG „bauen" Kinder vom zartesten Alter an, so gerne aus jedem Material, das ihnen unter die Hände kommt, formen Naumgedvlde ans Sand, aus Kieseln, aus Zweigen, Nußschalen, Kiartonblättern und Klötzchen. So kommt es, das; seit je der B a u k a st e n daS belieb teste Kinder spielreug ist: denn er regt den Willen zur Raumbehernschnng immer wieder an, bo'rnchtet die Tenkkät^keit des Kind"?, welche immer wieder darauf gerichtet ist, Ueberblick über den Raum m erhallten. Dieser Tr ich des kiM'chen Deusens und der Phantasie der Zmgend wirkt sich be'm „Bauen" des Kindes in verschstdenartigster Weise ans; hervorstechend ist bewn^ers die Enschrinnna. daß dem Kinde, welches den Bangsten c^s Gpief- Mtg mit von ihm beigslegten PoÄagen ovhMt, gerade die PäD * Neue Herbstmodelle in Dally-Schuhen und erstklassigen handrahmengenähten Schuhen zu äußerst billigen Preisen im Schuhhans Dorn. 8. Bez.. Taborstraße 8 a. * Auf Teilzahlung Luxus- und Slrapazschuhe. Strümpfe, Socken. Schuhhaus Habormann, 1. Bez., Rauhensteinaasse 10, Mezzanin. Tel. 77-8 36. * Eine herrliche Wohnung können Sie sich leicht erwerben. wenn Sw Möbel in feinster Ausführung und zu kulanten Preisen kaufen. Besichtigen Sie vor Einkauf r>a8 reichüa'tige Laaer der bestren'mmierten Möbelfirma I W u h l, L Bez., Schleifmühlaaste 3. * Im altbekannten Tapezierennöb'lhaiiS M. Weih. 8. Bez.^ Darwingasse 39 (Ecke Rordbahnstraße). kaufen Sie erstklassige Ottomanen. Eisen-, Messing- Patentmobel ufw. in erstklassiger Ausführung zn außerordentlich billigen Preisen. * Eröffnung einer Koscherfleischbank im 9. Bezirk. Die besibekannte Fleischhauerfirma Siegmund Korn mehl hat im 9. Bez., Berggasse 18, eine neue, ganz se-parate Koscherfleischbank errichtet. Dieselbe steht unter der Aussicht deS ehrwürdigen RabbinateS der Wiener Israelitischen KnltuSgemeinde und wird die Firma nach wie vor Prima Qualitäten bei gle-ichen Preisen zur AuSschrotung bringen Die neue Fleischbank ist eine der bestem-gerichteten Wiens und entspricht den modernsten hygienischen Anforderungen, so daß' dieselbe bestens zu empfehlen ist. Durch di« Eröffnung dieser neuen Koscherfleischbank ist einem langgehegten Wunsche der jüdischen Bevölkerung der 9. Bezirkes durch die Firma, S. Kornmehl Rechnung getragen, *■ Möbel-Weibnachlsverkans. DaS Möbelhaus Boritzer» 6. Beq.. Mariahit'erstraße 106, mach: die P. T., Leser unserer Zeitung aufmerHam, sich jetzt die Gelegenheit eines sehr sbilligen WeihnachtSemkauses nicht entgehen zu lasten. IlMIU MMI1I nomiaisi ksiciicmi liMII »«n€x der „Zl ngeniu 8 bauk a st e n ", welcher von einem g>.'!gen. Techniker und Künstler ersten Nantes, dem Professor' der Düsseldorfer Kunstakadenlie Dr. Kreis, erfunden wurde,! vi'nen wichtigen Schritt nach vorwärts gemacht. Denn der" Ingen stiSbmÄasten bietet schon durch die Konstruktion seiner! B a n e l e m e n t e reiche Mäglick'iko'ten, der ll^ntasi« deöj Kindes, welch« vmmer. nach, möglichst getreuem/ Erfassen der, Umwelt strebt, im Banen dolle gewähren. ' Die Mernente des Ingen-insbanlastens bestehen ans lllai^wn und großen B^Mötzeben, wolck-e (uuif eine originelle und sinnreiche Art eine klemmende. Zusammensetzung ermi^lickM. Das Zusammen,setzen erfolgt ähnlich > tvie be'in System des Metalldrnckknelpsts Zeder Baustein hat a!ls Vevbindnngs'ell eine R»t und Fed-r «ia-ner Form,, die eng ineinanderpassen. Die Feder bat einen SEH, der! beim Einstecken >>u5ammen'acdri"lckt wich. DaS Holzmale-' ria liist el a st is ch und es wird insiolaedellen. bei .dieser Konstruktion eine starke Klemmwi-rbung erzielt: D'e Großen der Bansteine sind aus Grund eines nach ma themat!-' schen Grundsätzen anfgeban ten Prinzips^bestimmt. . 1 ■ _ Durch diese feste Zuisammen'i'aung. welche a m ist Reicht, wieder getrennt werden kann, entsteht eine Stahil'ität ohne. Hiumssiaon von irgendtvelchen .Bindemitteln. Die große. Gin«, f-achheit der 5keustruktion, die leichte Handstchkeit fürs Bauen, und A-usesnandcrnehm.en, und die Stabilität bei umfangrc'chstcr Zusannmensetzung siwd in erster Lwie die Ursachen' der vielfältigen ' KonstruktionSmögllrch?ei-' ten. . Hierin l^sgt der große pädagogische Wert deS neuen, Bmlsyftems, es konnnt der schöp-crischen Ra.umphantasie des- Kirches in weitestem Maße entgegen. Tereine, Torträge unv Versammlungen. C h a n u k l a h f e i e r d e r zionistischen. e it* en.Frau gruppe und der zia>mst:che>n Bszirkssekdivn Döbti-wg. Am ». DeschrÄnbnng ans die vergezeichnetsn Formen, der Bolllaige ' nicht genügt, sondern daß die im Danen gewonnene Souveränität über den Raum die ^kindliche Erfindnulgskrast dazu anspomt, aus freier Phantasie zu „bauen". Dieser Zug zum ,MÄPserischen Bau", wie man es nennen könnte, ist ein weiteres wichtiges pädagogisches Moment; er . soll in der häuslichen Erziehung und in der Schule a>nSg.e>nntzt werden. Nunk wird diese Neigung des Kindes durch .die bisher üblichen Ba-ttikasiensysteme zu wenig gefördert. Denn sie gaben wenig Möglichkeiten Mr freien Phantosieentsa^lnng beim Bcvuen. S-oll aber der tzKaigogffche Zweck des Spiesien'os, dem Denk- und Phantasivtrieb des Kindes bei maxsiichst weitem Spielraum Richtung zu geben, erfüllt werden,^so müssen die Mögsichkeiten eines solchen „Spielzeugs" möglichst weit gesteckt sein. Das moderne Leben mit seiner riasenhafften Entwicklung der Technik gibt auch dem 'bauenden Spieil des KrndeS eine bestimmt« Note; denn die „raumschöpferische" Phantasie des Kindes verlangt nach einem Spiel, welches den Formen der Unweit ent^ncht. Hier hat die neue Banbastönart, welche jetzt auf dem Markte erscheint, 83. d. m Ca e tBillrothstraße) um 4 Ähr nachmittags. — Jüd ische Bolksbibliothek Zion. Heu^, halb 8 Uhr abends, Vereinsa>beird mit rsichhaltiigem Programm. — Zionistische Sektion 7-8. DiMstag den 23. d., 8 Uhr abends, 7. Bez.-/ Bonnoplatz 1, ChanEahsÄer mit anschließendem Tanz. — Zion^strsche Kulturgruppe 20. Bez., Kari-Meißl-Straße 5. Hen^'e, 9 Uhr früh, Fortsetzung der Büchsen>l«eremg, ab 6 Uhr Schachabe-rid. Montag Md Mittwoch von halb 8 bis ^hallb 9 Uhr abends hebräischer Kurs für Vorga-chrittrne. Domnerstag, 6 Uhr abends, mr Vovems-lokal intevne Chmvikkahiestr! Zionistische Sektion Prater. Frauengruppe. Montag, 6 Uhr abends. Kmdeccha-nMahsüier rm Restaurant Bayer,. 2. Be-z.,Be>z., Vened^zemn, gegenükx'r dem Ca>i>e Venediig. H-Wl>ke' 8 Uhr abends, 2. Bez., Fun-astraße 8, gemütlicher Heimabende Mitwirkende: Herr Preis, Herr Segal,. .Herr Ma^rliLd^r.,! Mstglieidet «der Freien fiMchvn Bühne. ' : .^eren Kajemeth l'Israel. jüdischer RationalsondS. Ur-! Palästin-a'fölms Der Zenwale dssj au'ffi'chnung des neuen K. K. L. in ^evusa>lem ist es golungev einen neuen Film, dest-en' Originalaerfnahmen in diesem Fahre eriwlgt sind, her^ustellen.' Die Wiener UMwÜnihrnng, zu der die Vertreter der Behörde«,! Gesandtchasten und viele he'<vorva>gende Persönlichkeiten ge-! ladend wu.vden. findet Sonntag den 4. Jänner 1925 um HM»! 11 Uhr vormittags im Opernkina, 1 Bez., Clisalbethstr^tze,' statt.'Der zu erwartende große Amdran-a empsiehlt es. sich -be- NLits jetzt für die zum Verlause ge-'amgenden Karten vormevken! zu lassen. Barverkaussstellen im BnreM des Keren Kajemeth,! 1. Bei;., KÄMtnerstraße M, Tel. 77-t-W, 77-1-86, Buchh.Md-i faltig R. Löwrt, 1. Dez., Rotenturuistraße 22, und an den TcrgeS-! kaffen des OpernLmos. bat eine Macht im Einkauf 1 Kriplk la*stemm^eneVorteile seinen Kunden zugute kommen! verwendet nur beste Materialien! ist mbdeteclmisch stets voran! Ist unbestreitbar kon- RrUPIlIk kurrenzlos billig! Ifmmivilf hat auf jedem Stüde IMipnin ffir die Kunde er. sichtliche Preise! begnügt sich mit kleinem Nutzen, datier grosser Umsatz! brachte sein Unternehmen zur Blüte, weil jede Kunde unzählige andere rekommandierte! Heute Goldener Sonntag geöffnet! 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