Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-12-18 · Heft 2094 (18.12.1924) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2094 (18.12.1924)
Date
1924-12-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981177--21403-3008709
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

V Nr. m* W'en die erfolglos blieben. ES mutz etwak gsschchetr, um einen Weg für diese Unglücklichen zu finden, bereit Bleiben in den Höfen gerade nach geduldet wird. Wenn nicht Amerika feine Tore öffnet, müssen diese Ventc nach anderen Ländern gebracht werden. Auch m§tz eine Organisation geschaf» s»l werden, die nach ihrer Ankunft für sie sorgt. Ein Meinungsaustausch hierüber findet augenblicklich mit der» schiedenen Körperschaften statt. Da die Bereinigten Staaten und Kanada für die Ein» Wanderung geschlossen sind» widmet die Jen ihre Aufmerksam» keil Südamerika. Man ist au Brasilien herangctreten. um dort ctite Anzahl Emigrauten unterznbringen. Der Ministerdes Aentzern Brasiliens sandte Instruktionen an seine Konsuln in Osteuropa, besonders an die in Bukarest und in Warschau, in welchen btefe awsgefordext wurden, jene Püffe, die von den Beamten der Jea bestätigt sind, anztlerkenneu und den betreffenden Emigranten die Esnreisevisa zu geben. Auch in Argentinien wurden weitere Schritte untetnom» men. Im vorigen September hatte die Jadi« Gei^hm'rgung erhalten, gelernte Arbeiter und Landarbeiter ins Land bringen zu dürfen. Die Visa werden jedoch nur gewährt, »venu der Einreisenbe sich nicht in Buenos Aires aufhalten will, sondern solfovt seinen Bestimmungsort im Innern drS Landes angöbt. Wird diese Bedingung nicht eingehalten, so wird die Einreise» genehmigung wieder entzogen. Argentinien wird also emeS der wenigen Lander sein« wo -ine tüdifche Einwanderung unter gewissen Bedingungen erlaubt ist. Es werden große Anstrengungen gemacht, um die Tätig» keit der wichtigen Körperschaften, die inr Emigrationswesen tätig sind, zu koordinieren. besten Jcchren stehen und die besten Ou&n?;fati'mett beiiton, nolclwben tst.W':e tvenig eS auf wirkliche S'^riamkeit ank-^mmt, »ewesit die Tatsache, da't gte'chreitig mst dem Abbau neue Stellen anZEschrivben worden sind. Die abgebovten Javvon werden aber nicht angcstellt. * Der Ob'.rrabbiuer von Bulgarien gestorben. Zn Pnsia ist. wie v-on dort berichtet kund. in hcibem Nter der bBaarifche Oberraibblner Dav'd Ptpano g"storben, An d?r Leichenfeier nahinert Vertreter deS Königs, der Roaiemr-tg. des hei'liarn Sv» ncd, der türkischen Gemeinde sowie zahlreiche Delegationen a-us der Ppovinz teil. * Die Tuberkulös« unter den russischen Juden. ftm Zu» sarnnronbana mit der starken Verbreit,mg der Dnb-erkulrfe unter der füditschen Bevölkerung in Nuülcnd. die inmmr aeMrlickeve stürmen annimt» hatdie von Ose uuy Jwlnt gestützte medisinische Zentralh-nnmiffion in Rutziland einer Reichs T'^er» kuloscftat^onen und Heilstätten in den GoüvecnsmeritS Kiew, Odessa, IekaterinoSl-aw, Krim, Weihvußland. Leningrad Mittel kür den Kampf aegerr die Tnberkmüse zu^wendet. Die Dnd, Men sind für die Periode Oktober IM bis März ISA he, stimmt. * M, M. ftram gestorhev. Am 13. d. starb in Warickam tm Alter pon 66 Jahren der populäre hebräUcke Sckvifftsteller Mas«S Mordeckai ftrom> der in dem habrällcken EckMtzmn unter fernem Meudonvm „Jfch Jchndj SaPhra" bekannt ge» ivovden war. Der Berstoribone hat sich such in zionistischer MV sasialer Tätigkeit hervorgetan. Mitteilungen ans Sem Publikum. Wien, 18. Dezember. * Hofrat S. Ehrmann 70 Jahre alt. In dm nächsten To^en vollendet Hofrot Prof. S. Ehr mann, der weltberühmte Dermatologe, seinen 70. Geburtstag Arts diesem An» last findet heute um ha-lib 12 Ahr vormkthaaS auf der Klinik ftinger im Allgemeinen Krankenhaus, 4. Hof, eine Feier zu Vhwn des Jubilars statt. * Wiens neuestes Verkehrsmittel. Der Wiener muß sei' Hetz Men, aber kosten derf's net frei! Jetzt hat er fei Hetz bekommen und kosten tut sie auch nicht viel. Rur eine Stunde tvarten. Mir ham ja Zeit. Dafür darf er kaum zwei Minuten m einem richtige Motorboot fahren und noch bam ganz wn« sonst. Wie gesagt, nur eine kleine Stunde. In endlos langen Zügen stehen ^die geduldigen Wiener an beiden Ufern yeZ Donaukanals bet^dcr Brigtltabrstcke, schön W zweien angereiht, ganz so wie in der „großen Zeit", unv Wachleute führen das Kommando. Die meisten sind mit der Straßenbahn bis zur Brücke^ avstuhren und wollen am rnvern Ufer wieder einsteigen. Alle Schafiuer unv Wachleute machen sie aufmerksam. daß cS vielvorteilhafter ist. mn'usteigen und über die Äu>garten>bvücke zu fahren. Aber nein! Man will doch eine kleine Seereise machen. Auch wenn man zu ftutz geht ist mau viel schneller am Ziel und holt sich kein« ,/g'frorten Zehen". Wer nickt nur Leute, die wirklich ohnehin die Brücke hätten passieren müssen, fahren hinüber. ES gHt auch Wassersportler, die .chnrübex und' herüber" stvhren. Sy an die zwmrsi-g Mal. Sind eS Buchen, so jagt st« der Wachmann fort, worauf viele ein k^räerwrickondeS Ac-doul anstimmen. Wlxr was soll man mit erwachsenen Leuten .machen, die wie Kinder sind. EinjungeA Paar erklärt, auf Meson Motorbooten, auf de-nen stolz die osterre'Mche ftla^pe weht und das schöne Wort „Oostcrrrich'.sche Binnenschiffahrt" pr<mgt, seine Hochreitsreise zu'maäM. Dre'mtal hin und dreimal! zu» rück. Sie fürchtet fick a>ber vor der SeriranGrit. Die Hetz wird bald aus sein, wer sie »roch mitmrchen will, muß sich beeilen! * Fünf Personen bri einem Stratzenbahnzusammenstotz verletzt. Gestern gegen 11 Uhr vormittags ereignete sich m der Landes-gerichtsftvqtze an der Ecke der UniveriitätSstvatze ein Z u. sammeustoß zweier Straßenbahnzüge. hei hym fünf Pevsoncu leicht verletzt wurden. Die Nethungsgchellischaift leistete chiteir Hilfe. * Ein Kasseuelnbruck in der Aosesstadt. Gestern nachts wurde von unbekannten Tätern m den Räumen der ft pa neo» Biennoi8-G. m. b. H.. Ein» und ÄuA'uhr, 8. Bez., Scklösierl-gafse 1. ein KasseneWvuch verNt, bei dem den Schränkern 40Q Dollar. 1000 tschech. K>, 8000 fpanz. Franken, 25 Milliviten österr. Kronen, 25 Stuck Kreditaktnen- und Schm Ursachen ln die Hände fielen. — Diensdaig nachts wurde bas Kleidevgeschaft deS Gottlieb Leiser Spritzer in der Gv'd» schlagstvasie vom Keller aus erbrochen. Es wurden Waren im Werte von M Millionen Kronen gost-ohlcn. * Die Lebensmüde». Tie LZsälhrLge KtttscherSmitin Marie Sperl wurde a>m 16. d. um 9 Uhr nachmittags von ihrem Gatten an der Zitmnertürc erhän-at cmjig'''stlttlden. Sie hat dre Tat aus fturcht vor Kpanchelt verübt. I« eirwr Bade* anstalt im S. Be-sirk bat gestern mittags in emer Kabine der 54jährige Kaufmann Heinrich ft. Lviol getvun'en und sich Hann mit einer Kevsiertiin-ge eine Schnittwunde beigeibrächt. Ai« RetbungSgetseMchast brockte ihn in das Spital. Ursache der Tat sollen finamiellc Schwierigkeiten sein. — Die 31iähriae Hilifs» arbe'ternt Hermine D. wollte vorgestern durch Kcchlengas» Vevgist-tma Scilbstnrokd verübelt. Sie wurde schon betäubt am,gefunden. Die Nettnugsgetsellschait brachte sie in das Spital. * Das Wetter. Die Vova»tSsMe meldet: Herrschender Wettercharalter anhaltend, stellenweise weitere AMävung. * Di« Lebensmittelmärkte. In der GrvßmarkMlle herrschte bi-otz im Gvos->handel ziemlich leWvster Verkehr, während im Dctcri!hande>! der ftleischabiatz sich in de» bosche'denston Grenzen hielt, ftast sümGliche ftleifch^atdltMen sind um 1000 K. untz stellenweise um k00ü K. pro KilograitMv int Pre'fe gestiegen. Anck ftetdsb^fe haben sich um 2000 Kvpo Mogra-urm verteuert. B-ou der Boichichnnig der Blch-'imv ft>l:ifchntär'kte in der kommenden Woche hängt «S ob ple Deus» ru-ngsmelle-we'tere ftortschrstte macken wird. Der schmorst bot gestern ein ganz vulliaes Bild. Sowchl in Gemüse, wie auch l„ Obst ist Wgr kein Mangel, asioin v>le BerkMsstände blieben Dstern geschlossen, Pa mfolge der Kälte di« Ware leiden könnte. Der Absatz war bei geritWr KäuifevbßieiljiMtH gan..n belauo!oS. * ftrau, Schwägcritk und sich selbst erfchvffen. In K'^gen» iurt hat vorgestern pcr Pensionicrte Boamte und HaitSbesitzex Markus B z' l i k v^g n e rm Perlagle eines Streites seiue ftrau, mit der er im Sänndungsprozesje stand, mit e'nept Ia-gdgewchr erschossen, deren Schwester schwer Vevktzt. «nd sich dann sMt getötet. * Wi« in Oesterreich. Ans Warscha'r mold?t I. D. An In der icütcu Sitzung der V'^ktetkomMiisiou hetz Senats machte Senator Rote ns» reich hie Regierung darauf aufmerksam, digst mehrere R'chter in chren v.rte'.'!Me,grün°t-ln!oen eine virc-kt antisemitische Propaganda betreiben Er veriaugte, daß solche Richter zur Verantwortung gezogen werden. Senator iltolenstreich machte ferner daraus aunnerkfam, daß der zuletzt inlrchgenihrre Abbau von Gerichts beamten aus» ihlietzlich ams Kosten jüdischer Beamter, die noch in den Ohne IIkein« Haarpffleg«! Ffif troc^en^s Haar festes, fßr .ettes Haar trockenes PERUTANNIN-HAARWASSER Vertr i e b sg ese 11 sehaft Professor Dr. Schleich'scher Präparate, Oei, m. b. H, Wien, 10. BeairXc. iHdriinsfrass« Wr# 100 loea '.-SÄ85 «V— 18. 1901 KAUFET CUflNUKKdH m 4er Bücherstube RA.TH & PRÄGER Buchh »ndlan jj und Antiquariat »I ®* IU TABORS l*EA88E »OA Telephon 43*1-58 Schöne Literatur, Geaamtaueffsbe» moderner Autoren, Klassikereuogaben aus alter und neuer Zeit, Neuzeitliche Philosophen. Kulturgeschichte, Jugendschriften, Modernes Antiquariat, Musllceliet», Graphik» Sonderabteilung: Jvdefee und Hebrsica, Liturgische Literatur, Neue jüdische Musik, Kleine Wronik. * Wenn man in Barcelona eine» Brief aufgibt. ZM Bareelowa v erst sh t man Unter, der Herrschaft des Tirsktormms keinen Spaß. Das mutzte eine Engländerin evfcchren, hi« frrn der Würde eines hchm sipanWen Beamten ntcht die ricktiflC Vorstellung hatte. Gl« km mit einem erwgrichr'.elbenen Jdm Nack dem HauVbpostamt, wy sie stundenlang am Tchailter stchm nmtzte, o-bne ihren Brief los^uwerden. Am nächsten Dage kam sie m früher Stunde wieder und hatte sich, mn die Zeit zu verkür.zen. ihr StvickzM mitaebpacht. Als sie eMich an dre Reche kam. waren vier Stürzen vergam-gen, und-sie hatte ebnen prächtigon Schal für chreu Gatten fertig stricken können. Am nächsten Tage mutzte sie nachmals einen emgaschrichenen Brief # geben und wchin fick, durck die EriahmLnaen grivitzigt, eine ftreatndin. einen KlyPsttAch und zwei fteldstühle Mit. Aus Htftr Hattdtäfche holte sie ebnen kleinen ReiiseisipirihltzLoHer und em Teekessrichen sowie zwei Dassen und bereitet« sich, zum gvötzNn Gaudium der mit ihr Wartenden. Tee. Sie hatte eS jedoch güustvfl isttrc-ffen, denn nach nur dreistündiger Wartezeit wurde sie bereits M-sertigt. Hocherfreut lletz sie sich bei, dem Dojvnemer um ihm peosonlick ihren Dank «uK^Wprechen, daß er innechajch 84 Stunden Pen Dienst sv^ frrvoUmmnGt ha>ve. Der Pottzmeiftex bssatz jedoch wenig Sinn für H>tmor md ließ die Engländerin verhaften. Pie 'wurde' dwu Pc-liAeir!chter vorgeWrt. der sie weigen Beleidi-gunig eines Boamten in eme GlE»stralfe von hundert Peseten na«hm. * General SmrriS „SchoWwe". GenerÄ BnrutZ, der NB» afrikanische Poiitiiker, bvsitzi einen Löwen namen« Sally, den ex felidst «ßge-ogen har und der ihm wie ei» SchoMndchan fafa-e. Allmählich aber ist dieser ..Schotzlöwe^ ein Kohr geworden w* st» ziemilich auKgswachsan. Da stellten sich denn doch Etflsnfck-cvfrm bei chm herarrs, di« ihn Äs em S-ckotztier udrignet ericheinen lasten. Wahrend er wr seinen Herrn eine unmanmlhare Treue an den Tag logt« und sich ihm gogemiber sehr «hm.Mte, wurden die Gäste nicht nur durch seknon Anhsick sehr eysckveckt, sondern auch durch sei.» Knurren trnd ftaitchen geSwMgt. rf» letzter Zeit verschwanden mtn Vckaife. Rinder imh Hnyner m größerer An>Uihl von dem Gutsthof des Generals. Man halt« Pally im Verdacht, kfrtnte ihm «her nichts noHwsbsen. s^mmer. hin war er wegen deS geringen AiMtstS, den er samt unh der ztm-rchnrenden Widheit der Untat«» mehr als verdächtig, und Smuts hat sich nun envschloffen, seinen „SchofMven dvm Zoologischen Garten von Pretoria zu schenlken, wv man ihn m einem s^tm Käfig untevgebrocht hat. P«rt«e. koNrvge vnd Dersammlnngen. Zionistische Organisation. Bezirksfektion Brigittenau. Heute, 8 Ubr abends, im llafe Hakvern. Lll. Bez.. Gauf'-Platz 11. ReferenteMimg. Di« Referenten werden er>uckt, pünktlick zu erfckelnen. — Senioren- Verband ziouistischer Mittelickiller Wiens. Morgen, 7 Uhr abends, Konvent auf der Maffada» Bude. 6. Bez., Servitengasie 8. We"en der wichtigen Tagesordnung haben olle Vertreter zu erscheinen Bühne und Kunst. «Susann« km Bade." Reu« Wiener Bühne. Der Zeit Hre Kruft. Sir'«, welche nebst anderen Neoern such vom Thcot-rkpach befallen ist, hat Armin Fried mann, der fröhliche Autor frs „Onkel Bernhard" und deS „Dr. Ettglitz" mH benlerLns.vel-.er ilnvassunz-EtiMr ein t<vug,liches Stück geschrieben. Tis Mischun.g aus Jargonspähen, Wanterien. schwülen und sentmentalen Szenen taugt nicht mehr. Dcr Krieg gegen die Theaterfbucht mutz mit gröberem Geschütz gosühvt werden. Als der Borhang aufgmg, lag der Vergleich mit der „dicken Berta" nahe. Ohne Umstände wurde dem entMten Pulblikum der Anblick „unterfpickter Nackbhert" yegSnn't. Die Lende fliegen nicht mehr auf das Aechevifche^ Mimvfrrchaste. Mso vvelleS, nicht massiertes Schwevgewichrl <Die darstellende Dame bitten wir um Entschuldtgnntz. Sie kann nichts dafür. Theaterkontralte sind hart.) Im nämlichen Aufzug hat «ine zweite Künstlerin fast nichts zu dm, als sich zu eutlle.iden, und durch entsprechmda Stellungen und Bewegungen dafür zu sorgen, daß der Hauptsargonisi der Posse in Saft kämmt. Und vor dem ersten Fallen des Vorhangs M sich eiste dritte Dam« fern Röck«vaffen, daß es höher nimm« geht. Im zweiten Akt zeigt Fräulein Daisy HolmS nochmals ihr« prangende Fülle in möglichster HülleMbgfevt, nachdem zuvor ein angchaitertes Wt-scherl auf den Knien eines Kommerzialrates heruangeturnt hat, undsbümmeri um die sich den Thest-exgästen öffnenden Perspektiven. Mas blecht nach solchen Schlagern für den dritten M übrig? Die BerstäDnis'nn.t-ge« werden ihn nicht anschen den« man sicht nichts. Zwischen diesen Genüsien für angesvellem, rülpfende Nohlinge ist reichlich Fargcmportzwitz urid Dituatlio-nSkomik angehäuft. Ein Mischer Kaufmann aus CAernowrtz svop Herrn Schlecker ganz heodorra-gontd gefpirit) zeigt, wie man durch unsaubere Spekupatio« weiterkommt. Wch dieses drück, Pas wir. den sonst geschmackvollen und witzigen Autor nicht zugemutet hätten, dürfte Ee'isen, dah unsanvbere Spekulation eintMich sein kann. Noch zu erwähnen, daß der talentierte Herr Benard er zu Wege prstvgt, uncwfähr 1000 Wort« in der Minute zu spreche«. Ucher alle Matzen »zu preisen ist aber Richard Nomanowskh, der sich geweigert hat, in dieser Novität auf» ttJrieit, O. Averein.Freie JQdier.heVotkehühne1.1.R emeraasse 11 »Die gildene Pawe“ Nichte Vorstellung: Heute Donnerstag den 18. pesemher, halb 8 Uhr abends Benin 5<f»u»oJ« von Pere* ~ Mul ko «nasclimo Ion — leim Robben «Do? BoWa»*«her - Dar Scbabbeaooi von Perez Karten bei Löwit, Aida, Rotenturmba^ar und an der Kasse, f. Rfemereasse U vorder Vorstellung | Radio»Eaton d« ..Wiener Morgknzeiillng* im ,.H a u s d e r Dame" ErgM L.-A., 1. V«z.. SiHvedcnPlatz 1. Vovfü^rmtg der Wiener Sendung täglich von il bis 1 Uhr mittags und von 4 dis S Uhr nachmittags. G i n» tritt ftth Kein K a u i » w a n V e v» kauf erstflassigerNadio-Avparate und -Bestaudteilß, * Sradwprogramiri für hyutstr . 9 Uhr srüht Ätarktberichte. — 11 bis 1 Ubrr Konzert Eilvtna, — l |thi fi Min.; Uraniazeit. % Uh« 20 Min. t Wetterbericht. — */?4 Uhr: Wiener Börte. 4 Ubr dis 6 Uhr: Ernst-heiteres Kon?ert Cilviug. ~ l/«7 Uhr t Quartett Schlenk-Lechner, Kammermusik (Hahdu: Lerchenquartett; Mozart: Jagdquartett). -7- 8 Uhr: Konzertakademie. Aas dm Thmtem. Im Deutsche« Volkstheater begiuut die am Sam?tag den 20. d. stattfiui ende von Direktor Beer inszen erte deutsche Uraufführung des Ireiaktigen LustivtelS ,5)et Weinberg des Herrn* von F l e r s und E r o i f s e t, deutsch hon Rudolf H o t h a r. um V«8 Ubr. Im Naim und-Tbe ater findet morgen. ll*& Uhr abends, die Premie"e von 'ftrauk Wedekinds modernem Sittenaemölde „Franziska" mit Tilla D u r i e u x in der. Pstelrokle statt. Tbeater in der Josef st adt. Als erste Kindertr-rstellmg gelangt morgen. 4 sihr nachmittags. „P r i n-- z e s s i y H «s ch e tp r n d* zur AuMrung. Nohann-Stranß-Tbeater. Morgen Erstaufführung von „P n s z t a l i e h ch e n", Overette in drei Akten von Wilhelm Stork. Musik vsu Michael Kraus». 3i -« a i i s g n e e b ü tz n a. Die für morgen avgesetzte Premiere der französischen Schwanks ^Einquartierung . von Aittony Mars, wurde auf Montag den 2?. d. bersch o b e u. Morgen. Eamötag und Sonntag wird „S s a »t n gsipielt. Kammersviele. Heute, */,8 Uhr abends. 80. Apfl Wrung der Nevne „Küsse um Mitternacht- Die a i l d e n e P a w e. o n z o S ck w e i g" und ■ das übrige Kieinkunstfrogramm der jüdischen Kletnimstsptele „Die gildette Bawe" wird heute und Samstag, V.8 Uhr avends. in den Äunstspielen, 1. Bez., Riemergasse 11 (bei der Wollzeile), wiederlwtt. ^8997587

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.