Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-12-11 · Heft 2087 (11.12.1924) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2087 (11.12.1924)
Date
1924-12-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981170--21334-3008633
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ffir. S0S7 Wim, KonnrrAag Wiener Mor«i»zektuNA. " Ü. Äez«Mr IM Seile S; Wahrscheinlich kein Telesthonstreik. Me ^Hf^ren-eyMlt, mr Fstufundzwa-NAigerMs- MP ÄmiideMMMten' rmd, den Pysimitze- Mtlten"siE V örläusi g' b e «igele$'t;.Äie' Forderuntz mch'Ärrem^Z^zWMjWalt^OuM MÜchgestellt^ Die i Posttngcst'elltkn haben. gOem.erveicht, daß bk .ihnen von.--, der GenevAdiveNon zugefagten 53.000 K. als Zuschlag für. die Evf-olgspvämien Pro Dezember zu betrachten feien, tvodlnch sich die Erfolgs-Prämien auf 82.000 K. erhöhen. Für cm FünfmvdtztvaWigera-us'schuß vertretenen Bundesan- Mtellten nach die Postangestellten sind daher di'ie Vechandlangen über die, inatrriellen Fordemngen voüläufig beende t. Dies,e Bed ions^tengruippen »oerden nicht aktiv Mrgvhen. Me Vertreter der Post-, Telegraphen- und Telephonangestellten hatten bis in die späten NachmittagsstnMn jamrerliche Vechandbungen mit «der Generaldivektion, in -Weilchen diese sich schließlich bereit erklärte, ob 1. d. die ^Erhöhung der Erfo'lgsprärnien von 29.000 auf 82.000 K. 'tym Monat durchzuführen. Des weiteren wachte die GenvoMvektion das Zugeständnis, diese erlhöhten Evsolgs- Prämien ab 1. Jänner «cm a l l e Post-, Telegraphen- und >FieMs-P«changeftellttzn zur Auszahlung zn bringen. - In den/Räumen der Technischen Union'fand abends eine VertvauenAmännerversänrnilung statt, m der über das 'letzte Anbot der Generaldirekt'wn beraten lwnrde. Eine Ent- Mietzun^ wurde wit Rücksicht auf die unter den Vertrau- ^ensmänmern herrschende Erregung nicht gefaßt. Dieses An- -bot kommt morgen in einer neuerlichen Vertrauensmänneriverfammlinnig zur Befchlußfassung.! Durch die, Zugeständnisse der > GMeraldivektion ist zweifellos in der ganzen Situation eine Entspannung ^e^^etveten. Die allgemeine Auffassung gcht dahin-, daß durch dieses letzte Anbot eine Möglichkeit geschaffen würbe, 'best Konflikt in gütlichem Wege beizulegen. . sthereform und Ausgleichsordnuug. Mit der Bndgetbevatung im Ausschuß geht es nicht recht vorwärts. Die Sozialdemokraten markieren weiter scharfe Opposition und so wird nichts anderes übrig bleiben als ein kurzfristiges Budgetprovisorium noch rasch vor Jahresende zu verabschieden, wenn ein Ex-lex-Zustand vermieden -werden, soll. Die hinhaltende Taktik, welche die Sozialdemokraten gerade bei der Beratung des BudgetLaPitÄs „Justiz" beobachten, hängt wohl auch damit zusammen, daß die Mchvheitspartsven bisher die Sitzungen des Iüftizausschusses sabotieren, weil dort zwei Anträge der Sozialdemokraten betveffend die Eh er e so r m und den.§ 144 .aus der Tagesordnung stohen, deren Behandlung namentlich den Großdeutschen sehr unangenehm wäre, da sie im Koalitionspakt mit den Chvistlrchsiozialen die Aufvollung von Kuiltus- Lahvpfifvagen Mchwöven mußten. Weil nun wegen der Blockierung d^ Justizausschusses auch die Novelle zur Strafprozeßordnung über das abgekürzte Verfahren und der Antrag >R e i n e r betreffend die Novellierung des Mietengesetzes, auf die wieder Regierung und Mehvheitspärteiien großen Wert Legen, nicht beraten werden können, wurden Parteibefprechungen zur Flottmachu ng des Inst iza-usfchufses einbernfen, die aber bis.nun ohne Erfolg gerieben sind. Im Budgetausschuß sprach gestern der Sozialdemokrat Dr. Eisler — die gapze Vormittagssitzung mit seiner Rede au-Mllend — ^über Eheresorm und B e r b o t der Fruchtabtreibung.. An diesem Zusammenhänge fragte er den.Leiter des Iuftizressorts, ob ' die in einem, Wiener.Abendblatt enthaltenen Behaivptungen über die Niederschlagung eines ÄbtreiLungsprozesses, indem die Geliebte eines Sek- Wgierw schließlich auch die > Novellierung -er Ausgleichsordnuug. Sie habe sich in den «letzten Monaten als eines der schädlichsten Gesetze erwiesen,. durch - das nicht nur viele Leute Materiell, geschädigt wurdensondem auch« die M orä'l im 'Ge/chaftsleben auif das^ schwerste untergraben wurde. , Bei -er Novellierung der Ausgleichsordnung werden vpr.allem. die moralischen Garantien gestärkt werden müssen. Dazu gehört eine k l a r e U ms ch r e i b u n g d e r Funk t io« d e s A n s'g Xe t ch sve r Walters in' einer ' von der jetzigen abweichenden Form und eine Erschwerung der Einschmuggelung fingierter Gläubiger. Für die heutigen Au-sglleiche, die ja billiger fein sollen, als das Konkursverfahren, - paßt die bisherige Rechtsstellung des AusMchSvevwalters nicht. An der Nachmittagssitzung erklärte Fvau Freundlich, die Mehrheitsparteien -werden sich im Justiz-ousfchuß entscheiden müssen: wenn, sie die Verhandlung über die Gherefovm verhindern, dann gebe es auch keine Verhandlung über den Mieterschutz'. .Dann kam.noch Mr.- W-a.V.e r,.,„,:der.,,M Bizekanzler setzt auch Juftizmmifter' ish zimr Wort.' Er regte, an, die Entscheidung über Ehedispense den «Gerichten zu über- , tragen. Bezüglich.des § 144 verwies er aus die in .Vevhandlnng befindliche. . StrafPr,oz eßn ov eIIle. Schließlich kündigte -er noch eine Novelle über die Entlohnung der Ausgieichsverwalter an. A:''; Ir. Ramel ist mit dm. Lmdeshaaptlevlen einsg. Amtlich Wird'gemeldet: Anläßlich der Wahl -des Bundespräschen-ten hatten die chrMchsozialen Lanbeshaupt- ' märmer Md, LaudessinoAAttflwM« Gslegercher^ sich mit der BruijdesVegierüüg'' ''oVfthidMÄ«« Frage« - f ina n z i e lle r und, Volk swi,rts ch aMl.ich e r Na-1 tnr, i HttsWönidepö. auch übex T e H,r «nm'g s s j DD MMnäWr^üse^enl D fl® vihc^ dllew'Belanget eln«e.# vollstä'nb.ige..Uehere.l.n.stimmun.g..-r Die.Bum., .EvchM^E^W^aUMruM- M-WWM dieser fpvechmtg' sofort mit den anderen PaMM in Bechand- «l'U«idgen treten. Die - definitive Erledi«gu«ng wurde einer L ä n d e r-t o'u f ere u z Vorbehalten., Keine neue MunitiouMrik in Sefterreich. Ein Verbot der Entente. , Die intevalliierte Militävkommisfion ' hat die Er- ‘ richtung einer Munitionsfabrik in Oberlaa e n d g ü l t i g v erbote n. Damit sind die Pläne der Firma. Adler in Oberlaa, eine Fabrik« für Iufa nteriemnnitio«, in Betrieb Zu fetzen, «hinfällig geiworde- . Fm eWischen llnterhaus hat, wie noch erinnerlich, der inzwischen vevstorbsne Pazifist Morel darauf hvngewiesen, daß sich in. Oesterreich ein sehr bedeutendes Zentrum der Mordindustrie befindet.. Diese Fabrikation hat nicht wenig dazu Leigetragen, daß Oesterreich ein Rendez- Vousovt aller internationalen WaffenhäMer und der mit diesen eng liierten Schwindlevkategorie geworden «ist. -Auch in den Kreisen der ehrsamen Spionenzunft wird der Name der Republik, mit unerwünschter Achtung genannt. Es. wäre im Interesse . des Friedens zu. wünschen, daß die Entente,.wenn.sie. schon bei sich nicht, äbrüstet, doch wöyög« stens für die Remigumg der österreichischen Atmosphäre, sich bemühen und auch die noch v>orhandenen Fabriken für Mordura'schilnen schließen -würden , Auf diesen Exporkmuß her Völkevbuudstaat verzichten können. 115.884 Arbeitslose. Die Zahl der ArLcitKlofen in Qefterveiich Hai im November gegenüber dem Vormonat um 27,.704 z u g e n o mme n und mit 30. November die Zähl von 115.684 -erreicht. Diese erhebliche Stsigevung ist auf den Eintritt der winterlichen Jahreszeit zurückzirsühren, welche der Bautätigkeit zmn Großteil ein Ende gesetzt Hhat. Die Lage in der Bekke idungs-Mdiuistvie -ift - gegeMärtig eine ungünstige. Bis auf das Kürschnergewerbe «hat in dieser Branche auch die Herbstsaison nureine uMveichende Beschäftigung gebmcht. Die Lebensuu-d Gsnußmittslindustrie ist ebenso u>nge'nügenb «befchästigt wie -das Hotel-, Gatst- und Schankgeiwevbe. Die Gösamtzahl der in Wien unterstützten Arbeitslosen beträgt zu Ende der Berichtsperiode '52.689 . gegenüber 45.220 zn Ende des-Men Berichtsmonates im Borjahve. Außerhalb Wiens ift die Arbeitslosigkeit ebenfalls stark gestiegen. - . Keine SrWnng der RadiogebShre«. : Eine Pressekonferenz des Beirates der Rab«^. ' Gestern fand eine Sitzung der Ravag statt, «der Bevtreter ide>r TobejgvaphendirMion, der HandellskaiMner und des österreich«ifchen R-ch-i-dbunbes beiwohnten^ Es wu-rde mitgeteMt, baß «die Errichtung der Relaisstationen' in' Graz - und JmvAbvuck eine befchliossene Sache sei. Beschlossen wurde, die Erwerbsteuier nicht als-Grundlage für - die Hrrndler- . g -eb Ähren hsva-Wiitzieihen und mit der StcrffelMg der Ge- -bühren noch' einige Wochen zu warten, bis das Abflauen «der WLihnachtsko-nijunktu'r die Friseure, Fleifchermoiftsr, Leichen- «helstati'wwgsanstailiten und BriefrwarkenhäMer Ms dem Vtadiohandel ausgssiöbt habe. Musikdirektor Ast berichtet «über ein Abkommen mit der Bolksop e-r, de>m zufolge die Ope-MMffühMNgen der Ravag von nun. m von, prominenteu Kräften der Volks.oper beftvitten werden.sollen,'Me,.,^MydieHMeituM wird durch"' ein" Quavtett erisetzt werden.' Noch' 'im 'Dezmcher werden.Vovführ'Mgen des Qu-avtetts Tautenhayu und.der Frau Mihat schek dm der Stawtsoper das PvogvanM bereichern. '. ', ' Gegen Eside der Sitzmi-g würde mrtgeteilit, Laß nicht, m eine, Erhöh«ng der TeN-nehimergebühr - gedacht -wird. In «berücksichtigu-ngsweüten Fällen soll armen Abonnenten eine Ermäßigung gewährt werden. ' Berkeigermg für dm Stadterwettemdgrsovd. Die - Kunschandlmiig August Johann Schell«- bringt nun in -der Neuen Hofburg den vierten und letzten Teil der Kunftchjekie des St-adtevweiteMugsfonds zur Perst^gerung, Obtvohl in den ersten «doei Auktionen sehr viel wertvolle Ob- Me. zur Feilbietung gekommen sind, bietet der Rest noch immerhin sehr viel Interessantes und ErweEen-swertes. Zunächst fei ms die. Gemälde, Acfuavesle, Zeich-n-uugen und Stiche aufmerkjain gemacht, davimter besonders -erwähnenswert, zwei AguaMe.-.von Jakob Alt (signiert), ein Stilleben aus der . WaldMü'ller-Schule, zwei Stilloben von G.- Seitz, vier große M ä k a r t, Deckengeumlide von Jacopo Pal in a und .eine Reihe älterer Wiener, Moi-ider. An Mobiliar fnidet man gediegene Stücke der Renaissance und Barocke', an Kleinkunst Bronze- und Glasarbeiten, ostasiatisches MnisMverbe, einzelne Mzend-e.'PorKellMe, Textilien, chinesischer-Provenienz und eine große Sammlung van Mörsern und Beleuchtu-ngs-obiMen. » Die gestern mit großem.Erfolge begonnene-Auktion wird noch bis Freitag den 12. d., täglich ch Z U«hr, fortgesetzt. zufchriften an die Redaktio» sowie unverlangt etnlangsn-en Manuskripte» wolle Man stets NüÄpörto üeilegen. -a sonst eine Beaulwortnng» beziehnngsweise Rücksendung nicht «rsolge« / km,». i tx i Das fordert die Jugend von der Wiener jüdischen KnltuS» l - ' gemeinde? -' ' - Das Exekutlbkomitee der- Wiener Mischen. Jugendgvuppen veranstaltete am 9. d. im S>aäle des Ni-edevösterreichischM Gewerbevereines ein-e Jugendverfa-mmlung, die von Dchutationen der einzelnen Jugendgruppen überaus stark beschickt war. Zunächst schilderte David Stein die Zulsammensetzu-ng'der einz-eilnen jüdischen Jugendgruppvn und die venschiedenen Richtungen innerhalb d-er jüdischen'Jugend. Das gemeinsame Ziel.aller sei das jüdische Pa-läst i n a. Tot' sei jede Jugend, welche sich ans W e gw e i fe r verlasse..Die Führerschaft müsse aus der Jugend selbst herv o rg«h en, Redner gab sodann, einen eingchenden Bericht über den Verlaus amd die Beschlüsse der ersten allwMichen jüdischen Jugendkonferenz, welche im .Herbst dieses Jahres in Danzig tagte und auf welcher die jüdische Jugend von 22. Staaten v ertreten ■ war. In.. bemerkenswert ernsten Reden , wurde sodann van, den JngeMichen En'g e l, S e n d r ovicz und Lancze"ner Mer die FordeMUgen gesprochen, welche'die jüdische Jugend an die Wiener jüdische Kult-us- -gemeinde stelle. Kultusvorstand Dr. Isidor Kl-aber ergriff hierauf das Wort und begründete eingehend die nachstche'uden Resolutionen, die einstimmig angenomulem wurden. Die von dem Exekutivkomitee der jüdischen Jugendgvuppen oinberusene Versammlung der Miischen Jugelch erachtet es als Wicht der Kültusgemeinde Wien, deren letztes und wichtigstes Ziel die Erhaltung und Förderung des Judentums ift, die dasselbe Ziel anstreibenden.jüdischen JuMidvereiniguugen mit allen ihr zur Verfügung sichenden movabifchen und materiellen Mitteln 'zu unterstützen. Zur Erreichung dieses gemeinsamen Zieles/^erlangen wir die Erfüllung folgender FochemiMn: Schaff-un g eines Jugendamtes. Bis zur Erreichung dieses Zieles Einrichtung eines Sekretariats für die Erziehungsarbeit. Dieses hätte mit «den ’ bestehenden Jugend-ovganisatwnen, Eltern und der Lchrevschast für eine gedeihliche jüdische Erzichungs-arbeit zu sorgen. ■ Ausgestaltung.6es Religionsunterrichtes. Das Amt des Religionslehrers soll nur von ihres Judentums bewußten nnd ihrer Verantwortung demMen gegeuWer erfüllten Männern bekleidet werden. Insbesondere der Unterricht des Hebräischen soll nach allen modernen Ansordevimgen entsprechenden Grundsätzen erfolgen und , zur Erlernung der Sprache führen. Es wird die Einrichtung von Bibliotheken und Sprechsälen in allen Bezirken gewärtigt. Die Förderung der sich für Palästina vorbereitenden Jugendlichen. Zu diesem Zwecke hat die Kultusgemeinde den chr bei chren Mitgliedern zustchenden Einstuß aiuszünützm, um die Berufsumschichtunjg dielser Jugendlichen zu erleichtern und zu fördern, wie überhaupt die B erussiberatnng auszugestälten. Der im Berufsleben stehenden Jngiend hat die Kultnsgemeinde besondere Aufmerksamkeit zn schenken, um deren Entfremdung vom Judentum vorzuibeugen. , Die jüdische Jugend erwartet vom neu-gowähllten Vorstand nicht nur die Beachtung dieser für die Entwicklung des Judentums in Oesterreich überaus bedeutenden Fordernugen, sondern echofst die röschest- Durchführung und Ausgestal-tung aller der Erziehung dienenden Jnstitiutron en. Sir kvward Saffooa gestorben. LlMdo«, 9. Dezember. (I. T. A.) Nach' einer -langet., Krautheiit ist -am 3. d: Sir Edward Sassvon im Alter von . 71 Jahren gestorben. Das Begräbnis strud am Freitag den - 5. d. ärvf dem Mischen Friedhof zu Golders Gvsen statt., Sir Edward Sassoon war der Ehef der Firma E. D. Sassoon «. Co^ Miuflente und Bankiers in Indien, London und China, und ein Enkel jenes David Sassoon aus Ba«gdad, .'der die'Firma «begründete. Sein ältester «Sohn Ellice Viktor, - der jetzt 43 Jahre alt ist, erbt n-un seinen Titel. Sir Philipp -Sassoon, der jetzige,Untevstaatssekretär für Lnfsschifsahrt, iL gleich dem neuen Baronet, ein Urenkel von David Sassoon. Ser Arierstaragraph im Menverein. Aus Berlin wird berichtet: In Nr Sitzung am 27. No« veinber hat HMmntlich, die Sektion Berlin des Deutschen und Oefterreichischen Alpenvereins mit großer M-ehHeit einen Protest gegen die beabsichtigte Ausschließung der «Sektion Do-nauland angenommen. In -der neuesten Nummer der . „Offiziellen Mitteilungen des AlpenLereines" «behauptet der Vorstand, daß dieses Mbstimmungserg^bn-is lediglich durch die rege Agitation der jüdischen Mitglieder zustande gekommen sei. Der Vorstand Mbt der BMrchtung Ausdruck, daß eine radikale jüdische Minderheit die Führung, an srch reißen könnte und bedauert, daß in die Reihen der-Bevliner Söktivn die Brandfackel der Zwietracht geschleudert Wörden sM, ohne daß jemand Nutzen davon ‘Ööi&e. Der Vorstand, eMärt. daß er mmmchr. , noch dem „Uobervaschu«ngslsie>g der, Minderhert", 'gegen jedes weitere Bor-, dsringen des jüdischen Element- Stellung nehmet müsse. Der Entscheidttrpgskampf werde anläßlich der N eir« .Wahlen,im März 1905 ausgeivagen werden. In: Zusammenhang hiermit soien d« AuSsichr«»^ll bt\ voKsschen Deutschen Zeitung" erwähnt, die von einem E i w schüchterungsverfuch sprechen und auSfÄhren:' SMßk wenn einige veich-deutsche Sektionen siir das Verbleien von Donauland im Mperchevsm. stimme« sollten, -age «tthi gebessert, weL Awetsiüo» die Oesterreich« und die r«Pvt «stchStmtsttze, »» tzm ««»lchl« ß stimmen ivecken. Sollte«.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.