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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-10 · Heft 2086 (10.12.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2086 (10.12.1924)
Date
1924-12-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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m* Men, MMwöH Mener Movftenzelrutt«. 10. Dezember 1984 erhält einneuerliche Belastung. Ludendorffs Partei ist Unterlegen, aber jhr Geist ist nicl"t zurückqedrcinot worden. Deutschland bleibt in der Isolierung und hinter den Mauern deS Reichstages wird weiter an der Monokel-Mynarchie gearbeitet. 2er antisemitische Bubenstreich eine» österreichischen Richter». Rr. AM Vor einem Wiener Gerichte fand vor EgMN eine Verhandlung statt, deren Ausgang den Beweis dafür liefert, daß die antifsmitischß Hakenkreuzierei auch auf dem Gebiete der Justiz ungestraft styltet und waltet. Ein Mann hatte eine Frau wegen der Aeußevuug „jüdische Frechheit" geklaA. Rach durchgeführtem Zeugenverhör hat der Richter Dr. N e.ud e ck di« Geklagte mit der Begründung freigesprochen, daß der Wahrheitsbeweis fät „jüdische Fre ch heir von der GEagten erbracht worden sei. Wohl gemerkt: Nicht etwa für „Frechheit", sondern für '„jüdische Frechheit". Diese Urteilsbegründung ist der unverschämteste antisemitische Puben st reich, der seit langem in einem Geftchjssagle verübt worden ist. Wenn er ungefühnt bleiiht — und bei den derzeitigen politischen Verhältnissen in Oesterreich ist eine entsprechende Maßregelung des famosen „Richters" nicht zu erwarten —, wird er herrliche Frückste zeitigen. Nächstens wird von Hakentreuzlern im Talgr ausgesprochen werden, daß Betrügerei, Verlogenheit u, dgl. m. dem jüdischen Menschen von Geburt her anhaftende Merkmale sind, und jWsche Zeugen, jüdisch« Kläger, jüdische Beklagte und Anwälte werden von Dr. Neudeck und seinen Kollegen entsprechend behandelt werden. Wir können nur an dieser Steltz den Urheber dieser schändlichen Verunglimpfung der österreichischen I u st i z a n p r a n g e t n. Der richtige Ort, um vor der OÖffentlichkeit mit den veraMvortlichen Leitern der Gerichtsbarkeit abzurechnen, war« das österreichische Parlament. Aber die österreichischen Inden haben es für gut befunden, auf eine jüdische Vertretung im Parlament zu verzichten. Sie haben in ihrer überwiegenden Mehrzahl ihre Stimmen für fremde Parteien abgegeben. So wird denn dieses brutale Attentat gegen die Ehre und die Sicherheit der österreichischen Jüdenschaft im Parlament keinen wirksamen Nachhall erwecken. Set Wische Wanderstrom und der Ausbau von Hm Israel. Bon Ab. Gyldberg (NNv-Nork^. Der Vevjlasier der -nachstehenden MusführUingm, welcher an hervor vage-nd^ Stelle in der «ronistHschon Bewewmy Am-erAas stvhl, hat mit dem Auftatz, den Wir hier vvröGenllichen, eine der wichtigsten Fragen der -ionOiischsn Arbsit und ihrer Dezkhuinia zur Mischen Gegeninxwt <mooschmt-tm. SÄr gehen den mrvresstmten Aus- «ühvmaen mnkjv lieb« Raarm, als zu erwarten daß sie in weiten Kvviisen B-oachwing und Widerhall ftnden werden. Di« RodaLdvrm. Cs kkingt banal und ist doch wahr: Unsere Zivilisation ist im wes-Mt-kichen ein. Pvodukt der menschlichen Not. Alle Reformen rund Ernsnevungen -sind von der Not getragen. Aus aLs unsere zionistische Bewegung ihre politische Form an-ntthm, war sie von der jüdischen Not getragen. Denn der ^Mvptunter.schied zwischen der früheren Ehibath-Zion-Be, wegnng, welche durch Ueme. Sammlungen sich kolonisatorisch in PÄäsöi.na betätigt hat, > und dem Her^lschen ZioniAmus, welcher sich zur Weiltbewegung entwickelte, war, daß jene Chibath-Ziom-Bcweyuug rein ideal war, und Hre Begeisterung aus romantischen Quellen der ailton Liebe zum Äten Vaterland« schöpfte, während die HerMche Bewegung di« -brennende jüdische Not in den Mittelpunkt stellte, das Problem des.jüdischen Glends, die politische Unterdrückung und die schlechte ökonomische Lage. Sie sich das romantische Moment als sekundär an < und ging itt erster Reihe von dem tragischen, aber realen jüdischen Problem aus. Dank dem Drange, dieses zu lösen, puilsterte, solange Herzl lebte, einte unauslöschliche Leidenschaft m der Bewegung, da sie immer von den Wellen des brausenden jüdischen Le'ben-8 getragen war, von der Sehnsucht, der jüdischen Tragik ein Ende zu machen, das VoMeben zu normalisieren und die jüdische Nation als gleichgestelltes Mitglied dem Böllerreiche anzugliedern. Als wir Herzl verloren, AM großen Teil auch durch, -seinen großen Irrtum' in der Ugam-daiftage, erlitt unsere Bewegu-ng einen Rückschlag. Satte Rühe und kleinbüvgerliche Befriedi^mg füllte sie aus. Wir begnügten uns mit einer kleineren Kolonisation in Palästina, welch? als Bild, als Muster der Zukunft -dienen sollte, aber mit der realen Gegenwart wenig zu tun hat. Wohl erhielt die Bewegung einen gewissen Stoß nach vorwärts in der Zeit der türkischen Revolution: aus dem Horizonte des Zionismus zeigten sich einige Möglichkeiten. welche eine teilweise Antwort auf di« .jüdische Not zu geben versprachen, es erfolgte ein gewisser Umschwung, Millionen von Orientjuden wurden in Betracht gezogen. Das dauerte jedoch nicht lange; denn es kam der Krieg. Unsere politische Arbeit während des Krieges war eigentlich eine Bestätigung H-rMcher Ideen; auch seine Gegner mußten sich nolens dolens herzlisch orientieren, und der Puls des Lebens war wieder zu spüren. Es kamen die politischen Siege, schließlich das größte Ereignis in der ganzen Galuchgeschichte. Die jüdischen Massen wurden aufgerüMt und sind «s auch heute noch. Aber wir haben enicht verstanden, diese Situation richtig zu beherrschen. Der Panamaprozrß in Ungarn. ßstfllt jtt fünf Jahren «„dchksl, 0. Scannte. (U. T.-K.-B.) In der B-.. stechüsigsafsäre Es kütt wil-vde heute vormittags das Urteil verkündet. Der Gerichtshof hat Eskütt wegen Bestechung Ond versuchten Betruges zu fünf Jahren Zuchthaus, 9 MilsMen Kronen Geldstrafe, it) Jahren GhyverW und Verlust der politischen Rechte verurteilt. Von der unterst! chimgsihaift werden 7 Monate eingerechnet. Der Gerichtshof verurteilte ferner die Stenotypistin Angela Tömör als Mitschuldige zu sechseinhalb Monaten Kerker (die jedoch durch die Untersuchungshaft als abgebüßt zu betrachten sind), zu drei Jchren Ehrverlust und Entzug der politischen Rechte, Landesmann zu sieben Monaten Kerker, HM Jahre Ehrverlust, Benosp M einem Jalhx Kerker, drei Jahren Ehrverlust, Brezina zu sieben Monaten Kerker, drei Jahren Ghrvevlust, F o rwath zu zwei Monaten Gefängnis, Alvei Jahren Ehrverlust. Auch -bei diesen Angeklagtem wurde für die Dauex des Ghvverluistes die Aufhetzung h$% Passtischen Rechte ausgesprochen, Weiters hat der Gerichts-Hof sämtliche Angeklagten zur äiragumg der Prozeßkosten verurteilt pnd ausgesprochen, daß die bei dem Ang-sklagton F o r w a t h deponierten zwei Millionen Kronen, das auf den Namen der Angela TörÄk lairtenhe Sparkassenbuch sowie die aus den Beste chungsgeilidern herrühvenden mvd in der Wohnung Eskütts befindlichen Gegenstände, weiters das aus Beste chumgsgeldern gekaufte Klavier der Angeklagten Törok konfisziert werden. Der Gerichts-Hof hat Kveiters gegen di« flüchtigen Angeklagten Mengele und Keredy die steckbriefliche Berfolgumg angeordnet. 4> Mit dom Urteil, das der Budapester Gerichtshof im Prozeß Eskütt gefällt hat, wurde der Angeklagte m Wahrheit dafür bestraft, daß er sich nicht mit einer Bestechung von 100 Millionen (damals noch guter) ungarischen Kronen und eines regelrecht vidierten Passes «ach Amerika Mtfran» vrrnrtkllt. aus dM StcvG g-Mcht, anstatt dessen; hier die ganze Schweimrei angerichtet Hai. Depst die wichtilge Behauptuing IsWts, dgß Mn M--uMutig dem Weg wollte, ist cheyfwemg tzinW-ndfrei widerlegt wachen, wie' stine havtnöckig wiedechofts BohauptmiL daß an den K.op Mptianr« mst den MLftchchewAiguugen auch der inzwischen verstorbene Ackcxhanmintstep, ferner der Sohn des Ministerpräsjvensen mch astdsste exponiert« Politiker aus dem Kreise der Regierungspartei beteiligt warm,. Die BechaMung macht es vl^chöngL Mär-llch, daß. dis RMWng sich, sMnW es gWW, MM -jg Durch- Wru-ng des Prozesses sträubte. Bor dem Forum btt Mlisierten Weilt ist das Horthh-Regime an den Prangex gestellt worden, wobei Mr Bettzilen- RegjeWstg noch das besondere Mck halbe, daß ihr du r ch den rechtzeitigen Tod des AckerbauministersSzabo-Nagyatad seine Konfrontierung Mft Hsküft erspart Web. Auf diese Begegnung im Gerichtssaal setzte Eskütt seine ganz« Hoffnung. Da sie sich' nicht Lpfüllte, mußte sich sei» SchicksÄ evfLllsn. EMtt ist vemrterht, «cher paß gegMVsOige Regime in Ungarn U nicht rchrWyaschen. Bethten läßt bU AusfusivbewMgunaen nicht Überprüfen- Budapest, 9. Dezember. (U. T.-Ä.-B.) Die National-« Versammlung hat einen Antrag des Abg. Szabo betref-, ferch die Einsetzung einer -n«un-B«drigen Kommission M Ueberprüfung de. Aus fuh rbewilligu «- gen auf Ersuchen des Ministerpräsidenten ab gelehnt. Der Gesetzentwurf betreffend di« Revision der Goschast sordnung wurde sodann irn allgemeiiven ^" genommen nutz die SpeziMebatte begonnen. an¬ Unser Wort hat im jüdischen Leben gesiegt. Das VoK hat sich von unserem politischen Sieg vieil erwartet; eS sah die Möglichkeit für seine Erlösung. Aber es ist nicht die Schu'ld des Volkes, wenn wir nicht verstairvden haben, die Kräfte, die da frei wurden, richtig zu verwerten, die Energien a-u-f den Ausshmr von Erez Israel zu lenken. Mau sucht di« einzelnen Ursachen für dieses Versagen zu finden. Das ist überflüsiig. Aber davon bin ich doch über^ugt, daß das Volk nicht die ganze Schuld trägt. Tatsache sit, Paß in den letzten Joh«n unsere Bewegung von her jüdischen Not lpsgÄost wurde, daß wir den Kontakt mit dem jüdischen Alltag verloren haben und wieder in eine Strömung gerieten, welche bloß mit dem SHcpffen'' von schomn Mustern für eine schöne Zukunft beschäftigt ist. Wir sind von einem Geiste beherrscht, welcher uns die richtig« Beziehung -um PrMom der Mischen Not verwehrt. DeSha>lb fehlt wotz imserer politischen Siege, Ivotzdein wir iu der jüdischen Gasse fast keine Gegner halben, trotz der Sympathien, welche uns von allen Seiten entgegengeb rächt werden, unserer Orgmisa-tion der Loben-spM, die rote Joche der Leidenschaft. Die SchM wird der oder jener Person, wird dom oder jenem Zufall zugeschr'leben. Diese Erklärungen reichen nicht aus: nach meiner Ueberzeugung Liegt die Haupb- Ursache darin, daß wir unsere Bewegung bloß mit dem AuMick auf.die Zukunft verq-wickteu, und sie nicht tot Boden des jüdischen Glends Wurzel schlagen Ließen, daß wir uns van der Herzkschen Aufsafsung des Zionisnrus wieder entfernt halben. Es scheint, daß alle unsere Richtungen umd Fraktionen von rechts, wie auch von ftnks vom A Had-Haamismus beseelt sind. Nicht u>mdie Juden« not, nur um der Ju»destl)eit Not sind wir alle bekümmert. Keine Fraktion im Zionismus ist Mit dem Hauptproblem beschäftigt, nämlich durch di« Arbeit m Palläst ina oine direkte Antwort aus di« gegenivärtige N-ot der Mischen Massen zu geben. Dcvbei kommen a.us dyn Ländern, wo noch jetzt mehr als die^Hälsbe der ganzen Judenheit wohnt, ile-bt und leidet, erschütternde Berichte über ihre Lage. Was wird mit diesen Juden werden? Noch vor dem Kriege mußten .Hunderttrvusenide von Inden aus diesen Ländern « auAwan.dern. Nach den jetzigen Aenderrmgen, da der große russische Markt gesperrt ist, da in Rußland selbst der.Bolschewismus herrscht, welcher die jüdische Bevölkemug im Lande vollständig pauperisiert, durch den Aufschwung des Nationalismus unter den kleineren Völkern, welcher eine eigene .Handelsklass« zu schassen bestrebt ist, müssen noch -mehr als Hunde'rttausende Juden aus jenen Ländern auZ- -ivand<rn, In>«M fte aus Mangel an Luft und Raum nicht ersticken.wollen. Es ist schließlich nicht nur eine Konburrenzsrage zwischen Juden und Polen, zwischen Inden, Litauern und Rumänen, es gibt jetzt auch einen Konkurrenzkampf zlvischrn Juden und Juden, wo das Resultat ein Wschtachten von beiden zugunsten des Nichtjudm ist, welcher von seiner Regierrmg unterstützt wird. Es gab ein« Zeit, too wir Zionisten verstanden haben, daß das jüdische Problem rm iwess-ntli-chen ein Problem der Wanderung ist, und wir 'haben oft davon gesprochen, daß wir ein Zentrum: fax die Wanderu-ng finden müssen, wo die Mischen Massen eine Le'bens-möglichkeit finden und zugleich sich als Juden anEen, durch Schaffung einer Majorität ein jüdisches Heim gründen und das Galuth «aus der Welt schaffen können. Nun scheint es aber, daß gerad.e jetzt, wo alle Emwande«gS»entven geschlossen sind Md PaÄstiM prädestiniert ist, der ZuWchtS-M |tt werden, wir Zionisten es nicht verstehen, Palästina in das Z e n t r u m d e s E m i g r a t i o n S st r o m e S M stellen und unser Ideal mit der großen Lebensn>ot zu verbinden. Zu der Zeit, da H-wnderttauisende an alle Tore klopfen müssen und keinen Einlaß finden, da in allen Häsen unsere Wanderer liegen, n,MMt unser Palästina nicht mehr auf wie 8000 Menschen im Jahr; und dabei sagt man ums noch, wir mußtm vorsichtig sein Lei der Aufnahme von Juden, dem sonst laufen wi-r Gefahr, daß tn PMstma ein Lodz'oder Berviozew entsteht; die Hauptsache sei die Umschichtung mserer Bevolkemng Und ihre Hebräifierung. Diese übertriebene Vorsicht kann nur eErt werden, wem wir unsere Achert bloß von einem ZukmftSgesichtSpmtte aus führen. Es ist jedoch zu befürchten, daß alle schönen Jnseiln, welche wir in Palästina bauen, von fremdem Einfluß überschwemmt werden, Wenn «Wir nicht jetzt mehr Juden ins Land bringen. Bon beiden Gesichtspunkten aus, von der Gegenwart, vom Galuth, wie von der ZuKmft Palästinas muß es also die wichtigste Aufgabe sein, immer mehr Juden nach Palästina zu bringen, in Palästina inmrer mehr Möglichkeiten für den Mischen WaNdercvngsstrom zu Kn. Auf der bestehenden Welle der jüdischen Wang fühpt der Weg zur jüdischen Heimat. Wollen wir unserer Organisation neues Blut zuführen und ihre Aktivität erhöhen, dann gibt es nur eine Möglichkeit: daß sie ihre ganze Arbeit, welche sie m PaWina tut, und ihre ganze ÄÄeit, welche, sie im Galluth tun darf, mit dem Hauptproblem des jetzigen Mischen Lebens — der Wanderung — verbindet. Wir müssen alle Elemente, die um die Existenz des Mischen Volkes besorgt sind, in unsere Apüeit einbeziehen, indem wir ihnen Palästiim als den Zufluchtsort zeigen. Wem wir nicht die Gelegenheit verpassen wollen, müssen wir nicht nur die Träger der Mischen Hoffnm:g von der Zukunft, sondern auch der Ausdruck der jüdischen Rot und ihre Abhilfe sein, .«md müssen wir auch in Palästi na ganz anders arbeiten. Wir müssen Mittel Md Wege finden, daß unsere' Kolomsatwn in sich Elemente ausnohme, welche etwas Geld habe^y, solange es überhaupt noch etwas Geld unter den Juden gibt, was angesichts d«S wirtschaftlichen Niederganges nicht lange dauern wird. f Wir müssen ferner trachten, eine billigere Kolonisation zu schaffen. In politischer Hinsicht müssen wir die Frage des freien Bodens in Palästina ausvolle-n.. Wir müssen ein genaues Studiunr der Möglichkeiten Valä« stinas in jeder Hinsicht aufnehmen, vom industriellen Stande Punkt, für Handel, Verkchr, 'Touristik usw. Wir müssen JmmigrationskanftrenM in allen Ländern einbemsen, um die Gefahr einer Mlosen, wtzldm Wanderung und die Wichtigkeit einer Regelung des AuStvandevungs'' stromes für unsere Zukunft damulegen. Wir müssen ImnrigrationAbanken, Liguidationsinistruimente schaffen, müssen in diesen Fragen auch mit dem B 8 l k e r b u n d m engere Beziehungen treten, vor den Völkern der Welt das ganze Problem der Mischen WandeMng darlegen, damit wir die Möglichkeit erhalten, in jensm Lande, wo wir die politischen Rechte echaLten haben, ms auch 'wirtschaftlich zu etablieren. Mer auch unsere GaTuHpolit'-k wird einen anderen Jnbailt finden, wenn alles unter dem Gesichtspunkte der brennendsten Frage unserer Existenz, der Frage der indischen Einwanderung, bewachtet wird, für die es ^heu-te außer .in Palästina keim Lösung gibt. In dieser Auffassung sehe ich tzsg Antwort. Weile Ms«r«r OrgMisatilMKPrMe.me, die

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