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Wiener Morgenzeitung · 1924-12-05 · Heft 2082 (5.12.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2082 (5.12.1924)
Date
1924-12-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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r-r-w-t -t*" :,, - *\t».’; Nr. 2082' Mett«, Freitag Wiener Morgenzeitung. 5, Seiptefabew 1924 Seite 6 * Pferd und Wagen in den Donaukanal gestürzt. Gestern mlttcuQS D nächst der Hrau§ensbrücke ein . leever Bierwagen inten'Pferd'e rn'ten Dowankanal gehst den Wa^n und das «rmmkerre samt dem davor em stürzt. Die'Fouevwl Pferd geborgen. * Große Einbrüche. Am 1. d., nachts, wurde in der VW des Otto Äerstendorfer, 12. Bezi, Kailvlbachstrciße 89, ein Einbruch cvuSgofüihrt. Die Täter stMen Kleiden: und Wäsche «m Wert« von zehn Millionen. — Im der Stacht zum 8. d. wurde das Geschäft des Samuel E t send re is, Hütteldorferstraßie 180, ewrÄhen. Gestohlen Winten beider im Werte von 20 Millionen. —, Vorgestern drangen Einibrecher in die Wohnung des Faibrikanten Josef Mrselbach, 18. Bez., Bastiengasse B6, und stahlen Silbergsgenstänte, 70 dis 80 Millionen wert. * Ein Schwindlerpaar. Der 23jährige HvlfsarbMer Rudchf L ö w h und se'lM Goliebte, die 24sahrvge GHabeth GlaS- Hüttner, haben bei Ratenhändler-n Waren um Millionen b«-ogen, verlausten sie aber sofort nach Erhalt und verwendeten den Erlös. Der Schaden beträgt 20 Millionen Kronew Löwh wurde dem. Äandesaeoicht eiwgeliosert, die Glashüt tnar mit MMicht <mf ihr fünf Wochen altes Kind der StaatSamvaltschalt airgegeigt, aber aus freiem Fuß beilussen. » Lederdiebe. In der LederfabrSk Lazar wurde em Abgang von Leder!>m Werte von 55 Mllionen Kronen entdeckt. Zwei Arbeiter wrrrden verhaftet. * Tattzinstitut Hermann Braui^ 14. Bep, Reindorfgasse 42. Tel. 83-4-01. _ vereine, Vorträge und Versammlungen. Zionistische Sektion Prater,. 2. Bez.. Jungstrahe 8. Honte abends um 7 Uhr Dortraigdes Herrn Bernstein. Gmte willkommen. — Seniorenverband der zionistischen M ittelschulv erbindungen Wiens. Heute um halb 8 Uhr abends Konvent aus der Kartellbude, Lerchensolderstvahe 120. Wogen der wichtigen Tagesordnung müssen alle Bewindungon erscheinen. Hundert jüdische Kinder erhalten Winterkleider. Wie alljährlich hielt der überaus wohltätige Beieinder Mariahilfer Kindersr-eunde auch heuer fern BokleidungSfest für jüdische Kinder ab. Bei der schonen Feier, die Sonntag den 23. Noveanber in den hierzu vom Besitzer kostenlos zur Verfügung!gestellten Rmrn:en des Cafe Lurion staitscmd, iuw malte sich eine frohe Kinderschar. .Hundert arme Judenlinder, darunter zwanzig aus dom Kinderheim der Hakoah, wurden vom Kopf bis zum Fuß mit erstklassigen Wintersachen bekleidet. Um diese großzügM Wohlfahrisaktioi: hat sich vor allem der Fabrikant Dr. Pollach verdient gemacht. RADIO-SALON der Wiener Morgenzeitung1 im HAUS DER DAME ERGONA.CL I. ICH WEDENPLATZ 1 Vorführung der Wiener Sendung täglich von 11 bis 1 mittags und 4 bis 6 Uhr nachmittags Eintritt frei Kein Kaufzwang ffEBIf Sk 11B erstklassiger RADIO- «V KSK VUMd h Apparate u. -Bestandteile Radroprogramm fitt heute: 11 bis 1 Uhr: Matinee Silving. — 4 bis 8 Uhr: Als der Großvater die Großmutter nahm. (Konzert Silving.) — 8 Itfljr. LuimpäzÄxrgahzmdus, bunter Teil. Nittellmgen Mr ÄM MMum. >»»«»»»»«»»«oa«»»«»««»a»»a»NMNavA»«vU»! oxr«».VLM0»ur iw z B Fertige Herrenkleider aller Art Stoffe für Herren und Damen Knaben- und Kindorkleider vom einfachsten bis zum feinsten Genre spottbillig! RIEMER u. ORNSTEIN I. SONNENFELSGASSE 3 (I. Stock, beim Lugeck) Verkaufszeit von 8 bis 6 Uhr Sühne und Kunst. Leopoldine Konstantin hat sich jahrelang an SerienaWihvmvgen Veofch-veutet, spielte Äs wandernder Star Rollen, die ihr „aus den Leib gcsch rieSen" waren. Man hattie ihr die Marte „rassiges Wvilö" angcheftet und sie teilte das Schicksal jener Prominenten, die herumreisend Theaterkassen retten^ schlechte Stücke möglich machen, darauf dressiert sein müssen, sich mm jedem-mid jeder das Stichwort geben zu lassen, und sich allzu rasch gewöhnen, ivert ergebener ihrem Manager zu gehorchen als ihrem künstlerischen Dvany. Wozu die Maria Stuart studieren? Ein Gastspiel in Olmütz als „Tänzerin" trägt so und so -viel. Nun sie seßhaft geworden ist, einer ernsten Bühne verpflichtet,. m. ein sauber arbeitendes Ensemble eingefügt, entdeckt mancher, daß er Leopoldstte Konstaintin noch nicht kannte. Die reiche Menschlichkeit, den charmanten Humor, die geistige Anmut, den künstlerischen Takt dieser bedeutenden Frau. Sie fprcklt jetzt am Deutschen Volkstheater die Titelrolle in Ludwig Fukdas sehr angenehmem Lustspiel „Die Zwillingsschwester". Kultivierte, sanfte Fraulichkeit — heimlicher Schmerz über erkaltete Gattenliebe — blitzschnell gefaßter Rettungsplau chen windigLn Gemahl neuerdings zu entflammen, indem sie ihm in der Gestalt ihrer ZwiMngsschwester entgegenkmmnt) — graziöses Ränkespiel, von kluger Frauenhand eingefädelt: heiterer, überlegener, bezwingender läßt sich diese Komödie der Irrungen nicht zum guten Ausgang führen, dieser Lustspiesweg aus harmvoller Frauenvereinsamung in strahlendes Frauenglück nicht zurücklegen. In dieser gelungenen Aufführung stattet Herr Feld- Hammer den Ehegatten sehr amüsant mit einem infantilen Zug Ms, erfreuen Frau Keller sowie die Herren Ziegler und Rodend erg mit höchst erquicklichen Charaktergestalten. O. A. Aus den Lheatem. Bnrgtheoter: Morgen, tz Uhr, ,/Die Verschwörung des FiesÄ i?u Gon-na". Akademietheater: Morgen, halb 8 Uhr, „Maina, ildicvle". VoLcksoper: Mmigen „Siegfried" .mir Herrn Laureritz H-o far von der Staatsoper a G. m der Titelrolle. Das drittte Gastspiel Dmnemco Biglione Bongheses fändet Montag in „Aida" statt. Deutsches Voskstheater: In Vovoerci-rung dos KindMNvärchLlrÄlstsp iel „Dornröschen" von Robert Bürkner. ErstanMhru'rlg Samrstag den 1Z. d. ,/Die Zivillingsschlvestar" ist für 'SonniM nnd Dic-nstag, „ll>ciaria Stuart" für Samstoig nnd Mmtcvg Äs Nachmiritagsvorstellung, „Die heilige Jahamva" für Samstwg und Montag angejätzt. SarvuiiW nach-. mittags HM 3 Uhr ,/Das KaMeil geht durch das Radeilöhr". Theater in der Josefstadt: .'„Der Hepr seines. HeiMns" geht Samsllvg. Montag und Dieirslaa in Szene. Mou- M „Schöne'Mcckve^, MiMvoch^ Make -,Mem -Bat«-' hat recht,gchäbt". R enaissan cebühne: Sonntag. HM l Uhr aarch-.. «mittags, „Das tapfere Echneiderlciir", 'Monta-g evachnntiiags „UriÄ Aoofta" zu Lleinen Preisen. Kammerispiela: M'MWn^ viertel 11 Uhr (RachtvmfftelluMg), ,Mbente«rer in fflbwto'' mit Konstante Linden rund O!t!v Schm öl»e Carl-Theater. Heute: „Ein Walzertraum" mit Mizst Ztoerenz. Morgen rmid Soimtag abends gastieren MWi Ztverenz. Fritz Werner und Therese Mve in der Eyslevschcn Operette „Die Schüt?c«liefel". Samstag imchmittalgs, halb 4 Uhr, große Kindervorstellung. Sonntag, nachmittags 3 Uhr, „Der Rastetlbindet", Modernes Theater: Honte, abends.halb 8 Uhr, dctultschc Ur-cmGuhr-urrg ,/Der Säphirring" von Ladi'Äaus Lakatos. _ Ehrenabend der Schauspielerin N. -katan. Wiener Kuustfreunde nehmen die vorüberaehende Anwesenheit der ausgezeichneten Mischen Schanspielerin N. Na tan zum Anlaß, zu Ehren die prominenten Künstlerin einen bunten A»beud zu veranstalten, tnolcher Sonntag den 7.. d. tm Saale der Scholle, 2. Bez., Li>lienbrunn>gasse 1, stattsindet. Neben Frau Natan wirten mit: Fvan Weintranü-Graf. Santa Ladowska, Cilli Bell, Lilli Rubin, Mischwriowska, Brmn'brrg, Gärtner, Nachbar, Foldschuh nnd Sllberstein. Beginn 8 Uhr. - Jüdisches Kunstverständnis. In Dudapetst «astiert gegenwäriig der beriühinte Bariton der Mailstuder Soaila, Si'gismon»do Satleschi, der boüaimttlich jetzt von einer nenn Monate währenden GastlsPielitiouvnic'L in Sudaimerika Kuvückgebchrt ist. Ueber seine ErfehmMgen aus dieser Kunftrvise erzählte er Presstvevtretern, daß er «md seine Gesellschaft besonders in jenen Städten yrößemes Kunstverständnis faulten amd Erfollge hM>en, irr dorren Spanfoilen u«D aus Osteuropa eingvivanderte Irrten irr größever Zahl wohn»rn. Diese sind überall die sichiorsten u-irid opferwilligsten Stützen der Krtarstbestrebungen. In Brrenos Aires mußden wir ihnen zrBobe drei ruMche . Opem gaben, die einen durchMaigenden moralischen rmd smangiellen Erfolg brachten. Mali Picon und die Katze. Cirre köstliche Gpifode hat sich, wie der New-Vorter „Forw»ach" onzählt, ivährorvd einer Szene »m „Zipke Feier" mit Mali Picon Mgetragen. die in bicfam Stücke in Amerika Trirrmpbe feierte. Es war am Ende des ersten -Mes, Malli Picon singt das beLanniie Lied „A bissÄe Liäbe m a bisfale Giick. . Di« Szeire ist fahr ernst, die Mmsick spielt iXei’j-c, während Zipke darüber klagt, daß andere nnd nicht sie vom Glücke begünstig sind Mitterr im Liete merkt die Künstlerin int Zuischaiuerrairinir Mchrrrds stärkere Nervosität. Ein Deiil des Wblikumrs in den vordersten Reihen ist sichMch A geworden. Ohne das Lied zu uniteribDechen, sah Malli Richtunig, wohin die rmrnhiigen Blicke des PublÄums gerichtet waren. Da entdeckte sie die Urisache der Unruhe. I« emam W-in'stil der Bühne hockte — eine Matze Ichor Theater mansch weiß, daß eine Katze auf der Bühne, sofern sie nicht Alt Sßone gchbrt, UngMck ist. Der Mvurent mag noch so t-raigvsch sein, das Evschoinen einer Katze auif der Bühne droht die Tr>agödie in eine Posse verwandeln. Mci'li Picon ovfoßte sofort ie SitzuMicm: das Biest brauche «M anisigescherrcht über die Bühwe Mt 'iaryfen »der gar oinen Spnnvg in ten ZwschLuermwnc zu tun und das ühmuenreiche Lich ivird von einen: kaiastw- Ma'ten Gellichter bereitet. Um das zu verhüten, schleicht sich Mali Picon faiUsoim, ramcT sinlgend, ou das Tierchen mit den fuwN-üoen A.Ulgen hermi, nimmt cs in ihre Arme untd vollendet, das wci.che Fell der Katze aMttiend, ihr trauviiAes Lied: ,/l ibissetie Liebe un a IbissÄe Glück . . " Es ist kein Wrvnder, daß der Chvomist an dieser Stelle einen nicht endenwollenden WerfallssAmm des Publikums verFeichnet. Gerichtssaal. Ser Jerusalemer GottesWerungr-Prozetz. Aus Jerusalem meldet I. T. A.: Der am 26. Novem. Her begonnene Gottesläfterungspvozeß gsgerr doir „Doar Hwsom" wrtede am zweiten DocharMiimgstaqe' zu Ende geführt. Das Urteil wird in wenigen Tagerr vevkimdet werden. Der Rechtsvertreter des Patriarchen Bar lasst na, der sephavdische Jüd« Advokat Meckler, durfte zwar der Verhandlung beiwohnen, aber nicht in den Gang des Prozesses eingreifen. _ Die Pruscha im Jttq»risitenspital. Die zu 15 Jahren .schweren Kerkers vemrierlie Pruscha befindst sich jetzt im . Juquisitenspitvl. Sie ist fast dem Urteil ganz, gebrochen. Die Verurteilte muß streng überwacht werden, oa sie schau einmal — noch vor ihrer Verurteilung — einen Selbstmordversuch unternommen hat. Joisef armer dvnl ersparten Gctlde gekauft, 'um sich die durch das Radio Miboiem:: künstlerischen Dartbie't'U'Ugen zn verschaffen. Von der <v>n Gange befindlichen Wasserleitung „erdete" er. Bei^ dfasem Tun wuivde er von der Haiicsbesorgerin Agnes T. beanstandet, die ihm erklärte, die Hausbesitzerin verbiete ihm, die Leitung über den Gang M lagen, weil er es ntdjit oimmöl der Mühe wert gefunlden, vorerst, ihre Bawilligung hierzu einzrchoilen. Alle accheren Parteien batten vorerst die HMsfvau gofvagt, oih sie dies gestatte. Das Verbot hat den Rüdioenthusiasten in große Aufregung versetzt umtd er äußerte sich über die HMsfrau: , „Die alte Bestie soll mir Ruhe geben". Die HansmePerin berichtete diese Asußmung 'blüihrvanm der Hau-Ibeisitzorin. die die EhrenbeloidigUlNigsDage beim BezirkKjpricht FüiHhuus embrachte, -vorüber küwlich die Veohandiung stabtigeisimden hat. ^Der Beschuildfate erklärte, die HausbesorMvin, eine Tschecho-Sivwatin, hatte rhu falsch verstanden, er habe nicht das Wort „Bestie" gefa-gt. fanden: ,Mrestige". Er habe gefaxt, „es weM ihrem Prestige usw." Die Hmrsitefargerin als Zeugin -aatd an. das Wvvt „Bestie" gelfart zu hüten. Jrrtium ausgcischliossen. Der Klagevartroter wies aivf das Bestreben des BeschrMiaten hin, einen G il e i ch klang auf das Wort „Bestie" zu finden: es sei ihn: nichts besseres, eingefallen als das Wort ^Prestige"; der GiN'fall fa: aber schlecht. Es fai Ktvar bodaue-vlich, daß der dar re-cht-e Wag hierfür. Urteil: 200.VÜ6 K. Geldstrafe, wogegen dar BevicrwNte berufen hat. Hat es weibliche „Kriegsteilnehmer" in Oesterreich gegeben? Die Frage, ob es nur männkiiche oder auch weibliche MAitärperifanen in Oetstorraich während des WMrfages gegeten hat, fag dem VertMtnniasgerichtshof in einer seiner letzten DochcmMWgen zur EnffchMmg vor. Die Krankeupffagerin Marie Madoleinc Wassermann, die in varschiedenen Militmlfpitälern im Felde und dam: in Wien tätig war, wurde vom B'wndesmmisterium für soziale BerwMnng die doppcLte Anrechnung der Kriegssahve ve>r!fagt, weil dies nur „K ou:- battanten", also nur männlichen Personen, gnertann-t »perlten Eönne. die Ansprüchswcrberin aber doch ülbechaupt nicht atls „Militärpersen" amgeschen werten kann. Die Abge- Wiosvwe brächte nun geigen das Buntesministcriniu für soziale VeÄvailtlunig die Beschwerde an den BerwaltiunigAger'ichtshof ein, vor welchem der Beschweudevertreitcir Dr. Ärtur Singer gtftteno machte, die Bvschtwerd^füchveviln st': tatsächlich MNitärperson gÄvchen und sei -auch als solche bchandalt Wörter:. Denn sie hatte eine miilitürische Äogitimation, einen militärischen Gagcgeittäl -und unterstand dem: mitlitävischen Disziplino-rrecht. Die Krautenpiflcigerinnen mußten jede Minute dom Tod ins Auge scheu, sic waren ständig in Gefahr, von' der tödlichen Jmfektionskrastkhert der Svildaten, die sie pflegten, ergriffen zu worden. Die Beschiwerdchühre-vin hat sich im Kriagdionfft ,-wur" ein 'LmWUteiten qugegoigen. Die Tätigest einer Pflogerin oder eines Arztes sei im Kriege mmtdestens cttenso wichtig wie die eines VenpfleaAboamten, der vielleicht den Ofsizivrsrang hat und hierdurch als MK!t<i>r>pevfan anevkannt wird Der Bertlrvter des lbeklagten Bundesinmistcriums e-Aviderte, bei Pstogarstrncu könne von emer „MAitärischen Dionstileitunig" nicht gesprochen werten. Der BeüwMnnas^ev'lchtshvf gab der Beschwerte Fo lge Wrd hob die angefochtene Eninscheidung wagen mang eilhcvftei: VerfähvenS auif. In der Dogründuna wird hervorgeholber:, das Ministerin^: bestreite ostfarlseits, daß eine Militärische ,>Dionstle>istung" vovliegt, spreche aber wi.eterholt davon, daß die militärische ./Dienstzeit" der BcfchwcNdciführerin mnr oiatzfach ungerechnet werden könne. Hierin liege ein unlösbarer Witevspvucht Hinrichtung ukrainischer Pogrombanditen. Aus Moskau titeltet I. T. A.: Das höchste nkrainst'che Gericht bestästgie das Todesurteil gegen den Banditen S ch w e d und drei seiner Genossen. Das Urteil wurde dieser Tage vollzogen. Schweb und seine Bande hat die Beraubung von Inden als Sp.'?Mgobiet gewählt. Die jüdische Bevölkerung des Gonvemeinents Charkow war durch die Bande Schwed so fahr terrorisiert worden, daß zahlreiche Familien in andere Gouvernencents abgewandert waren, obwohl dies ihren wirtschaftlichen Ruin bcdeutete. 4968457585

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