Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2082 (5.12.1924)
- Date
- 1924-12-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Cttfe* Wir», Fnikq Menev Mokffenzeitünfi. 5. Te^ncker 1924 Nr. 2088? Vorsitzender: Wie viele Leute haben Sie denn in der Neue« Straße ivmgebracht? Haarmann: Es rönnen vier oder fünf getveiseri sein. Borsi tzender: Und m Ihrer Wohnung in der Rvte-n Reihe? Haarmann: Ich glaube dierqchn, es kmrnen aber auch dreizehn gewesen sein. Es kommt mir ja avs eine» nicht an. Der Vorsitzende stellt tviedechM an Haarmann die Frage, ob Grans davon wußte, daß Haarmann die jungen Laute umbrachte. Hoarmann will lange mit der Sprache nicht heraus, schließlich sagt er: Ich denke mir das so, GranS rmrß einmal Hachen haben, WK ich mit einem M e n f che n im Bett« la g. der tot war. .Haarmann berichtet dann über di« SpitzeldKnst«, sie er der hannoverschen Polizei geleistet hat, woraus der Bor» sitzende einen vom Detektivbureau Lasso für Haarmann ausgestellten Ausweis verliest, mit dem sich dieser ans dem Bahnhof überall Zutritt verschaffte. Haamnann gibt schließlich mit seiner dünnen Fistel, stimme, die überaus eigentümlich wirkt, eine grauenvolle Schll-' derun-g der Art und Weise, wie er seine Opfer umbrachte und beiseite schaffte, indem er ihnen den Kops abschnitt und das Fleisch kunstgerecht von den Knochen ablöste. Hieraus beyi-nnit die Vernehmung des AngeGagten Grans. . Er hat die ReaHchuL« bHucht und hatte dann verschiedonle Sterlingen mne» dir er ober wiedacholt gelwechM habe Einmal tvmde er wögen Portokassendiebstahles entlassen. Er bestvoütot, daß er Haarmonn -um Bes teln emgeftiffet halbe, gibt aber zu, von dem Erdvag der Bettelei Haarmanns gäsbr zu halben. Er bestvndet «vch Hamwmrn Mn Wäschediebstahl dsckeitet zu haben. Seit August 1922 habe er mit Haamrcmn ivichi mehr zusammen gewohnt. Er bestreitet auch, gewußt zu hüben, doch Haarmann junge Sende umtzübracht habe und daß er jemals eine Leiche bei ihm gesehen habe. Er bestreitet sogar, Haarmann junge Leute pvgeflrhrt z» haben . Umt 4 Uhr nachmittags wurde die Berhmndlrmg aus morgen verta-t. -er MaffkvmSrder Angerfte!«. «klprsftij-iing als Motiv bu Tat, - Wie mmmehr fesigestellt worden ist, hat Angerstein die grauenvoll« Mordtat an seiner Familie und seinen Angestellten lange Zeit planmäßig vorder e itet. Nach dem Gestcmdmis Angersteins, daß er die achtfache Mordtat mit eigener Hartd au-sgesührt ha«be, wrtrde gegen ihn der Hafilbofchl erlassen, doch -WeM er zunächst noch alS Untersuchungsgefangener im Krankenhaus. Bezüglich des Niotives der Tat neigt mo>tt jetzt der Ansicht zu, daß die Ursache nicht in finanziellen SchwisvigKett-m, sondern in Geistesgestörtheit zu suchen sei. Borge-stern ist der Bruder Angersteins in H arger einge troffen. Er begab sich noch Mt abends in das Krankenhaus, wo der Mörder «unter starker polrzeMchor Bewachung liegt. Das Wiedersehen der beiden Brüder «war erschütternd. Direktor Angerstein brach in Tränen aus und auch sein Bruder, der erst kürKich aus Argentinien nach Deutschland zuriickg-ekehrt ist und sich in Haiger a-nsiedeln wollte, konnte kaum seiner Erregung Herr werden. Aus das Zureden seines Bruders legte nun Angerstein in Anvveserchert des Staatsanwaltes ein umfassendes Geständnis ab. Er erzählte, daß er seine Frau schon in der Nacht vom Sonntag auf Montag ermordete. Am nächsten Morgen überfiel Angerstein seine Schwiegermutter. Gr lockte sie in das Badezimmer und versetzte chr dort nvtl demselben Beil, mit de-m er seine Frau erschlagen hatte, zwei Hiebe auf den Kopf. Wahrscheinlich wurde durch diesen Uebevsall das D i e n st m ä d ch e n aus dem Schlafe geweckt. Sie floh in Las Dachgeschoß, wo sie sich hinter einem Kamin versteckte. Arrgevstein - eilte ihr nach und tötete sie gleichfalls durch einen Beilkhieb gegen den Kops. Seme Schwägerin, ein Mädchen von 16 Iahr en, hat er Montag in der Küche dyn rückLvarts erschlagen. Den Buchhalter, einen Bureauangelstellten, den Gärtner und einen Gehilfen 'hat er einzeln in ein Zintmer gelockt und sie dann mit Beilhieben niedergestreckt. Ms er nach begangener Tot aus der Stadt zurückgekehrt sei und gesehen habe, daß das .Haus noch nicht brenne, habe er neuerlich Feuer angelegt. Angevstein wuvde nach der U.uiversrtLtMmi-k Gießen gebracht. In Haiger ist ein Bücherrevisor eingetroffen, der den Umfang der Mvlvevsationrn feststellen soll, die Maer- %tn verübt hat. Set Kamps fa Mleh. I. T. A. berichtet aus Jerusalem: Die Regicrimg hat nach einer genauen Untersuchung der Schießaffäre zwischen Arabern und Juden, die sich vor einigen Tagen «bei As ul eh ereignet hgt, bekanntgegeben,' daß das Land, welches die Inden pflügen wollten, jüdischer Bes itz ist und dem amerikanischen Zion Commonwealth gehört. Die Regierung «hat Schritte unternommen, um die Rechte der Juden ans üieses Land zu schützen. Die durch den Zwischen-fall mit den Arabern unterbrochene Muaarbeit soll sofort wieder ausgenommen werden. Der eleriMe Seelotfufe. In Los Angeles, der Filmstadt, ist die Luft. \o erfüllt von den abenteuerlichen Filmdramen, daß das Leben selbst mit der Bühne konkurriert. John Bertram Clarke, der Stifter nutz Gründer einer neuen Kirche, der Kirche det^kosmischm Wahrheit, verbreitete eine etwas schwer zu fassende Lehre, die er N e o - H i n d u i smus nannte. In New-Nork hatte er kein Glück damit. Aber in Los Angeles übte sein orientalisch dekorierter Tempel, in dessen Mitte ein von sonderbaren Statuetten umgebener Thron stand, umgeben von großen GongS und Deihranchfäsjern, eine große Anziehung auf die schönen Filmscha «spiele rinn e u aus. Der Priester tvar in seiner Jugend von einem Hunde gebissen worden. Seither hatte er. wie er be^ hauptete, die Gabe, jeden Wunsch zu erfüllen. Hund heißt auf englisch dog; liest man dar Wort dog von rückwärts, so heißt es god. Das Dogma der Kosmischen Kirche" lehrt: Wenn die Menschen die Bedeutung des rückwärts gelesenen Wortes erkannt haben, werden sie die Quellen der Macht be-> rührt haben. Die Dummen werden bekanntlich nicht alle. War ein Opfer auf den Leim gegangen, so sprach der „Priester" sein Hmdugebet; das Opfer hatte auf dem Thron Platz genommen, und der Priester beendete sein Gebet mit einem Seelenruß auf die Lippen seiner Gläubigen. Gleichzeitig aber berührte er, ohne daß sie es sehen konnten, den Knopf einer elektrischen Leitung, die ihren Strom durch den Körper des Opfers jagte, das nunmehr von der magischen Kraft des Priesters überzeugt war. Zweifellos war es diesem vor allem um Geld zu tun. Er hatte sich mit Hunderten seiner Besucherinnen förmlich vermählt, indem er einen vorgedruckten Trauschein, auf dem er als Geistlicher, Zeuge und gleichzeitig als Bräutigam fungierte, unterschrieb. Handelte es sich um eine Filmdiva, so ließ er sie diesen Revers unterschreiben, indem sie sich für ein Jahr verpflichtete, ihn vollkommen auf dem Laufenden zu halten in bezug auf ihre geschäftlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen und sich zu bemühen, möglichst große Honorare zu erzielen. Erst als Clarke seine Experimente auch aus eine .Minderjährige ausdehnte, legte ihm die Polizei das Handwerk, indem sie ihm eine Geheimagentin schickte, die während der Sitzung um Hilfe schrie. Weitere Feststellungen ergaben, daß Clarke bereits im Staate Colorado einmal im Zuchthaus geseffen hot und daß er außerdem geisteskrank ist. UMSONST erhält jeder Abonnent der „Wiener Morgenzeiluns“ bei Vorauszahlung der 8ezugsgeb0hr fOr ein ganzes «lehr •» ■ i i r.j_» in drei eleganten Halbleinenbänden FOr Veratndspesen des „Qraeti“ sind ausser der JshresbezugsgebDhr noch 20.000 österr, K. zu entrichten der Aiioi'^-st'r.gchilfin zu verhandeln. Um 10 Uhr vormittag uv:Vdc tewwi bas Taxkomitee KUisaMMNitretm, Hessen Bi Müsse man gleichfalls noch abwarten soll. Redner gab der Moimmg Ansbruck, daß die Phaz ma, Mt«nschaft noch di« Be rha ndlungenamSam4 tag abwarten und erst <nn Dienstag den 9. Id. die enj scheidenden Schritte unternehmen soll. Die Vorderes tun gen für d c n Streik se ien getroffen. ' Wien, 5. Dezember. * T-er läNA'tc Tunnel. Die längsten Tunnels, die es bis her in Europa gegeben hat, waren die großen AlpentunnelS. \ de>r St. Gottchavdt-Dnnml, 14.M Meter, und der Simplen Drmnel mit 19.800 Meter. Es wind aber bald einen noch bt deutend längeren Tunnel a^ben, nänillich auf der neuen Stv.'ch der Londoner Untergrundbahn. Die Londoner Untevgvnuvbay; ist ja die ältoste, die angelet wurde, und ihre umerirdische) Gänge smd seit langem die längsten Dumrels in Großbritän nien. Wer die AnLago hatte nrcht so große mmnterürocheiH Tunnels, daß sie die Wpent.uMelS iibertroffen hätte. Des längste Gang, der der PicadilliEahn, maß in nnnnberbroch^nes Mfälge nur etwas über 12.000 Meter. Jetzt über wird cii^# «cm« Gtvccke am 1. d. «röffroet, die City» mrd Düdstrecke, dis ll. 000 Meter lang ist und die -us-ammen mit der Hampsiea-d. Strecke eine umrntervrochvne Linie von 18.000 Meter aufm ei) t Auch damit würde noch nicht der Tunnelrokovd geschlagen sein aber RÄph Brvtherton macht in vrmyr Londoner Matt daran! aufmerksam, daß im nächsten Jahre die Strecke woitera.i.'sühq wird nmd noch wertere 6000 Meter erhalten soll. Dann wird dii ununterbrochene Strecke über 22.000 Meter lau» sesn, utiö st enfftcht der größte Tunnel in Europa, der keine direkte rmng nach der Oberfläche Hot. * Glocken an jüdische« Synagogen. Uober die an der Spnagooe in BuchcM angebrachte Glocke wind dem „Israelitischen Wochenblatt Für die Schweiz" aus Buchau geschrieben: Solange die hiesigen Juden noch in der.. JtMnyasse wohnten, 'war das „SchuMopfeir" üblich. Das änderte sich, als sie sich in allen Straßen ansiedeln konnrsn. MS 1839 "' - hvitrGv Vnnvtw*. UM Me firganilation der Intellektuellen. Das Zrntralbur«an für geistige Zusammenarbeit. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Aus Paois wird uns gemeldet: Wie sei-nevzeit berichtet, hat Frankreich bei der letzten Taep.rwg des VölkoMmdrs ln Gens die Verpflichtung Wernonmren, für die ErrichArng und Erhaltung des Zentralbureous für geistige ZusEmenarbeit aufFukommen, um auf solche Weise sicheMstelleir, daß des Zentralbureau seinen Sitz dauernd in Paris halbe, Wohl hat dir Regierung dir erforderliche Gesetze svovlage der Kammer noch nicht vorgelegt, weil die Verhaudbu-ngen zwischen dem französischen Staat und dem Völkerbund noch nicht abgeschlossen sind, doch gilt es bereits als sicher, daß das Bureau m großen Park der früheren Lsterraichischmngarischen Botschaft -errichtet werden wird, too der französische Staat ein entsprechendes Gebäude' mrsfichren und die entsprecheilden AdciytreMwM vor nchmen wird.!' Der Strelkbrschlntz du Pharmazeuten. Der PlMmaMbische Reichsveliband berief für gestern aibends ebne Vers<vmmilwng ein, in der über den Stand dev GchaltSbowegung der Phavnwzeuten berichtet wuvde. Direktor K u r t i c z verwies darauf, daß ein Streikbe.schlttß der Phvamazeuien 'Leveits Vorliebe und daß diese fest entschlossen seien, -i>hre Forderungen mit allem Nachdrücke,jjU vertreten. Die An^estelltn: der A-potbeken' verlangen, daß ihre Gehälter sich bei Zeder Jndexsielgeru'Ng entsprechend erhöhen. Präsident Dittrich teilte hieraus mit. Bün.ldr5mim''ster Dr. Ä e s ch habe die Bertrauensurä-üuer' der Pharmazcut)^ ersucht, -mit der DurWhrung ihrer Beschlüsse bis Santstag den 0. d., 8 Uhr früh, zuMvarten. Ü>m diese Stunde werde der Minister in der Lage fein, mit den Vertretern SU uralyen, cm -, nicht mchr funktioniert«, beschloß di« Gemeind« 1851 unter thront damaLi^en Rabbiner Dr. Michael Gülden st« in, dre Glocke aichrnwgen zu lasten. Dies« erisüllt heute noch ihren Zweck. Di« Glocke ist die einzige in Deutschland, doch befinden sich noch solche im Ghetto in Rom und in der Syna-stoge in G i b r a l t a r. . * Das jüdische Aufbauwerk in'Palen. Aus Warschau meldet I. T. A.: Dr. Bernhard Kahm, der -fvühere europäische Direktor der Wrederaufbauarbeit des Joint Distribution Commit wes, und Herr Louis Oung re, der Direktor der Jewifh Colonffation Association, jetzt einer der Direktoren der neuen Joint-Jca-Foundation, silch in Warschau einaetroffen, um der PlenawersamMung der Zentralbank der juiviischen Kooperatwen in Polen, die von dem Ioint-Jca-Foundation Wtützt wird- -beizuwohnen. Prof. Strauß und Herr Dav« Schweizer tverden «bensalls der PlenarversauMtl-nng beiwohnen. - Exminister Rosenbaum übersirdekt nach Lrez Israel. Aus Jerusalem meldet I. T. A.: Oherkomimissär Sir Scmuusl emWnH dieser Tage den fvüheren Minister für Mische Angelegenheiten in Litauen, Dr. S. Rosenbaum, debi di«s«r Tage in Palästina eingetroffen ist, um sich hier dairernd niederzulass«n. Dr. Roisenbaum hat Litauen nach der Abschckffung des Mischen Miwjsterilvms und der gewailtsamen Auflösung des Jüduchert Nationalrates durch sie litauische Regierung verlassen. Dr. Rosenbaum schildert« dem Oberkoiwnissär die gegenwärtige Lage der Juden in Litauen. Sir Heribert Samuel brachte diesem Bericht großes Interesse entgegen. * Das Wetter. Die allgemeine Werrevlage ist in großen llmwähpMgen 'begvlffen. Die BorousfaigL meldet: Trüb, Regen, .KAteeinibruch mit Schnee im Anzug. * Die Lebensmittelmärktr. Alff dem gestrigen Kalbe rmarkt in St. Marx sind die Preis« gegenwöer der Vorwoche bis zu 5000 K. pro Moyramvn LurückgegaEM Da auch in der Großmarktihall« di« Pveiis« einerr merklichen Druck' erlitten haben, jo sicht eine mrmhafle Venbilligumg der Kalbst« ischprcise bevor. Der Fleischabsatz stockt «mpfiMich, Ivas auf die großen Ginschrä-Mmaen der meisten HauKhallun'gen -uruckzufuhren ist. — Ter Nasch markt verfügt über ansreichende Anlieferungen in ollen'Gemüseerzeuglnisien wie auch in den feldmäßig gebauten Gemüsearten. Auch Her hielt sich der Absatz in boschmdeMu Grenzen. Hingegen herrscht für alle Obstsorten wie auch für Südfrüchte rege Nachfrage. Butter und Eier waren in genügenden Menigen auf den Märkten. * Lehrerstreik in Niederösterreich. Die Lchverschaft Nübcröst«rreichs hat wegen 'der Aiolchnung iher G.'haltSfovderuugen «men «ru tägigen Demonstrationsstreik für Dienstag den 9. d. beschlossen. * Der Gesundheitszustand Wiens im Oktober. Im Oktober ist der Kvankeustanid gestiegen. Es ist auch eine stärkere Sterblichkeit zu vergerchnen. Es wurden nur 130 Todesfälle mehr als üm September mild um 48 Fälle mchr als im Oktober des vorigen Jahres getftefött.i Jnsgesaurt starben int Berichtsmouat 1866 Personen gegen 1736 im Vormonat und """" : K«a «Jlrtrinftrua Die atÖfelC RqI}( bCV 1. Klasse ohne Wäsch« wurde von rwmi ,k. mj owv -n. Bei den Dampf-- und Wannenibäder-n tritt «me ErMung der Preise um 10 bis 14 Prozent ein. > * Vermißtes Mädchen. Di« 14jähvigr Hilssarbeiterin Beda Schlögl ist seit dom 29. Novemiber, früh, aus der Wohnung, Hetzemdorferstraße 102, abgMHvz. Sie wurde wegen Avbeitsmcmaels von ihrem Arbeitgeber am 28. November entlassen und hat mn 29, November, früh, ohn« ihren Eltern Volt der Entlassung Mitt«Äung zu machen, das Wohnhaus verlasserl. * Die Lebensmüden. Der arbeitslose Wilhelm S l a m a wurde gestern früh evhärtgt anaetroffeu. — Der Kunststicker Johann Binder hat sich mit Leuchtgas vergiftet. Er wurde in der versiperrtetr Wohuureg bereits tot aufMvrchen. Nach Mschicdsbricfen liegt Selbstmord wegen LckbenÄLberdmsses vor. * Don der Köchln erstochen. In der italienischen Gastwirtschafi Frentini m.Margareten llel der dort beschäftiAe 16jährige Rm-dvbso Emilie nach enmn Wortwechselmit der Köchin Katharina Fiala, die gerade mit oinem Messer hunti«rte, gestochen zusammen. Er starb bald darauf. Man glmM« zuerst M «men In fall, doch wll di« Köchin den jungen Italiener, der sich chr zärtlich nähern wollt«, nach «tnet\ Drohung abwchrcnd r-rstockwrr haben. * Zirkus Hagenbeck. Die Salnst-agnachntittaigs-Famillienvorst-elllttm int Zirkus Ha-gewbeck wird für unjeve Kleinen groß« llmxtanäjim^n bvmgert.