Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2077 (30.11.1924)
- Date
- 1924-11-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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m, wm tcmfy VMMMA saneiter Morgenzrnung. ov. vwvmwvt ivza «em v Vertreter aller Gewerkschaften Wer Bediisnstetengruppe«' statt, die der Frage des einheitlichen Vorgehens in dieser Angelegenheit galt. Morgen werden die Vertreter der nichtsozialdemokmtischen Organisa-tiouen der Technischen Union ihre Standpunkte zu, den aufgestellten Forderungen belanntgeben, worauf dann die Uöberveichung derselben bei der Genevaldivektion erfolgt. Wie verlautet, werden diese Forderungen befristet sein. Die Technische Union schließt sich auch der Aktion des 25er-Ausschnsses der Bundesangestellten wegen Erlangung einer Zuwendung im Monat. Dezember, und zwar in der Höhe eines Monatsgehaltes, an. Ser Kamvs um» Norf. Gemeinderatswahlen in Niederösterreich, ysnre werden in allen Gemeinden Niederösterreichs — mit Ausnahme von Mener-Neustadt, St. Pölten, Waidhofen a. d. Dbbs und Schwarzenau — die Gemeindevertretungen neu gewählt. Die Sozialdemokraten haben aus ihrem letzten Partei tag erklärt, daß ihr nächstes Ziel sei, noch 300.000 Stimmen zu gewinnen, womit sie auch die Mehrheit im Parlament erreichen würden. Diesen Zuwachs könnten sie nur durch die Ausbreitung ihrer Agitation a u f die Dörfer erhalten. Daher gelten die heutigen Mahlen als Prüfstein dafür, inwieweit die sozialdemokratische Bewegung nunmehr auch in de>n Dörfern schon festen. Fuß gefaßt hat. Mzu großes Selbstvertrauen scheinen die Sozialdemokraten nicht zu besitzen, denn sie haben bei einer Gesamtzahl von 1704 Gemeinden nur in 702 Gemeinden Wahllisten eingevöicht. Davon sind nur 164 rein ländliche. Christlichsoziale und Großdeutsche haben in den meisten Orten gemeinsame Kandidaten ausgestellt. Außerdem be-' werben sich auch noch die Kommunisten und die Nationalsozialisten in einzelnen Gsmömden um Mandate. Bei den letzten Gemeinderats Wahlen im Mai 1919 erhielten die Wirtschaftsparteien 8082 Mandate, die Christlichsozialen 7577, die Sozialdemokraten 3553, die Gvoßdeutschen 1168, die Kommunisten 19 und die Nationalsozialisten 11 Mandate. Auch ein Tscheche wurde damals gewählt. Seither dürsten sich bedeutende Verschiebungen in der Wählerschaft der Jndustrieorte infolge der Abwanderung vieler Industriearbeiter ergeben Hab-"* Bundesrat. Der Bundesrvt hält seine nächste Sitzung Freitag den 5. Dezember um 2 Uhr nachmittags. Ans der Tagesordnung steht die Wahl von zwei Stellvertretern des Vorsitzendey sowie die Wahl eines Mitgliedes des Verfassungsgerichtshofes nach Dr. Gustav Harpner. Die allenfalls noch bis zum Sitzungstage gefaßten Gosttzesbefchlüsse des Nationalrates werden ebenfalls zur Verhandlung gelangen. Nie Aufgaben des Fudentums in Rumänien. Kn Gespräch mit dem Abgeordneten Dr. Adolf Stern. Dr. Mols Stern, der anläßlich der lebten MgeordnotemoMen aus Grund eines Wahl- Paktes aus der Liste dar rumänischen Bauernpartei aswohlt wurde, gehört nt den ältesten und aocpschenisten Mischen PM'ikevn des Men Rumänien. Bis in die letzten Jahre Hinein war er ein Verfechter des AMmÄations» gedankens iumd deshalb ist es von besonderem Intewesse, aus de>m Gespräch, das em M^civbeiter des „Uli Keilet" diche>r Tage mit dem greisen Po- , iDitüfer hatte, festzustellen, daß mich Dr. Mols Stern unter dem Druckeder Verhältnisse w» «lernen mußte. Uebor die devschi>ödsinieii Probleme, »welche die Salden in Rumänien M.cpnwärtix, beschästiigen, äußerte sich Dr Stern unte>r anderem wie foTinst: Unsere wichtigste Ausgabe ist jetzt, die schon so lauge schwebende Frage der jüdischen Lehrerbi ldung endlich einer befriedigenden Lösung Mufühven. Wir bedürfen dringendst einer Anstalt, die, der modernen Ausfasiung vom Judentum entsprechend, gebildete ausgezeichnete Lehrer liefert. Es sei hierbei gleich sestgestellt, daß genau so wie wir alles, was wir bisher erreicht haben, nur aus eigenerKrast erzielen konnten, wir auch diese lebenswichtige Anstalt nur dann haben und erhalten werden, wenn unsere Wischen Führer hierzu die Initiative ergreifen und das jüdische Volk zur Erfüllung seiner Pflicht in dieser Angelegenheit heranzuziehen verstehen werden. Meine fünfzigjährige Praxis im öffentlichen Leben hat mich gelehrt, daß düs Judentum immer, wenn es sich um eine ernste Angelegenheit gehandelt hat, seinen Führern feil bst «nter gro.ßen Opfern gerne gefolgt ist. Gerade diese rührende Opserwilligkeiit hat mich weint armes, verfolgtes Volk so unendlich lieben gelehrt. Was die Reorganisation der jüdischen ' Kultusge-meinden in Gvoßvumänien und ihre künftige Orgalnisaltionsform betrifft, so ist mir bekannt, daß im Kultusministerium gegenwärtig au einer Regelung dieser Frage gearbeitet wird. Es haben wiederholt Besprechungen stabtgefunden, au denen auch die Vertreter der jüdischen Gemeinden in Siebenbürgen teilgeuommen haben. Die Haiuptschwierigkeiten bereiten die orthodoxen Rab b i n e r d e il e gierten aus SiobeMirgen, die im Namen ihrer Auftraggeber eine Vereinigung mit den Neologengomeinden mit aller Entschiedenheit ablebnen; einige, unter ihnen verstiegen sich sogar zu -der grundsätzlichen. Erklärung, daß die' fortschrittlichen Jude n ü b e r ha u P t keine Juden seien. Schließt! ch D doch mein B-oaLLlua dmckcsdvuinaett. wonach dis auj l. kotenturmstrasse 20 WIEN I. Fleischmarkt 1 Laufftepplchreste: Skrapnzrefr» m 4*80 lang . .... . per Nest 350.000 „ breit, m 6*20 lang . . . „ „ K 3 50.000 HerKnleSrest. m 5*00 lana.„ „ £ »50.000 ., breit, m 510 lang . . . „ „ £ 1350.000 Luxucr-est, m 510 lana.. „ £1400 ooo „ breit, m 5 00 lang . ... „ „ £1800.000 Teppiche: Slravazkepirckm 1*65X2*30 Äcrhulcö eppich, m 1*70X2*40 Perserint eppich» Strapaz e-rnch» Äerkulesreppich» Effektteppich. Perserin tcpp-ch. St apazieppikv» Kerk«IeSt-vPich» Effektteppi^, Perserinteppich» m 1-60X2*50 m 180X2*50 m 1*90X2'95 m 200X2-80 m 2 00X3-00 m 2*60X3*60 m 2-40X3*45 m 2*50X3 60 _ .. ra 2*60X3*50 __ Bettvorleger» Strapaz m 0*65X1-30 . per Stück „HrrM'eS",m 0*65^135 „ „ „ „Effekt", m 0 60X1'?0 , „ „ „ „Perserin", m0-70Xl'40 „ „ Wand!eppich „Effekt" m 0 80X1-65 . per Stück „ „Pellertn".m0 90 1*80 Diwanüberwurf „Sobele,ia" . „Per.erm" . . „Sarmrt" . . „Fantasia" . . „Govelenia" . 'Luxus" . . . „Kantafia" . . „Luxus" . . . ,-Perserin" . . „GoVeleniq" , „Fantasia" . . „Perserin" . . „Gobelen»a" . „Fantasia" . . „Jtalieune" . . „CSk.mo" . . „Kamelhaa in" „P"!er.»o" „Effekt" . . . I „Luxus" . . . künstlervorhaug „Effekr" . . . „ „Luxus" . . . Lambrequins „Hattina" . . „ „Effekt" . . . ' 'Luxus" . . . Diwanpotster M Klavierdecke Tischöecke Lelidecke Flaneltdecke Steppdecke . per Stück . per Stück . per Stück . per Stück . per Stück . per Stück . per Stück . komplett . per "Stück £ 490000 £ 850.000 h 1 00 000 £ 375.000 £ 1 «00.000 £ 3*100.000 £ 3 e 00.000 £ 490.000 L 3200 000 £■3500.000 £ 3900.000 £ 73000 £ 330000 £ 335.000 £ 450.010 £ 370.000 £ 7.50,000- K 550.000 £ 5' 0.000 K 1300.-100 £ 150.000 £ »0.000 K 350.000 £ 800.000 £ 15HOOOO K 355.000 £ 370.000 K 340.000 K 475.000 £ 300.000 £ 339.000 £ 300.000 K 350.000: K 480.000 ff 390.000 £ 480.000 li 1300.000 ff 400.000 £ 580.000 ff 335.000 ff 15'».000 ff 600000 Weiteres die gegenwärtigen Zustände beiftehen bleiben, daß . jedoch in Zukuztst di-e Bildung einer nduen Kulltusgeme'mde in einer Stadt, in welcher* eine' solche ^bereits besteht, verboten wird. Dr. Stemerklärte schließlich, daß er ans dem Böden des jüdischen-nationalen Volkstumes stehe und daß er schon in allernächster Zeit im Parlament eine Rede in diesom Sinne halten werde. , In äußerster Konsequenz dieses Standpunktes erscheine Erez Israel ans dem allgemeinen politischen Horizont des - Wischen Volkes als der einzige Ausweg einer gerechten Lösung -der Iudensrage. Ae Wische» Mitglieder der englische« Unterhauses. In einem Gespräch -des Mitarbeiters des ,/Ivwifh Chronicle" mit idem konservativen jüdischen Abgeordneten von North Salford, S. Finburgh, erklärte dieser, daß die Wichtigsten innerpiolitischen- Pr-Meme,' die das Unterhaus 'beschäftigen iverden-, das Hausbauu n d d a s Arbeit's losen Problem seien, denen er seine Haiuptanfmerkfamkeit zuwe-nben wolle. Als Iuide werde ex olles aufbieten, um in dem kommenden Kampf gegen das rituelle Schächten der jüdischen Relig-ionsgemeinschast das une-'mgvschräukte Recht auf die Einhaltung ihrer religiösen Bovschvisien zu sichern. Ebenso -werde er mit aller Entschiedenheit für die Unantastbarkeit des Palästinamandats und die Erfüllung der Fordevungen der Zionisten eintreten, er wisse sich hierin eines Sinnes -mit seinen Parteigenossen. Zurückhaltend war Mr. Finburgh Moß in der Frage der Fremdenb«Handlung und chrer Wirkung auf die jüdischem Einwanderer. Hierin sei eine Stellungnahme heute noch zm gswaigt. Mr. Finburgh gibt der U-t'berzeugu ng Au (druck, daß besonders in der Mandats frage auch die jüdischen Abgeordneten der anderen Parteien die gleiche Haltung wie er einnehmen werden. Ser Wortbrntz der litauischen Regierung. Prag, 26. 'November. (I.* T. A.) Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris beobachtet mit größtem Interesse die Haltung der litauischen Regierung, welche kurz hintereinander die jüdischen autonomen Institutionen abgeschafst, die Entfernung aller öffentlichen Anschläge und Schilder in jüdischer Sprache verfügt und nun auch eine Verschärfung des Sonntagsruhegesetzes ei-ngeführt ha-t. Auch die Mschaffuug dev jüdischen autonomen I n st i t u t i 0 n e n» wie des Miiü'siermms für jüdische Angelegenheiten und des jüdischen Nationalrates, besrbästigt das Komitee der jüdischen Delegaiiouen in hohem Maße. Es werden in allernächster Zukunft Schritte unternommen werden, daß diese Necht-svevletzuugen der^ li!amischen Ne- Lvevnua vor das Äorum des Völkerbundes gebracht werden. Ans dem Tagebulh eines Neurasthenikers. Die „Bagatellophobie"» Von Egon Dietrichstein. Ich war gestern — wieder cimnäl — bei Professor Ohrenschlag, dem bekannten Neurologen. Er hat — wieder einmal — ko-nstatie-rt, daß mir nichts, gar n'chts fehle. Ein wenig Semmering, Aussvariinen-, Einsamkeit könnte nichts schaden. Alle diese Ratschläge haben ei nein sehr gut getan — dem Professor Ohrensch'ag: Ich habe zwethunderttaufend Kronen dafür bezahlt. Aber Gott beschütze mich vor Semmering, Landlu-ft, Elusauikeit... Der Herr Professor hat mich 'untersucht: Ich hule die Augen verdrehen müssen, mich ou.f eine Ottomane gelegt. Der Herr Professor hat meine Restes, studiert und sich liebenswürdig erkundigt, ob ich in der Schule leicht rder schwer gelernt habe. Ich schwor, beim Andenken meines seligen Ordinarius: Ich war immer Borzugsschüler. Ohvenschlags Vertrauen zu rneinem Newenzustand iourde nicht irritiert, er blieb, unerschüttert wie ein Militärarzt 1916, bei seiner Diagno.se: Tauglich! ' „Aber, lieber Herr Professor, alle Leute, die mich kennen, wissen, daß ich schwer, schwer verrückt b'm!" — „Mas fehlt Ihnen eigentlich?" — Der- Professor wurde ungeduldig. „Ich leide an... Bagatellophobie..." „Wie?"... „An Bagatellophobie..." „Das ist ganz etwas, Neues, das'kenne'ich nicht, da müssen Sie mich belehren." (Ohwuschlag schillerte in Ironie hinüber.) Ich Mob ernst. ,Mehr gern, Herr Pvofeffor. Sie werden nur* Ihre Ordincktivn veÄängern müssen." „Bitte, n-elhmen Sie daraus keine Rücksicht.. „Also: Es gibt für mich keine Schicksalsschläae, ich kann vcmr Unglück nicht „'hartgehä-mmert werden", ' der Hammer ist ein Jniftrument, das ich nicht einmal als Symbol kenne. Ich kenne nur keine, winzige Nadelstiche, Ameisen'bisse, Kribbeln, Schikanen/ Ich habe' B-övfenkrisen, EisenbahnZusia'Mmenstöße, finanzielle und morMsche Nisderlagen durchgema-cht. .Ihnen verdanken Sie n'cht meinen Besuch Ich bin ein Irrsinniger... ans Baga-> tellophobie. . . * Was mich irritiert, dem geistigen Zusammenbruch eutgegentroibt, sind die kleinsten Kleinigkeiten., die tückischen, bos'hasten, niederträchtigen, raffinierten, grausamen FclterweÄzeuge der Alltagsentgleisungen. Die Bagatellen, die mir ärger znsetzen, als Rad und Dauurchvanben. Wenn ich 'heute votmittags. eben bevor ich zu Ihnen kam, nicht die Wände hiilmuisNetterte, so liegt dies nur air 'meiner physischsn Unzulänglichkeit. Ich habe im Turnen schon in der Schule nicht entsprochen. Was ist geschehen? Die Trasikantitt hat mir Marken Vevkanft, die nicht kleben. Ich habe^ sie befeuchtet, unter die Poesie der Kaffeetasse gelegt... umsonst. „Haben Sie doch Erbarmen!" schrie ich den Kellner an, „helfen Sie mir doch! Sehen Sie denn nicht, wie ich leide?" Er dvchte .mir spöttisch den Rücken. Hätte ich den kleinsten Straßenunsall erlitten, eine Erquickung geaen das Briefmarkenmartyrium, er würde sein läistiges Mitgefühl über mich entle>ert haben.. Gestern lief ich mit einem Briestuvert durch alle Straßen, durch alle Bezirke. Jede Bviefkastenfpalte refusierte das Kuvert: Es war um zwei Zentimeter zu lang. Ich weiß: Auf den Postämtern gibt es eigene Vorrichtungen für solche mißratene und entartete Kuverts. Aber ich ging nicht aufs Postamt! Oh, ich füge mich nicht der Bosheit 'der infamen Alltagsinfskten, den Sticheleien dieser inferioren Tiere. Ich füge mich nicht! Ich werde schon den Briefkasten ausfindig machen, der mein Kuvert aufui-mmt. Und sollte ich noch drei Tage suchen! Ich habe mir gestern sin Rasiermesser gekauft! Ich gehe-lieber in d-ie Donau ails zu einem Raseur. Denn mit was für Martern -ist diese Operation verbunden! Ich meine nicht das Einseifen-und Schaben, nicht, daß er mir Schaum in die Nase schmiert, nicht den Knob^auchatem des Gehilfen. Daran gewöhnt man sich! Aber ich kann mich nicht an sein Geschwätz gewöhnen. Ich trete mit Herz- Nopfen in -die Barbierstube, ich setze mich mit fließendem Puls nieder ... Jetzt . . . jetzt . . . kommt es. Richtig! gleichgültig-lieben sw ürdig, als würde nichts, gar nichts Geschehen, beginnt er: ,Mfo, Herr Doktor, was sagen Sie zur Teuerung? Ich erinnere mich, im Jahre 1886 hat das Gulasch 10 Kreuzer gekostet ... Und was glauben. Herr Doktor, wird mit dem neuen Kabinett sein? Und Streiks haben keinen Wert, wenn gestreikt wird, -dann wird alles teurer. Und die Beamten haben -i^ts von ihren 'Gehaltserhöhungen." „Ach. haben Sie doch Erbarmen und schneiden Sie -Mir gleich die Gurgel^entzwei! .. ." Ich habe urir, wie gesagt, ein Rasiermesser gekauft. Ich laufe blutig berum, dre'mal habe ichmich ges'nillem Aber welche Wohltat, von der Tageschronik des Friseurs erlöst zu fern. - Wissen Sie, Herr Professor,' was „Warten" beißt? Nein, Sie wissen es nicht. Also: Warten heißt beiläufig: Um- 6 Uhr schließt das Postamt. Ich habe zwei r-.'lommandierte Briefe in der Tasche. Es ist zehn Minuten vor sechs. Mit dem D-Wagen komme ich noch zurech-t. Ich lauife zur Haltestelle. Der Kondükteu-r pfeist, wöbrrnd ich leranke u-che, er Pfeift in dem ale'chen Augenblicke, da ich mit einem Sprunge die Haltestelle erreichen will . . . und nun muß ich warten, warten, -warten, warten. Ich stellte mich auf das Geleise und spähe aus. Wie töricht: Der Wagen -wird dadurch um Leinen Sekundenteil früher eintresien.