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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-30 · Heft 2077 (30.11.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2077 (30.11.1924)
Date
1924-11-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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/ we.’Vfpr.' . wem, «MMWg M ausgMldete Ehalu-im oder als Handwerker und Arbeiter verschiedener Art nicht im Beisitze von hinveitzendon Geldmitteln find Md die in der R-egeil nur auf Grmtd sogenannter Zertifikate, d. h. der der. Zionistiischen Exelktttive von der Palästinensischen Bertvaltung für bestimme Zeitperioden zwecks Aufteilung auf die einzelnen Emigvationsländer zur Verfügung gestellten Einreiseerlaubnis zur Eiuwauderung zugelassen werden. Ist an sich die Zalhl dieser Ginveilseevw'nibnisse gering (erst 4« späten FviAchr 1924 wuche im Hinblick auf die gesteigerten 55kri6<3ttCptf£<m(äuttt^n ein höheres Kontingent festgesetzt), so war int besonderen die dem Wiener Palästinaaint zugowiesene Quote derart knapp bemessen, daß den vielfachen Anforderungen unmöglich in diesem Rahnten Genüge geleistet werden konnte. Sslbswevständlich ist es, daß an die Äuswauderungslustigen bei der Auswahl in bezug auf körperliche und geistige Eignung der strengste Maßstalb angelegt wurde, was um so leichter dürchzuführen war, als die Zahl der zur Auswanderung sich Meldenden sich st et «lg vergrößert. Die Machllaikach Awodaih gcht bei der Qualffilkatiou der Wanderer nach lbefttmmtten fastgesetzten Gesichtspunkten vor, unter besonderer Berücksichtigunig der jeweils von der JMmigvationszsntrale bekanntgogebenen Sonderumstälwe. Auch die ärztliche Untersuchung der Palästinafcchver, die noch vor B-eschaiffung des enMchon Bistums stattfindet, zielt auf eine engere Auswahl der im körperlichen sowie gesundheitlicher Bezi-chuug überhaupt besonders geeigneten Bewerber hin. Diese Untechlchung, die in anevkMnonswerler Weise von den Herren Dr. Isidor Kl ab er und Dr. Nathan Korn Vovgenammen wird, erfolgt im Sinne einer von der Jmmigrationszentvale im letzten Jahre hevausgegelbenen Spezialinstruktion. Eine äußerst schwierige Situation, die geradezu katastrophale Formen ailMwchmen drohte, entstand im Sommer 1924 dadurch, daß viele hunderte Emigranten, hauptsächlich aus Polen, zum allergrößten Teile ohne Reisedokumente und. Ausweispap ieve nach Wien kamen und erklärten, durchwegs nach Palästina befördert werden zu wollen. Auif Initiative des Herrn Oberralbbiners Prof. Dr. Eha j e s mußte ein Ausweg darin gesunden werden, daß ein 'besonderes Hilfskomitee zwecks Unterstützung der notleidenden Emigranten nnd deren Weiterbeförderung twch verschiedenen Ländern ins Leben gerufen wurde. In eurer zu diesem Zwecke vom Polizeipräsidium in Wien einlberusenen Beratung, an der auch der Leiter des Palciftinaamtes teilnahm, wurde festgesetzt, daß das Palästinaamt bloß für diejenigen von den zuletzt erwähnten Emigranten die Fürsorge übernehmen werde, die für Palästina in Betracht kommen. Alle übrigen Emigranten sollten im R a hmen-des allgemeinen jüdischen Hilfskomitees behandelt werden. Die Agenden dieses Hilfskomitees wurden innerhalb des wieder ins Lebet: gerufenen Zentrailhilsskomitees der Israelitischen Kultusgeuwmde in Wien sowie unter BeteMgung von Vertretern der in Betracht kommenden Mtzschen Organisationen durchgeführt. In der Zeit vom 1. Oktolber 1923 bis 31. Oktober 1924 hat das Palästinaamt aus dou Mitteln seines Emigrationsfonds folgende Beträge verausgalbt: Für Reisedarlchvn m msgesaimt 111 Personen 394 Pfund 6 Schilling 3 Pence, für KvankenToston und ähnliches 21,871.290 österr. Kronen, für Erhaltung des Höiimes 48,843.430 österr. Kronen. In beisonders dankenswerter Weise hat sich Frau Erna. Patak der kranken Chaluziw, die zwecks Heilung aus Palästina nach Wien kamen, angenommen. _Wiener Morgerizetturiz._ Bei ® . Regen Wind Kälte wir i man leicht von Erkältung befallen. Man muss daher rechtzeitig dafür Sorge tragen, dass im Hause nie fehle der >n seiner schmerzlindernden Wirkung einzige echte DIANA Franzbranntwein mit Menthol welcher für Massage, Einreibung, Umschläge und als Gurgelwasser gleich unentbehrlich ist . Ueberall erhältlich M«-kkMÄMvMv-kMlM«l - Ges. WIEN, II. PRAG, VIII. Engerthstraße 169 Lieben, Drahobeljova 1073 Im Frühjahr 1924 veranstaltete das Palästinaamt eine Gesellschaftsreise nach Palästina, der sich auch Teilnehmer aus anderen Ländern anschlossen. Diese Aktion kann in mehrfacher Hinsicht als Erfolg verzeichnet werden. Durch Erteilung und Beschaffung' von Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse in Erez Israel Irar das Palastinaamt bemüht, hie Handelsbeziehungen mit Palästina zu erweitern und die Gründung von gewissen Industrien in die Woge zu leiten. Mit Genugtuung kann ferner die Tatsache verzeichnet werden, daß der Plan, auch in Wien eine Stelle zu errichten, die sich mit dem ' V e r -t a u f v o n p a l ü st i n e n s is ch e n Grundstücken zu bsfrssen hätte, in die Wirklichkeit umgesetzt werden tonnte. Auf Initiative des Palästinaamtes wurde nämlich eine Vertretung der Palest in e; Laud Development Company geschaffen, welcher es gelungen ist, im Verlauf von knapp einen: Jahre Grundstücke im Werte von mehr als 9000 Pfund zu veräußern. Der Chaluzorganisation für Oesterreich hat das Palästinaamt in jeder möglichen Weise seine Unterstützung und Förderung a-ngedeiihen lassen. Durch die im letzten Jahre erfolgte Verlegung der Challugorgamsation tu einen Teil der Bursauräume des Palästinaamtes wurde die Möglichkeit geschaffen, mit dieser Organisation in ständigem Kontakt zu bleiiben. Es ist zu erhoffen, daß die Chalnzorgani- 30. NMmVer IM Seite 8 s a t i on, die da ran geht, ihre Tätigkeit zu er^ weitern, volle Unterstützung seitens jener Kreise finden wird, die an der richtigen Vorbereitung unserer Pioniere für Erez Israel Jnteresse haben. Itmr Schlüsse sei noch hervorgchoiben, haß das Palästinaamt sämtlichen Palästinäreis-enden die einschlägigen Informationen erteilt und nötigenfalls Rechtsschutz gewährt hat. Kulturarbeit. Die jüdische Kulturarbeit wurde a-nch int nbgelau'senen Jahre in der Hauptsache vorn Iüdischen Sch >: lverein geleistet, Mer Organisation, die sich die Errichtung eines umfassenden Schulwerkes, bezw. den Ausbau und die Entwicklung der bereits vorhanderlen Erziehungsnnd Unterrichtsatrstalten und deren organisatorische Zusammettifassung zunt Ziele gesetzt hat. Der Mische Schulderem hat sich gleichwohl ,.,t organisatorischer Beziehung völlige Auto nomi e bewahrt, ein Umstand, der einerseits seine Initiative und sein Verantwortlichkeitsgchühl gesteigert hat und der chrr andererseits int bssmtderen; Matze 'berufen erscheinen läßt, die Idee des modernen jüdischen Schnlwüsens Mit Erfolg zu vertreten. Der Mische Schnlverem, dessen Präsident Herr Ober-' ralMner Dr. Ehaj es und dessen Vizepräsident der Kultur»^ xefevent des' Zionistischen LcmdeNmn'itees"'Herr Dr. Isidor Margnlies ist, ist feinem Wesen nach das hervorragendste! kulturelle Organ der Zionistischen Partei, dessen Leitung zum! gwßen Teile vom Zionistischen Laudeskomitee nc-miniert wird und dessen Mitglied zrt' sein Parterpflicht eines jeden organisierten Zionisten ist. 7 Den: Jüdischen Schnlverein rurterstchen ' derzeit nach-: sichende Justitutionen: 1. Das hebräische Pädagogiutu, eine von. Pros. Dr. Chajes! . geleitete, in ihrer Art in Europa einzig dastchetche Anstalt, die' die HevaUbild-ung von modern.en h-:brÄischeu' Pädagogen zunc! Ziele hat und gegenwärtig im 9. TchiUljahr' Wt. 2. Das jüdische R-oalgynmas-iu-m mit Oofsentlichkeitsrecht,! unter Leitung des Herrn Dr. Viktor Kellner, stcht ebenfalls im 6. Schuljahr. Während der oerhülluis'Nckßig kürzen Zeit sei-! nes Bestehens konnte sich das jüdische Realgymnasinm, dank! seiner musterhaften Führung, die uilaeteilten Sympathien der; Wiener Mischen Bevölkerung erwerbe->t. Aber'.auch die mit der \ staatlichen SchnlauMcht betrauten behördlichen. -Organe haben j mehrfach Gelegenheit genommen, den vorzüglichen Leistungen! dieser Schule, ans Grrtnd deren sic das Oessenölichieitsrecht er-! hielt, b eso n de re A n e r k e n n n n g zu zollen. 3. Die Mische Volksschule (20. Bez., Tertisgasse 33). Dies Entwicklinng dieser Schule, die im lanfendett Schuljahr die fünfte > Klasse eroffnete, kann als durchaus befriedigend bezeichnet wer-> den. Der besortdere Zweck dieser unter Leitung des Frl. Hanna! Sie iner stehenden Schule ist, den -jüdischen Kindern die An-! , fangsgründe der hebräischen Sprache und der jüdischen Geschichte! beMböingm und sie mit den Mischen Sittett tmd Gebräuchen,! soweit sie national-kulturelle Bedoutung haben, vertraut ztr! machen. . . 4. Die hebräischen Sprach- und Literaturkttrse (1. Bez., s Drähtgasse 4). Diese im vorigen Jahr gegründeten, Don einem j bewährten Pädagogen geleiteten Kurse für Anfänger und Fort-! gescheit tone haben einen großen Kr>eis dort Interessenten gchunj den, die hier gegen geringe Monat sb ei träge Gelegenheit haben,! in kurzer Zeit die hebräische Sprache zu erlernen. Nebst diesen Anstalten, die der Jüdische Schnlverein gegründet hat nnd bis heute zur Gänze erhält, werdet: von ihm! eine Reihe hebräischer Sprach- und Literatttrknrse in den eittze'lnsn Bezirken Wiens sowie der hebräische Kindergarten des! Vom altjödifchen Humor. Bon Dr. M. Berkowicz. Die Juden besitzen Humor; sie machen bekanntlich Witze, Äie inan sich ebenso in Feindeswie in Freundeskreisen gerne erzMen läßt. Der Mische Witz zeichnet sich durch einen eigenen -Scharsfinn ans, tvie ja die ganze Geistesrichtung der Juden eine BerstandesrichtMg ist. Mit fast nngew-öhnlichem Humor erträgt der Jude alle stnbtldett seines Schicksals, der Witz HW chm oft über alle Bitterkeit des Leidens hinweg. Es kann hier s-ÄbstverstäMich hier nicht von den lasziven Witzen nnd ,Lozelech" der „Budapester" die Rede sein, .in demn entschiedene Künstler, wie E-isen'bevg, chr schönes Talent verzettelten nnd die »in gebideter Jude nicht ohne ein Gefühl des Nksls anhörett kann. Cs gibt erisreMcherweise i-m alten wie im neuen jüdischen Schrifttum einen reinen äschetisch einwandfreien Humor, der das reinste und edelste Gemüt zu nntechalten uatd fröhlich $u fttnrwten vermag. Der südische Hnntor fließt einerseits aus der optim-istischen Weltanschauung, die im alten Jtldent-um stark vorherrscht, mtdereriseits aus der schon emühnten Verstandesrichtung, die schvtt die alchebräische Poesie, die vorwiegend didaktisch ist, konMichnet. Aufmerksame Leiser der biblischen Spruch- und Weishettsdichtung, aber auch der prophetischen Reden, werden nebst dem: tiefen Ernst nnd dem heiligen Eifer ihrer Lchren in ihnen auch einen Gstlichoik Hnmor finden, der ihnen einen ureigenen Reiz verleiht. Und dieses Erbgut der Bibel wurde gemehrt und weiterentwickelt im Dalmud. Nicht itur in der haarscharfen Di-alektik, mittels welcher die gesetzlichen B-estimmungett hevausgearbeitet wurden, zeigt sich die angestammte Berstandesrichtmrg, sondern auch in der Behandlung von Dingen, die auf der Linie des Gefühles nnd des Ge. utiits liegen, m den die mannigfachsten Formen der Dichtung tragenden Erzcihlnn>gen, Usberliefertmgeir, Fabeln, Märchen und dergleichen, die noch lange nicht die gebührende Beobachtmtig und Ausbeute für die vergleichende Völkerpsychologie und FoMor.e. gefunden haben. Wohl sind vereinzelte Stotffe des agaddischen Inhaltes deS Talmuds.sporadisch bearbeitet worden, aber es fehlen noch immer systematisch-literarische Davstellungen ntancher für die Volkskunde sehr wichtiger und ÄLLrule.. wie xm ReWiÄ der Rätsel ldie übrigens A. Wünsche*) einmal ziemlich oberflächlich ibehandelte) und sonders des mit ihnen verbundenen Bolkshmnors, die in der reichhaltigen talmudifchen Literatur enthalten sind. Im folgenden soll ein geringer Ausischnttt aus einer eingehenden Studie über die RätseWberliefernng des Talmuds in chren verschiedenen Formen zur Darstellung kommen, die der Verfasser vor Jahren für die „Monnmewta talmMea", deren Erscheinen bei Kriegsansbrt'.ch eingestellt wurde, ansgearbeitet hat. Es soll aber nicht die weitverzweigte Rätseldichtung ganz behandelt, sondern bloß jene Ueberliefevungen mitgeteilt werden, die den aliMifchen Humor sowohl in Dingen des religiösen und nationalen wie des profanen Alltagslebens illustrieren. 1. Religiöse Disputationen. Schm die Biibvl, in ihrem Kampfe gegen die heidnischen Kulte, hatte sich zur Bloßstellung des Götzendienstes der Ironie bedient und dalboi scharfen Witz an den Tag gelegt. Man denke nur an betr eilsernden Ballstürmer E l i j a, der am Berge Kartnel den verscmunelttn Baal-Priestern spöttisch zu ruft: „Rufet nttt lauter Stiuvine, üerrn obwohl er ein Gott ist, so ist er vielleicht in Gedanken oder in Geschäften oder auf Reisen; vielleicht schläft er und wird erwachen!" (1. Stirn. 18). Nicht n^tniber ironisch fetzt sich der große Exilprophet Jesaja, der Zweite genannt, mit dom Götzendienst anseinmtder, indem er (44, 12—20) die Sorgfalt und Mühe bei der Arvfertlgnng von Gät-terstatuen bis ins kleinste Detail schildert: Wie der Schmied das Bett in der KdhlenAnt hämmert, um Damit Holz zu fällen, und der Zimmermanm das Holz hobelt, um daraus ,Me MbMntvg vittes Mannes attzufertigen — nach nrenischlicher Schönheit, der ein Haus bewohnen soll". „Oft pflanzt man eine Esche, die der Regen groß Zicht". Das HoLz „Dient dem Menschen zum Verbrennen, er iwmimt davon und wärmt sich, auch heizt er und bäckt Bvot . .. Und den Rest davon macht er zttm Gotte, zu seinem Bilde, er kniet davor -und -betet zu i-htn und spricht: Errette mich, denn mein Gott bist btt!'. . . Er snihrt es nicht zu Gemüte nnd hat nicht die Erkenntnis und Einsicht zu dercken: *) „Die R ä ts el w ei sh eit bei den Hebräern", 1 RSit Die Hälfte davon habe ich im Feuer veübvannt, -auch halbe ich Brot gebacken über.seiu.en Kohlen; ich brate rwch Fleisch daran,! daß ich es esse, und das übrige -mache ich zum Götzen, vor' einem Holzblock knie ich . . r In nachbiblischer Zeit ergab sich die Röl-we-nd-igkeit einer l Berteidigung des Judentums und seiner Lehre aus den zahl-! reichen Angriffen «gyptisch-griechHcher Schriftsteller und j Historiker. Es entstund eitle reichhaltige apologetische Literatur'; in und um Alexandrien, die wohl manches- Psmdographische,! .aber anü) viel Echtes enthält. So hübt der Protestantische Theolöge Hoiltzmann, im Gegensatz 51t G r ä e tz, die Echtheit folgender humorvollen An-ekbote -es He-kataios ans Ab»' d e ra hervor, die deutlich die frische Lebendigkeit kennz-eichnet, die etwa um das Jahr 300 v. Ehr. - noch in dem jüdischen Volke vorhanden ivar. Selbst ireurt die Aneldote unecht wäre, nmßten wir in ihr eine witzige Erfindung des jüdischen Interpolators sehen, die zu unserem Thema gehört. Joseph u s (contr. Apion. 1, 22) erzählt im Namen Hekataios als Augenzeugen folgenoes: „Als ich über das Meer zog, war unter den mitgenommenen jüdischen Reitern' em st-arkmütiger, gssnnder. als Schütze von allen gepriesener Mann, namens Mos oll amos (heräisch Meschu'llam), der. Tüchtigste ttnd .Hellenen und Bavbaretl. Mut war eine Menge Lsute unterwegs, da sicht ein Seher nach dütz Vögeln und befiehlt allen, zu halten. Btt'follamos fragt, warum tmnt warte. Der Seher zeigt ihm den Vogel rmd er klärt: wenn der hier bleibt, ist es'für alle gut, zu warten; wenn er atchf-lie-gt und vorwärts eilt, müssen auch wir vorwärts; lveun er nach hitlten fliegt, müssen wir wieder zttrüSurarschi-Lteu. Da schweigt Mosollamos, spannt' den Bogen, schießt, trifft imd tötet den Vogel. Als nun der Seher und einige' aridere ansgebrachl waren nnd ihm fluchten, sagte er: „Was seid ihr so zornig, daß ihr den verdmmuten Vogel in die Hä-tche' bekommett habt? Wie hätte er denn etwas Vernünftiges über -unseren Ällarsch sagen können, da er sein eigenes Los ittcht vorhersah? Hätte er die Zukunft vorherwissen können, so wäre er ans Angst nicht an diesen Ort gekonbmen, damit ihn nicht treffe und töte MofM-amos.der Jude!" Hier ist — bemerkt Holtzmantt — der theoretische Widerspvttch gegen Götzendienst und Zaitberei noch ganz getragen von einer tatenlusiigen. Lebensircud». 1 x

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