Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-11-28 · Heft 2075 (28.11.1924) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2075 (28.11.1924)
Date
1924-11-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2981158--21209-3008496
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

<Mrl Mir, «‘‘■vyH}. 1 mrywnsjw^pp^i Wsener Mo^enzelittNst. «dW«flWWWWW VS. flößen* TM flr. 20/0 »h«r Itstsig zu wünzen. Bei Todesstrafe war es verboten, sto «tnzigeS Glos Wein ohne ärztliche Verordnung;n trinken. Bei den Römern bestand für die Fronen ein Verbot, Kleider Von verlschiedenen Farben zu tragen oder sich h Wagen fahren zu lassen, wenn anders sie nicht mindestens mehr als eine Meile Wog zu machen halten. Kat o änderte dieses Gesetz ab, als, wie LiviuS erzählt, darüber eine große Erregung im Volke ausgebrvchen war. Derselbe Kaw aber verbot später, bei offenen Türen zu essen, um der Prahlerei der Reichen Enchcrlt zu tun. Gesetzlich wurden die Preise für die Mahlzeiten genau festgesetzt. Eine Verfügung, die übrigens auch bei den Nachkommen Katos, bei den Italienern, modernisiert noch heute in Geltung steht. Auch die Zahl der Tischgäste war genau vorgeschrisben. Es war verboten, mehr als drei fremde Gäste zu lechen, ebenso wir eS bei den Mahlzeiten keine anderen Vögel als gemästete Hühner zu essen gab. Auch war es verboten, jährlich mehr als 15 Pfund geräuchertes Fleisch zu verehren. Me Höbertretungen wurden mit besonders hohen Strafen und Steuern belegt. Welche jüdischen Witze erzählte Goethe? Zu den Leuten, die gern jüdische Witze und Anekdoten erzählen, gehörte auch — Goethe. Der große Dichter und tveimaranrsche Staatsminister war, wie erzählt wird, in seiner Jugend <ht überaus flotter Gesellschafter, der ausgezeichnet unterhalten konnte rmd es mag möglich sein, daß er sich diese seine Gabe auch in seinen sipäteren Jahren bewahren wallte. Airs der spateren Zeit Goethes nämlich stammen jene Aufzeichnungen, welche daraus schließen lassen, daß Seine Exzellenz gern das Gespräch mit jüdischen Anekdoten würzte. Das Idiom, das sie erfordern, beherrschte Goethe, da ex nach seiner eigenen Angabe in „Dichtung und Wahrheit" das Frankfurter Iud endeutsch erlernt hatte. Sein Lehrer — Goethe war damals 12 ,Jahve alt — -war der Stadtsergeant Christfreu nd (übrigens wahrscheinlich ein getaufter In.de), bei dem Goethe auch das Frankfurter jüdische Idiom lesen und schreiben lernte, so daß er'ungefähr drei Jahre später in dem kleinen, allerdings verloren gegangenen Roman in sieben Sprachen, den er zu Uebun^szwecken verfaßte, auch das Frankfurter Iud-endeutsch verwendete. Die Auszeichnungen, welche daraus schließen lassen, daß Goethe gern fiidische Anekdoten erzählte, finden sich in den Karlsbader Tagebüchern und sind jetzt von dem Prager Publizisten Heinrich Tewel es in seiner Schrift „Goethe und die Juden" wieder hervorgeholt worden. In Goethes Tagebüchern aus Karlsbad, die in.die große Weimarer Ausgabe ausgenommen sind, finden sich folgende Auszeichnungen: „Ein Jude wünscht, daß Gott die Waden dorn hingesetzt hatte, weil man sich so oft an seine Schienbeine stoße und hinten keine Gefahr sei." , „Svasiige Iudengeschichten, besonders die von dem aus Potsdam nach' Berlin reifen Wollenden und nach den Meilen sich Erkundigenden: Ich bezahle auch zwölf Pferde und bin schon to." „Anekdote von einem Juden, der mit offenen Beinkleidern vorübergeht und revrochiert antwortet: Was geht'- den Herrn an? Ich schöpfe Lust." /Geschichte von einem höchst unwksienden Juden, der reich geworden, sich in allerlei Kenntnissen unierrichten ließ, von denen er die Namen hörte. Er fragte den Lehrer einstmals, wie denn der Tisch aus Geogr-aphie heiße." ,/Geschichte von den «Juden, die für eine Gefälligkeit 1500 Dukaten bieten. Das Geld wird von dem Protektor abgelehnt, der sich schließlich bereit erklärt vier Pfund Tee anzunchmen, die jedoch die Juden bis aus ein Pfund vermindern und auch dies nicht abgeben." Die fünf Notizen, die hier erwähnt sind, sind offenbar Gedächtnisskizzen von jüdischen Anekdoten, d'e Goethe in Karlsbad hörte (es war also auch damals schon reichlich Gelegenheit, jüdische Witze in Karlsbad zu hören) und sich notierte, um sie gelegentlich.zu verwenden. Die Verwendung sollte wohl nur im Weitererzählen erfolgen, denn für literarische Verarbeitung sind die erwähnten Anekdoten nicht geeignet; Übrigens hat Goethe, soweit aus seinen Auszeichnungen hervorgeht, nie daran gedacht, eine Iudenfig-ur komisch zu'gestalten. Die erste Anekdote, welche sich Goethe skizziert hat, ist ein Eulenspiegelausspruch, der hier in jüdischem Gewände austaucht. Typisch jüdisch ist die zweite Anekdote, die ausgeführt ungefähr folgende Fassung hat: „Ein Jude will von Potsdam nach Berlin fahren und erkundigt sich beim Post kalter nach der Dauer der Reise. Der Postillon sagt: „Wenn Ihr e i n Pferd nehmt, schafft Ihr die vier Meilen in drei Stunden." —- „Und mit zwei Pferden?" — ,Mft zweien in z w e i Stunden." — „Und mit vieren?" — ,^n einer Stunde." ,ßo laßt zwölf Pferde anfpannen, daun bin ich gleich da." Die dritte Anekdote ist etwas derb, scheint also mehr für eine Herreng-esell-chaft bestimmt zu sein, die vierte ist eine der üblichen Geschichten, welche das Parvenütum in primitiver Weise verlacht und dabei selbstverständlich das jüdische Parvenütum als Beispiel nimmt. Die Frage: „Wie heißt Tisch auf Geographie?" ist in unzähligen Varianten bekannt. Welche Anekdote sich hinter der fünften Notiz verbirgt, infot sich nicht genau feststelleir. Es dürfte sich um eine Variante, beziehungsweise einen Vorläufer des «bekannten Witzes handeln, welcher die geschäftliche erhglt Jeder Abonnent der „Wiener MoroenieUung“ bei Vorauszahlung der Bezugsgabühr für ein ganzes Jahr II II in drei eleganten Halbleinenbänden' FQr Versandspesen des „Greetz" sind ausser der JahresbezugsgebOhr noch ,26.000 österr, K. zu entrichten Schlauheit der Juden dadurch charakterisiert, daß ein Jude seinem Vater in Vollstreckung von dessen letztem Willen eine bestimmte Summe,in Wechseln in den Sarg legt. Goethe hat demnach, wie die angeführten Beispiele zeigen, das Wesen des jüdischen Witzes nicht erfaßt. „Gesundheitswoche" in 8rez Astarl. Aus Jerusalem meldet unterm 23. d. I. T. A.: In ganz Palästina wurde die verflossene Woche als „Gesundheitswoche" abgehalten.'. Alle Zeitungen bringen Artikel über Hygiene. In den verschiedensten Städten, Dörfern und Kolonien werden Vorträge über Volksgesundheit gehalten. Plakate in englischer, hebräischer und arabischer Sprache klären über die Wichtigkeit der Hygiene auf. Str Herbert Samuel hat einen Aufruf erlassen, in dem es unter anderem heißt: „Die Sorge um die Gesundheit ist die wahre Grundlage, auf welcher der Wohlstand eines Volkes' aufgebaut wird. ... Ich wünsche der Gesundheitswoche in Palästina Erfolg." Zwei Spezialfilme werden vorgeführt, einer vom Roten Kreuz und einer vom Rockefeller-Jnstitut. Das Negierungsdepartement für Erziehung hat für die Staatsschulen die „Gesundheitswoche" vorbereitet, während die Erziehungskommission der Zionistischen Organisation mit den zionistischen Schulen zusammenarbeitet. . Kille neue Wssch-volnische Siedlung i» Palästina. Anfangs November ist ein Abgesandter der Warschauer Zionisten in Palästina eingetroffen, um dort die Vorbereitungen für die Erbauung einer neuen Siedlung auf dem Boden Dschebelia, südlich von Jaffa, odr 506 jüdischen Familien aus Polen und der Bereinigung Bajit w'gan in Jaffa gehört, in die Wege zu leiten. W i e n, 28. N-ovsncker. * DaS Wetter. Gestern war es wärmer. Voraussage: Zunächst noch wenig Aonderuug. In ein bis zwei Tagen Niederschläge wahrscheinlich. , * Preisrückgänge aus den Diehmarkten. Sowohl aus dom gestrigen Rinderwie auch aus vom Stschvichinorilt sind die Preise gegenüber der Vorwoche mevkttch Anrmckgvgauqen. Die Rmdoryreise, die bereits am Montag bis arm'2000 K pro M>ogra,min gefallen sind, sind geltem neuerlich «u,m 1000 K. pW Kilogramm zurücksssgamigen. Kälber haben sich um' 2000 bis 8000 K. verbilligt. Da auch in der Gvoßmarkthalle die Fieisch- Musuhren anßenMvöihnlich große Dimensionen angenommen hatten (mittels Bahn sind 83 Waegons im Gewicht von 176 Tannen eiingetanigt und außerdem sielen auch die AchMufuhren sehr günstig aus), erlitten auch hier sämtliche Fleischgarmnoen wie auch FsiProdukte Preisrückgänge von 2000 K. pro Kulogramm. Die Aussichten für' die Fleiffchverisoriamnig am Samstag am DetMvvtzkchr sind daher sehr günstig. Gestern hielt sich der Flioischabsatz in den «bescheidensten Grenzen. Der Naschmarkt wies gestern bessere Gemüseanl iesevniwgm aus. Namentlich Weiß- und R-otkvcmtt langten in großen Mengen ein. Einzelne Gvmüseorten. wie Spinat, Köhlsprossen und'Sellerie halben sich mäßig im Preise perbillisst, hin,ssog?n ist HäuipdÄsalat unwesenttbich im Preise gestiegen., Aus dem Obstmarkt sind Aepsei m sehr großen Mengen emgetrosfen. Butter und Eier entsprechen de>r Nachfrage. * Ein Südbahn-Sportzug. Frühestens ab 7 Dezember d. I. wird an Sonntagen und Feiertagen ein Wintcrsporttug bei günstigen Schueeverhältnissen in der Strecke Wien—Mürzzuschlag und zurück verkehren. Die Abfahrt von Wien-Südbathnhof erfolgt nm 6 Uhr 13 Min., von Meidling um 6 Uhr 2.3„Min., die Ankum't in Mürzzuschlag nm 9 Uhr 28 Min.; die Rückfahrt ab Mürvuschlag um 17 Uhr 55 Min. und die Ankunft in Wien um 20 Uhr'46 Min. Der Sportzug wird in Wiener-Neustadt. Gloggnitz. Payerbach und ab Klamm-Schott- Wien in allen Stationen halten. Auf der Rückfahrt sind noch Aufenthalte in Baden und Mödling vorgesehen. * Medizinalrat Dr. Schn epp. Die Feier Ms Anlaß deS 80’. Geburtst-ciges des Mediftnastates Da. M Schn epp, die am 28. d. im Tempel in der Müllnevgasse stattiand, brachte dem Jubilar viel''ache Ehrungen. Im festlich geschmückten Tempel sprachen Rabbiner Dr. Schwär z, der Präsident der Israelitischen Kulttlsgemcinde Gen.eraloberstabsant Professor Doktor P'i ü, Tempelvorsteher Glück und die Vorstände mehrerer Be-' zirkstem-pelvereine. im Zeremoniensacr! der Bezirksvorsteher. vom Alsergrund Schober, Aus Anlaß des Festtages wurde ein Schnepp-FondS gogvü>ndet, der M Untevstützuni Notleidender dient, ft * Sachvbrstäitdigenbestkllung. DaS Wiener Handelsgericht hat den ständigen Referenten des Haüptauslschusses der Ber» 'treter der auswärtigen Presse in Wien. Herrn Dr. Alexander Salkind, zum gerichtlich beeideten Schatzmeister und Sach, verständigen für das ZeitungSfach bestellt. * Die deutsche« Bücher Wörden nicht teurer. Der. Verein der österreichischen Buch-, Kunst, und Muii'kalicnhäudler hat in einer Versanrmlung senrer Wiener Mitg iwer eine vor.äusige Herabsetz.ung des Berechnungsschlüssels der deutschen Mark. bezw. des Schweizer Franken für, das Wiener Gvbiet beschlossen. Der im April laufenden Jalhres mit Znstnmmmg der ZentralpreiSprüsungskommission festgesetzte SpeseNzuschlag (einschließlich der Warenumsatzsteuer) wurde nun von rund 10 Prozent aus etwa 7 Prozent verringert und so die seit damals eingetretene Kurssteigerung zum Teil wettgvmacht. * Die Bibliothek der israelitischen Kultusgemeinde hat eine Sammlung von Zeidun-gSaiuSschMven aus n i ch t j ü d i s ch e n Zeitschriften, wdlche jüdische Persönlichkeiten oder jüdische Gvgenstänide im wertesten Sinne beitteffen, ange> legt. Sie richtet am Interesse de-r Ausgestaltting dieser Sammlung an die Ooffentlichkei-t Nie Bitte, sie in ihvenr llntonnchmen Ku unterstützen. * Veruntreuung eines Spediteurs. Der 45jährige Spediteur Emanuel Kögler und der bei ihm angestellte 23jäihrlsse Watter Len na r wurden am 25. b. wegen Veruntreuung von Waren tot Werte von 210,500.000 K zum Nachteile oes Spediteurs Maroell Schein vevhastet. Ein Teil der Textilwaren ist zustandagelbracht. * Mordanschläge auf einen Gendarmen. Am 23. v., nachmtttags, wurde der Revierinspektor Joses Karner des Postens Esternbevg im Besirk Schärding von' einem Manne, den er zur AusweiSlesitung angchalten hatte, durch einen Schuß in die linke Brustseite lebensgoföhrlich verletzt. Karner machte von seinem Säbel Gebrauch und verletzte durch einen Hiöb den Angreiser am Kop-se. * In den Auszugschacht gestürzt. Gestern vormittags ist der Praktikant Adols E i s e n b e r g im Hause S-alzachstraße 41 tot zweiten Stockwerk in einen abwärtsfahrenden Lift gesprungen; er vevfehlte hierbei das Ziel unid wurde zwi.schen.Lift und Aufzug schacht eingeklemmt. Die Feuerwchr mußte ihn besreren. Er wurde mit schweren Verletzungen in das Spital gebracht. * Die Lebensmüden. Die 24jährige Schneiderin Marie K. hat sich durch Genuß von Kokain zu töten versticht. — Ter 26jährige TierhäMer Leopold Berber hat sich durch Lnsol zu vergiften versucht. Die RettungsgeseAchaft überfichrte ihn in das'Spital. Er hat die Tat wegen oes vokurzem erfolgten Todes seiner Gattin und seiner Ksttder und wegen Arbeitslosigkeit begangen. * Ein Rieseneinbruch kn Konstanz. In Konstanz wurde beim Fabrikanten Kuppel ein großer Einbruch begangen, bei dem 15 kostbare Gemälde gestohlen wurden. Unter den Bildern befindet sich Rubens „Hcililge Familie". Don Einbrechern fielen auch Geld, Wertpapiere und Schmuck in die Hände. * Betharenvergnügen. „Pesti Na-plo" veröffentlicht Einzelheiten über eine Ramerei im Budapest er Tanzlokal „Tnbcirln". Danach machte feine Gefellschgst, der die Spitalsärzte Tr. Rudollf Ehn. Dr. Benkö, Dr. Egervary und andere Acrzte nebst einer Dame angehörten, gleich als sie dm Saal betraten, laute anliseniitische BemeMngen gegen die auf dem Parkett tanzenden tarnen und Herren. Als das Publikum auf die anttz semttiischen Hetzreden der Gesellschaft nicht reagierte, ergrift ein^. der iungen Aerzte ein Champagnerglas uird warf es gegen den Tänzer Paul Biro, der die Beleidigung mit einer mächtigen Ohr feige quittierte. Nun versuchte der Oberkellner, die provozierende Gesellschaft höflich zu ruhigem Verhalten nt bewegen, erhielt aber von dem Arzt Dr. Ehn unter wiisten anlisemitischen Beschimpfungen einen Schlag ins Gesicht. Nun entstand ein berspiellolser Tumult im Saal. Gäste und Kellner stürzten sich auf die Aerzte, die den Skandal durch ihre k°>etzrMn hervorgerufen hatten, und verprügelten vier Herren mit Stöcken, Stühlen und Champagnevflaschen aus das fäinmerlichste. Di« Polizei nahm ein Protokoll über die Affäre aus, die ein gerichtliches Nachspiel finden wird. * Internationales Schachturnier. Das nächste internationäle Schachturniergelangt im Februar des kommenden Jahres in Eh i k a g o zur ÄustraWng. * Keren-Hajeffod-VermachtniS eines äghptNchen Juden. Der vor kurzem in Kairo verstorbene Herr Ledb F r i e * me n rt hat dem Keren Hajeffod den Betrug von 6 0 0 0 P f n n d testamentarisch hinterlassen. (I. T. A.) (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) * Cafe Kronprinz. 2. Bez.. Aspernbrüdengasse 4, ladet alle seine verehrten Freunde und Gönner zur heutigen Eröffnung AM 1 Ubr mittags höflichst ein. Die von der renontmierten Firma S. Feuer, Wien-Baden, auf das Glänzendste und in der prunkvollsten Farbenftimmung neu adaptierten Räume lind eine Sehenswürdigkeit. Für Sttmnlung in der Bar sorgt Meisterpianist Geza S ch ä f f e r. * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Retndorsgasse 4? Tel. 83-4-01. Vereine. Dortriige nnd Bersammlungen. V o l k S h e i m. Sonntag 10 Uhr vornrittags, Trauer f e i e x für Ludo Hart.maun. (16. Bez., Koflerpark 7.) * Eine 70jShrige kranke Witwe, deren ewtzig« Tochte. (Aerztm) vor etoeinihalb Jahren gestovben ist, steh! völlig mittellos da nnd bittet edle Menichen um Hilfe. Spenden übernimmt die Administration der „Wiener Morgenzeitung", 2. Be» Taborstraße 1-3. Nadioproaramm für heute: 9 Uhr früh: Marktberichte. — 11 bis 1 Uhr: lloii^cci Silving. — 1 Uhr 5 Min.: Uraniazeit. - 1 Uhr 20 Aiin.: Wetterdienst. — V,4 Uhr: Schlußkurse der Wiener Börse. — 4 Uhr bis 6 Uhr: Verborgene Walzerperlen, 2. Folge. Kapelle Silving. — 6 bis 7 Ubr: Odermedizinalrat Dr. I. Lambert, Cdefarzt und, Leiter der Wiener RettungSgeiellschaft: Tie Wiener Rettungsgesellschaft. — 8 Uhrr Bläser-Kammermusik. 1. W. A. Rkozart r Quintett iy l^s-Dur für Oboe, Klarinette, Fagott. Horn und Klavier in 4 Sätzen: a) Largo, b) Allegro moderato, c Largbetto, ä) Rondo (Allegro); 2. GesangSvorrräae der Frau Mia Rücker-Kalmar; 8. L. v. Beethoven, Ov. 16, Quintett in Ls-Dur für Oboe. Klarinette, Fagott, Horn und Klavier in 4 S tzen: «0 Grave, b) Allegro, c> Andante, d) Rondovillegro. 0 WM X.l, ADLE -**-*” ~* *- i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.