Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2072 (25.11.1924)
- Date
- 1924-11-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener MoikAi»WettiM8. i LS. NovemÄer 1924 r Nr. 207* 8«r Affäre Hans Herzls. Mitteilungen der Jüdischen Telegradhen-Agentur. (Elgendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Jim Z>u>s.amlmenhcmg müt den vom der ^Wiener MoMtt>zeil>un^" am 18. d. veröffentlichten Betenntuisien Haus herzls im der kathMs-chrn „llniverse" über seine Daanfe verbreitet bk Jüdische T-ofegraphenagentnr die Agenden Mitteilungen, die ihrem Wiener Verireler, wie er erklärt, vonautoritativen zionistischen Kreiistn" gemacht worden sinh: Hans Herz! hat sich in den letzten Jahren als em ausges prochenerQuerulvnt erwiesen. Er chatte u-nmittelbar vor feiner ersten Taufe in Wien wiederholt Konflikte mit seinem ehemaligen Vormund hevvorgeruifen versucht, doch wurde ihm mit Milde und Rücksicht 'begegnet. Um ihm einerseits sine angemessene Beschäftigung In verschaffen und ihn andererseits von seinen 'bedenklichen religiösen Berirrnngen abzufenken, habe man ihm die Ver- 'waltung des Theodor H erzl - Ar chiv s in Berlin angeboren mit der ausdrücklichen Aussicht, dieses Ressort nach einiger Zeit in Palästina weiterzuführen. Dies sollte chm gleichzeitig, eine auskömmliche materielle Sicherstellung bieten und ihm ermöglichen, in Kürze nach Palästina zu übersiedeln. HanS Her fl nahm d iesen Vorschlag an, hielt es jedoch in Berlin nur wenige W.och en aus. Er verließ diesen Pulsten ohne vorherige Kündigung. Schon vor zwei Jahren!, als bei Hans Herfl die erster Anzeichen absonderlicher Verirrungen zutage traten, wurde ihm die Ilebersetztmg der Tag«. bücherseineS Vaters übertragen, damit er abgelenkt werde. Zuletzt vermittelte man ihm eine vorzügliche Stellung in der Wiener Univubank, wo auf seine Eigenheiten in ganz besonderer -Weise Mcksicht genommen »wurde. Dessenungeachtet ist er bald atrch dieser gesicherten Materiellen Stellung überdrüssig geworden. Der Vorwurf Haus Herzls betreffend seine erzwungene Ueberstedluug nach -London nach dem Ableben seines Vaters trifft keinem feiner Vormünder, da die Uebersiedluug nach England und seine Erziehung in diesem Laude Über a u sdrü ckliche testamentarische Verfügung Theodor Herzls geschehen ist. Diese Verfügung konnte ntatuirgemäß durch keinen seiner TeftcimentHvollstrecker geä-ndevt werden. Der von David Wolffsohn den Kindern Theodor Herzls vermachte Vermögensteil ist wohl einigermaßen entwertet, besteht aber zum Teil aus guten Anlagepopieren, die insbesondere Hans Herfl eine bescheidne Lebens'haltrmg für vie'l>e Jahve hinaus ermöglichen. G«8e 4 Men, Dienstag AMERICAN TAILORS Brüder Koch Ges. m. b. H. Wtf.::; 8. »er.. Mariahilserftraße 17 gaarüa Erstklassige Maß - Schneiderei für Herren / Reiche Auswahl in feinen englischen Stoffen / Elegante Ausführung / Billige Preise kgloffstein der Hochstaplerlönig. Aus Berlin wird unterm 21. d. gemeldet: In dem Prozeß gegen den Meisterhochstapler Freiherrn v. Eglofsstein wurde heute das Urteil bekanntgegeben. Eglofsstein wurde zu fünf Jahren, Hermes zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Krankenschwester Schwarze kam mit einer Geldstrafe von 300 Mark davon. , Sstafiatische Kunst. Versteigerung bei Glückselig u. Wärndorser. Das Interesse firr ostasiatdsche Kunst wächst in allen Kulturzentren Europas. Nicht mehr die von Weltreisenden mitgebwchten Raritäten japanischer und chinesischer Herkunft werden wahllos zuisammengehäuft. Man hat allmählich erfaßt, daß die Kenntnis des fernen Ostens mit seiner Kunst Zusammenhänge und daß hier ein altes und reiches Kunstgebiet vorhanden sei, das in seiner Grandiosität mit europäischem Maßstäb nicht gemessen werden könne. Das jüngst in Berlin eröffnete. Ostasiatifche DLuisemn saßt zum ersten Male, auf .den Kontinent diese Kultur- und Kunstprodukte systematisch zusammen. Im Auktionshaus für Altertümer Glückselig u. Wärndorser kommen seit gestern Kunstwerke des alten Japan zur Versteigerung, in einer Fülle und Reichhaltigkeit, wie «sie wohl ein zweites Mal kaum Vorkommen wird. Der woitaus größte Teil besteht aus N e tz u k e n (den kleinen geschnitzten Figuren von Göttern, Helden, Dichtern, Abenteurern) aller Arten, interessant in bezug aus Manier und Ausführung, darunter sehr viel alte Stücke, aber in raffiniertestem. Ansdruck. Ueberaus sehenswert ist auch die Sammlung alter j«Manischer Schwerter, ferner Skulpturen aus Elfenbein, Holz und Bronze älterer Epochen, und nicht zuletzt reizende La ckarbeiten, die die spezifisch japanische Kleinkunst repräsentieren. Am heutigen Tage werden wertere Objekte dieser Art versteigert, darunter Bronzen und Basen, alte wertvolle Buddhas und Kunsttverke aus dem jetzt in Mode gekommenen Jade, der in Paris alle Halbedelsteine verdrängt bat, und ein besonders interessantes, größeres Strick crus Lapislazuli. Auch einige seltene Brokate werden seilgeboten. Die bisher versteigerten Stücke wurden zu verhältnismäßig hohen, aber weit unter dem Weltmarktpreis stehenden Summen abgesetzt., Die Versteigerung wird noch morgen Mittwoch fortgesetzt. An diesem Tag« kommen auch farbige Holzschnitte und Graphik auf den Markt. Ein großer Teil dieser interessanten Sammlung wird natürüch ins Ausland wandern. Professor Dahudas Geschichte der luden in Spanien. 'Prof. S. Y ah st da, einer der bedeutendsten jüdischen Historiker, hat/wie uns aus Zürich berichtet wird, seine Lehrtätigkeit an der Madrider Universität unterbrochen und in der Schweiz Aufenthalt genommen, um ungestört sein großes Gechichtswerk über die Juden in Spanien ^u vollenden. Prof. Yahuda wurde im Jahre-1917 über Anregung des Senators Angel Pulido von der spanischen Regierung aus Jerusalem, wo der Gelehrte bis dahin lebte, als Professor an die Madrider Universität berufen. Professor Yahuda wurde damals in Madrid mit großen Ehren ausgenommen, wiederholt vom König empfangen, und sah den Monarchen auch öfter bei seinen Vorlesungen. In Madrid las Prof. Yahuda über jüdische Geschichte im allgemeinen und die Geschichte der Juden in Spanien. Während seiner siebenjährigen Tätigkeit in Spanien hat er in den verschiedenen Archiven und Bibliotheken des Landes Studien zur Geschichte der Juden gepflogen, deren Ergebnisse er jetzt in seinem großen Geschichtswerk verarbeitet. Da» Mrchenschloß von Cordoba. Im vorigen Jahre wurden auf Initiative Dm Ricardo Belasquez, der mit der RestauviMmg der berühmten Moschee von Cordoba bedvauit wurde, Grabungen in Angriff genommen, um die Ueberreste des legendären Kalis enschlosses auszudecken. Dieses märchenhafte Schloß aus Tausendumdemer Nacht ließ der Kalis Abdenahnmn Anrmmir -im zehnten Jahrhundevt zu Ehren «mer seiner Odalisken erbauen Das Schloß erhielt den Namen Azahr. Laut Aufpichnungen der zeitgenössischen arabischen Chronisten waren au -dem Bau, dessen Arbeiten der Kalif persönlich lÄvbete, mehr als 10.000 Arbeiter beteiligt. Die Mauern des Schlosses wurde« von 4300 Säulen aus weißen Marmor gehallten, deren Maierial mittels 1000 Maultieren und 400 Kamelen aus Italien gebracht wurde. Von den übrigen Wänden olänzfen Flächen aus grünem und rosafarbigem tunesischen Marmor. Die Bauarbei-ten dauerten 25 Jahve und verschlangen de« Betrag von 7,5 Millionen Golddinare. Bringen wir auch von diesen Au'MÜchmmgm etwaige orientalische Ueberfchwönglichkei len i« Abzug, so bliebt es imnierhin sicher, daß das Kalisenschloß eine in-ter-essante S-chenöwördigkeit gewefeu söm .muß. Vor öinigen Tagen imn fand in Cordoba ckme Konferenz -der ^bedmtendsten Archäologen Spaniens stat, in welcher der ArchäÄoge Joaguin Navasq u r; über de« Stand der G-Mbungen Bericht erstattete. Hiernach sollen die Arbeiten, die noch fortgesetzt werden, schon bisher sehr ergebnisreich gewesen sei«. Es wurden die Grundrisse des Schlosses feftgefteM und die Grundmauern noch intakt aus-gefundon. Der mitlleve Teil der Mauer ist 1,5 Kilometer lang, was auf die grarrdim-en Maße des Baues schließen läßt. Auf der Suche nach dem vielbesprochenen Grabmal Abderrahmgns wurde e'm KnppeLbM entdeckt, -in weichem der Harem unteirgebracht war. Außerdem wurden zahlreiche Gra'bmäler, herrliche Marmoiköpfe, Säulen, Mosaiken, keramische Gefäße und . Glasmaferien Zutage gefördert, die ist einem eigenen Museum vereinigt wurden. Der Nobel-Preis sstr Literatur. Me angelsächfischen SchiWeller Me» sich benachteiligt. Die Zuerkennung des diesjährigen Nobel-Preises für Literatur an den polnischen Romancier Wladislaw R e ym o n t hat in der englischen Presse scharfe Kritik gefunden, die merkwürdigerweise auch in die s ch w e d i s ch e n Blätter übergegangen ist. Die Pveiszuerkennung erweckt in England nicht ^deshalb Unzufriedenheit, weil man etwa Reymont für keinen würdigen Preisträger hielte; es wird vielmehr daraus hinge'wiesen, daß bisher die angelsächsischen Schriftsteller bei der Verteilung der Nobel-Preise eigentlich recht schlecht weggekommon sind (es Mlöge dabei auch nicht verschwiegen werden, -daß bei 'der Verteilung -des diesjährigen Nobel-Preises von englischer Seite eine lebhaft« Agitation für Thomas Hardy entfaltet wurde, daß ferner zwei russische Kandidaten nominiert wurden, und zwar aus Sowjetvußland Maxi-m Gorki und von den russischen Monarchisten Iwan Bunin, daß ferner auch der berühmte hebräische Dichter Bialik sich unter den Kandidaten befand). Tatsächlich hat bisher nur.- ein i englischer Schriftsteller den Nobel-Pwis erhalten, welcher seit 1901 zweiundzwanzigmal zur Verteilung gelangt ist. (In -den Jahren 1914 und 1918 fand keine Nobel->Preisverteilüng statt, dagegen wurde in den Jahren 1906 umd 1917 der Nobel-Preis unter je zwei Kandidatsn geteilt; im Jahre 1905 erhielten ihn der spauische Dramatiker Jose Echegaray und der polnische Romancier Henry Sinkt e w i c z und im Jahre 1917 die schwedischen Schriststeller Karl Gjelleru p und HenvikP onto ppidanzu gleichen Teilen.) Die Engländer haben nur Rudyard Kipling im Jahre 1907 mit dem Nobel-Preis gekrönt gesehen; im Jahre 1923 wurde er dem Iren William Jats zuerkannt. Dagegen hat Frankreich vier Nobel-Preisträger, und zwar Sullh P r u d h o m m e, der den ersten zur Verteilung gelangten literarischen Nobel- Preis im Jahre 1901 erhielt, der provencalisch« Dichter. Fred M i st r a l (1904), Romain R'o l l a n d (1Ä.6) und Anatole France (1921); auch die deutsch« Literatur hat v i e r mit dem Nobel-Preis gekrönte Schriftsteller, und zwar Theodor Mommsen (1902), Rudolf Eiucken (1908), Paul Hehse (1910) und Gerhard Hauptmann (1912); zu ihnen gehört auch noch der deutschsprachige Schweizer-dichter Karl Spittel er, der rm Jahve 1919 .den Nobel-Preis erhielt, während die französische Literatur sich als fünften den Begier Maurice Maeterlinck zurechmn kann. In der Liste der bisherigen Nobel-Preisträiger besinden sich auffällig Viele Vertreter der >nordischen Literaturen: -außer dm erwähnten Gjellerup und Pontoppidan noch die schwedische Dichterin Se!lma L a g e r l ö f (1909), ferner die Norweger Björnstjerne B j ö r n s o « und Knut H a ms u n sowie Werner von H e j d c n st a m. Die spanische Literatur ist mit zwei Nobel-Preisträgern vertreten: außer dem erwähnten Echegaray erhielt noch der spanische Dramatiker Jacinto B enav e n t e im Jahre 1922 den Preis. Auch P o l e n hat durch die Verleihung des Nobel-Preises an Reymont den zweiten Preisträger auszuweisen. Von den europäischen Nationen weist außer England und Irland nur noch Italien einen einzigen Nobel-Preisträger auf, nämlich Carducci (1906). Die orientalischen Literaten vertritt in der Liste der mit dem Nobel-Preis Gekröntm der indische Dichter Rabindranath Tagore, dem im Jahre 1913 der Preis zu erkannt wurde. Männer, die nicht reich sein wollen. Der Amerikaner Smith, der vom Völkerbund zum Generaßkommissär von Ungarn eingesetzt wurde, hat bekanntlich di« seinem Amte entsprechenden Repräsentations- . gelber von 5000 Dollars abgelchnt und sich mit 600 Dollars begnügt; er zieht ein bescheidenes Zimmer im fünften Stockwerk, .dem Äuxuszimmer. im .ersten Gtock eines eleganten Hotels vor. Die amerikanischen Blätter brinae« seine LebenKbefchreibung und das Bildnis des ihnen als Sonderling erscheinenden Mannes. Ein würdiges Gegenstück Aldet sein LandZmanii, Mr. Eharle's' G a r Id in Math Carver im Staate Massachusetts. 1921 -majorenn geworden, sah er sich durch sein -väterliches Erbe Plötzlich im Besitze von Millionen. Er weigerte sich hartnäckig, die Erbschaft anzunehmen und will nur besitzen, was er durch eigene Arbeit Verdi ent,-da Geld, -das er nicht seiner eigenen Tatkraft verdankt, keinerlei Wert für ihn habe. Er setzte seine Studien fort und bewirtschaftete eine kleine Farm. Da es fei«' Gesetz gibt, das einen Erben zur Annahme einer Erbschaft zwingen kann, mußten Testamentsvollstrecker und Anwälte chre Ohnmacht eingestehen. Aber Garland ist verheiratet und Vater. Ein volles Jahr zwar leistete Garland den Ueberredungskünsten seiner -weniger-geldfeindlichcn G.ittin Widerstand; endlich im Jahre 1922 einigte ex sich dahin, daß Frau Garland von der Millionenerbschaft 200.000 Dollar erhält, lwahrend der Rest einem eigens gegründeten W o h l -f a h r t s u n t e r n e h m e n zufällt, das den Namen „Der amerikanische Dienst der Oefsentlickilfe' führt. Die krschliebmig der FidschWrlu. Durch die jüdische« Kansleute. Aus Anlaß des 60jährigen Jubiläums „der Zivil:ja« t-ioit der FidschiInsulaner" — sie erhielten 1874 eine parlamentarische Selbstverwaltung — widmet das wissenschaftlich bedeutende „Geographical JournaI" in New-Nork der Geschichte dieser Inselgruppe eine größere Arbeit, in welcher der astSschlaggebende Anteii! der Juden an der Zivilisierung der wilden Stämme auf diesen Jnselu gewürdigt wird. Bor 50 Jahren noch — stellt -der Artikelschrsiber fest — waren die Fidschiinsulaner echte Ällenschenfresser. Ter größere DeÄ -der Missionäre, die England und Amenkr dahin geschickt -hatten, ist nicht mehr zurück-gekehrt. Sie wurden von ihren Fidschischülern einfach gefressen. Man versuchte die Zivilisierung auch mit roher Gvwalt. Es wurden sogenannte Strafexpeditionen entsendct, die den Wilden die Zivilisation mit Feuer und Eisen, mit Standgerichten, Massenmorden und Fwnenischä-ndungen beizubviuyen -bemüht waren. Alle diese pädagogischen Experimente hatten jedoch bloß den Erfolg, daß der Haß der Wilden gegen die zivilisierten Europäer nur noch wuchs. Friedlicher und zugänglicher zeigten sich die bis -dahin gegen jede europäische Kultur widerspenstigen Insulaner, .als jüd-ifche Handelsreisende aus Kalifornien, Australien, Kuba und Hawa-i auf die Inseln kanren und sich den Eingebornen mit den friedlichsten Miit-cln im M-cge des Handels näherten. Sie kamen nicht, um die Wilden zu „bekehren", sie für eine nm-e Religion zu gew'urnen. auch hielten sie ihnen nicht den gezückten N-evolv-er vor, wen« sie sie gewinnen wollten. Die Wilden fühlten instinktiv, daß diese Händler nicht überhebliche Fremde feiten, die ihnen eine neue Weltanschauung mit Gewalt aufdrängen wollen. Erst als diese Juden sich dort angesiedelt und Handel und Industrie schufen, konnte die Zidilisiernng der Wilden in friedliche, mensckfliche Bahnen gelenkt werden. Heute gehören nicht nur die damals eingewanderten spanischen Juden und ihre Nachkommen, sondern auch mehrere aschksnasifche Juden, die in den letzten Jahren dazugckommen sind, zü den angesehensten und von den Eingebornen verchrten Bürgern der JnselgmPPe. UebrigenS hat sich ein ähnlicher historischer Vorgang vor etwa 40 Jahren in Ti mb ultu jenseits der Sahara im tieflten Afrika vollzogen. Dimbuktu war bis dahin vor der iveißen Weltbund selbst vor den algerischen Arabern völlig verschlossen und unzugänglich. Alle Versuche der Fmuzosen, sich di'öses Gebiet zu erschließen, schlugen fehl, bis sie auf die Idee verfielen, Juden aus Algier als mohammedanische Hausierer und Handelsreisende, zu verkleiden und sie damit zu betrauen, der französischen Expo- Edition den..Weg in das erstpchte.Gebiet, zu bah-new Auch ' jüdische Expedition hatte vollen Erfolg.