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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-20 · Heft 2067 (20.11.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2067 (20.11.1924)
Date
1924-11-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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m* i ^- Dien. Donnerstag Wiener MorkienzelturiA. 80. Nobemhex 1924 Nr. 2067 Meller kr gehl in Pensiou. Hoifrat Me Her, dessen Anklagen gegen die Verwaltung deS Krankenhauses so viel Aussehen erreg! haben, ist in eine böse Affäre hinerngeraten. Er hatte sich, ehe er seine Rode m di« Studenten hielt, über den wesentlichsten Punkt nicht insormieri, nämlich darüber, wer für die gerügten Mißstände vcrantwortlich zu machen sei. Er hat die Niederösterreich \* scheLandesrcgierung angegriffen, deren politischer Antipode er ist, und es ergab sich, daß nicht diese, sondern das ihm politisch nahestehende B u n d e s m i n i st e r i u m für sßzrale Verwaltung als Aufsichtsbehörde zu fungieren hat. Zudem ergab sich weiters der betrübliche Umstand, daß dieses Ministerium in recht eindeutigen Worten die Beschwerden des Herrn Hosraies zurückwies und sich des gleichen Mittels bediente wie der an klagende Hefrctt, nämlich der vollsten Osffentlichkeit. Herr Meller, der die schriftliche Fixierung seiner Beschwerden unterlassen hatte, läßt der Flucht in die Oeffentlichkeit nunmehr dir Flucht aus der Klinik folgen. Er geht weg und läßt sich pensionieren. Das ist nicht die richtige Art, eine solche Affäre zu beenden, und tatsächlich ist nicht zu verkennen, daß die gesamte Oeffentlichkeit sich gegen den Herrn Hosrat wendet, mit Ausnahme jenes Teiles, der den Herrn Hofrat weniger wegen seiner wissenschaftlichen Bedeutung äls vielmehr seines nationalantisemitifchen Bekenntnisses feiert. Es ist genau so wie im Falle Höchen egg. Herr Meller war freilich etwas geschickter. Er hat sich einen ungarischen Judenknaben beigelogt, um auf das Sentiment auch jener Kreise zu wiüen, die chm sonst wogen ihrer „Nasse" unsympathisch sind. Der Herr Hosrat hat seinen politischen Standpunkt nicht geändert, aber er muß auf die Kreise Rücksicht nehmen, denen die reichen Juden amgehören. Paris ist eine Messe wert und um der reichen Juden willen kann man auch einmal etwas für einen armen Judonbubeu tun, an dem sich vermeintlich die,„Juden regiernn-g" versündigt hat. Hosrat Meller geht in Pension. Er kündigte es wenigstens au. Sein Gesuch liegt allerdings noch nicht vor und so besteht immerhin d:e Aussicht, daß diese Zierde der neuen Wiener Wissenschaft uns auch in Zukunft erhalten bleiben wird. Seine Studenten, die wie er der Religion des Hakenkreuzes angchöron, haben gestern für ihn demonstriert. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, daß Wiener Studenten süreine Frage der Humanität auf di-e Stvaße gehen. Sie verbinden soqar diese Humanität mit der Lehrfreiheit, für die sich auch Herr Hosrat Meller in seiner vielbe-merkten Rede eingesetzt hat. Er tat dies an einem Orte, der vorher den Reportern der Tageszeitungen, der arischen sowohl wie der Judmpresse, zugänglich gemacht worden war. Inn akademischen Zum Schuhe gegen Ansteckungen Bestes Schutz- und Desinfektionsmittel für Frauen Beseitigt üble Oerüche Je jüdischen Wanderer. Cine Aktion der amerikanischen Arbeiter. Aus New-Aork wird uns berichtet r Tie Exekutive der American Federation os Labour hatte vor einiger Zeit eine Kommission in die verschiedenen europäischen Hafenstädte entsendet, um die Lage der dort steckengebliebenen Emigranten zu studieren. Auf Grund des Berichtes dieser Studienkommission beschloß die Exekutive, in der ersten Sitzung des amerikanischen Kongresses einen Nesolulionscmtrag einzubringen, wonach den jüdischen Emigranten, die auf Grund deS neuen EinwanderuugsgesetzeS in europäischen Häfen zurückgebalten wurden und auch in ihre Ausreiseländer nicht zurückkehren könneri, ausnahmsweise die Einreisebewilligung erteilt werden möge. Es handelt sich um einige tausend jüdische Auswanderer aus Rußland, Polen und den Balkanstaaten, die, in ihrer alten Heimat alles eingebüßt haben und schon seit Monaten in verschiedenen europäischen Hafenstädten der furchtbarsten Not ausgesetzt sind. Die Exekutive der American Federation os Labors plant, mit'ihrem Schritt im Kongreß einen Erfolg zugunsten der Emigranten erzielen zu können. Senat der Wiener Universität nimmt Herr Hosrat Meller «ine andere Stellung ein. Dort vertritt er Humanität, Lehr« und Lcrnfrciheit nicht in dem Sinne, wie das die „jüdische Demokratie^ verlangt, sondern so, wie dies das Kulturamt (Kreis 8) vorschrcibt. Tie Demonstranten, die für den Herrn Hofrat über den Ring marschierten, wissen von Hnmanität und dem übrigen jüdischen Schwindel genau so viel wie das Knsturamt und der Herr Hosrat. Meller und die reichen Juden. Der „Abend" schreibt: „In Aerztekreisen wird erzählt, Professor Meller hätte diesen sonst ganz unbegründeten Angriff nicht so sehr im Interesse der von ihm plötzlich über alles geliebten polnisch-jüdischen Kranken unternommen als vielmehr in der Absicht, nach Art des Professors H o ch e n e g g, der durch seine Skandalangelegcuheit seine schon gestorbene P r i v a t p r a x i s mit einem Schlage wunderbar wieder belebt hatte, für seinen Namen Reklame zu machen. Es ist nämlich ein ganz ungewöhnlicher Zustand, daß der Vorstand der ersten Augenklinik so wenig Privatpraxis hat wie Professor Meller. Die reichen Juden scheuem sich nämlich, ihr Augenlicht dem als blindwütigen Hake nkreuzler verrufenen Meller anzuvertrauen. Seit Prof. H o ch e n e gg im Hörsaal Krach gemacht hat, ist ihm geholfen. Reiche Leute strömen jetzt in Scharen zu ihm, um überprüfen zu lassen, ob ihnen von Aerzten anompfchlene Operat jenen notwendig sind oder nick)!. In den Kollegenkreisen des Prof. Meller glaubt man nun, daß hinter den Angriffen des deutschen Antisemiten Meller nach dem Muster Hocheneggs nichts anderes als eine Spekulation auf das Geld reicher jüdischer Kranker steckt, die wegen ihrer sprichwörtlichen Besorgtheit um ihre kostbare Gesundheit für die Kliniker die besten Wurzen sind." Tie Meller-Mache. Gestern wurde für Prof. Meller demonstriert; es unterblieben die ersten zwei klinischen Vorlesungen. Außerdem wurden noch andere Vorlesungen von den Professoren abgesagt. Mittags zog eine Gruppe von Medizinern von der Mcllerschen Augenklinik zur Universität und nahm ans der Rampe „Ausstellung". Eine Deputation überreichte dem Dekan Prof Wassicky ein Memorandum, in welchem das Unterrichtsministerium anfgesordert wird, Meller Wien zu erhallen. Der Dekan versprach, daß das Professorenkollegi>um alles daransetzen werde, um Prof. Meller auch weiterhin der Wiener Universität zu erhalten. Darawf begab sich der Ausschuß zum Unterrichtsministerium, wo Sekt wirsches Dr. H. MauruS erklärte, daß es für das Unterrichtsministerinm selbstverständlich sei, mit allen Mitteln zu verhindern, daß die Stadt Wien, die Universität uub die Studierenden Pros. Meller verlieren sollten. «lacken, welche je nach Wahl des MMllS verschiedene Fcwbüngen besitzen, d. h. also,,man kaum mit dem e.'men Farbstoff Alizarin ganz verschiedene Färbungen »rMgen. Man hat mm weiter auf diesem Geb'et gearbeitet und eine Anzj-Hl technisch sehr wichiig-er Farbstoffe dargestellt. Liebermann entstammte einer aiKßcfeSeiten Berliner «jüdischen Familie. Sein Vater Ben-jv-mm Liebermann war der iliungjährige Vorsitzende der Gesellschaft der Fronnde. Die Tochter Karl LiebevmaninS, sein einziges Kind, heiratete den bekannten Politiker Dr. Hugo P r e u ß. Gegen übermässige Schweissbildung Als Zusatz zu Bädern Augenehm riechend Nur in edelgrilnen Orlginalf laschen Neue Funde zur Geschichte der Fuden. Der Orientalist der Universität Upsala, Axel M o b e r g, bespricht im Stockholmer „Svenska Tagblad" die wertvolle Entdeckung, die an den von einem schtvedischen Privatmann erstandenen Buchdeckeln eines syrischen Meßbuches gemacht wurden. Ten Rücken der Teckel bildet ein Papierstreisen, auf dem der Großteil einer im Jahre 932 in der syrischen Wüste zwischen Damaskus und Palmyra geschriebenen Handschrift erholten blieb. Es handelt sich, Nach Ansicht des schwedischen Gelehrten, um folgende Geschichte. Zu einem. Araberfürsten Hira kommt ein Bote des jüdischen Königs der Himjarither in Südarabien und berichtet von dessen Kämpfen in vorausgegangencn Jahren gegen den christlichen König von Abessinien Und die christliche Stadt Nagran, bei deren Eroberung durch Juden und vorislamitische Ardber eben Arethas gestorben ist. Das ist, ein kleiner Ausschnitt aus bei großen rluSLinanVersetzüttg zwischen Ostrom und Persien, also auch unter universalhistorifchcm Aspekt sehr wertvoll. Ebenso wichtig ty t&, daß wir hier in das Arabien vor Mohammed hineinschauen. Die Frage, wie weit der Prophet von Juden und Christen in seinen Vorstellungen beeinflußt wurde, ist ja noch immer im Fluß. Historisch nicht minder wichtig ist ein Papyrusbrief des Kaisers Claudus, der dem Britische« Museum gehört, dort entziffert und vor einigen Tagen von Salamon Rein ach der Akademie der Inschriften in Paris vorgelegt wurde. Es handelt sich um einen Brief des Kaisers an die Alexandriner im Jahre 45, unserer Zeitrechnung. Darin verbietet er den Juden, aus Syrien und aus dem übrigen Aegypten nach Alexandrien zu kommen, da ihm dieses schweres Bedenken erregt, und er erklärt sich willens, gegen das Judentum mit allen Mitteln anznkämpfen. Man bringt diese Wendung in der Gesinnung des Kaisers mit der mcssianischen Agitation in Beziehung, die zugleich mit der Ankündigung des Weitendes auf den Umsturz der römischen Gesellschaft und die Ersetzung des Kaiserreiches durch bas Gottesreich hinweist. Einige Jahre später hat Claudius die Juden aus Rom vertrieben, weil die Anhänger des Begründers des Christentums nicht aufhörten, für die neue Lehre zu agitieren. Wien, 20. November. * „Die Stadt an der Moldau." Aus technischen Gründen mub die heutige Fortsetzung des Romaues „Die Stadt an der Moldau" entfallen. * Das Wetter. Der Frost hält in Oesterreich noch an. Die Voranzeige kündigt jedoch schon Tem p er a t u rz u n a h m e und Tauwetter an — Der Kättte'nbmch hm sich auch in Amerika eingestellt. In New-Avvl sind sechs Personen erfroren. * 86. Geburtstag des Redakteurs Siegmrmd Hahn. Am 21. b. feiert der Nestor »der Wiener Journalisten, R daktour D:cAumn,d Hahn, seinen 80. Geburtstag. Er ist aus Pilsen gebürtig Mb seit dcni Jahre 1875 Redakteur d:s „Reuen Wiener Tagbla-tt". Seit dem Jahre 1919 ist er im Nuhestciwde, aber noch hie und da journalfftisch tätig. * Die Auswanderung im Oktober. Im Oktober sind 290 Personen ausgewandert, wovon aus Argentinien 86 Köpfe, auf Brasilien 76 und auf die Vereinigten Staaten 63 entfallen. Bon den übrigen Uelberseelandern weist nur noch.Aegypten mit 15 Person?» eine bemerkenswertere Zahl aufl Me einzelnen Bundesländer beteiligen sich an der Auswanderung mir^ folgernden Ouoten: Wien mit 71, Steiermark mit 66, das B-urgenfortö mit 61, Niederösterreich mit 88, Tirol mit 81, Oberosterveich mit 19, Kärnten mit 17, Vorarlberg mit 6 und Salzburg mit 2. * Die teuren Kartoffeln. Seit gestedn kostet in vielen Bezirksgeschästen ein Kilogramm gelbe Kartoffeln 3000 K., ein Kilogramm rote Kartoffeln 2000 und "in Kilogramm Kipfler 6400 K. In der gleichen ZeO des Vorjahres kosteten gelbe 1100, rote 1200 und Kipfler 8800 5k. Gegenüber beit BorkricgSpre-isen sind die Kartoffeln um das 87.600siiche teurer. * Die Lebensmüden. In einem Hotel in der Joscfstadt wurde gestern ggeen 6 Uhr früh in ihrem Zimmer die 44jahrige Arzrensgattin Olga S. bewußtlos im Bette ausgcfitudeu. Die Reümngsgefellschaft brachte sie ins Spital. Sie hat wogen Krankheit fünf Gramm Veronal genommen. — Diensma nr'Vi har sich das K indersraul ein Johanna S ch reib er aus nutze, kaunter Ursache durch Veronal zu vergtzfren vusuch!. Sie wurde ins Spitsl gebracht. — Nächst dem Gebäude der Dona.r-Dampfschis'ahrts''ffellschaft hat sich gestern früh der 42jährige Hilfs-- arboit-er Theodor Nebauer ans n-nbok-armeer Ursache cuge-- schossen. Er wurde in sterbendem Zustande an.f die Unsallstcuwn gebracht. — Tie 17 jährige Antonie R. hat sich aus einen! Fenster auf die Swaße geftiir.zt. Sie wurde von der ReltUttgsgesellschaft -mit schweren Berlehrmgen in das Spital g brachr. — Der 3Zsährige Ludwig G. und der 54jährtge Michael H.. die zuämmen in der Gumpeudorserstraße ein Delikatesjeui^schäft betreiben, wurden gestern vormittags m ihrem nrit Leuchtgas erfüllten Geschäft betäubt anfgefunden. Rach den Vlitre.luugen dc-r Angehörigen dürsten die Kompagnons beschlossen haben, wagen Krankheit gemeinsam aus dem Laben zu sch-eiden. Die Rett'Ungsgesellschaft brachte sie ins Spital. — Der 41jähcige Kaufmann Erich Marlin Sucker hat sich gestern mül-agS >m Gobäude -des Polizeikommissariars MSriahilf erschossen. — In einem Hotel im 2. B-'-irk war vorgestern abends ein Dlann abgestiegen, der sich als Ernst Springer aus Gänserndorf gemeldet haue. Er wurde gestern vormittags vergifte! a^'.fgesunden. — Der 27 jährige postenlose Kutscher Franz Reh ne hat sich gestern erschossen. * Wieder ei» Einbruch in der Kärntnerstraße. DrenStaa nachts wurde Im Gcschästslokal der L-aderwarenfirma Emil Blum in der Kärnpnefftraße 42 ein Kassen-einbruch verübt. Di-e Täler sind durch den Kanal eingodrungcn und nach Durchbrechung einer Mauer ins Geschäfislokal gelangt. Lie^ haben dort die eiserne Kasse erbrochen und an Bargeld und Schmuck untzefähr 800 Millionen erbeutet. * Vergeblich« Mühe. J-m Lause der Erhebungen über den Diebstahl im Ho:e! Bristol stellte sich heraus, daß das Pcrlcnkoll-ier des bestohlenen Ehepaares Sinclair nur ein Fall isi lat eines echten Halsband-3 ist, das sich im Geheimfach des Hobels bcfiüdvt. Dem mutmaßlichen Ta!er, einem ho'.elgast wmnens Sporg-a oder Sporge, fielen noch zwei Schecks im Betrage von zusammen 1500 Dollar und 1600 französische Franken tn die Hände, die ab.'r «sperrt wurden. * Meeting der jüdischen Studentenschaft. Heute um 8 Uhr abends fin-dol in den Räumen der Lffe- und R-cdchalle, 9. Bcz., Tüvkel.stvaße 9, ein Meeting der jüdischen St-udentcuschaft statt, auf w-lchem Dr. Isidor Ma rau l ies und Dr. Oskar K arbach über „Völkerbund und jüdische Sbudenienschaft" sprechen wevden. * Ein Regierungskommissär für die Mnnkaffer jüdische Gemeinde. Der seit zwei Jahren übende häßliche Kampf zwischen den Anhängern des Beizer RcM'. und den Anhängern des Oberrä>b>biners'S p ir a, über dev wir wiederholt berichteten, hat schließlich da.zu geführt, .daß die tschechofflowakische Negierung die Autonomie der Äustus-gemeinde von Bkunlacs auWb und zur ikitü-M der Geschäfte einen Regierungskommissär einletzt-e. Die Regierung berief auf diesen Posten den Geueralbirekdor der ESkomptebänk Desider dt eit tn o ü n, der d!-e Stelle aunahm und in. einem in drei Sprachen abge'aßten Der knidecker des könsüiche» AttzürlÄr. Karl Lrebermann^ Die epochemachende En>td-cckmrg des Gehtzim^ vates Professor Dr. Mieb'he, die Umwandlung von Quecke silöer i-n Gold, «hat dee allgemeine AuißmeÄksamkeit auf -die technische Hochfchu'le in Gharbottenburg g-Äenkt, welche vielleicht die größte Lehrwerkstätte für Chemie ist. Schbn einmal hat dort jahrelang bis 1914 ein Chemiker Vo-v -lestmgen ges-aillen, dessen Name in der ganzen Wcklt bek-ann-t war uud dessen größte Eui-decku>n,g, die künstliche Darstellung des wichiigen Fa«vbsto'sfes Alizarin, it>m einen dau-evn-- den Platz in der Geschichte der W'.ssenschast sichert: Karii .Liobermauu. Im Jahre 1805 gelaug es Graebe uuld Lieber- M vl n n, daü >l i z a r i n in Anthrazen umeuiwan'deln Nachdem sp der Boweis ercha.'tan war. daß Al'rarin sich vom Auchra-'-en a-ölei-tet, gelang cs 1869 diesen beüen Forschern das A.!.'.'ar'-u aas 'A.ut'hra,;er! dar'.".!stellen. D.'s Andhrazen wird durch Destillu>'.ieu des Striutohlewteers §euw,iwmt Das Alizaril! verbindet sich mit den Metallen zu Favb Maueranschiau die jüdische Bevölkerung von Muntacs von der Übernahme des Amtes eines Negierungskommissärs veritändigt und als sein Programm die Ausmerzung der Gegensätze, in'der Gemeinde verkündet. Er werde kraft feinet Bolltnüchien >!nit aller Energie geigen die ruhestöreuden Elemente aufireten. Diese Wendung der Dinge hat in ganz Karpa!ho-3tußland deprimierend gewirkt, weis das Beispiel von Munkacs sehr leicht Nctchähmuug finden Und damit auch in der TschechoMvwmel oder zuimimdLst in K-achat'ho-Mst'lmt-d \tm -Z-aflanide PAtz greifen könnten, die in Galizien schon so Viole.Gemeinden in ihrer natürlichen Entwicklung aus Jahrzchnt-e hinaus gehemmt An amerikanisches Wörterbuch dtzr englischen Sprache. Dü Un.versität von Chikagv bereitet mit großem unstendüngen und Ausdrücke eugilschSr Gprache bi-.'lten soll. Die her vorragendsten Philologen der Berein-iglen Staaten nehmen an der Arbeit teil. * Die kleinste Bibel der Welt. Die englyche Bibcugeicllschnfi hat jüngst ein Bibelexemplat hcvauSMobeu, das wohl als die kltzittste Bibei-ausgäbe der W-e!-t anr'CI hen werden kann. Di-ö Miniäturbi'bet. die Bibel der Jude« ,nnd die Bibel der Chrilsten eiilhaltend. ist tm ganzen drei Fiug.'r hoch, eben>o breit und bloß sinen Finger dick. Es ist selbttveriiandlich, dag der Text bloß mittels Vergrößerungsglases entziffert werden kam!!.

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