Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2066 (19.11.1924)
- Date
- 1924-11-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite '4 SÖSle«, NllVvech V»ftv VVtgV|(M»V Ach» V HhJV V*4»V*WMa« Die Falaschahs in Abessinien. — Ein Gespräch mit dem Forscher Dr. Faitlowitch. Der Kenner und Förderer der jüdischen Bevölkerung sn Abessynien, der Begründer der sogenannten P r o« Falaschah-Bewegung, Dr. Jacques Faitlowitch, weilvorübergehend in Wien. Einer unserer Mitarbeiter nahm Gelegenheit, mit ihm über das hochinteressante Problem der Falaschahs zu sprechen. Nachstehend sind seine Äenßerungen im wesentlichen wiedergegebcn: Seit zwanzig Jahren bestehen Beziehungen zu den von der übrigen Jrlöenheit der Welt bis dahin völlig abge-. schnittcnen Falaschahs. Erst seit der Expedition nach Abessinien, die ich mit französischer Unterstützung im Jahre 1805 zu diesen Juden Abessiniens unternahm, wissen die Falaschahs, daß cs auch sonst auf der Welt noch Juden gibt. Eine zweite Expedition wurde spater durch italienische Inden veranlaßt, mit dein Zweck, den Falaschahs Mitteilungen über das Judentunl der anderen Länder zukommen zu lassen. Cs entstand die Pro- Fa lasch ah -Beweg in*fl, deren Zentrale später nach Berlin verlegt wurde. in Wien befanden sich damals Mitarbeiter des Komitees, darunter der verstorbene Oberrabbiner G ü d e in a n n. Der Ausbruch des Weltkrieges hat die Pro Falaschah-Bewegung lahmgelegt. Sofort nach FriedenSschllrß flrfirbc-c ich ein neue-; Komitee in Amerika, wo sich seit 1818 die Zentrale der Arbeit für die Falaschahs befindet. Schon bei meiner zwcileu Reise durch Abessinien, die sich ans die Jahre 1808 und '1909 erstreckte, begannen wir Schulen zu gründen. Tiefes Werk der Errichtung von Wanderschulen wurde während meines dritten Aufenthaltes in den Jahren 1913 und 1811 fortgesetzt und be! einem späteren neuerlichen Aufenthalte im Innern de' Landes verstärkt. Im Vorjahre hielt ich mich neuerdings im Lande auf und es gelang, in der Hauptstadt des Reiches, in Addis-Abeba, eine Zentralschule zu errichten, an welcher bereits abessinische Juden als Lehrer wirken, die in Europa ausgebildet wurden. Bei den a-beffmbschen Juden hat man bekanntlich das Phänomen beobachtet, daß sich trotz tausendjähriger A-bge- Wrdeicheii von aller Welt der Mcsaismus und das jüdische Bewußtsein bei diesen Juden überaus stark erh alten hat. Die religiösen Wovschriiften des Judentums werden streng von ihnen beobachtet und sie selbst fühlen sich stets als eine von der übrigen Landesbevölkenung geschiedene Gemeinschaft, trotzdem sie vor fast AM Jahren, vermutlich nach der Zerstörung des ersten Tempels, aus dem Umwoge über Aegypten ins Land kamen. „Falaischah" bedeutest Einwanderer. Physisch sind die Falaschahs der übrigen Bevölkerung überlegen. Sie sind die einzigen Hardwerler und Landarbeiter des Landes. Die Schmiede, Töpfer, Wobei, Schreiner, Sattler Abessiniens sind ausschließlich I u de n. Ernst unterstanden sie eigenen Fürsten, bis sie nach großen Kämpfen im 15. Jahrhundert die SÄbständi-gkeit verloren und Untertanen 'des Äbefsnischen Reiches wurden. Antisemitismus im europäischen Sinne besteht in Abessinien nicht. Aber die Militärlast« hat diese Möschen Handwerker und Arbeiter als Parias behandelt und zu FronaÄbeitern herabgedrückt. Diese BchaMung führt« viel^ fach zum Abfall und die englische Mission hatte leicht« Arbeit. 'Gegenwärtig zählt die obesimische Judenschaft 50.000 Seelen. Seit der Regierung M e nelikS ist. die Lage der Falaschahs sehr günstig. Die Arbeit des Pro-Falaschah- Komitees wird von den Behörden sehr gefördert. Der Kronprinz, der viel Verständnis sür euopäifche Kultur hat, zeigt insbesondere für unser SchMverk großes Interesse. Wir bemühen uns jetzt, m einzelnen Städten Europas äbessinösch- Mische Jünglinge zu Lehrern, Aerzten und Ingenieuren auszubilden. Em obcssrnifcher jüdischer Knabe befindet sich zur Ausbildung gegenwärtig in Wien und steht unter der Obhut des Herrn Professor Chajes. Zum Schlüsse erwähnte Herr Dr. Failowitch, wie wichtig es wäre, sich auch um einen zweiten abgesprengten Teil des Judentums ebenso zu kümmern, wie um die Falaschahs, nämlich um die chinesischen Juden. . I er Ausbau Paläftinar. Die wachsende jüdische Einwanderung. Dem Bericht des Zentraildureaus des Keren Hajessod in London über die Piläst'muau'fbautätigfebfc _int abgelaufonen Monat September entnahmen wir, daß im Verlaufe des jüdischen Kalenderjahres 5685 die Arbeiterk.lomlie in Nahalal und Kfar Jeheskiel sowie die KwuHoh D.'ycrnm Beth und Gibah mit HAfe der dom Keren Hajesiod erhaltenen erforderlichen Kredite im dr« Loge versetzt sein werden, sich selbst zu erhalten. Im September sind 2752 Personen, um>d zwar 1075 Männer, 780 Frauen und 701 Kinder in Pailöstina o'ngewandert. 75 Prozent der Eingewawderten lwaren A s ch k e n a s i m, die zum größten Teil -aus Polen (1056), Rußland, Litauen, Amerika und Rumäniien kamen, und 25 Prozent S « p h a r d i m, die aus Mesopotamien, Ku-rdistan, Griechenland und Bulgarien stammen. Die in den letzten vier Monaten ansteigende Einwanderung hat. die Mittel des Keren Hoßesiod m unvorhergesehenem Maße in Anspruch genommen. Es war ein Glück, daß um dieselbe Zeit auch die Eingänge des Keren Hajesiod eine Au fwärtsbewegung zeigten, whll nur so den erhöhten Anforderungen^ Rechnung getragen werden konnte. Im letzten Jahr hat der Keren Hajesiod auch dem Arbeiterkrankenfonds in Palästina sine Aber .das Mchget h'mansreichende anßevoärentl'iche Swbvention von 6VM Pfund zuHewende.t. Dieser Arbeiterkvam-kenfonds hat 'kürKch" dtzn Ban' eines 'Sa-yatorÄms und Erholungsheims in Mozah bei Jerusalem Vollendet. Ebener Morgenzektung. IS. N«b«mS-r 14A . Nr. rgSS —.. ..-.."■■■ ' "—-"1 AutrSze an Me deutsche» Parkamente. ■„'Sk Mlteid-udjckr Presse", „Schlefi'chk Bo'sSstimme" sk-w'.e andere völkische Blätter veröffcnt ich n Anträge, «uf „Erlaß eines Schutzgesetzes gegen die Juden", die den gefetzgebrnden Körperfchastru als eine Ergänzung der bekannten „Judenordn-ung" zugehen sollen. § 1 lautet: S"nrtlichen in Deutschland ausässigeu rd r sich au'Mt:nd?n Inden wird der Charakter als StaatSbü rger genom me n und sie werden als A u s l a n d e r evk'ärt. 8 3 lautet: Alle Juden, die uich d.'-m 1. Jänner 1914 in - Deutschland zngezegen sind, werden a u § g e w i e s e n. Ihr gesamtes Vermögen bleibt zurück und sie erhalten für sich und ihre Familienangehörigen nur daS Reisegeld bis zur Grenze. § 6 lautet: Es steht den Juden, deren AufeEall in Deutschland «stattet ist. frei, unser Land zu öcrTnfj:R. d ch dürfen sie u i ch t m e h r a l s e -i n Fünftel ihres Vermögens.mit über die Grenze nehmen. Ter zurückbleibende Verinögenste-il verfällt der Staatskasse. Weitere Para-iraphen fordern das Verbot der A-usübMg der ,-Schriftstellerei urp der übrigen freien künstlerischen Beruft", ebenso des Aerzte-, Juristen-, .Presse« und Bankier ufes für Juden. Die jetzt in ihren Händen befjubllchin BanHäuser, Zvitu-ngSdrückereien und Berlage sowie auch die Theatcr und Filmsabrilen werden als Staatseigentum eellert. 8 9 lautet: Sollten durch dieses Gesetz Verwicklungen N«it -dom Aus-lan-d entstehen, ms d'e Juden in anderen Staaten Repressalien herbei führen, so Werder so.ftrt tausendder angesehensten Juden verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Bei " einem ausbrechenden Kriege aber haf:en alle Juden mit ihrem L e b e n für die fofort-ige BeVegnng des Kenftiktes. * Es ist ftlkstverstär^ich, Laß Anträge di-cses Kalibers auch noch für geraum« Zeit keine Aussicht haben, in das anerkannte Recht einzugshen. Jbre Veröffentlichung ist aber -darum wertvoll, weil sich in die'-en Bestimmungen nebst der Pcgwmgier auch ncch der D i e b s i n st i n k t der Hakenikrenzler auslebt. Die freche SelbstverstäMichiftit, mit -der hie-x die Konfiskation d:s jüdischen B^rmögen-s gesetzlich s st^e-egt werden soll, zeigt klar, daß die Denkweise breiter Schichten des -deutschen Bürgertums im Mittelallte'r steckt. Tie Gepflogenheiten der deutschen Kaiser u-n- Fürsten, a-rrs der jüdischen Tasche ihre Fvesiereien und Mordkriege zu bezahlen, fp'elen in der jüdischen Geschichte eine sehr wichtige Rolle. Der Geist dieser Großen treibt sich heute im Schmuck des HaLnkveutzes herum, und es sind gar viele. diL den Ritnälmord prediwn u-nd sehr gut davon leben un-d die ihr Werk noch durch einen staatlich vrgani« starten Ranbzrrg krönen wollen. In der bayrischen Ordnungszelle hat Herr v. Kahr i-m vergangenen Jahr die KonsiskationspraxiS in der von den antisemitischen Nichtstuern gewünschten Weift eingefübrt. Tie Re- Presialien,. die von Polnischer und österreichischer Seite angedroht wurden, erstickten dieses Attentat. Propaganda der Lat. Bukarest, 17. November. (I. T. A.) Die in Korstanza erscheinende Ze-itu-ng „Dacia" teilt mit, die OrtspMzei habe im Verlauf der Untersirchung gegen dir in die antisemitische Mordaffäre derw'ickrilten Personen drei aus Deutschland stammende Hakentrsnzler ver>ha-st-et. Es sind dies die Berliner AAert Emke, RuLwlf Emke und -Josef Henrich. Man fand bei ihnen viel antisemitische Propagandaliteratur m deutscher, b u l g a r i s ch e r und rumänischer Sprache. Sie sollen nach Beendigung der Untersuchung ausgewiesen werden. Diaters Talmud-Prozetz. Wie schon berichtet, be<wnn am 18. d. in Berlia die Verhandl'lmg in drr Klage des Antisemiten Dr. Artur Dinier a«gen den Rodakteur der WcchenauHzabe des „Berliner Tageblattes" Tr. Birnbaum. Der Pvozcß wurde nach anderthalbstündiger Tauer vertagt. Ter von Diutex geladene Sachverständige Bischof war „wegen neuralgischer Schmerzen" nicht erschienen. Der anwesende Savenständi"? Prof. Dr. Winds n h r, Haniburg. erklärte, daß die .Zitate aus dom Talmud, die Tin kr bringe, unzuverlässig ft len. Die Verteidignng stellte neue Boweisanträge. Rrchtlanwa'lt Dr. Klee verargte die Vvv'eguntz eines Urteils des La-nd-Mlchies Schmalkalden, in dem nachgewiesen fti, Laß Dinter einen unsiktlichen Lebenswandel führe, wegen Ehebruchs geschieden sei, ein außereheliches Kind besitze und auch sonst nicht ein» wa'ndsvei gelebt habe. Es sei ent Unterschied, ob den Inden der Vorwurf eines unsittlichen Lebenswa-wdels von einem Menschen gemacht werde, der eine Parzival-Ratur s^i oder von einem Mann wie Dr. Dinter (in seinem Pamph'ot „Tie Sünde wider das Mut"), lx>m selbst von einem Anilsnerillt in einem Urteil unsittlicher Lebenswandel attestiert sei. Zur Verlesung kamen auch einige Briefe Dinters, die in Berbi-n-dung mit unklarer Mystik Gedanken aüskpre-chen, die einer der Verteidiger als beinahe blasphemisch bezeichnet«. Rechtsanwalt Grone-mann Wils darauf hin, Laß starke Bedenken gegen die geistige Zurechnungsfahigkeit des Privatklägers erhoben werden könnten. Die Afsare in jenem Thüringer Wartesaal. wo er sich von Juden vergiftet glaubte: das inkriminierte Buch ftlb-st mit der Bebauptung, daß an Hunderten von Stellen seitens eines jüdischen Ko>m'merz'enra!es Organisationen zur Verführung christlich-germanischer Jungfrauen eingencktet seien; die Belattptung, daß Jesuiten absichtlich die völkische Fracktirn Vs bayrischen Landtaaes zersetzten und Aehrrlickes, namentlich die fpiritistische Mystik Dinters, legten diesen Verdacht na»he. Rechtsaniwalt Dr. Cohn bracht« auch zur Sprache, daß Dinter früher — es wurden dafür einige Zeugen genannt — sich um die Heimt mit jüdischen Damen, für den Fall, daß sie ein größeres Vermögen hatten, interessiert haben soll. Auch sein Ausschluß ans dem Bühnen schütz verband bildete den Gegenstand lebhafter Kontroverse zwischen Dinter und der Verteidigung des angek^gten Birnbaum. Zum neuen Termin sollen die Schmalkaldener Akten, di-e über den Vorwurf des unsittlichen Lebenswandsls Aufschluß geben, herangezogen werden. HorthyS Sozialdemokraten. Budapest, 17. November. (Tel. der „Wiener Moraeuzeituug".) In der fozialdemckratischen Partei Ungarns gärt e's in jüngster Zeit fthr bedenklich. Ter Parte' le i tung wird von den Mitgliedern der Vorwiurf gemacht, d^ß sie die Partei an die Negierung verkauft habe. D e Parteileitung dreht nun den Spieß um und ließ in einer Sitzung -es Großen Ausschusses durch den Abgeordneten Stephan Farkas erklären, daß die Leitung sichere Beweise dafür in Händen ha-be, daß die der Opposition angehörenden Parteimitglieder mit den Organen der Rasser^chützler und mit gewissen Orgaullationen die'er Partei in Verbinditng stelzen. Es wurde beschlossen, diese „Ovdn-ungsstorer" aus der Partei und aus beit Gewerkschaften auszuschließen. : . Trotz der anwachsendm Einwanderung in der -letzten Zeit gibt es gegernwärtig in Palästina praktisch genomnren keine Arbeitsl-osigkeit. In Del-Äwiw, 4vo mit einem Auifschwuing der Baubewegung gerechnet wird, sind die Aussichten für den kommendm Winter keine schlechten. Der Keren Hajesiod springt überall zur Schaffung von Arbeits,i?elegen'heiten hllfte-ich e.in^ Blcß in Jerusalem macht sich ü-nter ^den Sephardim eine nicht allzu stark fühlbare Arbeitslosi-Iloit geltend. Während des Mcuats September bat ein Wiener Fabrikant mit >dem Bau einer großen Seideuwe^-erei begrünen. Der Anteruehmer erklärte, für dieses Unter« , nehmen bis zu 30.000 Pfund inveisti-eren zu wollen. Die palästinensische Regierung übevüeß ihm für die Zwecke -de- Fabriksbaues den erforderlichen BoLen int Aukmaß von zehn Dunam. Tvose Fabrik wird die erste ihrer Art im nahen Osten fei.n und alle Sorten von Seide erzm-^en. Anfangs dürften hier 60 Arbeiter Beschäftigung finden. Auch der E-iZentLmer der großen ,>L o d z e r Textilfabrik" in Tel-Awrw beschleß. s-eirem Falr'.ksunt rnehmen eine neue Bleicherei und andere Anlagen anzufügen. Sie Lage des Mischen Mitteistan-es in Deutschland. Berlin, 17. November. (I. T. A.) EeneEer den Dehauptungen der Judengegner, daß es unter den Le tschrn Juden k.-ine Not gibt, wich vom Zentm'verein ft"- grstellt, daß die Auswirkungen d?t Nachlriegkgeit, vorzüglich "die Jnflat'on, verheerend üüf deck jüdischen Mitte-l- . stand in Deutschland gewirkt hat. ‘ •' ' In allen Stadtteilen Bevlins mußten jüdische Mit^lstandsküchen errichtet werden, um der äußersten Not entgegenzuarbeiten. Vom V.--rftand der Mitte'siandsLuche in der Küstrinerstraße zu Berlin-Halensee, die v n der Chewra Kad'scha (Boerdigung?bvud7rsckast) in Berlin eingerichtet wurde, wird mitoeteilt: Allein in die-ftr Küche speisen seit Wochen täglich 80 bis 110 Personen; teilweise erhalten sie sre'es Effen. teilweise für ein ganz geringe's Entgelt. Es befinden sich unter ihnen zivei verheiratete Aerzte und Sanitätsräte mit Frauen, ein verheirateter Regieriungslau'N'eister und Frau, ein Tierarzt und Zwei Sprachlehrer, außerdem acht akademisch gebildete Lehrer und Fxai'en, fünf Studentinnen, zwei Studenten, ein Musikdirektor, vier Schauspieler und Schauspielerinnen, eine aan>.e Reihe von Witwen und sonstigen Personen, die durch den Schwund ihres Kapitals nach d:r Stabilisievuna der Mark um ihr Hab und Gut gekommen sind. Ler Aerliner Bahnstreik vor dem Sude, Berlin, 18. November. Bei der heutigen Verhandlung im Nelchsarbeits-minifterium ist eine Vereinbarung erzielt worden, die zur friedlichen Beilegung des Hochbahnerstrei-ks führen dürft.'. Die Arbeit soll wonwglich schon Mittwoch mittags ausgenommen werden. Morgen vormittags werden die Streikenden über ihre Stellungnahme beschließen. Elektrizitalö streik in London. London, 18. November. (Tel.-Komp.) In dem großen Elektrizitätswerk in dem Londoner Vorort Ba!kking ist die gesamte Arbeit.rschaft in den Ausstand getreten. Der Streik droht sich auf die übrigen EMtrizttätS-