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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-17 · Heft 2064 (17.11.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2064 (17.11.1924)
Date
1924-11-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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,Wk 8_Wien, DlenSiag Ser Kontrollor für SeutMond. Berlin, 15. November. Der Genera'aaMt für die R'?pawti-onMÄi.ri§en Parker Gilbert Hit. wie yemeldet, an ReichsfinanWinister Dr. Lutller ein Schreiben gevichtei, welches festste Ncn soll, daß der Generalagent für di« N'vsxiratzionkzM.nngen und dos Tramsferkmnitee das alleinige Recht haben, die Verwendung u n d Abhebung von Geldern aus der Annuität vach dom Sachverstänidiaenplau zu regeln und zu kontrollieren und daß demeuHpvechend Deutschland nicht schlechthin aiof die Annuität nach dem Sachrerstäudigenplan die Betröge kreditiert erhält, die in Großbritannien oder in FMnkroich auf Grund des Reparation Recovery Act erhoben wer-dm. Die Annuität s ll vielmehr nach Ansicht des Generalagenten fiit b\e R «Parationszastlu^ngen und des Transserkomiitees nur mit domfe-nigen Gesamtbetrag für die Einlösung der Gutscheine beeistet werden, der dem Generalagenten zu diesem Btoecf zur Verfügung gefüllt wird. In dom bisheriaen Verfahren zur Bezahlung der deutschen Exporiaur« durch die F rieben Zvertragkabre^- nungSstelle tritt keine Aenderung ein. Die genannte Abrechnungsstelle wird jedoch die Zahlungen nur dann vornehmen, -wenn und soweit der Generalagent für die R> PavatvsnszMunaen der Fr loden srertrag Mr«llmun^ eftalle di« Mittel zur Verfügung stellt und das wird 'bis auf weiteres geschehen. Lüdendorff in München ««möglich. Berlin, 17. November. (Tel. der „Wr. Moraenztg/ch Ludendorff beabsichtigt, seinen Wohnsitz wieder nach Nord deutsch land zu verlogen. Nach der „Well-t am -Montag" wird er bereits in der nächsten Zeit Ludwigs- Höhe bei München verlassen. Sein gegenwär-tig-vr Aufenthalt m Berlin ist dazu bestimmt, den Ankauf eines Gaules, auf dem ex sich niedevlasstn kann, durchynsühren. Bethlens KabinettrekanstrnMon. Budapest, 18. November. (Ung. Tel.-Korr.-BM.) Der Reichsverweser hat den Penisionicrfcn Staatsstkrtär des Ackcrbawmmisteriums und Direktor der Ungarischen Allgemsi-ne-n Kwditbank, Tibor Szitovszkh, zum Minister des Aeuße-vn, den Abgeordnetem Johann Mayer zum AckerbaumlMister, und den bisherigen Minister ohne Portefeuille, Dr. Johann B it d, zum Finunzminister ernainnt. Davon Ko ran hi geht wieder als Gesandter nach Paris. Skr spanischen Niederlagen in Marotto. Madrid, 18. November. (Halvas.) Amtlich wird aus MarokÜo gemeldet: Di«' Spanier lhaben nach einem kleinen Nachhutgofecht die Stellung von Uedland geräumt. Die Garnison, das Material sclvie die Schlachtviehbeistände Hnd eingeschifft worden. Lettranensvotnm sllr Mussolini. Rom, 16. November. (Stefani.) Die Kammer ha-t mit 816 gegen 6 Stimmen eine Tagesordnung angenommen, worin die auswärtige Politik der Negierung gebilligt wird. Die Regierung hatte die Vertrauensfrage gestellt. Die Op- YasitÄm fehlte. Giolitti. Srlando und Finzl in der Lppfltion. Rom, 15. Novomlber. In der Kammerfitzung evk'ärte G i ol i t t i, daß er zwar, wenn es sich nur um d'e äußere Politik gehandelt hätte, für di« Regierung gestimmt hätte, so aber sehe er sich gezwungen, gegen die Regierung z u st i m m e n, weil er weder das Preßgesetz noch die Verletzung der Verfassung, noch die Auflösung zahlloser Gemeinderäte billigen könne. Die Vertreter der Krieasverstü-mmelten betonten, daß sie zwar für die Regierung stimm-m würden, sich aber vorbehallten, ihre Stellungnahme zur inneren Politik 'bei der Beratung über diesen Etat näher zu Wären. Die Kriegsteilnehmer daeegen enthielten sich der Abstimmung, ebenso der ehemalige Ministevpräst.dsnt Orlando und der frühere Untevstaatssekvetär Finzi. . General Sawer erlranlt. Chikago, 16. November. (Reuter.) General D a w e s hat sich einer Bauchoperation unterzogen. Ter Zustand des Patienten ist zufriedenstellend, doch wird Dawes nach ärztlichem Ausspruch ungefähr 14 Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Ser Sinowkew-Mtef. Abbruch der englisch-russischen Deziehnngöu? Paris, 16. November. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Ter Londoner Korrespondcnt des „Temps" will erfahren haben, daß bbg Komitee für die Prüfung der Sinowjsw-Affäve zu dem Schluffe gelangt sei, daß es sich um keine Fälschung handle. Die Bct.veist dafür sollen überzeugend sein. Tos Dementi der Sowjetivegievuug sei voraiuLzu'sthen gewesen. Es liege im Bereich der Möglichkeit, daß eine neue Note in dieser Angelegenheit nach Moskau gerichtet werde oder daß es überhaupt zu einem Abbruch der Beziehungen komme. Der Sundeh-Expreß zufolge' scheint Churchill sowie ein Teil des Kabinetts der Ansicht zu fein, daß es gut -Ware, Rakawski seine Pässe zu-ustetlen. Wiener Morfterizekkiirm. 18. November 1024 Nr. 2065 704 Schuhe! mit eingebautem f,Ber»on“-Q»mm!-Absat* Bürgermeister Reimumn schwer erkrankt. Bürgermeister Reumann, der seit seinem Rücktritt vom Bürgeruicisterpoisten der Stadt Wien in seiner Vvivatwrihnnnig in Hietzing w.hnt, ist Samstag von schweren Löhnmiü.gserstbeinungen be'all-cn worden. G-csten verschlimmerte sich Las IMd: ein zweiter S chla ga n f a l l verschlimmerte dm Züstiud des 72fährlaen Patienten. Ter Zustand des Altbürgevnteifters ist a u ßero r d e n tili H « r nst. Eine flüchtige Habsbnrgerin. Rom, 15. November. Die „Tribuna" berichtet aus Genna, der itafiomsthe Dampfer „Ne d'Jstilm" habe aus der Fahrt nach Genua in Barcelona die ehemalige Erzherzogin Assunta von Habsburg, die Tochter deS ehemaligen Erzherzogs Leopold, ans Land gesetzt. Sie hatte sich heimlich auf den italienischen Dampfer „G.ullo Eesare" in Barcelona nach Rio de Janeiro eingeschisft, um. dort den Schleier zu nehmen. Nachdem die Familie ihre Flucht entdeckt hatte, wandte sie sich an den Heiligen Stuhl und an Mussolini, die Flüchtige sofort von Rio zurückbringe» zu lassen, worauf der italienische Botschafter in Rio die ehemalige Erzherzogin bei ihrer Ankunft in Verwahrung nehmen ließ und ihre Rückführung nach Italien a n o r d n e t e. denen ihren stärkungsbedürftigen Patienten Alkohol tot* schrieben wurde. ankaestellt laben, macht^sich der Ge^ilnd- HeitSk-ommislar keine Gedanken. Da kür machen aber Aerz'e und A'vrtlx.kar Ge'chäsle. wie nie vor der Ginfübruug her Prohititr-.'n> Sicn, 17. Neuem * Dis Palästlna-Biilage muß beut« ans technischen Grün« den entfallen. Sie wird am Donnerstag den 20. d. erscheinen. « Todesfall. Gestern veus-ckird h'«r im 52. Labeustahr -der ehemastig« R«'dakt'l0>nAseikretär -des ..Nonen Wiener Journal", Fritz Herzog. D!« Vel'se'->nug imdot ntoup, 8 Uhr nachmittags, am Hern-Eer Fricdlhof statt. * Der B.rukbetriiger Max Unaar tetfnfid. Dor Bank« bet rüg cr Max Ungar, der im Oktu'üer dieses Jahres an einer Berliner Großbank En Botrua mit «iner Scheid>:rH'i"nume vom 120.000 Goldmark verübt Hait nmid aoflüchtat iist. könne« nin>mneh>r in Paris verhelftet wenden. Er bat den größten Teil des ge» stohlonen Goldes bereits verbraucht. * Kokain. Am Seens'ai abends wn-rde «m Schweden» platz di« pofknilofe 20iährk,ge N'nmeninvach>:rin J.'fefiue G. mA Anzeichm etn«r schweren Kokainvergi-ftung bewußtkos aln>fgcfundrn und nach erster HiiLfeleffUmg ins Allge-nreiiwe Kranknlhan's geibracht. * Vergewaltigung eines Burschrn. Am 14. d.. gegen halb 6 Uhr früh, lud der AntAssitzer Johann Kirsch.'Dammstvaße 12 wchnhaft, anif. der Kirnrnerstraße einen 15jäliriqen Schlossevlchrltng ein. in seinen Wagen zu steigen, da er ihn nach Hgatse schaffen werbe. Der Bursche leistete der Einladung Folg« und setzte sich auf den Bock. Nächst der Garrge des Kirsch in der Dammstraho nötigte dann Kirsch den Jungen, in das Inner« des geschloffenen Wagens zu steigen und beging an ihm ein SittlichkeitSverbrechen Kirsch, der bereits im August dieses Jahres wogen eines gleichen Deliktes in gerichtlicher Untersuchung stand, wurde über Anzeige des Schlosserlehrlin.qs am 15. d. vevhaftei und dem LarrdeSgerichle eingeliesert. * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgasse 42. (Entgeltlich.) Sas tödliche Gar. Doppelselbstmord oder Anfall? Gestern vormittags gegrn 8 Uhr wurden in ihrer Wohnung, 12. Bezirk, Premlethnergasse 11, der llvjShrige Straßenbahnschaffner Rudolf Prager und seine 27jLHrige Gattin Marie in dem mit Leuchtgas erfüllten Zimmer leblos aufgcfunden. Die Rettungsgesellschaft wurde berufen, doch konnte der Jnspektionsarzt bei beiden Ehegatten nur mehr den Eintritt des Todes feststellen. Eine polizeiliche Kommission fand sich vom Kommissariat Meidling im Hause ein. Es wurde sestgestellt, daß beide Ehegatten friedlich in ihren Betten gelegen sind, daß der Hahn des Gaslusters vollständig geöffnet und das GaS in das Zimmer geströmt war. Ob es sich um einen Doppelselbstmord handelt, kann noch nicht mit Gewißheit gesagt werden, da k e i n e A bschiedsbriefe vorgcfunden wurden, die darauf Hinweisen könnten. Dagegen hat, wie Angehörige und HanSParteie» erzählen, Frau Prager mit ihrem Gatten, der mit einem Mädchen ein Verhältnis unterhalten haben soll, wiederholt aus Eifersucht Streitigkeiten gehabt und sich einige Male geäußert, sie werde ihn und sich vmv rin gen. Ob tatsächlich ein Doppelselbstmord vorliegt, oder ob, wie schon so ost, Unvorsichtigkeit oder ein Gebrechen der Gasleitung den Tod der Eheleute verursacht hat, darüber werden die Erhebungen gepflogen. % Ser erste Schnee in Wie«. Gestern gegen halv 8 Uhr flfrenfoS fiel — sreAich noch recht schüchiern — der erste Schnee in Wien, der Heuer veichästnrs» mäßig spät eiinsetz-te. Di« schütteren Fiocken hüllten bcoid di« Stadt in Weiß, dos am Morgen woch anhwli. Der Schneesall gab dem hervtigen Friül-vevkehr durch schllin-gerinde und nttschende Tramwaywcigen, Swckungen mit kangen Wagerlketten, fluch.'r.de -und ihre Tiere rvh bearbeitende LastwaHeinkü^scher bereits das Wiener,-wmt>erl'iche Gepräge". tjnlematlonale LerrainschwinSier. (Ei-gendionst der „Wiener Morgenzvitu-wg".) Berlin, 17. November. Die Berliner Krinuual- Polizei ist, wie die Blätter melden, einer internationalen Bande von G r u n d st ü ck s ch w i n d l e r n äuf die Spur gelvmmcn, die auf Grund von gefälschten Vollmachten ihnen nicht gehörige Grundstücke verkauften, wodurch sie bedeutende Summen erbeuteten. Auch soll eine ganze Reihe von Berliner Grnndstückmallern bei den verschiedenen Geschäftsabschlüssen beteiligt sein. Siebentausend Fahre Gesönani«. Der G«fu.ndh>eltskc>m'missär der Vereinigien Sinaiett, Mr. H a h n e 's, «der die Befolgung d e s P? ö | i b itionsgesehes zu überwachen hat, deröfftntl!cht setzt einen Bericht über die Wirkungen -des Gesetzes in den letzten drei Iah von. Er berichtet darin frochg-emut über d'e ailsge- Keichneten Erfolge des AkoholverbotZ, ohne std.'ch, wi« wir bereits kurz erwähnten, verhehlen zu können, däß in btt anßcwvbwm Zeit nicht •toeniget als 177.000 Uebertveier i>ci Prvk«i'bitio.nsaes«tzes verhaftet un4> p inGdssmi 7Ö00 Jahren Gefängnis und 18 Millione>n Dollar Geldstrafe verurteilt worden sind. Auch wurden 160 Millionen Liter abkohMschcr Getränke beschlagnahmt und vernichtet. Ueber die nichrvern'chieten schweift Mr. Hahnes, denn die gehören naturgemäß nicht zu seiner Statistik, nud auch darüber, daß die amerikanischen Aer zte im fcetganlgen'en Jahre rund dreieinhalb Millionen Rezept«, in gottl, der Sefrandant. IM Spä.'Herbst d.-S Jahres 1923 -erregt« di« Flucht des stäv'liischcn Oberkontrollors im Ruhestvi-nd Karl Z o t t l aus Wien großi.-s Aust-ehen. Zoll! war der Sch all erb ach- Aktienfl«s«ll1chaft wegen Pachtung des Hotelbetriebes -m Vetobinivu-n-g getreten, holt« sich a'.s Gen-erakdirektor dieser Gesellischa-st und Kommerzialrat ausgegebrn und zahlreichen Personen, insbeis-on-der« d-om Holländer Th'odor Moormann, Beträge in der Hlche von nahezu zwei Milliarden Kronen herausgolockt. Zotfll wurde nach einigen Monaten, nackfdem ein Steckbrief gegen, ihn erlassen worden war, werhafret, »mld nun hat er sich in fweitägiaer Verhandlung vor einem Schöffensenat um«r Vorsitz des Hofrates Dr. W List in ge r wegen Betruges und Bernn-tremma zu verantworten. ZotÄ gab nach fomer Festnaibm« das Da-rsäch.liche zu, bestve-stet oibet, in Schäldiaa-ngsabsicht geha-nldel-t zu haben. Jntereffcmi ist, daß der Angaklagt« bsba>upt«t, er habe den größten Teil der erhal-tvnen Beträge zur Finanqievunig des M-etropolt-heaterL verwenidei und dabei groß« Verluste gestabt. Da Angehörige des Beschuldigen an seiner Zurechn-u-ngssähigbeit Zweifel äußerten, wurde die Untevs-uchung seines Geisteszustandes verfügt. Die Sachverständigen erklären jedoch, daß Zot-tl weder geistig gestört noch gristes-schnxlch u-n.d sür.seim Handlungen voMommen verantwortlich sei. Ser Sattenmörder Plant vor Gericht.' Der 55jährige Maurer Franz Plan! hat sich steptr vor dem SckNrmvgerich: untur Porsitz der Hofr-at-es Dr. Hotter wegen Mordes an seiner Gattin zu verantworten. Nach kaum eMmonakiger Ehe, die sehr unglücklich war, da Plank von Eifevsucht gequält wurde uud seine Frau ein« nicht einwandfrei« Vergangenheit hatte. ha-< er nach einem S'rvit in Gegenwart seines erwachsenen Sohnes aus erster Che di« Frau durch Mssevstiche getötet. Die Verhaftiun>.q Planks erfolgte sofort, u«d nach den noch am sellben Tage angfftellteu Derhörcn war Plank der Tat geständig. Er erklärt« jedoch, sich an die Einzolhe-i-ten der Tat rrich' erinnern zu können. Bei der amtSärzllichen Untersuchung erwies sich Plank als gesund. Er gab an, in der verhängnisvollen Rockt nur einige Krügel Bier mrd «einen halsten Liter Wein getrunken zu haben. Der tödlich« Automobilunfall de- Dr. Kahane in Baden. AuS Baden bei Wien wird uns berichtet: Dor vem Strafrichter im vereinfachten Benfastren des hiösigen Bezirksgerichtes hatten sich der 18jährige Erich Goldschläaer, dessen Vater, der Archiloll Julius Goldschläger unv der Vha.uffour Franz Dr a hob! n wagen Der-gchens g«ae» die Sicherheit des Lebens »u verantworten. Bor einigen Wochen wurde bekanntlich der bekannte Nevvenavst Dr. Kahane aus Wien in der Nähe des Frauewbades, als er die Straße überqueren wollte, von dem Auto des GoldWäger ü st erfahren und erlag sofort s«insn schweren Verletzungen. Am Volant des Autos saß der AWöNa-gte Erich Goldschläger, welcher w^der di« Fahrprüfung a>bg«il«igt hatte, noch einen Führerschein besaß. ZMm führ er auf der falsch« n St ra ft en s r t e tn einem Tempo von zirka 15 bis A) Kilometer, und hat auch nach Angabe der Zeülgen keine Hutzpenslgnale gegeben. Sämtliche drei An>'gek>lagten bekannten sich nichtfchntdig. wurden jedoch durch die Zeugenaussagen sehr schwer belastet. Der Sachverztändige erklärte zwar, daß Dr. Kahane in erster Linie an deM Unfall selbst schuldtragend gewesen sei, da er erst im allerletzten Moment die Straße überquen hat. Erich Goldscht8ger wurde zu sechs Wochen, dessen Vater Julius Goldschläger zu 14 Tagen und der Chauffeur zu einer Woche strengen Arrests verurteilt, letzterer bedingt mit dreffähriger Brwährungtzfrist. Vater uud Sohn meldeten fle^M das Urteil die Berufung an. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Aerzillchq UeberwachuNg dös Sporttreibenden. mm Jede Art sportlicher WlätiM«.g gilt als mederu. Jns^ besondere unsere Jugend bringt dem Sport großes Interesse entgüM. Sie nimmt daran sowohl als Zuschauer wie auch als Mitwirkenver teil. Ist auch di« größ« .sportliche Veteiligimg her Zuschauer vom hygienischen Siandpunkw zu begrüßen, well der mehrstündige Aufenthalt im Freien, in staubfreier, gesunder Lust dem üblichen Verweilen im ton schlechten, durch

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