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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-17 · Heft 2064 (17.11.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2064 (17.11.1924)
Date
1924-11-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2004 Wien, Montag Wiener Moraenzeitiinft. iv. movemoer ivus Mrre s Rauch und D»inst geisäMinMten KaiffeehauSräumen vorzuzkhen ist, so kann man doch im allgemeinen nur der oftfo-m AuSüibun-g der spordlichen Betätigung einen gösmiL'huÄtchen Wert ppsprechen..' Trotz aller ungcher,ven Ausbreitung des SporlgedmiKus kann nmn noch immer ncht sagen, daß den großen Massen der Jugend genügend Gelegenheit ju Wörtlicher Uedung gegeben ist. Un er sittlicher Betätigung versteht der Arzt, der dabei mr die körperliche Ertüchtigung und dageistige Ausfpcmnen im Auge hat, die gleichmäßig« Durchbildung des Körpers und die Kräftigung des Organismus, tum diesen gegen alle ihn durch Krankheiten bedrohenden Gefahren wildevstandSfähiger zu machen. Was die Schule mvf diesem Gebiete leistet, ist diel zu wenig. Auch die Ergänzung des LurnunterrichteL durch die üblichen Jugendspiel« genügt nicht. Andererseits soll die Jugend keineswegs zu Wettkämpfen angeseuert werden, was heute das l'm und Auf aller Sportbetälignng dem Außenstehenden erscheint. Die Schüler» die so viele Stunden des Tages in den L'hulraumen dichtgedrängt beisammen siHen, bedürlen unbedingt emes mehrstündigen Aufenthaltes im Freien, wenn sie körperlich und geistig gesund bleiben sollen. Sre sollen schwimm« n, turnen, Fußball spielen, aber alles mit Maß und Vrrlicht betreiben. ' Aber selbst die Teilnahme am gewöhnlichen Turnen und insbesondere jede sportliche Betätigung sollte von einer ärztlichen Untersuchung abhängig gemacht werden. Nur ein gesunder Mensch kann von solch aktiver Ausübung des Sportes Nutzen erwarten, ein Schwächlicher, Kranker oder einer, der sein Leiden nicht kennt, weil es ihm vorläufig keine Beschwerden macht, kann schweren Schaden bei auch nur mäßiger Sportübung davontragen. Wie es schon Pflicht des Schularztes ist, die Kinder einer gründlichen Untersuchung in bezug auf die Teilnahme am Schulunterricht zu unterziehen, sollen die Eltern jede darüber hinausgehende Betätigung durch den Arzt begutachten lassen. Denn nur zu oft sieht man bei Kindern, die mit Blutarmut und Lungenspitzenkatarrh behaftet sind, bei. körperlicher Ueberanstrengung ein Aufflammen eines alten Krankheitsherdes oder eine Verschlimmerung eines bestehenden geringgradigen Leidens eintreten. So haben auch bereits alle Sportvereine die Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung ihrer neueintretenden Mitglieder und einer beständigen ärztlichen Ueberwachung erkannt. Haben die Vereine zuerst auS dieser Maßnahme einen Verlust wertvoller Mitarbeiter befürchtet, so lernten sie bald den Wert der ärztlichen Kontrolle schätzen. So konnten viele, die sich etwa um ihr angebliches Sportherz ängstigten, vom Arzte ob ihre« Gesundheitszustandes beruhigt werden. Die dauernde ärztliche Ueberwachung verhindert allzu große Ueberanstrengüngen bei Sportbefliffenen und veranlaßt sie zu notwendigen Ruhepausen. Nicht der einzelne Sporttreibende kann eine Entscheidung treffen, ob er für alle Arten des Sportes geeignet ist oder nicht. Ein Urteil darüber steht nur dem Sportärzte zu, der selbst über genügend Sporterfahrung und Verständnis verfügen muß. So manche Entscheidung, die bei der ersten Untersuchung getroffen wurde, mutz oft nachher anläßlich auftretender Beschwerden wieder beim Training umgestoßen werden. Gerade in Wien gibt es eine Reihe von sporterfahrenen Aerzten, denen aktiv« Beteiligung zuerst die rechten Wege gewiesen hat, und die ihre praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Untersuchungen den Interessen der Sportvereine zur Verfügung stellen. Die genaue wissenschaftliche Beobachtung an Sportausübenden hat manche alte Anschauung über Nutzen und Schaden des Sporteüber Bord geworfen. So hat sich aus wiederholten Herzuntersuchungen an besonderen medizinischen Apparaten herausgestellt, daß die vermuteten Herzschäden in Form devergrößerten Sporlherzens gar nicht so häufig Vorkommen und sich durch entsprechende Kontrolle fast stets vermeiden lassen. Auch sonst hat der Sportarzt noch mannigfache Aufgaben, die sich insbesondere auf die Ueberwachung eines streng hygienischen Lebe'»- gerade der erstklassigen Mitglieder der Sportvereine beziehen. Denn an dem Wohlbefinden der Spielmatadore sind die Vereine schon aus materiellen Gründen in der Zeit des Professionalismus sehr interessiert. Während der gewöhnlichen Trainingsspiele, insbesondere aber bei Wettkämpfen, darf der Arzt nicht fehlen, der in der typischen Unfalltechnik bewandert sein und die entsprechende Hilssgarnitur zur Verfügung haben muß. Auch bei der sportlichen Betätigung ist es besser, Krankheiten Vorbeugen als behandeln, weshalb die ärztliche Ueberwachung der Spieler jetzt von einflußreicher, anerkannter Bedeutung ist. Amtlicher Fragekasten. . Junges Mädchen. Die roten Hände, die in der kalten Jahreszeit austreten, sind ein Zeichen der gestörten Blutzirkulation. Meist besteht allgemeine Blutarnmt. die verschiedenartig, durch Eisenkuren, Abhärtung, Besserung des Allgemeinzustcindes, behoben werden kann. A. B. CerNütiti. Eine solche Behandlung kann nur ein Arzt auf Grund bestimmter Untersuchnngsmethoden durchführen. Die Angabe der Heilmittel hätte für Sie keinen Wert. Dünn es gibt deren zahlreiche. — Keuchhusten. Es kommt nicht auf oeü Ortswechsel an, sondern das Wichtigste ist viel Aufenthalt im Freien. Neuerdings sollen Bestrahlungen Mit künstlicher Höhensonne erfolgreich sein. Zucketkrank. Zuckerbestimmung tut Harn allein ist nicht beweisend, die Vlutzuckerbestimmung ist notwendig. — K. Z. Badekuren sind in Baden auch tm Winter möglich. fÄ r Marti tHrm*r+'' Niederlagen im Ausland. Prag schlägt Wien. — Admira verliert in Budapest Die gestrigen Ergebnisse unserer Mannschaften im Auslande lvaren lveliig rühmlich, die „Vorherrschaft" des österreichischen Fußballsportes in Mitteleuropa, von der die Optimisten schon frohlockend sprachen, erlitt gestern einen argen Dämpfer. Wieder einmal konnte Prag über uns triumphieren. Tie Vienna konnte gegen eine Sparta-Mannschaft, in der es von Ersatzleuten nur so wimmelte, nicht reüssieren, während die Hakoah geradezu mit einer vernichtenden S ch la p p e heimgeschickt wurde. Auch die Admira, die in Budapest ein Gastspiel absolvierte, mußte von der Mannschaft des Turuv.eremes vom 3. Bezirk eine knappe Niederlage hinnehmen. Slavia—Hakvi,^ 7:2 (4:1). Totales Versagen der Wiener Verteidigung. Die derzeit in überaus schlechter Verfassung befindliche und durch Ersatz geschwächte Hakoah-Mannschaft — es fehlten N-euse.d, Grüivwald und Fried —, traf die Slam« tu Hochform an. Den Tschechen, die danach brannten, für die letzte ans eigenem Boden erlittene Niederlage Revanche zu nehmen, wurde der Sieg durch die unfähige Hakoah-Verteidlgung sehr leicht gemacht. Das Wettspiel brachte für die 10.000 Zuschauer, welche die stets nuten Leistungen der Mau-Weißen m Prag in Erinnerung hatten, ein« gewaltige Enttäuischung. Die Slavia war während des ganzen Spieles überlegen und speziell ihr vorzügliches Innentrio war für die Hilstelse Hintermannschaft Hakoahs unhaltbar. Vergebens stand Fabian im Tor. D'e unmöglichsten Umstellungen wurden gemacht. Als Weaner, der in der Verteidigung spielte, verletzt wurde und ausschied, wurde Schwarz zurückgezogen. Gold spielte als Halbrechter, Vrigeilifänger bekleidete dann den Posten des ReHtsaußenstürmers. Scheuer, Gold, Schwarz und Pollak waren abwechselnd als Backs tätig. Fabian konnte fast keinen der Treffer verhindern Auch daß ein Teil der Goa.ls stark nach Offside roch, kann die schwere Schlappe der Hakoah nicht mildern, da sie auch im Felde unrevlegen spielte und in der zweiten Halbzeit vollkom-meu ein geschnürt wurde. Denn das Versagen der Verteidigung lähmte auch die übrige Mannschaft. Guttmauns Leistung war ungleichmäßig. Elsenhciser rackerte sich wie gewöhnlich. Slavia tvn komplett an und zeigte eine vonZiMche GiüvmeÄeilst.mg. Sl'pl allein erzielte vier Tore. Auch die Hiniermannschalft der Slavia war ganz auf der Höhe. Das erste Goal schoß Hakoah in der 7. Minute. Ein schöner, überraschend abgegebener Schuß Ei.enhofers lanoete unhaltbar in der rechten Ecke des Tores der Heimischen. Nun kam aber Slavia zu Worte. Tie Hmtermannichaft der Wiener beging Fehler auf Fehler und jo konnten.die Prager in der Reihenfolge. Stapl, P. ny 2 u d vier Trchftr enjideiu In der 8., 86. und 30. Minute der zweiten Hälfte war Stahl dreimal, erfolgreich. Eine Minute vor Schluß stellte ein Freistoß Ajenhofers das Endresultat her. Hakoah trat in folgender Aufstellung an: Fabian; Scheuer, Pollak; Gold, Gutmann. .Fr-'id; ^', EislN'Hoser, HülUÄer, Ech.wapz, Heß- Schiedsrichter Matura. I Sparta—Menna 2:1 (1:0). | Tie Tschechen mit einem kombiniertet« Te«i«. Im gestrigen Team, das die Prager stellen konnten, waren nur folgende bekanntere Namen halten: Kada, Cerveny, Tribol, Kohlenaty and •vovc’S. In der zweiten Snelbölfte tat auch noch der jüngere Cerveny mit. Die Ersatzleute dU Sparta versagten zwar nicht, aber sie taten sich auch mcht besonders hervor: die wertvollsten Leistungen wurden von Den Standardspieleru vollbracht. Bewnders. gut gefielen Pribor ::ui) Hcnejö. Die Vienna machte einen sehr malten li-utlnnu. Ter Angriff spielte zerfahren, es kam selten zu schönen Ko-müinatwnszügen, wie denn die ganze Tätigkeit der Stürmerreihe eine derart ungefährliche war, daß sie auch von der geschwächten Verteidigung mühelos gestört werden konnte. In der Deckung plagte sich Chrenka redlich ab und zeinte eine ganz anssich seine beiden Ncibenloute sehr unzuverlässig zeigten. Am gezeichnete Leistung, die um so höher einznschähen ist, als besten gefielen von den Wiener die beiden Verteidiger und der Tovmann Ostricek. Sie Sparta war schon zu Beginn des Wett- ■ ziemlich stark überlegen und Horess konnte bald nach Deai.nn das erste Goal schießen. Wenige Minuten später wurde dersMe Spieler vor dem Tor der Vienna regelwidrig zu Fall gebracht und der Schiedsrichter verhängte einen Etsmeterstoß gegen die Wiener, Ostricek fouutc aber den Elfer Pribojs avwehrcn. Nach der Pause wurde die Vienna etwas besser, konnte aber nicht verhindern. daß Sparta ein zweites Goal schoß. Er entstand ans einem Elser, den Pripoj erfolgreicher als beim ersten Male exekutierte. In der 36. Minute kam schließlich auch die Vienna zu ihrem Ehrentreffer. Iszda übernahm ein Zuspiel Fischers und schoß unhaltbar ins Goal. Dem Wettspiel wohnten 6000 Zuschauer bei. der Schiedsrichter S t r aka zeig^ sich 'besonders bei OMideentscheidungen 'sehr unsicher. Die Abmira in Budapest. Eine unglückliche Niederlage 0:1. Der 8. Bezirk-Turnverein hatte gesktrn Glück. Die Admira, die ihm gegenübertrat, war zweifellos die bessere Mannschaft und hatte mehr vom Spiel, aber trotzdem verlor sie schließlich das Match. Die Wiener traten in der Aufstellung: Franzl; Aozi, Janda; Schnaubest, Koch, Wostrak; Siegl, Runge, Lstima, Schierl, Fiala an und lieferten ihrem Gegner ein schönes Spiel. Technisch waren die Floridsdorfer besser, sie hatten aber viel Pech vor dem gegnerischen Tor. Ihr bester Mann und auch der beste am Platze war S ch i e r l. Außerdem zeichneten sich noch Klima, Fiala und Koch aus. Bei den Budapestern spielte der Tormann ReuhauS hervorragend. In d er ersten Hälfte war die Admira klar überlegen, brachte eS jedoch zu keinem Treffer. Nach der Pause sind die Wiener ebenfalls mehr im Angriff, aber Neuhaus verteidigt großartig. In der 27. Minute dribbelt sich Szabo durch die Adnnra-Verteidigung und erzielt den einzigen Treffer des Spieles. Drei Minuten vor Schluß hat Schierl eine glänzende Ausgleichschance, die er jedoch vergibt. Die Meister,chafi. Rapid—Admira 3:0 (2:0). Rapid: Köhler: Didtvich, GM: Misch, Bva^ndstLtiter, Richtsr; Wessely, Horbauer, Kuthain, Messtililk, Wondrack. Tlomira: FvamU; Ia-ndra, Wo-i; Wostvack Koch, Schmiu- HM; Fiala, Schievl, Kliima, Rumge, Si-hgjl. Dieses Spiel wurde schon SamSta-g alWlhiert und ibrachte den Hüttoldovfewn emrn sicheren Siag. Adimira, die atfo.dE) taar üurMirn mit großem Glan die Meistevschast onigirig, war nicht wvcdepKueÄeinnen. Dcubsi bot such Rapid kvi'ne bsfondere Leistung. NameMich die Läwftrveche spiebte recht unisicher. Auch der ÄmgvAf Konnte wicht immer bofricdWN. Wessoly war recht schwach, Worrdrak auch wicht aujs der Höhe. Hiinasgim wiesen Hofbauer und W-esffilik eine entschiedvne Fonmveribessevu^g aujs. Die Hintermannschalst der Hül'tc'ldovfcr war am Platze, DrÄrich speziell zai^te eirstllloiffige Verteid'.gerar>Miit. Bai dm Fboridsoorfeen >bchrved!>g::an stur Frcmhl im Tor, bcstinders gegtn Spieilsthluß, und dann höchstens mach Koch, der «6er auch nur ein Schatten neff-nüber seiner sonsd:>g:n Leistuingen war. Schiedsrichter Weme-r. Spiidüoerlauif: Schon «in der zweilen Minute venmaa Wesseli-k durchzulbrech-n und emzuseErn. Rcpid Vleibt^ auch weilechin im AngrD. In der W. Mmuile gcilistglt es Hofbauer, durchzr.dr.inpen, er sch'icßt an den hovciuslauiftnden Frendl vorbei: Ms Netz. Nach Svitentwechses spwltt Admira vorerst mit zehn Mann, ko>miple>l'!üvt sich «aber später und un>'>c-vuiimmt dann einige Vorstöße. Ds!.id übernimmt R>apid wi'tder das Kemmaudo, erst ein ,-Eser" weigen H'ciNds Iandas H'.Ät HcObauer Gdleamhevt, den Vorsprung der HauShevvrn M vergrößern <22. Minute). Andauernde AngvM der Häiield'orlfer ibo erden das Hegen Schluß recht unintödeffMlfe Spieil. 6000 Zuschauer. NudoljDHÜger-Wacker 3:1 (1:0). Favoriten. 4000 ZttschMer. Schiedsrichter Mlesz. Rudölfshü ge l.. Säst; Fröhler, Dwvrschül; Nuhittl, Mahler, Listöpad; Gyuris, Okrouyly, Sobötka, Duspiva, Mittürik. - Wacker. Mares; Kolndürfer, Iöllimk: Btittek, Resch. Pellet: Machhörndl. Kal^a. Dana, Ravpon. StaWmerev. Nach dem halben Erifoihge «ge,gen Hakoah konnte Nndolifs- MstLl der bisher llnbesiögtHN Wacker-Mannschast die erste Rüderlaste höibrin'^en und dadurch in der Talbelle wesentlich Vorrücken. Beide Mannschaften zeig tan mäßiges Können; es wurde darau-fsvsgiespiblt und es Mite nicht au Devbheiten, zu denen leider auch ein Teil des PMilums animierte. Der Giea RubcklifsWgells war vördiewt, oibwchl nur wenige LSlltö der Mannschaft voll bofriediigen konnten. In erster Linie wäre vor Tormann Saft zu nennen, der zwar einen Vielleicht haltbüren Ball passieren ließ, sonst aber ein Hauptverdielfft an dem Erfolge feiner Mannfchaft trägt. Die beiden Verteidiger Fröhler und Dvorak begingen keine groben Fehler, hätten aber gegen eine stärkere Angriffsreihe Wohl häufcg kapitulieren müssen. Ueberraschend gut hielt sich hingegen die Deckung der Blau-Weißen. Am besten war hier der rechte Half, Ruhittl, der gleich nützlich für Verteidigung und Angriff arbeitete. Seine beiden Partner waren zwar weniger vielseitig, aber immerhin leistete Mahler sehr gute Zerstörungsarbeit, Listöpad dagegen wieder mehr für den Angriff. Vorne gingen fast alle Aktionen von dem linken Flügelpaar Minarik-Duspiva aus. Sobotka erzielte zwar zwei Treffer, machte sich aber sonst wenig bemerkbar. Er hatte allerdings tm Felde in Resch einen körperlich übermächtigen Gegner, war aber auch vor dem Tore nicht immer orige Enttäuschung bildete die Leistung der Wacker- Monnjschaft. Am schwächsten war die Angriffsreihe, die 5mm eine einzige zusammenhängende Aktion zum Besten gab. Eirrer zerstörte dem anderen das Konzept und das Resriltat war trotz ueberlegenheit im Felde naturgemäß ein klägliches. Einzelne hübsche Züge sah man vielleicht von Machhörndl; NaPpan konnte bei dem robusten Spiel seiner Partner und seiner Gegner nicht recht milhalten. Kabada mimte ganz vergeblich den wilden Mann und W a n a sowie S t a u d ni e y e r machten sich überhaupt nicht bemerkbar. Auch bei den Mcidlingern war es die Halvesreibe, die am ehesten zu gefallen vermochte. Brin e k. und.auch Resch bemühten sich vergeblich, etwas Zug in ihre Mannschaft zu bringen; Pellet war von dem schwächeren gegnerischen Flügel nicht allzu sehr in Anspruch genommen. Von beiden Verteidigern wäre Jellinek über Kolndorfer zu stellen. Kölndorfer „rasierte" Mehr als einmal und hatte Glück, daß die Gegner seine Schnitzer nicht besser ausnützien. Marefch hatte keine Chance, einen der drei Treffer zu hallen. IN der evsten Splelhälfte verlief der Kamps noch in zivilisierter Form. Das Spiel war auch noch ziemlich offeu nu.d alligomeinen Überraschung erMte Rud^llfshüget den führcirden Trchfer durch Minvrik (19. Min.). Nach Halbzeit wird das 'Spiel immer schärfer, bleibt aber auch weiterhin ziemlich ereignislos. Ein Stangenschuß Kabadas, .dann ein Clfiueter gegen Wacker, von Dnsviva verschossen, sind die nächsten Ereignisse. Utievwartvt evfclsgt der Ausgleich durch eineu Schra-aGuß Mach Hörndls (33. Min.). Schon üt der nächnen Minute ist über Rttdolfshügcl wieder im Vorteil, da Sobotka aus nächster Nähe einsenden kann. In der letzten Minute gell.,;t es oann demselben Spieler, nach einem Fehler Ielliueks t m Schlußstand hsrzuftellen. Amatruve—SpoLtksttb 3:1 (1'0). Klasseuarmes Spiel. SporWub-Watz. 8600 Zuschauer. Schiedsrichter Retsrhury. Amateure: Lohrmann; Hiltl, Tandler; Geyer, Reiterer, Briza; Hievländer, Sindelar, Schaffer, Wies er, Cutti. W SentiNeter breit

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