Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2063 (15.11.1924)
- Date
- 1924-11-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2981146--21098-3008373- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fit. 2068 Wien, Samstag Aw London und Wembley. Von Prof. S. Krauß (Wien). , Es war auch in Wiener Blattern so viel von der Britisch Empire Exhibition ge schrieben und berichtet worden, , Latz ich schon am ersten Tage meines Londoner Aufenthaltes voller Schaulust nach Wembleys dem lieblichen Hü-gelort vor den Toren der riesigen Stadt, gepilgert bin. Gepilgert, ja, daS ist das richtige Wort, denn man betritt einen so rasch ■ Kur Berühmheit gelangten Ort nicht ohne Ehrfurcht und nicht ohne Men Entschluß, für alles ein Auge zu haben und sich alles zu merken. Wenn nur dieser Entschluß vollinhaltlich ausgeführt «werden könnte! Aber man ermüdet in den weiten, langen Hallen viel eher als man sich's eingesteht. Doch, es koste, was es wolle, man muß aushalten, und so hielt ich es den ganzen Tag aus. Der ganze Stolz, die Macht und Herrlichkeit des britischen Wltveiches offenbart sich dem Beschauer an diesem zu einam Garten von Palästen ungelwandelten Hügel. Was soll man früher bewundern: d:e weite Ausdehnung des britischen Reiches, das z. B. die Fidschi- und Samoainseln und Indien und Australien in sich faßt, oder die bunte Menschenmenge, die all diesen Landern. Chinesen und Kassern mit eingeschlossen, entstammt, oder die Fülle der Produkte dieser Länder, die schlechterdings nicht Überboten .werden können? Soll nran in dm: reichen New Zeelaud die großmächtigen Fische, Fleisch, Milch und Obst oder den restauvierten vorweltlichen Vogel Moa bewundern? Doch wir schreiten an all diesen Herrlichkeiten vorüber uUd eilen zu ' der noch größeren Halle von Australien, in welcher Farm! für Farm plastisch uns vorgeführt wird, und wir dürfen! um eine Bagatelle auch das hier gebackene wohlschmeckende Brot dieses Landes und seine Getränke verkosten. Die Män- :<ner im Taucherapparat fesseln nicht minder. Ich spreche wie lein Kind, das sich an Naturprodukten vergnügt, während die Wunder der Industrie und der Technik seine Auf- , fassungskraft übersteigen. Oder wie sollte ich auch die unj gcheure Maschinenhalle schildern können, da man betört i wird von dem Gerassel der Räder, geblendet von dem Blitzen . der elektrischen Flammen? So eile ich wog und stche lange, wie es tausend andleve tun, vor der prächtigen Kanadaausstäung, wo eine ewig sich drehende Eisenbahn — man .nennt sie stolz National Railway — die drei schönsten Landschaften der Welt durchfährt. Die schönsten Landschaften der Welt! Die beste Milch, die schönste Frucht, der setteste Weizen der Welt, und so fort — also und ähnlich werden all diese herrlichen Dinge angepriesen: ja, die -m: 'sera plebs der übrigen Menschheit kann vor Gram vergehen, wenu sie bcdenkt, daß sie auf diese paradiesische Landschaft kein Recht hat und zu einer schlechten, mageren Kost verurteilt ist. So ungefähr denke ich mir, wenn ich diese ewigen Anpreisungen lese, und ich sage mir, j hier lebt des großen englischen Dichters Thackeray Ronran wirklich ans: vanith fair: ein riesiger Markt von Eitelkeiten! Denn auch diese Ausstellung ist ein Geschäft, nicht anders als all die Messendie in unseren großen Städten! abgehalten werden, Und nicht so 'sehr auf die Lern- und Schaulust der Menschen wird gerechnet, als auf deren Kauf- . luft, die sich auch voll und ganz einstellt. Auch die Kunst geht nach Brot, denn sich die große Halle der indischen Künstler, wo du jedes ausgestellte Objekt erlangen kannst, wenn du tief in die Tasche greifst. Wenn du aber ein Kenner und Feinschmecker bist, wirst du das Ursprüngliche und Lehrreiche nicht hier suche::, sondern bei den Kassern, Negern und Malaien, wo dich zwar die Fratzen der Götter abschrecken werden, aber dir die Ahnung aussteigen wird, daß auch hier tastende Versuche zur Erlangung eines höheren Daseins gemacht wurden und daß auch hier der Menschen- 'geist nach Befreiung und Vollendung sucht. Du wirst aber zugleich merken, 'daß der andere Teil der Menschheit, der sich jetzt zivilisiert nennt .und sich der Erleuchtung erfreut, wie und nimmer mit solch Riesenschritten fortgeschritten wäre, wen« er nicht auf das Wort gehört hätte, das durch Israel verkündet worden war . . . , l Nasch entschlossen eile ich nun zu der Stelle, wo ich mein Israel „ausgestellt" sehen kann. Die Mittagsstunde war gekommen und zufällig schien auch die Sonne Prächtig auf. Welch gutes Omen! Schon erblicke ich ein stattliches Gebäudie, das, in orientalischer Zier und Buntheit schillernd, über und über mit Magen Davids bedeckt ist. Sollte das das ersehnte Land fein? Qh, welche Enttäuschung! Es war — Persien, dies auch nur, msoferne es von einer Petroleumgesellfchaft ansgebentet wird. Könnte nur jemand sagen, warum das persische Petroleum unter der Flagge des Magen Davids verkauft wird? Vielleicht war in den Augen des Baumeisters der Akagen David das orientalische Zeichen kat exochen! Uns kann se recht 'sein . . .; Noch eine Wanderung, und 'ich komme endlich zur ■ richtigen Palästmaansstellui^. Sie ist nicht groß, diese Ausstellung, so recht das Maß zeigend, in welchen: sich das Meine Palästina zu Ländern wie Kanada, Australien, Indien nsw. vechält. Aber der Inhalt der Palästimauslstellung ist sehr reich und sehr instruktiv. Von außen zeigt das Gebäude die Form von zwei Kuppeln, etwa von der Art, wie das Rachel-Grab anssieht. Ich weiß nicht, ob te schon bemerkt wurde — mir wenigstens schien es so. Schon beim - Eingang grüßen uns unsere -jemenitischen Brüder, die uns iihre hier verfertigten Frligranavbeite:: anbieten; sieh dich >:mr gut mit Geld vor, denn du wirst unbedingt etwas kaufen wollen — so schön sind diese Arbeiten. Für das weiter im Innern ausgestellte Buudeslademodell wirst du ohnedies nicht genug Geld habendenn es kostet „nur" 600 Guineen. Diese Bu'ndeslade trägt oben, wie das schön Mich ist, die zehn Gebote; müssen aber die zehn Gebote zwischen jeder Zeile mit Mph, Beth, Ginnt usw.'numeriert sein? Ist es dem: so schwer, ohne Krücken bis -zehn zu zählen?. Ach hätte den Meistern in der Bozaleljchuiltz xg Miene« Morgenzeitung. können Sie vollständig wieder zurtickcrlangen, von allen Ihren Schmerzen werden Sie gründlich, befreit, wenn Sie DIANA «MMMMMHiaMki Franzbranntwein mit MENTHOL äusserlich zu Einreibungen, innerlich, auf Zucker tropfenweise genommen, ' verwenden. Das beste Hausmittel. WTTr DIANA an, alles andere weisen Sie zurück. Ueberall erhältlich! Oiana-Franz!iranniweinPro!li]ktioü-te WIEN, II., PRAG, Will., IngtrlhstraSe 169 Lieben, Drahobeljova 1073 Jerusalem einen besseren Geschmack zugetraut! Sie berauben mich ja jeder Illusion, denn die zehn Gebote auf Sinai waren gewiß nicht numeriert. Denselben schlechten Geschmack muß ich rügen auf dem ziselierten Teckel der „He-iiligen Bibel", die hier ebenfalls ausgestellt ist und auf der die zehn Gebote sogar mit römischen Zahlen numeriert, das heißt, nur -a,«gedeutet, sind. Daneben aber gibt cs Objekte, die richtig mit den hebräischen Worten des Dekalogs geschmückt sind. Für das heutige Palästina, scheint wir die plastische Darstellung der Wasserkraftentwicklung charakteristisch zu sein; darin hoffentlich kommen keine mathematischen Fehler vor. In der Palästinaausstellung sind übrigens auch christliche -und mohammedanische Objekte ausgestellt: ntit Recht, denn sonst wäre ja das BW dieses. Landes nicht vollkommen. Der Verkauf geht übrigens zu wie in all den anderen Hallen: englisch; ich hörte unter den Verkäufern am Stande kein Wort hebräisch sprechen. . Ich sehe, daß .mir kein Raum mehr .übrig bleibt, von dem großen, gewaltigen London stllbst zu sprechen. Von Lou-! don in ein paar Strichen zu sprechendst wohl auch der gewandteste Schreiber -nicht imstande. Darum will ich, analog mit Wembley, nur von der Saison sprechen, d. h. von dem, was gerade au der Tagesordnung war. Meine Saison war I das schöne SukkotWst, das Heuer dank' der Gunst des Wettevgottes wirklich schön war. Keine Spur von dem I berüchtigten Londoner Nebel; im Gegenteil, schöne, sonnige, sogar warme Tage. Die Londoner Juden.konnten sich dies- I :nal wirklich ihrer Laubhütten erfreuen, und mcfi alter I Sitte gehört in die SuWa, auch ein lieber Gast, und auch daran schlte es wohl keinem der „Hüttenbesitzer". Ich habe im Weste:: noch keine Stadt gesehen, die so viel und so schöne! originelle Sukkoth aufzuweisen hätte wie Londoin.Der Grund liegt ja auf der Hand, weil doch hier fast jeder sein eigenes Haus bewohnt sind Hof und Garten besitzt. Aber man wird zugelben, daß auch ein gutes Stück Egiösen Sinnes dazu gehört, um die Suikka zu bauen, sie mit L-äub und anderen Zieraten gu schmücken und, last, -not feift, in ihr zu sitzen und zu speisen. Dieser fromme Sinn -war aber - in den Kreisen, in denen ich mich bewegte, reichlich anzutrefsen. Ich hätte >es mir wie vorstellen können, dH eine Sukka so reich und Prächtig ausgestattet sein könne, wir diejenige, die ich bei der Synagoge in Hampstea'd gesehen habe: allerdings! soll diese die reichste Gemeinde in London sein. Das schönste ' ist, daß solch herrlicher Bau der Gemeinde nichts . kostet; alles lvrrd von Privaten freiwillig und reichlich beigestellt. Der Raum' ist so groß und die Vorräte sind so -reich, daß jeder hmeingehen und von Wem und Brot und Backwerk und Obst geinießen kann., und es kommt nicht vor, wie das leider in Wien der Fall ist, daß Leute hmausgedrängt oder ganz und gar von der Sukka.fevngchal-ten! werden. , - Jeder sucht - auch etwas Originelles in seine Sukka hineiinizubringen; ein Mann wie Herr..EM« Adler, derdie ganze Welt bereist hat, stellt seine Sukka aus lauter exquisiten Stücken zusammen; Herr David S a s s o o n, der RochschMd des Ostens, entfaltet iit , seiner Snkka die gairze Farbenpracht des Orients, u:vd auch seinen Gästen sah miau an, daß sic von einer Sonne gebräunt waren, die ganz anders brennt als die unsere; sie stammen nämlich aus Wresopotamien, Persien. Indien, Malgbar und China. Der Chief Rabbi aller 'britischen Juden und der nunmehr Pension!'! erte Haham der Portugiesengemembe können sich auch etwas leisten, und bei letzterem haben mit mir zugleich wohl 30 Personen am Tische gesessen. Andere, die nicht mit Gästen Staat malchen können, leisten sich das denkbar Schönste im Schmuck der Blumen und dw Fruchte der Saison. Ich habe schon früher gewußt, daßes in London loahvhast gute, echte und aufrecht: Juden gibt; meine Erwartungen wurden durch das Gefthme nur.noch übertroffen, und das ist.es,, was mich so sehr drängt, es Unserem ZtzuMuim mitMeilen. 15. November 1924 Seite § §in sifiMet Sohn des Ghetto Kennt ihr Oppenheims rühmliche Bilder aus dom jüdischen Famil'i-sM'ben? Da glänzt die ^abbatfreude, edler Hausrat füllt die Stube, es schimmern Kupfer leuchter, Silibergerät, die SeidenMvän-der der Frauen und ihre feing-efältelten blühweißen Hauben, Purpuvsa-mt, polzs verbrämt, schmieg-t sich -nur nrollige Formen, d>ie ONännek, feierlich herausstaffiert, beten -und singen .mehr mit gottergebenen: Behage-«, denn uvit zehrender Inbrunst (sie sind sehr fromm und bei sehr guten: Appetit), pausbäckige Buben blicken teils in Folianten, teils indie Lichtwunder, die auf den Armen de:' Kupserlgmvpen, auf den Metallblenden hinter den Wan-dlichtern, auf den: Geschmeide de- Mütter, Tanten und Schwestern ausblitzen, oder sie ivelv« den die erwarluaigsvollen Blicke den Mägden zu, die sc-eben daurpsende, hochbeladene Schüsseln anistrogen. Ein glücklicher Sohn des Ghetto umß diese rosaroten Idyllen gepi-Nlielt haben, erwägt «n!>nn nicht ohne' Rührung Und Dankbarkeit, wenn sich die GedauLen von den . Schöpfungen ihren: Schöpfer zuwendeu. k Nun hat ein pietätvoller Nachfahre b-ic Tagclbnlchblättcr des jüdischen Meisters*) heva-usgegeben. Und das kleine, kostbare Me-moirenweiE zeigt uns das Spiegelbild eines der liebenLarertesten, verehrnngswürdigsten jüdischen Menschen, eines wahrhaft glückliche.«. Srhnes des Ghetto, von reinster Gssinnung, von jener vornehmen Bescheldsn-- heit, die Frucht der Selbsterben-ntins ist, ein Mann ohne J Bosheit und gefallsüchtiger Eitelkeit, arbeitsfroh, tapfer in allen Lebenslagen. .Treu>e zu den geliebten Eltern und dev jüdischen GemeiGschaft, die ihn: unvergeßliche Iugendeindrücke schenkte, ist der goldene Wanderstab, der den Maler Moritz Qppenheian aus der Ha>nauer Jürdengasse durch ein reiches Leben des künstleri'che:: Schaffens und wachselnder Erfolge ins Greifenaller geleitete. „Ich war das jüngste, etwas verhätschelte - Kind, und das Gescheiteste, was ich - von mir weiß, ist, daß ich schon als Kind die Kinderjahre für-die glücklichsten des. ganzen Lebens erbanute." Zweifellos, , Solche Erkenntnis, rechtzeitig erworben nach gewertet, ist höchstes Glück, um-das man Moritz Oppenheim beneiden könnte. Basis für dieses Leben, das si'ch ivahrlich wie eine Pyramide aufgipfelte, waren die Kiuder-jcchve i>n: jüdischen Elternhaus, die gütig« Kraft des Vaters >:n:d der- Mutter,- die dem Knaben in dev tvcsttost-n Enge und Dunvpsbeit der Iudeugasie ein Paradies beveiieten. Verständnis für seine Gabeü zoigitcin UiNd ihre freie Entfalti:ug förderten, war ^das' herzerquickende, in Freaumheit und Liebe verbundene,--das beispielgebend reine Leben der Eltern. Das kleine Buch, sorglich aus-eestaitet und mit vortveffl-ichen Reproduktionen Oppenheinrscher - Bilder gefchrnückt, ist ein Zeitdokumen't. Vom Rebbe Menncl Reckendorf, sein-en: Lehrer ' in der Talmu.d-Thb-ra-Schu'le, über Koch, Börne, Gabriel Rieher, Overbeck bis zum Olympier Goethe .(der ihn bellrnwtlich'schätzte) tritt u:G eine Reihe frischer, lebensvoller Silhouetten entgegen, der Feder des Tagcbuchschveibers nicht minder gelungen,-als wenn er sie in seinen: Skitzzenbuch - verewigt hätte. Das Hanauer Ghetto, München, Paris. Neapel, Ron:, Franksuvt sind die großen Stationen dieses Künistlerdaseins, «Knit sieht , die Zeit, die Menschen und was sie bewogt, und nirgonds unterließ der Wanderer, das Leben, die Nöte, die geistige Einistellu-ng der Söhne seines' jüdischen VcNes zu beobachten und feine Wahrnehmungen zu vermerken. Von größtem Interesse sind seine Tageb'U.chblätter, die er dem rönriifchen Ghetto gewidmet hat. In Rom traf ihn die Nachricht voan Tode seiner Mutter. Er schreibt darüber: „Ich liebte meine gute, fromme Mutter im'währen Sinne des Wortes unendlich. Da sie tot -war, kam mir Rom und die Weilt öde vor. Ich wollte die iliebovolle-n Züge der Seligen in dem Bilde „Abschied des jungen Tobias" sesthälten; allein ich jammerte so sehr bei dem j Malen, daß mir die Ausführung des Eutwuvf>es mißlang." Dieses und sin zweites Blatt der Menroiren (jenes, da er verzweifelt die Unmöglichkeit schildert, die hohen Feiertage in Rom jüdisch begehen zu können), sind die einzigen Stellen des Tagebuches, da' der herzhafte^ humorvolle Mann sozusagen die Haltu-ng verliert. Sie ehren ihn, diese trünendurchnäßten Blätter der Erinneru-ng. , Der Herausgeber steuerte ckn sehr wertvolles Mchwort bei, das unter anderem einen Brief ^^3 an I Oppenheim enthält und wichttg-e Aeußeru-naen bedeu-knder Zeitgenossen über die bestrickende, geistreiche Person-, lichkeit des Meisters, der — so lebt ein Glücklicher — keinen einzigen Feind besaß. Als ich 'ba§ Buch beendet hatte, schwebte mir das! Bild eines Zettgenossen Oppenheims vor, ihm verwandt durch Treue, Selbstbescheidung, hohe Gaben und Liebe pi: Judentum: Leopold Kompert. lind da ich Oppenheilin-s I gemalte Preislieder des jüdischen Familienlebens mit Komperts Ghetto-Geschichten vergleiche, erkenne ich wieder, wie teuer uns diese beiden Menschen sind und daß wir uns ihnen häufiger,' gesammelter nähern müßten. ___ Otto Abel es. Verhaftung des Rechtsanwaltes Ir. Taub in Paris.! Ter Wimrr Rechtsanwalt Dr. Alfred Taub, der, wie seinerzeit berichie'. wurde, am 23. August d. I Wien fluchtartig verlasse', hat, ist in Paris ve reckst et worden. - Dr. Lau',, den die Spielleidenschaft auf Abwege brachte, hat einer Verwanden, deren Bernw-gen — verwaltete, Mer Milliarden unterchlugen. I *) Moritz Op penheim: „E r iu üc r u n ge n." .Hw- 1 «uSgegoben bon Mfvcd Oppen hum, ^-rauksnrwr Verr-.:.--?ansi.rlt