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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-14 · Heft 2062 (14.11.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2062 (14.11.1924)
Date
1924-11-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«tfle i SN«, Frelkg ■» - 1 - ■ —— — —11 - -- ter Dortrag Mar Adlers wieder verschoben. Gestern hätte in der Universität der schon einmal durch die Hakenkreuzler gesprengte Vortrag deS PrbfessorS Dr. Max Adler über „Die Stellung der Jugend zum Sozialismus" stattfinden sollen. Er wurde aber aus „verschiedenen Gründen", wie an der Tür des HörsaaleS angeschrieben stand, auf den 19. d. verschoben. Es waren nämlich neue Unruhen zu befürchten, da man vermutete, daß die sozialistischen Hochschüler den republikanischen Schutzbund aufbieten würden. Im Einvernehmen mit dem Rektor wurde deshalb der Vortrag abgesagt. Auf den Ankündigungen zu der Veranstaltung wurden die Worte „Gäste willkommen" gestrichen und durch den Bemerk „Eintritt nur gegen Einladung" ersetzt. Me Schiebungen mit Kokain und Morphium. Neue Verhaftungen. Di« Dirttschaftspolizci hat auf der Suche nach den Quellen deS EchloiächanidelS mit Giften, insbefander« mit Ko»! a i n und Morphium, am 10. d. bei tw Firma Pharmakon, Drogengroßhandlung. 3. Bez., Dapontegasfe, eine « v i f i o n vorgemommen. Die Geschäftsverbindungen der Firma konnten bei dieser Gelegenheit nicht einwandfrei klavgestellt wwden, weil sich die geschäftlichen Aufzeichnungen in oin-om äußerst desolaten Zustand befanden. Das Warenlager bestand aus nur ganz unbedou lenden Warenvorräten und einer großen Anzahl von geräumigen Kisten, die jedoch mit — Kehricht gefüllt waren. Der Inhaber der Phar- Btofcm, Emil Klana, wurde vechaftst und dem Landesgcricht eingelicfert. In den Räumen der Pharmakon befindet sich auch die Repräsentanz einer Linzer Dr-ogengros'haindlung, ferner steht dort rm Schreibtisch, der einer Radiozentrale gehört. Der Inhciber dieser Radiozentrale, Wikhelm Stube, erscheint beschuLdigt, gleichfalls Kokain und Morphium in großen Mengen bezogen und einer Wiener Gvoßdrogenhanldlung weitergeliefert gn hciben. Das Morphium wurde an den Prokuristen Dietrich weitergegeben, der es wieder an den Inhaber der Droyengroßhandlung Höf er u. Co., den Magister Viktor Höfer, weitergab. Uober die gelieferten Giftmengen fanden sich bei Höfer keinerlei Belege. Er behauptet, er habe die gesamte Giftmenge an die Apponyi-Klinik in Budapest geliefert. Hofer und Dietrich wunden verhaftet, j>:doch nach Entfallen der Haftgründe, Kollusions- und Fluchtgofahr, wieder auf freien Fuß gefetzt. Es wunde die Anzeige an die Staats- Anwaltschaft erstattet. Kokon.Schar»". I« der Wohnung der KutscherSgattin Shtitö S S> a r t l in Margareten gingen, wie volizeilich erhoben wurde, zwei Untermieterinnen gewerbsmäßig galanten Abenteuern nach. Die Untermieterinnen, eine 19jährige Artistin und eine 28jabrige Krankenpflegerin, gaben bei ibrer Einvernahme beim Kommissariat Margareten an, daß sie seit sechs Monaten ohne Beschäftigung feie» und ihren Unterhalt mit galanten Abenteuern fänden. Tie Schart! nahm den .Mädchen für die Miete des Zimmers hohe Beträge ab. Sie wurde dem BezirlSaerichte Margareten eingeliefert; die Leiden Mädchen erhielten Arreststrafen von je drei Tagen. _ Gtee geheimnisvolle Autofahrt mit tödlichem Ausgang. Budapest, 13. November. Ein Automobil, weilches Eigentum des Großindustriellen Fried mann ist, wurde heute in den Movge-nsdunden vn der Nähe von Budapest uimgokippt im Stvaßonigraiben Vorigefunden. Der Chansfeur H i e d «l wurde schwer verwundet unter den Trümmern der Karosserie hervorgezogen, ein zweiter Insasse des verunglückten WagenS, der Schlossevgehskfe Gresanszly lag tot im Straßengraben. Die leicht verwundeten vier Insassen beS Automobils hätten, einer Meldung zufolge, in verdächtiger Weise die Flucht ergriffen. Der Chauffeur gab im Verhör vor der Oberstadthaupt- Mannschaft an, daß fünf unbekannte Männer ihn angehalten und gezwungen hätten, sie von Wirtshaus zu Wirtshaus zu führen. Er sei sehr schnell gefahren und das. Automobil sei bei einer Kurve über die Böschung gekollert, wöbei es sich überschlug. Der Chauffeur behauptet, die Insassen des Wagens nicht näher gekannt zu haben. Me moderne Alchtzmie. Gold wie Heu. Der Berliner „LokAoinzeiger" meldet aus Paris: Nach Mslduingen aus N e >w - 2) o x l hat der New-Porker Professor She l >d o n das Verfahren Professor M i e t h e s zur Herstellung von Gold verbessert. Während das Verfahren Miethes praktisch nnbranchbar gewesen sei, da die Herstellung von Gold <vus QueFsilber zu teuer wäre, werde Sheldon, wie er den Pariser „Dimes" mibteilt, in wenigen Monaden so viel Gold machen, wie ftir alle R e p a r v t i o n s l e i st n -n g e n Deutschlands notwendig sei. Das gesamte Geldsystem aller Staaben würde dadurch sehr bald n-mgestaltet werden. Versunkene Städte. Batavia, 13. November. Heute nachmittags ist in Wo nosobo (Java) ein heftiges Erdbeben verspürt worden. Einige Städte sind vollständig vom Erdboden verschwunden. In einem Distrikt sind 45 Häuf er der funken. Erdstöße »ruf Ustiea. Rom, 13. Nobe-mber. Von der Insel Uftica wird gemeldet, daß morgens um 7 Uhr 40 Minuten 'hest'ge Erdstöße verspürt wurden, die den Leuchtturm stark beschädigt haben. Ein zweiter, aber leichterer Erdstoß erfolgte um 8 Uhr 11 Minuten morgens. Wiener Morftenzeltnn.g. 14. November 1924 Nr. 2002 An unsere P.T. Inserenten! Infolge des Feiertages erscheint unsere Ausgabe vom Samstag den 15. November in verstärkter Auflage und lie »f 2l/s Tage auf 1 Inserate rum Normaltarif werden heute Freitag den 14. No* vember, 4 Uhr nachmittags, aufgenommen. Der literarische Nobel-Preis. Der polnische Romancier Reymont Preisträger. Stockholm, 13. November. (Havas.) Der Nobel-Preis für Älterainr für ba$ Jahr 1924 ist dem polnischen Schriftsteller Wladisilaw R e h m o n t für feinven Ramam „D i e Ba-uern" zuerkannt worden. * Der jüngste literarische Nobel-Preisträger WladiSlaw R e h m o n t ist einer der bekanntesten Erzähler in der modernen Literatur. Im Jahre 1868 geboren, hat sich Reymont schon i". Jahren durch seine Erzählungen und Romane in >''uen Namen gemoscht. *Ueber die Grenzen seiner ' :/.,d ihre Sprache drang Alterst sein Roman „L o d . v gelobte Lau b", in welchem er die Entstehuing icc Industriestadt Lodz und ihrer Gesellschaft dichterisch darstellt; der Roman, in der zweiten Hälfte der 1890er Jahre entstanden, trägt das Gepräge des NatiuMiliStnus und untevschoibst sich dadurch wie durch feine gereifte Kü-nstlerschaft bmt den romantisierenden Erstlingswerken, welche meist das Mamderloben der Komödianten behamidelt hatten. Den internatilonailen Ruhm Reymonts begründete soin vierbändiger Roman „Die Bauern", eine in der Konzeption großamgolegte, in der Ausführung trotz der sonderbaren Auffassung des BodenproÄems packende Darstellmdg des polnischen Baluernwesens. Reymonts Roman, für den er jetzt die Auszeichmma des Nobel- Preises erhielt, ist etwa fünfzehn Jahre alt. NehmEt. der sich lauge in Paris aufgehcvlten hät^ bebt jetzt 'in Warschau. Las Luell der Mmpiasechter. Großes Theater. Budapest, 12 November, (ll.T.-K.-B.) Wie aus Groß- K a n i z s a gemeldet wird, wurde in der dortigen Karls- Kaserne heute vormittags unter der Leitung des Präsidenten des ö st e r r e i ch i s ch e n Fechtverbandes, Dr. H e r s chm a n n, das S ä b e l d u e l l deS italienischen Fechters P o l i t i mit dem ungarischen Fechter Dr. K o v a c s ausgetragen, zwischen denen bekanntlich während der Pariser Olympiade eine Affäre entstanden war. Der Zweikampf dauerte'genau eine Stunde. Die Gegner stießen 30 m a l zusammen. Politi erlitt an der L i p p e, am rechten Ohr und am rechten Arm scharfe Hiebe sowie einige Flachhiebe auf den Bauch und auf den Kopf. Dr. Kovacs erhielt einen scharfen Hieb auf die Lippe. Die Aerzte stellten schließlich die Erschöpfung beider Parteien fest und beantragten die Einstellung des Waffenganges. Dr. Kovacs erklärte sich zur Versöhnung bereit, wenn Politi als die beleidigende Partei Abbitte leiste. Politi erklärte sich hiezu bereit und leistete in feierlicher Weise Abbitte, worauf sich die Gegner unter lebhaften Eljenrufen der Anwesenden versöhnten. Auf der Straße wurden von der angesammelten Menge sowohl Dk- Kovacs als auch Politi Ovationen bereitet. Dr. Kovacs wurde vom Grotz-Kanizsaer Turnverein ein Blumen st rauß überreicht. Beulentzest in Fndien. London, 13. November. Nach einer Meldung des; Reuterschen Bureaus aus Secunderabad (Heiberabad) ist i umter der dovt>'.gen Bevölievu-ng Beulenpest ansgebrochen. Die Zahl der T o te n beträgt bereits m e h r a l s 4000, daruinter einige britische Soldaten. Eine Scharlachepidemie in London. Paris, 13. November. (Havas.) Wie die Blätter aus London melden, wütet dort eine Scharlach- und Diphtherieepidemie. In den Spitälern stehen 4383 Fälle m Behandlung. Der HakenkreuMs!M?n den Talmur Dinier und Wilhelm der Zweite. Vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte begann gestern, wie uns Mts Berlin berichtet wird, ein Beleitdigungsprozeß von öffenAichem, Interesse. Kläger ist Dr. Artur Dinier, der Verfasster der „Sünde wieder das Blut". Angeklagte ist der Redakte-ur der Wochen-cntsgabe des „Berliner Tageblattes", Doktor Birnba-um. .In der WochenausZabe des „Berliner Tageblattes" erschien ein Artikel „Antisemitismus als Gefchäftsobjekt" von Julius Barras ch, in welchem D'mters talmudische Zjta'.ie als Fälschungen bezeichnet worden sind. Di nt er fühlt sich durch diesen Aussatz beleidigt, insbesonderL durch die Bezeichnung: S ch m u tz w e r k, Fälschungen, Verfälschungen usw. Dr. B i r n b a u m üb-emimmt die Preßggsetzliche Verantwortung für den Auffatz, der nur Wahres enthält. Der Vorwurf des Geischäftsautisrmttismns wird auch aus bwt Grunde für berechtigt erklärt,, weil für die Dintexschen Schriften sine Reklame enffalte-t werde, wie sie sonst auf dem Büchermarvt völlig ungebräuchlich sei. Die doutfchvAkifchen Blätter Är Hamburg haben schon am 26. Februar 1920 die folgendö Aeußerung W i l h e l m d e s Zweiten über das Buch kolportiert: „Dinier hat recht, nicht daS deutfech Bol>k, sondem die Iuden rrnd Illdengenass?n haben in ich derraten." ES wird behauptet, daß der Kaiser diese A^lßerung nie getan hat. Bezeichnenderweise wird dies« aber zwecks Reklame kolportiert mit dom Hki-ufügen: „Von Din-ters Roman ist bereits das 90. Tausend erschienen." Die Bertretllng des angeklagten Redakteurs haben nobell dem Syndikus deS „Bcrl'ner Tageblattes" Dr. Fritz Cohn, die Rechtsanwälte Dr. Klee und G r o n e m a n n übernommen. Zu dem Dmterschen Buch äußerte sich Gcheimrat Strack, der bekannte Berlmer evangelisshe Theologe und Talmudkenuer: „Ich als evangelischer Christ würde mich nicht wundem, wenn jemand, der gegen die christliche Religion so roden wollte, als böswilliger Verleumder bezeichn-t würde." Der bekannte deutsche Schriftsteller Thomas Mann äußerte sich Wer das Buch: „Dmters „Sünde toi(b«r das Blut" habe ich erhalten und — nicht ohne Widerstand — gei.iseli. D'ichtcrifch völlig wertlos und wohl auch ohne Ehrgeiz in dieser Richtung, wird das Dich durch die Mischung von Halbwahrheit und hetzerischer Fälschung, die es darstellt, zur geistigen Gefahr. Boi der gewaltigen Verbreitung, -i« es, getragen von populären Strömungen, gefliwden hat. scheinen die schärfsteu Formen der Abwchr mir entschuldbar." Zu dem Termin hat sich Dinier auf Dr. Bischof in Leipzig als Sachverständigen berufen der Aivgeklagtie hat auf das Gutachten des TalmudkeMers Pastor Dr. Windfuhr B-' zug ^genommen. Wien, 14. November. * Das Wetter. Das Wetter ist in Oesterreich vorwiegend beiter. Wien hatte gestern morgens minus 4 Grad. Voraussage: Herrschender Schön-vettercharakter anvallernd. Nachtfrost. * Die LebenSmittelmarkte. Die Grostmarkthalle hatte ge^ stern wieder wesentlich günstigere Fleischimporte aufzuweiien. Mittels Bahn sind 17 Waggons verschiedene Fleischarteu eingelangt. Außerdem wurdyn auch mittels Achse größere Quantitäten Wgssiiihrt. Währelch Riud^leifch und Schweine im Preise herabgeisetzt wurden, sind Käiliber namhaft geitiegen. Da auch auif dem Kälbevrnarkt in St. Marx di? Preise sprunghaft in die Höhe gegangen sind, dürfte sich KaMeifch merklich im Presse Vertonern. Wie in Interessentenkreisen verlautet, ist in der kommenden Woche, da mit gesteigerten Vieh- und Fleisch- Mporte-n gerechnet wird, eine wesentliche Entspannung in der Fleischvevsorgung au erwarten Der N a s chm a r! t, der während der ganzen Woche vom Streik unberührt blivb, wies auch gestern günstigere Lieferungen ans allen Gebieten aus. Namentlich mit Kartoffeln imd Kraut v"rschicdener Herkunft war der Markt überfüllt. Auch Zwiebeln und Karotten langten in großen Mengen ein. Die Vreislag«' ist andauernd stabil. Mit Obst sind die Mävkte reichlich verschon. Auch in Butter und Eiern entsprachen die Anbote der Nachfrage. * Noch eine gestört« militLrische Feier. In Korneitburg wurde die militärische Feier am Jghreswo ln Republik während der Anrede des Kommandanten an dte onsaerückte Truppe durch Zwischenrufe einer Grupp? von Personen, die größtenteils die Uniform d:r Ordnerwchr trug, gestört. * Tödlicher Unfall auf der Straßenbahn. Die 77jährige Private Gabriele H y f f m a n n wollte gestern am Währingergürjel ans einen sich oben in Beweg'.mg setzenden Straßenbähnzpg de? Linie F aufspringen. Sie stürzte, geriet unter die Schutzvorrichtung des Beiwagens und die Räder gingen über ihren Körper. Die Rettungsgesellschast konnte nur mehr den Eintritt des Todes feststellen., * Verblutet aufgefunden. Gestern vormittags hat sich der Braueraiarbeiter Johann Urbane! mit einem Rasiermesser oine schwere Sck>nittwu.nde beigebracht. Man fand ihn in seiner versperrten M-ohnuna in einer 'großen Blutlache leblos vor. * Tödlicher Absturz eines Schülers. Bei einem Ausflug «der InnAbxmjer Realschule a>pf den Frau-Hitt-Sattc! stürzte der 17jährige Rudolf Suhrlontz atz und blleh tot liegen. * Elfte österreichische Klasienlotterie Bei her am 13. d. aibgchcrltonen Ziehung des 14. flehten) Tage? der fünften Klasse gewannen: Die Prämie von 1 Milliarde Kronen das mit. % Millionen Kronen gezogene LoS Nr. 34.951- 8 Millionc.i Kronen das Los Nr. 77.353je & Millionen Kronen die Lose Nr. 6750 und 44 988; je 4 Millionen Kronen die Lose Nr. 13.372, 60.951 und 86.439; je 3 Millionen die Lose Nr. 5775. 6813, 34.893 und 73.439; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 48.776 49.488. 53.813, 76.534, 83.488, 84.488. 91.590 und 97.767 - außerdem wurden 1981 Gewinne zwischen 1 Million und 500.0'D Kronen auSgelost. * Verhaftung eines Millionendetrügers. Der rumänische Staatsangchörlpe Jakob Unger wurde gestern hier verhafM. Er wird von de? Czernowitzer Policeibchörde wegen Betruges mit einer Schadensumme von 220.000 8^ verfolgt. * Tanzittstitut Hermann Braun, 14. Bez., Rerndorfgasie 42 (Entgeltlich.) Vereine. Vorträge und Versammlungen. Wiener R a d i o a m a t e u r - K l u b. Km8 v (Hoftat Ing. L 8 w y): „Grundlagen der Elektrotechnik für Radiotechniker", mit Lichtbildern und Experimenten, beginnt für Nachzügler Samstag den 23. Nooember um ''«.6 Mir im P''.ysiksaal des Akademischen Gymnasiums 1. Dez., Beethovenvlatz. Der Kurs umfaßt 12 Stunden (6 bis 8 Abende). Kursbeitrag 100.000 K. jMitglieder 50% Ermäßigung.) — Zeiroth H a m i s r a ch t, 2. Bez., Praterstraße 43. Der bebräiiche Anfängerkurs beginnt Montag um a/27 Uhr. Lebrer Herr D a f t. — Der Handarbeiterkurs beginnt Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags, Künstlerelend. Die einstens so 'bekannte rmd lbelbicible SmvdrettiL des Theaters a,n der Wien, RM S treit mann, ist jetzt in ihrem Alter in bitterste Not geraten, wchnt weit pnanißen in eniÄeganer Vorstadt in einer fauchten, ärmtilchen Mphlmma, die sie nicht einmal mehr tzchei;?n kann. Ähren Beruf als GesangAlehreri-n, den sie nach ihrer Bühnenwtioke'l ergvrff, kann sie' nicht mehr cwsüben, da keime ihrer Schüler in- N?N melhr in diesa entllege-ne Gegend Lammen will, nm in einem eiskalten, fe>uchten Zimmer Unterricht zu nehmen. Hilf^e tut hier drin,gend not! Spenden sind an Frau RoLl Streitmann, Wien, 8. Bez., Hovn'bostÄgasse 4, M mchien. . Nadioprogramm für heute: 11 bis 1 Ubr r Teekonzert der Künstlerkavelle Silving. — 4 Uhr 10 Win. LiS h Uhr: Meister der Ballettmnsif. - 5 Uhr 15 Min>: Mr dir.Kinder. Frau Iren« Sebnal: Änderten: „Die Vripzessin' auf der Exbse"^ ..Der Buchweizen"; Frl. Grete DoriSr Neue Märchen; Kinderlieber von Viktor Keldoiler. Frau Rosa Bacher; Klaviervorträge der jugendlichen Pianistin Lila Lalauni. — 8 Uhr: Opernabend „Barbier von Sevilla" von Rossini.

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