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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-11 · Heft 2059 (11.11.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2059 (11.11.1924)
Date
1924-11-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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11. RovemHer 1904 fWSe 4 Men, DK-nStay .-'»-.. - . i.. ......—-— ^yeavgevt, ^Äiefen Ding", tvomit der Frivd-onSkmug gemeint ’mx, losort cwtS der Kathedra.l'e zu enfsernen. Sein Befehl tvurde erfüllt. Miß Sandys und di« übrigen Mitglieder des Klmbs der Hoffrmng wollen trotzdem weiter rümpfen mck hoffen. Budavester Nachtleben. Die Streifungen der Erwachende». Aus Budapest wich uns geschrieben: In der jüngsten Zeit ist in den Budapester Straßen nach Einbruch der Dunkelheit das Löben der jüdischen Bevölkerung wieder au-fs ernsteste gefährdet. Wie in der höchsten Blütezeit des weißen Terrors durchstreifen des Nachts rassenschützlerische Studenten und Offiziere in Zivil in scheinkbar angeheitertem Zustand die Straßen, stellen jeden ihnen als Inden Verdächtigen und fordern ihn zur AuSweiisleistung auf. Diese „unverantwortliche Amtshandlung" führt zu blutigen Mißhandlungen imd das Ende ist in der Regel, daß die Erwachenden im besten Falle zur Polizei gebracht, aber gleich wieder frei gelassen werden. Der Polizei gegenüber benehmen sich diese Wegelagerer herausfordernd und renitent, berufen sich auf ihre Ofsizierschavge und erklären, daß sie verpflichtet wären, ihrem Führer zu gehorchen. Vorigen Mittwoch, nachts, haben mehrere solche studentifche Gruppen eine Streifung durch die von Juden stärker bewohnten Straßen des 6. und 7. Bezirkes mit wechselndem Glück unternommen. An der Ecke der Dob-utcza wurde der Filmunterrrehmer Ladislaus Fürst von einer solchen Gruppe g.stellt und von etwa 15 jungen Leuten umringt, durch Faustschläge niedevgestreckt und mit Fußtritten bearbeitet. Aus seine Hilferufe sammelte sich ei-ye große Menschenmenge an, die gegen die Studenten Stellung nahm, wobei es zu einer argen Schlägerei kam. Als schließlich Polizei herkam, zog der Führer der Studenten, der Mdiziner Szentgyörgyi, einen Revolver und drohte, in die Menge zu schießen. Nur mit Mühe gelang es, chm 'beit Revolver zu entwinden. Als der Student von der Wache aufgefordert wurde, sich zu legitimieren, verweigerte er jede Auskunft und schrie: ,^Jch bin Offizier-Stellvertreter, ich gehe Sie gar nichts cm. Sie werden schon dafür büßen, daß Sie mich angehalten und in meiner Amtshandlung gestört haben." In der allgemeinen Balgerei erlitten mehrere Personen, unter Hnen der Holzhandler Simon Freund und der Taglöhner Josef Boroß, nicht unerhebliche Verletzung"''. Fast zur gleichen Zeit spielte sich in der Tobakgaffe, in der Nähe des großen Tempels, ähnliche wüste Szenen ab. Auch hier waren Studenten die Helden. Jeder, der ihnen mißfiel, wurde gestellt. Hier hatten sie allerdings das Mißgeschick, m der Person des Mitgliedes des Arbeitersportvereines und bekannten Ringers, Stephan Sereß, auf einen Mann zu stoßen, der die Aufforderung, sich zu legitimieren, mit zwei wuchtigen Ohrfeigen an den Führer beantwortete. Als hier die Polizei einschritt und die Studenten zur Ruhe wies, erwiderte einer von ihnen: „Wir haben kein Recht, der Aufforderung Folge zu leisten. Wir erfüllen bloß den Befehl unseres Führers, Menden Sie sich an diesen!" Sämtliche Mitglieder dieser studentischen S-tveftungsgruppen wurden, soweit sie nicht davon- «mrrten, ins Bezirkskonnnissaricrt gebracht, wo sie sich völlig besoffen stellten und nach Aufnahme des Nationales frei gelassen wurden. Diese nächtlichen Uebersälle werden den Gegenstand von. Znlcr.p.'llativnen in der Nationalversammlung bilden. Die Ursache» der Wiener Theaterkrsfe. Lustbarkeitsabga.be. — Starsystem. — Uebermatzige Forderungen der Musiker. — Anarchie in der Staatsoper. Einer unserer Mitarbeiter sprach mit einem Fachmann über die Zustände in den Wiener Theatern. Dieser äußerte sich umfewm Gewährsmann gegenüber üm wesentlichen wie folgt: „Hinter den Ku'liffen.der 'Meisten Wiener Theater gart es. Allen möglichen Ursachen wird die Schuld beigemessen. Die L u st b a r k e i t s a b g a. b e, die die Gemeinde einhebt, ist gewiß s e h r h o ch und besaßet das Budget der Bühnen, dir mit einem sehr wenig zachlungsträftigen Pnbliknm rechnen müssen, sehr stark. Ter städtische Mnauzvefevent hat sich auch diesen Argumenten nicht verschlossen nNd für die allernächste Zeit eine Herabsetzung der LuDarkeitsabgaibe bei den Sprechbühnen von 10 ans 5 Prozent und bei Operettenbühnen von 30 aus 20 Prozent angekündigt. Aber die Lustbaivkeitsabgäbe und die geringe Zahlungßrrast des PuibMnms als Folge der allgemsinen WirtschaststLise sind nicht allein die Ursache des schlechten Geschäftsganges der Wiener Theater. Nach wie vor werden einigen pvomimenten Künstlern, d e n „Star s", allabendlich M i l l i o n e n g a g e n bezahlt, -während das übrige ständige Ensemble kaum das Notdürftigste z u m L e b e n e r h ä l t. Auch vom künstlerischen Standpunkt müssen gegen dieses Starwvsen die größten Bedenken geäußert werden. Die ständigen Schauspieler des Theaters dürfen nicht nur Stichwortgeber eines «berühmten Gastes sein. Mit diesem S t a r s y st e m muß endli ch a u fg e r ä u m t w e r de n. Das Deutsche Dolkstheater, das setzt unter der Leitung des neuen Direktors Dr. Beer steht, arbeitet seit Beginn der Saison nur mit f ei n e m eigenen Ensemble und erzielt nicht nur m künstlerischer Hinsicht, sondern auch kastenmäßig schöne Erfolge. -Nicht anders steht es zum Beispiel mit dem Theater an der Wien, dos die „Gräfin Maritza" jetzt ohne Stars spielt und fast täglich ausverkaust «ist. Wiener MorgenzeUung. Nr. 205i Mitteilungen ans devt Publikum. Oksngsmitursn »8. 1. WipplSngerstrasse Nr. 18 HOTEL-RESTAURANT iro J. GUTH •*= II. HOLLANDSTRASStf Nt. 14 ANERKANNT B E ST ß KÜCHE! Die Musiker bilden bekanntlich eine eigene Organisation und gehen nicht Hand in Hand rnit dem Bühnen Verein und der Techn üj chen U n i o n. Die Schauspieler und die anderen Bühnervangehövigen haben bis jetzt nur eine sechsprozentige Lohnerhöhung erhalten, wahrend die Musiker 60 Prozent verlangen, was von den anderen Angcstelltengru.ppen als ungerechtfertigt und exorbitant hoch bezeichnet wind, um so mehr, als auch die Arbeitszeit der Musiker diel kürzer als die des anderen Personalls ist. Es sind jetzt wieder Fufionsb e st r e b u i g e n im Gange, um die Musiker wieder in die gemeinsame Orgamsation aller Bühnenan,gestellten auszunehmen. In den Kamnrerspielen, in denen auch die Musiker streikten, wurde ein anderes Orchester tfu# nichtorg2«nisierten Musikern eingestellt, das nrU ein viel geringeres Entgeld den Dienst besorgt. Wären die Musiker nicht aus der Organisation des anderen Personä^ ausgetreten, so würde sich dieses entschieden gegen eine wiche Einstellung Nichtorganisierter Mnsiker wehren. Im Bürgevtheator werden nach wie vor Prosastücke gegeben. In der Staatsoper herrscht noch irstwer Anarchie. Es wird mit dem Ministerium, das Schalk, der den Regierungsparteien nahe steht, un^dingt nicht fallen laffen will, und mit Dr. Strauß verhandelt. Niemand wird «leugnen, daß die DoppeHervschast Zweier Direktoren von verschiedenem Naturell und verschiedener künstlerischer Begabung, die beide monatelang abwesend sind, dew Institut nicht zum Nutzen gereicht. In der Boff^oper liegen die Dinge ähnlich. Auch dort eine Diarchie, die alles eher als segensreich zu nennen ist. Allgemein werben Klagen darüber laut, daß das Repertoire der staatsoperzu eintönig ist und daß das Ballett, das enorme Summenverschlingt,zu wenig beschäftigt wird. Der Mißerfolg der spanischen Tournee und die zweimalige lange Abwesenheit der Philharmoniker gelegentlich ihrer amerikanischen Gastspiele scheint noch niicht verschmerzt zu sein. Anläßlich der Eröffnung des Theaibers im Redoutensaal wurde das Orchester um 25 Mang verstärkt, für die jetzt nicht die nötige Beschäftigung vorhanden itst. Früher verfügte das Opern kheater bei einem sehr reichhaltigen Programm bei vielen Neueinstudierungen nur über zwei Regisseure, heute hat es deren fünf, ohB auch nu«r halb so produktiv zu sein. Ebenso gab es früher mvr einen Ballettmeister, während es heute zwei gibt, ohne das MNnenAwevte Aufführungen heransgebrächt werden." Großer Einbruch in der Wrnterftraße. 300 Millionen Schaden, . In der Zeit von Samstag bis Montag stieren Einbrecher vom Kanal ans nach Mauerdurchbrechung in das Geschäftsbokal der Firma W a h l i 's in der Kärntnerstraße, wo sie außer 6 Millionen Kroiren Bargeld .Dunftgegenstände im Werte von 300 Millionen erbeuteten. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Auf «die Zustande«bMlgn>ng der Gegenstände ist eine Belohnung von 10 Prozent gesetzt. Wie», 11. November. * Verhaftung eines Kommunisten. Der in der kommunistischen Bewegung aktiv tätige Alfred H 5 d e k, ein tschechoslowakischer Staatsangehöriger, der bereits!m Juni 1924 von der BezivkHanPtmannschast Leoben aus Österreich abgeschaifst worden ist, wurde hier verhaftet und dem Landesgevichte emgeliesert.' * Die Untersuchung im Akademischen Gymnasium. Direktor Dr. Wilhelm vom Akademischen Ohmucisiuln hat für die Dauer der amtlichen Disziplinaruntersnchung um Beurlaubung von der Leitung der Direktionsgeschäste angssucht. * Bluttat eines Oesterreichers in Bayern. Die Polizeidirektion in München teilt dem hiesigen Sicherheitsbureau mit, daß der Hilfsmonteur Jakob Mar ko wetz aus Wels dringend verdächtig ist, am 29. Oktober dieses Zahr.es ibic Hansieritt Therese Brauneis ermordet, beraubt und in die Isar geworfen zu haben. * 50 Millionen veruntreut. Der Vertreter GmÄ Werner wurde geistern dem La.ndes.Keri.Hte singÄiefert, da er zum Nachteil «der Firma JevcMfch' Söhne im Laufe der letzten Jaihre ins- Maimt 50 Millionen vemmtveut hatte. * Großer Taschendiebstahl. Dem Gutsbesitzer Stephan S a r k ö z y wurde vorgestern abends im Thwber an der Wien Ar unsere P. T. Inserenten! Infolge des Feiertages erscheint unsere Ausgabe vom Samstag den 15. November in verstärkter Aullage ufld ii®$t 2V2 Tage auf' j)! Inserate zum Normaltarif werden bis Freha£ den 14. November, 4 Uhr nachmittags, ausgenommen. eine Brieftasche mit acht Millionen österreichischen Kronen uxl 750 Schweizer Franken gestohlen. * Die Lebensmüden. Am 10. ld. stach sich der Tapezierer gshillfe JavoSlav B l a h a mit einem Küchen>mcsser in die Bruf und starb. — Die Hiilfsa-Ubeiiberin Gertvude F e l s >n e r hat üri vergiftet. -- Am 6. d., abends, Hai ftcf; der Tischlergehilse Jose KotoS in seiner Wohn.ung erhängt. Die Ursache der Tat ij Wohmtugsuot gewesen. * Vom Auto erfaßt. Gestern wurde der Kupserchnriei Kanvad Zauner von einem Auto niodevgciftoßen. Er wu-ch verletzt in das Spital gebracht. * Vollständige Arbcitsruhe am Staatsfricriag. Am mov gigen Staatsseiertag entfällt jeder Warenverkauf, auch im Lebensmittetdctailhandel. * Straßenbahnsahrpreise am 12. und 15. November. An Mittwoch den 13. November (Staatsfeiertag) gilt ans der städtischen Straßenbahnen der So-nntagssahopreis.' Am Samstag den 16. November gilt der Werk'tagssahrpre's. Fürsorgesayrscheine haben an beiden Tagen keine Gültigkeit. * Für die Verlegung der Sperrstunde im Kleinhandel Gestern erschien eine Delegation des Detaillistrnverbandes Oerie Bürgermi.iister mit dem Ersuchen um Verlegung der Sperrstunde von 6 ans 7 Uhr abends. Bürgermeister S e i tz erwiderte, praktisch könne der Wunsch des Det-aillistenverbandef nur verwirklicht werden, wenn ein Einvernehmen zwischen den Geschäftsinhabern n-nd der Gchrlfenschast erzielt werden könnte * Schluß der Rathansausstcllungen am Sonntag. Dü beiden Ausstellungen im Ralha-us: „Das volkstümliche 3floatet in Wien feit 150 Jahren" und „Ernste Musik von Anton Bruckner bis in die jüngste Gegenwart", bleiben bis einschließ. lich^ Donntcdg den 16. d. geöffnet. An den beiden Feiertagen <MitI«wcxli und'Samsi-ag) sind die Ansstellungen m«r vormittags - geöffnet. * Die Wiener Vieh- und Fleifchversorgnng. Die Hofsnn'wgrn. daß die Wictter Approvisivniernng votn Eisnt-b.'ihnerstreik unberührt bleiben dürste, haben sich nicht ganz erfüllt. Der gestrige Ni-n-dcrmarkt in St. Marx wurde im Vergleich zum vorigen Montag um 1700 S'.nck schwächer beschickt Die Folgewirkungen machten sich empfindlich fühlbar. Neanlärt Ware ist um 2000 K. vvo Kilogramm im Preise gestiegen. Bei Stieren betrug die Preiserhöhung bis zu 3000 K. pro .Kilogramm. Auch m der Gr-ostmarktihalle wiesen die Fleischimportc einen erheblichen Ausfall auf. In-Marburg wurden zehn W agons jugoslawische Fleischwaren über die Grenze nicht dnrchgelassen. Auch hier haben sich sämtliche Fleischsortcn nm 3000 bis 4000 K. pro Kilogramm verteuert. Da laut Beschluß des Streikkomilees die Viehseuduugen nach Wien nur bis zum 12. d. die Grenze Passieren dürfen^ so ist mit einer weiteren Verschlimmerung der Situation zu rechnen. Ans dem Naschmarkl blieb der Streik vorläufig ohne Wirkung. Die Anlieseru'ngen sowohl in Gärtnererzeugnissen wie auch in Importwaren entsprachen dem B.dars. Auch Lbst langte in bedarfdeckenden Mengen ein. Auch Butter und Eier hielten der Nachfrage stand. * Das Wetter. In Oesterreich hat das frostige Wetter auch gestern angehalten. Die Voraussage kündigt T r ü b u n g, vielleicht auch Niederschläge an sowie den Einbruch warmer Lust. * Zerstörung einer portugiesischen Stadt durch ein Erdbeben. Die Stadt Sa l u t e r r e d e M a g 0 s in Portugal, die etwa 20 Kilometer von Lissabon entfernt ist, wurde durch ein Erdbe'ben völlig zerstört. * Glückwünsche zur Entlobung. Wenn Verlobte infolge irgend eines Zwischenfalles wieder auseinander,zehen, geht es meistens nicht ohne Gehässigkeiten ab. Vielfach kontmt es sogar, vor, daß der eine Teil die Tatsache der aufge'östen Verlobung in der Zeitung verkündet, während der andere verwundert und gekränkt dazu schweigt. Aber nicht i-nvmer. Kürzlich bekam eine junge Dame, die durch Inserat ihre Entlolbung der breiteren Oeffendlichkeit knndgab, folgendes Inserat ihres Exverlobten als Gegengabe: „Für die zahlreichen, mir von Freunden und Bekannten zugegangenen Glückwünsche anläßlich meiner Entlobung sage ich aittf diesem Wege verständnisinnigen, herzlichen Dank." Radlopvogramm für heute: 11 bis 1 Uhr: Matinee der Künstlerkapelle Gilving. Proavarmn nach Ansage. 4 Uhr 10 Min. bis 6 Uhr: Ernstheiterer Nachmittag der Künistlerkapelle Sklving. Cherubini: „Anakreon", Konzertonvertüre; Strauß: „Freut euch des Löbens", Konzertwaszer; a) Snoeck: „Reverf grise"; b) Lnlly: „Menuett antique"; Urbach: Aus TschailowÄys Melcdienschatz; Lehar: „Was sich ein Mädchen erträmnt", ans der Operette „Blaue Mazur"; Engel-Bevger: „Du sollst es nie evsa«hre>n". — 5 Uhr 15 Min.: Märchenerzählungen.. Fol. Halm: Andersen: „Die Geschichte einer Mutter". „Fünf in einer Schote". Frl. Dora Miklosich: Gvimm: „Dr. Allwissend". „Die sieben Raben". Musikalische Einlage; Schumann: „Märchenerzählnn-- gen". Ausübend: Klarinette Karl Schmidt, Viola Otto Rieger (Staatsoper), am Chrbar-Flügel Lissy Rieger-Lvssell. Kinderlieder, gesungen von Frau Mairie Tögel. — Um 8 Uhr abends: Chorkonzert des Wiener Männevgesangvereines. 1. Schubert: „Das Dörfchen", „Der Gondelfahrer"; 2. Schumann: „Ritornell"; 8. Lieder von Johannes Brahms; 4. Anton Bruckner: „Um Mitternacht"; 5. Johann Herbeck: Werners Lied ans Welschland: 6. Gesangsvorträge; 7. Eduard Kremser:. Ali niederländisches Ständchen: 8. Friedrich Silcher: „Untreue": b Johann Herbeck: „DiaM tief drunt im Tal"; 10. Johann Stratrst' „An der schönen, blauen Donau". Bereinr, Bortckse und ZertaMKürn-zen. Zionistische Sektion VI — VIII. Heute um 8 Uhr abends, 8. Bez., Bennoplatz 1. LiterarischerZuklns.'!. Abend. Prof. Dr. Wilhelm Stein: . „Die seelische bw'.wicklmw des Westjnden im Spiegel seiner Dichtung". A'.'schiienend jüdische Gesangsvorträge t Dr. Norbert L n b a s ch. Trawatische Vorträge aus der jüdischen Literatur Dr. Lucian D a u b e r. — Bet h H a w a a d l'i w r i m. Heute, 8 Uhr abends, Sitzung des Komitees im Cafe Arkaden. — Handelsvertreter. Morgen, 6 Uhr,abends, Vortraa Dr. Reis: „Tie gesetzlichen Bestimmungen über Firmentafeln". Wiener Vürgercafe, 2. Bcz., Praterstraße 11, Klnblokal. * Säuglkngspflegekurs. Der Bund für Mutterschutz ve-ranstaltet in seinem Heim, 16. Bep, Maderspergerstrasre 2, einen Kurs von Dr. Heinrich Keller über Pflege, Ernädrung und Erziehung des Säuglipgs mit praktischen Hebungen. Beginn 22. d. Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung täglich, außer 'Samstag, 5 bis 6 Uhr. 6. Bez., Mollardaasse 8, Bund,für N-'ntterst!'tttz. * Preisausschreiben. Herr Dr. Georg' A. Kohnt, New- Aork, hat als Ehrung ftfr seine A.'utler, Mrs. lttebeka Kohnt. anläßlich ihrer Genesung .zwei Preise von se 50 Dollar für Absolventinnen, respektive Hörerinnen des hebräischen Pädagogiums in Wien gestiftet Tie Preise werden alljährlich für wissenschaitliche Arbeiten anerkannt werden, die von einem unter Borsitz des Herrn Oberrabbinets Prof. Dr. C h a j e s stehenden Komitee beurteilt werden sollen. Einmal in drei Jahren soll auch die beste Arbeit verösscullicht werden. Tie Arbeiten sind im Cekrctmwt des hebräische» Bädagoginms bis spätestens Oktober 1925 cinzurcichen. Tic nähere» Bedingungen über Themen nsw. smd im genannten Sekretariat zu erfragen.

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