Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2058 (10.11.1924)
- Date
- 1924-11-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 2058 Wen, Montag Wlener 933or«en,icil unft. 10. Noventzber Seite 3 Der Haurar Von Dr. Sanel Beer. Die Ernährung des Kranken. Erfordert schon die Ernährung deS getänden Menschen diele Kenntnisse, Verständnis und liebevolles Eingehen m die menschlichen Gewohnheiten, so gestaltet sich die Ernährung des Kranken noch viel schwieriger. Hiebei mutz vor allem der Aligemeinzustand des Kranken sowie daS stets herabgesetzte Nahrungsbedürfnis und die verringerte Verdauungsfähigkeit Berücksichtigung finden. Bekanntlich ändert sich bei fedent schwereren KrankheitS» zustand der Stoffwechsel insoferne, als ein stärkerer Abbau von den eigenen Körperbestandteilen eintritt, Ersatz aber infolge der verminderten Absonderung der Verdauungssäfte nicht stattfindet. ES entsteht daher leicht Entkräftigung und Abmagerung des Kranken. Diesem Zustande muh bei einem länger dauernden Leiden frühzeitig erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Meist ist aber besonderbei vorübergehenden akuten Erkrankungen das Gegenteil der Fall. Die Pflegepersonen bedrängen den Kranken, dessen Appetit vollständig darniederliegt, der ein großes Ruhebedürfnis zeigt und am liebsten die Zeit verschläft, mit der Verabreichung immer neuer Nahrungsmittel, die -er Patient stets voll Ekel zurückweist. Man tut daher am besten und kommt dem Willen des Kranken am nächsten, bei fieberhaften Krankheiten zunächst auf die Wünsche des Patienten einzugehen. Nur selten bewegen sich die Forderungen in falscher Richtung. Der Kranke will vor allem das gesteigerte Durstgefühl befriedigen — und dem soll ruhig nachgegeben werden. ES ist unnütze Quälerei, kranken Kindern oder Erwachsenen daS Trinken von reinem kalten Wasser zu verbieten. Sie ziehen dieses Getränk der immer wieder angebotenen, aber stets -urückgewiesenen Milch -i.***# ln ■——»inmy ir rin -~^ri -rmirmtiri - ~~‘n z. 4 -Lesterreich 1:1 (1:1). Wenig £e;üiUae-,it>e Leistungen. - Schichte' T'üel der Sstcrreichischen Angriffe nach der Pauk«. - Tie Heimisch«« aus eine!» V'fn-ete stos! erfolgreich. — Das Naturburschcntum der Schweden kann über ihre Mangel nicht hinwegtiiuschen. 48.000 Zuschauer. Schiedsrichter Simmeringer Platz. Slawik (Frankreich). Schweden: Lmbberg; Alfredson, Krook; Hanson, Friberg, Sundberg; Lindlvift, Paulson, Malm, B. Carlson, Kock. Oesterreich: Saft; Rainer, Tandler; Fried, Reiterer, Nietsch; Cutti, Danis, Horvath, Wieser, Wessely. Die Schweden haben gestern ein ehrenvolles Resultat erzielt, das erst so richtig gewertet we.-^en kann, we.m nwn berücksichtigt, daß man Wien als die Hochburg des europäischen Fußballsportes bezeichnet, und daß wir durch reine Bernsswieler vertreten waren. Trotz dieses ehrenvollen Ergebnisses haben uns die Schweden enttäuscht. Wir waren von ver verhältnismäßig niedrigen Klasse der Nordländer um so mehr überrascht, als sie bei der Pariser Olympiade den dritten Platz besetzten. Nur ein Mannschaftsteil der Gäste dürfte auch den verwöhntesten Ansprüchen gerecht worden sein, und das war die Verteidigung. Alles übrige war wohl flink in den Be-- wegnngen und sehr rasch, das technische und taktische Rüstzeug, also das, was die höhere Fußballkultur ausmacht, war höchst mangelhaft. Die Leistung unserer Mannschaft ist bei Berücksichtigung der oben geschilderten Fähigkeiten der Gegner durch das Reariff nach der Pause vollständig um, ko daß die schwedischen Verteidiger keine schwere Arbeit hatten. Die Hauptschuld an Amtlicher Fragekaffen. Jago. StekelS oder Mantegazas Bücher werden die nötige Aufklärung bringen. — Karl B. Die Achseldrusen« Abszesse gehen oft von unscheinbaren Verletzungen an der tand ans. Sie sind ein Zeichen der Infektion der Blutbahn. wrme Umschläge, durch Arzt öffnen lassen. — Angst. Diese Blasen treten nach bestimmten Handlungen auf, sie sind harmloser Natur, doch ist Beobachtung wegen möglicher Mischinfcktion notwendig. — Frankel. Wenn die Halsentzündungen infolge vergrößerter Gaumenmandeln häufig auftreten, wäre die operative Entfernung derselben zu empfehlen. Leichter, schmerzloser Eingriff. — Alopecie. Die kreisrunde, haarlose Stelle am Kopf soll mit Quarzlicht bestrahlt werden. Meist guter Erfolg. — Rachitis. Vorbeugende Bestrahlung mit künstlicher Höhensonne ist ein gutes Schutzmittel.gegen die englische Krankheit. manche schöne Aktion, ober schon in dieser Zeit zeigte es sich, daß er viel zu wenig Durchschlagskraft besaß. Das Spiel hatte bereits in den erster: 25 Minuten gewonnen werden müssen. Wir verschließen uns nicht der Erkenntnis, daß unsere Stürmer- Pech hatten, dies ist aber noch immer für das ganz unvernünftige Spiel nach Seitenwechsel keine Entschuldig-'.ng. An der heillosen Verwirrung in unserer Stnrmtruppe trugen vor allem Dieser und Cutti die Schuld. Erllercm mißlangen ewige Kunststücke, was ihn anscheinend um die gute Laune brachte. Die Folge davon war, daß er lustlos und vor allem sehr ungenau spielte. Cutti wieder hielt nicht Platz, er trieb sich nach Seitenwechsel immer in der Mitte herum, verstellte dadurch j Davis den Weg und bewirkte, daß sich Freund und Feind vordem gegnerischen Tor massierten. Bei zwei Gefahr b.ingeuocn Situationen, die von Wcsjely vorbereitet wurden, war Cutti dann nicht am Pwtz. Die Deckung und Vertffdwmm der Ocs'erreicher hielten, obwohl Nietsch versagte, n>ei-o cu» man erwartete. Die Schweden halten eine hervorragende Verteidigung. Der Tormann Lindberg bekam nicht viel zu tun, er meisterte aber die Bül'e absolut stilvoll. Beide Verteidiger spielten fehlerfrei. Stoßkraft Placierungsvennögen. Schnelligkeit stempelten sie zu Backhoher Klasse. Die Deckung war schon weit schwächer. ~ aas Der sultat zur Genüge gekennzeichnet. Sie zeigte wohl das weitaus vor. Die Verbesserung des Geschmackes durch Zusatz von etwas befere technische^ und laktische^ Spiel, doch „schmißt der An- Sodawasser, Zucker, Fruchtsaft, Zitrone oder leichten Wein " J ". ist erlaubt. Ueberhaupt ist die Zufuhr von Flüsiigkeiten im allgemeinen — falls nicht besondere Gegenanzeichen vorliegen — vorteilhaft, auch Kaffee und Tee ist erschöpften Kranken erwünscht. Wenn schon dem Gesunden häufige Abwechflung in Speise und Trank not tut — einen großen Teil der Schuld an der üblichen Appetitlosigkeit der Menschen trägt die mangelnde Abwechslung im täglichen Speisezettel der Küche —, umso mehr ist eine abwechslungsreiche Kost für den Kranken notwendig. Neben Fleischsuppe, gelatiuehaltigen Speisen (mit Kalbsfüßen zubereitete Kalbsbrühe) verwende man alle Arten von Schleimsuppen (aus Gerste. Reis, Gries, Zwieback) und meide außer Salz jedes Gewürz und Fett. Bei Besserung der Magenverdauung kommen Ei-, Milch- oder Weincreme, leichte Mehlspeisen (Auflauf, Cakes), Geflügel, im eigenen Saft, nicht in Fett gebratenes Fleisch, Gemüsepüree, Kartoffelbrei und Kompott > in Betracht. * Einen großen Fehler machen Pflegepersonen oft darin, daß sie dem Kranken bestimmte Speisen Vorschlägen oder ihn zu Vorschlägen aussordern. Der Kranke wird dann meist unwillig und lehnt jede Nahrung ab. Eine gute Pflegerin soll erraten, was der Patient wünscht, und ihn mit der Vorgesetzten Speise überraschen, die dann seltener abgelehnt wird. Neben der entsprechend guten Zubereitung der Kost soll der Zeitpunkt der Verabreichung gut gewählt sein. Diese soll zu Zeiten der Schmerzfreiheit, nach dem Erwachen, erfolgen, und Rücksicht auf Schlafbedürfnis und gereichte Arzneimittel nehmen. Ueber die Häufigkeit der Mahlzeiten kann man keine bestimmten Vorschriften machen, sondern der Arzt wird die Mahlzeiten nach der jeweiligen Krankheit regeln. Einmal sind größere Pausen erwünscht, ein anderesmal soll man stündlich oder löffelweise verabreichen. Den Appetit des Kranken beeinflußt auch die Art der Verabreichung der Nahrung. Peinlichste Reinlichkeit des Geschirres, der Gläser ist geboten,, weil der empfindsame Kranke leicht Mißfallen findet und Esel bekommt. Daher sollen anch die Speisen nicht in der Nahe de8 Kranken stehen, weil ihr Anblick und Geruch oft Widerwillen erregt. Selbstverständlich wird die beste Art der Kranken« ernährung allein dem Patienten nichts nützen, wenn die anderen Bedingungen, die für ein Gesundwerhen notwendig sind, nicht zur Verfügung stehen. Zu diesen günstigen Bedingungen gehören ein entsprechend reines, geräumiges, ruhiges Krankenzimmer mit. guter Luft und entsprechender Wärme, gute Körperpflege, Schonung der Kräfte des Kran« ken und eine heitere, verständnisvolle Umgebung. Bei vielen Krankheiten kommt es nicht so sehr auf die sachgemäße Behandlung durch einen tüchtigen Arzt, als auf die Pflege des Kranken an, die allein die Genesung zu verbürgen vermag. Krankenpflege erfordert Geduld, Verständnis, sorgsame Uebung, liebevoller Eingehen auf die Wünsche des Kranken und bisweilen ein bißchen Strenge, alles Ansprüche, die an eine gute Pflege gestellt werden müssen. zu leisten, so daß man über ihn kein abschließendes Urteil nennen kann. Schiedsrichter Slawik war der beste Mann auf dem Felde. In ihm lernte man einen ruhigen, überaus regelfesten Unparteiischen erkennen, der seine Entscheidungen mit großer Sicherheit und Schnelligkeit fällte. Die Oesterreicher gewinnen das Los und eröffnen den Kampf mit Sonne und Wind im R ü ck e n. Tre Cck-weden haben dafür den Abstoß, verlieren aber den Ball sofort und Cutti saust auch schon die Sellentins entlang. Seine hohe Flanke gelangt zu Wieser, dieser legt Wess.ly vor, aber der Rapid-Mann versohlt den Ball und gibt so Hanson Gelege. H-eit;um Eingreifen. Ein Freistoß Wreserst verfehlt ganz knapp das Ziel. Ein rascher Vorstoß Luntzquiitendet bei Tandler, der we.te Befreinngsstoß kommt zu Wieser. ver Wessely ans die Reise schickt, doch, findet, der Flügelsrürmer in Alfredson seinen Meister. Die Wiener sind nun cm besten Schwung. Hor.-ath arbeitet für drei, was sich auch als nötig erweist, da sich die Berbindnttgsstürmer schon jetzt als schwache Punkte der Mannschaft erweisen. Am erfolgreichsten ist zu dieser Zeit Cutti, der in unaillhörlich-en Vorstößen den Ball immer wieder vonb ringt .unid seine unmilwbbaren Gegner LunÄbevg und ziroog g.a.t itueriuitjt. Seime zai).reichen Flaukenbälle inden jedoch'nicht die entsprechende Berwertuivg, da die Innenstürmer, anstatt Jot schießen, immer noch einen Gegner überspiele:: wollen. Gelegentliche Durchbrüche Malms und PaalsonZ iverdeu von Tandler effektvoll abgewehrt. Gefährlicher wird eg vor dem Tore der Sck>wedrn, als Danis einen Ball weit vorstößt. Es kommt zu einem Wettlauf zwischen Cutti und Lindberg, den der Torhüter knapp für sich entscheidet. Aus beiden Seiten werden hauptsächlich die rechten Flügelpaare ins Treffen ge- 'chickt. Pau.son tauscht mit einer gespickten Kövperwenduna Nietsch, doch kann Tandler noch rechtzeitig eingreifen. Dann | I .7 --- yj IJ “ ’' v.. ..... , V da b Zuspiel auch mehr BefreiunaSstößen von Verteidigern glichen. Im Angriff erwiesen sich Malm und Paullon als geschickte Einzelspieler, die raun gwi'end zu dribbeln verstanden. Vom linken Flügel Kock sah man einige gute Flanken, überdies zeigte er einige schnelle Laufe. Tanift wären aber auch schon alle Vorzüge des schwedischen Angriffes erschöpft. Von gutem Zusammenspiel sab man herzlich wenig, außerdem war von irgendwelchem Raffinement in der Gefechtsführung nichts zu bemerken. Hervorznheben wäre nur das verhältnismäßig gute Kopfspiel der ganzen Mannschaft. Tie Oesterreichrr wiesen kein einheitliches Gefüge aus. Der Angriff f' leite eigentlich. nur vor der Pause eine beachtenswerte Rolle. In dieser Zeit trat aber seine mangelnde Durchschlagskraft zutage. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß zahlreiche Torgelegenheiten durch Pech, dann wieder durch Uuge;chiülichleit nicht ausgenützt werden konnten. Der beste Mann war Wesiclv. Cutti hiuaegen Mene vor der Panse gut, nach Seitenwechsel aber unter'jeder Kritik. Danis besitzt für einen so schweren' Kampf zu wenig Harte. Horvath war wohl fleißig, er hatte anch in Einzelgefechten so manchen schönen Erfolg, seine geringe Größe und fern geringes Körpergewicht lassen ihn aber zum 'Mittelstürmer ungeeignet erscheinen. Wieser war nicht bei Laune, und das sogt alles. In der Deckung sah man keine vollwertige Leistung. Fr:ed war bestimmt der beste Läufer. Die Art und Weite, wie er^den Angriff unterstützte, Gegner an sich zog und die Vordermänner freispielte, war mustergültig. Er braing aber den Fehler, semen Hintermann Rainer dre Abwehrarbelt allein besorgen zu lassen. Daß Reiterer talentiert ist, bewies er nach der Panse. Vor Seitenwechsel hingegen gingen die schwedi'chen Sturmer aber über ihn hinweg, als ob er nicht auf dem Platze gewesen Ware. Nietsch' hatte einen sehr schwachen Tag. Von den beiden Verteidigern war Remer, der sehr nnan'sfällig spielte, der weitaus sicherere und bessere. Tandler beging meherere grobe Schnitzer. Bei dem einzmen Tor der Schweden konnte man erkennen, daß der Ober-St. Veiler kein großer Taktiker sei. Saft hatte ebenso wie sein Gegenüber wenig Arbeit *5»fiXet*tJba Ouellenstraße 24a. Straßenbahn: 15,6, 67 bis Grstertvlatz Mittwoch den 12. November 1924 (Feiertag) 2 Uhr . MU'irrfcht ft 2 Uhr V 0 r h e rd i e R e s e r v e n. Vorverkauf: Allnkier,X.Laxenburäerftraße£0, Hertha, Onellenstraße 24a, Hak»ab, II. SchisfamtScicsse 15 «nm» HKSSJVBAfl rsgimgslos auf ih-ven Mätzen, di-e Zuschauer erheben sich ent. blö'-ten Hauptes. Duräi eine Minute herrscht tiefe Stille über dem eben noch so b-ewegten Platze, e - ache. aber eindrucks""lle Trauerkundgebung, dem Andenken des armen Neidlinger geweiht. Nach dem Ausruf sind die Wiener sofort wieder im Angriis. Eine hübsche Kombination ',m"> ^ie.ec und T uis Storrarh. mit einem Fehlschuß. Wesselly unternimmt einige Vorstöße auf eigene Faust, kann aber mit dem wuch.igen schnellen Alfredion nicht fertig merdeii- En iich in der LI. Minute ist ihm ein Erfolg beschieden: er üoerdriübelt blitzschnell Hanson; diesmal gelingt es lhrn au.-.), um Msredsan Hermn-Mommen, «doch wrckd er von Äichent ,.,‘v "-chritte vor dom Tore foul «lt>ge.ga--.'gei' und zu Fall gebracht. „Elfmeter!" Nach einigem Zög"rn übernimmt Wesjely selbst dt, des Straisteßes und jagt den Ball mü halb- ‘ noch'.' i*n* .ns Ne'-. Öesterveich führt 1:0 Trotzdem der Treffer schon lange „fällig" war, war^die Art, wie er zustande kam, doch recht unpopulär. * Die. Schweden gelangen vom Abstoß an bis in den S'-ra n-. -n' Tandler im letzten Moment Ma>!:n vom Ball. Ein gutes Zusammenspiel bringt Wiefer und -v. p-'r B-?:' >!Nmt m Horvath, doch röprrt der kleine Simmeringer, wie einige Male im Verlaus des Kampfes, auch diesmal so lange mit dem Schuß, bis ihm Kroog dazwifchenflihrt. Nun bringt Lundkvist einen Angriff ins Rollen; feinen hoch zur Mitte gegebenen Ball Ad'-'!t ir> dom K,pi Cavffon vor die Füße, der ohne lange zu überlegen, überraschend schießt. <Lüjt h lt den Ball mit beruhigender Sicherheit. M's sich Sir-nidberg mit dem Wegstoßen des Balles zu lange Zeit läßt, springt Cutti von rückwärts vor den Schweden unv ist auch schon mit dem Leder auf und davon: er gibt flach zu Horvath, der in der Mitte des Feldes' mitgelausen war, doch bevor dieser sich den Ball zunr S-stuß aufgelegt hat, hat Alfredson schon Gelegenheit zu einem feiner weilen Befreiungsstöße gehabt. Ein aussichtsreicher Angriff wird durch Wieser, der off side-steht, unterbrochen. Verein',elte Vorstöße der Schweden werden von -Rainer und Tandler leicht a-bgewehrt. Bei dttm dieser Angriffe trifft Nietsch den Ball so schlecht, daß er ihm über den Kopf nach rückwärts springt, Carlson ist wie der Düitz zur Stelle, doch gcht sein scharfer Schuß knapp daneben. Auch Dan's, der eine Flanke Wesse.YS volley übernimmt, hal nicht mehr Glück. Ein Fchler von Nftsch mnchr Lnn'dguist den Weg znm Tor frei, doch eichet sein Laut im Goa laut. Fried und Rainer'machen mit vereinten Kräften einen raschen Vorstoß Ko>"s unschädlich, der Ball kommt zu Friberg, Saft hüll aber mühvl.os den aus größerer Entfernung abgegebenen Schuß. Die Gäste verlegen nun aus einige Minuten das Spiel in die Felsthälste der Wiener, doch erleichtert Malin, der off side steht, den Heimischen die Abwehr. Horvath überdribbel: rasch einige Gegner und spielt Wessely frei, doch Lindberg is> tmf seinem Posten. Gleich darauf scheint ein Treffer «nvermeidlich. Wessely war mit dem Ball unbehindert bis zur Cornersahne gekommen uird legte ihn Horvath, der allein auf weiter Flur, zehn Schritte vor dem Tor stand,'schußgerecht vor. Der sonst so tüchtige M-ittelstürmer brachte jedoch das Kunststück zustande, den Ball zu verfehlen. Bald daraus blieb Oesterreich nur durch einen glücklichen Zufall vor einem Treffer bewahr:. Mahn legte den Ball weit vor, Bast verließ das Tor und arretierte das Leder, zögerte jedoch so lange m>t dem Ausstoß, daß Mahn und Carlson Zeit fanden, ihn anmgehen. Als S-a-si sich nun dock) vom Ball trennen wellte, schoß er einen der Nngre'^er an, von den: der Ball haarscharf an den Pfosten .vorbeiins Out ging. Die dauernde Be'agerung des Tores der Sch,w:d?n führt zu keinem Erfolg, da die Innenstürmer mit den besten Scknl'.gelegenheiten sehr leichtsinnig umgeh« , . So schoß Wieser zweimal, a's er genügend Zeit hätte, sieb d Ball znr-'cht zu logen, aus der Lust und verfehlte das Zi Wie man aus einfache Art zu einem Treffer