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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-05 · Heft 2053 (5.11.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2053 (5.11.1924)
Date
1924-11-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2053 Men, Mttwo'H Tod der Präsidenten Samuel Horowitz. (Eigendienst'der „Wiener Morgenzeitüng^) Lemberg, 4. Ncvetnber. Vergangene Nacht -ist hier irr ho>henr Alter der Ehrenpräsident der Lemberger Handelsn.nd Göwerbekammer und'gewesene langjährige Präsident der hieisigerr Kultus gemeinde, Samuel Horowitz, gestorben. Dank seinen Fähigkeiten und seinem persönlichen Einfluß spielte er jahrzehntelang eine große Rolle in der jüdischen Oeffentlichkeit. Horowitz war ein besonderen Vertrauensmann des gewesenen Statthalters Kasimir Bad e ni, durch dessen Vermittlung er den österreichischen Adelsstand und in späterer Zeit mchrere Ordensauszeichnungen erhielt. Er galt als Anitovität auf Handels- und industriellem Gebiet und wurde immer wieder zum Präsidenten der Handelskammer gewählt. Bei 'den ersten Wahlen in das österreichische Parlament auf Grund der neuen Wahlordnung kandidierte'er im dritten Lemberger Wahlbezirk und unterlag gegen den sozialdemokratischen Kandidaten He rum nn Dianmnd. Horowitz 'war auch einer der Gründer und erster Präsident der hiesigen B'nai-B'rith- Loge. Große Ueberschwemmungen im Ruhrsebiet. Aus Köln wird uns gemeldet: Infolge des andauernden Steigens des Hochwassers mußten bereits mehrere Stadtteiile von Trier geräumt werden. Das Wasser reicht: dort bis 4n dbe e r st e n S t o Zwerke. Der Verkehr ans der Moseltalbahn mußte eingestellt werden; ebenso ist die Etsendahnlä'nie W eng er oh r—Bernkastel unterbrochen. Sämtliche Straißen in der Nähe von Trier sind überschwemmt. Der Friedhof i st v o l l k o >m m e n i «m Wasser verschwunden. Auch in Cochem kann der Vevkchr nur mit Hilfe von Kähnen ausvechterhalten werden. > Die riesigen Wassevmassen führen zahlreiche Tierkadaver und viel Hausgerät mit sich. In Limb>urg an der Lahn mulßte die untere Stadt teilweise geräumt werden. In Diez stcht das Wasser bereits aus der Höhe des Marktplatzes. Da der starke Regen ijmnver noch andauert, steigt daZ Hochwasser stündlich 5 0 Zentimeter. Hochwasser in England. Aus London wird uns berichtet: Seit einigen Tagen wird aus verschiedenen Teilen Englands Hochwasser gemeldet. Die T h e m s e hat chren. normalen Waffersland uim 1,5 Meter überschritten und in lder Nähe von London die meisten Felder überschwemmt. Zwei Personen sind in den Flinten ertrunken. Auch in.Belgien und in Holland sind weite Gebiete überschwemmt. Dort ha>ben besonders die südlichen Provinzen gelitten, wo der Schade« an Vieh und Ernte sehr bedeutend ist. Bei Maastricht ist die Maas in 48 Stunden «lnr drei Meter gestiegen. Ein venmzlMes Paffagierflugzeug. Danzig, 4. November. Das FluMu g, das den Passagier- Verkehr zwischen M a r i e n b u r g uüd D a n z iig vermittelt, ist heute vormittags verunglückt. Infolge des starken Windes war der Pilot gezwungen, kurz vor Danzig eine Notlandung vorzunehmen. Hierbei überschlug sich das Flugzeug -wnd wurde zertrümmert. Der Pilot und a t £ c b x c i Insa f s c n, zwei Herren imd eine Dam«, wurden getötet. Horthys Fremd. Wie aus Budapest gemeldet wird, hat die Staatsanwaltschaft gegen Iden berüchtigten Mörder Oberleutnant Bibo, einen guten Freund des Reichsverwesers Horthy, das Strafverfahren wagen Raubes emgeleitet. Bibo hat fünf Automobile, die von Detektiven lder Budapefter Staatspolizei beschlagnahmt worden waren, mit vorgehaltenem Revolver den Detektiven waggenommen und sorgeführt. Es ist bekannt, daß Bibo auf den Rat. seines guten Freundes Hort Hy schon vor längerer Zeit die Reise nach Wien und von hier nach der Schweiz auMtreten hat, wo er sich eine kleine Besitzung kaufte. Die Mitteilung der Budapester Polizei wird so ausgesaßt, daß sie es nicht wagt, das'Strafverfahren getzen den berüchtigten Mörder tatsächlich dürchzuführen. Mord in Ungar«/ Ein Egyedi-Fall in Veszprim. Sonin,!a.g mittags hat dar diplomierte Oekouom, Geiza V a c s i seinen Schwiegeirlvialter, den Großgrmndbesitzcir Martin Angelü erschossen/ Aingoli war einer der reichsten Qekanomen im Komiitat Beiszpmm. Geza Baosi hatte, erst vor zwei Jahren die Mopüilvtochtvr Angelis geheiratet. Als Hn dawaus Angeli auf seinem eigenen Gut -cmstellte, wollte Baosi den Weisungen seines Schwiegervaters nicht mchr Folge leisten. Er wollte wirtschaften! und verlangte von dem Schwi-eißieivvader, daß m ihm «in eigenes Gut kaufen solle, was ihm Anigeli aibschluig. Schließlich wollte Angeili den Schwiegersohn überlhaupt nicht mehr!bei sich dulden, da zwischen ihnen iimnner mehr StwAigkeiten ciirtlftaiulbctt. Wiener Morgenzeitung. Ms die Familie Angeli-Bacsi Sonntag bei Tische saß, kam es «nach dem Essen wieder zum Streit. Bacsi borlangbe von dom Schwiegervator, daß er ihm ein besiiinintes Gut laiche. Fragt Baosi ging . indischen zu ihrem neun Monate alten Krude, nur Frau AwgM blich im. Ziium-or. Baosi suchte feinem Schwiegervater aus einier Karle die günstige Lage >de,s gewünschten Gutes zu zeigen. Als sich, diosor nun über die Karte 'beugte, zog Bacsi eine Fromm erp ist ole -und jagte dem Schwiegervater meuchlings eine Kugel durch den Kops, die denselben so'sM t ötete. Erst dom herbeioAenden Hausi^ochoual gÄcvnig es, den rasenden Mann zu üborwältHgen und )er Polizei zu übergeben. Auch Frau Bacsi wurde in Gew äh ri'am genommen, da man chie verdächtigt, von dem beabsichtigten Mord etwas gewußt zu halben. Die Ledenburger Montanakademie gesperrt. Budapest, 4. November. Wie die Blätter aus Oedenburg melden, ist aus Anordnung der Regierung die montanistische Hochschule aus die Dauer'von einem Semester geschlossen worden, da die Hochschüler bis zum dorgeschriebenen Termin die Erklärung, mit der sie sich zur Einhaltung des Disziplinarstatuts verpflichten sollten, ohne Rücksicht darauf, ob jüdische Hörer weiter an der Hochschule verbleiben oder nicht, nicht unterfertigt haben. Auch die bisher trotz des Verhaltens der Studentenschaft noch in Geltung gebliebenen Begünstigungen sind aufgehoben worden. __ Jas Fallissement der Triester Adriatischen Bank. SS Millionen Live unterschlagen. Rom, 4. Noveimber. Nach einem Dvielster Bericht ist bei der Uvteirsnchumig des Fall iss em en t der Adri at ischen Bank i« Triest zutage getveten, daß von den lö Millionen Aktienkapitail kaum zwei Millionen eiugezahlt wwven, daß fünf MiillionenReserven, 1'5 Millionen Staatsgelder für die Einllösung der Kronen und 26 Millionen an Depots und Aktien verschwanden, insgesamt also 63 Millionen unterschlage« wonden seien. Eine Statue de» Königs Loser anfgesnnde». Ms Kairo wird gemeldet, daß bei Ausgrabungen in Sakkara eme lebensgroße Statue des Königs Zoser, des Erbauers der berühmten Stulfenpy ramid e, gchmcken worden ist. Wiener Palöftinapioniere. Sin Abeich bei der Speisinger Kwuzah Awodah. Der Saal war überfüllt von Jünglingen und Mädchen, denen man an der Gesichtsfarlbe, dem Gchäben und der Kleidung ansah, daß sie ihre Zeit nicht hinter Schreibtischen, Lippnmschinen, aus dem Korso und beim Fünfuhotee verbringen. Einer betrat das Podium und sagte ungefähr: „Das vorige Mal luden wir euch, zur Feier uusierer Ernte, um euch von dem za bieten, was wir mit unsere« Armen in Feld und Garten erarbeitet hatten. Das heutige „Erntefest" gilt den Früchten der jüdischen Kultur. Wir bringen euch davon.so viel, als wir. mit eigenen Händen erlangen konnten ans 'dem Born des jüdischen Liedes und Mischer DichtUiNg." * Mehr als zweihundert Wiener jüdische Jünglinge und Mädchen rüsten sich zur Piomeraribeit in Evez Israel. Ausgetvählte Jugend, die böreits eme Bewährnugszeit hinter sich hat und für ge-eignet befunden wurde, an dem herrlichen, aber den Einsatz der ganzen Kraft u>nd volle Hingabe heischenden Aufbauwerk mitzuschaffen. Es sind fast durchaus Intelligenzler, absolvierte Alittelschüler, die sich zu Landwirten, Elektrotechnikern, Buchdmckern, Schlossern, Tischlern ansbilden oder in Ausbildung begriffen sind, und die Mädchen erwerben sich alle Fertigkeiten, welche'für Gartenbau, MeinviehMcht,.Milchwirtschaft, vor allem aber für die Führung des Haushalts einer gemeinsam lobenden und arbeiienden Schar erforderlich sind. Die Spitzengruppe dieser Wiener Palästiuapioniere ist die Speisinger Kwuzah Awodah. Anfangs Jänner übersiedelt sie nach Evez Israel und ihr haben wir diesen unvergeßlichen Abend zu danken. Was sie, die bewußten Dilettanten, ihren Gästen boten, war herzerquickend. Sie sangen Chorlieider, die. man drüben bei der Arbeit singt, sie rezitierten Gedichte, spielten Mische Volksweisen auf ihren Instrumenten; und zwei Mädchen gelang ein symbolischer Tanz so eindrucksvoll, charakteristisch und anmutig, daß er bestimmt von dem anspruchvollsten . Publikum ebenso Dacapo verlangt wüvde> wie man hier, in dem einfachen Dorstadtsaal, durch stürmischen Beifall die Wiederholung erzwang. Eine Szeuensobge, welche die jungen Menschen selbst ersannen, recht plump geraten und gvtviß kein literarisches Meisterwerk, gab tieferen Einblick in die Gedankenwelt der jungen Menschen mtd in ihr Streben nach Erhöhung der jüdischen Gemeinschaft, als es wohl die Persa-ser und Darsteller ahnen. * Frohe Botschaft war dieser Abend ve-n neuen ' wiener jüdischen Jugend, die sich anschickt, auf eigener Scholle ein neues Leben zu erarb,eiten. Ist es nötig, daran zu erinnern, daß das Werk, welches diese Jünglinge und Mädchen nnternchmen, der ganzen Judenschaft dient? Ist es nötig., die Wiener Judenschaft zu mahnen, daß sie freudig und begeistert, wie diese Jugend sich zur Arbeit erzieht, ihr die Arbeitsmöglichkeiten schasse, ihr den Weg nach Crez Jsra>:l bereiten muß? — Wenn die Kwuzah Awodah in einigen Wochen nach Palästina geht, wird sie hoffentlich durch die Fürsorge der Wiener Juden so ausgerüstet sein, wie es ihr heiliges, aber entbehrungsreiches Werk erfordert. O A. 5. N'ovömber 1924 Seite 8 Set Ritualmord der Hakenkrenrler. Das Wiener Tagesorgan der Hakenkrauzler setzt das von ldem Wochenblatt begonnene Werk, den ' Tod des Lehrlings Grüsch zu einer Ritualmordigeschichte auszudch-nen, lustig fort. In diesem Tagesorgan ist'gestern zu lesen gewesen: „. . . Wir gelben zu, daß dieses Gerücht (daß dea Bub' zuerst ritualgemordet und dann den Hunden im Divolipark vorgeworfen worden sei) zunächst etlvas Abenteuerliches an sich hat. Andererseits ist es aber Tatsache, daß jüdische Ritualmovde kein Märchen sind, wie. die vor leimigen Jahrzehnten unter so großem Lbufsehen der gesamten Welt durchgeführten Prozesse Hülsner und Kischinew ergaben. Auch hat der Pvlizei'bericht die rätselhaften Schnittwunden an'der Kehle des armen Grüsch noch nicht aufgeklärt, und daß solche vorhanden waren, ist uns auf unsere Erkundigungen von einwandfreier Seite neuerlich bestätigt worden. Auch ist Ochmär Grüsch vor seiner AufsinduM mehrere Tage äbgäugig gewesen, und einige andere rätselhafte Fälle ^des Verschwindens Jugendlicher, so zum Beispiel der Fall Mazur, geben der Bevölkerung gewiß reichlichen Grund zu allerlei Bennutungen. Wir müssen daher aus das entschiedenste verlangen, daß der Fall Othmar Grüsch von den' Behörden aufs neue aufgsgrifsen und bis in alle Einzelheiten untersucht wird. Wie wir erfahren, hat die nationalsozialistischle Parteileitung bereits Erhebumgen in elgenem Wirkungskreis angestellt, die bisher n o ch nichts >e r.g eben 'haben, woraus sich aus eine Hältlosigkeit des Gerüchtes von einem vorliegenden Ritualverbrechen schließen lassen würde." Liesl man dies genau, so ergibt sich, daß für das angebliche Gerücht (von dem in dein Arbeiliewbezivk Meidling kein Mensch etwas weiß) nicht die geringste Grundlage vorhanden ist. Die rätselhaften Schnittwunden sind , erlogen und der Obduttionslbefund weiß nichts von ihnen. Grüsch ist nicht mchrere Tage, sondern nur einen Tag abgängig gswejen. Uelber den Fall Mazur weiß das Hakenkreuzgelichter so viel wie jeder andere. Die Erhebungen der Nationalsozialisten haben nichts ergeben. Was will also dieses Blatt? Hat es seinen Artikel nur geschrieben, um seine Ignoranz in Pogromdingen zu zeigen und die Stadt Kischmew, in der Plchwe'hundert Juden erschlagen ließ, zu. einem Mann a ila Hülsner zu stempeln? Von geprüften Judenfressern darf nran doch Kenntnis ihrer eigenen Lumpereien erwarten. Kommunisten gegen Hnkenttenzler. Gestern abends fand beim Weigl eine Versammlung der Hakenkveuziler statt, in der ein ehemaliger Angehöriger der Roten Armee, Schmidt, Wer das komuMnistische Regime in Rußland sprach Di« Wiener Kommunisten halt«: in ihrem Parteiblatt ihre Parteigenossen zu einer Gegerrldemmtstvation ansgesorderk. Die Wache hatte durch Bereitistellung eines starken Sicherheitsaufgebotes Borkchrungen getroffen. Die Kommunisten demonstrierten durch lärmende Rufe und Singen der Internationale., Die Wache drängte schließlich die Demonstranten bis zur - Schönbrunner Staldtlbcchnlbrücke. Es kam zu keinen Zwiischensällen. Ser Selbstmord der Sdmnastasten. DaS Hakenkreuz des Turnlehrers. Gestern vornnittags wurde die Leiche des Gymnasiasten Thomas Schwarz, der sich wagen des Ausschlusses ans dem akademischen Gymnasium Las Leben genommen hatte, in aller Stille beigraiben. Der junge Bursche war, wie gemeldet, des-- halb besttaft worden, wett er das bekannte Götz-Zitot unter Beziehmrg auf die Professoren an die Schiultasel geschrieben hatte. Vorher war er mit schwerem Karzer bel«gt worden als Strafe tdasür, weil er den Turnlehrer der Anstalt, der mit einer Hakenkreuzschleife 4m Turnsaal erschienen war, unfgefordert hatte, das Abzeichen abzulegen. : Der Turnlehrer wurde au eine andere Anstalt versetzt. Der Wiener Stadtschulrat hat gestern eine Untersuchung der Angelegenheit: eingelettet, die noch nicht abgeschlossen ist. Es wurde bisher sestgestellt, daß die Dlsziplinarkonserenz über den Schüler während der Zehnuhrpause.abgehalten wurde; daß ferner der. Beschluß auf lokale Ausschließunlg nicht, wie in einigen Zeitungen irrtümlich gemeldet wurde, einstimmig, sondern mit elf gegen sechs Stimmen gefaßt worden ist und daß dieser Beschluß, obwohl er erst der Bestätigung des Stadtschulrates bedurfte, be-dauerlichertveise unmittelbar nach der Konferenz dem Schüler bekanntgege>ben wuvde, wobei ihm der Klassenvorstaud Professor Dr. Gläser den Rat erteilte, sich um Ausnahme an einer anderen Anstalt zu lbewerben und dem Schüler dwbei seine Hilfe m Aussicht stellte. Mufilerstreil und LireltorenverLML. Montag nim 10 Uhr nachts traten die Dioskloren mi'er Vorsitz des Präsidenten Dr. Beer zu oiitov Beratung über den Mu>svk>e>r!strei-k 4m Bürgertheater. juömiiHctt, die bis halb 2 -Uhr früh dauerte. In her -ArrSspvache fam die Uebr-reimstimmung in folgenden Punkten 'zum Aufdruck: . 1. Bis 15. d. haibden sich die Direktoren an das Äkbkommen, das sie mir Bühmuverein und Union der AröeL'vr getroffen Hoden (sechs Pvozewt EchÄhnng), auch gvgenü'bor den Mnsibrvn, die nbrigen.8 seit 15. Oktober diese Erhöhung beziehen. 2. Auch im Falle «der separaten Vechaudlurrg mit der Gruppe der Musiker könnte deusckben nicht mehr als d?n anderen Theateraug.'- stelltien: -ugHaarden werden. . Bon gönrMkschIftlicher Seile dausrirr die Benrühungen fort, die A r b e i t s g c in e i n > ch a s t aller Th eate r a ngest ell t e-n, aus der die AttM-erorganisatiouen bekanntlich anLgrtrelen sind, unter dem Eindruck der Jsoliovung, die die Streikenden jetzt empfindrn m'-rdetcherzustellen. Auto« an? Kredit. Ter französische Ford, Citroen, will sein gewaltiges Programm, das er in Frankreich durchführt, aud; in Oesterreich verwirklichen. Die Vorbedingungen, eilt Abkommen bezüglich der Einfuhr, sind schon getroffen, und nun sollen die Oesterreicher Automobile auf Kredit bekommen. Sie dür- . sen das halbe Auto schuldig bleiben, respektive in sechs

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