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Wiener Morgenzeitung · 1924-11-01 · Heft 2050 (1.11.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2050 (1.11.1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Bette* Wien, ©ftiuWöflj p-DODBLE'RAGLäN—, I lallte Fasson K GSO.ooo 1 I Hilmicli Weinberser« I. Singers!« 6 8 1 Brstklasslge MassabfieSlung lnH GRÖSSTE AUSWAHL - BILLIGSTE PREISE Morgen Sonntag. 1. Nezirkr 10 Uhr vorlntttags, Olvmpiä. 1. Bez., Rot« gaffe. Redner r Dr. Ticho, Dr. Ornstein, Geineinberat Dr. Leo-. pov> Plaschkes, Dr. Josef Löwenherz. 2. Bezirk: 10 Uhr voMittagS, Augartenkino, 2. Bezirk, Untere Augartenstraße 28. Redner: Dr. Friedmann, Kommerzialrat Reif, Kommerzialrat Markus, Direktor Boxenbanm. Prater: 10 Uhr vormittags, Cafä Venedig /ehemals Winkler), 2. Bez., Stuwerstraße 1. Redner: Lberüaurat Ingenieur Stricker, Börserat Glück, Dr. Dohan, Dr. Löwenherz, Gemeinderat Dr. Plaschkes. 4./K. B e z i r k: 10 Uhr vormittags, Terraffen-Caf6, 8. Bezirk. Margaretenplatz. Redner r Dr. Waldmann, Alexius Salzer, Hofrat Herzka, Aaron Schwertiinger. 9. Bezirk: 10 Uhr vormittags, Heimat-Kino, 9. Bezirk, Porzellangaffe. Redner r Univerfitätsprofeffor Dr. Pick, Baurat Kenchler, Dr. Destder Friedmann, Oberbaurat Ina. Stricker. 19. B e z i r k r 8 Uhr abends, Kasino Zögernitz, Döblinger Hauptstraße. Redner: Dr. Ornstein, Eduard Rechnitzer, Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Dr. Josef Löwenherz. . * ErklSrung. Bo« den unten ^efertnßtcn Angestellten der Kulstusgememde erhalten wir d:e folgende Zuschrift: Unrer der Angabe, namens der Angestelltenschaft varzugehen, halben einige Angestellte der Kulltusgemeinde. ohne unS z » befragen uiü) ohne von uns ermächtigt z« sein, anläßlich der bevorstehenden Wahlen in den Knltusvovstand ein Wahlkomitee unter dom Titol „WaWereinigung fiur soziale Tätigkeit" gebildet und in einer Reihe von Druckschriften de«: aoaenwävtig im Amt befindlichen Kultusvovstand m schärfster Werse angegriffen. . Die Unterzeichneten Pellen fest, daß sie diesem Treiben vollständig fernestehen und keineswegs ihr Einverständnis hiezu erteilt haben. Wler Emil, Dr., 1. Sekretor Autscherl Josef Apter Moritz Buxbamn Ignaz Chajes Saul Deutsch Jakob Etzels Lina Ehrenthal Ignaz Elsner JakÄ B Zallel er Leopold er Bela, Mrsovger Fischer Gustav schmaun Abraham -Wilhelm Gmdo, 1 Sekretär Leo Gartenberg Hermann Ginsberg Sali GMSner Rosa Goldberger Rosa Goldman«, Hasrat, Dr. Gottdenker I. Haber Erna Hannak Friederike Hecht Oskar Holzer Heinrich, Sekr.-Stellv. Kalman Leopold Kaufmann M. B.» Oberkantor Kerpel Ella Kollmaun Isidor, Liquidator Kohn Adolf Kohn.Ella Kraus Rudolf Krausz Jakob Lemberger Salo Leuchter Bertha Lichtenstern Alftck» Lowensoh» Jfioor Mannheimer Thea Matyas Matthias, Oberkantor Mautner Oskar, Amtsleiter Meißner Alfred, Sekr.-St-cllv. Müller E.> Dr., Müller Rudolf Neubauer Liesl Petersslka Josef, Rechnungs- Direktor Pick Gertrud Popper A., Materrälverwailter Popper Josef, Perwalter deS Ders ovgungsiha nfis. Reichuer Abraham Rosevfeld Julius, Amtsleiter Roseuthal Hedwig Roseufew Klara Schäfer Leopold, AmtÄerter Schemerer Fina Schick Hugo Schnabel Eduard Schön Gabriel Schramm Josef ' Schüller Martha Schnsterman» Heinrich Schwertfinger Aaron Schwager Max Silberstein Han- Singer Erna Spitzer I. Sprecher Mila Stern Leopold, Dr.. Sekretär Taglicht Edith Tichy Albert Ultmann H. Wachstein Bernhard, Dr., Weinberg L., Direktor Weinstein Siegmund Weiß Hugo, Verwalter deS Spitals Weiß Lisl Winter Berisch BMwthekar Wosner H. Zauderer Klara Ausschluß aus der Zionistischen Organisation. Das Zionistische Landeskomitee teilt mit r Da, einige organisierte Zionisten im jetzigen Wahlkampf einen schweren Disziplknarbruch begingen, sah sich daS Parteigericht der Zionistischen Landesorganisation gezwungen, gegen diese Mitglieder der Organisation eine Anklage zu erheben. Auf Grund einer durchgesührten Vechandlung hat das Parteigericht ein Urteil -e- - Mt, wonach die He rte n D r. E d w i« Bader, L i st e u f Ü h r e r der W ah lv er ei n i gu n g für soziale Tätigkeit der KultuSgeMeinde, «ndterKandidat derselbenListe Do kt o r Benjamin Doll sowie Herr Meschulem Scharf st ein, Listenführ er der Wählergruppe Achbuth Jisrael, und Herr Jakob Helsczer, Mitglied dieferWähl'ergr üppe, aus der Zionistischen Organisation äusgeschlosseritvnrden. . DieGenanntensind schuldig, d en Di8ziplinbruch dadurch b e g a n g e n z u h,ab e n, daß sie alo r g a niste r t e Z io n ist en a uf einer Liste kandidieren, L e z i e h u n g 8 w e i s e fisinterstützen, die sich die Bekämpfung . ihrer Parteigenossen zum Ziele gesetzt Hat, daß sie als Wahl! eit er unbKand i d at e n d en G e g n e r n d er Z i o n i st i s ch e n O rganisation znr Dur'ch'st isüng der gegneri- . schon Liste zu verhelfen suchen. Hierdurch haben sie ihre Mitgliedschaft zur Zio* nistischenOrganisationverwirktundwer- ' den au» demselben ausgeschloss e n. __Wiener Morgenzettuus. _ ein Ehlllsfpeare-Mannslript entöpf Die „Deutsche L-it-erUltu^-eituing" giiht in ihrem letzten Heft von einer wichtigen ShykespeaM-GntdechM. Kuindtz; es handelt sich um 4>r«.i SettenbramMscher SiMenin denen chicht nur Shakespeares Au.torfchaft, sondern.-such angeblich fiine Hain-tzschÄft sestFesiM rbuvde. Unüer den Schätzen des Britischen Vdus-suittts ,%t London befindet sich die HMchviift eines «lten enßlischm Schauspiels, dem das Schicksal des Thomas Morus, des KaittFlers Hemrichs dos Achten und BevfassM der „Utopia"-- zum Gege-enstund dient. Di-oses anonyme Stück sÄbst ist aus dem schwierigen, offensichtlich von verfchiodenen Händen herrührenden Manuifivipt beveiÄ 1844 -veröffentlicht worden; seit 1871 aber be^rHnet die Behaup- Ämg, daiß sechs Szenen darwus, die bfc Maruurlchen dos Jahres 1517, ,/the ill Mah-dah"^ behauidM, vom Shakespeare v-erfaßt und eiHenhänd.'rg ge. schrieben seien. Die vorletzte Etappe in dieser sich Wer Jaihirzehnte hinAieheniden Ln-tdechuingsgeschichte wurde vM eiwer Uniersuchnnz des SchriftcharaAers der Szenen durch Sir Edward Ma-mde Thompson er-voicht, die mit peinlicher Sovglfalt. die ÜaboHsuWUtz hökgtze, daß es -sich hiev um sin Autögraph Shakespeares handle. Die Zeit, in der diese Publikatiou erschien, Ende 1916, wcvr wohl die Ursache, daß auch diese Ackdvi-t nicht über M engsten o'mheimirschen FaDveise hinaus gelangt ist. So allein war es möglich, daß die Entdeckung fitzt als eine völlig neue -hervovtreten konnte. Fünf. Geilehrte von Rang halben durch hanidschviftliche Vergleiche festgesteW, daß die 147 Heilen dramatischer Szenen, um -die es sich in dem Morus-Dwma han-dslt, tm Schriftcharaiktsr sine irbevrafchende Aahnlichlleit mit den sechs bekannten» N a m e n> s ir n t erschviften Shakespeares aius den Jahrein 161? bis 1616, den einzige n bisher '«liS sicher . sestgestellte n Shakespeare-Antographe% ' ‘ zeigm. Auch orthographische UebereinskimmunM mit der Orthographie der Shakespeare-Drucke wurden heraWegogen. Zu diesen äußeren Gesichtspunkten treten für die Autorschaft Shalefpeares die inneren, vor allem die ÄusdnuckSwei^, die Bil'devsprache und die Stellung zu den Problemen des Bo-slkes inrd der ReiMion, welche in der Art, -wie sie in diesen ^enen zum Ausdruck, ßommen, starke Shakespeare« sche Züge KÄgten. Wenn die Hhpochöfi, daß hier ein Mannfkmpt von der Hand Shalesipeares voMegt, aujf Richtigkeit beruht, so läge damit die erste'wirklrche Shakespeare-Handschrift vor. ^; Das erste 3eitungsin!erat. Mitte Oktober dieses JahreSsinb es 27S' Jahre geworden, daß das erste Zeitungsinserat ausschließlich zu dem Zwecke erschien, um im nichtredaktwnellen Dell eines Blattes eine reine Privatangelegenheit den Lesern zur Kenntnis zu bringen. Das. erste Inserat war eine Diebstahlsanzeige und erschien im Oktober 1649. tm Londoner Wochenblatt „Jmpartial Jntellegencer". ES war jedoch nicht so einfach, diese erste Anzeige unterzubringen. Der Herausgeber dieses. Blattes Mr. Blackwhite, war gleichzeitig der Redakteur und sogar der Setzer seines Blattes. Eines Tages erschien bei ihm .ein hochgewachsener, eleganter Herr, stellte sich ihm als Sir Borsefiend vor und teilte chm mit: „In der vergangenen Nacht wurden mir zwsi Pferde gestohlen. Ich' möchte nun, daß Sie das in Ihrem Blatte bekanntgeben und hinzufügen, daß ich jedem, der. mich auf die Spur der Pferde und der Diebe.führt, eine entsprechende Belohnung zusichere." Der Redakteur, Herausgeber und Setzer in einer Person betrachtet seinen Gast wie einen, der nicht ganz gescheit ist, und meint dann mitleidsvoll lächelnd: „Mein lieber Herr! Solche, Dinge pflegt man nicht im Blatt bekanntzugeben. Mir registrieren bloß die Reden von Monarchen, Ministern und Kirchenfürsterr oder wemt ein Erdbeben zehntausend Menschenleben vernichtet hat, ober höchstens noch, wenn,ein altes Weib einen Frosch geschluckt hat." „Sie wollen also.in Ihrem Platte nicht anzAgen, baß man mir die zwei Pferde gestohlen hat?" Mr. Blackwhite antwortete fest und entschieden, daß 'ä unter keinen Umstätchen die Diebstahlsanzeige veröffentlichen werde. Sic Borsefiend legt hierauf fünf Schilling auf den Redaktionstisch und fügt hinzu: „Mein Herr, ich verlange von Ihnen nicht, daß Sie das, worum ich Sie bitte, umsonst schreiben. Nehmen Sie dieses Geld für Ihre Mühe." Mr. Blackwhite reißt die Augen auf Md ist allster sich vor Staunen darüber, daß ihm für etwas, was in .der Zeitung erscheinen soll, Geld angeboten werde. So etwas .stand beispiellos da. Er erbat sich eine 48stündige Bedenk» . zeit und als Sir Borsefiend wieder'kam, entschied er sich, die Annonce für fünf Schilling aufznnehmen. Am nächsten 'Samstag erschien auch tatsächlich'auf der letzten Seite des „Jmpartial Jntellegencer" das' folgende Inserat: „Mir wurden zwei Pferde gestohlen.' Wer mich aüf ihre SpM -führt, erhülr von'mir eine entsprechende Belohnung. Siv Worsesiend. (Genarle Adresse.) - - Die Annonce erregte riesiges Aussehen. Selbst die stein- - reichen Lords betrachteten es als' e'iu'en^ Sport, sich um die ausgesetzte Belohnung'an den Recherchen'zn beteiligen.^ ES ' waren kaum' zwei Tage vergangen und Sir Borsefiend war ' wieder im Besitz der zwei Pferde, die ihm entführt worden waren. Von dieser Zeit an wurde der „Jmpartial Jntelle- - gencer" mit Inseraten überhäuft t R'ovember 1924 Kr. E ... .1 - vtki, FEINSTER ÄU8KUHRUNQ BILLIGST B£l Rqq: 1-T1J »ld M hMe StM UM .. Dnvck) den Sieg 'der WahcvbiM ist MM», die heilige Stadt des' Islam, - wieder in t«n MrMpumkt des - dolit-ischen JntsresseS gerückt; 'daher idü^föe die SchWevwnig, wslche /Manchester Guewdian" von dieser Sta>dt enUlvirst, von Interesse. fiin: . - . . ' . - ^' Nach Vevlcmif von 102 Jaihven haben die Wahahiten wkderlvm.MEa besetzt. Im Jahre 1802 reiniK Jbn Saoud mit sanatischvm Eifer die heNgo Stadt' des J-ssams, und che fünif Jahre Vevflosfin, brach er über Joddch rlNd 'Medina' herein. Um 1810 war ein Wahäbitercheer ans dem Jninew,. Arabiens awsigetancht, plündevte das Land, das jetzt TranSjorÄanien heißt und dvang bis an -die Tore von DamaMrs -vor: Wird sich -dfi Gsf-chi-chte svwei-t wrÄficholien? ' - . . ' -- . Den'ersten Anstoß-zu dieser evstannlichrn Büweign.wg gab M-chamimed Jbn.' Abd-al-Wahab, geboren im Jahve 1696 in Ayane in Nejd. Nachdem er Basra und DamäMs.besucht hatte, kehrte er mit dem- Entschluß zurück, amen Püri-taimschen Kreug« zug zu predigen. .Er pvedbgtie alleinige Derchruing .Gottes '-und gänzliche Preisgabe des Jchs, und dies ist auch noch,-wenigstens in der Theorie; die Fordovlvng seiner heutigen AnhLn,gon Sein Erfolg war ungeheuer und bevor ein -Jahrhundert Ver-Mg war Avabien durch das Schwevt deS Hauifes Saoud -seiner Hehre u-nterwovfin. Mbid ol-Aziz J>bn Saoud ist der heutige Apostel seiner Lehre. Die kosmopolitische. Stadt. Me-Ka, die Hauptstadt deS JAamS, liagt in' einem tisfeN, engen Tale, etwa füMig Meifin von der ü-nyomMichen fanatischen HcufinstM Jeddcch, die den Offizieren' der Rvteü-Meer- Motte während des Kvioges so von Harzen verhaßt War.'.Die hellrge Stadt hat sich seit der "Zeit, als -sie Burton und andere Eunopä-er^ die in neuerer Z»eit die,Mallfahvt" machtmr, besuchten,^ weniig verändovt^ Die Große Moschee' des Propheten» die die Kaalba enthält, Regt in' dem niodoven Stadtteil, und ihr großer Hof und' ihre SÄrtlonhÄlerr durchbrochen dio-Wni« der Straßen, die parallel mit den das TÄ erwschlietzvnden Bsvg- Veiten lausen. Die Hauptstraßen sind im allgsmlMen M/da sie lbrM iund reinlich sind. Die Häuser sind ganz aus Stein gebaut, manche drei bis vier Stöchwevk« hoch, 'acht fostep Mamnn, .großen. Fenstvm.«md.malenffchen^^'D^ . Eine Anzahl Basar« erinnert durch vie Form Hrer Dächer-, an .-Damast küS. Die Men find gut. . - , '' Was ekwm an M>eÄa beim ersten AEick am meisten auffällig ist daS glivichfövmige Aussehen der Häuser. Es hat den Anschein, als' ob vinos über daS'andere ' gebaut Sväre, was dahse kommt, daß neue'Häuser fortwährend mvf den Uebervesten der alten orvichtot werden. Da der mvtere -Teil von MeKa in den sÄtenen Fällen, wo es' regm-t, üibevschwommt wird sdie Moschee liegt einige Fuß t-isfir <M der MeeDeSsPietzvl), so zeigt sich das Bestvelben, die-Häuser so hoch wie mögbich die Bergabhänge himmsKuibaiuen. AuS diesem Gnunde bietet die Stadt «inen so sebtßamen Anblick. . Die Wallfahrte«. Wie OAnd und 'Cambridge, von den Unidorsttäten ab» hängen, so hangt M«M von den Wallfahrten ob. Eine ansgedehavte WvribsW'igsovt gibt «S nicht, aber die 'Ginwohner verdienen viel Gelh als - Zimwerdevmieter, als Fvemdeniführer Und <M Twuporteure. Fmchte und Gemüse Dommen don Dailf, Reis un? ausländische Pvoduikte von Jeddah. Gsflügel ist sehr billig und Hammelfleisch, Milch und Butter gibt es->k« Menge. Die einheimische Bevölkemn>g beträgt 70.000, während die Wallfahrten jährlich SM.V00 Besucher in die Stadt bringen, In mancher Hinsicht leffrt man in MdeiKa nicht schlecht. DaS Klima ist heiß, aber nicht Mgesund. An öffentlichen Gebäuden sstch zu verzeichnen die R-agi-ovuiugSämter,. Bäder» ein Krankenhaus, Hospize für arme Pilger und eine ÄfieMche Billlothel. Mt Jeddcch -Md Taff hat man telegraMche Verbindung. Alle-vdmgS brechen manchmal Krankheiten auS» be« sonders Cholera und Pest, doch hat mau. die schlechten. Seiten diesar heiülgen Stadt vieGach ülbertvieben, denn tm allgsmeineü leibt man dort ganz gü^ besMdvvs wen« die Saison vorbei At. Ae «eNWiftseder. Welches Schreibgerät haben die alten EhaldäeL benützt, um die schmalen, klemen Dreiecke ihrer Keilschrift aus hen Stövn zu schreiben? lieber -diese Frage haben sich die Gelehrten 6en Kopf zerbrochen, ohne das Rätsel lösen gu können, da es ihnen bisher nicht gelungen war, eine Spur dieses Schreibzeuges zu entdecken. Jetzt hat Dr. Langd on, der Führer der jetzt in Kisch tätigen FovschungKeMpediticm, das Glück gehabt, das Jnstmment gu finden. Es besteht aus einem goldenen Schaff von.etwa 12 Zentimeter Länge, der an den beiden Endpunkten in ein scharf geschnittenes Dreieck ausläuft. Dm der praktischen Verweudbavöeit dieses Jnstt^ konnte sich Dr. Langdon sofort Merzengen; es gelang ihm ohne jede Borbereitung, rnidhel-oS Schrfftzeichen in den Don einzuzsichnen. Der seltene Griffel, der se-imsgl-eichen nicht in der Welt hat, wnrde 86 Kilometer von Nipo entfernt an einer Stelle üusgvfundsn, auf der nach den Hisiorikm-n früher das alte Jfina stand, jene große chaldäische Stadl, die im Jahre 3200 von der heute üblichen 'Zeitrechnung .längere Zeit könWche Besi- Mtz war.

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