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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-28 · Heft 2046 (28.10.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2046 (28.10.1924)
Date
1924-10-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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WtteIK HntN>tM»«g,"/' üuM echcht'ert das Memoranidum - an M M-m rn-M-eM^<qrfdie Zio«Di's<he.,.QvKy «ffatiou während tzeS AnfcmgSsta'd'mmß, der Probezert, gestoßen ist und stellt fest, daß das Stadium des Exberl- -MentterenS dem Ende entgegen geht. ES sttch jetzt Un-eichen Vorhanden, daß Palästina wieder in eine - Periode davernder «ch vielseitiger Gtattoiähutg Mzutveten im Begriffe ist. Di« Zionistische Organisation'!H sich deffrn bewußt, daß ffe nur Schrrt t f ü r Sch ritt »vmüpärts fchveiten kqnn, sie selbst glaubt aber, , daß jetzt die HAutt hewMaht, da eine gewisse Beschleunigung des Tempos t8dMMWem8ß erwartet werden sann. Alles, was sie vev- Klangt, P, daß das Land sich entwickelt und die Arbeit an- Wngk, Früchte zu tragen; daß ihr die Freiheit WÜaffen wird, auch weiterhin in dollster Ausnützung ihrer MkfSksvellen den wirtschaftlichen Aufbau Palästinas und jwt Errichtung des Mischen Natwrralheims durchyuführen. Wie Zionistische Organisation vertrant darauf, daß fie m her EvWung ihrer hohen und verantwortungsvollen Aufauf das fernere Wohlwollen. sowohl der Mandant arm acht, der fie bei dieser Gelegenheit ihren Tribut her AMmg zollen will, als auch auf das Wohlwollen jener Ärmamn und liberalen Kräfte der ganzen Welt, die Ähren 'höchsten Ausdruck.-im Bülterb u n d finden, rechnen kann. Me Hrvdevt Garrmel -er Mussolini und Kar:- dinal Gaspari. S&A.) Sir Hetbert Sam«el ''dys qm20. Oktober auf dem Wrge wch Genf in Rom W. Er hatte dort eine Unterredung mit dem MinisterlmSflbeDen MrrHolisti sowie mit Kardinal Gaspari, de« StoatSsekrebär des Vatikans. Die katholische Presse hüst «st, daß hie Unterredung Sir Herberts mit Kardinal HaSPari höchst freu.ndscha ftlich verlauftn fei und daß hie Versicherungen, di« Sir Herbert Sanmel w bezug Mftdte ktvchoKschen AntemW n Paläsßna gsbett konnte, --» britische vericht öfter PsIWina. ‘ Fu der Dienstagsitzung der MandatSkommiffiöu wirh dev amtliche Bericht der bri 1 is chen R«gi«ruug Wer di« Per Wallung von Pal8pi«g h«rat«u werde». Mar MM Mer das Srmvjew-DWM^ m Komblstt MSMDie> WeiWartei. — Lie merkwürdige Rolle des a London, 27. Oftober. Hn feiner mit großer Span Myarteten Rede in Cardiff gab Mae Donald t & itb . . , . ... . W MiernatioMl«,'S(imow^MuS-1 iW MahM Wen, sagte'Mae Donald,! mi^Hnem i evW ^MniiMelle-Wäre, hegonnetz chch MweyL,. -^Wer MssMU"*'*u.u tue eines ' Wespennestes, Mt 'der^ E n t- HÜllung des ruqMschen KomplottsMMGnde gehen. Der Ministerpräsident gab sodann eine Schilderung der Affäre des Sinowjew-Briefes. Das Foreign Ofsie« hatte den Brief am 10. Oktober erhalten, Mae WMMftMMtze. erst E'WAHW^''HKW^UMa!w'^ chester Guardiansder^Exist-H? lMSchrHSW et- Myen.... MGteM.dM.' DöLmneni' -noch auf' Me' Uchtheit untersucht wurde, Habe der Pvemiermlinister bereits di« Antwort auSarbeUen Mflen. Dk^e. wuMMn OkwW ^aib-gefaM.- rtf:. -'' - '•$» ,v „Ich hahe H", erklärte Wae DopM>, „ein werv^ qh- "geöudert und den erfteU Entwurf dent" F o r e i g n O f f i c e zurückgefch.ickt,.Ich dachte nun, daß mir das Foreign . Office den Entwurf mit den Beweisen über di« Echtheit des.Briefes zurücksenden „werde. Man hat mir aber die ^ittoDTt nicht mehr zurückgegeben, sondern ste verVWMM^ohue mich verstSnvigeul W/Ä a hwtom-Qboya EWvW Office mb MK kommurl'iHH undMkruMM. AchMn auch überzeugt, daß >.efe ^WerWarMktziM einzigen. WMr'kosten WiM ch -Wrage^^hMch;' ^has v e^mn 'hah»»^ WWt d beweist >daS, daß wir von Schuften mngeben siM Ich kann mich de§!WMogcy;e^'. d'««' A rb e uv-'rp ..----- <rO- (Eigmdienst der „Wiener Morgenzoitung".) »tw.hWv, der - B.r,i M,.S i u y j:e w.s-^-,e u e^r-l i <%., a ls -FEchu yg dAW.un^ '.vM ^HnteMchuW der^^z - geiegenheit durchs ein, von' tz«zr bejdM, Aegt«MMn..' än«!r-' \ bgnnteK Mpa-rteiisches S ch i e d s g.e.,r i ch ^. bo rgefchilaM WH. Die Mote. des SowjettzesandtLN 'wurde.'-Mye-ÄnD>i fofH nach. Dardiff telegrcMevt. In ^offiziellen Kreisen ist man' der Anstcht,^daß das von lder Sowjetr-etz-iLtung vor- Schi e d % ge r i ch ts v e rf ah r e n. . n i cht- Jch beklage mich nicht darüber, weil daS Foreign ' augeuoMmen wHen Md. Burgfriede der deutsche» revuMa- «Men Parteien? (Tigenidienst der „Wiener MorgenzÄtuÄg*.) Berlin, 27. Oktober. Nach einer Meldnrng doS ,Z-Uchr« Mattes" W die rep-ubl-iranifche Partei Deutschlands die Anregung zu Verhandlungen zwischen Z e ntrnm, Demokraten und SozialdeW.o.kraten über rin einheitliches Vorgehen im Wahlkampf gegeben. Sie haben an die bstveffenden Parteien >in simm offitziellen Schreiben die Aufforderung gerichtet, durch Pvoklamierung vims B,urg riedens zwHchen dm drei Parteien und gemeinrsajme Verbindung der Reich s listen die Grundlage für eine repMAanis-che Union zu schaffen. Die r e p -u L l i k-a n i s ch e Partei wiä> jedenfalls in diesem Wahlkamps und in ihren WahbauftufM $i)ias- 'michk Mf' vrn'MivÄ Eingvvifsn, wähl aber auf eine Aufstellung e-igener Kandidatenlisten verzichten. Wie das Blatt - weiter erfährt, -sichen -die VLrlhaMu'Ngen der Parteien rmmittMar bevor. 3« Uhren der Sefalleae». Stahlhelms Krirgstaten. Breslau,' 87. Oktober. <Wo-M.) Nach. Mättermeldamgen. geistern m Brockau, einem Vororte BveLlauS, die Ein« Weihung eines Denkmals für die im Weltkrieg Gefallenen statt. Nchen den HinteMielbeüen hatten sich auch 800 StahlhelMleute zu der Feier ein gefunden. N ach der osiffziellen Feier kam es zwifchen den S t ah l h e l m l e u t« n und den An geihörigen des Reichskanners Schwarz-Rot »Gold zu blutigen Zusammenstößen, bei denen über 2Y Personen verletzt wurden, daoumt-er mehrere ziemlich schwer. Um die arabische ArMast. 3&k Sam- «t hbß pBLstitttttstschen Archer. tzewfoik««, 84. Oktober HF.' T. A.) Det 'Sultan von i§W, Id« Saud^ hat'an ' dm moha mm«dan-ifch^u, Obersten Rat bt dw SjeJe^wittn!gffamdk, m wÄchom es hsitzt, er, Ibn Saud, We'eS ailsfeiine Pflicht an, den Hedfchrs vom Despotismus Könitz -Kusseins tmd dtzr 'KaWjMei^yÄfl!»'-M ibeftsien. TelMmrmr Sautet weiter: Ich bin bsstrekbt, eine- Nn'ioit'd«t:«-vahischa-n Völker Wind Länder yui h«tzvüEm. - " $0m HauS etlcnnl KSMWL «W an. Suistan Ibn Saud selbst wird >i.n A'rtzem in MMa erwartet. Awischen, Hm Md König Ali, dem sich.'noch in ysddch.MPM,- Wbm' bisher keinerlsi Verhandl««g e n statkgeftmden. Ibn Saud lehnt es entchÄdsn ab,- Ali als Muig vom Hedsthas' a nzue rke nnen,' «Kmfo beftwitot. et d«ffe« Rechte M Emiv .von. Mekka. Ibn Saud hat den^^Shevff Ali Sa dar Uyn Emir von M.ekka ernaMt.- Exkon^ Hnfsei« kommt nach Trans-; jovdaniem ■'■?■■ - - : ■ Heöberk S a m A .e'k, .dor britische OberLMüriffar fü^MäKn^^ tMwWerte auf'WMen der waM-, jorDWiMn' RegMMg Hot H^EAbwi-fe 'nach ^ettf an drUKo ron'Ealamt -U Lo ndon, daß ExkSnitz Huffein ' ' r«D^M ErMbms,'VUWüMiM 'Lrch^öÄranff^heiÜ HaUpkstM' A mm« rt! biffet. -Gs^!wW ' die G-rMchiAUH"' üMrüomiuen/ 'daß der Kön-itz sich, mkeiner Weife -in die politische« Angel-egeHeiten ÄmmWn> wird Hochverratsanklage gegen Sraefe? (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 87.' Oktober. Der Mofiifchen Zeitung" 'wird aus München gemeldet: Nach anfänglichem Msugnen hat di« zustärMge Münchener Stelle die Eröffnung des Hoch-. verrat'spLvzesses gsgsn den vMschen Re-ichstagsfühver v. G r a «f e zugegeben, der bekannMch -während der Münchener Putschtage in München weiNe. Anfangs dieser Woche wurden - die Herren v. Kahr und v. Lossow dom - Leipziger StaatsgeÄchtshof emvernoimmen und auf Grund dieser Einvernahme NM'mohr das Strafverfahren! gegen Graeft eröffnet. hck m «m nach Am ma-n Irr Gutsherr von Leks macht Reise». Besuch beim bayrischen Prätendenten. > Berlin, 27.- Oktober. Ueber einen Besuch des. ehemqligen deut.s-chem Kronprin-zen in Münche« wird dem Wolsfschen Bureau von dort berichtet, daß der frühere. Kronprinz, iznd seine Gemahlin den vormaligen Kronprinzen Rupprecht, den Prinzen Leopold von Bayern und.-die gräflich Törringsche Familie, mit der sie seit. langen Jahren befreundet sind, besuchten. Außerdem empfing der gewesene Kronprinz eine. Reihe von O f f t zieren seiner alten. Arme e (sic!), die in München leben. ' ihnen das Programm und die -poMsche Tahik iauft-vkgt,. halbe« soll. Die nBUMAkündete Orgauffation unt-ersHeidet - sich inisbefondere dadurch von den fozialMschsn l Hntsr-' natümallien, daß sie di« internationale Zusammönavbelt' auf dem Wrg« der freien, Bereinbärung und nicht durch Unterwerfung^ unter «in allmächtiges Zentralkomitee anstrebt. Zn dem Vollzugsausschuß' sind sümiliche der neuen -Ovg<dnffation bisher -beigetveteneN Staatendurch je einen -Reprafentanian Vevtrete-n. Schwievilgik-eiieü' hatte die Frage dieser Vertretumg nur für diejenigen Länder geboten, in denen,'wie zMt §^ispiÄ in Bulgarien, - mehrere demokratische Gruppen nebeneinander böstehen. Eswurde beschlossen, an diese Parteien' das Ersuchen' zu richten, sich - über die Bertvetuny im - Exekutivkomitee zu' einigen; int Falle des Nich^ustaudekammVUs einer Vevstän-' sd^ung soll bm ExekuiWormtee .seWstdie EnffchMmg 'voybchHeü sein. - . - - - ^h/- •' - Iie mnerUimMe WM filkuZraMich« L Roch stn, Abschluß. P«cts, 87, Oktober.'' (Havas.) Die Blätter de in % notieren die Meldung, daßdie Morgau-Anleihe 'beteits "V'M- Finanzminister ünterzeichNeb worden sei, - wud ffvgenhichü/büßdie Berhandlunge« fortdaueM .> '? Morgan, der tm Äa-ufe der lchkM-'Wöch«-in Paris ' weAte, hat die Stadt verlassen, o h n e daß eS Kvffche»n -ihm uM' .dom FinanMinister zu einerEiniguv'gM der Frage'^ ftanyöfffchen Anleihe in Amerika gekommen wäre. Nach' dem „Journal" fei kaum anzu-nehmen,' daßein Abkommen -Abtr di« lftaiq,ösische Anleihe vor de«' -«neriSanischen-s'PrajsiKen^ schchtswahlen zrvstandÄommem werde. -n«. ' - ' Russische Bergwerkslomessionen skr gtUrem PariS^ 27. Oktober. Nach Blättermsldungen aür R o m fti zwischen Italien nn d Rußl and ein Abkomme« ab g e schlosse« wo r ö e n, wonach 'Italien eine Bergwerk Skon z es s i » n i m D o n e z g e bi e t auf 33 Jahre gewährt wird. Sir Mossulsrage vor dem WlrMyd. Brüssel 27. Oktober. (^l,-Kvmp.)' 'Di^. außeMdLntO.-' liche Sitzung des BoLkerb'un d rate s, die sich -mit -der Borlogung des M o Is s u I k o n if l i k t e s belsassen- -soll,. fft. 'heute -nachmittags im Au-ßenmrvte . unter döni Vorsitz von' Hy m ans eröffnet f/vorden.' England ist. dürft Hoch P v: rmvor Mtd Hurst, Frankreich Äwch B ri-anh, die Nirkei i dmch^Fütsi Boi vertreten. - Kim; ffie* griechische Deksgierte Poli t i' A . hak. huch die Bepaftmtz ' deS/KrWfch-^üoMchen KonffffM wegen, der Griech'«nauS wtzi^ung«n aus KpiManbinoPel g,efovdeyt 8^o>ch erffachn die MvA'iischen 6peWi«rte^, für diese .Frage Verm lJnftvuktiEn entMteü zu h-chen, da die Frage «Vst nach ihrer Abreise aufaewörsen worden sei. .. iukernattoyale Bereinigung der devwkraiWen Parteien. Mber bm. - DvA» sagn« erfochten ZufaMMnWu-ß her- -d-mvk'raM schen Par Leien h-e^ v«rsch.i-e-dLnen eutopäiB'. scheu Sän^e-r teilt die /Hrankf.. Zhg.", folg ende MWeL-j heWr, Mt:-.DsegeHründete zwtzjche^dqaDche sOvgjMiWMsr -hat.-Hn, Me-l. ^JWWKrmoite . E^Hmmva-Wchen' Pa-OeM" MUnomchen. ,^n>dM,W?-: tWfen #1 WstzMichz^WeA,' MH«fe V^inMngMW./ dch.^WaWAzWußÄ^^^^ HGhech nHstckßn Orgaiuisation; -M - - SömbSr'PMWne.; 4>ct vySG^TÄtttei;; 3ßptifte-t»dC it ttm g ). - B«-apest, 27. Oktober. Der MMvpdnete der Regie» vMGpattei Jvisff Wild,' der üu' einem -' -offenen Brief -MgeoilduEte«-»Fffef Gw-w-bäs ^vvriivävft-daß/' >e«) imfrOMet zwffcheuMheH?und DoÄaU i«sMv "P ü-'t s ch" zuMMsteA -deS?AlLrecht 'mtzanistere, - v-er-' AMMchtz.-heute im ' Gf^'-erne; GMvurG M'' bet:* er feim^jMarchtüingö« ik --ze!/fMchMM'>'Ldr'fMchtsLM^ Weil alffrechchAL «M die beMWndeN MHAckWn' des^ Mgeorduvten. Gömbäs' w dsv- Presse KurückwÄst.'' - '! . -Me das- Blatt weiter bem«E/ ist^der V«M cht - gegen . -jGSmho- 'ouind feMk RaffenschützteLi -gevschtMWf -'äü-ch in' tzMstrtt- Mtifchm Kteffen hat «SMWhd^MW dch,' Er^'- ^tzWWWGWoMMts ^cmchmht^ eWrrt^hst,-daß eL '..K;WltztK4WAicht. MWMLW -Mtz^tztG MthMMM ' ' -Die 'MvgSWWte' MdE MGtzeF---Ätzung!bä MSPrache-VoMmen.

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