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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-28 · Heft 2046 (28.10.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2046 (28.10.1924)
Date
1924-10-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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^,rtV^' ' 'f 'V^yvht? fwywf,x>r»/, fp -V* Wtyjyf I, v ^*«T5 >* *7H; <F**nx> Nr. M6 _Wien, MsnMg Menttem md s ' . Die Regierung der Studentenrammern. ' > Wie wir erfahren, sprach gestern eine,. Abordnung des fkidischeN. Hochschnlcrusschusses beim Rektor der Hochs ch u l e für BoLenE ultur vor, um ihm'den Protest, der Mischen Studentenschaft dagegen zu übermitteln, daß durch die .kürzlich erlassene Verordnung über das Stndentenrecht wichtige AugelegeHeiten der Hörerschaft einseitig und ohne vorherige Expertise geregelt werden. Das überrichte Memorandum ist im Wortlaut mit dem kürzlich dem Senat, der Universität horgelegten Protest idMtisch. Ein Eingreifen der Negierung zur Abstellung des Skandals der Schaffung einer privilegierten und einer Anzahl von rechtlosen Nationen ist bisher nicht erfolgt, denn sonst wäre die Auffassung, die der Kanzleidiroktor der Bodenrulbuchochschule Dr. Strunz bei der erwähnten Vorsprache vertrat, unmöglich. Er stvht aus dem StamdpnuLt, daß die Kundmachung bereits geltendes Recht, also eine'vollzogene Tatsache sei. Der Protest wäre inaktuell und könne erst nach Beendigung der Inskriptionen zur Behandlung kommen. Diese Auffassung ist völlig unhaltbar und dies wurde sofort sichtbar werden, wenn einer der durch diese Kundmachung betroffenen Höver den Verwaltungsgerichtshof anrusen und aus diese Weise die endliche Kla.rstellu.ng des Begriffes der A n t o n o m i c erzielen würde. * Dies wird schon deshalb notwendig sein, weil die mit so viel Pomp, angeküudigte parlamentarische Aktion der Sozialdemokraten bisher nicht erfolgt ist mvd weM sie stattfindet, kaum mit der notwendigen Bestimmtheit geführt werden wird. Die jüdische Studentenschaft wird ans diese Weise durch die Tatsachen belehrt, wie schr es an einer Bertretnug der jüdischen Interessen durch jüdischibewußte Rvpräsentanten fehlt. ' ' ' ' ' Die Regierung hat, wie schon erwähnt, ein aktives Ein-, schreiten zur Wahrung des Gesetzes unterlassen, obzwar sie ihre Mißbilligung deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Sie hat in einer am 2g. Juli evflossenen Entscheidung der Präsidiallab teilung des Unterrichtsministorimns ausgesprochen, daß es in Oesterreich keine studentischen Korporationen gebe, die „einen integrierenden Bestandteil, der autonomen Hochschuilverwaltung und ihres Bchordeusystams VAdeu". Dir Untervichtsvevwaltung steht, wie es in diesem Bescheid heißt, „Müs dem Standpunkt, im Rahmen ihrer Kompetenz allen ordnungsgemäß konstituierten studentischen Bereinigungen bei Verfolgung ihrer satzungsgemäßen Bestrebungen die volle Gleichberechtigung zu gewähren". Das liest sich hübsch, wenn es sich nicht oben um den „Rahmen ihrer Konvpetenz" handeln' würde. Er scheint recht dehnbar zu sein, wie die Verordnungen des Kreises 8 des Kulturamtes der dänischen Studentenschaft beweisen, die an den Hochschulen mit der Rektorsstämpigllie verschen werden und damit Gesetzeskraft erlangen. In das Kapital dieses Rahmens gehört es auch, daß z. Bl in zwei Anschlägen an der Grazer Technik (der Rektor heißt dort Ko hl r aus ch) den Studierenden v o r ges ch r leben 'wird, in der amtlichen Quästur den * ,Mmmerdeitrag" von 10.000 K. und den Betra»g von 18.000 K. für den seNstverständlich nach allen Vorschriften völkischer Belange wirkenden studentischen Hrlifsausschuß" zu erlegen. Wer dies nicht'tut, wich — so droht das Rektopat — „von allen Studienftjvsorgveinrichtuugen ausgeschlossen". Nun ist wohl zu merken, .daß diese Einrichtungen auch vom Bund, und zwar in sehr erhMicher Weise aus öffentlichen Mitteln, zu welchen außer den Ariern auch noch die Juden (ohne Anwendung des Numerus clausus) beitragen müssen, subventioniert werden.' Auch hier würde eine Anrufung des Verwaltungsgerichtshofes gute Wirkung tun, zumindest aber Klarheit schaffen,.wie-weit, das hcrkenkreuzlerische Recht bereits reicht, \ Sie „Rettuyg" vor AMI». (Eigendienst, der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 27. Oktolber. Der „Deutschen Tageszeitung" Mich aus Kopenhagen, gsmeld-ei: Der bekannte dänische Wissenschaftler Professor Niels B o h r hat eine Entdeckung über eine neue Lichttheori« gemacht, die üü Gegensatz zu der von Professor Einstein vertretenen steht. Er hat das Werk über seine Entdeckung den deutschen Professoren Geiger und Bo the gesandt, die sich gegenwärtig mit dem Studium desselben befassen.- Bohr behauptet unter anderem, daß der Satz üb er d i e l o nstan t e Energie nicht zutreffe. (Die Meldung des völkischen Blattes ist so nebelhaft, daß, .nur. eines deutlich ist: ihr Zweck, der 'bei der Hetze, gegen Einstein arg konrpromittierten völkischen Wissenschaft eine „novdische Autorität" zu Hilfe kommen zu lassen.) Die Monarchisten ändern ihre Firmenbezeichnung. MandaLsnrcdevlegung des Abg. Wense. Samstag und Sonntag hielten hier die östevveichnfchm Monarchisten einen Parteitag ab und beschlossen, sich in Zuckunlft „Konservati v c VollsPa r t e i O e st erreich s" zu nennen. Unter einem wurde auch ein Parteiprog>ramnr aujf chvistlicher, na-tipfira^er und fozialfortschrittlicher GruMage bei gwundsätzlichom Bekenntnis zur monarchistischen S-taatsfovm beschlossen. Die rep ub l ikanische Staatsform wird von/ der Partei als eine Uebergangsform angesehen, unter deren Geltung jedoch die Mitarbeit nicht a'bgelchn-t wird. -Gin Grund für die FirmanänderunA wuvde nicht angegeben, doch ist diesar wohl darin zu suchen, daß mit dem Kennwort Aronarchistenpartoi käurn der gewünschte gg'Morische Erfolg erzNt wurde. Ms Unterlage der Parbewpganisätivn wird ein konservativer Dolksverein gegründet werdsn. Wlerrer Movstenzessung. 28. Oktober 1924 __Seite 3 Zeppelin undIavid Schwarz. Sie Darstellung der Witwe der ersten Erfinders. Wie bekannt, hat die „Wiener Morgenzeitung" als erstes Wiener Matt am 16. Oktober die Geschichte der Zeppelin-Schiffe erzählt Md mitgeteilt, daß diese Erfindung dem Prinzip nach nicht von dem deutschen General, sondern von dom Agramer jüdischen Kaufmann David Schwarz gemacht wurde. Unsere Feststellungen wurden von einer Reihe von Blättern erweitert und unter anderen vom Wiener „Mond" durch die Publikation von Photographien des Schwarzjschen Luftschiffes ergänzt. Nunmehr veröffentlicht das Mene Wiener Journal" am 26. Oktober ein Interview mit der Witwe des Erfinders. Frau Melanie Schwarz, die in Wien leibt. Sie schildert zunächst die Leidensgeschichte der Erfindung ihres Gatten, der schon im Jahre 1894 sein Luftschiff der österreichischen Regierung angelboten hatte. Am 13. Jänner 1897 wurde er nach Berlinberufen, um dort seinen Ballon vorznführen. Aber er wurde am selben Tag in Wien aus offener Straße vom Schlag getroffen. Am 3. November 1897 stieg sein SchU zrmr ersten Male in Berlin auf. Das Experiment gelang vollkommen, doch veruuMckte das Modell infolge einer zu jähen Landung. Das Problem emes starren, lenkbaren BallonS war troKem gelöst. D>a sich aber Frau Schwarz der weiteren AiUfgaibe nicht gewachsen fühlte, mußte sie sich mit dem Gedanken des Verkaufes der Patente beschäftigen. Sie erzählt nun: Ich entsprach der Einladung einer europäischen Regierung, die-zu dem ersten Aufftieg sachverständige Vertreter entsendet hatte, Md trat mit ihr wogen eventueller Uelberlassung. der Patente in U-nterhandlungen. Ich selbst war es, die diese schm be-gonnenen Verhandlungen aus einem ganz bestimmten Grund ablbrach. Ich hatte nämlich zu meiner äußersten Beftürzung bmnorkt, daß im Saal, in donr ich den Offizieren jener Macht die. Plane und Zeichmuvgen meines Mannes Vorlagen 'sollte, ein geschickt kaschierter Photographenapparat installiert war. Ohne meine Zeichnnngen auszupacken, verließ ich unter dem Borwand eines plötzlichen Nnwöhlseins die eben bogonnene Sitzung und reiste sofort heim. Und mm sah ich den Zeitpunkt dafür gegeben, mich wegen Aebemohme der Patente und Fortführung der Arbeiten - mit dem Grafen Zeppelin in BeMNbamg zu setzen, der, ein guter Freund unserer FamÄie, schon bald nach dem Tode meines Mannes an mich wegen eines eventuellen Ankaufes der Schwarzschen Patente Herangetreien war. Hier ist etwas vinzufügen. Schon im Jahre 1693 hatten, unabhängig voneinander, sowohl Ingenieur Schwarz a l s G r a f Z e p p e l i n, die sich beide mit dem Bau lenkbarer Luftschiffe befaßten, Patente aus ihre Erfindungen bei ihren - Regierungen eiNgereicht. Der Schwarzsche^ Ballon wies schon in - diesem Awfangsstadium . alle.wesentliche« Merkmale eines „starren" Systems! auf, die Muminmnchülle, Füllung mit Wafferftoffgas arnd feste! Verbindung zwischm Gondel und ÄUftschiMrper. Die Er- ^findnng des Grafen war ein Ballon mit der bisher immer Mich gewesenen Seidenhülle. Während die Patentierunig der Erfindung meines Man- , «es damals, 1893, anstandslos, genehmigt wurde, hatte Zeppelin das Mißgeschick, mit seinem Ansuchen ab gewiesen zu werden, obwohl er — im Gegensatz zu meinem vollständig unbekannten, Wer keinerlei Protektion verfügmden Mann — als Generaladjntant des Königs von Württemberg Md Kriegsheld ans dem Jahre 1670 schon damals eine überaus angeschene Persönlichkeit war. Trotz seiner einflußreichen Stellung war es Zeppelin.mcht gMwgrn, die Annahme seiner Erftndnng durchgusetzen. Der Graf, der in den Jahren nachher.von seinem ersten Projekt wohl obgelommen war, sich aber auch weiter für die Idee eines lenkbaren Luftschiffes interessierte, hatte sich schon . um die Ueberlassung der SchwaMchen Pateriie bei mir bemüht, und so lag es nahe, daß ich mich nun, außerstande, als Frau die Sache wirklich fördern zu können, mit ihm in Verlbindung setzte. Wir schlossen einen Vertrag auf dreißig Jahre, der ihm das Recht unbeschränkter Benützung der Schwarz scheu Patente gab. Von einem eventuellen Reingewinn der vom Graferr M erbauenden ersten dreißig Schiffe sollte ein entsprechender Betrag mir zufallen, außerdemfetzte Grats Zeppelin eine Beteiligung m e i n e r d r e i Kinder fest. Auch Kommerzienrat Berg, der das Aluminium in der von meinem Mann erfundenen Legierung lieferte, war göschäfKich beteiligt. Mer die Geschichte der Zeppeline kennt, wird wissen, daß der Graf aus seiner Arbeit wohl nie auch nur einen Heller wirk" lichen Nutzen ziehen konnte. Er hatte tu den Anfawgsjahren im Gogmteil mit den stärksten Widerständen zu kämpfen, zu denen fast immer auch Geldmangel kam. Und so war eigentlich nie die Rede davon, daß ich und meine Kinder je aus dem Verkauf der Patente an Zeppelin — außer der Summe, die der Graf vertragsgemäß gleich erlegt hatte — irgendwelchen Nutzen ziehen könnten. Später, als Graf Zeppelin nach der gWßen Reichsspende Md den Trinmphfahvten seiner Schiffe 'berühmt und fast ein.Nationalheros war, bin ich bei chm in Friedrichshafen gewesen und nun kam auch die Rede aus die ursprünglich' ausgmnachte Beteiligung. Er lehnte ab und mußte dies in gelvisser Beziehung auch, was er damit bcgrü>ndele, daß die Welt nun einmal in ihm den Erfinder der Luftschiffe starren Systems sähe, daß er dieser Stimmung Rechnung tragen müsse und eine Zahlung weiterer Beträge an mich — dies sind seine eigenen Worte — als Ausbezahlen eines ,-Schweiggeldes" angeifchen werden könnte. Er selbst hat es übrigens nie verhehlt, und außerdem ist. die - Priorität der Erfindung meines Mannes dokumentarisch nachweisbar, daß das Wesentliche der Schwcvrzschen Patente von ihm' unverändert übemommen wurde: Die starr« HLlle, die Verwendung von Aluminium in der von Schwarz gleichfalls erfundenen Legierung, die eine Bearbeitung dieses Materials erst möglich machte, die feste Gondel und die Art der Füllung. Daß das Lnfischiff im Laufe der jahrelangen, anfopfe» rungsvollen und von zahllosen Fachmännern unterstützten Arbeit des Grafen Zeppelin jene Verbesserungen erfuhr, die ihm feine heutige Leistungsfähigkeit errnö^ichen,' ist natürlich das große, Mibestreitlbare und historisch feststehende VeÄienst des. Grafen. Und es bedeutet keinen Versuch einer Schmälerung dieser Verdienste, wenn gleichzeitig auch sestgestellt werden soll' daß bk eigentliche Erfindung vom österreichischen Ingenieur - ■ Schwarz ,;:n •'■■'•y; hervührt, daß er als Erster die Idee, Luftschiffe starren Sy»' ' stems zu bauen, in die Tat umgesetzt hat und daß dieses Luftschiff schon im Jahre 1697 den ersten, seine Manövrierfähigkeit beweisenden Aufftieg machte. Die Steigerung seiner Leistungsfähigbeit auf ihre heutige Höhe hin wieder ist das Verdienst Zeppslins, seiner Mitarbeiter und Nachfolger, aber alle. Verbesserungen des Systems können nicht aus der Welt schaffen, daß die Erfindung als solche österreichischeir Ursprungs ist und in ihren Grnndzügen auch für den Bau der heutigen Zeppeline, beöbehalten wuÄe. Der Oesterreicher David Schwarz aber muß sich damit bescheiden, daß ihm seine Erfindung uur zwei Dinge emgebracht hat: Die Eintragung seines Namens als Erfinders des starren Systems in das Lexikm der technischen Wissenschaften und ein Ghrengrab auf dem Wiener Zentraffriedhof. Zum Parbeiprästde-niien der Parier itautfae Dr. Schager, zum lBizePräsidenben der «rische Giuröenhändler a. D. Oskar Teufel gewählt. Die Partei ist mit den EhriMchfoziail-eni sehr un- .z u f r i «den, da diese bisher nichts z-nr Aufhchwwg des Gesetzes über die Konfiskation des Habsburgerbesitzes unternvmnven haben. Ans diesem .Grunde wird auch der momcvrchistifche Nationalrat Wense, der auf der chviMchsozialen Liste zugleich mit Dr. S e i p e l geivählt. wurde, sein Abgeordnete nwandat niederlegen. Nie letzten Kurie. London, 27.Oktober. (Devisenkurs e.) Wien 319.600, Prag 160,75, New-Iork 4.49»/», Paris 86,52Va, Brüssel 93,75, Nom 104-,76 Zürich 23,395. Madrid 33,496, Anrsterdam 11.42'/», Kovenhagen 28,21, Christiania 31,575, Stockholm 16,895, HelsingforS 179,-, Berlin 18,90, Athen 260,60, Bukarest 807V,. London» 27. Oktober. Effekteukurser Oesterreichische Anleihe 97,25, Tschechische Anleihe 99,50, Prager Anleihe 91.50, Skoda 93,—, Bankverein 8,—, Bodenkredit 16—, Genital* Mining UVs, General Mining 13,3, Diamonds 17,6, Debeers 11,76, Rio Tmto 35,-,.Royal Dutch.28'/«. Shell 4,06V«. Aew-Borll» 27. Oktober. (Radio.) Devisenschlußkurse: Taageld 2 bis 2V.°/«. Wechsel auf London 4,50'/,. 60*Tage*Wechsel 4,47'/», Paris 5.21V» Amsterdam 39,34, Prag 2,98»/», Berlin Schlußkurs 23*/,, Silber 70»/.. New-Borll, 27. Oktober. E f f e k t e n b ö r s e. Atchinson 105»/«, Baltimore 61,50, Canadian Pacific 148/3R, Cbeasepeacke 83,25, Eari 27*/«, Greath Northern 61V», Dcilwaukee 13, Northern Pacific 63V«., Union Pacific 183,76, United Steels 10?V«, Royal Dutch 42.25- Southern Pacific 73,76. sli Seidel informiert fich über die Teuerung. ÄmÄich wirdimi.tg>LteM: In Berfoilg der Mion zur BMmpfung der Teuerung e.nvpfmg gestern BnndestanAer Dr. Se ipel den Präsidenten der Preisprüfungsstelle? Hoifrat Kamillo Win dt. Er ließ sich von ihm ausführlich über die bisherige T ä t i g k e >i i d e r P r e i s p r ü f u n g sstelle lU'nd über -das Ergebni's der Erhebungen über die Ursachen der Preissteigerung wi<b tiger Bedarfsartikel Bericht erstatten. Pfiffe und Sichtvermerlgebühken. Salzburg, 27. Oktober. Saimstag fand hier eine TagUlNg der im österreich-ischen Berkehrsvcrba.nd zusammeugiefchlossenen Fremdenverkehrsverbände unter dom Vorsitz des Obmann:s des Niederösterreichischen Laudesv>erbandes Leopold Steiner statt. Ein eingehendÄ Referat erstattete Generalsekretär Obmann M o n t a n u s (Wien) über die Ausgabe der amtlichen Paßbeilagen. Die Mängel der ersten Ausgabe würden ehestens ^behoben werden. In der Frage der Sichtv e v m e r k g e b ü h r >e u teilte Oberba-urat D e i >n lein mit, daß ain eine Anlflaffnng der Gebühren vorläufig nicht gedacht werden könne, doch soll nach und na ch der Verkauf der Paßvisamarken auf die breiteste Grundlage gestellt werden, so daß diese in jeden: Vevkehrs-- bureau erhältlich fein werden. Oesterreich lvevde diese Aiaß- «gel nicht vom einer Reziprozität anderer. Staaten abhängig machen. C77B

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