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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-26 · Heft 2044 (26.10.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2044 (26.10.1924)
Date
1924-10-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M. HM Men, SoMictg Wiener Mvrgenz'eituns. 20. C'fio'&c't 1924 --eite 5 dkft M'ttvtinflÄute Wien 511 echakeir uuö trotz der vvvm'i-ndertien Kaufkraft des PuiMiMs den breiten Schichten den Theaterbesuch zu vrmö-Kichen, ist wchr Äs Awkifelh-aft. Die MMtwung, wslche hier fallweise -gewährt werden soll, ldrent dayu, den Wiener -Dheaterbo trieb der W ällk ü x der GeMeindev-erwalltamig Mszulffeifern. Im Wiener Theater- und Vsvgnügnngsbetrveb ist sicherliich mancheM sehr faul, aber Ku>nstsaiwi>v>rnng mit der Steuerschraube, be-, sonders von einer GemÄndeverwailbung, die sich eben -erst die ruvolpäffche Mam-age eines „M-ehr -Qicht"-Theater- und Mnstksestvs gelleiistet hat, wird den Wiener Kulturstand sicher wicht heben. Uelbein die Knge!lege:cheit der Volksop er zu .sprechen, Lehnte Stadbrat Broitner ab nud verwies m\ ein Schreiben, liw dem der Bürger-meister auff die an ihn geachtete Xniftage denmächst antworten werde. Die Gemeinde und die Volksoper. Der Boies, den Bürgormeisber Seitz an den EerwMvntzsvait der BEsoPer gerichtet hat,.lehnt eine Subventioni-eirung d-trrch die Gonteinde in einem Ausmaß, dos für den Betrieb der Doliksoper entscheidend wäre, ab. Kallwvffe AMenjdnnge-u werden wie bisher weiter erfolgen. Dev Bürgermelister gilbt der Volksoper den Rat, sich um eine Pe-rb'ind.unig mdt der Staat soper »umguschauen Aich bietet für sine solche Kombination seine Dienste an. Sie Aufnkchmrprexir int Allgemeinen Krankenhour. Hofrat Möllers Anklage». Der Vorstand der ersten. UnvversitätSaiwgenÄinik, Hoftat Meliler, mehr noch afe durch seine Tätigkeit als Äl-ngenoperatönr durch sein hakenikveugleÄsches Getue bekannt:, hat bei Beginn seiner Seanestralvvrlesung scharfe Angriffe gegen die K rankenhausverwal- Lung gerichftt; er erzählte, Ne Beamten der Auf-, nah mskanzlei gingen bei den Aufnahmeneigenmächtig vor, verweigerten bedürftigen Personen die Ausnahme in die billige dritte Klasse, wodurch.die Patienten zmn Schaden ihrer Gesundheit gezwungen würden, vorzeitig die toure Bchcmdlumg a^wbrechen. Hosrat Meller erwähnte drei bes-mrdovs krasse Fälle, darunter den emes 73jährigen Arztes, der infolge vorzeitigen Berlasiens des Spitals erblindete, ferner eines mittellosen jüdischen Waisenknaben aus Ungarn, dem die Aufnahme in die dritte Masse trotz des Unabweisbavkeitspavere's der Klinik verweigert wurde. Hofrat Meller erklärte, er wewde, wenn diese Praxis bei den Aufnahmen Nicht in kürzester Zeit geändert werde, von feinem Lehramt m Wien zurücktveten. Daß öffenÄllche KrankenanMten dazu da sind, nritteil- Lose Kranke äusKNnchmw, welcher Staats--, BoWs- und ZteligionszuHchörigkeit immer sie sein mögen, ist in der ganzen Kulturwelt MtvevstäMich; nicht seWverständlich mir dort, wo geistige umd sittliche Anschauungen herrschen, wie sie Hofrat Meller und seine Parteigenossen vertreten, nnd wo der Staat die Pvopagcnvda solcher Parteien duldet, gern sieht und fördert. W-em: Hoftat Mlle-r sich jetzt gegen die Maßnahmen wendet, die ftinen eigenen Konten stets willkommen waren, ft macht das einen verdächtigen Eindruck. Bezeichnend auch, daß Hofrat Meller aus der Erkenntnis .solcher Zustände - nicht die Pflicht Meitet, ihnen als einflußreicher Vorstand seinvr Klinik mit aller Entschiedenheit «entgegtenAutveten, sondern — dabonznlaiusen. Sollte da sine ^bessere" Klinik den Anlaß tzu der plötzlichen Gm-povung gegeben haben? Es fti übrigens bemerkt, daß der Direktor des Allgemeinen Kra-nkerchauses, Hosvat Meder, erklärte, die - Anschuldigungen Melbers entbehrten jeder Grundlage. Klarheit könnte eine genaue Unte-evft'chuing durch das Volksgss'undheitsamt, bezich>Mgswöise durch das Mimstermm für. .ftziale Verwaltung bringen, die auch, wie wir erfahren^ bewkts angeordmt wurde. Gestern wurde auch, wie amtlich berichtet Wird, dom Bundes min ist er für soziale Verwaltung von der Direktion des Allgemeinen Krankenhauses ein v0rläusiger Ber icht do-vgelegt, der die Bovwürfe Mellers als ungerechtfertigt bezeichnet. Die sogenannter „Dringlichkeilsparere" werden nicht WIEN. II. 6L0CKEN6ÄSSE 8 / TEL 45w4Ä3 stets von den AbteilmlgSvorftcmden selbst untevschrieben, fondevn häufig von Hilssärzten. So verhielt es 'sich auch in dem als besonders kraß hervorgehobenen Fälle des avrnen jüdischen Buben aus Ungarn, der nach dem Berichte der KrankenhauMwWon überhaupt nicht a'bg e w ie s e n wurde, vielmehr sich h e ir t e n 0 ch i m Krankenstände des Allgemeinen Kvanlkenhaarses befindet. Der Bundesminister hat Hofrat Meller ausgeftrdert, ftm< Bchauptnngen zm beweise.n, und an ihn das Ersuchen gerichtet, seine..Aeußerungen, die ja aus dem Horsaall in die Oeffentlichkeit gelangt sind, aucheudisch L Das Vetter. TlZ Ä'euor ist m -den.Mrdalpen.Aalsach vn .Pward?», in den Südalpen-ist es trüb -und rMerffch. Netz, Zwettl und Semmering hatten Frost. In Wien sank morgens die Demper-atur bis Ml.N-ullpmckt.. Voraussage: Zuirehm-ende BewAkimg, Neigung zu Niederschlägen, T-emperarnrzunahme. - . - ■ auf Vorhänge und Teppiche! Madrasvorhänge, 2 Teile, eine Draperie . K lÜü.OOO Halbstores .. 98.000, 75.000 K 49.000 Laufteppiche ........ 30.000 K 87 800 Bettgamituren .. 348.000 K 875.000 Doppeldecken, Düli und Batist.K 108.000 Steppdecken, geblümt.S 198.000 Dlwanüberwunf, geblümt . ..2 398.000 | Barchente und Waschwarenl Wäscheflanelle . , . . -. . . . per Meter K 18.800 Velourbarchente . . . . . per Meter 18.900 K 13.900 Wäschebarcbente., . ..... per Meter £ 10.500 Französische Wäschveloure, 80 cm, p. Meter K 87.800 Etamine, weiss und färbig .... per Meter K 14.000 Seidencloth, alle Farben-. . ... per Meter K 35.000 Blaudruck . . . . . . . . . . . per Meter- K 18.800 Jackenfutter, neueste Muster. . . per Meter K 84.500 11 Pawenwäsche unetwirkwarew \ Garnituren, Hemd und Hose .... . . L 49 800 Damonliemden . . . . . . . 28.000, 25.000 K 19.000 . K 9.800 .. 125.000 K 98 000 . . . 125.000. 98.000 K 75 000 . 118.000, 65.000 K 49.000 Re Wähle» f» Re Kultusgemeinde. Verfammlungskalendev der vereinigten jüdischen Parteien. Heute Sonntag: 8. B e 3 i x t: 10 Uhr vormittags, Scholle, 2. Bez., Lilienbrunngasse. Redner: Oberbaurat Robert Stricker, Börsenrat Glück, Dr. Eltbogen, Dr. Sofer. 9. B e 3 i t!: V-t.0 Uhr vormittags, Roßauerkino, 9. Bez., Glasergasie «2. Redner: Baurat Kempler, Ing. Hlaivaisch, Dr. Plaschkes, Schivertsinger. Morgen Montag: 2. Bezirk: .8 Uhr abends. Jüdische Volksküche' 2. Bez., Krummbaumgafle 8. Redner: Wolf Pappenheim, Dr. Ascher., Dr. Beer, Bezirksrat Plaschkes'/,8 Uhr cbeyds, Cafe-Orient. 2. Bez., Praterstraße 66. Redner: Dr. Ehrlich, Dr. Theodor Güttmann, Emil Engel, Josef Brenner. 8., B e z i r k: ^,8 Uhr abends, Caft Lovrana, 3. Bez., Löwengafse 36. Redner: Dr. Kardegg, Kommerzialrat Moritz Reif, Komme^ialrat Max Markus, Dr. Josef Löwenherz. 4./K. Bezirk: 8 Uhr abends, 5. Bez., Terässeneaf«, Margaretenplatz. Redner: . Dr. Ernst Friedjung, Jakob Straßber, Dr. Sofer, David Nebenzahl. 9. Bezirk; */,8 Uhr abends, Hotel „Auge Gottes", 9. Bez., Nußdorferstraße. Redner r Ing. Stricker, Börsenrat Glück, Baurat Kempler, Dr.-Friedmann'/fi Uhr abends, Cafe City, 9. Bez:, Porzellangasse 1. Redner r Dr. Ornsteim Dr...Ticho, Aaron Schwertfinger.' ie n, 26. Oßto-ber. 25jähriges Pwfessorenjnbiliium des Professors Nen- Wiener Universität Dr. Neuburger, in dem von i!hm ge- Hr-ündeten Jnsii'tut eine Feier statt, in der dem GeElehrten von iiemer Hörerschaft die herzlichsten Glückwünsche und der Dank für s-vin-e , au-foPferunZÄ>olle /Tätigkeit -aüsgesipvochen wunde. In bewegten Worten dankte Professor 'Nen>bm-aer, der ansgezckchtdete Ge-lehrte: und wies daibei auch «dar-aws - hin, daß gerade schvem Fache an der Universität so wenig AufmerLsam-kcit geschenkt wende. - , . , * Die Lebensmüden. Wegen: unheAlbairer Krankhei-t hat sich der 72jährige Drechflevflchiil'fe Johann N. erhängt'und gus deMTben Grunde die 23jährige Ann-a S.. die sich als'Pfleg- Nng 'im städtischen Bevsorgungsheim befand, ausdem' ersten Stocklvevk in die Tiefe gestürzt. — Der 33jährige KaWnann Karl G. hat sich durch Leuchtgas zu vergiften versucht, wurde ins Allgenreine Krankenhaus -gebracht. : Er Großer i m W a r e n.h a u s MirSchiffmann Wien, II. Taborstraße 48 Telephon 47>l>79 Na ch.stehend einige Beispiel e; U Miederleibchen . . Damenwollwesten « Schafwolfjacken . . Seidenjuniper . . . ßRO S S E AUS WAH L |H llelnenwarenl Webe. Chiffon . . . * . Streifgradl . . . Damast . . . . Inlet.; Miolino. Bettzeuge . . . Batistchiffon . . Mätratzengradl . Bettücher . . . Tischtücher . . Kaffeegarnituren Gläsertücher . . ... per Meter 10.500 & per Meter 13,500, 11.000 K . . . per Mellr 19.800 K ... per Meter 22.800 K ..per Meter K ....... per Meter K . . ... per Meter 15,800 'K- ..... i . per Meter K ... per Meter 30.000 K . 26.500 K ......... ... K .K 8.500 9.800 17.500 18500 14.800 8.900 1K800 15.900 84 000 19.800 48.000 98.000 8.000 ..... g-e-Unü-ber der Vorwoche Kcil-b-fleisch .e-chiolt sich auf dein vorwochigen Stand. Nur FettiproduktL, nam-entilich mnevikanischer Speck, sind in: Pve-ise gediegen. - Die Größmarklhalle . wies- -gestern nn-geachtet des - nahen Mionatseudes lebhaften Besuch -auf, -da infolgederk-ühlen Witterung die verschiedene,: Käufer größere Anifchafftychen vornähmen. Namentlich GofVievflöisch, das Äsher wenig - Beachtung, fand, wurde viel gekauft.'Auch .Geflügel und Wildp-vet lbe-gegnete gestern besserer' Nachfrage. Die Ge-müsezufuhren sind .;war andauernd.völativ. giinstig, allein die Preise der meisten Gärtnererzengnisse wie auch von Kipflerkartoffeln ze-i'gen woite-r steigende Tendenz. Die Obistzufuhren . entsprachen den: -Bedarf. Für A-elvfel und Birnen hat -die KauflE rnerMch nachgelassen. Eier und Butter sind - zwar in .genügeMen Mengen-auf den Märkten, allein die Preise derfttgen' die au-ssteigendc RichtW'g. ' V 1 . ' * Kurse für Bilanz- und Steuerwesen. Büch>errMsroiN und Organisation im österreichischen Ha-ndelsmuseum, 9.' Bez., Berggasse 16, peranstabtet von.der Direktion der Handelsschu-le . Deutsch. 9. Bez., Hörlgasse 12, Del. 17-2-36. Beginn 11. No- , vember. - ■ /; . * Der Arlberg—Schweiz-Exyretzzug. An Stelle d-es wieder durch SMoutschl-and gc-leiteten ' Orient-ErpvesMges' würde Von dm österreichischen Bundesba'hnen im: Verein -mit den ' schweizerischen Bundesbahnen und der f-vanHösischen Östbalhn. durch den Arlber-g—Schweiz-.Exp re tzzu.g, eine Verbindung geschaffen, die kürzer ist -als alle 'bisher. M,f diesem. Weg 'bestandenen. Ntrr 25 Stunden 45 Minuten wird die ' Fahrtdauer Wien—P-atis -und 26 Stunde::'die Faihrtdauer Paris—Wien- -betragen. Die neuen Arlbwg-Cxpreßzülge verkehren ab Wien jeden Montag, Mittwoch und Freitag und in der Gegemichtrmg Wien an süden Dimstag, Donnerstag und und Samstag, und zwar Wien WLstbichnkos ab 7,30, Zürich an - 23,50, Paris an 9,19, London an 19,16: und in 'der Gegen-; richtung .London ab 11,00, Paris ab 19ch>5, Zürich ab 6,40, Wien an 22/56 Uhr. - . * Von den italienischen Staatsbahnen wird mitgeteili, daß anläßlich der Ausstellung - Mgunsten der Kriegswaisen 'in Rom vom 30. Oktober bis Mu: 19. Dezember dieses J-aihres Eisenbalhnk-arten mit 40 Prozent ErmäßM-ng von -der Grenzstation nach Nom und zurück.ausgegeiben werde::.' . * Die diesjährige Landeskonferenz des Keren Kajemeth. Samstag den 1. November, 6 Uhr abends^ findet im Sitzungs- . saale des Keren Kajemeth, 2. Bez., Zirkusgasse.33, die diesjährige Landeskonferenz statt. Das Recht zur aktiven Be-- teittgung an derselben steht zu allen Gruppen, die-mindestens zwei' Millionen Kronen :m letzten Jahre aufgebracht haben- Gruppen, die mindestens zehn Millionen ausbrachten, haben das Recht, zwei Delegierte zu entsenden. T agesord.nung: 1. Bericht, 2. Aussprache, 3. Wahlen, 4. Eventuelles. Die Gruppen werden hiemit ausgeftrdert, ihre Delegierten im Lausender Woche in den gewöhnlichen Amtsstunden dem Bureau des Keren Kajemeth mitzuteilen. * Begutachtung polnischer Kriegsinvaliden. Der Devba,nd -der jüdische:: Kri-egsiwvailideu, .-Witiwen- und -W-aisep, Wien, 2. 'Bez., Obere Don-ausiraße. 65, . macht Me KrieigsmvailidLN p-plnischer StaÄszugehovigkeit anftnerksäm, daß-die' .neuerliche Begutachtung der ErweTbsunfähiiKeit aller polnischen Kviegsinvaliiden'Montag.dm 27. d.> 10 Uhr vornnttägs, inder polulsche,: Ges-andtschast. '-Wien, 3. Bez., Renuiveg 1, 8. Stock, stat-tfindet. SänMche -pvlinlschen ÄMWinvaMen-- - werden 'fcn-, -eigenen JniLvesse daraus aivfmevHmn -gemacht, daß sie «dort'erscheinen müssen. ■ Eine einstige Budapester Berühmtheit gestorben. In Budapest ist dieser Tage die Witwe nach'-dem ersteniBudapester OberstaothauptnMlM 'Mexius Thais z, Frau Fan-np -Thaisz, im After von 78 Jahren gestorben. Nur -wenige Näenschen wußten, ülberhaupt, daß diese, einst gefeierte Budapester Schönheit noch am Leben ist und.doch hat die einstM Kaffeehouskafsierin Fanny Reumann im öffentlichen und .gesellschaftlichen Leben Mrgarns - in den achtziger .Jahren des vorigen Jahrhunderts eine bedeutende Rollä. gespicht. Ober- , ftadchauptmann Thuisz, einer der korruiptesten Beamten des alten Ungar::, verliebte sich-in das wunve-rschänre Iudenmädchen^ 'bewog sie zur Taufe .mvd führte siel als' seine Gattin heim. Diese Ehe wurde dem. -allgewaftigen Polizeichef um so übler genommen, als er -eim prunkvolles Gesellschaftsleben führte und die ungarische Gesellschaft förmlich ^wMbg, seine „Mische" Gattin criizuerkennen -und -ihr M Hnldrgen.' Fanny Nemnann -verstand aber auch Zu repräsentieren. - Die „ an-tisemikischen Kreise jener Zeit nützten den ,',FehltÄtt" des Obe'rstadthauptmannes >dazu yus, um diesen umnöglich z-u machen, nicht etwa, weil er tatsächlich in verschiedenen Pan-amaaffären verwiM-t war, sondern weil er alle-antisenvitis-chen Exzesse im Keim erstickte, was man dem Einfluß der ,^Jüd:n in der Stadthauptmannschaft" zuschvkeib. Als im Zus-ammenihang mit dem Tis-zr-Es-staer Prozeß der berüchtigte' Antisem-itenführer I s t 0 c z h die Studenten Mfmarischieven -ließ-, und in den Straßen Budapests blutige Auss-chreituu-ge.n Veranstaltete, verlangte die Menge den' Köpf des 'Oberstadthauiptmannes'-und der Jüdin Fanny Neumann. Bald nach ' diesen -blutigen Zusammenstößen mußte Dhaisz seine -Demissi-or geben. .... | Parnen« und Herrenstoffe 1 Raglanstoffe . . . , . . . . . . per Meter K 125.000 Schafwoll-Mode-Schossenstoff . per Meter K 49.000 Engl. Anzugstoff. . . ... .. . per Meter K 185.000 Mantelveloüre, 145 cm, per Meter. 125.000. L 98.000 Kleldergabardin, 130 cm . ... per Meter K 69 000 Palmerston für Winterröcke . . , per Meter # £85000 Wippcord für-Anzüge . *■*.■ . .per Meter X£48000 Schafwollrips für Kleider, 130 cm, per Meter X 135000 Modehesnden ....... Kretonheniden. Unterhosen!.. . Flanellpyjamas ... . . . Krawatten, gestrickt . . . . Wintersocken . . . . . - . Herrenstrümpfe.. Regenmäntel ....... 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