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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-26 · Heft 2044 (26.10.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2044 (26.10.1924)
Date
1924-10-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Men, ZcitinW 30. Cm*t 1934 Enslifche Die Wahlen in England verwandeln das ganze Land in ein buntes Reich -er Propaganda. Die Wahlreden sind nicht trocken und nüchtern, sondern mit kräftigem Humor, und derben Scherzen getvtzrzt. In den' Bersammlungsberichten wiederholt sich kein Wort so oft wie das in klammern stehende.,Jache«". Wahre Rekordleistungen werden von den Kandidaten aufgestellt. So will zum Beispiel Mae Donald h u n d e r-t Reden halten. -Ob er es fertig bringen wird? Nach fünfzig Reden ist er nämlich schon so heiser geworden, daß myn nicht' wW ckb der „Biskuit-Premier" — »vre er von seinetr Gegnern genannt wird, weil er sich von einer Biskuitfabrik ein Auto schenken ließ — auch die übrigen fünfzig noch wird halten könne- Wenn man sich jetzt viel mit Wahlmrssichtrn beschäftigt, wenn inan die Stärke der einzelnen Parteien ^L.-lncn zu lernen sich bemüht, wenn man auch sonst seinen Kopf anstrengt, kann es einen» passieren, daß matt sein Leben lang nichts mehr zu arbeiten braucht. Die großen Zeitungen veranstalten nämlich Preisausschreiben mit hohen Geldgewinnen, um das Interesse an der Wahl zu heben. So verspricht „Daily Mail" demjenigen, der die Zahl der von jeder Partei zu stellenden Abgeordneten am richtigsten rät, entweder eine Lebensrente von fünf Pfund pro Woche oder eine einmalige Zahlung von 5006 Pfund, deren Zinsen der lebenslänglichen Rente im Werte gleich kommen. Der Preis wird auf jeder» Fall für die relativ richtigste Lösung gezahlt. Für die gleiche Leistung — also festzustellen, wieviel Abgeordnete die Konservativen, die Liberalen, die Sozialisten und Kommunisten nnd die Unabhängigen im neuen Parlament haben werden — setzt „Daily C H r on i c l e" einen Preis von drei Pfund lebenslänglicher Wochenrente oder einmalig 3000 Pfund aus. Bei Leiden Zeitungen steht die Wahl der Art des Preises dem Gewinner zu. Sind mehrere Lösungen gleich richtig, so werden die Preise geteilt. Wenn man also die richtigen Zahlen' rät und sie an beide Zeitungen schi.ckt, kann man im günstigsten Falle acht Pfund in der Woche, das sind rund 650 Mark rm Mor»at, gewinnen. Man bedenke! Und noch dazu auf Lebenszeit! Aber man kann noch mehr gewinnen. „Daily R c w s" machen ein anderes originelles Preisausschreiben mit einem ersten Preis von 500 Pfund, eine»»» zweiten von 25, einem dritten von 10 und hundert Trostpreisen von einem Pfund. In einen» Quadrat von 225 Feldern, in denen je ein Buchstabe steht, sind die Namen sämtlicher Kandidaten verborgen, die für die Wahlen ausgestellt sind. Man findet sie, indem mau durch Linien schräg oder gerade benachbarte Felder verbindet. Dabei darf jeder Buchstabe beliebig oft benützt werden, nur nicht in demselben. Namen. Die Mühe, sich die Namen der Kandidaten zu überlege», nimmt die Zeitrmg ihren Leser» auch ab, da sie eine Liste sämtlicher Parteien veröffentlich!. Wer die meisten in dem Quadrat findet, erhält den ersten Preis. Für den Fall, daß mehrere die gleiche Zahl finden, ist besonders Vorsorge getroffen. Auch Namen b'.'rüh»nter lebender Engländer sind nämlich darin verborgen. Die Zahl der hiervon Erratenen wird aber nur dann in Betracht gezogen, wenn mehrere das gleiche Resultat eiyschicken. „John Bull," das unabhängige Organ, macht noch etwas anderes. Was es genau ist, wird erst im Laufe dieser Woche bekannt. BiH, jetzt weiß man nur, daß er eine Borabstimmung unter semcn Lesern, die allen Parteien augehören, plant, hei der Gelegenheit gegeben ist, 500 Pfund zu gewinnen. Skmn nun die Wahlbeteiligung nicht eine ungeheure wird! Den» jeder wird wählen, um seinem Kandidatin, den er doch in seine Berechnung eingeschlossen hat, zum Siege zu verhelfen. Eine geschickte Wahlpropaganda. Aber so englisch-amerikanisch, daß sie wohl schwer irr unsere VcriMuisse übertragen werden kann. Der neue Wender ans dem Balkan. Am 14. Oktober d. I. isft bk Kalterreform der griechisch-orientalischen Kirche in Kraft getreten. Bon divsem Zeitpunkt gilt »mninehr auch für die griechisch-orientalische Kirche, die nationale Kirche der Griechen, Barlgave»», Serben und Rumänen, der gregorianische Kälender, und die Äirchenseste der orchcdoxen Völker werden «fortalb zur selben Zeir ge stiert, werden, wie diejenigen der katholischen Kirche. Eine Ausnahme bilden Ostern in den Jahren, in denen dieser Fciertag katendennäßig mit dein Mischen Pessachseste zusamriumfäiU. Dieser Fall wird übrigens schon im kommenden Jahr ein treten, da souxchl das römisch-katholische Osterfest als auch das jüdische Pessachfest aus den 12. April fallen. Bei solch::» Znstrnrmentre-ssen wich der Beginn der griechisch-orthosoxen Oscecn um acht Tage verschoben, für das kommende Jahr also aus den 19. April festgesetzt. Die römisch-kachölischm Ostern bleiben jedoch van solchem Zusamurentresfen auch für die Zukunft unberührt. Da zwischen dom julianWen und dem gregorianischen Kalcirder eine Differenz von 13 Tagen bestand, hast nran sich bei Einführung der Kalenderrvsorm ans die radikale aber jedenfalls einfachste Weise, daß nran auf dm 1. Oktober juliamischen Kalenders den. 14. Oktober folgen ließ nnd sie 13 Drsferenztage glatt verschluckte, indem man sie aus der Gchchichte der griechisch-orthodoxen Kirche strich. Erwähnt sei noch, -daß die 5dalon>dervereinM»»'g im vergcrnAencn Jahre in einer von den Pertretern der Griechen, Rumänen, Bulgaren und Serben in Konstantmopel abgehaltenen Synoden-beratung best'.ustst-,: Nr. «* Nr EeelenKnger : -Din J'ide, der^ nach .Hamburg - stchr',"um ^svt^Arbeit . zu suchrn^.' berchsti über - Mrs Mlebnisfe mit der Hantburget. Jg^timisslvNi.' El" schreibt: "; -!-v Nur WlMn dürste bekannt sein, daß- L st tFDWWWM'Mie mix -.hi« ,eHM tvüliy äu0.;'- in Damask u.s sogennrtnte Audenmissioushausev■’ gibt. di-e sich scheiwbg.r die Aufgabe stellen, jüdische junge Leure die i.1» Nöt sind, M Arbeit, Wohnung und BerkHstigutig zu versehet». In Währhv't jedoch sind e§, wie ich und noch drei jü-NHe:Juden glücklicherweise noch rechtzeitig dahintorkan»en, . ganz gewöhnliche Seelenfallen. Mr, bichr fuchtest nach Ham bürg, um broft,- wie un s in Aussicht gestellt wurde, Arbeit zu finden. Auf' der Straße wurden wir vom Stadtkommissär Sachs, einen» getauften Juden, angespwckwu und über un'ere Absichten in «Hamburg ausaefragt. Als er unseren» Gespräch entnahm, daß wir Juden sind, wies er uns in das Daus Eimsbüttlerstraße 31, wo wir mit allein versorgt und gut awsgHv-b'M'sein würden. . . Erst später sahen wir. daß wir uns in einem Haus befinden, das ausschließlich dazu d'ent, die bedrängte Lage der jüdischen Jünglimge au szu nützen, -u>n» sie zur Be-r- Henamng ihrer Religion zu bestimmen. Jeder, der in das MssionKha.us eiwtr'tt, erhalt W<öhttu.no, Verpflegung und wöchentlich zwei Mark To'chnMl-d. Dafür muß er für eine Fabrik oder ein Geschäft eine ifeti zugeivi-esene Arbeit verrichten. Auch sonst werde»» ihn» verschiedene BegünftigungLn 'ute-il. Zc-igt sich einer zur Abtrünnigke-it geneigt, so wird er besonders bevorzugt und es sind D‘% Hoffbatfers EntFettungsCabfettenvon bester V/irknng, angenehmem Geschmack, vollständig uiKchBtiliClta Die Tabletten stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebensweise, prompte Gewichtsabnahmen Keine ScbtlddrQse! ** Kein Abführmittel! Depot: Apotheke „zum römischen Kaiser“ Wien, I, WelSzeite Nr. 13 703 Steriles Herostratentum. Oskar Kokoschka über das geistige Wien. Wie bekannt,' wurde än der Neuen Galerie, ein aus-. gestelltes Bild Oskar' Kokoschkas von ■ einem Besucher durch' Messerstiche beschädigt. In Zusammenhang mit diesem häßlichen Vorfall hat Kokoschka an den Inhaber der Neuen Galerie, Herrn Otto N i r e n st e i u, ein. Schreiben gerichtet, das dieser uns in liebenswürdigster Weise zur Verfügung stellt/ Dieser Brief kennzeichnet so treffend, das Niveau des geistigen Wien, daß wir ihn unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Er lautet: . „Erbittert über die boshafte Beschädigung eines meiner wichtigsten Jugendwerke bitte ich, weil ich nicht den Sachwerk meiner' Bilder zi» schätzen habe, was Sache der betreffenden Besitzer ist, für mich das Recht in Anspruch nehmen^ zu'dürfen, so lange hier Narren frei herumlanfe»t, mein geistiges Eige»»tmn vor der Ocffcntlichkeit zu wahren. Ich habe in anderen Ländern Beschädigung »neiuer Bilder, Attentate gegen meine Bühnenaufsührungen und gegen meine Person erlebt. Dann aber waren es immer abuorine Personen, deren Ohnmacht sich ebenso gegen andere Objekte der menschlichen Kultur erbost hatte. Der vorgekvmmene Fall aber ist, soweit »»»eine persöttliche Erfahrung erkennt, symptomatisch für ein steriles Herostratentum einer ganzen Gesellschaft, das genährt wird von einer dem Schöpferischen abholden Presse, die 1907 'gegen dieselben Bilder in der Kunstschau zu geifern begann, während das Publikuiu dieselben verunreinigte; die mich, so oft ich hier an Schulen für Kinder, Lehrlinge, Kunststudenten gleichwohl als Lehrer zu wirken versuchte, den Behörden denunzierte. Bis einer Künstlervereinigung gar das Lokal zur. Strafe für eine Ausstellung von mit weggenommen wurde (1911), was meine Aus w a n d erung erzwang, worüber dieselbe Presse mit bete Prämiierung »»einer Epigone»» triu»»»- phiert. Seither hatte ich »nich gegen alle Ueberredungsversuche von seiten rtleincr Freunde, an einen Wandel glauben zu Mollert, taub gestellt und Sie, mein Lieber, als Sie die Ausstellung eröffnetcn, vor einen» schlin»n»en E»»deffekt gewarnt. Ich bitte Sie nun freundlichst, zu veranlassen, daß sowohl aus Ihrer Ansstellung, wie auch aus der Sezession, den» Künstlerhaus und Rathaus-s of 0 r t* »t 11 c Bilder meiner Hand ihr en B esihern zurückgestellt werden mögen." Der Mörder Rotschildr -verurteilt. Aus BiU'dapost wird uns gentelidei: Gestern siillia. bk Bndapesier Königliche Tafel als Bernstlwgssenat ihr Urteil in dem Motchpwzeß gegen Matthias F e ke t e -untz 'Kour.plize»l, die im Sommer 1921 in (ifctt^Cö deu Lairdnürt AnwrrM o ts child und,seine Itjähri^e.Tochter erschossrn ha-l-ett. Lvi» der ersten' Instanz freigesprochen, stänÄen -die Mörder ge-ftern vor dem Berufungsgericht,' daS.die Schuld Fckctes a-ls -erwiese.il annahn» und ifftu 211 15 Jahren ZuHchans verurteilte.. in Hambnrg. Iv'wd ihm vechchvA, daß es ihm »materiell sehr Mt gehen werde. Nach m-ehrlvöch!ger Arbeit, die. emer AuSberttung gleichkonr-mt, wird der j-uttg-e Vdann vor die Alternative gestellt, entiredor die'Taufe »n nehnwn oder mit Schande und Spott »mV nach Ä?egnahme aller feiner HabseWeiien auf die Straße gesttzt zu wevde»». Wer u-icht balddie 9M« gmrg zeigt, der» Glauben k'mu Väter abgnschwore»», bekommt sehr Md dre RückstchtÄ-ostgkbtt der HaMaitung z»r. spüren. Selbst die roin>e Wäsche wird chm trotz kmefalligon' Bitterts verweigert die H<mSvertva'lterin, die sich „Oberschwester" nennt, Keibt unerstittl-ich. Wer jedoch Lurch ftm Verhalten' de 1* rat. daß di? Bekchrungkarbet-t bei chu» nicht erfolglos bleibe»» »vürde, gnt-:eßt alle niöglichen Be>vorzug»l-»»gen. Die Hausordirn-ng vepb-wtet ds»t „Schütz!iinig^n", mit Juden aicherhcvlb der Mfsion, ganz besonders aber »ntt den Ä* glkdern der jüdischen Genreirrde ftUsam»r»eiNlzEo»nnw.»i. Das ea»tze Missionshaus, »vie es be'Haffen »ft. mit seiner Arbeitsordnung. der Be-chLftigung der J»»safsen. den unglaust!ichftm Kniffen , der Prostlyteumacher, stellt sich als »nichts anderes als ein brlspielloser, vevwerfltcher S e e l e n s ch a che r' dar. Es wäre Pflicht der. jüdischst Ku'lbusgerneludk'»», die Umtriebe dieser Missionshäuser mit offenen Augen zu versolgeu, in de» Bah»»hösi»» rer-, läßlichc. Vertrauensmärnrer aufznstellet», welche die ankom- »rrertdet» jüdi'ch-e»» jungen Leute entspre-cherl-d ätlfklären, damit sic »licht in die Kla»»en solcher Secklenschachever geraten. 8er firmer d» Krebsttantheit gefunden Eine Entdeckung Professor Wassermanns. Aus Berlin wird u»»s berichtet: Auf der vorgestern hier erössnctcn medizi»»ischen Tagung für Verdannngs- und Stvffwechselkrankheiten machte Professor Wassermann äussehenerregende Mitteilungen über die Entdeckung des Erregers der Krebskrankheit. Es ist Professor Wassermai,1» gelungen, aus menschlichen KrebLgeschwüren einen Bazillus in Reinkultur zu gewinnen, der, aus tierische Orgaitisnicn übertragen, bei diesen Krebskrankheit hervorries. Bei den Experimente»» hat es sich herausgestellt, daß im Zusam»»»er»wirken der von außen kommende»» Bazillen m i t einer inneren Veranlagung, die möglicherweise aus Vererbung beruht, Krebs' erzeugt wird. P e rsouen, die diese innere Disposition nicht bes i tz e n, f ö u »».e n ‘ t r 0 tz d e r % n w e s e u h e»t w 0 u B äzjllen niemals krebs kränk »oerder». Die Enideckung ist wichtig, weil sie »reue Wege zeigt, um den Krebs im ersten Stadin»n feststellen nnd »virksän».bekämpfen zu köm»en. Re Wiener KutturfteueMraube Stadtrat Breitnec über die LusibarkeitSabgabc. In einer gestern stattgosuirtdenen Pressekonfever^ teilte «der städtische FiiMiHvofer-ent B r e i t n e 1 den Pai-Mpiellen Stanidpwnkt der R-achansnroljoEt in der Frage der LustbarkeitSalbgalbe uttlb ösr Nchvu-ngs, u-nd Ge»mßmrt'telsto»ttr mit. Es Sst Ulcht mehr ein schroffes 9lem, das er den tägllich bei .chm vorsprechc»»>den AbotdrumgU» von Devgnüigu»»HKbetr'wbel, en-tgegenhatten will. Staldtvat-Bvoitner schreibt olbvr die Schwitzan der .Krise,der Bevglwiigungslvkaile »ttcht der. Höhe der städtischen svbgaiben, sondern, >der H h p e.n t r 0 p h i e an Dergnügu>n>gslokalvn zu. Seit KriegsauKbMvch sind an neuen .Theatern hinzugeEonmion: Sbadttheater <1297 Sitze), Redo.uisnfaa!l (614 Sitze), AkadewiMeater (624 Sitze), Schön- 'b-runner Schloßtheater (547 Sitze), Roland-Bühne (792 Sitze), Modernes Theater (484 Sitze), Rostert-Sbcklz-Bühne (447- Sitze). Das ist ein Zuwachs von' 4702 Plätzen. Im Frieden hat cs nur die zwei' Mnsikveremsnutz Äie drei Konzerthaussäle gegeber» Neu hmguge-kommen sind sei-ther vier Säle in der .HosbMg untz der Saal int dar Sezession. Statt 6230 Konzeriplätzvn stchcn jetzt 9206 zur BenstigttuH, ein Zuwachs voir 60 Prozent, Auch eine Fülle von Barieies irutz Zirkussen ift im» erstanden. Trotz dar Spevre 'des Apollo- und Ronacher-Theaters sind in tzitzM» BergnibMgSzweige 11.307 Sitze ün Betrieb. Es wüßten heute viermal so viel Menschen als im Frieden alla-beu'd.'-ich das Beidürfrttis nach Bavietedarbietungett uprd auch das (Äeltz zur Befuicsvi'gwng dieses Wunsches haben. Aber auch die EntrviMtlwg des Kstws ist wicht ' Mgesta-wden.- 12.391 <rmte Kitropllätze beüve'itsen dies. Statzlra! BvesttM tzevtvies idarM'f, daß die Mehraltslagen durch die städtischen Abgaben au Luftbavkoits-, Nwhrmt'gsu»ttz Germs;t»fitte>lste.uen.' durch die niedrigen Zinse, »vie sie Vitrch Vas Meterfchutzgitsetz -gewähr-- lydstet sind, teilweise oder ganz wettgvt»»acht »vertzen. Trotz aller dieser Untstäntz« Voitl äbn Sl>aldtrat Breitster den Bühnen, die ein kibnstlerisch wertvoll-es Report 0ire Pstegen, fallweise eure gewisse Steuer- -e r>l e i ch te r u ng 'gewähren, uan ihnen »kstetr die schwer« Krssert-zütt hr.mveg.-l'.t'he-kf«»'. Bei den andere»» Vergnü-Sttugsilokalttäten lehnt tzte städtische FmatrzlserwattiUttg jetz« w-ederr Steuer Nachlaß ab. Die Sttneit'schraubeu solle»! also bei gswissen Bühnen doch etwas gelockert würde»». Ob aber das Ausmaß dieser Begüifstigungen geitüget» wird, um

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