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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-25 · Heft 2043 (25.10.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2043 (25.10.1924)
Date
1924-10-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. MS Wien, SämZkag ■ ..'... . -—---- - - --— «■ Korsanty kauft die „Rzerzdospoltta". Die Redaktion in Streik. (Eigendionst der „Wiener MovMMnng") Warschau, 24. QkbBer. Kovsdnty, der Heraus- Heber des Mattes ,>Pol'om>a" -hat während seines Änfent-- haldes m der Schweiz von Pa de re Ws kn 'die Mehrzahl der AnEe des Mattes „R-zeczpospo-l'ita" käuflich e r >w o r b e n. Ko-rsaM) w ivd s>ontit Herausgeber eines gws'rten Mattes m Holsen. Die „Rzeczpospol'ita" diente 'bisher rein na tionald eanokra tis che n Tendenzen. Kovfanty stehlt bekanntlich an der Spitze der chr i stlich-demokratischen Partei. Infolge des Richtu-nigAwechsels hat der bisherige Chefredaltsur, der natioMdemckratische Abgeordnete Stronsski, erklärt, daß er ans dem Redaiktionsverbande anstreten und keinen Lsitartikel mehr veröffentlichen werde. Das gestrige Abendblatt der „RzeczPospMa" bringt ein korporatives Schreiben des gesaunten Redn'ktionsst>a>bes, in welchem mitgeteilt wird, das; alle Mitarbeiter mit Rücksich ■ auf die Neuorientierung des Blattes sich nuit ihvsm Ghesveidclittsur solidarisch erklären nnd eine fernere Mitarbeit an dem Blatte ab-lehnen. Dadurch entstand der originelle. Zustand, . daß das Blatt außerstande ist, normal weiter zu erscheinen. Die „Rzeczpospolita" wird in den nächsten Tagen wahrscheinlich nur als ausschließliches NachrichteMatt herausgogMn -werden. Kamenew ruffischer Botschafter in Park. Paris, 24. Oktober. „Paris-Soir" meldet aus russischer Quelle, Kamenew sei Zum kLinstigen Botschafter der Sowj-etregieruW in Paris ansersehen. Me Steuerpolitik der Gemeinde Men. Erregte Debatte im Gemeinderat. In der gestrigen Gemeinderatssitzung sollte die Genehnri- Kung des Rechnungsabschlusses des Budgetjahres 1923 erfolgen. Die Gemeinde schließt, wie ja hinlänglich bekannt, in fast allen Vorwaltungszweigen mit beträchtlichen Reingewinn ab. Der gesamte Gebarungs- Überschuß beträgt 63 6 Milliarden. Die christlichsoziale Minorität kritisierte 'diesen ll eberschuß sehr heftig, weil sie der Ansicht ist, daß er nur durch Uebersteuerung zustandökam. Die Gemeinde fährt aber trotz dieser Ueberschüsse fort, drückende Steuern einzuheben, ja sie sogar -noch zu echöhen, wie die letzte Erhöhung der Wohnbausteuer beweist. Im Laufe der stellenweise sehr erregten Dchatte ereignete sich ein Zwischenfall, der zu lärmenden Szenen Anlaß gab. Der sozialdemokratische Gemeinderat Eisinger machte den Zwischenruf, daß in der christlichsozialen Partei keine Arbeiter seien, und wenn dies der Fall «ist, seien es nur gekaufte Subjekte. Er evhäkt dafür vom Präsidenten Vizebürgermeister Hoh den Ordnungsruf. Die beleidigte Partei gab sich über damit nicht zufrieden, sondern verlangte eine formelle Entschuldigung, zu der sich Gemeinderat Eisinger nicht verstehen wollte. Da es in dem ohrenbetäubenden Lärm fast zu Tätlichkeiten gekonrmen wäre, mußte der Präsident die Sitzung unterbrechen. Sie wurde bald darauf vom Bürgermeister Seitz wieder eröffnet. Er erklärte, daß die ^beiden Klubobmänner über die Lösung dieses Konfliktes und über die ebenfalls beanständeten Aeußevungen der Gemeinderäte Orel und Mer baut beraten werden. Schließlich erteilte Bürgermeister Seitz auch diesen beiden Gemeinderäten den Ordnungsruf und 'bedauerte die Zwischenfälle. Der städtische FmanzveferenL Breitner begründete hierauf die Gebarung für das Vevwaltungsjcchr 1923. Der christlichsoziale, Gemeinderat Zimmer! übie an dem Rechnungsäbschluß scharfe Kritik. .Der Überschuß ließe sich sehr leicht erklären, wenn man bedenkt, daß die Einnahmen um 111 Prozent nnd die Ausgaben nur um 4 7 P o z e n t erhöht wurden. Gemeinderat K u n s ch a k -bezeichnet die ganze Bilanz als eine tendenziöse Verschleierung. Es sei seinerzeit beschlossen worden, daß die städtischen B e t r i e b e, die ja dazu, angelegt sind, Gewinne zu erzielen, ebenfalls F ü r s o rg e a>b ga b e zu -leisten hätten. Nur bei einem einzigen Betriebe, beim städtischen Brauhaus sei cime solche Post auSg-ewiesen. Ebeniso enthält keine einzige Bilanz eine Ziffer über den Personals n sw an o. Redner kritisierte sodann die Geschäftsführnnig der einzelnen Betrübe nnd insbesondere dir der Straßenbahn. Znm Schlüsse stellte Gemeinderat Doppler einen Dringlichkeilsantrag, wonach die Brot- und Mehlerze ugnisse von der Fürsorge ab gäbe befreit werden sollen. Dr. Dannoberg stimmte namens seiner Partei den: Antrag zu, doch mit dem Zusatz, daß die Fürsorgeabgabe erst daun aufgehoben werden soll, bis auch die Regierung die W a renu ms atzfteuer aufhebt, die 260 K pro Laib beträgt, tvährend die Gemeinde nur 70 Krönen an Fürsorgeabgabe einhsbt. Auch solle vpn der Inkraftsetzung des neuen Zotttarises für Getreide und Mehl Abstand -genommen werden. Der Antrag wurde schließlich in später Nachtstunde in der Fassung Dr.' Dannebergs angenommen. Nächste Sitzung Dienstag 6.Uhr nachmittags. War ift'r mit den Sdtanten? Im Nationakrat brachte,r gestvvn die L >a n -d lb n n d l er folgende Interpellation ein: Biele Dankende B-e>wohner Oester- - reichs hüben durch Option schon vor Jahren die österroichische Staatsbürgerschaft- -erworben. Die Frage des Hvimatsrechiies dieser Optanten ist über noch unentschieden, oibwchl '»der tz 14 des Versassuu-gsübergangsgLsetzes, B.-G.-Bl. Nr. 2 vom Jahve IM, die Erledigung in -Aufsicht nahm. Der hontM Wiener Mor-enzeltunA X. k'svoritsnLtrLsse 98 ü. 130 V. Lebönbrunnerstr. 105 XX. Wsttensteinstrasss 1b XXI. Nnuptstrssse 44 Tischteppkhe Inland-Smyrna, 23 . . . . , . .K SSV!s Inlands-Smyrna, 2/3, sch werft, mit Fransen ... ........ K 490 la Boucle, doppelseitig, zirka 2 3 I< 480 Schwere Veloursteppiche, 2/3 . . K . SSv Echte Schafwoll-Velours, 2 3 . . K 1250 Haffersdorfer Läufer* 67 breit, Tapeftryart, 5—7farbig .K 24 80 breit, Tapestryart, 6-7 farbig . K 37 *90 breit, sehr schwer, vielfarbig. .K 5S *90 breit, außerordentliche Qualität K 68 *90 breit, hochfein . . . ..K 74 *67 breit, Velours, schwerst.K 128 *90 breit, Velours, schwerst. . » . . K 105 1 KorkSinoloym Sie letzten Kurse. London, 24. Oktober. (Devisenkurse.) Wien 819,600, Prag 151.-, New-Iork 4.49V«, Paris 86.075, Brüssel 93,75, Rom 103,65, Zürich 23,375, Madrid 33,485, Amsterdam 11,44,25, Kovenhagen 26,075, Christiania 81,475, Stockholm 16,895, Helsingfors 178,75, .Berlin 18,90,.Athen 26.0,5.0,. Bukarest 807.. London, 24. Oktober. E f f e t t e n k n r s e: Oester-., reichische Anleihe 94,75, Tschechische Anleihe 99,50, Prager Anleihe 91,—, Skoda 93,—, Bankverein 7,3, Bodenkredtt 16,3, Ceritral- Mining.11»/,, General Mining 13 — Dianionds 17,6, Debeers U’/s, Rio Tinto 34,70, Royal Dutch 28%, Shell 4,10. Paris» 24. Oktober. Devisenkurse: London 66,—, New- Nork 19,17, Belgien Holland 753,50, Italien 85,75. Warschau 3.70, Prag 57,20, Bukarest 10,70, Schweiz 368.50, Wien 27,25. Paris, 24. Oktober. (Radio.) Effektenschlußkurse: Banque de France —.—, Pragobcmka 399,—, Credit Lyonais 15,87 Suez 8100, Platine 806, Dabrowa 683, Banque Ottomane 879, Central Mining 1022, Rio Tinto 3012, Le NaMe russe 368, Succeried Egypte 130, Cautschoucs fin 169Va, Chartered 52,50, Debeers ordin. 118,—, Goldfields 86.25. Huanchakas 391,—. Jägers Fontaiu 245,—, Malacea ordin. 169Va. Maltzoff426,—, Mexican Eagle 96,25, Padauq 419,50, Rand Fontain 93,—, Randmine 248.50, Silva plana 158,50, Tanganyika 166.50, Tubice wie 645-, Utah Cepper 15,73, Shell 355— Royal Dutch 24,850, Bnrmah —, Bakou 24,20. Nerv-Bork, 24. Oktober. Effektenbörse. Atchinson 106.50, Baltimore 61,75, Canadicm Pacific 148^/g, Cbeasepeacke 83.50, Eari 28Vs, Greath Rortbern 7IV«, Milwaukee 12, Northern Pacific 64, Union Pacific 139,50, United Steels 1o7, Royal Dutch 43,—, Southern Pacific 94,25. New-Iorki, 24. Oktober. (Radio.) Devisenschlußkurse: Taggeld 2 bis 2Vt°/o, Wechsel ans London 4,49, 60-Tage-Wechsel 4,46, Paris 5.21Vz Amsterdam 39,36, Prag 2,98V», Berlin 23'/». Silber . Zustand ist aber auf die Dauer unhaltbar da hiebei eine AnIchl von stridt'igsn Rechissraoien farm: beifvi>cdi.gen.d zu entscheiden ist, 3. B. die beBrests der Ausweisung solcher Heimatlos-er ans G-emeünden. J-m Int er esst der Rechtssichvrheit wäre deshalb eine gosetzli-che Rogebnng dieser M-a>terie dringeird ersovdevl'.ch. Aus diesem Grunde wird gefragt: Hat die Regierung in dieser Angel,ogonhoit iöe-rekts, besti m m t e Richtlinien für die kü-uftige Rogefmrg beschlossen? Wann -gedenkt sie dem N-ation-alrat eine« GefetzenÄvnrf über diesen Gegenstand vorzulegen? Verbesserung der drahtlosen Telegraphie. London, 24. Oktober. Nach einer Wst"ldu-ng aus Atherr traf dort M a r c 0 n i zu öürzere-m AufonihÄt ein, nachdem er auf seiner Jacht „Eleeira" zufriedenftellende Berfuche über die V-erbeisseruug der drahtlosen Telegraphie gernacht hat. Er erklärte: „Ich cifaai-öc, das Problem der direkten drahtlostn Verbindung zwischeu zwei Punkten des Weltalls 0hn e Be uütz un-g v 0 n Zw>isch enst a ti 0 n e n gelöst zu halben. Ich gelangte nicht nur zu einer völligen Isolat,ion boi der UobertroWng van N-achvichten, di-e als -a>bso>lut privat ancies-che« werden müssen, sondern ich erzielte auch eine große Geschwindigkeit, tote -uns in die Lage versetzen Wirt), die gogen-wartigen Gebühren ans den 20. TM herabzusctzen." Marcomi erklärte, das; die Welt bald mit -neneu großen wisse n>1 chaftli ch-e« Er fiud-ungen überrascht werden wüvde.. 25. DMer'IM Seit« 8 3« den Wiener Kultuswablen. Sozialdemokratische Agitation. Ada« höre und ftaituc: Die österreichische sozialdemokratische Partei ist in dm KultuKwahlkanrpf ein-g-etreten! Die „Wiener Morgenzeilung" hat bereits vor Monaten berichtet, daß jüdische Partorgrößm, vor allem Herr dbationalrat Al li n a und Gemeinderat B e e r m a n n, die Wiener Parteileitung dazu gedrängt haben, in den Wahlkampf zugunsten der „Vereinigung für soziale Arbeit in der Knltus-gemeinde" gern die Zionisten einzugreifen. Die Nachricht wurde denlentiert. Nun stellt sich heraus, ldaß sie auf Richtigkeit beruhte und daß es, die österrelchifche SoziM-eiNl0kratie doch versteht, ihr Programm m den Dienst „israelitischer Kultusangel-egewheiten" zu stellen. Entschieden eine organisatorische Krastleistung sonderbarer Art. Vor uns liegt eine Einladung folgenden Wortlautes: „Werter Genösse! Di-msta-g den 21. d. findet -im Dreher-Saal 1. Stock, 3. Be.;., Hauptstraße 97, mit 8 Uhr abends eine wichtige Versammlung statt. Sie werden avbeten, ganz bestimmt zu erscheinen. Tagesordnung: Stellungncchme der jüdischen Eultusstmerzahlendeu Arbeiter und Kl-emgewerb-etveiibenden zu den am '9. November L. I. istattfindenden Kultuswählen. Es ist Pflicht der Arbeiter, auch in diese Körperschaft einzudringen, um ihre Rechte zu sichern und Ordnung zu schaffen. Mit Part ei grüß! -Für das Aktionskomitee: Dr. SteiNbach, A. Flaster. Wahl- \ deveinignng siir soziale Tätigkeit in der israelitischen Kultusgemeinde." Ferner sei festgeftellt, daß -in den Betrieb ZV e rsammlung en, welche jetzt zum Zwecke der Neuwahlen in die Gchllsenvorstehung des Handelsgremiums und m den Vorstand der Krankenkassen staitfindm, von den Einiberrrfevn offiziell mitgeteilt wird, daß üb erWunf ch d e r soz'ialdemoLratischen Parteileitung die jüdischen Genossen an den Kultus-Wahlen und 'für die „Wahlvere-inigung" zu stimmen haben! Die sozialdemokratische ParteiLeitunjg wird nunmehr wchl aus ihrer Reserve heraustreten müssen. Entweder wird sie zugeben, daß sie in die israelitische Kultusgemsinde einzutreten wünscht und diesen Eintritt erkänrpfen will, oder aber muß sie öffentlich erklären, -daß Schwindler mit einer erlogenen Wahlparole Wahl-fälschung treiben. Nachdem an der Spitze der „Wahlvereinigung" neben anderen erfreulichen Elementen auch weggelaufene Zionisten stehen — der Spitzenkandidat Herr Dr. Bader ist ein. solches Exemplar —, scheint es wicht ausgeschlossen, daß hier ein zweideutiges Manöver versucht wird. U-eberläufern ist alles guzutrauen. Versammlungskalender der vereinigten jüdischen Parteien.; Morgen Sams tag: 2; Bezirk: V*8 Uhr abends, Cafv Nizza, 2. Bc-.., Tabvrstraße 60. Redner : Isidor Schwarz, Dr. I. Taubes, Dir. Julius Haber, David Nebenzahl. V»3 Uhr abends, Restaurant Goldstein, 2. Bez., Zirkusgasse 3. Dr. Ornstein, Dr. Dimnairt, Bezirksrat Hoffnmim, Dr. Klaber. Prater: Vs8 llhr abends, 2. Bez., Jungsiraße 8. Redner: Etnil Engel, Gustav Löwh, Dr. Ehrlich, Moses Rath. 3. Bezirk: V«b llhr abends. Hotel Nagler, 3. Bez., Rennweg 69. Redner: Dr. Arnold Ascher, Dr. Goldhmnmer, Ungar, Aron Schwertfinger. 6. nnd 7. Bezirk: Va8 Uhr abends, Restaurant „Zur Glocke", 7. Bez., Neubaugasse 6. Redner: Dr. Bischof. Kommerzialrat Buchwald, Dir. Stein, Oskar Golbschmidt, Doktor Sanel Beer. * Jüdisch« Turner und Sportler! Am Sonntag den 9. November finbe-n die Wahlen in die Israelitische Kültusgemcinostatt. Die Partoien, die die Kuiltusgemeinoe in der schwersten Zeit saniert haben, haben sich 'diesmal! unter dvm N-mner: .„Vereinigte jüdische Parteien" susMnmengeschlossen, um die Knttusgemeinde auch lweitechtu anszubaneu. Cs gilt nu.n mitHuhelse-n, die Kultusgomemd-e weitevhin nn Sinne unseres Parteiprogramms zu entwickeln. Wir fordern euch daher aauf, euch am 9. November vollzählig für die Wahlarbeit Mr Verfügunig zu stellen. Helfet an diesem Tage unseren Führern amb kommt alle «ur Avbert! Der Vorstand des jüdischen Turn- und Sportverbandes. Der Leichenfund im Avoiidari. Das Ergebnis der Obduktion. — Von Hunden zerfleischt. Die gestern vornnittiags dorgenonrmeire gerichtliche Obduktion hat eiwwa.nÄ'frei erzvben, daß der 14jährige Schuhmachenleh-Ämg Ochinar Gr-lisch durch HuaiL-ebisse getötet wurde; sämtliche Verletzungen rühren von Hundebissen her. Der Tod ist sowohl «durch Verbluten als r>uch durch Ersticken vlN'getrctell. Teile der Schilddrüse wllrdeir Lurch di-e iouchtigen HlmWbisse in die Luftröhre gepreßt. Die Werschteile am Halse wurden vollloinmen llosgaböst,! so daß die Wirbelsäule sichtbar wurde. Der Kehlkopf war vollstäudig -durchbissen. Hiemit scheiu-t ein Verbrechen völlig -ausgeschlosftu Radiofonrert der „Wiener Morgenzeitms". Täglich von 4 bis 6 llhr nackimitiags inder Redaktion, Wien, 2. Bez., Taborstraße 1. Apparate beigestellt von der Firma Broadcasting, Radio-Ges., Wien. Lumiere-Lautsprscher beigestellt von Minerva, Wien. Vorführung des Sonunerapparates. — P r 0 g ra m m für heute Samstag: 11 bis 1 llhr: Matinee: Offendach: Ouvertüre zu „Die Leiden Savovarden"; Lehar; Walzer aus „Die ideale Gattin"; Gauvin r Türkische Suite; Mehul r Gavotte; Wecsay: Valse triste (Violiilsow); Bizet: Phantasie auZ „Die. Perlenfischer"; Robledo: Locken, Boston; Morena: Vergnüguugsanzeiger, Potpourri; Lincke: Kukokanra, Intermezzo: Gilbert: Konnn Liebchen wandern mit deinem Leander. — 4 bis 6 Uhr: Schubert: Rosamnnde, Konzertouvertüre: Fucik: Winterstürrne, Konzertwalzer; Mozart: Dtennett; Toffeli:' Serenade; Wagner: Feuerzauber aus „Die Walküre"; Byfar: Jnterzeffion; Clueam: Nigger- Wiegenlied; Uhlr ll. Boheme, Schlagerpotpourri; Strauß:

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