Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2039 (21.10.1924)
- Date
- 1924-10-21
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 ’ Wien, Tietrstag I. W t e n. 21. Oktober. Der Bundeskanzler hat im christlichsozialeu Parteirat eine Rede. gehalten, in der er das Schulprvgramm seiner Partei mit Nachdruck vertrat. Seine Aeutzerungen haben 311 einer heftigen Kampagne in der Presse Anlaß gegeben, in der weniger die prinzipielle Seite der Angelegenheit berührt wird, als vielmehr die Frage, ob der Bundeskanzler recht daran getan habe, .von dieser Angelegenheit gerade in diesem Zeitpunkt zu sprechen, der sich wegen der schweren Sanierungskrisen sehr wenig zur Austragung von Weltanschauungskämpfcn eigne. Die Vertreter dieser Ansicht sind nicht auf dem richtigen Wege und ihre Gegner könnten dieses Argument leicht mit dem Hinweis auf die Debatte über den Mutterschaftszwang abtun, die aus dem wirtschasts-hygienischen Kreis in das Grenzgebiet der konfessionellen Empfindlichkeit hinein-- geraten ist. Wenn es der eüwn Richtung angezeigt erscheint, die Jugenderziehung zu reformieren, so kann man ihren Antagonisten nicht das Recht auf Widerstand bestreiten und es muß ihnen überlasten bleiben,- welchen Zeitpunkt sie wühlen wollen. Freilich ist die Kräftegruppierung in diesem Streit eine höchst ungleiche. Hinter Dr. Seipel steht in dieser Frage eher als in jeder anderen. eine festgeschlossene, ihrer Ziele bewußte Partei, die außerdem mit voller Sicherheit ' über. den. Verwaltungsapparat des Staates verfügt. Sie ist programmatisch auf die politische und . soziale Rottktion . eingestellt und hat niemals irgendwelche andere Ziele vorgegaukelt. Ihr Standpunkt ist'klar. Auf der anderen Seite würdö ihr die sozialdemokratische.Partei entsprechen. Aber mit.^dieser hat es eine ganz andere Bewandtnis. Sie ist nach dem geschriebenen Programm und nach allen ebenso geschriebenen Artikeln der Hort der Freiheit, des politischen und sozialen Fortschrittes, der sozialen und übernationalen Neuordnung der Gesellschaft, der Verbrüderung' aller arbeitenden Menschen, des Schutzes'aller Unterdrücktem.und Schwachen. In Wirklichkeit ist sie all das nicht, sondern nur eine große Partei des Kleinbundesstaates Oesterreich, wie dieser, mit der Erbschaft der Kleinlichkeit und des' Chauvinismus behaftet. Sie hat sich einmal in der Revolution als der-Sammelpunkt aller progressiven Elemente gegeben, als ' eine' von 'geistigen Impulsen. vorwärtsgetriebene Bewegung. Lang, lang ist's her. Sie war ander Macht, konnte alles/ was sie heute fordert, cmsführon. Abev sie hat aus Taktik und Opportunismus alles unterlassen, hat sich das Gesetz des Handelns immer vom. Gegner borschreiben lassen und in den entscheidenden Grundprinzipien freiheitlicher Weltanschauung so. gründlich vep-. sagt,- Latz sie Me Shmpathiem verloren hat. W.ie immer! von ihr klare und eindeutige Stellungnahme zu.krwart.en^ war, blieb sie aus. Sie ist für -den Frieden und für den ' Krieg; sie verurteilt die Unterdrückung der deutschen Exilminorität und hat zu dem legalen Antisemitismus nichD zu sagen. Sie findet ürrmer das Kompromiß - mit denk' Mästeninstiiikff mit der Richtung, die gerade in.der Mode ist; stets ist ihr die-Popularität das wichtigste. Die Idee der Freiheit ist nur ein Parteitagsaufputz. Sie hat die Hakenkreuzler sich bewaffnen und toben lasten, .bis es zu spät war, sie hat das Spiel der Verwaltung mit. der. Verfassung . und der Gesetzlichkeit geduldet, obwohl es dieser großen Partei bei einiger Energie ein leichtes getoe}eu wäre, die Wahrung des Rechtes aller Schwächeren zu. erzwingen. Durch - ihre Passivität gerade in. diesen Fragen hat die österreichische Sozialdemokratie die Hebermacht der Bureaukratie, die Bosheit der Verwalturig gefördert und befestigt. , Ihre ärgste Unterlassmigssünde aber hat sie dadurch begangen, daß sie die Unowandlu-ng der Hochschule m radaB" antisermtstche und stockreaktionäre' Kampfmstitute zugelasten hat. Aus diesern so wichtigen Md bedoMmgAvollen Gebiet der Erziehung hat die SoMldem-okmtie alle JmtiaMe der. Hakenkrsuylerei überlasten, die Gswaltexzefse in papierenen Zeitungsnotizen als Raufereien der Bourgeoisfölim befpöttett und gegen die Allianz der Professoren u»nd Kva,wrllftudenten übevhaiupt nichts unternommen. Sie bescheidet sich danvit, daß die zukünftigen -intellektuellen Führer des. Staates und der Gesellschaft. nach den Vorschriften: alldeutscher Rassenfavscher äbgeftempÄt und im. Geiste Luden-i dorsss erzogen werden. Diese - Passivität entwertet allen SchrMwpf der österreichischen Sozialdemokratie und ähre Bestrebungen, iu einem Kulturkampf die volle Wucht der. Freiheitsidee in die Wagschale zu werfen. . Zieht rnan von der gegen die Kampfansage des Bundeskanzlers sich bildenden Phalanx die ScMldemokvatie ab, so bleibt eine. sonderbare Truppe übrig/ die unter den verschiedensten fimctt öitflriti, aber niernandrn Angst ein-'' flößen kann. Es ist das fortschrittliche Bürgerkrm, repräsentiert durch die Wiener Großpresse. Sie hat ihre politische Ohnmacht zur Genüge bttniesen und noch jede Partes zur' Niederlage.geführt, deren Panier sie hochhob. Daß diese Presse, die den Horthy anbetet, heute für die Freiheit kämpft, ist heiter. (Wobei nicht uuerwähut Ueibe, daß int Ungarn. die konseMomlle Schule noch heute besteht.) 'Die österreichische Aoart des Liberalismus'ist do-rh wo sie sich überhaupt ans Licht wagt, weltfremder Doktrinarismus oder ärgste Leisetreterei, die jedem, frischen Kampf ausweicht.- Es ist möglich, ja sogar'wahrscheinlich, daß es -in Oester-' reich eine bürgerliche Demokratie giR. Me führtein'verborgenes Dasein, von dem imn hin und wieder, aber nicht» sehr oft eine Resolution zu hören 'bekömmt. Und so ist' hundert gegen «ins zu wetten, daß ,sich auch .. jetzt irgend eine verschollene Tafelrunde mit einer Volltönenden Entschließung. zu Worte melden wird, .die Mn bet,eimger An-. jstvenMtz tik einem libetalen oder demM'ütiHen BMt liest'' und dann wieder vergißt. Der Teil des Bürgertums, der für einen politischen Kampf in Frage kommt, hat kein Wiener Morgenzeitung. AM ERICAN ÄILÖ RS B rüder Ko ch M. m. b. H. LÄÄUi 8. Bez., Mariahilferftmtze 17 KAfkL -Erstklassige Müß-Schneiderei flir Herren / Reiche Auswahl in feinen englischen Stoffen / Elegante Ausführung / Billige Preise Ideal Ehr. Er'ist ein unrettbares Opfer des Rasfenblöd- - sinnes geworden, weint.Mv den. verlopvnim Krieg, die zerstörte MoMvchw mit ihren' Titeln, Orden und Generals-' Hosen üvnd beheilt jeden ' antisemitischen Lmmpenstreich. Dieises Bürgertum wird sich zuerst vorsichtigerweise daran erinnern, daß. Schuilswigen Machtfragen sind und wich sich vergewissern, auf welcher Seite das Bürgertum erzogen wich, das zeigen die Ntt.vosat und die anderen Hochzielstreber. Diese Gesellschaft wird keinen Kultuvkaittlpf führen. Roch rinmal das verunglückte Schilling. erveriment. .Wie die Korrespondenz Herwei .erfährt, sind im aauzen . 11,400.000 Stück SchUünge imMüuzamt geprägt worden. Bon diesen ruhen -ungefähr n.och acht Mill i 0 ne u in ,Sm Tresors der. NationaKa-nk.. Diese. acht. MMonen Schillinge .sollten i»m Herbste zuir A-uÄgabe. gelangen/ Jufiolge des Steigsns der Si-Derpreise und des Umstandes, daß diese' Schillinge mit ihrem hohen Silber-- grhalte sofort wieder vevschtoinLen wüchen, ist -man von der Ausgabe -derfMen abgekammen, ja es wurde sogar der Auftrag gezeben, dieselben einzuschmelzen. Vorher sollte .noch der'-Versuch gemacht werden, die SchM-nge auf einen Silbergehalt von 60 Prozent nmzuarbeiten. Alliein die Fachlewte eEärten, daß sich eine ftkche Absicht technisch nich.t durchführen lasse. Infolge der Veröffentlichung, der Blamage,die das Finanzministerium mit der Prägung der Silberschillinge von fo hohem FeinMhM er-' litten hat, wurde dann der Auftrag, die großen Mengen geprägter Schillingmüntzen einWschmvlzen, zwrückg-ez v g cn v. Nun ist aber ein interessanter Streit zwischen dem Finanzministerium und de-m M'ünzämt e-ntbrannt. Das Mungamt verlangt nämlich, daß die Kosten für die Schilliwgsprägung, an der in der Zeit vom Jänner 1024 bis Juni d. J. t-n Tag- und Nachtschichten, an Sonn- und Feiertagen 300 Arbeeiter und 20 Beantte Hearbeitet ' haben, vom FmäuMinfftermm getragen werden, das doch Äs MischuingsverMtnis. für die neuien Schillmkge mit Umgehung des Münzanttes dem Natioualrate vovgeschlagen - hat./Das FiuaNKNtt'Merium weigert sich.jchochfür die Kosten der SchillingM^uwA. auH-ukomm-sn -mü), .movn-t, i Mt da' im B « dge t" £>«,§"FinÄnzminj st.e'r lu.Ms. '.für eine solche. Post k e i n P l ach v 0 r h a n d e ar fei. Lr. zimmermau über die Balorifirmng der Mietzinse. . Die. Mädter vom Samstag und Sormtag berüffeEchen eimn. Bericht. .über, eine B-e-üsamml-ung des Vebbamdes der Sparuud Kleinre-ntner, . taut tvvlchem der GmeMsiokretür Dr. Günther in. dieser BÄsammLung .von Aeußerungen, die der GmevMomm-istär Dr. Z-iMmerman -ihm gegeMber begWich der Baklovilsiernng dsr MistFittf-e gemacht halben soll, Erwähmmg tat. HivM wird der PoMschen KorreßiMdenz vom General- Kommissariat mitgebM, daß der Geuevalkommissär Zwar eine lUntevreduing mit Dr. Günther hatte, daß er diesen Herrn jedoch Nicht dazu autorisierte, von dem Inhalt der llnterredung öffewtll'ich Gebrauch zu machen, und daß er Überdves im Lauife dieser Unterredung nur wiederholte, was ln dem 'gemeinsamen Bericht des Finamykomitees -und des GmerMommissärs boveitZ niiedergebegt wurde, nämlich, daß ,/ein weiteres Hin>deru.is der Wiederherstelll'ung des Auslandskredites iu dem Fehlen einer festen Gruudlage /.für HppothefarEredite auf Gebäude zu suchen ist. Eirve-solch« Grundlage wird erst daun gchnuden werden, wenn die Aeulder-ungen der ln Kraft stehenden Beftimmuin« gen der Mieterschutzgesetzgsb.ung eingEet sein werden, die i« AnlbeltMcht der - gegenwärtigen - BöchäAmste stuiftmoeise anzustoelben sind". . ' ' . Was die Frage der Valorisierung der P-vlVa-t- .schuldeu,- diren Brrciniguwg sich augetbllich der BMeMrud widmsetze, an'belcnrgt, so hat der. GeuevEommissär sich dicrvauf lbeifchräutt, sestWstelleu, daß der BöAeAumd, vor>cmrsgesetzt daß 'die Budge-tgrenzen eingehalteu werden, keinen Aula ß.hat, zu dieser Fra.ge Stellung, zu uehinen. Die letzten Kurse. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung"i) " London, 20. Oktober. (D e v r s e-n k u r s e.) Wien 318 600 Prag löü,7f>-, Sletv-Aork 4.49?/„, Paris. .85,675, Brüssel 93.40, .Rom. 103,95) Zürich23,895, Madrid38,4SS,.Amsterdam 11,49^,. : KMtthagen - 36/ Christiania 31,425, Stockbölnl 16,875. . Helsingfors 178,75, Berlin 18,85, Athen 257,50, Bukarest ,' . ' fjottöoitt 20. Oktober. E f f. e kt eU tu rs er Oester-' relchische/Anleihe 99,75, Tschechische AnleibeSS,-^. Prager Anleihe 99,—, Skoda 91,—, Bankverein 7,3, Bodenkredit 16,6, Central- Mining 11,68, General Mining 12,—, Diamond« 17.9, DebeerS -11,718,"/Rio Tinjo 84"/,.!'Royäl Mtch 28Vi,Shell 9,928^ . Paris» LS. Oktober.' Devisenkurse t London ■ 86,38,' New- Nork 19,22, Belgien 91,95. Holland 752,-, Italien 83,70, Washington —, Prag 57,10, Bukarest 10,85, Schweiz 369,—, ^»Mcstv'DpM' 20." Oktober: ^(Pydioü D 'e-v-i, s. er it ch luß^ kn rs er^Taageld 2 bis ^l/U, Wechsel ..auf London 4,48T/„ 60-Tage-Wechsel Parts 5,22Vi Amsierbam 39,20, Prag .93. Berlin 23'/., Älber 71,12'/,. ' N. Oktober 1034 VU. 2U99 Rußland verschiebt die Ratifizierung. Moskau, 20^ Oktober. (R. T. A.) Angesichts der ^Regiermn>gsklrlse in England tbüschloß Lsie Zentralexek utive der. S 0 w j e t nni 0 n, die Ratifizierung des euglis-ch-virstisthLN Vertrages g-u verschieben und die Ervtschsidung dein Präsidium KU nberitafsen. Ein polnisch-rusfischer zwischenfall. Uebersälle anf polnische GesandtschastSbeamte. Warschau, 20. Oktober. (P T. A.) In der Nacht vorn 17.'üus den 18. d. wmde im Moskau er Bahnhof i« Leuingrad der erste Sekretär der polwifchen Gesaudtschüft Tarnowski und das Mitglieid einer Spezialinffsion Modgelewski übersallen und attackiert. Auch in Moskau siivd drei polnische Beamte übevfallen Wochen, Anr 18. d. nachmiittogs sprach in der polnischen GesandtschLft Hannens der Soiwsjetunion Komissär Stein sein Bedauern ölbe.r den Vorfall aus. .Um 6 Uhr abends übergab der Geschäftsträger Wyfginsky dem Mitglied ^des Kollegiums des Volkskr-inissariats' ftir auswärtigo Angelegenheiten K 0 p p aine Pro-testuote'md benachrichiligt-e ihn, daß ein entssprechender Bericht nach Warschau werde übersendet werden. Nach Cnlpscing >dar Note sprach Kapp namens .der Union der SowjetrepMiken sein Bedamern aus und gab di« Berßchornng, daß der Vorfall gründlich untersucht werden wird. Flotlenkovzentration in Matta. Malta, 20. Oktober. (Reuter.) Die englische Mittelmeer flotte, die aus acht Ueberdreagnaughts, elf - Kreuzern, 168- Zerftöreru, fünf Unterseebooten und zwei Flugzengmutterschifsen besteht, ist hier angenommen.' Die Atlantif ch e Flotte wird demnächst hier eintreffen. AevolkemngraustauschnachtürkischerMethove. 1000 Griechen in Konstantinopel verhaftet. London, 30. Oktober. (Reuter.) Die griechische Gesandtschaft teilt mit, daß die Präfertur von^ K o n st a n t i n 0 p e l, ohne die Entscheidung der Jnlermtioualeu Kondmistirm für Bebölkenmgsaustausch ab-,. gstwarten, am Samstag etwa 1000 Griechen habe' fe st n e h m e u>' lassen. Die Vorstellungen der Kommission seien unberücksichtigt geblieben. Die griechische Bevölkerung KonstantinoPÄs sei von einer Panik er-. : griffen worden. . Wie „Times" ryelden, halbe die Kommission :für B e d ö l k e r n n g s a u's t ä u s ch energischen .Eiusprnch erhoben und gedroht, Konstv-nti-nopel zuverlassen, wenn die Verhaftungen fortdaucrn.. Wachset in 'der Leitung der Austauschkommission. Genf, 20. Oktober. (Sch-vch. Dep.-Ag.) Der Präftdew der gemischten Kommission für den Austausch der griechischen und türkischen Bevölkerung, Ekstrand, hat fe.in Amt an Gemval Manriqne-Lara abgetreten». Ae Smordmg MatteoW. Dumini und Bolpi als Mittäter überführt. Rom, 20. Oktober. (Tel.-Komp.) Bei der gerichtlichen A-ntersuchmig des zur EnWhrung M a t t e 0 t t r s verwendeten Automobils wrirden Fingerabdrücke D n m i n i S und V 0 l p i s festgestellt, deren AAttäterschaft an der Ermordung MatteottiS damit erwiesen Sk Regierungskrise in Sfttgoftotoiett. Jovanovie bleibt. Belgrad, 20. Oktober. (Avala.) Die Skupschtina hat den früheren Präsidenten Jovanovie (radikal) mit 233 von 259 abgegebenen Stimmen zum Präsidenten gewählt. In parlamentarischen Kreisen hält man dafür, daß die Krise in der Weise werde gelöst werden, daß das Kabinett Davidovic weiter im Amte verbleibt. Um den weiteren Fortgang der Berhamdlungen $it Bildung einer Konzentrati 0 ns regierung zu ermöglichet, wurde folgende Wmachrmg zwischen der O p- .Pofiti0n nnld dem Regier-nngsblock getroffen. Die Regierung Davidovic wird auf einige Tage reaktiviert, um die normale Fortführung der Regieuungsgeschäfte zu sichern. Auf Grund dieser Vereiubarumg erfolgte die Wahl Jovanovie' zum Präsidenitm der Sknpschtina. ' __ Sine Partei der ungarischen RaffenschStzler. Budapest, 20. Oktober. In einer von der Raste uschützlergmppe des Parlaments einberufenen Volks-^ Versammlung in K e e s k e m e t hielt Abgeordneter > GL mbo s eine Rede, in 'der '(ft erklärte,- daß sich die: Rassenschützler als Lände spartet unter dem Tibet' Ungarische Nationale UnabhangigkeitSE Partei konstituieren werden.'Er sagte, das Judew tm m Müsse im Wege der Gesetzgebung ' z ü r ü ckged rängt werden, damit es in den einzelnen B e-' rufszweigen nur im Verhältnis feiner Zahl vertreten sei. Das verfassungsmäßige. ' Königturtt müsse wiederhergeste-N-t werde n» doch lehne er die Rückkehr zur alten Monarchie ebenso ab, y»ie den Gedanken einer Donauföderation^,