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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-14 · Heft 2032 (14.10.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2032 (14.10.1924)
Date
1924-10-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Aus den Theatern. Zn der V o l k 8 -o p e r findet Heute die U t« u f f it h r u n g lies Schönb e r Aschen MnsikdramaL „D i e g fit cH t ch e Hand" unter musikalischer Leitung Dr. S t i e d r y 8 statt; anschließend die ^Erstausführung von Schub e r t s komischer Oper «Der h ä u 8 l i ch e Krieg". Rtargen ,,D e r Bettel st uden t". — Sollte Herr B a n d l e r, der an Grivve erkrankt ist, bis zur heutige» Abendvorstellung nicht hergestellt sein, so wirb, um mit Rücksicht auf die zahlreichen Gäste auS dem Auslande, die sich gerade für „Die glückliche Hand" von S ch ö n b e r g anaeneldet haben, eine Verschiebung zu vermeiden, „Die glückliche Hand" heute abends zweimal gespielt. Im D e u t s ch e n V o l k s t h e a t e r ist das Gastspiel deS deutsch-russischen Theaters „Der blaue Vogel" bis inklusive Sonntag den 19. d. verlängert worden. Die Vorstellungen beginnen um 10 Uhr abends, die MärchenanffÜhrung für die Jugend wird Sonntag den 19. d. um */»f Uhr nachmittags wiederholt. K a m m e r s p. i e l e. Maria O r s k a ist von ihrem Gastspiel am Budavester Renaissancetheater znrückgekehrt und tritt Freitag eine längere Gastspielreise nach Deutschland an. Sie hat sich bereit erklärt, im Rahmen der Nachtvorstellungen irr den Kammerspielen zweimal als Effie in „Schloß Wetterstein" aufzutreten. Diese beiden Vorstellungen finde« heute und morgen um'10 Uhr abends statt. Den Rüdiger spielt Kurt von L e s s e n, den Tschamper Hugo Werner-Kahle. Der Kartenverkauf zu diesen Vorstellungen hat begonnen. Im Neuen Wie nerStadttheater findet heute, 7 Uhr abends, die Uraufführung von „S s a n i n", nach dem gleichnamigen Roman von Mihail A r tz tb a s ch e w von Benno V tan v und Maurice H i r s ch m a n n, mit Maada Sonja Un der weiblichen und OSkar Be regt in der männlichen Hauptrolle statt. Im T h e at er in der Ios efst a dt findet heute?m */,8 Uhr abends die Erstaufführung des Lustspiels ^Schöne F r a u e n" von Menne Reh statt. Jüdischer Theaterabend. Donnerstag den 16. d. findet im Lheatersaal des Hotel Bayrischer Hof eine Aufführung von I. Goroins „Der Fremde" in Mischer Sprache statt. Der Abend, welcher zn Ehren des Schauspielers Markus Harschkowiez veranstaltet wird, ist durch eine Rvihe künstlerischer Darbietungen oer Herren N. Preiß, Podeamcze und Nachbar sowie des Fräuleins CM Bell bereichert. Beginn halb 8 Uhr. Jizchak Katzenelsohn über Malik. Mittwoch den 18. d. um halb 8 Uhr abends spricht der bekannte hebräische Dichter Jizchak Katzenelsohn in der Rede- und Lesehalle, 9. Bezirk, Türkenstraße 9, über das Thema „Der Prophet (Ch. N. Bialik)". Das Mappenwerk eines jüdischen Künstlers. Im Verlag der Bereinigung jüdischer Forscher, Schriftsteller und Künstler Darnach" ist soeben eine gediegen ausgestaltete. 16 Heliogravüren umfassende Mappe «des bekannten jüdischen Malers Lazar Krestin erschienen. Der in Kowno geborene, gegenwärtig 56 Jahre alte Künstler 'hat zuerst die Zeichenschule in Wilna aibsvwiert nnd sich nach langiährigen Studien in Wien und München nach längerer Zeit dauernd in Wien niedergelassen, wo er alljährlich seine Werke im Mnstlechcms ausstellt. Das Mappenwevk, auf feinstem Japanpapier chwgestellt, gelangt nicht in -den Buchhandel, sondern ist rar Sekretariat des Darnach, 9. Baz., Lazarettgasse 26, zu beziehen. Der Preis von 160.000 K. (Handsignierte Ausgabe 200.000 K.) bietet eine günstige Gelgenheit AM Erwerben vorzüglicher Reproduktionen Mischer Sujets:. Hans Pfitzner im Streit mit Bayreuth. Hans Pfitzner, der schon so manche Fehde mit Musikern in temperamentvoller Weise cmsgefochten hat. befindet sich seit einiger Zeit i-m Konflikt miit Bayreuth, das ihm gesinnungsverwandt ist. Ueber den Sachverhalt berichtet die „Allgemeine Musikzeitnng": Anfangs August schrieb Ferdinand Pfohl in einem Bericht über die Bayreuiher Festspiele („Hamburger Nachrichten"), Pfitzner hätte von Bayreuth die A u f n ah me sei ne s „P a l est r -i n a" tot den Festspielplan verlangt. Pfitzner ersuchte daraufhin sowohl die betreffende Zeitung als auch Siegsvied Wagner um sofortige Demetttierung jener Behauptung. Die „Hamburger Nachrichten" brachten das Dementi in gekürzter und indirekter Form; Siegfried Wagner aber begnüKe sich damit, brieflich von Pfitzner zp behaupten, dieser wäre gekränkt, weil seine Werke nicht in Bayreuth ansavführt würden. Im übrigen beklagte sich der jetzige Hüter Wahnfrieds darüber, daß nicht nur Pfitzner, sondern auch die anderen namhaften Komponisten Bayreuth ferngeblieben seien. Pfitzner verlangte nun nochmals energisch die Dementierung und erhielt sie endlich. Freilich blieb Siegfried Wagner dabei, es sei ihm in München wie in Stuttgart von Freunden ans seine Frage, warum Pfitzner gar nicht zu den Festspielen komme, geantwortet worden, dieser sei ans dem erwähnten Grunde gekränkt ferngMeben. Man könnt« über diese neue Fehde Psitzners rasch zur Tagesordnung übergehen, rührte sie nicht an ein sehr heikles und bedeutsames Problem des Musiklebens, nämlich die Bedeutung Bayreuths und die Verwaltung des Wagnerschen Erbes durch den Sohn. Mit um so größerer Spannung darf man daherben weiteren Auslassungen Pfitzners entgegensehen, der sich Vorbehalten hat, sich über die Gründe seines ForWeibens von Bayreuth sehr eingehend und öffentlich zu äußern. Balerij Brjusow gestorben. Aus Moskau wird gemeldet: Der bekannte russische Dichter Dalerij B r j n s o w ist gestorben. Er war Mitglied der kommunistischen Partei nnd Direktor des Instituts für Kunst und Literatur. Mit ihm.ist einer der literarischen Führer der russischen Jugend dchmgegangen. Gerichtssaal. «er Prozeß gegen die BilderMscher. Nach Viertägiger Dauer wurde gestern abends die iSchöffenverhandlung gegen die Bilderfälscher Philipp Aeb ervN und Johann Markhtan zu Ende geführt. Ueberall wurde HN 18 Monaten, Markhtan zu sechs Monaten schweren Kerkers verurteilt, außerdem wurde gegen Ueberall die L a n d e s v e r w e i s u n g ausgesprochen. Die ibevden Angeklagten hielten sich Bedenkzeit vor. FnvMenvaierGMr. Der Oberste Gerichtshof beschäftigte sich gestern mit der. iLeberPMnng des Urteiles in dem dreitägigen Schwurgerichts- Prozeß des Obniannes des Verbandes der Kri-egsschwerinvaliden und Hilflosen Oesterreichs, Kapellmeisters Heinrich G allo s, gegen den van ihm wegen Ghrenbeleidignng ge- Wiener Morgenzeitung 14. Oktober 1924 Se-lte 7- »(ommsnmts der Kroatischen Eskomptebank, Agram WIEN, I. SEsTZERGftSSE 4 (ECKE B00NEßGASSE Telephon: 22-5*90 Serie . m——— i Telegrammadresse: FRAPOBANK Alle Arten. Bankgeschäften Kredit qraben) Warengeschäfte klagten Obmanndes Landesverbandes, der Invaliden, : Maximilian Brand eisz, und dm Sekretär desselben Verbandes, Hans W o l f m ü l l e r. Jnkriminiert' waren die von den beiden Geklagten in d-rr „Arbeiter-Zeitung" gegen Gallos erhobenen Vorwürfe, Gallos, der in den allerengsten Beziehungen zu den Monarchistenparteien des Wolfs» Hoynigg und Schager sowie zu den HäkeErvuzlern steht, gebrauchte für feine Sammlung die von ihm selbst nachgemachte Stampiglie mit. dem Nammszug des Ministers Schmitz, 'der ihm von den Staaisgeldorn eine Million zur Verfügung gestellt habe, damit er die große Organisation der Kriogsinvaliden und Kriegerwitwen unterwühl e. Gallos habe die Verwegenheit zu. bestreiten, daß er 'die Invaliden den ,Monarchisten ausliestrn wollte nstv. Als Beschimpfungen wurden die Ausdrücke „Grüner" und „Jrrbalidenschwindler" inkriminiert. Auf Grund des Wahrspruches der Geschwornen wurden die Angeklagten in allen Punkten freigesprochen. Die Vom Kläger eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde wurde verworfen. Der Unfall Richard Waldemars. Eine wichtige Entscheidung über Schadenersatzpflicht. Wie seinerzeit berichtet, war am 18. Oktober v. I. während einer Vorstellung der Operette „Der Hampelmann" im Komödienhaus der Schauspieler Richard Waldemar durch ein herabstürgendes Bersatzstück nicht unerheblich verletzt worden. Waldemar hatte von der Unfallversicherung die entsprechende Unfallsqnote erhalten. Der Schauspieler hatte überdies beim Zivillarrdesgericht eine Schadenerfatzklage auf 46 Mllionen angestren-gt, wogegen die KomöÄienhausgesellschaft einwendete, daß sie eine weitere Haftung üblehnen müsse. Der Senat hat mit hem schriftlich herMgelangten Urteil die Klage abgewiesen, was für die Schauspieler von weittragender Bedeutung ist, weil dadurch gerichtlich festgestellt erscheint, daß Bichnenangestellte gegen einen Betriebsuntemchmer keine Schadenersatzansprüche/geltend machen können, sondern sich bloß an die ArbeiterunfallversicheruNigsrnstM zu halten haben, wenn der Betriebsunfall weder vom Betr'vübsunternehmer noch von dessen Organen vorsätzlich hvrbeigeführt worden war. In der Begründung wurde ansgesAhrt, daß nach den gesetzlichen Bestimmungen die Darsteller dem Unfrllsgesetz vom 28* Dezember 1887 unterliegen, und daß nach den Ergebnissen des BoweiSvevsahrens die Bevsicherung dvr Komödienhcmsgesellschaft eine Psllchwevsicheru'Ng ivar. Anis Grund der Ergebnisse des Strafverfahrens mußt« als erwiesen angenommen werden, daß weder der Betrröbsunternchmex noch dessen Organe, vorsätzlich den Betriebsunsall horbeigeführt hatten, da die schul-igen Organe lediglich einer Unterlassung schuldig erkannt wurden. Es konnte daher der Mager einen Anspruch auf Schadenersatz nicht geltend machen. Da ans dem Akte der Anfallversichernngsänstalt sich ergab, daß dem Kläger von der Anstalt eine Entschädigung bewilligt wurde, ist er mit seinen Ansprüchen entferti-gt und konnte seinom weiteren Klagebegchren nicht Folge gegeben werden. Bollswirt. ELnftige» Stand des öfterrrichischen Me«' tnWntes. Starke Vermehrung des Barfchahes. — Verminderung de- Eskomptes und deS Banknotenumlaufes. — Boransfichttiche Ermäßigung des Bankzinsfußes. Der Ausweis der Oeftor-reichischen Nationa-lbank iiberdie erste Oktobsrwoche zeigt wieder eine bedeutende Znuahme des Barischatzes um 147 Milliarden. Dar Dodiisenbarlichrtz hat jetzt ejue Höhe von zirka vier Billionen ewoicht. einen Stand, der dem Barschatz von Anfa-ng des Jahres 1924 fast entspricht. Es find die Beträge, die semerzeiit mfolge der Fmukenspeknlation dem Barschatze enünonnnen werden mußten, dem Institute wieder zuvückgeflossvn. Die Märzderluste sind wettgvmacht. Das^ Wechftlportaseuille hat mn 141 Milliarden, der Bankrvotenumlaus um 136 Milliarden adgenommen. Das Wechsoleskompie beträgt jetzt 2,709 Milliarden.. So groß ivar auch das Wechselportofeuille Mitte Juni. Mit Rücksicht auf die bedmtende Mnahme des WechseleskomPtes und des Notenannlaufes ist iw absehbarer Zelt Mit der Herabsetzung des Bankzinsfußes zu rechnen, da die Steigerunig infolge der starken Inanspruchnahme des Noteninstitutes v-orgenolmnen wuivde. Der Baniknotenumilauf beträgt jetzt 7862 Milliarden. , Mutter und Tochter ezzedieren bei Gericht. Anläßlich eines AlimentattonShrozesses. welchen Engmie Bader gegen ihren außerehelichen Vater, den chemakigen Beziükshauptmann Franz Erb, führte,.kam es am 27. November v. I. beim Bezirksgericht Landstraße zu peinlichen ^enen. Beim Aufruf der Klägerin Eugenie Bader drängte sich' ihre Mutter, Frau Fanni Bader, an den Gerichtstisch und ließ sich vom Richter nicht wegweisen. Mutier und Tochter ergingen sich dann in heftigen Beschimpfungen gegen den Beklagten Ech und wollten auch auf ihn losstürzen.' Der Richter sah sich, als alle Abmahnungen vergeblich blieben, genötiät. die Verhandlung abzubvechen. Nnn gingen Mutter und Tochter gegen ihn los. Frau Bader erklärte, daß das ganze Verfahren eim Schweinerei sei, daß der Richter mit dem Vormundschaftsgericht die Sache abgekartet habe und daß der Richter angezeigt gchöve. Auf Grimd des vom Richter über diesen Vorfall erstatteten Berichtes., wurde gegen Mutter und Tochter die Anklage wegen Beleidigung von Gerichtsbehörden nmd «Personen erhoben. Zu der gestern anberanmten Verhandlung waren beide Angeklagten persönlich erschienen. Als der Richter die Anklage verlesen wollte, rrefen m Beschuldigten: „Alles nicht wahr, alles Lüge!" Der Richter suchte die offenbar sehr aufgeregten Angeklagten zu beruhigen und wollte zunächst zur Einvernahme der Tochter schreiten. Frau Fanni Bader rief jedoch aus: ,>Das gibt's nicht, ich muß zuerst verhört werden." Der Richter erklärte, daß die Prozeßleitung ihm obliege. Frau Fanni Bader machte weiter ihre erregten Bemerkungen und'nahm schließlich mit den Worten: „Wir haben hier nichts zu suchen!" ihre Tochter bei der Hand nnd beide verließen schleunigst den Verhandlungssaal. Der Richter führte die Verhandlung in Abwesenheit der Angeklagten durch, fand auf Grund des Boweisverfahrens Mutter und Tochter im Sinne der Anklage für schuldig nick» verurteilte elftere zu e i n e m M o n a t, letztere zu drei Wochen Arrest. Eine merkwürdige Urteilsbegründung. Aus Warschau berichtet I. T. A.: Vor einiger Zeit erschien Polizei vor einer Konditorei der Vorstadt Praga und verhaftete eine Anzahl dort zufällig versammelter Juden. Dieser Tage fand vor dem Friebensgdricht des 14. Warschauer Bezirkes die Verhandlung wogen Z u s a ni m e n r o t t u n g statt. S i e b e n I u d e n wurden zu je einem Monat Gefängnis verurteilt. In der Begründung heißt es: „Eine Anzahl von Müschen, an einem Ort versammelt, ist geeignet, Pogrome l-ervorzurufen. Dies liegt im Interesse der jüdischen „anonymen Regierung", weil daraus dem polnischen Staat Schaden erwächst"'Die Verprtcilten legten Berufung eist. T Levisen- und Balntenknrse. (Mtgeteilt von der Oesterreichischen NationaNank.f 13. Oktober Oeltl Ware Vtsta Ämaterdam 1,, holl. Gulden Aeram 1 jue, Kronen .... Belgrad 1 Dinar ...... Berlin* 1 deutsche Reichsmark « Brüssel 1 belgische Francs . . BudaneBt** 1 ungarische Kronen« Bukareat 1 lef ...... Chrlstlanla 1 norweg. Kronen . Kopenhagen ,1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas . ... . . Mailand f Lire ....... New York 1 Dollar.. Paria 1 Francs ...... . Prag 1 tschecho-slow, Kronen , «ofla 1 Lewa . , Stockholm 1 schwedlschelCfonor , Warschou**4 1 polnische Mark , Zflrlch! Bchwelzerlache Francs . Noten Amerlkan, Noten r. 5 Dollar aulär, 76460.— 708M.— 70460.» 10. Oktober Oeld Ware 27775.» 27875.» 27715.« 27875.» 1016!» 1020.’- Ivosi- 1012.Tr 16730.» 16830.» 168’1o.» 16900.» 3404.— 3416.- M9.- 3381,- 91.40 93.40 91.45 93.40 381.— 383.» Rl.« 383.» 9980,— 10021.» 10030,— 10120.» 12480.» 12520.» 12530.» 12570.» 318510,- 319500.» 318110.» 319400.» 9380.» 9420.» 9380.» 9^20.» 3ii94.» 3106.- 3074.» 3036.« 70915.» 71185.» 70935.« 71185.» Z71V.» 2113.» 5,4.» 1R720.» 13600.- 13610.» 3733.» 2123.» 518.— 18780,— 13700.» 13660.» 3®42.— 2113.» 514.» 18270.» 13570.» 13610.» „ . „ kleinere . . Belgische Noten 100 Francs . Bulgarische Noten zu. 100Q Leva - - . „ w m kleinere. , Dänische Noten 100 Kroner . - Deutsche Noten*. . .> , 100 kleinere 703R0.» 70760.» 70360.» 3365.» 3395.» 3335.- 501.» 509.» 501.- 3658.» 2123,- 518.» 18830.» 13670.» 13660.» 7C860.» 7076,1.- 3365.- 509.» 4SI.» 489.» 481.» 489.» 12310.» 12391.» 12360.» 12440.» 16640.» 16?60.T 16565.» 16785.» 16540*» 16S6L- 16565!» 16585.*» ■ r mcinBic * * « rww#'» iüqqu»— mw»-* iduwv*-' Engl, Noten von 5 Llvreat, autw. 316700.» 3i83oo.» 316500.» 318200.» . kleinere . . Französische Noten 100 Francs . Hollündisehe Noten 100 Onlden , Italienische Noten v. 100 Lire aukv. n . kleinere . . . Jugosl, Noten ungest. zu 10Q0 Dinar ■ m 106 s , . kleinere . Norwegische Noten 100 Kroner Polnische Noten *** ... . , » kleinere . . . Bumanlsche Noten zulOMn.SOüLel » , kleinere . . . Buss. Noten (Roman,) zu 560 Ruhet » > . 160 . a » kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. , . kleinere . Türkische Pfund-Noten..... Ungar, Noten** (n. Eni.) zu lOOOKr. , ■ zu 10.000 Kr. , . . . - kleinere . . . . 316500.» 318(00.« 316400.» 318000, 3585.» 3715.» 3805.» 3635.» 27450.» '27650.- 23450.» 27650.» 3065.» 3085.» 3050.» 3070.» 3035.» 3055.» 3020.» 3040.» 1007.» 1013.» 3002.» 1008.— 997.« 1^,3.» * 992*.» 998*.— 9860.» 9940.» 9960.» 10040, ~ 13480.» 13620.» 13480.» 13620.— 13280.— 13420.» 13230.» 12420,-- 377.- 367.» 331.» 371.» 375.» 365.» 381.» 37K» 18550.» 18650.» 13460.» 13540.» 2102.» 2097.» 9340.» 2118.» 2113.» 18600.« 18700.« 18460.« 13540.» 0260,— 9340.» 2102.» 2097.« 2118.» 2113.» 36150.» 36950.« 36050.» 3683e.» 88.70 86.70 91.75 89.70 88.70 86.70 91.70 89.70 * Für eine Billion Mark, ♦* für 100 ungarische Kronen *** für 1 Zloty aufwärts. Wan» ttitt de» neue Werrelchlsche AvWach 1» Kraft? In einer Wählepverfammlimg in der Jopefstadt ka-m FinaaiMinister Dr. Kienböck dieser Tage unter anderem auf die Handelsb-ertragsvechandlungen zu sprechen und bemeMe unter anderem: „Es ivar beabsichtigt, daß der autonome Zolltarif gleichzeitig mit dem Handelsdertrag mit Deutschland und dem mit der tschecho-slowakischen Republik in Kraft treten soll. Es ist eine der wichtigsten Punkte der Handelspolitik, daß wir mit der tschecho-slowakischeu Republik zu einem brauchbaren Handelsvertrag kommen. Die Verhandlungen mit der letzteren find noch nicht abgeschlossen. Es wird eine sehr wichtige. Aufgabe der Negierung in den allernächsten Tagen sein, zu entscheiden, ob man noch auf den A b s ch l u ß der Der h a n d! u n g < n m i i de r tschecho-slowakischen Republik warten kann. Nur wenn die bestimmte Gewähr dafür besteht, daß dieser Vertrag in kürzester Frist abgeschlossen und ratifiziert wird, kann mit der Inkraftsetzung des autonoinen fiis -«wartet werden." 9464 6990

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