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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-14 · Heft 2032 (14.10.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2032 (14.10.1924)
Date
1924-10-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2030 Men, Dienstag Sie ungarische Regienmzskrise. Budapest 13. Oktober. Ministerpräsident' Graf thlen erschien henke mittags in längerer Audienz beim R e i ch s v erwese r, dem er über, die politische Lage Bericht erstattete unü von dem D e misst o n &=' gesuch des AckerbauminifterS Szabo-Nagyatad Mitteilung machte. Wie die Blätter melden, ist bezüglich der Demrssion noch keine Entscheidung g et rossen Morden. Tollte Szabo auf seiner Demission 'beharren, so dürste sein Posten vorläufig nicht besetz und die Leitung des Ackerbaumimsterimns vom Ministerpräsidenten übernommen .werden. Sie Krawalle an der Ledenbnrger Moniauakademie. Ju den von uns bereits gemeldeten antisemitischen Ausschreitungen an der Oedenburger Montanakademie wird uns aus Budapest berichtet: Die Ruhe an der Oedenburger Hochschule ist noch nicht völlig hergestellt. Die rassenschützlerischen Studenten weigern sich, mit den jüdischen Hochschnkrn gemeiusaur die Vorlesungen zu hören. Die beiden jüdischen Akademiker, die von ihren christlichen Kollegen insultiert wurden, sind zu ihren Eltern nach Budapest zurückgekehrt. FinanZminister Koranyi, dem diese Anstalt untersteht und dem die beiden jüdischen Hörer über Ne Vorgänge berichteten, wies diese an, nach Oedenburg zurückzukehren, da er entschlossen sei, den: Gesetze Geltung zu verschaffen. Inzwischen erhielt der Vater eines'der beiden jüdischen Hörer, der Budapester Kaufmann Wilhelu: B i r o, einen Brief mit einem eingezeichneten Totenkopf, in welchem mit der'Ermordung des jungen Biro gedroht wird. Wilhelm Biro überreichte das Schreiben, nachdem er es photographieren ließ, sofort im Finangministeri-nm und -übersandte eine Photographitsche Kopie des Briefes an den Rektor der Oedenburger Hochschule. F.'uanzrninister Koranyi ordnete die strengste Untersuchung in dieser Angelegenheit an wird erklärte, den Fall im Ministerrat zu besprechen und den Drohbrief vorzulagen, um die Gesamtregierung zu einem Schritt in dieser Angelegenheit zu veranlassen. Reue Gemeindewahlen in Proßnitz. Protznitz, 13. Oktober. (Tel. der „Wienern Morgenjettung".) Da die am 27. April gewählte Gemeindevertretung infolge der Opposition des' -bürgerlichen Blocks sich bisher als nicht arbeitsfähig erwies, wurde sie behördlich aufgelöst. Die Neuwahlen wurden für den 26. d. ausgeschrieben. Die jüdischnationale Partei hat ebenso tvie bei den letzten Wahlen eine eigene Kandidatenliste überreicht, welche folgende Namen enthält:. Dr. Robert S o n n e n-, mark, Advokat; Richard Bobasch, Prokurist; Josef Holz, Kaufmann, und Ludwig Grün Hut, Privat- -beamter. .Die Wahlagitation ist in vollmr Gange. Ser ye«e bulgarische Gesandte in Wie». Der n-enernannte Gesandte des Königreiches Bulgarien, ächeo'dor Ne bk off, ist gestern in Begleitung des diplomatischen Personals der Gesandtschaft Leim Bundespräsidenten Dr. Hain rsch erschienen, um ihm sein Beglaubigungsschreiben zu überreichen. Bei der Überreichung - des x Beglaubigungsschreibens, die nach Austausch freundschaftlicher Ansprachen stattfand, intervenierten Bmidesminffter -Dr. Grünberger und der Vorstand der PrätfHentfchaftstanzlei Dr. Löwenthal. Wiener Movsenze^tung. 8>nä Dr. ttskfidÄrss?» osterW jrkung, angene men Geschmack,■ olUtändie unrhUdl'ch. Kein Ulaizwanp oder Aenderune der Lebenswei :c. iirompte Gewiehlaabnahme {Keine ScEiZBddr&ise 703 Kein ßbfüfcwmlHel Depot- &j&e*fteke H,ttayer,Wien, " “ “ Ne letzten KM. Lott^ou, 13. Oktober. (Devisenkurse.) Wien 318.500 Prag 150.5-', New-Nork 449«/«, Paris 85 67'/-, Brüssel 93.85. Nom 102,65. Zürich 23,44V*. Madrid 33,39'/», Amsterdam 11,47«/«, Kopenhagen 25,60, Cbristiania 81,37'/., Stockholm 16,87'/.. Yelsinfförs 178,50, Berlin 18,90, Athen"257,50, Bukarest London, 13. Oktober. E s f e k t e n k u r s e: Oesterreichiscke Anleide 93, Tschechische Anleihe 99,—, Prager Anleihe 00'/». Skoda 91,—, Bankverein 6,-, Bodenkredit 15,6, Central Mining 11°/«. General Mining 12,9, Diamonds 17,92, Debeers 11,425, Rio Tinto 33,407, Royal Dutch 2'/«. Shell 3,825. Baris. 13. Oktober. (Radio.) Efiekterischlichknrse: Banane de France —. Pragvdanka 398,—, Credit Lyonais 16,01, Suez 46,690, Platine 812 Tabroiva 708, Banane Ottomane 860. Central Mrniuq 1031, Rio Tiltto 2910, Le Rauhte russe 285. Sncceried Egypie 1056, Cautschoucs fin 161, -, Chartered 53,—. Debeers ordin. 1015,-, Goldfields 86'/. Huanchakas 424,—, ZügerZ^ontain 247, Malaeca ordin. 166, Paris» 13. Oktober. Devisenkurse: London 65,60, Rew- Bork 19,03, Belgien - 91,62. Holland 746/25 Italien 82,90, Bukarest 10,30, Prag 56,70, Schweiz 364,50 Wien 26,75. 3«be» „»Mkerbimb! rV--,T- UMer dieser Devise findet heute Dienstag» halb 8 Uhr abends, in den Olym-pia-Sälett, 1. Bez., Rothgasse 1, ein 8« statt. E s worden spreche n SSmaMner Pros. Ir. z. P. khajes über ZudM Wh VölkerSWd M. Z. Äbersohn (V-vvtveter -der jüdischen Delegation beim Völkerbund in Gens) über Die Wirksamkeit des B o I f erbunde § und Dr. I. Margulies (Generalfskvetär der -Pölkerbundlitga in Oesterreich) A>e.r Die V v lterbun dtagung in Lyon. 14. Oktober 1924 Seite S Das voriShrige Defizit— 1538 MMarden. Unt die Notwendigkeit einer neuerlichen finanziellen! Ainseinanidersttznug zwischen Bund , und Ländern zu erweisen, erinnerte Fialanzministe-r Di'. K, ie n b ö ck kürzlich in oiner Versaul-mlung daran', daß die Gebarung der - Gemsmde Wien im Jahre 1923 grit eimnt Aebers>chuß von 637 Milliarden abschlietze. In den nächsten Tagen werde der Hauptre chnun-g s a bs chlu ß des Bundes vvvliegen, der ein De f izi t v on 15 3 8 M i l l i a x b e n zeigt. „Ich halbe," sagte der Mnister, „volles Bevständuis dafür, daß zunächst jede Körperschaft an ihre Wirtschaft denkt und in ihrem Kreise gut tvirtschasteü will. Aber ei n ge wisse s Z'usamm e n a r be ite u zwischen' dem Bund und »den Ländern in finanzieller Hinsicht ist eine Ulnbedingte Notwendigkeit." Der Beamtenabbau gern vener. Die Beamten gegen Dr. Zimmerman. - - Der Ner-Aarsschuß beschäftigte sich in seiner gestrigerl Si tz-uug auch amt der Halimrg, die GeuelralkoMiNnsfär Doktor Zi-mwerm an in ä>er Frage des Ltibbomes der Bundesadstelliten einnimmt. . . Wie beikarmt wurde, besteht Dr. Ziarrulerm-M darauf, daß die Z a h l d e r a b z u b a >u e n d e n B n n d e s a n g e-. st e l lt e n rund 10 0.0 0 0 erreichen nrüsse und daß. er nrrr >iu eine Berschie-bung des Termines-, der lursprünglich Ulit 31. Jänner 1924 feftzesetzt wurde, emwAigen könne. Tie Vertreter der Beamtenschaft erklärtem Wenn der Ge-- ner-aÄonlmissäir auf feirver Forderung bestehe, daun de Sa v o u i e r e er nicht unr die seinerzeit von der ReMvung in -bezug auf den Beamtenabbau abgegebruen Erklävurtgen, sondern er schafft dadurch eine ganz uumög-li che Situation. Mit 31. Dzember 1924 erlischt die WirEsamkoit des Beamtenabbaugesetzes. Vom 1. .Jänner angeftlugen, fehlt da-rm deru Bemutenabbau die gesetzliche Unterlage. Würde der Forderung des GenewKommisfärs entsprochen werden, daun würde zwar der Abbau so lange fortges-etzt werden könmeu, 'bis die.Zahl vmr 100.000 erreicht ist, über die BeaMterrschaft würde des. uotweMgen Schutzes entbehren, weil ja mit dont CÄöfchen des Abbau- Kes-etzes mi'ch die Bestimrn'U'ngeu. über den Schutz der Beamtenschaft amtz-er Kraft treten. Es hätten fomifc die Vertrn'wensmänn>er des ZentMabbauansschusses und der Dreirichtersonat fe i n Recht mehr zu suil-Fieren, und es würde damit der Protektion und WMir Tür und Tor geöffnet werden.; Nicht geringe EvregMlg rief die Mitterbung hervor, daß ldec GenerMommissär der Ä-uffassung fti, daß die Beamten der Süd bahn nicht in «das AbbaukonÄngeut iber 100.000 abzubauenden BundesangestelltLN vin-! zurechnen seien. Es wurde .'betont, daß durch diese Auslegung des Generalkammissärs sich die Restquoü der abzübcunendeir Bundesairigesvellten erhöht und deren Interessen schiver gefährdet werden. Aus all den erwähnbrn Gründru. müsserr die Biuudesaugesbrllten -den Standpunkt des Generakkoammssärs in 'der Wbcmsrage rundweg ablehneu. Die Orgauifalioneu der Bundesangeste'llten .werdensich mit dieser Angelegenheit glsichfalls sehr eingehend befassen und.dann der Regier'nug und dom Herrn Genevatkommissär Dr. Z i nr m e r m a u eine l.E Amtwovt geben. Gustav Mahlers zehnte Stzuchhouie. Uraufführung des Adagios und des Intermezzos im Opcrn- Iheater. Wie in 'ddr Märchen-- und DöMeMnde die Drei u,nd die Sieben, so ist in der Geschichte der Symphonie die' Nouu zur heiligen Zahl geworden, seitdem Bee-choven in ski-uor Nennten derv Gipfelpunkt des symphonischen Schaffens erreicht hakte. Weder er noch einer seiner Nachfolger, wemräna-n von dem so rasch vevKessemn Joachim Raff mit seinen elf Shäuphonien absieht, hat die Nennzähl überschritten. Nicht Schub>rrt undnicht Bruckner, und darmn -zählt Gustav McWr in langer Scheu vor. der Neun sein symphonisch,es ,^ied von der Erde" außerhalb-seiner sytup'honischen Gebilde. Schon im Lied. vo>u der Erde geht er ans Wschiedneh>men und erst reicht in seiner weiunten Symphome,. deren Aufführung er nicht mehr erlebte. Ein Abschivd -vo,n Weltschmerz und Welt-leid! Und so sind auch die Entwürfe seiner Zehnten, die bisher von seiner Witwe gcheml geha.l'ten wurdvir, von Todesahnniirg, Todesdunkel und Sehnsucht nach veMärten Himmelshöhen erfüllt. - *' Erschüttert lauscht man -diesen gcheinrnisoollen Ossetröarnngen eines Toten und fragt sich, ob die Preisgabe der 'Skizzen, d'ie. im Paul Zsolnay-Berlag in Faksimile erscheinerr wtb gleichz!eitig in der Staatsoper, dem schönsten Konzertsaale.Wiens, unter Divöktor Schalks weihevoller Leitung gestern ihre ,■ Uraufführung i erlebten, wirklich Mahlers letztem Willeir entspricht. Mau weiß ja, wie oft Mahler noch bei.den letzi-en Proben, ja selbst noch nach der Uvauifführmtg feine Werke -wes-eniilich änd!erte, die R-eihenifolge der Sätze umstieß, Programme äufstell'te und wieder v'erivarf und steht nun in seiner zehnten Symphonie einer , 'Skizze voll -dnnAer Rätsel gegenüber, in welcher nur der in der Oper anfgeführte erste und dritte Satz — eilt Adagio und ein scherze,artiges Intermezzo — eimgermaßett ansgefühvt sind. Daß der zweite, dritte rmd vierte Satz scherzoartigen Charakter haben, -daß das Scherzo des dritten Satzes nach dem Mittelteil „noieugLtrou" wiedevhobt wird — ein bei Mahler tza«H ungeivöhnlichc Vorgang, — und daß^lor zweite 'Satz überdies die widerspruchsvolle Bezeichumig „Scherzo-Finals trägt, mag ebenso Wunder nehmen, wie maniche Mansgegilichenheit -im Adagio. Wer mag wissen, wie ganz anders die Miederung >nnd die Einzelheiten der Symphonie geworden wären und wie. anders ihre Zeichen! auf den Höver eingewirkt hätten, wenn Mahler fetbst sie Wm Leben erweckt 'hätte! Innner'hin verdient das Adagio — zum -mindestens im Rahmen einer einmaligen Festauffühvü-ng — der großen KNahlevze'meinde übergeben zu. werden. Ein Satz voll Adel und -R-e-iu-heit, wie ihn nur ein großer Künstler und Adels- - 'Mensch in sich erlMn kann. ^Fn -weltferner Einsamkeit beginne» die Violen ihre Zwiesprache, der das mächtige Hnuptthe-ma nachfolgt. In Fis-Dur strebt es über zwei Okürven hin zu «immier höheren Höhen empor, bald stellt es sich in einer Art llnl'kchmng ein, bald wich cs -vom BraffchLNgesang, bald von siWrierten Streichern von Trillerketien u-nd anderen Episodenu-nterbrochen. Doch, je öfter es -in der freien Rwwdoform wiedevkehrt-, desto reicher und Mcmnigfaltiger bvkiitöt es sich ans. Und -dru-n ein Rauschen mid ein Flümnwn in den Harfen, in den Streichern, feierliche Choralklänge der Blechbläser, ein rührender Gesang der Celli -mid schließlich ein wundevba-res Berklingen ffr fernen, Morhrn von -der Welt -weg zu reineren Sphären. — Es ist wie. wen'n sich der Himmel - öffnete, aber -nicht der Himimel Bruckners, drssen Licht sich au den gemalten Scheiben. gc.ihische.r Dome bricht, sondern ein Himuiel, in welchem ein Gotisu'cher von allen Schmerzen^ en«dli-ch ausvnhen kann und voll Sehnsu-cht iiach Ansövstehuug und hiimnlischen Freuden 'endlich in der Liebe GoÄ. u,nid in G-ott die Liehe findet. Nach diesem, trotz alles SDizzenha-ften ganz wunder- -lxiren Adagio, fiel das ungemeiu knappe B-Moll--Jntermezzo ein wenig ab. In der s.chattenlhaft E. T. A. Hoffmannesll n Melodik, könnte man die Hölle des gleichmäßigen gescl-äsügeu Alltags schemenhaft dchinhufchen. hören, welche den Könstler bedroht. -Im übri-geii fi-ndet der Zusatz ,,Purgatdriä" in der Skizze höchstens im abMi-etzenLün, -geheimn'isvM-en, Tank-tanffchlog s-öine-Er-klävuinig. Gehennüisvoll ist 'auch die Skizze der übttgen 'Sätze, deren BolleMmg dem j-umgen Ernst Krenek — Mahlers Schwiegersohn, welcher Adagio »lnd Scherzo für die Aufiführuug eingerichtet hat -— kaum gMigm dürftc. Erfchvtternd die uiannigfächelr Älusruse, die Mahler int Kampfe mit dem Dämon sickmes Inneren in die Skizzen eintvng: Die Aufschreie „Tod" und „Erbarmen" und „o -Gott, warum 'hast du. mich varlaffen" und im vierten Satz die Worte: „Der Teufel tanzt es amt mvr ... Wahnsinu, faß mich au. Verfluchten! ... -vernichte urich, daß ich vergesse, idaß ich bin!..." und später: „Du allein weißt, was es -bchoutet. Ach! Ach'? Ach! Lob -wohl, mein Saitenspiel. Leb ävohl. Leib wohl" und noch ein letzter Wschieid au die -heißgeliebte Gattin Alima: . . für dich leben, fiir dich sterben . . .! Almschi . . .!" Es sind gräMchü Änffchreie eines vom Tode geze-'ch- Zeichneten, der riecht nm m seiner TodesAanHeit starb, sondern vor alle-nr au der he-ligen K-nnstflaurme sei lies Inneren, die ihn verzehrte. In seinen letzten Jahren war er von einer fürchterlichen! Todesähn>ung beherrscht und als im Jahre 1907 bei dc-m Begräbnis oines NÄv-Aorker Feuerwehrmanwes einen einziger: dn^npsen Schlag einer Tvommel hörte, brach er in T-rämn aus und übernahrnden einsamen T-roMiMelschlag. in ferme ,rr^rvo-!lendete z-ehute Syu.l- Phonie. Immer hefbige-r q-uäüe der: Künstler ein -wcchu- -sirmiger Lebenshnngcr und «rvährend ftine.r' Todeskrarrkheit in Paris klagte er, er habe bis jetzt mu Papier geklebt, doch tverln er gesunde, -s-o -wolle er n-ichts trrn als leborr rurd —- glücklich sein." Doch es war zu spät. 'Rach km GLnvralP-ro.be der sechsten -Syniphome antwortete er einem Fosun-de auf die Frage, wie ein Mensch van ftin-er Güte in seiner Musik so viel Graiusamteit ausdvückon köirne, «mit den Worten: „Es sind die Grausam- Leiten, Äie mir angetan -worden sind und die Schlneczen, die -ich zu dirldsn hatte." Diese Schrnerzen mtd Gw-usornkeiten, und hie rastlose Arbeit des ewig Rwhelos,en, hatten den kraftvollen- Orga-niÄNtins des -übe-vseufMn Künstlers vorzeitig verbrau-cht und er sah wohl rnit. seiner visionären Kraft sein -baldiges Ende vo-raüs, als er in den -letzten Satz fe>i-ner letzteir Syniphouie die erschütterndeie Worte ein trug: > „Ach! Ach! Ach! Leb wohl, mein Suitons-Piel! Leb. wohl, Ob wohl!" Erwin Felber.

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