Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2031 (13.10.1924)
- Date
- 1924-10-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Vk. Mni, 'ÄlleMe WeMzMMU? 13. OkLowr '1984 zwei Außenseiter an Die gestrigen McksterschastssPicke brachten nicht ganz erwartete Ergebnisse. Die Niederlage der Hakoah gegen Admira und der hohe Sieg der -Simm-ermger über Rndolfshügel können als Uebertaschung-en gewertet werden. Nachstehend die Berichte. MdtttiM—Hirkoah 2:0 (I r 0). Neuselt» erleidet gleich zu Spielbeginn eine Sehnenzerrung. — Schlechtes Stürmerspiel der Krieau«. Hakoah-Platz. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. Admira: Wies«: Vozi, Ianda; Schnaubelt, Koch, Wostrak; Sigl, Runge, Kuima, Schierl, Fi-ala. Hakoah: Duldig; Scheuer, Grünfeld; Fried, Guttmann, Pollak; Neufeld, Hausier, Schwarz, Eisenboffer, Katz. . Die Hakoah erlitt gestern eine Nü-derla-ge, woben die Jlorkidsdorser wicht ein.«! eine besondere .Leistung boten. Man hatte dabei den lähmenden. Eindruck, daß die Hakoah»,er ihr Bestes taten, ohne aber mit dem kernessalls übermächtigen Gegner fertig werden zu können. Der Laie kränkte sich über oen Mißerfolg, den er -ausschließlich unglückliichen Zufälle» zuschrieb. Tatsächlich-spielte das Glück in diesen: Treffen eine große Rolle, und wir wagen die Behauptung, daß die Hakoah das Spiel ebenso leicht mit mehreren Toren Unterschied gewinnen hatte können. Der Fachmann «tonnte, aber schwerwiegende Mängel in dev. Krieau« Elf, die schließlich auch die Niederlage herbelMrten.-Vor alleur scheint es um die Disziplin der Mannschaft nicht allzugut bestellt zu fein. ‘ Machte schon das nicht geschlossene Erscheinen ans dem Kampfselde einen unFÜristigen Eindruck,.so ist es ganz unbegreiflich, daß die Hakoah zu Beginn des Treffens nur neun Spieler auf dem Felde hatte. Grüns-elid.und Guttmann traten erst einige Minuten nach Sp'ielbeMn ein, und diese Schlamperei allein dünste der Hakoah den Sieg gekostet haibell. Neufckd war nämlich, gezwungen, vorläufig den Mitteltäuferposten einzunchncen. Gleich -bei seinem ersten Gmgreffün zog er sich eine Sehnenzervuwg zu, di>e ferne Kampfkraft ganz wesentlich henabmiitderte. Zu dieser Verletzung wäre es nie gekommen, wenn Guttmann, so wie es seine Pflicht gewesen ist, rechtzeitig auf dem Felde erschienen wäre.- Auch wahrend «des Spieles wurde mehr herumgeschobm als gearbeitet. In dies« Hinficht taten sich Guttmann und Schwarz ganz besonders unrühmlich hervor. Durch dr« Außevgefechtsetzung. Neufelds war der Angriff sein« stärksten Waffe' beraubt Dazu kam noch, daß d« linke Flügel vollkommen versagte. Katz ist wohl schnell, er bekundet großen Eifer, er.tri'fst ab« in zeder Situatton die ungeschicktsste und. unklugste Maßnahme. Er breimist, itoettm er gu 'lmffen hätte. Er nimntt den Ballmit.dem Fuß, wenn er mit dem Kopf eingreiftu sollte und umgekehrt. Er ischreßt, wo eine Flanke am Platze wäre, und flankt, wenn ein Schuß Aussicht auf Erfolg , hätte." Diesem. FsügeMrmer - schlijede Uebeckicht ttyb Ueber- Menhosfer Weder gefiel sich .gestern bovin,. tm, in den letzten fünf Minuten in Aktion zu treten. Während des gangen Nrickestrug et zum Aufbau der. Angriffe nicht das geringste boi. Durch fein ständiges Abseitstehen behinderte er feine Partner sogar sehr empsiMich. Von dem. stolzen Angriff blieb also nur das Duett Häusler-Schwarz, übrig. .Letzterer bemühte sich ehrlich, ohne aber zu einem Erfolg zu gelanget. Dies hatte seinen Grund, darin, daß er die Schußsituätivnen diel M spät erfaßt und dadurch immer den Weg versperrt finbet,. wenn er sich endlich dazu - entschließt, den Ball auf^gegnerische Tor zu-lenken. Voll und ganz, konnte »tan eigentlich nur niit Häusler zufrieden sein, -«'sowohl als recht« Verbindungsftürmer als auch als Mittelstürmer eine hochklassige Leistung bot. Die Deckung krankt daran,-daß Pollak in jedem Spiel eine Durchschnittsform beikundet. Insbesondere in der Ünterstützung des Angriffes läßt er alles zu wünlfchen übrig. Guttmann, der-immer Händel sucht, war vor der Pause sehr gut,. nach Seitenwechsel hingegen fiel er gänzlich ab. Diesem M-ittelMf« muß envgefchärft werden, daß er nicht für sich, sondern für seine Mannschaft spielt. Die gänzlich unnützen Künsteleien brachten die eigenen Partner ständig in Verlegenheit. Fried bestätigte auch gestern seine derzeit ausgezeichnete Form.-. Die beiden.-DerteM-ger arbeiteten vollkommenzufriedenstellend. Der- Tovm-ann Dnldig hingegen hat beide Verlusttreff«'auf dym-Gewissen. Beim ersten Tor, das aus großer Entfernung, erzieltwurde, ging « .viel zu ftnh zu Boden und beim poeiten Goal ließ er einen bereits gefangenen Ball ins Netz springen. ' W war entschieden ein Fehler, Duldig aufznstellen. -Wenn - Fabian , verletzt ist, dann muß'oben-der Reservetormrim Beer herangezogen werben, seW dänn, wenn er im letzten.Spiel nicht bsfriedigen konnte. DuMg. hat schon mehrere Monate nicht trainiert, so daß man von ihm nichts erwarten konnte. > Die Admira spielte-frisch und ungekünstelt, ohne ab« .-besonderes Können zu verraten. Int Angriff war nur die linke Seite gut. Di-e- Decku-ug arbeitete mit.' großer Aufopferung, äLer mit geringe^ >t attischen', B«ständms, Dasselbe kann--von den beiden' Verteidigern geisagi werden. Der beste Mann der Floridsdorf« war zweifellos der -Tormaun Wiöser, der nicht nur große Sicherheit, sondern auch viel'Geistesgegenwart und Mutdir den Tag legte. Die Hakoah splelt vor der ' Pause gegen den' heftigen Mnd, liegt aber trotzdem m-ehr.im- Angriff als ihr Gegner. Sie erzwingt in. rascher Folge, .drei Eckstöße, die aber ergebnislos verlaufen. Gin Tor scheint unvermeiMch, als'Neuifeld einen Ball' M verwendbar zur' Mitte bringt. Katz lenkt das Leder aus kürzester'..Entfernnyg über die -Querlatte.- Gleich darauf verschießt derselbe.in der denkbar -günstigsten Situation. Die 'Angriffe der Hakoah sind wesentlich gefährlicher. Vorerst verschießt Häusler knapp. Dann verfehlt sin. schöner Kopfball knapp das Tor. i . In der 27." Minute bricht das Verhängnis über die Krieau« .. ...herein. r'K,,.-:' Schierl schießt aus großer Entfernung, Duldig-.legt sich nieder und der Ball rollt ins Netz. Wenige Minuten später übernimmt Schwarz-einen Eckstoß mit dem -Kvpf. doch streicht d«. Ball.wieder knapp über die Querlätt-e.Eckeuverhältnis 5:2 für dis Kawab. Obwohl sich die Krieau« mit 0:1-Toren im Nachteil befa-NMN, rschnete man doch' mit ihrem- Sieg.' da sie in >der zweiten Spielzett den-Wind zum Bundesgenossen hatten. Diese Annahme scheint auch nicht unbegründet zu sein. Eisensicher bringt ^vet scharfe Schüsse cm, - überdies übernimmt er den Ball .gut mit dem Kopfe, doch ist Admira bas Glück hold. Noch einmal scheint die Hakoah zum Ausgleich .zu gelangen, als VERLOREN wurde gestern ein Kinderlederhut am Hakoah-Sportplate. Redlicher wird gebeten,; Nachricht an die Administration det -_„Wiener Morgenzeitung“ zu senden. Grifftners eigentlich das Bemerkenswerteste des ganzen Spieler, Der bisher schwächste Mannschaststei-l der Grünen zeigtdies mal eine bedeutende ~ ~ " Häusler in vollem Lauf eine wahre Bombe von Stapel läßt. Das Leder streicht aber wieder über die Quersta-nge. Zehn Mi- Tor und Duldig befördert den Ball ins Netz. In den letzten fünf Minuten unternimmt die Hakoah verKveisette Anftvenglmgen> doch piN ihr in diesem Spiel nichts gelingen. Eckenverhältnis -7:3. Simmeving—Rudolfshügel 4:0 (1:0)* Die linke Angriffsseite «zielt drei Tore. Silmnerin-ger-PtoH:^ 6000 Zuschauer Schiedsrichter Wagner. --------- Ssimmering: Aigner; Jra, Mulsil; Kliwitich, Dums«, Baumigartn«; UrbM,. Doms, Hoüvach, Zrllhauer, Viertel. ' ' - Rudolfshügel: Saft; Fröhl-er, Dwm-schÄ; Mahler/ Ludwig, Ruhittl; Kam-esch, Soboffa, König, Duspiva, Minarik. . Die. Simmermger konnten einen mühelosen Sieg foiiern, ohne fedöch dahöi einen n-achhailti-Men Eindruck zu hinter«- lassen.. Ihr« Ang-riffsvÄhe hätte e-nnen glÄcklichen, aber Keinen guten Tag; vor allem waren die An-gvffse gewöhnlich viel zu schMon-eühaft; daß die.Schwarz-Roten trotzdem die längste' Zeit hindurch überlegen waren, hatten sie ihr« vorMglichen HinteMmnirschaft zu verdanken Hier bildeten Musi! und Jra ein tadelloses Paar. In der Halvesveihe -war Baumgar t n er der beste Mann. Gut war auch D u m f e x, der sich als Mi-tteKäufer immer besser gurechtfiudet. Der Angriff arbeitete zumeist mit den beiden Mügrlpaaren wld eie je Methode, war es. auch, die-.den Kamps entschied, da die sch;oerbewegüchr Rudolfshüg.e!-Beeteid'guug den flinken Flügel-. sturmern der Schwarz-Roten nicht gewachsen war Horvath spickte diesmal ein wenig Misahren; wenn « sich jedoch zu einer guter;. Vortlage Mfrofste, da gab es auch schon ein Tor. Schlecht bei Laune schien auch Dawüs; abgesehen van seiner Langsamkeit bekundete er auch recht - ivenig Lust - zum Schießen. Dafür schien'Zilkbyuer diesmal >m .guter Form; s-ck-ne Arbeit im Felde taugte zwar sticht vtol,'aib« unter allen fünf Stürmern war -«; noch immer der SchustsMUdigste. Urban und Bie r-te l' leisteten nützliche Arbeit, außerdem ikomde auch jeder von ihnen ein Tor aus,'sein- Konto;buchen.- - Die Rudol-fshügler waren von ein« scktsamen Schläfrig« ,'toit und einer bei ihnen ganz ungewohnten Wetichheit. Die tNf leidet vor allem unter -dem Mangel «an EinheMchM; weder die Mnzelnen MamnschaststeUe noch vre- Spicke -sevbst haben ntitcknandtt -Fühlung, genommen. - Bösonders - -der Angriff- -bot m dieser Beziehung' ein. jämmerliches - BMd, msist wuÄ)e, sogar.ln vollkommen ffeistHender Lage,:.-« Bull-siwstloS nach vonne -gebrvschen; eme. Spidllveise, d»ie.bei der Siwmermger Verteidigung schon von vor>neh«ei-n zum Scheitem - verurteilt war, Königs Lan>gs>mnLeit - brachte ebenso wie die von K arn esch f-äst alle AuAMe--- zmu Stichen. Außerdem beging. Körrig den s-chwevWleHeMn. Fehler, den außvrovdentlich schwachen rechten Flügck M; forcieren, während der eirrzige Scharfschütze. de>r Mamßschaft, M i n c r4 k, vollkormnen kaltgestellt wurde. Uobvigens '-schien auch dieser ' sonist so - ffliuke Flügelstürm« . von v« allgemei-mn Langsarmeit augesteckt. D-ufpivawarindispouiert und Sobvtka eine voNomrmene M-ete^'Bon - den HaEves war R u -hi 111 d« Einzige, der ersprießliche Arbeit leistete, die beiden NeuerwerblMgen Ludwig iErickck«) und Mahl« (Phöuiizia) versagten dagöM voll- Eoimmen. Die Verteidigung lebte von d« Routine des alten Haudegen Fröhlep, dw aber für eine Mamnschaft vom Schlage der Simmeri-nger doch schon zu bMbig fft. S a f t schien von ein« ungewöhnlichen NervosiM befallen; « hätte Mindestens Mt Tore verhindern Vrin-en. Das- Spiel hegimtt -mit emigen Angriffen RudoffshügckS. die jedoch bald von Mmmermg -erwidert werden. In der 13. Minute wird.Zillbau«. von Horvach sreigöspieA nnd erzielt mit unhaltbarem Pvachtschuß' die Führung. Im Ber- -laufe, des nun -recht langweilig gewordenen Spieles. wich Urban einmal von Horvath.in Front gebracht'und — Vergibt. Auch Horvath hat mit seinen' .Schüssen kein Glück. Nach der Pause-drücken die Rudolfshü^ler aufs Teimpo, um bald darauf den SiMnerinMm die Jmtrative zu überlassen. Nun sausen wuchtige Schüsse aufZ-'Rudolfshüyck-Tor. In der 18.- Minute IW sich die Nudolshügel-Verteidlgung -einen schweren Fehler zuschulden kommen; Saft zögert mit.dem Hsmuslaufen, bis ihm ZMbauer durch einen herzhaften' Schuß aus der Verlegmheit HM. ^wck Minuten darauf Mi der dritte Treffer; Horvath gilt zu UchM,-..ScHt.lLUft..M.-fM^hov^--«^ der Ball rollt ins leere Tor. B-üi einem späteren Angriff d« Mmmer-m- > ger WW BKrtal einen - Eüß -und dsr haWare Ball -Mch -von Saft ■ mit frerit V v«Wt. (37. Min-ute.) Die ■ Simmeringer sind meistens -ton .. >u griff und noch knapp vor Schluß Mt Äff einen Flachschuß - Viertels. ' - \ 7" MaMr-Plqtz; 19.000 . Zuschauer. . "SchisMl-chtior Paul Fritz. : ' . Rapid: Gnistn«;, Solil, Dietrich; Richier,- Brand-- stetter, Ritsch; Kivbes/'Zach,' Kuthan, Hoflbauer, Wessely. - ... Sport, kl ub: -Edi; Bckr, Techck; Plarck, -Wiedermann. ZaM; Baucr^ Hans, Kack,.Pammer, Vitu. Ern langweiliges Spiel, ' dessen Inhaltslosigkeit. ein . . 0:0-Resul-tat am besten .gekennzeichnet. hätte!. Es war, so .paradox etz -auch a-nMchts der gegenwärtigen Zusammensetzung der RaPitzM-ann-schaft klingen mag, ein-§banchfder Verteidigungen, denn neben dein fam-chen. Mnuen des SpoMuib-Tvios Edi-Be-er-Teufel, waren die Leistungen der Rapid-Backs und ornwepbesserung und hatte es gegen die schwache Stürmerreihe der Gegenseite leicht, auch äußerlich effektvoll zu arbeiten. Dieser überraschende Umstand war ausschlaggebend für das Endresultat. Rwpids Stlrrm vermochte sich nämlich nicht im geringsten durchzusetzen, das Spick war fast ständig offen, und nur ein Eigentor Teufels, gerade des besten aller vier Backs, verschaffte den Hüttckdorsern im entscheidenden Moment einen Vorsprung, der daun e-ben. dank wimich guter Verteidigungsleistungen, bis zum Ende gewahrt w«den konnte. Im übrigen gckb es recht wenig Erfreuliches zu schon. Beide, Teams hatten in ihren Angriffsreihen den schwächsten. Mannschaftsteil. Bei den Siegern versuchte Kuthan vergeblich, etwas Sinn in die systemlose Llrbeit seiner Nachbarn zu bringen. Nur Zach ging zeitweise ans seine Absichten ein, brachte'sich, aber durch überhastetes Spiel vor. dem Tore selbst nur jeden Erfolg. Wessely erzielte einen Treff«, spielte jedoch sonst wenig nützlich. Er brachte nicht eine eiirzige annehmbare Flailke zustaride. Hofbauer war noch schwächer als Kirbes, der wenigstens gegen Schluß, als sein Gegenhalf infolge einer Verletzung nicht mehr mitkonnte, zur Geltung kam. Auch beim Sportklub gab es vorne nur zwei Lichtpunkte: Karl Kamrhäuicr. der der beste Stürmer im Felde war. und vor allem zu schießen vorstand, sowie den allerdings nicht genügend beschäftigten BUn. Die drei anderen waren kläglich, Bauer imnrerhin vor dem Tore gefährlich. Ein kleines Plus hatte Rapid in der Deckung, die gute- Durchschnittskönnen bewies. Richter war hier der Nützlichste; Brandstetter ist immer noch der alte Rackerer, aber eben doch, ebenso wie Nitsch, tveit von sein« Höchsfform entfernt. Bei den Dornbachern lag das Schwergewicht der Deckung ebenfalls . rechts, wo Plank durch sein vernürfftigrs Spick Wessely fast kalt stellen konnte. Wiedermann ist nichts als ein Zerstörer; taktisch sehr schlecht, -behauptet « sich nur infolge seiner Ausdauer. Zankl wurde bald verletzt und spielte mehr als eine Stunde hindurch mit einem großen ^Kopsverband. Trotzdem die Wunde stark bmtete, hi-ckt er bis zum Schluß durch, seine. LeistungssähiMt tvar aber natürlich stark herabgesetzt, tuvi> cs wäre wohl angezeigt gewesen, Hn mit einem dergesunden Stürmer, etwa mit Pa-mmer. der vorne ohnehin nichts leistete,. Platz tauschen zu lassen. Die von Beginn an wechselnden Angriffe führerr vorerst zu mehreren ergebnislosen Kornern. Das erste aiffregende Ereignis ist ein Prachtschuß Hofbauers — -übrigens Bim-merlings einzige -positive Aktion — der Edi Gelegenheit zu einer wunderschönen Parade gibt. Dann schießt Bauer einen Alleingarlg mit sehr knappem Fchlschutz ab, und auf der anderen Seite Werschreßt Zach mehrmals. Knapp vor der Pause kommen ein- - mql Bitn und. Karl, dann wieder Pannner allein vors Tor, in'-beiden Fällen langt es ab« bloß zu ergebnislosen Kornern. Halbzeit 0:0. Nach Wiederbeginn ist Rapid zuerst offensiv. Die Ützberlegenheit der Grünen dauert aber nur Minuten, dann wechseln die Angriffe wieder gleichmäßig. In der 8. Minute Mt ganz unerwartet das erste Tor- Bei einem ziemlich harmlosen Angriff wirft sich Edi nach einem Flankenball läßt das Leder ab« wieder fallen, und Teufel bringt das Kunststück zuwege, den Ball ins eigene Tor zu dirigieren. Bei dem sofort erfolgten Gegenstoß der Dornbacher zeichnet sich Grisftner, der einen Bombenschuß Karls und gleich darauf Bauers abtochrt, aus. An den nächsten Minuten ist Sportklub im Angriff, Karl hat ab« Vech im Schießen. Kirbes -gelingt es dann Zankl zu überspielen, und aus seiner Vorarbeit kann Wessely Kapital schlagen: 2:0i (17. Minute.) Die Dornbacher ge'ben sich nun geschlagen; obwohl zeitweise stark im Angriff liegend, f-chlt ihren Angriffen jeder Nachdruck, einzelne Mte Schüsse wehrt Grisftner bravourös ab. Der Kampsgelst' der Sportklub- Stürmer wird auch nicht besser, als Bauer einen von Karl gut exekutierten Eckstoß mit einem Treffer abschl-ießt (35. Minute). Noch ein Korner gegen Rapid und ein Schuß Wesselys. den Edi gut abwchrt. dann Schluß. Simmerings» Sportplatz XI. Ltbantraise 14 Markierung rot Sonntag den 19. QMober, m 3 Uhr Mim. Meisterschaft Amateure Hakoah Vorher die Reserven Vorverkauf: Amateure, Dom-Cafe, l. Liliengasse 1; Stadion, II. .Franzensbrückenstrasse 24; Hakoah, II. Scliiffamtsgasse 15 (Tel. 42-2-51); Baltaxe, Mariahilferstr. 128 Wacker—Slovan 1:1 (1:1). Jnternational-Platz. 4000 Zuschauer.' Schiedsrichter Werner. Wacker: Mar-esch; JellinÄ, Baucek; Brinek, Reich Pellet; MachhörM, Kcrbaoa, Wana, Rappan, Hastl. ' Slovan: Czernitzkh; Blizenec, Grüner;. Ptatichek Machck, Bavback; Eckl, Bulla, Heider. Billimck, Gab«. Die Wiener Tschechen haben heuer noch nichts Besondere^ geleistet, ihr' Gegner, der S. C. Wacker, hat dagegen eini-qi schöne' Erfolge errungen, so daß man diesmal eher mit einen Siege der M-eidlinger gerechnet hatte, dies um so mehr, als de S. K. Slovan gezwungen war, auf bewährte Kräfte wie Hanel Pojar -und Roch zu verzichtm. Slovan spickte um nichts bessei als in. den letzten Spielen, int Gegenteil, ihr Angriffsspiel wa: schr zerfahren, dagegen kämpfte die Mannschaft mit Aiffopft mmg, ein« Eigenschaft, die noch-ui« bei ihr sestzustellei: war Bon einem geordneten Zusammenspick Wat auch auf Seite de: Meidlilvg« -wenig zu sehen. ' Kommandite der Kroatischen Eskomptahank, Agram wmi, I* dfniM»»"4 (ECKE BOQNEROASSE BEIM ttftdy 1 'SÄ.'.»: