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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-12 · Heft 2030 (12.10.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2030 (12.10.1924)
Date
1924-10-12
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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V Ntt. 2080 sart-cfc, vewtowwbi Wunder der Lebens. Bon Walter Finkler.. Mmverzeihe mir die geschmacklose' Fvivolitöt der. Überschrift. <A>v -ist Viel verwendet und abgedroschen.'Hier Komüe «ich nicht anders. Es ist wiMch ein Wunder des Lebens. Richte selbst! Kennst du den traurigen Unkenruf gnr Frühlingszeit? Unsagbar traurig Ringt er aus den schmutzigen Tümpeln und Weihern. Unk, unk, unk. Ein Liebesruf ist er. Die Geschlechter rufen einander, treffen sich und lieben sich. Das li^öes-dürstende Unken-herz — nein, nicht Herz. Die trockene Wissenschaft hat -das Herz seiner Rolle als Sitz des Gemütes, der Liebe beraubt. Und die trockene Wissenschaft >hat dafür -das UnikenherH m ein anderes Mysterium gehüllt. Sie s ch n i t t den U n! e n d a s Herz a u s d e m Leibe. Im buchstäblichen Sinne. Das Herz schlug weiter. Weit weg verreckte irgendwo der Körper. Das Her; allein lebte noch, schlug munter fort im gewohnten Rhythmus, als wäre nichts geschehen. Nicht einmal Blut beuchte es. Eine gewöhnliche Kochsalzlösung tut es auch. Du schüttelst ischon ungläubig. deinen Kopf? Dann höre weiter. Du weißt, daß die Unken Eier legen. In öcu Eiern entwickelt sich der Embryo und ’.i lvenigen Tagen ist schon die winzige Kaulquappe ausgcschlüpst. Nicht der ausgewachsenen Uncke, nicht der Kaulquappe schnitt man uemrdüogs das Herz heraus, sondern d e m E m bryo i nt E i. Das heißt, dem Embryo kann man ja gar nicht das Herz hevausschnlv'vden, Lveil er ja noch gar keines hat. "Alle Organe Wden sich erst langsam. Das winzige Klümpchen Eiweiß, aus dem nach normalem Geschehen hätte ein Herz werden sollen, schnitt man heraus, brachte es auf ein mikroskopisches Objektglas. Ein Tropfen Flüssigkeit verhütete das Vertrocknen des Präparats. Das Klümpchen Eiweiß lebte wtMch weiter. «Sekte Zellen teilten sich, nahmen allmählich HetMstalt an und — und das Wunder war geschehen. Das Herz, das gleichsam auf dem Objektglas geboren war, begann eines Tages -zu schlagen. Unabhängig vom Körper und von Mutzusuhr. Das Stück Eiweiß ward zum schlagenden Herzen. Natürlich gelang es nicht ganz genau, nur die Hevzaula-ge auS dem winzigen Embryo herauszuschneiden. Ganz ivcnig Eiweiß von dev Umgebung blieb noch hängen. Auch diese Anhängsel wurden Pl Leber und Darnr, zu dem, was sie 4« Körper hätten werden sollen. Ich weiß, ihr seid schon durch die wissenschaftlichen Seusationsnachrichtsn vevtuöhnt. Ihr seht da noch nichts Wunderbares. Ihr sagt, nun schön, im Embcho ist schon alles eingettilt, aus der Herzanlage wird das Hevz, aus der Leberanlage die Leben -und so weiter. Ob im Körper, -ob außerhyW des Körpers. Aus fcher Anlage wird das, 'was sie werden soll. Falsch, LL-rrrrrr rvr0vü«inzenunss 12. LME 1«24 Dem« T Der Embryo, dem das Herz hevaustzeschnitten wurde, lebte weiter. Schlüpfte ans, -wurde zur Kaulquappe. Zur Kaulquappe — mit schlagendem Herzen! Sie gab ihre Hertzaulage her, ans ihr wurde ein Herz und sie machte sich ein neues, schlagendes Herz. Wenn also aus jeder Anlage das wird, wozu sie bestimmt ist, wie kouut-e die herzlose Kaulquappe ein neues Herz bekommen, wo ihr doch die ganze Anlage herartsgeschmtten worden war? Also die Anlagen können „zur Not" auch anderes bildon. Die Umgebung der Herzan-lage kann „zur Not" auch ein taugliches Herz bilden. Bleibt die große Frage und des Wunders Kern: das gnr Not. Wie kommt den Nachbarn Kunde von der -Not? Das zweite Herz muß ja gebildet Mordet: sein, bevor noch die Not. da war, -bevor der Körper das Herz -brauchte. Wäre der Ewbrho ohne Herz ausgewachsen, so wäre er sofort an der HerAosigkü gestorben. Das zweite Herz bilden, erst dann, 'wenn die Not aktuell wird, ist zu spät. Die -herausgeschnittene Herzanlage har gefehlt. Den umliegenden Teilen ging sie ab. Von einem Gnrpfinden oder Fühlet: ka-rm -ja in dem Stadiuln noch keine Rede sein. Und -wenn Wir schm: zugeben, daß jeder Teil des Embryos viel mehr bilden kann als erbei novnralem Mlanf des Geschehens bilden maß, Ueibt zu beantworten, warum gerade das Fehlende gebildet wird. Die Frage >ist nicht müßig. Denn gerade, weiil die einzelnen Teile vieles Wden können, ergibt sich die Frage: warum das Eine, -Fehlende? Diese Gedanken verleiten zudev Annahme einer übernatürlichen Lebenskraft, die über der harmonischen Entwicklung dos Lcbetvesens aus dem Keim waltet. Durch sw wäre das eine erklärt, aber nicht das andere, wieso. danm doch Mißbildung e u -möglich sind. Und gerade dir Mißbildungen konnte die exakte Forschung vestlos austlärm. Sohm will sie nichts V.'.i einer Lebenskraft wissen. Sie tut recht so. Wunder sagen unddie Hände tu den Schoß legen, ist geradeso verkehrt wie der G«ge«p-l: ,Mr wißen eh' schonalles!" -kette WUchmiieMntznn« Mlschrn Landen nnd de« ttanünent. London, II.Oktober. (Tel.-Komp.) Nach einer Miiteilüng des Postmlnisttriums ist -die GftfiHvnug eines neuen Telephonshstems geplant, wodurch es möglich sein wird, von London aus direkt nach Rom, Athen, Wien nnd Berlin, wie überhaupt nach den Großstädten des Kontinents zu sprechen. Die gegenseitigenSerhanVlungen mit den verschiedenen Ländern sollen im Gange sein, um das System auf den internationalen Limen einKUführen. Die Einführung des Systems werde zum größten Teil vm: dem Entgegenkommen Frankreichs chhängcn. sein rückständige- Telephonnetz zu. modernisieren. Wie die Aat«r und die VoZ imzkl Zeit ging durch die Zeitungen die Rachricht, daß es einem amerikanischen Forscher, Professor Baly in Jthaka Im Staate New-2)ork, gelungen sei, ans Ä o h l e n s ä u r e und W a s s e r k ü n st l i ch e n Z n ck e r herzustellerl. Die Mtöglichkeit, Zucker künstlich zu. erzeugen, ist keineswegs neu. Die Untersuchungen in dieser Richtung gehen schon airf 1 Emil Fischer, Dentschlauds größten Chemiker, zurück. Dieser Forscher, d«r wir als leidenschaftlichen Synthetiker auf allen Gebieten der Chemie rennen, beschäftigte sich schon in jungen Jahren vrit dem Problem, diesen irr der Natur so weit verbreiteten Stofs im Laboratorium herzustellen. Tatsächlich gelang es ihm, aus Glyzerin den ersten Zucker zu erzeugen. Jedoch besaß dieser Zucker, welchen,Fischer Glyzerose benannte, nrir drei Kohlenstoffatoine-inr Molekül, während die bisher bekanutzrit einfachsten Zucker mindestens fünf oder sechs Kichlenstofsc aufwiesen. Es lverden nämlich die Zucker, d'retl es in der Natur eine große Anzahl gibt, der Ueberstchilichkeit halber nach der Zahl der Kohlenstoffatotne im kleinsten Baustein der Substanz, den: Molekül, eingeteilt. Die einfachen Zucker endhalten mm drei, vier, fünf und bis z-u neun Kohlenstoffatome, von diesen haben aber wieder nur diejenigen mit sechs Kohlenstoffatomeu, die sogenannten Hexosen, praktische Bedeutung. Die wichtigste Hcxof-e ist der Traubenzucker, bei dessen Vergärung sich Alkobe! und Kohlensäure bilden. Verbinden sich zwei Hexosen münnauder, so entstehen sogeriannt-e zusammengesetzte Zucker, als deren wichtigster der Rohrzucker zu nennen ist. Dieser ist es auch, welchen wir im täglichen Lebet: schlechthin als Zucker bezeichnen und der in Forn: vot: Würfel- und Kristallzucker unseren wicht hastet: Süßstoff bildet. Die von Emil Fischer zuerst dargestllte Glyzerose war «in Kunst pro du kt. Zucker, welcher nur aus drei Kohlenstoffen bestanden, hatte man bisher in der Natur nicht aufgefunden. Bald gelang es aber den: rastlos strebenden Forscher, zwei Glyzerosenmoleküle unter Einwirkung verdünnter Lauge zusaminenzu'chweißen nnd bannt den ersten wahren Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen herzuftellen. Schot: aber fesselte Fischers Interesse ein ne'.res, hochbedeutsames Problem. Es galt, der Natur selbst ihr Geh'imuis der Zuckerdarftellung abzuschauett. Schon lange n>ar es bekannt, daß die griinen Pflanzen il'.lstande sind, mittels des Blattsarbstofses rtnd des Sonnenlichtes aus Kohlensäure und Wasser Zucker aufzubauen. Licht ir: den geheimnisvollen Mechanismus dieses Vorganges brachte es, als es, gelang, in frisch gepflückten grünet: Plättern F o r maj dehh d, treti-n auch in geringen Mettgen, nachzuweisctl. Daß man es hier mit einem Baustein des Zuckers zu tun hatte, war bald klar. Formaldehyd läßt sich aus Kohlensäure durch Reduktion Herstellen, und Kohlensäure findet sich aus der Ausatmungslufi dort Akenschen und Tieren und aus den Ausströmuttgen von Vulkanen stets in reichlicher Menge in der Luft. Diese Koh-!et:säure ttehmctt nun die Pflanzet: ttnter detn Einfluß des Sonnenlichtes tmttels des Blattgrüns auf, wandeln sie in FortMldehhd tun rtnd fügen dann die einzelnen Formaldehydmoleküle zu Zucker zusamtnen. Dies«: Weg ging nun auch Emil Fischer, und bald konnte er sein Werk von Erfolg gekrönt sehen. Allerdings glückte es ihm tticht, Kohlensäure als ersten Baustein zu verwenden; erst vottt Forrttaldehyd ausgehend, konnte er denselbett Zucker' erzeugen, der: er rrrsprünglich aus Glyzerit: darg-estellt hatte. Dieser Zucker, welcher sich durch eitrige Eigenschaften von dem in -der Natttr vorkommenden Tran'l^nzucker -unterscht-ed, kottnte bald unter geei,gn-eten Bedinguttgen in diesen ttm-gälvandelt werdet:. Damit war die ' erste Synthese eines ««tnrlichen Znckrrs geümgeti. '' waammmm Sie 9«(tüafa|rt I» „S. S. in*. Vielleicht heute. Friedrichshofen, 11. Oktober. Heute früh war alles aus den Beinen. Ganz Fr-iedrichshafer: mtb viele auswärtige Besucher hatten sich vor der Lustschisshalle versammelt. Die Besatzmt-g war an Bord. Zchlreiche Photographen urch Frlmleute Ächteten Kaneeras ans das geöffnete Fenster' der Halle. Nun wurde das Schiff abermals abgewogen. Dabei stellte sich heraus, daß es nicht den nötigen Auftrieb besaß, da die in Rechnung gestellte Abkühlttng -nicht eittgetretetr war. lieber dettr ganzen Bodensee gebiet lag schwerer Nebel, der scharf auf das Schiss drückte. Mat: versuchte nmt, es durch Abgabe von Zwei Faß Benzin zu erleichtern. Aber auch das half nichts. Nach Opferung der zlvei Benzintanks stellte sich heraus, daß noch ein Gewichtsüberschuß von fünf Tanks vorhanden war.-Um die Reserven zu sparet: uub nicht weiteren Betriebsstoff z>: opfern, wttrde die Fahrt abgesetzt. Sie ist auf m orgens r ii h, - 6 XL h r, erneut artberanmt utrdmau hofft, daß alles glatt van statten gehen, wird. . ■ » khemie Lucker gewinnt. Die Arbeiten des Professors Baly knüpfen um: an' dasselbe Problem mt. In einer bereits im Jahre 1921 veröffentlichten Mitteilung in eiltet englischen Zeitschrift berichtet er über die Bildung von Z ucke r a u s K o hl c nsäure und Wasser unter dem Einfluß des ultravioletten Lichtes. Es ist im der Tat geglückt, unter -der Eittwirkung, der Ouecksilberdatupflaiupe, lvelche zur Erzeugung .ultraviolette-n Lichtes verwendet wird, Kohle i:säure in Forn:a lde hyd n mzuw a udeln. Nun enthält auch -das Sonnenlicht ultraviolett Strahlet: und man dachte ursprünglich, daß diese eine ähnliche Rolle bei der Forwalidehydbilduitg in der Pflanz? spielen. In dieser Weise spielt sich jedoch der Prozeß in der Pflanze sicher nicht ab, da , dort die Zuckerbildung hmrptsächlich unter dem Einfluß Vau gelbem Licht vor sich geht und im ultravioletten Licht ganz ausbleibt. Diese Widerstwüche sind noch ke-iuesiwegs geklärt, jedenfalls geht aber ot:s der -jüngsten Mittei-lN-ng des Kongresses der a-mer-ika-nischeu chemischen. Gesellschaft, der 'si' September dieses Jahres i-t: Il-Haka tilgte, hervor, oas; auch die neuestetr Ergebn-isse Professor Ba-lys mit Histe von -ultraviolettem Licht gewonnen wurd-ru. Gleichzeitig ergibt sich aus der> Mitteilung auch, daß vorläufig von einer praktischen Verwertung der neuen Methode keine Rede sein kann. Schondie Verwendung der kostspieligen Quecksilber- .da-m-pflampe läßt dieses Verfahre-n Zur Herstellung von GehWuchstzncker -umg-eeiignet erscheinen; f-ern-W ist es mich. Baly nicht gelungen, .den Zucker in der üblichÄ: kr-istallisiiert-en Gebrauchsform herZüstellen. Es ist auch vonvornherein wenig tvchrscheiEch,-dctß der künstliche Zucker mit dem natürlichen -dauernd in Wettbewerb treten wird können; -liefert uns doch die Pflanze aus der Kohleusäurc der Luft mit Hilfe, des 'Sonnenlichtes fast umsonst dew Süßstoff. Auch der Emwa-nd, daß durch den Wegfall de^Anbaues von Zuckerrohr und Zuckerrübe lausende Quadratmeter Bodrt: für Getreide rmd Kartoffeln frei tvürdeu, wird hinfällig, da auch die Abfälle der oben g ' - nannten Sühpslanzett heute einer rationellen Venvend-ntg zugeführt tvevdeir. .Fescha-ltenr müfsen wir auch, daß es sich bei allen die st n Versuchen um T r a n b e -tt gucke r hattdelt. Die Darstellung van Rohrzucker ist bis heute noch nicht gelungen. Wohl war Emil Fischers raftlostr Forschertrieb auch bei solchen Untersuchungen von Glück 'begleitet. Es gelang ihm'zwar nicht Rchrzucker, aber 'den e rst-ear zu -s a mmen-gefetzten' Zuckes die Iso malt ose, darzustellen. Dieser Zucker kommt in der Natur nicht vor, ist nur ein Ktmstprodutt. ' . In allerjüngsier Zeit ifft es der Badischen Autlin- und Sodasabrik, welche. seinecheit die künstliche Synthese von Amtnoniak aus dem Stickstoff der Lust, das sogenatt-n? Hubersche Bersahren, M einem technischen Prozeß ausgearbeitet hat, gelu-nM^ nach ei-mv ähnlichen Methode: Methylalkohol aus Wasser und aus Kohlenoxyd, welches in großer Menge im Wassergas, LenchtWs njw. vorkonutü, herzustellen. Methylalkohol bWet aber ein l»qndm>es Ausgangspwdukt für die ErAvrignttg von Fortnalde-Hyd, bei: wir schon so oft als wichüget: Daustetn des Zuckers ktumi gelernt haben. Diese Methode scheint tatsächlich -die Aiöglichkeit zu bieten, iknnstllichen Zucker in größerer Meng/ -darzustellen. Mer auch hier stehen die Kostttr . der He-rstelluNg einer -Praktischen- Berwe-n-drting entgegei!. Ir: letzter Linie aber zeigt es sich immer, daß jede theoretische * Erkenntnis über die Grenzen -der Theorie hinaus von Prät-., tischer BedeuLung ist, -mch su dWM Siune wollet: wir alle diese Ergebnisie -werten. Dr. Ch. Aus Paris wird uns gemeldet: Der französische Flieger Peyer wird mit Unterstützung der französischen Regierung Mitte März nächsten Jahres vom Franz--Jostss-Land ans einen Flug nach dem Nordpol uniternehmeu. . «»schl» «tk ei«e Hunii in ttngam. ■ Aus Bkudapest wird uns geimeldot: In Szentes (C-songradev Komitat), wmden während Lies Iom-Kippnr- Gottesdienstes Steine durch das Fenster in die jüdische Synagoge geworfen. Szentes liegt in der Nähe des durch das Bombenatürntat berüchtigtet: Lsongrad und der Anfall erregte ämter dot: Betern, die noch unter dem Eindruck des Biambenprozeffes stmrdet:, eine Panik. GlüMcherweise wurche Nieimand verletzt. Die Nachforschung >mch den Tätern — es sollen drei Erwachende Stn-denten sein — wurde e'mgMtet. »Hier Vefem an let lutmueftet 9cQn institutrzentralr. Aus Budapest wird uns gemeldet: In der Geldinstitutszentrale ist ein Betrug aufgedeckt worden, bei lvelchem -das Institut rtm etwa eine Milliarde Kronen geschädigt erscheint. 'In einem.Depot wurde nämlich sistgestellt, daß statt „Fischzuchiaktien", „Fischhandelsaktien" 'hinterlegt worden sind. Die beiden Akticit -sind dem Namen nacheinander ähnlich und auch den: Aeußeren nach gleichen sie einander, doch besteht im Werte ein sehr großer Unterschied, so daß die erwähnte Differeuherauskommt. Es l^urdr ftstgestellt, daß'die ,Hntterlegung von dem Prokuristen der Börsenabteilnng Edmund H o y l erfolgt ist. Dieser ist seit Fwei Tagen aus Bud.rvesi v e rs cb wunden in er osienbir Lunte nr.-v -r r-t.-

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