Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2030 (12.10.1924)
- Date
- 1924-10-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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\ Ti ■; kWV^MW^WWPWWWW f Tbkkß"ll Men, Vonntag PELZWAREN JEDER ART IN FEINSTER AUSFÜHRUNG BILLIGST BEI GEBRÜDER BRAININ WIEN, II. GLOCKENGASSE 8 / TEL. 45-4-33 Achad-Haarn schwer erktantt. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Tel-Awiw, 14. Oktober. Der bekannte hebräische Schriftsteller Achcck Ha am ist neuerlich schwer erkrankt. Seinen Freunden gegenüber äußerte er sich, daß er nur noch einen Wunsch — die Eröffnung der hebräischen Universität irt Jerufolern — erfüllt sehen möchte. Benedictus Auerbach. Bo» S. Melfcls. . -.— "-f*»— -«r-ysfwyj'-.T-- Wiener Möraenzettttng. W-‘ *r rnemfchaft nttfcJ Frankfurter v die „Galerie der äuSgezelchsteten Israeliten aller Jahrhunderte" heraus, schrieb den Roman „Spinoza,. ein. Lebensbild des großen jüdischen Denkers",'und veröffesttlichte deu Roman „Dichter und Kaufmann", der das Leben des Dichters Ephraim Moses Kuh in Romanform bemäntelt; er übersetzte ferner die Werke Spinozas und schrieb eine biographische Skizze dazu und plante die Herausgabe der Werke Mendelssohns mit einer ausführlichen Biographie, um somit „seinen Namen in das Postament der zwei größten Juden einzugraben^. Dieser Plan gelangte nicht - zur Ausführung. Hier schließt die jüdisch-schriftstellerische Auerbachs. ES gab auch noch in anderem Sinne einen Bertold Auerbach, der sich (ihm zu Ehren sei es erwähnt!) wie ein wirklicher Baruch benahm. Das war der Auerbach, der sich darüber freute, den biblischen Priestersegen hebräisch vom Futurum in Imperativ verwandeln zu können und der mit Vorliebe talmudische Sprüche zitierte. Es gab einen Bertold Auerbach, der in der NordstetteNer Synagoge Sei Birchath geschem (Gebet um Regen) weinte, der mit dem strenggläubigen Professor Dr. Bernays in Bonn Sedee nach altem Ritus hielt und die Hagäda mit dem' alten Nigen fang. Der Benedictus Auerbach, von dem im nachstehenden Mt Rede sein soll, ist kein anderer als der einst rühmlichst bekannt gewesene Verfasser der Schwarzwälder Dorfgeschichte» — Bertold Auerbach. Was soll die! Aenderung des Bornamens in der Überschrift wohl bedeuten? Ein jüdischer Volksaberglaube mißt der Namensänderung eine mystische Kraft bei; durch Namensänderung kann ein Kranker gesunden und -ein Halbtoter zu neuen! Leben erwachen. Aber nicht um Bertold Aüerbach aus ' verstaubtem Literaturwinkel zu neuem literarischen Ruhm väu erwecken, ist hier eine Namensänderung vorgenommen worden. Es hat damit eine ganz andere Bewandtnis. Ich habe kürzlich in der „Wiener Morgenzeitung" . über die von Jean Coler in die Welt gesetzte Legende von einer Liebesaffäre Spinozas eine Art Randbemerkung veröffentlicht und dabei auch der Verdienste Bertold Auerbachs um die Verbreitung der Werke Spinozas mit geziemender Anerkennung gedacht. Heute aber möchte ich ergänzend über das Verhältnis Auerbachs zu dem Amsterdamer Philosophen einiges mrtteilen und dem Denker und' Spinoza-Jünger Bertold Auerbach einige. Worte widmen. Diese literaturgeschichtliche Ergänzung wird zugleich, über die gewählte Ueberschrift „Benedietns AuerLach" die notwendige Aufklärung geben. Bertold Auerbach bekannte sich offtn als Junger Spinozas.' Ge sah in Spinoza nicht allem den Denker, sondern den Propheten, den Mann Gottes. „Es erstand kein Denker wieder wie Spinoza, der so im Ewigen gelebt" mit diesen Worten schließt Auerbach seinen Roman: „Spinoza, ein Denkerleben". Diesen Roman schrieb Auerbach nach seinem eigenen Bekenntnis mit einer „heiligen Scheu". Im November 1837 schreibt er an seinen Freund und Vetter Jakob Auerbach: „Hast Du nie gelesen, wie es Klopstock zu Mute war, , als er seine Messiade schrieb? So war es mir; so göttlich erhaben steht dieser hellige Prophet über mir, daß ich oft mit Beben die Feder führte, weil ich fürchtete, ihn zu menschlich zu zeichnen, und doch mußte ich mich wieder ganz in hie idyllische Innerlichkeit, seines Lebens versenkend Die Begeisterung AiterbAchs-für Spinoza datiert von seiner frühesten Jugend. Schon als Gymnasiast las er seine Werke und war dermaßen voller Bewunderung für ihn, daß er die Absicht hatth zum äußeren Zeichen seiner Verehrung und Bewunderung für Spinoza den Vornamen Benedictus anzunehmeü. 0o schreibt er ach 29. Juni 1830. an einen Freund: „ApwpoL -ohnlängst las ich einiges von Spinoza und fand in semey Biographie, daß er auch früher Baruch geheißen unh stinen Namen in Benedikt latinisiert habe, diese Eitelkett dH großen- Denkers sprach mich an und. sogleich wurde her. Berthold. ausgezogen und der Benedikt ungezogen. Ich westz yicht, was ich ansangen soll,, ich heiße nun Moses Baruch Berthold Benedikt Auerbach, und man hat doch wahrlich genug zu tun, wenn maneinen ehrlichen Namen. erhalten will, und ich.soll fo viele erhalten." Ev vergleicht hierauf die Vielnamerei mit der Vielweiberei und meint, man könne weder. mehrere Weiber noch mehrere Namen gut erhalten. Diesen Brief schließt Auerbach „mit der Versicherung, daß ich - ewig Lin nnd bleibe Dein Benedikt Auerbach." — hat also nicht viel gefehlt, und ein. halber Spinoza (nämlich sein Vorname Benedictus) wäre als Verfasser von Schwarzwälder Dorfgeschichten in Deutschland berühmt geworden. Bertold Auerbach hätte es indes gar nicht nötig gehabt, seinen Vornamen zu lattnisieren, um ihn dem des Amsterdamer Philosophen anzugleichen; es hätte vollkommen genügt, wenn er den hebräischen Namen Baruch, der ihm . in der Wiege gegeben ward, stolz und selbstbewußt .- getragen hätte. Denn Spinozas.wahrer Name war Baruch und er wird bis zum heuttgen Tage fast in der gesamten Spinoza-Literatur nicht anders als Baruch de Spinoza genannt. Und Auerbach hätte diesen Namen zu Recht getragen. Es gab einen Auerbach, der wirklich ein Baruch Anerbach war, per nicht nur Jude, sondern auch jüdischer Schriftsteller war, der seine dichterische Kraft fast ■ ausschließlich dem Judentum widmete; das. war der Anerbach von 1831 bis 1840. Die in diesem Zeitraum entstandenen. Werke Auerbachs (von der unter dem. Pseudonym Theobald Chauber erschienenen Geschichte Friedrichs des Großen abgesehen) sind alle jüdischen Inhalts. Er debütierte mit einer gegen die Gehässigkeiten des damaligen Literaturdespoten Wolfgang Menzel gerichteten Schrift '„Das Judentum und die neueste Literatur", gab in Ge- Es gab einen Baruch Auerbach, der noch die Wonnen des jüdischen Freitagabends genoß. „Man soll eS keinem Nichtjuden verraten," schreibt'er iit feinem Roman „Dichter und' Kaufmann", „welche Seligkeit solch eine Freitagnacht ist. Wenn der Christ auch alles hat, wenn ihm auch gar nichts fehlt; iwas ihm das Leben nur angenehm machen kann, eines fehlt ihm und da tausch ich «nicht mit ihm um alle seine Vergnügungen, und das eine ist: so ein Srbbat und ein Freitagabend." Es gab also wirklich einen Baruch Auerbach, der sein Judentum liebte und in dessen Liebe mehr Instinkt als Wille war. . . Später aber hat Bertold Auerbach das Vermächtnis seiner Jugend außer acht gelassen und sich (um im Bilde zu bleiben) vom «Moses Und vom Baruch immer mehr entfernt. Es mag sicher kein Zufall sein, daß von allen Dorfgeschichten die einzige, die er n i ch t geschrieben, die jüdische Dorfgeschichte war. (Lange Jahre trug sich' Auerbach mi dem Plan herum, eine Jckendorfgeschichte zu schreibenaber er führte den Plan nicht aus.) 'Ja, fast in allen feinen späteren Werken, die er als H-eimattüNftler schuf, ist vom Benedictus alias Baruch kaum ein «Hauch zu verspüren. Sehr treffend schreibt Prof. Ludw. Stein in seiner Schrift: ,MriM A>öueivbach «und das Judentum": ,Aedes Kapitel, . ja fast jede Seite des getauften Juden' Heinrich Heine , durchzieht der Gedaicke an das Judentum; Lei scher passenden und unpassenden Gelegenheit schielt ex, bald schmollend und grollend, ball) karikierend und persiflierend, zumeist jchoch traurig und' wehmütig, liebend; und zärtlich mtf sein Jckentum hin. Aus jedem seiner' ' Gckimkeu' '' lugt gekränkte EhchesiiM, der. w seinem stolzen «Hochgefühl tiefverletzte Judo Hervor^. . Der «getauM Jude Ludwig Börne bestund sich ,/dem Judentum gegenüber in. einer prekären Zwitterstellung, m einem eMosen Zwiespalt; auch durch seine Werke zieht sich der rote Faden des Judentums bald in gehässiger, ball» -in . liebevoller Weise, bald'es bespöttelnd und bekrittelnd, -bald' liebkosend -und verhätschelnd"'.. . Dagegen scheint der Jude Bertold Anerbach in"seinen psetischen Wechen seines Judentums vWg entkwldett MM beim Mater: Charles Cochran — vankrott. „Möue!" Das Wort funkelt und glitzert. Wer kennt nicht die 'Revuen der ,Folies-Bergeres" des Casino de Paris oder jem-r ' berühmter Bühne» von London und New-Aork?! Und wer 'sie ' kennt nck wer sie gesehen, hat, der sagt sich stets, daß solche Schaustücke gewiß reich machen müssen, da das Volk sich allabendlich in Masse um die Tore der Theater drängt. Me ' es . aber in Wirklichkeit mit Gewinn rmd Verlust der Röv'ueunLer- - nehmer steht, das zeigt das Schicksal des berühmten englischen Impresarios Lhnrles Eochran, der kürzlich den Bankrott «Karen mußte und seine Rechnung nun mit .6/i Millionen Defizit abschloß. Dennoch sind es erst wenige Jahre her, daß Cochvan fc$r Herr und Gebieter der Londoner Bühnen war, der sämtliche ausländischen Berühmtheiten für seine Theater ' engagiert hatte, der Riesengewinne erzielt«. Mt «nichts hat er 1914 angchmgen. Mt einer Keinen .Pariser - Revue eroberte er sich zuerst die Massen «t London. Jahr um Jahr wuchs fein Erfolg. In fünf Wintern -war er zehnfacher MMonär - geworden. Und -in fünf weiteren Wintern war er völlig verarmt. Heute besitzt er keinen Sou mehr, nur noch ebenso riesige Schulden, wie sein Vermögen ' riesig gewesen-ist. Wie mit einem Schlage setzte auf die vielen Erfolge der Mißerfolg ein; aus ebenso unerklärlichen Gründen. Auf einmal war es Cochvcm einfach unmöglich, sin Stück zu finden, das ihm Erfolg brachte. Er 'wußte nicht, ivoran es fog. Aber -alles mißlang. Aber wenn eine solche Revue mißlingt, so verschlingt sie auch sofort Millionen. Das Unglück kommt nie allein.-. Der Fehler «ms AlchAÄten kostete Cochran aus einen Schlag 6 Millionen. Die plötzliche Erkrankung der Haupt« darstellevin seiner letzten Revue, an welche «" alles gewandt hatte, um das Glück mitallen Mitteln wieder herbei zu zwingen, ästete den Rest. Das Glück, das anfänglich so verschwenderisch war, läßt sich eben nicht zwingen. Die Revuen müssen wegen Mißerfolgen abgesetzt werden, immer wieder, nach einem jeden , neuen Versuch,-und so wurde der große Jinpresario Englands ein ruinierter Mann. 1914 mit dem .lkriege hat sein nnerklärlicher Aufstieg begonnen. Die. wirren Verhältnisse der .'letzten zehn Jahve haben Wohl -den seltenen Erfülg rmd dnS plötzliche MMck sMöglicht. -12. Oktober Wl #!fe' Nr. AM - RAGLAN K ©äO.oqo Hilnriclt Weinberger Erstklassige Massabtellung QRÖSSTC AUSWAHL - BILLIGSTE PREISE «_ Mine Fm« Miert. Bon Friedrich K a r i n t h y. Liebe Ta-n«te! Meiue Fvau-hat mich ersucht, Ihnerr <ur ihrer Statt zu schrei'beir, da^ bei uns jetzt eine große Unordnung herrscht und Jolancha infolge der Rigorosen keine Zeit zmn Schreiben hat. Mit Vergnügen verMtckige ich Sie, liebe Dante, «daß das Rigowsum Einer Fmu für den 18. Jwi festgesetzt wurde mrd sie wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch ablegen, donmi sie ist in pachologi'scheir Aimtoin-ie zu jenem Professor gekommen, dessen Vorlesungen sie gehört hat, was ich verstehe nichts davon, aber sie sagt es — ein großer Vorteil «ist. Mine Frau, die Arme, studiert den. ganzen Tag Wysiologie und Bakteriologie, was eine schrecklich schwere Sach« sein muß;, ich habe «l-etzthin. «ein wenig m diesen häßlichen medizinischen Büchern geblättert, ich bekam aber auch Kopslveh davon und selbst der Mayen wollte sich mir umdvchen, besonders als ich von den schweren.Krankheibeu las — meine Frau nahm mir. aber das Buch aus der Hand, streichelte meine Wangen «und sagte einige lateinlische Wort«, daß rnau eine solche DianNwit 'de- Lomrnen kann, wenn man sich >mit derlei Dingen «beschäfttgt, bevor En Anatomie studiert hat. Ich «mußte ihr auch versprechen, ihr Mann zit lsa'm, mich aber nicht uw ihre Bücher zu kümmern. Meine Frau ist wirklich sehr gut zu wir Und ich bin ihr sehr dank-bar ldafur Und ich belästige'sie auch nicht, wo sie doch ohnehin so viel zu lernen hat! Auch jetzt sitzt sie hier im Zimmer und ich gehe auf den Fußspitzen, um sie ja -nicht zu stören. Aber solch einem ungebildeten Müschen, wie ich es bm, gehen gar verschiedenartige verrückte Gedanken durch den Kopf, wenn er so allein ist und -das Leben nicht versteht. Ich weiß, daß Jvlantha recht hat, daß es bloß eine hysterische Neurasthenie ist, die wieder vergehen wird,- tvenn ich gescheit fein und auf sie hören werä>e, oft aber kann ich meinem Herzen doch nicht besohlet:. Mch gestern nachts, als Jolancha müde und erschöpft Ms -SchlaGmmer kam und wich fragte, weshM ich noch nicht schlafe, wurde es mir plötzlich so schwer ums Herz omfo ich begann mich zu 'beklagen, daß sich niemand uw mich Wmmert und ich mich im Knstern jÄrchire, aber Jolantha^ kachelte mich unter ihrer.Briste so gütige und erM an, wie nur sie es... kann, und sie Mte memm Puks und fragte rmch, ob ich nicht einen fiukLuierenden Druck m der Gegend des Nervus sylnpath-icus verspch^ dann klopfte sie mir die Brust ab und dsvschrreb rmv irgend eine , gute Salbe, von der. mir. sicherlich beffer wecke« wird. Ich war se^e Mckkich, daß' 'sie so gut zu mir ist mb wollte sie.mrr die Taille rrchrwn, aber ich bin so dumm und ungeschickt, daß ich sie an ermr Stelle faßte, wo es, wie es scheint, sehr gefährlich P, denn sie erklärte mir in ihrer Mge« und ernsten Art, ein anderes; Mal achtzugebe«, tvokl gerade an dieser Stelle die Lungen- > lymphdvüserr mit dem Helioglobinus im Kontakt sind . .. ich glaube, sie hat «s so gesagt, ich habe es scho« vergessen,-> obwohl sie eS mich -chmnal wi ed^holen Ließ.: %om habe« wir rmS aber doch wicker ausgeföhm, liebe Tante, wenn um dieft vielen Batterien nicht existieren , würden, die mir daS ganze Lebe« verbittere Jolauthr rttMMt nämlich die Bakterie): sehr ernst «und dechalb muß ich mich ständig desinftzieve«, warm ich sie Wen will oder« dergleichen. Sie sagt, es sei von mir ganz einfache Jdiosyn-- krasie, Laß ich mich vor dem bißchen Kackolsubkimat, in das ß* allabendlich meimm KM W zum HalKe zu tauchen pflegt, derart färihts. Ich will mich duLchaus nicht beklagen, aber es wirdmir etwas traurig Zu Mu«te, wenn ich an den Juni denke, wo .ich wahrlich sehr «Msam sei« wecke, da Jolantha zu dieser Zeit den gcmzen Lag auf dev Uuive-Htät verbringen wick. Auch das Wetter ist hier bei unS sehr schlecht, immer- MhrenL regnet es, und ich sitze beim Fenster und starre hinaus, und es gehen mir dmmne Gckanikn durch Len Kopf, wie schbn Md trvfivoll es wäve^ wenn M jener Zeit, da Jolautha Hr Rigorösum aAegt, jemand Mer Lei mir wäre: ein blondes Kind, sin lieber Knirps, den ich auf meinem Schoß halten würde, nnd wir wollten durchs Fenster schauen und gemeinsam aus die Mama t warten. Rur ist das nicht so einfach. Sie wissen ja, liebe Tante, daß wir das Babh für den Anfang dieses Monats erwartet Habers Jolautha Mte auch, daß es ge.gen den Fünften sein ' wird, und sie hat sich auch PuMÜch ins Pett gelegt, trotzdem sie klagte, viel andere Arbeit zu haben. Wie gesägt, ' sie legte sich ins Bett und umgab sich nrit unzähligen 2MK chern über Geburtshilfe, welche sie dann Tag und Nacht studierte, um es ja nicht zu devfe-hlen. Zum Schluß wurde aber «noch nichts aus der Sache. Jolantha schüttelte staunend den Kopf, schlreßlnh ivucke es ihr aber zu drmrm mrd sie stand aus. Erst später ttmren wir daraus, daß nicht sie fchM daran war, sondern in dem einen Buchs war infolge der vielen Druckfehler nicht richttg beschrieben, wie man ein Kind zu bekommen hat, sie aber hatte sich danach gerichtet und so ist denn die Sache nicht gelungen. Jolautha behauptet, daß die ärztliche Wissenschaft es einrnal so weit hriivgen tbick, daß auch die Mkmrer werden Kinder zur Wett bringen Vnuen. Mein Gott, wamm lebe ich wicht in dieser herrlichen Zcht> Jetzt MUß ich mich beMn, dm B«e WWsMtt. Eiucn. Handkuß von uns Leiden (Autorisierte UchoWmitz vonwtauMMFM^.)