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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-11 · Heft 2029 (11.10.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2029 (11.10.1924)
Date
1924-10-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sei te 4 Wien, Samstag >»»»,» p‘*UU**~ Menev MoWenAeftWs< Sie WalLegg-Bank. Eröffnung des Ausgleichsverfahrens. Das Handelsgericht hat das Ausgleichsverfahren gegen 1 die Nordisch-Oesterreichische Bä nk eröffnet, zum Ausgleichskommissär wurde Oberlandesgerichtsrat Dr. Cu rkov ic ernannt, zum Ausgleichsverwalter Rechtsanwalt Doktor Moritz W eisweitler bestellt. Die Ausgleichstagssatzung findet am 15. Dezember um 10 Uhr vormittags statt. Die Borerhebun^eu der Wirtschaftspölizei sind abgeschlossen und das Mtenmaterial der Staatsanwaltschaft abgetreten. Gegen Otto Wald egg wird wahrscheinlich die Anklage wegen Betruges erhoben werden. Stürmische Auftritte in der Bank. — Ein polizeiliches Versammlungsverbot. Ein Sechserkomitee, daß sich aus der Beamtenschaft der Nordisch-Oesterreichischen Bank zur provisorischen Wahrung der Gläubigerinteressen und der eigenen Belange gebildet hatte, wollte gestern abends in den Räumen der Bank eine G l ä u b i g e r v er s a m m l u n g abhalten. Die Einberuser rechneten aus ungefähr dreißig Teilnehmer, es er-, schienen jedoch gegen hundert, für die sich nun der Raum als viel zu klein erwies. Es kam da schon zu Auseinandersetzungen zwischen einem Beamten und der Gläubigerschast. Mit Rücksicht auf die sicherheitsgefährlichen Raumverhältnisse wurde die Abhaltung der Versammlung im Bank-- gcbäude von der Polizei verbot e n. Ter Organisator ein.es Gläubigeraktionskomitees Charles M a l i k, forderte die erschienenen Gläubiger aus, sich seiner Aktion anzuschließen, die nur die außenstehenden Gläubiger vertreten wolle. Der Rechtsanwalt des Sechserkomitees, Dr. Fnntl, klärte die. erregte Versammlung dahin aus,, daß, da weder die alte Verwaltung noch die neue funktioniert habe, die Beamtenschaft selbst darangegangen sei, eine Art Regierung zu bilden und die Geschäfte zu übernehmen, im Interesse der Gläubiger sowie als Sicherstellung gegen ihre eigenen Ansprüche. Doktor Kantl teilte ferner mit, daß das Ausgleichsverfahren bereits eröffnet und ein Ausgleichsverwalter bereits bestellt sei. Es umrde der gesetzlich vorgefchriebene Mindeftausgleich von 25 Prozent «»getragen, hoch wird sich erst nächste Woche entscheiden, ob die Verwaltung in der Lage ist, den Antrag zu. realisieren. Die Beamtenschaft werde aber den nötigen Druck ausüben, eventuell auch durch Heranziehung der Schuld: gen. Der Berwaltungsrat stellt sich selbst mit 9 Milliarden als Gläubiger auf.-Auf die Frage aus der' Gläpbigerschast, wo das Geld hingekommen sei, berichtete' Dr. Fantl, daß ein größerer Betrag an die Beamten, welche seit Oktober kein Gehalt bekommen haben, als Vorschuß gegeben, wurde, wähtenb ÖO Millionen Stadtrat B reitner für die.Fürsorg»' abgabe gepfändet hat., Die Versammlung wurde Hierauf auf nächste Woche vertagt. Der Bmrdrs-Aohn- und Siedlmrgsfonds mrd die Nordisch» Oefterreichische Bank. Amtlich wird witgeteilt, daß das Bimdes-WoHn- und Siedlungsamt bereits am 26. Juni d. I., die bei der Nordisch-Oesterreichischen Bank mit einer Kündigungsfrist angelegten Gelder ausgekündigt hat, während die an eine Kündigung nicht gebundenen Einlagen dank dem raschen Eingreifen -er Fonpsverwaltung -ur Gän.z t ahg ehoben werden konnten. , rrsrrit 'ist uui) grüMicher Erörtemngen bedavf^Während der ge- 'A>esÄ:e MibarbE^ Castigllams, Harr, Gabor N e u <nt a it u, ssich in -Budapest' zur Verfügung der Uugavi-scheu Bchördeu hält, ist Äs hisher noch unbekannt, »svp/dor -ftüheve PräWeut ptx Däpositenhastk' Äöld.stein wefltt Er sott nach Dentschl-and abgereist.Mu, doch-hc^/die Berliner Polizei, welche von der Wieirer Poflzei M die Durchführung des Haftboschletz MuHt wurpe, bishvr'den-ÄuficinthM Goldstoins reicht '.«&» sichren. '' - > . - . - , lieber den Siand frei*' Verhandlungen Eästiglionis mit der Danea ConMerciale ist vorläufig nichts bekannt. Auf alle Fälle wird dadurch 5ie östWreichischeWivtschaft nicht tangiert, da CchUMoni im Auslände^ 'so in 'Frankreich, J-taliett und Ungarn, über sehr mnfaittzveiche Geschäfte vevfügt, deveft Statut hier unmöglich saftgestellt werden kann. Ae Schwlrrigkeiteu der Menet Wml A.»-. Gestern hat die Wewer Bant A.-G. die rückgesvcherten Einlagen nur, tMveisi ausbezahlt. Die BcmKeiitMvg «üLrt, -im Falle eines, Arrantzvments die Neimen Einleger voll gu Lsftwdigen. Die Situation der Bank hat sich dadurch denschücht, daß Mtevn ein abgehauter DirektorflellPeÄre^ der Bank, UevgQL, das MchLiar «wegen sirmer Forde-vungen von «hoa M MWonen pfmchen wollte. , . - MMerweAe werden nach Mehreren Settsn Bechamd- Lungen gesührt. Der Schworpuackt der Sanierung Nagt noch bmmsr «in der Frage der Stratzendo-rser Kohlen« werke A.-G., der wÄcher bisher noch kein -emdgüNges Slrrmlgsment getvoGen werden kannte. Geistern verlautete auch, daß die'Bank sich an HauSgSschäften «in Deutschland bet-eAigt habe, welche verlustreich verlaufen sein sollen. ES soll be- .sonders einem Direktor die Bevantwortung M M deutschen Geschähe Augeschobenwerden. Sie AMre LMglioui. '' Kein Ausgleichsverfahren. *#• Gestew: wurde das Gerücht Verbveitet, daß Eastttzlic n i am Montag um das AusgLeichsvevsahren ansuchen dürste, weil er an diesem Tage «eine Schuld von 100.600 Pfund, die an «in Wiener Bankinstitut zu leisten wäre, nicht zu de« -gleichen -im Stande sam würde. Dieses Gerücht wurde an «der klärt, daß die VerhaMungenetnen günstigen Verlauf nichmen. Die Ursache für'das Entsteh«: -Mfes''Gerüchtes war der Umstand, daß der Vertreter der Vanoa Commereiale Ro-fsi nach Ma-iland -abgvveist ist urck nach den bisherigen Mell- Saiten nicht wekhr.-nach Wien zurüchzukehren beabsichtligt. ES scheint aber, daß diese Rückkehr nicht'notwendig ist, d»a b» kaunÄich der Präsident der Banea DoMmereiole Eommändatore Töplitz persönlich m Wien die weiteren Bschandt nagen abschlsißen will und vorher' die Vereinibarurvgen nvit den Banken wsgm des Ersatzes an-M Depositenbank abgewa-rte-t wwden. Mittlerweile nimmt die Un-bersuchung bei Ho-svat Jakob weiter Hven Verlaus. ZweifeToS dürste sie noch längere Zeck in Anspruch nehmen, da die Materie äußerst veMckett Radio-Konzert tzer „Wiemr MmWNzeltMg"^ Täglich von 4 bis 6 Uhr nachmittags in der Redaktion, Wie«, 2. Bez., Taborsträße 1. Apparate Leigestellt von der Firma Broadcasting, Radio-Ges., Wien. Programm Wr heute: Vormittags von 11 bis 1 Uhr: Matinee der Künstlerkapelle Dilving. 1. Siede: „El Ghcyy" Marsch. 2. Linckc: „Grau Via", Walzer. 3. Bcrlfe: „Dia Zigeunerin", Ouvertüre. 4. Buchbinder: Prihoda-Serenade. 5. Arnold: „Du -g-rüne Märchenwelt." 6. Hülcvy: „Die Jüdin", Phantasie, 7. Mhddleton: ,/Drs Negers Traum." 8. Kollo: „Zigaretten", Shimmy. 9. Suttwau: „Mikado", Potpourri. 10. Leojac: „Java realiste." Nachmittags halb l bis 4 Uhr: Börsenbericht. Abends 8 Uhr: Schubert-Abend (SchUbert-Mefse in G-Dur).; Sie Srotpreirftage. Die Zugeständnisse der Krgiermtg abgelehnt. «Eine vom Verband der B ä ck e t meister Wiens für Mern abends einberufene Verfmnmlung hat nach dem Berichte der Delegierten Fritsch und E l i S nach erregter Debatte die Zug eständniss e der Negierung ür dtt Brotpreisstage als gänzlich unzureichend einstimmig ab gelehnt. Die Delegierten (Fritsch, Elis, Effenberger und L u d w kg) l egten darauf h i n, trotzdem ihnen die Versammluug einstimmig das Vertrauen votierte, ihre Mandate nieder./ > Störung des Straßeubohnbettirbrs? Gestern um u-rrge-fähr 6 Uhr abends, während des stärksten Deackchrs, ist in'einem vom Kr«ftwevk Simmering nach der lUmterstation Marüvhils sühreuden HochspaunungÄftlbel an einer noch nicht UtMMen Stelle ein DeM ausgetreten. Dadurch - entstand ein Kurz s ch l n ß ström. Im Verlaufe wurden noch weitere «Kabel spaunungsl-os, wodurch der gesamt« Straßenbahnbetrieb gestört war. Erst um hakb' b Uhr Domvte der Betrüb allmählich wieder ausgenommen werden. U«: L Uhr abends war wieder der ge« samt« Betrüeib hergesteLLt. Ser Streik in -er HrUanftalt Maud. Amtlich WM «mrtgetM: Gestern mittags erschien beim Budesminister für soziale Verwaltung, S ch m i tz, eine Möchnung der in der »Heilanstalt ANand üntergelbrachten Kraniken; derseOen hat-ien sich Bertretr von Jnvalidettverbanden -und des Betriebsrates migeschlossen. Die Abordnung legte dem Minister dar, daß infolge deS Zwischen den AngestNien und der Verwaltung der Heilanstalt Maud herrschenden 'Konfliktes die Gefahr einer 1«ilwersen Evakuierung der Anstalt drohe. Der -erste Stapel des Abtransportes hätte gestern die Anstalt verlassen sollen, jedoch hätten die Kranken beim Personal erreicht, daß dieses den Streik a-ufschiebe, damit in« zwischen die Abordnung die Bermitvlung des BundeSmimsterS anrusin könne. Ein Vertreter der IMal-idenivebbände verwies daraus, daß auch eine größere Anzchl von -lungenkranken Kriegsbeschädigten sich derzeit in der Anstalt befinde. BundrSminister Schmitz erklärte sich sofort bereit, eine Ver- 'mittlung zu versuchen, und lnd die Vertreter der Heilanstalt, der beteiligten Gewerkschaft und des' Betriebsrates für gestern abekws um 6 Uhr zu sich ein. Er bemiohte sich, die beidm Parteien einander näher zu bringest. ' Montag nachmittags wivd eim SitzMg des die Anstalt leitenden A-nsichustes stattfinden, zu dessen B-eschliüssen dann die Angestelltenschaft Stellung nehmen wird. - Bundesminister Schmitz «phialt von: BetriebSratsobmann Stiptsch itsch die Zusage, daß sr sich dafür einsetzen werde, daß bis Dienstag mittags der Streik ausgeschoben werde.. ’ Sie LebensmittelmMie. Die Preise für Fleisch, Gemüse und Obst sind seit einigen Tagen ziemlich stabil, die Zufuhren ausreichend. Auf den Märkten kosteten gestern ftische Aer 2000 bis 2200 K. pro Stück, verstnM wurde stoch zu den alten Preisen verkauft. Diese Preiserhöhung wirb mit höheren Gestehungskosten begründet., . Die ' Äutterpreise haben aus den Markten keine Aenderüug. er- 11. Oktober 1024 ..■ r : Nr. 2020 .. ,Vi ( 'iW..Wi'.i,.i i'.i ^>.1 (i.. i»—..». Sar Wette». Gestern herrschte schönes-Wetter. Die- B o r a.u Z f a g e lautet:" <s a m s tag heiter, .stellenweise MotgennebO, warm, Föhn. -; 0 ünnt atz," n e«erltche Störnng möglich. ' , Wie u, 11, Oktober. * Versonalnachricht. UniversitätSprofessor Dr. Moritz Oppenheim wu-rde gum Ehrenmitglied der Londoner Dermatologischen Gesellschaft erwählt. * Schwere Verletzung eines Radfahrers durch ein Auto. Gestern nachts wurde der Elektriker Karl Kainz :n der Neubaugasse auf seinem Fahrrad von einem au8 ein-er Quergasse kommenden Auto erfaßt und niedergestoßen. Er erlitt einen SchlüsseHeinbruch und wurde vor: der Rettnn-gsgchellschast in das Spital geführt. , * Die Lebensmüden. Der Fleischhauermeister Anton Hofer stürzte sich gesten: vormittags ans einem Fenster tu .die, -riese und starb an den erlittenen Verletzungen. Die Ursache der Tat dürste schlechter Geschäftsgang gewesen sein. — Der Damenschneider Joses Nemecek hat sich erhängt. Die Rettnngsgesellschaft fand ihn bereits tot. Die Ursache der Tat ist Arbeitslosigkeit gewesen. — Der Militäroberoffizral im Ruhestand und Bankbeamte Friedrich Heinrich hat sich gestern vormittags wegen schwerer körperlicher Leiden vergiftet. — Gestern nachts hat sich die Private 2tnastasia Meyer ans un« bekannter Ursache durch Einatnken von Leuchtgas vergiftet. * Nach viereinhalb Jahre» verhaftet. Dar cingebliche Jngeuieur Rudolf Hrdlicka, der seit IM verschiedene Betrügereien verübte, wurde verhaftet. * Ein juilger Defraudant. Bei der Röchlingschen HandclKgssellschast m. b. H.. 1. Bez., Dorotheergasse 7, war der 21jährrge Hans Esser aus Duisburg als Beamter angestellt. Er Hatte mit der Zollabfertigung zu tun und da'bei der Gesellschast 155 Millionen Kronen veruntreut. Ehe noch eine Strafanzeige erstattet wurde, verschwand er aus seiner Wohnung. Run ist Esser in Preßburg wegen Vagabondage ausgegriffen worden. * Unterbringung von tuberkulös gefährdeten Kindern während der Mntermonate in Italien. Kinder im 2tltor von 0 bis 12 Jahren, deren Eltern krankenkasseiwersichert sind, werden durch die „Bereinigte österreichische Kranikenkassenhilse für tuberkulös Kesährdete Kinder" auch in den Wintermonaten in klimatisch günstig gelogenen Heimen untergebracht. Da die Kinder daselbst auch Schulunterricht erhalten, ist der Aufenthalt .nit keiner Schnlversänmnis verbunden. Anmeldungen: Dienslag rlnd Donnerstag von 8 bis 4 Uhr nachmittags in der Zentralstelle, Wien, 18. Bez.. Glar^inggasse 37 Meichsanstalt für Mutter- und Sauglingssürsorge). * Bon der Urania. Die Leitung der Arbeitsgemeinschaften nnd Semesterkurse der Wiener Urania hat vor einigen Tagen eine neue Zweigstelle im Gäbände derBundesrealschule, Glasergasse 25, im 9. Bezittk, eröffnet. Das Tätigkeitsgebiet der neuen Zweigstelle umfaßt Einführungsvorträge in verschiedene Wissensgebiete, sowie eine Reihe von Kursen mit Aebungen in prccktsschen Kenntnissou und Fertigkeiten. Besonders erwähnt seien englische, französische und italienische Sprachkurse. Stenographie für Anfänger sowie für Borgeschrittem, Maudolirwn- und Gitarrespiel, Notensingen, Zeichnen nach Modellen usw. * Elfte österreiMche Klassenlotterie. Be: der am 10. d. ab geh alteneu Ziehung oes. z w e i t e n T a g e S der V. Klasse gewannen r Je 6 Millionen Kronen die Lose Nr. 5299, 56,971 und 92.585; je 5 Millionen Kronen die Lose Nr. 3717, 12.103, 48.864, 51,919, 66,469 und 88.585; je 4 Millionen Kronen die Lose Nr. 17.347, 68.438 und 99.811; je 3 Millionen Kronen die Lose Nr. 8318, 37.343, 65.366, 65.814, 67.814, 78.864. 88.832 und 94.971; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 999, 6535, 14.619, 18.899, 26,619, 36.172, 60.832, 64.320, 65.521. 59.343, 60.971, 61.814. 74.619, 75.847. 76.871, 83.469, 86.520, 92.521, 99.660 und 99.814; außerdem wurden 3960 Gewinne zwischen 1 MMon und 600.000 Kronen ausgelost. * DaS Bier wird teurer. In den nächsten Wochei: ist mit einer bedeute:ch-en Steigerung der Bierpreise .zn rechnen, die mit dem hohen Gerstenpreis begründet wird. Dir Erhöhung dürfte allmählich 50 Prozent und mehr des gegeuwärtigei: Preises erreichen, wobei wahrscheinlich noch eine Berschlechtcrung des Biergchaltes durch Heranziehung von Surrogaten zu erwarten ist. * Lernt srenche Sprächet:. An der Bunideslchranstalt für orientalische Sprachen, Wien, 7. Bez.» KaMgasse 39. werden von staatlichen Lchrern gegen -ein geE.^b Schulgeld — für einen wüchenttich vievstündlgen Lehrgang sind halbjährig 120.000 K. zu entrichten — zch-r: Sprachen gelchrt, nämlich Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Nenariechisch, Persisch, Runrä. nisch, Russisch, Serbokroatisch, Spanisch und Türkisch. Im Schuljahr 1924—1925 begnmt der Unterricht Mitte Oktober. Ein« schreibungen werden tätlich (vormittags von 8 bis 1 Uhr und ckbends von 6 bis 7 Uhr) vom Direktor Reg.-Rat Dr. Friedrich Ladok vorgenommen, der auch schriftlich (auf Antwortkarte) oder telephonisch (Nr. 36-1-47) alle nötigen Auskünfte erteilt. * Tarrzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reilvdorfgasse 42. __' (EntgeMch.) . Settine, BortrSge und Bersammluusen. Jugendgrupp« der ersten zionistische-n Sektion Zwischenbrückien. Heute um halb 8 Uhr abends einleitender Vortrag Un-aerfelds, zu seinem jüdischen Gckschichtsknrs. Erscheinen ver Mitglieder Pflicht. Gäste willkommen. — Zionistische Sektion Awifchen« b rücken. Der zweite Anfängerkurs für Hebräisch beginnt heute. Einschreibungen Montag, Donnerstag und Samstag von 7 bis 8 Uhr abends im Bereinslokal, Cafe Perk, Merheiligen- 7 bis 8 Uhr abends im Ver-inslokal, Cafe Perk, Allerheiligenplatz Nr. 3. — ' Erster Oesterreichischer Buchhalterverband Wien. Am 14. d. um.7 Uhr abends im Restaurant „Kaiserhos", Franz Rieders Söhne Ges. m. b. H>, 1. Bez., GLendorferstraße 2—4, Vortrag über das . Thema „D ie automatische B uchhaltung", gehalten von Herrn Komerziq-lrat Pvofessor Engen S ch i g u t.. Leopoldstadler Volksheim, 2. Bez^ Zirkusgasse 48. 7 Uhr: Regierungsrat Dr. Heinrich Moutzra: Die Rheingrenze in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Eintritt frei. Ferner Kurse über: Erkenntnistheorie, Italienisch, Englisch, Stenographie, Tschechisch,. Darstellende Geometrie, Zeichnen und Malen. Urania. Heute: (Gwßer Saal): Schülervortrag: Eine Donaureise. — Wie die Weintrauben wachsen und deren Ernte. 5 Uhr (Großer Saal): Afrikanische Iagdäbenteuer. iIS Uhr (Kleiner Saal): Piamstrn Gisela Springer: Ueber moderne .Klaviermusik. 1. ^/-6 Uhr Mubsaal): Privatdozent Dr. Kar! Roretz: Auslänvssche Lhrck. 6 Uhr (KurLsaal): Kurs: Un:« versitätsprosessor 2)r; Robert Bartsch: Verbrechen und Strafen in alter und neuer Zeit. 1.1/28 Uhr (Großer Saal): Lachende Mustk. »/-tz Uhr (Kleiner Saal): UnivevsitaWrofessor M. Erivm Stransky: Die Bedeuttma deö abnormen Seelenlebeus für El)e und Nachkommenschaft. .2.11/a8 Uhr: '(Kurssaal): Kurs: Bundessürsorgerätin Ilse Ar'l t: Planmäßige Hausführung. 6. ^/-v Uhr (Klubsaal): Börtragsmeister Dr. Karl Vogl:. Schiller-iAbend.

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