Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2029 (11.10.1924)
- Date
- 1924-10-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. Md Msrd, SMlSW Ein krasser Elendsfall. Eiuejunge Familie ist durch mehrmonatliche Stellenlosigkeit des Mannes in bitterste Not geraten. Lange Zeit ohne Wohnung, haben die Leute vor kurzem' sür sich und ihre drei kleinen Kinder eine Wohnung zugewisjen erhalen. sind jedoch außerstande, diese auch nur mit den notwendigsten Einrichtungsstücken zu versehen. , Da alles Verwertbare zu Geld gemacht werden mußte, um die Kinder nicht verhungern zu lassen, haben die Kleinen heute kaum die notwendigsten Kleidungsstücke. Rasche Hilfe durch Beschaffung von Arbeit für den Mann Markör), Beistellung von etwas Kleidung für die Kinder und ein paar Einrichtungsstücken für die Mahnung tut not. Spenden übernimmt und Auskunft erteilt die Redaktion der,Mener Morgenzeitung", Wien, 2. Bez., Taborstraße 1—S. Das Lager des Bundes jüdischer Jungwanderer, das heuer in» Sommer in Zell am See errichtet und von Prof. Eh. Weizmann besucht wurde, ist Gegenstand des Lichtbildervortrages,. den Herr Hans Engel Sonntag den 12. d. um halb 11 Uhr vormittags im Ferdinandskino feit. In Oesterreich ist es zum ersten Male der Fall, daß eine jüdische Jugendorganisation einen Monat lang in Zelten wohnte und sich alle notwendigen Behelfsbauten selbst aufführte. Restliche Karten sind von 8000 K. aufwärts eventuell noch an der Kasse erhältlich. Zionistische Kulturgruppe 20. Heute Sämstaa um 4 Uhr Vortrag des Herrn Prof. MenkeS in nuferem Vereinslokale. Gäste herzlichst willkommen. Ferner geben wir unseren Mitgliedern oekannt, daß wir auch dieses Jahr anläßlich des ,Mmchas-THora-Festes" ein eigenes Minjan bei Herrn Feuerstein, 2. Bez., Scholzgasse 8, veranstalten. Es ergeht an 'die «Mitglieder der Ruf an diesem Mn-ian teilzunehmen. Bühne und Kunst. „Sie Großfürstin und der stimmeriellner." Kammerspiele. — Gastspiel Leopoldine Konstantin. Die Großfürstin und einige Gleichgestellte flüchteten vor : Lrotzky mit ansehnlichen Kronjuwelen und mit ihrer zaristischen Gesinnung in die Schweiz. Der Präsident der Schweizer Republik hingegen — er ist gleichzeitig Besitzer von 12 erstklassigen Hotels und ein vortreflicher Ge'wierbsmann — berief seinen Sohn von der Universität' und läßt ihn nach guten Schweizer .Sitte inkognito als Kellner das Handwerk lernen, welches «inen goldenen Goden hat. Da diese Probezeiten dem nämlichen Palasthotel absolviert wird, das die flüchtigen russischen Hoheiten beherbergt, verliebt sich der linkische Kellner in die Großfürstin. Alfred Savoir, der Autor des Stückes, hat die Unterschiede zwischen russisch-zaristischer Blaublul-Geistigkeit und schweizerisch-republikanischer Gesinnung zu einer Anzahl teils satirischer, teils gallisch heiterer Szenen gemünzt. Insbesondere die Liebesaffäre zwischen der barbarffch-tempera- ' mentvollen Großfürstin und dem blöde verliebten, aber urwüchsig kecken mit gesundem Instinkt glücklich aus sein Ziel ToSsteuenrden Schweizer Jüngling ist ergötzlich gestaltet. Sie hat ihn zunächst, wie einst ihre Domestiken, als Sache behandelt, nicht tauglich als Mensch, geschweige denn als Mann . «gewertet zu werden. Er hingegen setzte sich , allmählich durch und verliert das schon gesicherte Spiel am Ende des Weiten Aktes, da er sich als Sohn des Oberhauptes einer Republik entlarvt. Als die Fürstin dies erfuhr, giüg's ihr wider die Natur. Aber der erfindungsreiche, aufgeräumte Lustspieldichter bringt die beiden im -ritten M doch wieder zusammen. Die Großfürstin und ihre hochgeborenen Angehörigen mußten sich bequemen, ein Kabarett zu betreiben. Der verliebte Schweizer Jüngling hat sich — er ist ein nüchterner Romantiker — inzwischen ein serbisches Leutnantspatent erworben, um jetzt der Großfürstin genehm zu sein. Es war überflüssig. Bei ihrer gegenwärtigen Beschäftigung reflektiert sie nicht mehr daraus, «daß der Geliebte den Offiziersrock eines Monarchen trägt. Dies wahrn-chmend, bindet er rasch die Kellnerschürze um, serviert Schaumwein, und in die Arme sinken sich beide. Wie gesagt, das Spiel ist amüsant, stellenweise scharf geschlissen. Bloß die himmelblaue, ein wenig fade Lustspielsarbe des Schlußaktes ist der Gesamtwirkung abträglich. Die Großfürstin -ist Frau Konstantin. Schade, daß die Künstlerin, die, wenn sie nicht im Mittelpunkt einer bestimmten HaMung stünde, herrlich wäre — diesmal für diese gutsitzende Rolle nicht ganz tauglich erscheint, weil sie e'ben jmt Mittelpunkt einer bestimmten Handlung steht. Es ist nicht scharmant, aber man muß es sagen: Sie ist überreif für die großfürstliche Xenia. Es müßte ein rassiges, wildes Mädchen sein, das diesem Jüngling gegenübersteht, keim.reife schöne Frau. So aber sicht man nicht, wie sich Kvei kriegen, man sieht die Augenblickslaum oder die Liebesverirrung einer bedrückenden Dame, die sich an einem Buben erfreut. Ihr Gegen- Meler, der begabte Herr Karlweis, ist sehr angenehm, nur 'bemüht er sich nicht allzu schr um seine Atolle. Die Gestalt ließe!sich wert schärfer konferieren. Ganz entzückend ein neuer junger Schauspieler Fritz L e y, der bestimmt seinen Weg machen 'wird, und sehr bemerkenswert die Charakterisievungsgabe Paul >>Rittiers, sonst sind noch Her Uiberacker und Frau 'Tezlosf hervorzuheben. Frau KoustantM wurde wieder schr! gefeiert. O. A. Am den Theater«. ‘ Staatsoper.' Morgen Sonntag um halb '8 Uhr .Zehnte Mahler-Syinphonie; Montag um halb 8 Uhr „Sofea"; Wisnstag um halb 8 Uhr „Die Flefevma-us"; Mittwoch arm! HM 8 Uhr Mgvlotto". '• Ga rytheateir. Morgen Sonntag «nm 2 Uhr nachj .mittags „8>ws versunkene Glocke", abends nm 7 Uhr Schnitzlers > ./Komödie der Verführung". Akademietheater. Morgen Sonntag um 8 Uhr! nachmittags „Klein Dorrbt"; ahends um halb 8' Uhr ,Der! Zerrissene".; S chö nbrunner Schloßthe ater. Morgen Sonntag '; um halb 8 Uhr „Der. Raub der Sabvnerinnen". Volks »per. Heute Samstag „Die Jüdin"; morgen ' .Sonntag, nachmittags, „HoffmannS Erzählungm"; abends ,Der BettePndent". . Deuts che sVolksthe ater. Montag ,-Kolportage"; nrovgM Sonntag um 4 Uhr Märchenvorstellung «für die Jugend mit mehreren Neufeiteir, darunter ^osakvneinquavtierung", „Drei Trommler" und „ZigeitimMeder". Wiener MovssenzeitunK. K6S0.OOO Heinricti Weinberger, l. I ErsikiassBge Massafef eilunfl GRÖSSTE AUSWAHL - BILLIGSTE PREISE Raimund-Theater- Heute um 3 Uhr nachimittags SchMe-rvorstelluntz fei kleinen Preisen: „Gütz von Bevl-ichttbgeu"; abends nm 7 Uhr „Der Feldherrnhügel"; morgen Sonntag um 3 Uhr nachmittags „Das vierte Gebot", abends, nun 7 Uhr „Der Schlajwa-genwntvollor". L u st s p -i -e l t h e a t e r. Morgen Sonntag um halb 4 Uhr u>ach;ni-ttags „Die Kleine vom Variete"; abends um halb 8 Uhr gelangt die Novität „Die Großen läßt man» laufen" mit Josef Jarno zur Aufführung. Theater «in der Josesstadt. Heute abends um halb 8 Uhr „Protheros Hilfe"; Sonntag um halb 3 Uhr nachnvittags ,Kabale und-Liebe"; um halb-8 Uhr abends ,/Der Myrtenkranz": Dienstag um halb. 8 Uhr abends (Mn «rstelnmrl) das LuWiel „Schöne Frauen" von Etiervne Reh, deutsch von Otto Gisenschitz- , , . , . - Das Internationale Musiksest 1925. Wie bereits gemeloet. wird das Internationale Musik fest im Jahre 1Ü25 wieder in zwei Teilen stattfinden. .Jetzt steht das genaue Datum, fest. Der orchestrale Teil wird in Prag am 15., 17. uNd 19. Mai abgehalten, der kammermusrkalische in Venedig anfangs September. Für die Sicherung eines jüdischen Theaters in Wie». Sonntag den 19. d. um halb 3 Uhr nachmittags-veranstaltet der Verein Freie jüdische Volksbühne im Vereinsheim, 8. Bez., Bennoplatz 1. eine Beratung znm Zwecke der Sicherung eines künstlerischen jüdischen Theaters in Wien. Das Referat wird Herr Dr. Otto Alleles erstatten. Zahlreiche Mische Vereine und Freunde des jüdischen Theaters haben ihre Beteiligung.zugesichert. Alle Freunde des jüdischen Theaters werden hiermit höflichst eingelcwen, an der Beratung teclzunchmen. Die zehnte Mahler-Symphonie. Sonntag findet im Operntheater die Ur «.ussühru ng der zwei nachgelassenen Sätze der Zehnten Symphonie von Gustav Mahler statt. Der Abend wird eingeleitet durch die Ouvertüre zur „.Iphigenie in Aulis" von C. W. Gluck. Den Schluß -des Programms , bildet die Vierte Symphonie von Gustav Mahler' (Sopransolo Frau Hüni-Mihacfek). Dirigent Herr Direktor Schalk. Anfang halb 8 Uhr. Wiener Bürgertheater. Ein doppeltes Jubiläum gab es im B ü r g e r t h e a t e r. Ein rühmloses, die tausendste Aufführung des leichenschänderischen Machwerkes „Das Drermaderlhaus", und ein. aller Hrma würdiges: Die Gedenkfeier der dreißigjährigen.Bühnentätigkect des mit seinem frischen, ursprünglichen Humor ganz im Herzen des Wieners verankerten Opevettenkomikers Franz Gla watsch. In Anwesenheit des Bürgermeisters Seitzwurde der Jubilar mit Geschenken nüd Blumen gefeiert und vom Publikum bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Beifall überschüttet. Mitteilungen ans dem Publikum. [W!"i>WW WC das Fersenbein bei jedem ScteU. den Sfe machen, ru tragen. Rechnen Sie nach, weiche gewaltige Arbeitsleistung Ihre Füße bei nur eß> stündteem Gehen vollbringen müssen und Sie werden einsehen, weiche große Schonung das Tragen der elastischen 6»mmt*Abs§ixe u. Sümml-Sodlan für 8re£ü&e bedeutet EPOCHALE ERFINDUNfill Mit fÄfftfÜTim Bt« gibt jede Wasserleitung fl/essendes, hefsses Wasser A. HANNAK & Co., I. Bauernmarkt 11, Tel. 67-7-65 —RichteroPremter-Talare a. 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Am 1ö. d. feiert der I n s e I v e r l a g zu Leipzig fernen 25jährigen Bestand. AuS diesem Anlaß veranstaltet die B u k« m Ä.-G. in ihren AusstellnngsrLmnen, 1; Bez., Herrengasse 10, eine historische Schau sämtlicher Publikationen des Verlages, die eine Anzahl von Cimelleu, Handschriften «nid Originalzeichnungen enthalten wird. GerWssaal. Sie BllderWscher vor Gericht. Der Prozeß wurde gestern fortgesetzt. Hinter den ersten Zeugen, die hmte in dem Prozeß gügerr Philipp lieber all und Johainn Markytan vernommen wurden, befand sich 'der Mailer Pötzlmayef, der als Obmann einer KünsiKrgenossechchast) die auch sine Verkaiufsabteilung, der ,Mnstmarkt", hatte, für dm Handel mit Bildern von Ueberall zn seinen Geschäften herangezogen wurde. Der Zeuge erklärt, Ueferall Hobe von BÄd-srn nichts verstanden. Er habe hauptsächlich die Kunden zugebracht. — Präs.: Hat Herr Uebevall nur das Geschäftliche ^besorgt? — Zeuge: Ja, Uebevall war ein tüchtiger Sta-ufmcnm. -und hat sich lediMch aus das' Kommenzselle beschränkt. — Staatsanwalt Dr. H-andler: Er war also nur Händlev und ksi-n Kuustkenuer? — Zeuge: Ja. — Staatsanw alt: Na ja, daglaube .ich ja, von BiNem: versteht er nichts und zun: Schwin- >deln braucht er auch nicht viel zu verstehen. Nun wird der nächste Zeuge im den Saal gerufen. Es ist eine richtige MÄechigur, etwas wunderlich aussehend, mit laugsn Haaren und Knichossn, mit Radmantel bekleidet. Der Maler Awton Karl Schuster erzählt nun, Wie er von Ueberall den Auftrag Mommr-err hat, nach vorlie gendem Litho- ^graphim vom Stvaßgschwandtner Kopien auzufertiigen. — Präs, (zum Zeugen): Was hat Ihnen Ueberall damals gesagt? — Zeuge: Herr Ueberall meinte, er brauche die Kopie deshalb, weA das Original schadhaft geworden sei, und da müsse er Mt das gleiche Bild für denselfen. Rahmen Herstellen lasten. — Präs.: Hcchen «Sie die Bibder signiert? — Zeuge: Nein, die Bilder wurden von mir nicht signiert. — Präs.: Was wurde Ihnen M eine Zeiichwung befahlt^ — Zeuge: Siichzigtansend Kronen. Der KunsthäMvr Samuel Ken de bezeugt, daß chm Markytan Bilder zum Kaufe angeboten habe. Ein bestimmter Preis wurde nicht genannt. Zeuge hat Men Krichuber 'gekauft; fei näherer Besichtigung des Bildes aber ernannt, daß es sine Fälschung sei und hat es WvückgegebM. Die VechaMung wich heute zu. Ende geffchrt. Die FÜHL aus der Ehe. Ein chümÄiger hoher OMier hatte gegen seine zu ihren Giern nach Salzburg zuvückgekehrie Gattin beim Wiener ZivMcmdesgsrichie eme ' Gheicherdungsklage wegen boshasten Berlasterrs eingäbvacht. Sie. habe wiedvrhoü erklärt, sie wolle, nicht Mutter wechen. und um der Mutterschaift zu entgehen, habe sie die Flucht aus der E h e ergriffen. Die Geklagte motivierte dies mii den wirtschaftlichen Verhaltniffen und dem Mangel einer gemeinsamen Wohnung. Sie nmßtechei den Eltern ihres Gatten wohnen und sein Monatsgehalt sei ein so. geringer, daß er zum Leiben für zwei Personen nicht im enffevntesten ausreiche. Ein FamrlierAuwachs würde geradezu eine Katastrophe bedeuten. Das ZivMandesgericht sprach die Scheidung der He mit dem Zusatz aus, daß keinem der Eheleute e.in Verschulden an der Scheidung treffe, wett die wirtschaftlichen Verhältnisse und der'Mangel einer Wohnung es mit sich gebracht hätten, daßein Zusaminrenleben der Eheleute nicht 'MSglich sei. Die Ghegattür sei daher ber echtigt gewesen,, die Mutterschaft abzulebnen, und ihr Verlassen könne nicht als em boshaftes bezeichnet werden. Gegen dieses ttrtekl brachte der Kläger die Berufung deshalb ein, wett vom Gerichte nicht das Verschulden der Gattin an der Eehescheidung ausgesprochen wurde, so daß er zur Zahlung von Alimenten an sie verpflichtet wäre. Das Obrlaudesgricht (Vorsitzender Hofrat Dr. End er) gab der Berufung keine Folge und bestätigte das erftrichterliche Urteil, weil ein Zufamimenleben der Eheleute infolge der wirtschaftlichen Not und des Mangels einer eigenen Wohnung uu'lnoalich, an diesen Berhältnisten ober keiner der beiden Meterle schubdtragend sei. Fra« Werbezirk erscheint nicht. Der Schauspieler Ernst Rolle e erlitt, als er am 36. Juni nach Schluß der A!bmdvorstellung im Carl-Theater von «der Bühne weg das Gelbäude verlassen wollte, einen schweren Unfall in fer Weife, .daß er Wer ein im Hintergründe, der Bühne ausgestelltes Kulissenstück stow-erte, zu Boden stürmte und sich dabei einen komplizierten Knochenlbvuch am rechten Unterarm zuzog. Bei aen Echsbungen über du an dem Unfall schuldtragende Person stellte es sich, heraus, daß an derselben Stelle kurze Zeit vorher der Schauspieler Tautenhayn und auch Frau Wer>be- 8 irk zu Boden sielen, ohne sich sedoch glücklicherweife zu verletzen. Das betreffende Kulistewstück war von einer früheren fusizenierung bei dem'Stück ,,Glück fei den Frauen" im intergvunde 'der Bühnen zurückgelassen worden, hätte aber nach Ansicht -der Behörde weggeräumt werden sollen. Als schuldtragend an -dem Unfälle wurde der Bühnenmeister Joses Kunesch beim Strasbezirksgericht 1 wegen qualifizierter Gefährdung der körperlichen Sichecheit angeklagt. In der gestern vor dem Bezirksrichte-r Dr. Straßner stattgehabten Verhandlung erklärte der Angeklagte, daß er an dem Unfälle keineswegs schuldtragend sei, weil es allen Mauspielern bekannt war, daß das betreffende Kulistenstück sich im Hintergründe der Buhne -befinde. Der Unfall sei vrelmchr aus die mangelhafte Beleuchtung Kurüdfuhren. Die als Zeugin vorfeladene Frau WerbezirS war trotz ausgewiesener Zustellung der Vorladung nicht erschienen. Der Richter verhängte Wer. Frau Werbezirk wegen unentschuldigten Ausbleibens eine Geldstrafe von 5ÖO.OO<) Krone n und beschloß, zur nächsten Verhandlung die Zeugin Werbezirk unter Androhung einer Ordnungsstrafe von einer Million -Kronen, eventuell unter Androbung der Vorsühr'.'.ng, neuerlich vorzuladen.