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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-10 · Heft 2028 (10.10.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2028 (10.10.1924)
Date
1924-10-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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:* srr. Wen, Freitag Wiener Morgenzeitung. 10. Oktober im Heife7 AUe Arien von Ban kg eschiften Kommandita der Kroatische/i Eskomptebank, Agram WIEN, f. SEiTZERGASSE 4 Telephon: 24-5-90 Serie ■—nwi TelegraiwnadreBse: FRAPOBANK Krem- und ORA.BEN) Ware nge schäfte Volkswirt feiten und Mannten Würdenträgern veräußert. Das ist ein IVorgang, an dem niemand Trvstoß nimmt. — Der Angeklagte gibt sodann Wer seine geschäftlichen.Bchiühufigen zu den Malern, die ohne iKenntnis der Zw-eckbestimmung für ihn Meisterwerke kopierten, Aufschluß. Die Nachmittagsverhandlung. In der NachrNittagM-echanWmg .wurde der ZWÄtange- A-aHte, Johann Mavky tan, verhört. Er bekannte sich ' nvchtschu'ldig und gab an, er sei. in Wien geboren, wurde dann Ha>ndellsaulgestelliter und ha>be sich im LobonswMchaNdel L-e-Mgt. -- V o r s.: Wieso sind Sie denn zum Bildhandel gekommen? — A n g e k l.: Ich war seit sechs Monaten dfync Stellung und kannte den Ueberall schon von friiiher her. Er beschäftigte Mich und ich «leiftete anfänglich nur die Dienste eines Geschästsdieners. Dann kam ein Vertrag zustande, nach welchem ich für die Bilder, die er hatte, Käufer suchen sollte. Dev Angeklagte erzählte dann, wie es zu dem Verkaufe. des „Zigeuner" von Pettenkofen gekommen sei. — Vors.: Haben Sie sich als Eigentümer dieses aingeMchen Petterikofenschen Bildes vorgestellt? An ge kl.: Ja. Vors.: Warum? Arngekl.: Das «ist so em Lawstnännischer Trick. Vors.: Diese Behauptung geht Wohl zu weit. A n gskl.: Wenn ich ebne Ware zu verkaufen habe, brauche ich doch nicht zu sagen, von wem ich sie habe/ Bons.: Was haben Sie an dem Verkauft des „Zigeuners" verdient? Amgekl.: 800.000 Ins 900.000 Kronen. Damit iilft das Gemeralvechör mit dem Angeklagten beendet und der Vorsitzende geht >!m die Einzelheiten der weiteren Bilderverkauft am. Die WechaMnng wird heute fortgestchrt. Wegen 250.000 Kronen. Vor dem Bezirksgerichte Favoviten kam es dieser Tage zu einer Aussehen erregenden Szene bei Verhandlung einer gerinMaiIen DiebstählLanzsige. Die Gastwirtin Schroll in der KnolMste hatte eine Frau R. wegen Diebstahls von 250 000 Kronen geklagt und bei -der Verhandlung angegeben, daß die Frau als letzter Gast an jenem Abend Bier bei ihr gcholt und sich bei dieser Gelegenheit das Geld angeeiignet halbe. Gin Po-liMibeamter gab als Zeuge au, er sei m der Wohnung der Fvan N. erschienen und der Leidensgefährte der Frau L. habe ihr zugeruifen: Du warst doch heute nicht um Bier, sondern gestern. Der staatsanwaltschaftliche Funktionär stellte den Antrag ans sofortige Einlieferuna des Mannes an das Landesgericht wegen Verdachtes oer falschen Zeugenaussage. Der Richter verfügte auch sofort , die Verhaftung und ließ den Mann gleich ins Landesgericht bringet!. Nach Wegfuhrung des Mannes erlitt die Frau einen Nervenschock. Da die Frau sich nicht beruhigte, wurde sie abgvfüchrt und die Verhandlung vertagt. Eine Schadenersatzklage gegen Professor Einöhrl wegen falschen Gutachtens. Beim Zivmandesgerichtewurde gestern namens des Studenten Heinrich Stradal gegen den Buchsachverständigen Professor Artur Einöhrl. eine Klage auf Ersatz von 82,500.000 K. für den Schaden, den'der Kläger durch ein falsches Gutachten des Geklagten erlitten habe, überreicht. In der Klage wird angeführt, Heinrich Stradal hatte beim .Bankhaus. Siegmund ULtmann ein Depot von rund 69,500.000 Ä. Auf Grund der Feststellung des '-gerichtlich beeideten Sachverständigen Professor Einöhrl, daß das Bankhaus aktiv sei und -keine Gefahr ,für die Einleger bestehe, habe Stradal nach Wiedereröffnung des Bankhauses eine neuerliche Einlage von 32,6 Millionen Kronen gemacht. Das Bankhaus sei aber irr Konkurs geraten und aller Voraussicht nach werde der Kläger nur einen kleinen ^Teil seiner Gelder zurückerhalteu. Der Beklagte sei dem Kläger durch die Erstattung seines falschen Gutachtens über den Vermögensstand des Bankhauses Wmann für den ihm durch die Neuemlage des Betrages von 82,500.000 K- — die lediglich* im Vertrauen, auf dieses Gutachten erfolgte -- entstandenen Schadens in dieser! Höhe gesetzlich h a s t ö -a r geworden. Es wird sohin der An--!• trag auf Verurteilung des Beklagten zum Ersatz von 32,500.000 l Krönen gestellt. Es wird -nun zunächst die erste Tagsatzung zur! Erstattung der Einwendungen des Beklagten ausgöschrleoen! werden.! Innsbruck, Details vom „Odeon Kaisüro", sehr interessant. ^Karl Ba d stieb er: Wohnhausbau Wmr 3. Bez. Hugo Gorge: Interieurs einer Wohnung am Pavkviug, vollendete Aeiutzevungen ein^r starken, ausgeglichenen Persönlichkeit. Josef Hof Lauer: Rathaus in Rotlomnann.! Franz Kaym: Bühnenbilder zu „Faust", 2. Teil. Franz Kahm-Msons Hetmanek: Bau Wechsberg, Wen, 19. Bez. Robert Oe rieh: WetlbalverL Oesterreich ische! Zentvalbodenkvedit-anstalt, Ieiß-Werfe, Bosch-Werbe, Villa j Tugendhat, Wien, 19. Bez., Wohnhaus Bocche di Cattcwo,! hervorragende, die Bedeutung Oovlehs chmMeris-ievende! Bauten. Alfred Keller: Bahnhof Bawelona, Palace-! Hotel Spalato, Hochschule Pr Welthandel, Wohnhaus für - Gemeinde Wen, 3. Bez., Neubau der Urania, Ghm- ■ uasium Jerusalem Mitarbeiter Reich l). Der durch > seine Bauten an der Advia bekannte Llvchitekt bringt unterischiedslose gute Arbeiten zur Schau. Artur Grüniber g e r: Interessante Entwürfe für die Synagoge in! Antwerpen, Krematoriuin Wien nnd Bahnhof in Linz. iEmanml Stwertnik: Palace-Hotel mrd Pension Sonnwendhof, Semmering. Josef Frank: Volksschule für Liberias, Siedlung Klosterneuburg. S t >r n ad-W la ch- Frank: Bureauhaus, Maria am Gestade. Theiß und Jaksch: KnapPensiiMung Hüttenberg, Fliegerkaserne Wiener-Neuftadtz Avbeiterhäuser Bruck a. d. Mur, Verwaltungsgebäude in Pveßburg. Evangelische Kirche m Traiskirchen. Echrr Poppovits: Interieurs des Bankhauses Blank, Josefsplatz, Hotel Regina, Ostbahnhof, Stadtpark. Projekt für die Hochschule für Körpererziehung mit Internat und Stadion Bukarest, Gartertanlage, Museum für Kunst und Industrie. Artur G rü'nLe rger - Artur Felle tz: Projekt für ein «wiffsuschafMches Jnstttut der Universität Klcmfenburg, Stadion in Bukarest, Geschäftshaus, Wien, 6. Bez., Mausoleum. st'' An den Wänden des Mittelfaales die lorbeeminiwuudemn Bilder Karl Kön<igs, Otto Wagners, Josef Olbrichs und Dagobert P e ches.. Die Arbeiten diesÄ Künstler hätten die mit großem Fleiß, Liebe md SorMt angeordnete RÄckschajN wesentlich evgäuA Josef Hahn. . masamsäsBüK- Amerikas Interessen in knrofta. Die seit mehreren Wochen behauptete Stabilität der Sterling-Dollar-Devise um 4,47 herum ist eine interessante abicormale Erscheinung, -insofern, als seit dem Dahinfall der automatischen Goldausgleichung die englischen und europäischen Rohmaterlalieneinkäuse jenseits des Oz-eans im Herbst regelmäßig eine markierte Schwächung -des Sterlingkurses -hervorriefen. Daß dies-e De-Visendepression dies Jahr bisher ausblieb, ist 'dem Umstand zu verdanken, daß Amerika aus seiner desinteressierten Haltung, -Enwpa gegenüber herausgetveten ist. Der stärkste unmittelba-ve Grund für diese Beränderu-ng liegt! natürlich in der Diskrepanz zwischen den in New-Aork und London herrschenden Geld- und LÄhsätzen. Während bedeutende amerikanische Disponibilitäten um der höheren Sätze willen bereits nach London umd kontinentalen Zentren geftöffen sind und noch immer stießen, werden auch die aus europäische HerbsteinWuse gezogenen Wechsel in Amerika gehandett, statt wie üblich zur Diskontierung noch London verschifft zuftvevden. Es ist Aar, daß in dies« Sachlage an sich kein Verlaß fein kann. Bereits beginnt sich die Wirts chaftskonfumktur in der Union wieder zu heben, so daß in absehbarer Zeit auch die heimische Anlage der flüssigen Kreditmittel wieder lohnender zu werden verspricht. Dies würde zu einem .Rückfluß der in Muropa angelegten Gelder führen, und zweifellos vor allem auf die Sderlingdevise deprimierend w-irken. Glücklicherweise geht aber Hand in Hand mit der nur temporären Lockung höherer LeiMtze 'eine prinzipiellere und daher bleibende Bewegung zugunsten europäischer A-nlagewerte vor sich. Das lang Erwartet-e ist endlich eingetreten. Der amerikanische Kapitalist beginnt sich in große-m UmsaW aktiv m europäischen JnvesWanw zu - -interessieren, seitde,m fein Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Ordnung- Europas durch das Ta-Wes-Ablommen genügend gefestigt wurde. Seit Arrfang iJirn-i verzeichnen zum Beispiel fast alle europäischen Regieruidgs- und Kom- Munalanlerhen, die an der New-Norker Börse kotiert sind, gang bedeute-nde KurserWungen. So stieg das österreichische RekonstruktionAanlsrhen bi's Mifte August von 90 auf 97, das fwnz-ösische L-Pvoz-ewt-Anleihen von 99,37 auf 107,75, das Groß-Pra-g 7,5-Pvozent-Anleihen von 84,75 auf 9&J5 und das belgische 7,6-Prozent-Anleiheir von 103 auf 110,37. Angesichts derartiger Kursentwicklungen kann auch am Erfolg des deutschen Rekonsivuktionsanleihens nicht gezweifett werden, selbst wenn die Bedingungen, wie mls rnformierten Kreisen verlautet, für den Borgerstaat nicht ganz sonWünstig — EsftMrendi-te 7,5 Prozent? — aussallen sollten, wie allg-Lwe-in erwartet wird. Bei der Gtnschätzung 'der Entwickluwgs-möglichkeiten der inlernatronaleiN Devisenlage muß heute mehr denn je der Fragenkomplex bezüglich einer allgem-ei-nen Rückkehr zum Goldstandard im Auge behalten Werden. Trotzdem einzelne Stimmen immer wieder gewichtige Gründe gegen die Wiederherstelllmg des Goldfuße's geltend machen, ist sich die maßgebliche Meinung, mau darf wohl sagen, in jedem europäischen Staate grundsätzlich über deren Wünschlbavkeit einig. Schweden hat den Goldfuß bereits wieder eingeführt, während in Len meisten übrigen Staaten ernsthafte Bestrebungen zur Stabilisierung des Finanzwesens bald weiter, bald weniger weit gediehen sind. Auch die letzten Hauptsünder gegen diese sinanzielle Moral, Frankreich und Belgien, schicken sich an, Bntze zu tun. Eine vorsichtige Spekulation auf Hausse in e>u'wpärschen Werten ermangelt deshalb -einer grundsätzlichen Rechtfertigung ^nicht, und diese Überlegung dürfte in ivÄem llmfaug auch für den Gesinnungsumschwumgin Amerika «5s -Erklärung dienen. Während in Europa -minde!stens stabilisiert, wiemr möglich auch melioriert werden soll, wird Amerika den europäischen Patienten auf keinen Fall die Rückkehr zum Gold durch Steigerung des Dollar- und Goldwertes erschweren. Dagegen ist es nicht ausgeschlossen, daß Amerika durch large interne und manmttlich auch -externe Kreditpolitik den europäischen Devisen die Annähemug-an eine Goldparität' erleichtern wird. Wie am dieser Stelle in einem früheren Bericht angedeutet, dürften Jnvestition-en in Europa auf., die Länge hin nach ihrem Goldwert vorteilhafter sein, als solche in Amerika. Freilich Aoibt die Frage noch höchst spekulativ. Namentlich in bezug auf das Pfund-Sterling heißt es vorsichtig sein. Der sozialistische Fi nanzminister Sno'wden mag noch so solide Finanziiberze-ugmlgen äußern. Er ist weder Meister noch LieMnd in feiner Partei, die zahlreiche teuerste Soz-iolreformen, gleichgültig zu welchem - Prörse, finanzieren wird, so-bald sie zur absoluten Regiemnrgsmchrhett gelangt. Auf jeden Fall wird -die nächste Generalwahl, v'ielleicht durchaus unnötiglerwei-se, auf den Märkten deprimierend wirken. Obzwar entschiedene Beftirchtungen feiueswegS am Platze find,! ebenso wenig wie -entschiedener- -Optimismus, scheinen Sterlings Positionendoch Eilen stärker spekulativer C-Haratter anzunehmen, als .bis anhin.- LesterrelchisÄe BrrsiarbaU A.-8. —Seifet* reichliche BerkehrrkreRtbank. Gestern fand in den Räumen des Niederöst-erreichischen Gawerbevereines eine außerordentliche Generawers-am-mlu-ng dew Oe.stevrei-ch.ischen BereinsbanL statt, in welcher nebst anderen Statutenänderungen die Aenderung des FlUmerMortlant-es in „O e st e r r e i chi >s ch e VerkehrskradiitibauL"beschlossen wurde. Gleichzeitig wuirde die Neutvcchl des Verwaltuugs- -r a t e 8 und Bor st a n d e, s vorg-enommen. Der Bsnwal-nmgsrat besteht umrmchr aus den Herren Seiktmn.schef Jngenienr Dr. Wilhelm Exuen) als Präsident, Franz Gold als Vizeprälsideut, solwie den Herren Direktor Richard Dworzsk, Kommerzialrat Ernst Kr-mu-s e, Kcmrmerziolrat Theodor Sachsel, Oberinspektor des Gisenbahn-mini-stevi-mns a. D., RechtsanlwÄt Dr. Emil Wachsberg, KommevzicÄrat Biegfvied Franz Weil. In den Vorst-mck wurden di« Herren Wtzepräsid-vrtt Go öd, Direktor Diworzak und Dr. W-ochsberg .deie» giert. jlEntgeltlich.) EchMetisMeu der Wiener Bank A.-G. Seit einigen Wochen ist es -in FmaMkreisen offener Geheimnis, da-ß sich die Wiener Bank A.-G. in Schwierigkeiten befindet. Die Ursachen dieser Schwierigkeiten kragen z»m.'.ich wert zurück und sind schon im Vochcchve anläßlich der- Beljprechung der Generalversammlung in der Mllener Morgenzeituug" gUErdigt worden. Eine der wichtigsten Ursachen waren die mysteriösen Vorgänge bei der St-atzendocher Köhlengesellschaft und der bekannten Transaktion mit der Val-eskagrube. Wohl wurde diese Angelegenheit im &®t$e der Zeit 3« -regeln versucht, doch ist die Bank dabruch Mdivekt doch aus ihrem M-e-ichgow-cht -gebracht worden. Große Verpflichtungen erwuchsen der Bank auch aus den Forderungen des, Jn-terveni-ionskomitees, welches der Bank im Lause der letzten Monate bei den Tra-nsaktionen an der Börse unter die Ar-uve 'gegriffen hatte. Die Wiener Bank Ä-G. ist ein« Nachkri-egsgrundung - der Firma Kola -und eines Konsortiums, zu dem auch , der Präsident des Hausherrenverbandes, Herr Roch, aügchövte. Die Bank!ist -aar eiüigen Ksineren Industrien, so .der Statzendorftr Kohlen-U.-G., den Whitehead-Weröeu -in St. Pötten, dann der. Kuranstalt TohÄbad -mid einer Neinen HandelsgeftUchaift beteiligt. -Alle diese BtteAiAmge« haben -aber die Bank nicht «t den Stand gesetzt, ltatsächüch das BcmtgejschÄft ohne Reibungen -abzuwickeln. Die EmÄagen der BarÄ sind gering. Die Regien halben die Bawkemnahmen überstiegen. Stog» wurden die SchwierigKeitten der Bank «Henlbäv, als von ihr in Konsequenz der Bereiinigung des Statzendorfer GejfchLsteS von emsnr Werlwaltuugsrrrt Wr om Paket Mt-ien eine große Summe verlangt wurde. Die Bank war nämlich verpflichtet, diese Aktien zum Preise von M.000 K. pro Stück zu Äbemchmen und konnte dieser Verpflichtung nicht Nachkommen. Andererseits aber drückt« auch -immer schwer» di« . Schuld an das Stützu-ttgskvmLitee. Die Wiener Bank A.-G. versuche nun chr« Aktiven, darunter bre Kuranstalt Tckbelbad, zu v-erpsänden. Das Resultat der VerhaMuNigen stcht voMufig noch aus. Wo.u der Bau! wird bchauptet, daß sie aktiv sei und daß die Passiven voll werden beglichen werden können, daß sogar noch, ein gewisser Ueberschutz znvüMerben würde. Es bleibt abzuwarten, ob die Hoffwung der^ GaMeitung zutrchftn wird. Manzschvirrigkeftm ei«« arischen FndastriekoMmr. A>n tkt Wiener Börse verlautete heute, daß ein größerer arischer Jndusttivkoirzern, an dessen Spitze ein delüschnationaler Antisemit steht, in ernstliche Schlvieriglkeiten geraten!sei. Die Schwierigkeiten datieren daher, daß der Ibettchsende antff-emitische Konzermnagnat vollkommen verfchlt Wkuliert hat und in dem A-uljbau des Konzerns jede wirtschaftliche Erirägmrg hat fehlen lasten. Es wird nun versucht, für den Kobern «inen ausländischen Kredit zu erhalten, um so ibii-c ei-rtzelnen Pettvebe mliftechtzuechalien. Dabei würde natürlich ein Teil der Jndustrieunterwehmungen für längere Zeit verpfändet werden. Auf Me Fülle scheint es, daß die deustchnatMualen Anbffemrten, die Armen? ,M von der Mischern Wirtschaft" schreieic, sowohl auf dem Bankals auch auf bem lJndnstriegel'iet-: sich bisher als voM-omnren unfähig -erwiesen haben.; WWchÄ»«achricht«l a«r Pole«. Die polnische Handolszentrale-A-ktiengesellschaft in Warschau soll von einer Gruppe englischer Industrieller größere Kredite erhalten,' wofür sie sich jedoch verpflichtet hat, den Import englischer Kolonial- und Jndustriewaren nach Polen zu organisieren. , Die Majorität der Aktien der polnischen Handels- und In« dustriebank in Krakau ist in den -Besitz der BereimWvg der Lodzer Handwerker übergega-ngen. Die Zentrale dieses Instituts wiw nach M MM. tzMp.fi.

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