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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-10 · Heft 2028 (10.10.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2028 (10.10.1924)
Date
1924-10-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Vttte « Wien, Frerkag Wiener Morgenzeitung. 10. Oktober IM Nr. MS semblekunst,- tnmrhoW^' welcher" Ed.uard Köck und Lichwig Auer dominiertem'Äie beiden Jungen, Ilse Exl und Kurt Surri, noch etwas befqnM und unfrei, sind Hoffnungen. Die Znichauer hielten sich mehr an die Darstellung und riefen stürmisch die Ezl-Lente vor die Rampe, so daß Vater Exl Kr den Dichter und feine Interpreten danken konnte. o. r. Aus de» Aeatem. Im B u r g t h e a t e r gelangt morgen Samstag, 7 Uhr, Artur Schnitzlers „KomödiederVerführung* in drei Akten zur U r a u f f ü h r u n a. Regier Hans Brahm. A ka d e m i e t h e a t e r. Morgen, V*8 Uhr, „8 i vb elei". Schönbrunner Schloßtheater. Morgen, '/,8 Uhr, „Die Lokalbah n". Volk 8 over. Heute „lärme n". Morgen (Samstag) „DieIüdin". Im Deutschen VolkStheater wird eine^ Neueinstudierung von Anzengrubers Bauernkomödie „Der Gsswiss e n s w u r m° mit Dr. Rudolf Tyrolt als Grillhofrr vorgenommen. Die Aufführung findet Mttwoch den IS. d. im Rahmen des Mufik- und TheaterfestrS statt. JmRaimund-Theater findet die Erstaufführung deZ SchwMkeS „Der Schlafwagenkontrollor^ von Alexander Bisson, der die vorgesehene klassische S ch w a n k s e r i e eröffnet, in der bereits bekauntgegebenen Besetzung heute abends um 7 Uhr statt. JmJohann-Strauß-Theater beginnt die heute mit Kammersängerin Vera Schwarz, Kammersänger Richard Tauber, Burgschauspieler Otto Treßler, Tanzkünstlerin Lrudl Bubskh, Gisa Kolbe, Max Brod und Fritz Jmhoff als Wohltätigkeitsvorstellung für die Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft stattfindende Aufführung der Operette „Dolly" mit Konzerteiulagen präzise? Uhr. JmLustspieltheater wird heute Freitag die Novität „Die Großen läßt man laufen", ein Börse-Lust» und-Leidspiel in 4 Akten von Ernst Gutsreuno gegeben./ Die von Josef Jarno einstudierte Aufführung beginnt um Uhr. „Das Geheimnis des Theaters." Unter diesem Titel hielt Bela Balasz im Konzerthaus einen Vortrag, in welchem er sich mit der Soziologie des Theaters beschäftigte. Wie die Guckkastenbühnen in ihrer Trennung von Schauspieler und Zuschauer sich nun aus den Anschauungen der Gesellschaft erklären läßt, Kr die sie bestimmt ist, so ist auch das Schicksal der Raumbmhne enge mit der Frage verknüpft, ob eine neue Genreirrschaft künstlerischer Menschen im Entstehen begriffen ist, die nicht mehr Passive Zuschauer sein wollen, sondern aktiv an dem Bichnen^eschchen teilnehmen. Wenn der Zusammeuischluß auf breiter künsklerischer Ebene erfolgtist, dann ist das Problem der Raumbühn« kern technisches mehr, dann ist sie nur die Auswirkung des zeitgeborenen Gedankens, der Masse ihr Theater zu geben. Bela Dalasz glaubt an dieses Theater der Zukunft. Sein Glaube daran ist.so stark, daß er der Vergangenheit fast ungerecht gegenffberstcht. Man kann nicht der bürgerlichen Gesellschaft ben Willen zum Stil absprechen, auch nicht ihre Verdienste um die.Zielrichtung so mancher künstlerischen Bewegung, deren Fundament ja gerade die vielleicht eng begrerwten, aber tatsächlich vorhandenen, bürgerlichen Anschauungen bildeten. An den Vortrag schloß sich eine Diskussion, die starkes Interesse an dem Thema bekundete. dt. Vmckevilletheater. In der Annagasse wollte Robert S t o l z der Operette ein gemütliches Heim schaffen und im Kleinformat dem Publikum Schöpfungen moderner Konrponisten übermitteln. Ein kleiner behaglicher Saal vor einer Miniaturbühne, auf der die neue Stolz-Operette „unter rauschendem Premierenbeifall" ihren Einzug hielt. Die Handlung sei verschwiegen, ebenso das Urteil. Nur sie Wirkung sei geschildert. Der erste M begann mit einer reizenden Kirüerszene, in der, da man mit der moralischen Insolvenz der Zuhörer gerechnet hatte, zwei Knirpse mondän-erotilsche Lieder sangen. In langweiligem Singsang traten die übrigen Weure in den Römern der HaMuug. Elnige der Zuhörer entfernten sich. Den Höhepunkt der Wirkung des zweiten Aktes, der <m der Riviera «pielte, bildete eine Szene, in der eine als Herr verkleidete Soubrette eine Zigarre rauchte. Sie spielte überzeugend und lebenswahr und es wurde ihr, wie sie versicherte, so schlecht, daß sie... Ihr Spiel wirkte masienfuggestrv und man sah einige gebückte Gestalten aus dem Saale schleichen. Der Akt. schloß unter frenetischem Beifall des noch au^rrrenden Publikums, es zeigten sich! Komponist und Autoren und alles wurde unter einem Meer van Blumen begraben. — Der dritte1 Akk" brachte die Erlösung aller von der Pein der Arbeit des Zu-. Hörens und der PvemiereNstinnnung. Man applaridierte dem- ' gemäß auch heftig und verließ eilig sen Ort der Begebenheiten. FÄix B. Jona Reißmenns jüdisches Kabarett. Unter der künstlerischen Zeitung des ausgezeichneten jüdischen Charakter-Komikers Jona R erßmann wrrd im adaptierten Saale des Cafe Salztorbrücke in ,der Hollandstraße morgen Samstag ein jüdisches Kabarett eröffnet, an welchem Reitzmann selbst und zahlreiche indische Kunsnräste Mitwirken werden. Eine große Oper in Rom. Aus Rom wirb gemeldet r Am Jahrestage des Marsches auf Rom soll in der Ewigen Stadt der Grundstein zu einem großen Opernhaus, dem größten Italiens, gelegt werden. Die neue Oper wird auf der Piazza Biltorio Veueto, auf. dem gegenwärtigen freien Raum zwischen dem Kapuzinerkloster und der Villa der Königin Mutter, ersteheu. Da8 Aeußere des Gebäudes soll an die Arena zu Pola, beziehungsweise jener in Verona erinnern. Die Bühne soll nach den Plänen des Architekten Marzell Piacentini die Größe der großen PariserOper erhalten. Tanzabend Iril Gadescow. Am Programm ftaitb zu tetett, an welchen Theatern aller europäischen Länder der russische Tänzer Jril Gadescow als Gast ausgetreten ist. Seine Leistung, alz ,^Josef" in der ,/JvsefKIeaende" von 'Richard Strauß ist uns Mannt. Was erne merstorliche Ballettechnik geben kann, hat die Pantomimische Wiedergabe dieser dankbaren Rolle gezeigt. Bon der Ballettechnik sucht Gadescow den Weg zur .Ausdeutung einer Musik, die unliterarisch und unphilrsovhisch ihren eigenen Gesetzen folgt. Nicht, imstande, die reine Technik unter die Botmäßigkeit des tänzerischen Ausdrucks zu bringen, von der einzelnen Bewegung zur geschlossenen Tanzkomposition sortzuschreiten. hält Gadescow Ausschau nach geeigneten Surrogaten. Bildhafte Posen werden aneinandergefugt, über deren Hohlheit keine technischen Fertigkeiten hinweghelsen. Die Verwendung des Requisits als Ergänzung zur Maske entlarvt die aauHe Armut dieser Kunst. Bleibt nur eine lobenswerte Tätliche festzustellen, daß der Tänzer Gadescow nicht so feminin äst wie viele seiner Kollegen. Diesen Eindruck empfing mich von ihm die holde, zahlreich vertretene Weiblichkeit, die mit Beifall nicht kargte. dt. Irma Blaß, die bekannte Tänzerin aus der Loheland- SEule. wird demnächst vor das Wiener Publikum treten. Die Künstlerm, die in Berlin großen Erfolg erzielte, bat eigenartige überaus charakteristische Tanze zu chassrdischen Melodien und nach hebräischen Motiven geschaffen, welche sie in Wien demnächst vor einem geladenen, kunftverständigen Publikum verführen wird. 44 Radio - Konzert der „Wiener Morgenzeitung Täglich von 4 bis 8 Uhr nachmittags in der Redaktion, Wie«, 2. Bez., Taborstraße 1. Apparate beigestellt vor» Ler Firma Broad easting, Nadio-Ges., Wieu. Programm * Heute nnd täglich: Halb 4 bis 4 Uhr: Börsenbericht. 4 bis 8 Uhr «nd 8 bis 10 Uhr: Konzert. Nie MderfAfcher vor Gericht. „Echte" Alt- und Pcttenkofen-Gemälde. Gestern begann vor einem Schöffenfenat unter dem Vorsitz des Hofrates G l v gä u der Prozeß gegen den nach Polen zuständigen Bilderhändler Philipp Ueberall und den aus der Tschecho-Slowakei stamurenden Johann M a r k y t a n to&geu vollbrachten und versuchten Betruges. Die beiden hatten sich zusammengetan, um durch Bildersälschungen einträgliche Goschäste zu machen. Sie versahen minderwertige Werke und Kopien mit den nachgemachten Autogrammen namhafter Künstler und gaben sie als echte Kunsttverke aus. Sie setzten ihr Treiben ein Jahr lang fort, bis der groß angelegre Schwindel/ her im Frühjahr im Wiener Kunschandel großes Aufsehen erregte, aufkam. In der Wohnung Mavkhtans fand' die Polizei zahlreiche Fälschungen, darunter falsch signier*' ald müller-Bild er. Markytan hatte es verstanden, sich Gutachten namhafter Sachverständigen, in denen die Echtheit der Bilder bestätigt wurde, zu erschleichen, indem er sich als kriegsiuvaliden Oberleutnant bezeichnet? und vvrgab, daß die Bilder lange Jahre im Besitz von Privatpersonen gewesen seien. lieber den falschen Pettenkofen „Zigennerzelt" hatte Ueberall vom Kustos der Gemäldegalerie, Dr. Bald atz, eine Echtheitsbostätigung erhalten. Der Kunsthändler Kende zweifelte trotzdem an der Echtheit des BiDes und holte em Gutachten der Sachverständigen Dr. W e i ch s e l g ä r t u e r und Dr. Haberfeld ein, die beide erklärten, daß das Bild nicht von Pettenkofen hervühre. Um das Bild loszuwevden, brachte es Markytan zun: Wäscheerzeuger Herz, der die ihm bekannte Generalsgattin Prochaska darauf aufmerksam machte. Sie übernahm das Bild zum kommissionsweistn Verkauf, veräußerte es wirklich der Jnhauerin der Kunsthandlung Lebell, Lucie Spitzer, um 25 Millionen und diese wieder an Herrn Schlumberger Um 33 Millionen. Bei einem Besuche des Direktors der akademischen Gemäldegalerie, Dr. Eigenberger, in der Löhnung Schlumbergers wurde das Bild als unecht erkannt. Auch Dr. B aldaß zog sein Gutachten als irrig zurück. Ueberall gab Herrn Schlumberger zur teilweisen Schadensgntmachung ein Mt-Bild, das sich später ebenfalls als unecht herausstellte. Im Jänner dieses Jahres wurde Markytan auf Veranlassung des Antiquitätenhändlers Spira, dem er ein falsch signiertes Mt-Bild angeboten hatte, ungehalten und gleich dem ihn auf der Straße erwartenden Ueberall verhaftet. Der gestern begonnenen Verhandlung wurde als Sachverständiger Dr. Otto Reich beigezogen. Die Verteidigung führen Dr. Herzberg-Fränkel und der ehemalige Staatsanwalt Hoftat Dr. Formanek. Der Angeklagte U eberall bekennt sich nicht schuldig. Vors.: Haben Sie denn von Bildern etwas verstand? — Angekl.r Nein, aber der Ingenieur Zuckex hat mich unterstützt. — Dorf.: Aus den Angaben von Zeuger: geht hervor, daß Sie einige von ihnen dazu verleiten wollten, die -Bilder als Ihren langjährigen Eigenlbesitz auszugeben. — Auge kl.: Das ist nicht richtig, und wenn es einmal Vovkam, so kann es höchstens ein GeischäfiSirick gewesen sein. —- Dr. Herzberg: Wie er allgemein üblich -ist, auch beim Möibelhandel. — Staatsanwalt Dr. Händler: Eine allgemein übliche Lumperei. — Verteidiger Dr. Formanek: Bei den Auktionen, sogar bei den amtlichen im Dorotheum, werden die Bilder und Möbel sehr oft unter dem Namen von Fürstlich- Re Ausstellung der Zentralvereini- 8Mg der Architekten Sestmeichr. Architekt-uvausstellungen, die oi-mn gesamten Uebevblick übe-r das baukünstlerische Schaffen eines Zeitraumes bieten, sind selten, noch seltener jedoch solche, die wie diese gemdetzu historische Mckschau dm Krieg, se'nre Folgen, die hervorgerwsene soziale Umschichtung und -deren wmnitteldcrven Auswirkungen auf die Ausübung der Kunst veranschaulichen. Ist es Zufall otzer Absicht, daß Leopold Bauers Bankpro-jert mit Schmidt - Aichingers „F u ch s e n f e l d h o f" in einem Saale ausgestellt ist? Will man augenscheinlich auf den krassen Unterschied zwischen^ Friedrich Ohmanns Hofburgprojeikt und Hubert G e ß ne r s VolTNv-ohnhaus- Hinweisen? Wurde jemals so stumm und dennoch so Plastisch die Revolution der Anschauungen davgsstellt wie hier? Kein Gebot der Kunst wurde durch Len Krieg und seine Folgeerscheinungen derart in Miteidenschaft gezogen wie die Baustmst. Diese Kunst, die wie keine andere durch ihre Eigenart der mannigfaltigsten Voraussetzungen und Umstande zu ihrer restlosen EVfüllung bedarf, mußte in ihver Ausübung durch die «mgetvetemn Politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse und die damit verbundenen Hemmungen eine starke Einengung ihres WirLungWerses erfahren. Trotz der ungeheuren Schwierigkeiten und Widerstände, die Ich der Realisievulug der geistigen- Arbeit der Baukünstler entgegenstellten, kannte die bereits in VoÄriegsze'iien entfachte Bewegung auf allen Gebieten der Baukunst in ihver WvitercnMncktuug nicht gehemmt werden, und so wie in anderen .Künsten vollzog sich auch hier örtlich unalLhangvg, zeitlich zusammentveffend, derselbe Vorgang: Die Loslösung vom Althergebrachten, ein Rrngen und Streben nach neuem Ausdmck, toS Herstellen des GNchgewichtes Zwischen Inhalt ustd FoM, unterstützt durch die stetig fortschreitenden Ervungenschasten de-r Dechniik. Das Schaffen . der österreichischen BauNustler der letzten 24 Jahre w'vvd rm Künstlerhause zur Schau gestellt. Eme Rückschau, deren Men geschlossen sind — eine Vorschau -mit den bdsien AuMÄen für die 'Kckunst.' Modelle, Studien, Abbildungeir wechseln in zusammenhanKoser bunter Folge. Paul Fischel - Hans Sillr: Umbau deS Drafche- Schlösftls, MessöpaviNon der Zeitungen und der Tabcckvegie; die beiden letzteren zu unruhig. Wagner-Frehnsheim: Modell einer Einsamilienvilla mit störendem, Aassiziierendem Portikus, im so bessere Architekturaufnahmen aus Sü'Wtrg und Florenz. Schmidt- Aichinger: Katserin-Zrta-Sp'ital, Erzherzog-Nainer- Spichal, Berkchrsbiweau, Fuchsenseldhof; durchivegs groß ausgefastte gute Arbeiten. Otto Polak-Hellwig: Sein drrvch Jahre in Wort und Schrift propagiertes Fa- MAien-EiMchenhaus mit vorzüglichen Jnierieurstudien. - Max Ferstel: Zwei Billen und om Grabmal. Max Meßner: Beamtenkblonie Poldrhütte in Kladno. Fischer-Siller: Klei-MvohnhauZ, Wien 81, Landhaus im BölhmMvald. Julius Schultz: Umbau des Pch'taMtes und KnabenvlAsschule in Linz, Ausstellungslpavillon für Elektrdbau, Hesstr-Denkmal; ernste beachtenswerte ÄeistMvgen. Rudolf Truksa: Projekt für die Technische Hochschule in Wien, 3. Preis, Wiederausbau Kötschach, 1. Preis. Wilhelm Baum garten: LandhäusM. Leopold Bauer: Oesberreichisch-ungarische Bank, Th-saterprojekt für den Rudolfsplatz, Sanatorium Gräfenberg, Troppauer Handels- und Gewerbekammer, Pfarrkirche Biekitz, Schlösser und Billen»; ein geringer Ausschnitt aus der wmfangvoichLn Tätigkeit dieses zu geringe bekannten und gewürdigten Künstlers. August Hause n-Fritz Judtmaun: WohnhauZbau LasMe-StraHe. Rudolf K r a u s z: Projekt Theater in Jreibuvg, 1. Preis, Projekt einer Pfarrkirche auf der Iustl Lissa, 1. Preis. Karl Kraus- Josef T ö l k: Büvgertheater, RvsidenMhne» Kurhaus Semmering, Wohnhaus Gattia, Wien 4. Bez., PwjM für em Sanatorium in Belgrad. Ernst G o t thilf-Alexander Reumann: Bankvewstr Wien und 'dessen Filiale in Grag, Eskomptegesellschaft und „Anker". Friedrich Jäckel: Volksbad Mvgevstraße, Schlachthof St."Marx, Neuer Naschnwrkt. Klemens Holzmeister:! Krematorium, Wien, Sanatorium Mehrerau bei Bregenz, I Kirche in Pa-tschws, Projekt für ein Hochhaus in Innsbruck und zwei Kirchen; ohne Unterschied starke Leistungen. Karl Hofsmann-Franz Koppelhuber: Reguliemngs- und VeribauuirgApilan Steher. Rudolf Fraß: Wirtshaus in Grüuau, „Fleschhaus" in St. Sebastiäu, Höhensanotovium in Gösing. "'Hans Hlöucal: Ein Villenpwjekt, Haus in der Mllvothstraß-e, Interieurs der Villa Haschka. August K rer stein: Restaurierung des Brünmr Dmnes, Koiser-Jubilänmskirche, Wien 2. Bez. Ludwig Bau man n: Der preisgekrönte Architekt des KriegAmmiste-rimms stellt feilte Handels- und Gewevbekammer, - Wie>n, und einen PavWon von der Weltausstellung St. Louis 1904 aus. Karl Witzmann: THeater in der Josefstadt, einige Villen. Josef Hoffmann: Villa in Brüssel und zwei Wohnhaussüldien, genügend mn die Bedeutung dieses Künstlers zu erkennen. Hoppe- Sch önthal: Diverse Projekte, darunter Aspernbrücke, Wiener Stadion, Mozartbvunnen. Hoppe-Sch önthal-Matuschek: Volkswohnhaus SaMeitengasse, Brigittalbrücke. Friedrich Ohmann: Hofbmg-Neugestaltuug, viele betlannte Ärbeiben, wie Mussum in Magdeburg und Spalato, BÄla Kvamarfch, eine kleine Auslese der Wette dieses österrsichischen Meisters. Karl Holey: Kirche Grosstm, Ärbsiterhäuser Mavchegg, Schloß Vestenthal, Kriegerdenknral Pitten. Hubert Geh n er; Volkswühnlhaus, eine U-elbertveibuW, die Zinskaserne Par exellenee mit einem 15 Stock hohem Mittöban. Ernst Lichtblau Mitarbeiter Rudolf Kotratschek) befindet sich in unangenehmer Nachbarschaft mit Peter BehvenS. Angesichts lddv Leistungen des deutschen Meisters, die weitaus dle bedeutendsten der gesamten Ausstellung sind, kann Lichtblaus HandwevkerschM und sein BolkSwöhnhäuS rmr veÄlieren. Behrens beherrscht den Saal mit seinen in . Format, Auffassung und Durchführung großen Arbeiten: Radiomche (Berlin), Stummkonzew MMoch, Höchster FarbweÄe, Rombacher- Hütte, Arbeiten aus der Dombauhütte in München. Walter S o b o t k a: Bureau und Lagerhaus. OSkav W l ä ch: Zentvalwirtschaftshaus mit Ginküchenbetvieb, , «lm geschlossen, das Niveau derartiger Arbeiten Uevvagende Leistung. Louis Welzenbächer: Projekt Hauptvahnhos

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