Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2028 (10.10.1924)
- Date
- 1924-10-10
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-WETr, FNTMtz Wiener MorgenzeAüNg. lö. DMSer WM Nr'. AM!' Die bei R-owno gelegene Znckerrasfineri-e Babino-To- »machoüv, welche dem Prager Konzern Sk od -a anHehörte, wurde -durch ein.Konsortium, bestehend ans dem Grafen Alfred Po- |t o c 11, Dr. Wasser ans Lemberg und idem Industriellen H! nd e r, angekauft. Das Mnische Spiritusnionopol wurde am 4. d. durch den Ni-miftechräfidenten Dr. Grabski feierlich eröffnet. Die -polnische Depositenbank, welche zum Großteil dein -Tabakindilstriellen Sz-ero szews-k i gehörte, ging in den Be- Htz der englischen Kapitalsgrichpe über, welche für den polni« sfchen Staat aus England Scheidemünzen liefert. Die Kapitalisten gruM bezahlte für je 1V0V Stück dieser Aktien 20 Dollar. Den Rost der Majoritätsaktien erhielten sie für den Betrag von W.VOO Dollar. Szereszewski ist vom Präsidin»»» Bank zittückgetreten. Devisennnd Balutenkurse. (Mitgcteilt von der Oesterreichischen Natioualbank.) Vistn Amsterdam s. ] holl. Gulden tAgram 1 jug. Kronen . . f Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest** 1 ungarische Kronen (Bukarest 1 Lei. Christian!« 1 nonveg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London l Pfund Sterling . . Mailand t Lire . . New York 1 Dollar . Prag 1 tschccho-slow. Kronen •Sofia 1 Lewa .. Stockholm 1 sdnvedischeKronor Warschau*** 1 polnische Mark Zürich 1 schweizerische Francs Noten Amerlkan.'Noten v. 5 Dollar aulw, _ „ kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Note» zu 1000 Leva . . . *' 100 , , . , » kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten*. . . „ 100 ... , , kleinere* . . . Lngi. Noten von 5 Livrest. aufw, * , kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten r. 100 Lire aufw, . „ kleinere , . . Jugosl. Noten ringest, zu 1000Dinar . . . . 100 „ « , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **• . . , , . „ „ kleinere . . . Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel n , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . >, 100 . . Schwedische Noten 100 Kronor . . Schweizerische Noten 100 Francs, : Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.iOOOaufw. » ,, kleinere Türkische Pfund-Noten ..... Ungar,Noten** (n. Ent.) zu lOOOKr. , »zu 10.000 Kr. . . . » , kleinere ..... 9. Oktober 8. Oktober Qetd WaTe Geld Ware . 27625— 27725— 27625— 27725— 1026 . - 1030— 1018— 1022— . Is'S'".- 1690-1— 16830— 16930— . Ä9L-- 3406— 3406— 3418.- . 91.- 93.— 91.-?3~ 387..- 387— 387— 789.- . 10089.- 10120— 9981— 1002-1. - . 12320— 12330— 12370— . 318250— 319250— 316700— 317700— . 0360— yloo- 936,1— 9403— . 3064— 3076.— 3069— 3681 — . 70935— 71185— 70935— 71185— . 3694.- 3710.- 3710— 3726— . 2115— 2425— 2115— 2125— . 514.- 518,— 514— 518— . 18770.- 18830— 18770— 18870— . 136^0— 13700— 13600— 13700— . 13575.- 13696— 13590— 13640— 7C46Ü.- 70360.- 3360.- 501.- 481*- 12110.- 16665.- 16565!- 316450.- 316250.- 3670.- 27300.- 3050,- 3020.- 1015.- If.oS.- 9860,- 13480.- 13280.- 381.- 371,- 70860.- 70460.- 70860.— 70760— 70369— 7076.»_ 3390— 3375. - 3405— 509— 501 — 509— 489— 481 — 489— 12192— 12160— 12240— 16785— 16690— 16810— 16685— 1659oi— 16710— 318050— 314900— 316500— 317850— 314700— 316300— 3700— 3680— 3710— 27500— 27300— 27500— 3070— 3055— 30C5— 3040— 3025— 3045— 1021— 1009— 1015— lill — 999— 1005— 10046— 9860— 9940— 13620— 13450— 13590.- 13420— 13250— 13390.- 385— 383— 387— 375— 373— 377— 1870-3— 18690— 1870O— 13540— 13460— 13540— 9320— 9240— 9320— 2118— 2102— 2118— 2113— 2697— 2113— 36350— 36050— 368ÖU— 88.50 86.50 51.50 89 50 88.50 86.50 01.50 89,50 * Für eine Billion Mark, ** für 100 ungarische Kronen, **-* für 1 Zloty aufwärts. Die abgebauteu Bankbeamten und. die Wiener Börse. Die» an der Bör-st .beschäftigten Angestellten der Banken und Bankfirmen organi'firren sich zu einem Berbanre. Dieser Berba-nd beKoeckt ün Falle des Abbaues das Recht, die Börye w eite r b e s n. ch e n z n -) ü,r f e n, durch z n fetze it, >um auf diese Weife eine Exisieirzmöglichkeiil -zu lhaben. Die betreffou'dsn Angestellten wollen sich die für den Börfenbefuch erforderlichen Kautionen durch die Gründung eines Instituts vorischaGen. Für die Aufhebung der Weinsteuer. Im ntsderöfterreichi-?'chen Landtag wurde gestern ein Antrag eirvgebr-acht, in dem die Landesregierung aüfgesordert wird, an den Bund heranzu-treten, damit analog wie 'beim NotstarD in Ungarn auch in Oesterreich die Weinst e-ner aufgehoben werde In der Beg-Virmi düng dieses Antrages wird darauf vevwicien, «daß dive durch 'die Mißernte Mtftandene Not noch durch il a'lsienisiche greiie in der letzten Woche bereits -;.u rü ck ge g a n-g-eu find. ' - Ungünstiger Stand der Haudelsvertragsverhandlungen mit der Tschrcho-Blowokei. Die Hanidelsrertragsoerhandlringen mit der Tschecho-Slcwcktei, die vor einigen Tagen LegonMn E halben, nchmen, wie die „Wiener Bank und Görisenzeit-uing" -er- - fährt, 'keinen güivMen B-evlMf. Die - SchwiMigkeiten lieMn ' vor alleim «im den irbera-us hohen -a-utanomeu Zollsätzen, die der . Tschecho-iSlcwatei bei den Verhandlüngeu als Päsis dienen i nnd deren mindester fast ^echsm-al so hoch ist als unser auto-! nomer Zollsatz derjelbei' Position. Von diesen Zöllen wollen! die tschecho-lslowakifcheri Unterhändler nur ganz geringe '.Ahl schlage gewähren, wShrenD sie a-nderevsei-ts von -unseren oynÄiies s viÄ niedrigeren ZoUatzen ganz 'beldruteübe' Abschläge fordeirü: io zum Bevsgiel bei Bier, weiters bei Ällchchinen. Ün-forevseHts, ' wird naKr-tich verlangt, dass nur auf Basis -gleichmäßig hoher ' Zollsätze verhandelt mni.b äbge.sch'!ossen werden kann. Unter divsen Uirvständen wird man 'wohl noch init ziemlich harten Berhond- Lunigen rechnen .müssen, über'deren Ausgang sich im Augenblick nichts Genaues sagen laß!. Der Ausweis der rnfsifchen Staatsbank. Aus Moskau wird ans gomeliöet: Nach dem letzten Auswets der Staatsbank . hat der Notenumlauf in den letzten Nconaten z'tar-k zugenommm. . Die dmch'schuittliche monatliche Notenemission hetvug in der - ZM vom A-prrf 'bis Juni fünf Prozent des gesandten Ban-knotenmulauses. Dieses -Bechäliuis der uvu-emi-ttietten Noten- : menge zum gesamten Notenumlauf stieg im Juli auf 7,3, im August auf 10 und im September auf 12,5 Prozonlt, Ein palüstinLnsischer Handelsvertrag. Aus .Jerusalem .inelde: I. %■ A.: Wie am 4 d. offiziell mibgetM wurde, ist der briitiisch-l'et tische Hände l so ert rag in, der Weife erweit-err worden, daß imumehr auch Palästina in denselben ei.ngeschlossen ist. Laut dem Vertrag werden palästmelnsische Staatsangehörige und hälästinensische Waren Akeistbeglünstigung .gettießen. . . . ' Die ausländischen Petroleumkonzesfioneu in Rußland. Aus reise nach Amerika anaekommen. Damit enden tatsächlich die Bemühungen ausländischer Oel'gesellfchaften in Rußland, unter dom Sowsetregime Petroleum zu produzieren. Die ersten Konzessionen hatte vonder Sowjetregierung die amerikanische S i n e l a i r - C o m p a n y erworben; die Bohrungen sollten aus der nördlichen Hälfte der Sachalininsel vorgenonmlen werben, aber die dortigen japanischen Okkupationsbehörden haben der Sinclair-Gesellschaft me erlaubt, die konzessionierten Zessionen wieder zurückziehen konnten, falls die Vereinigten Staaten von Amerika bis in fünf Jahren die Sow-setregierung nicht de jure anerkannt Wien; so war denn die Sinclair-Gesellschaft tatsächlich gezwungen, auf die Kvnzessionen zu verzichten. Die zweite Oelgesellschaft, die von den Sowjets.Konzessionen, und zwar im Jahre MZ in Baku, erhielt,.war die Internationale Br and sh all Corporation; aber auch diese sehr erfahrene amerikanische Oelgesellschaft hat jetzt ans ihre Konzessionen verzichtet; denn den 25 kalifornischen Oelexperten war es unmöglich, unter den: Sowjetregime und ihren gesetzlichen Vorbehalten zu arbeiten. Die dritte Konzession gur Ausnützuna von Petroleumfeldern war von -den Smvjrts einer italienisch-belgischen Gesellschaft in der Nähe von Tiflis gegeben worden, aber auch diese Gesellschaft machte die Erfahrung, daß es unmöglich sei, mit Gewinn Kl arbeiten.^ Die .größte Schwierigkeit, mit der sämtliche Gchellfchaften zu kämpfen hatten, war die Beobachtung des svwjetistischen Gesetzes vom November 1922, wonach die Anstellung und Entlassung von Arbeitern durch das lokale Arbertskommissariat zu erfolgen hat. — Der Petroleumexport Rußlands durch die Ausbeutung fremder Unternchmunaeu in den ersten sechs Monaten dieses Jahres war 47 Millionen Pud, und der Export des ganzen Jahres wird weit höher fein Äs der Export im Jahre 1913, der 67,8 Millionen Pud betrug. Die Erklänura für dieses Phänomen ist in der Tatsache zu suchen, daß Rußlands Pro--, duktton sehr zurückgegangen war. Die normale allgemeine Produktion vor oem Kriege war etwa 600 Millionen Pud, während sie in diesem Jahre ungefähr 350 Mllionen betragen wirb. Die verhältnismäßig hohe Produktion in diesem Jahre ist wohl zum Teil den vielen neuen großen Maschinen in Baku und Grosny: zuzuschraiben. Wiener Börse. Anfangs fest, dann abgeschwächt- Die Berichte über ein ausgivbi-ges Eingreifen des Hilfs-- synditats der Budapest er Banken wivbten an -der -gestrigen Börse nur wenig .beruhigend, da die Mittel des Hilfssyndikats mcht entsprechend sind, u-m das ansgelbotene Effeklcmnaterial auszunehmen. Dazu -kam noch das Gerücht, daß die Wiener Bank A.-G. sich in Schwierigkeiten befinde. Auch das private Kapital zeigt -keinerlei Interesse, bei 'oen jetzigen Tiefkursen neue Engagemenjs eiiMgchen. Besondere Nachfrage geigte sich nach tschechischen Eisenwerken, da man mit einer Bessevimg der Geschäftslage der Eisenindustrie in 'der Tschecho-Slowakei rechnet. Es waren Skoda und Poldihütte Gegenstand eines besonderen .Interesses. Die ungarischen Anbitragewerte 'erniedrigten sich, wenn auch nicht in -dem Maße wie es in -den letzten Tagen .der Fall war. Staatsbahn und . Alpine waren durch die forcierten Verkäufe der Kontermme in ihrstu Äurse gedrückt. Gegen Schluß der Börse verminderten sich die Umsätze auf allen Gobieren. In der Kulisse erhöhten sich Skoda-cAktien um 25.000 Kronen, Poldihütte um' 14.500 K. und Brünner. Maschinen um 11.500 K. Anglobank und Ban-kverein ermäßigten sich um 3000 K., Äänderbank um 2500 K., Union-bank um 1000 K., Staatsbahn-Mtien Verzeichnelen eine Kurseinbutze von 8500 Kronen, Alpine einen Rückgang um 8000 K., Ri-mam-uranyer einen Verlust von 0900 K., Krupp verloren 7100 K-, Satgoiköhlen 16.000 K., Siemens 8600 K., Südbahn-Prioritäten 600 K., Waagner 1600 K., A. E. G. Union und Timbcr. je 2000 K'., Felten 2900 K., Semperit 3000 K'., Karpatheit- Perroleum 5900 K., Zentralbodenkredit 1060 ,K., Britisch-österreichische erhöhten sich gegen «Dienstag um 1060 Kt. Im Schranken erhöhten sich Berg- und Hütten um 70.000 K., Ungar. Zucker um 120.0CK) K-, Ungar, allgem. Kohlen 80.000 K., Schoeller-Zncker 27.000 K, Nestomitzer 20.000 K., Prager Eisen. 10.000 K. Dagegen sind Gvirxer Kohlen um 10.000. K., Juugbunzlauer um 200.000 K., Dynamit um 150D00 K. gefallen. Cs ermäßigten sich ferner Hemrichstaler Papierfabrik um 10.000 K., Leykam um 9000 K., Navigazioni um 15.000 K., Liesinger verloren gleichfalls 15.060 U-:, Mötilde 11.000 K., Ei-senibahrwerkchr 26.000 >K., Galicig 30.000 Kronen, Tarbouches 20.0)0 K. Der Anlagemarkt zeigte eine ruhige Haltung. -Bon den Exoten notierten: Mraznica 25.-500 bis 28.000, Tepege 17.000 bis 18.500. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Rohseide. Der Akailänder Rohseidenmarkt zeigte in den letzten Tagen wenig Lebhaftigkeit. Aus Schanghai und Kanton gingen tiefere PreiSnotiernngen ein. sodaß besonders Lyon von weiteren Eindeckungen absah. Bis dahin verteidigten sich Crepeartikel, Organtine und Webgregen gut Für exquis Organtin 19/21 sind' immer noch 390 Lire bezahlt worden. Schöne Webgregen sind meistenteils vom Spinner an die Spekulation verkauft worden, sodaß längere Lieferungen vom Produzenten nur zum Tagespreise abgegeben werden. Teilweise offeriert auch die Spekulation bereits schon die gleiche Ware billiger. Man erlöst 325 Lire für Grege exquis 13/22 Oktober, 915 Lire extra und 300 Lire elaffique 13/22 pro Oktober. New-Aork kauft tagtäglich kleine Posten in Jokohama. Be¬ 14031m. breit deutende Einkäufe werden kaum vor der in der ersten Woche b.es November stattfmdenden Präsidentenwahl erwartet. Seit dem 1. Juli 1924 bis 22. September wurden rund 11.700 Ballett nach Europa und 101.400 Ballen nach Amerika verschifft, gegenüber nur 2500 und 51.400 Ballen im Vorjahre und 12.900 und 84.400 Ballen im Jahre 1922. Darm. Der deutsche Markt blieb, weiter für alle Sorten Därme aufiuthmsfähig. Große Orders auf Abladung würden den iiberseeischen Produzenteil von den deutschen Importeuren nicht überschrieben, da die inzwischen hereiltgekommenen Sendungen aüsreichten, um den Konsum zu decken. Die Preise für Mitteldärme blieben unverändert bei reger Nachstage. Export- und Domostic- Kranzbärme waren in Primaware begehrt. Ochsenbutten hatten guten Absatz. Für gutkalibrige Schweinsfettenden zoaen die Preise um einige Prozent an. Partien waren hiervon schlank unterzubringen. Infolge der chinesischen Wirren kamen die Ablader mit höheren Forderungen für Schweinedärme heraus, die wohl kaum für größere Mengen bewilligt wurdein. Lokopartten blieben gesucht. Prima nordamerikanische Ware wurde zu erhöhten Preisen gehandelt. Von Saitlingen kamen einige größere Partien auf den Markt, gutes Material wurde hoch bezahlt. Metall. Am deutschen Metallmarkte haben die Preise keine wesentliche Verändemng erfahren; der Rückgang, der in der letzten Woche einsetzte, hat keine Fortsetzung erfahren und die Preise konnten sich in den letzten Tagen stabil halten. Das Geschäft nahm daher einen etwas steundlichereu Verlauf, zumal das neuerdings gedrückte Kursniveau vielfach zu Käufen Anreiz gibt,, und soweit Mittel vorhanden sind, werden daher auch Meinungskäufe vorgenommw. Da seitens des Auslandes Lede Anregung fehlte und auch im Jnlande weder politische noch wirtschaftliche Ereignisse die Kurse beeinflußten, nahm das Geschäft einen ziemlich ruhigen Verlauf. Altmetalle blieben unverändert bei wenig lebhafterem Geschäft, nur Blei war gestagt. Es notieren Altmetalle tiegelrecht verpackt in geschlossenen Quantitäten bei kleineren Posten entsprechender AbberiehMgsweise Zuschlag: Altkupfer 106 bis 110 Mark, Altrotguß . 93 bis 97 Mark, Messingspäne 70 bis 78 Mark. Gußmessing 77 bis 82 Mark, Messingblechabfälle 86 bis 93 Mark, Altzink 40 bi5 4L Mark, neue Zinkabfälle 46 bis 50 Mark. Altweichblei 45 bis 53 Mark,»Aluminiumblechabfälle 98/99 Prozent 185 bis 200 Mark/ Lötzinn 165 bis 175 Mark pro 100 Kilogramm. Biehmärtte in St. Mn«. (Eigenibericht der „Wiener Morgenzeitung".) 9l i n d e r m a r k t. Der gestrige Austrieb belief sich auf 30 Stück inländisches, 172 Stück ungarisches, 18. Stück tschecho-slotvakisches, 342 Stück jugoslawisches, 92 Stück rumauisches undStück deutsches, zusammen 654 Stück Schlachtvieh, wontnter sich 535 Stück Mast- und 119 Stück Beinlvich befanden. Der Gattung nach waren 668 Ochsen, 24 Sttere, 59 Kühe und 3 Büffeln. Bei spärlicher Käuferbeteiligung seitens der Großmarkthalleinteressenten infolge gesteigerter Rmdfleischimporte stagnierte der Absatz empfindlich, so daß die Preise gegen Montag neuerlich bis zu 1000 K. pro Kilogramm znrückgegangen sind. Hingegen sind Stiere um 1000 K. pro Mogramm gestiegen. Auch Beinlvieh hat sich im Preise verteuert. S ch w e i n y m a r k t. Aufgetrieben wurden 2410 Schwein^ darunter 1816 Fleisch- und 594 Fettschwrine. Letztere erlittm gegen Dienstag einen Preisrückgang von 1500 K. und Fleischschlveine von 2000 K. pro Kilogramm. Es notierten i Fettschweine, je nach Qualität, 35.000 bis 28.000 K. und Fleischschweine 20.000 bis 27.500 K. pro Kilogrymm Lebendgewicht. S t e ch v i e h m a r k t. Die Gesamtzufuh'r belief sich auf 2315 Stück Kälber, darunter 333 lebende, 1219 Weidnerschweive, 728 Weidnerschafe, 6 lebende, 32 Ziegen und 26 Kitze und Lämmer. Bei ruhigem Verkehre tendierten Kälber unverändert. Auch Fleischschweine erhielten sich ans vorwöchtgem Preisniveau. Nur Fettschweine sind um 1000 K. pro Kilogramm im Preise gestiegen. Es notierten: Lebende Kälber 19.000 bis 26.000 K., Weidnerkälber 28.000 bis 31.000 K., Fleischschweine 25.000 M 82.000 K.. Fettschweine 30.000 bis 33.500 K.. Wetduerschaft 12.000 dis 18.000 Ziegen 8000 bis 12.000 K., Lämm« nnd Kitze 15.000 bis 20.000 K. pro Kilogramm. »aumwollmaM. Siew-Borp, 8. Oktober. Baumwollzufuhren in den atlant. in.j Golshäfrn 56.000, im Innern 38.000, Ausfuhr nach G«ßbritannien 3000. nach dem Kontinent 9000. Lokalmvrkt middling: 25.10 (letzt. Kurs 26.35). Tendenz: Kaum stetig. — Terminer August —, September —, Oktober 24.81, November —, Dezember 23.98, Jänner 34.07, Februar März 24.40, April 24.46, Mai 24.57, Zstmi Juli 24.15. Berliner Börse. J Berlin, 9. Oktober. Mangels Anregung erössn-ete -die Bors« in. liostiloser Sttmmung, jeidoch waren Montantverte recht gut gehalten. Deutsch-Luxemburger und Essener Steinkohlen setzten sogar mit Aufbesserungen von 1.5 Billionen Prozent ans Grund kleiner Kaufaufträge ein. Sonst waren Jwdustrieiwerte im allgemeinen wenig verändert. Bei ganz wenigen Unrsätzen waren von Textilwaren Hammersen lebhaft begehrt und gewannen zeitweilsil 1,75 Billionen Prozent, konnten aber im späteren Brrlauf-v' diesen Geiviml nicht völlig'behaupten. BankMien waren im -.'tllgemeinen wenig beachtet. Nur für Reichsbantantellr zeigte sich bei -leicht anzeihenden Kursen Interesse. Schiffahrtsaktien neigten lcher nach miteu. Deutsche Anleihen eröffneten in unsicherer Haltung und waren im Verlaufe albgeschwächt. Größere Umsätze fanden, alb er nur in deutscher Kriegsanleihe statt, die sich unter 600 senkte. Späterhin wurde die.Stimmung im allgemeinen etwas schwächer mild die erzielten Besserungen am Montanmarkte gingen meist wieder verloren. (Alles in Billionen von Mark.)' S ch l u ß k u x f e : Türkische Lose 23, Oesterr. StaatSbabn 23.-, Nordd. Lloyd- 4.8, ' Ver. Elbeschiffahrt 2.3, Berliner Handelsgesellschaft 26.—,- Kommerz. Privatbank 4.76, Darmstädter Bank 9.—, Deutsche Dank 10.3, Diskonto- Kommandit 12.4, Dresdner Bank 7.—, Nationalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 0.8, Oesterr. Länderbank NeichSbank 51.—, Wiener Bankverein 0.225, Wr. Unlonbauk 0.2, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 7.9' .Bochumer Gußstahl —, Daimler Motoren 2.8, Deutsch-Luxemburger 53.5, Deutsche Maschinen 5.62, . Dynamit Nobel 8.6. Felten u. Guilleaume 22.5, Gelsenkirchener Berg 55.25, Th. Goldschmidt 12.37, Harpen« Bergbau 78,1, Hirsch Kupfer 18.1, Höchster Farben 16.35. Hohenlohe-Werke 18.0, Laurahütte 5.3, Mannesmannröhren 41.8, Phönix StOffE XU Wie V.l.ADtCfäGASSS V