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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-09 · Heft 2027 (9.10.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2027 (9.10.1924)
Date
1924-10-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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V GM d Wsin, DonMMtz r--- ischute absolviert fyoUxtu aaib die ihr Geburtsland verl-assen Haben, um sich dom Ausbau ihres alten Heli«matlandes -mit i ihrer ^Häude Arbeit -u, wüdmen; als Masterer und Steinfttzov oder inllt irgend welcher anderer SchwerardeA qrMen is«e sich jetzt, mit am Ausbau des Landes zu Holsen. Dank dem Kererr Haysffod und den Ehaluylln selbst ist m den letzten gtve-i Jahren viel getanworden, wm idem MohnungKnvcmgeil im heiligen Lande entye-ge nzuavbei ten. I.Die Mieten sind infolgedessen b-eid-eniend gefail- -l»n imd machen jetzt nur noch ein Drittel dessen aus, was ' sie Var zwei Jahren gekostet haben. Äußer den neuerr Vori stabten bei don größten Städten Palästinas, den Gcschästsdierteln und Bureanhänsorm irr Ierrlsalem, Haifa «und Jaffa sind noch viele Häuser, Ställe autlb Scheunen in den landwirtschaftlichen Siedlungen errichtet worden. Die Vorstädte wn,rden nach speziellen Stadtplänen er-- richtet, für öffentliche Plätze' liegen gleiche Plärre vor. Die Slvaßeit sind breit und die Häuser sind modern, bofori-ders in Tel-Äliwiiw, rvo sie auch mit fließendem Wasser und eleEtrischom Licht ve-rseherr sind. Irr jeder Beziehung sind die neuen Gebäude allem,, was vordem geschaffen worden war, überlegen und stehet, in scharfem Kontrast zn derr alten Slräberhäusern, mit tomi sich die Bevöllemng 'bisher hatte begnügen müssen. So hat also der Kererr .Hajessod durch die Errichtung der Hypothekenbank die Mieten gedrückt, profitablen PrivcrtmrLernehinungen den Weg geebnet, nnzähige .Kanäle für die Investierung jüdischen Kapitals geöffnet und für tausende jüdischer Einlvanderer Arbeit besorgt. Und das hat er geleistet neben seinen anderen Aufgaben, der Aufbringung des Budgets für die Unt-erhaltuug des Sanrtätswerkes, der hebräischen Erziehung, der landwirtschaftlichen Kolonisation nnd für die Unterbringung der neu ins Land kommeirden Einwanderer. Der Srangenhandel in Jaffa. Das sehr reichhaltige Bullet in 4-5 -der Palosiüre Economic Society enthält eine -ausführliche Studie von Tr. I. Weinberg über diesen wichtigen Wirtschaftszweig, dem wir einige Daten entrichten. Palästina uiinnut unter den öran-genpftanzenden Ländern nach Amerika. Spanien, Italien und Japait den fünften Platz ein. 30.000 Dll-nam find mit Orangen bepflanzt, die — abgesehen vom Heimischerl Konsum — 1922-23 zirka 1,3 Millionen Kisten ergaben,' im Gesamtwert van 335.000 ägyptischen Pfund. Arr der Weltproduktiou ist Palästina mit 5 Prozent beteiligt. Dey Wert der eingesührten Hchlssmaterialien für Kisten, Papier, .Nägel, HeiMaterial für die Pumpen rchv. beträgt pw Jahr zirka 180.000 Pfund. Arr Steuern für die Regierung wurden 1922-23 15.000 Pfund, an Frachten 25.000 Pfund bezahlt. Der Hauptsitz der Kultur ist der Distrikt Jaffa, wo zirka 60 Prozent der Gärten Arabern und 40 Prozent Juden gehören. Die durchschnittliche Größe Vor Gärten beträgt 26 bis 50 Dlliram zu zirka 60 Bäumen und einer Ernte von 30 Kisten pro Duuam. Die kommersielle Lage der Pflanzer ist dadurch schr.ungünstig, daß der Handel eine spekulative Tendenz hat u-nd ihre Mittel so klein sind, Daß sie aus Bovschiffse und Kredite von -Agenten, Packern, Lagerhäusern nsw. angewiesen sind. So verkauft der. Pflanzer seine Ernte gegen am Fünftel oder em Sechstel ihres. Wertes. Zirka 60 Prozent der Ernte «ivevden in Kisten für England verpackt. Der Rest geht hauptsächlich nach Aegypten. Die Kosten Kr die Packung haben sehr abgenommen. Sie waren m Piaster pro Kiste: Kine . . . 1920/21 1922/: 5,7 Packpapier. . . . . 2,6 Reisen . . 0,36 Nägel. . .... 0,75 0,20 'Arbeiter. . . . . . 5.— 5,5 22,45 12,85 ' Die Verpackung geschieht durch die Hand, Versuche nüt Maschineller Packung sind bisher nicht geglückt. Die'.Koster: ab. Pflanzung waren 1932-23 ungefähr für 900.000 Kisten die folgenden: . Transport zum Packraurn. 5.000 iigypt. Pfund Vorn Packhaus zum Kai. 14.000 „ „ Lagern und einladeu. 14.400 „ „ Fracht nach England (21 Schilling •j Pence pro .Kiste, 101.000) . . 134.000 „ „ Es wird p.var von den Exporionren versucht, die Frachten zu drücken, aber;u wenig AufmebksalnHeit aus die Vermeidung von Verlusten am Transport durch Schlechtüvewden der Früchte gelegt, woran hauptsächlich das numgelhaste Zübviugen zum Schiff und ungoeignete Schiffe schuld sind. Bei geelgweben Transporbinechoden könnten die Orangen auch in weiter entfernte Gegenden exportiert werden. Wichtig wäre auch der Bau eines modermn Häsens k Jaffa. Die Verluste durch die schlechten Haifenvechättnisse in Jaffa wüvden für 800.000 Kisten ■auf nicht weniger als 41.250 ägyptische Pfund berechrret. Die Preise unterlagen sehr großen Schwankungen rmd hangen außer von Angebot und Nachfrage auch von der Qualität der Ware, ihrer Egalität und des ProqentsalM der gut angokommeuen Früchte ab. 1986 tam für Kisten zrr 14-1 Stück der Preis im Jänner 16 Schilling 2 Pence im Fe-br-uar^ 18 Schilling 6 Pence, im April 16 Schilling 2 Penoe, -s etter für Kisten zu 250 Stück schlwarckte von 8 Schilling 9 Pence bis zu 18 Schilling 6 Pence. Die PveiMfferenFen bei den Qnalitätsrmterschivderr sind noch größer, sie betragen bis 11 Schilling 6 Pence für die Kiste. -Die Konkurrenz ist nur von seiten Spaniens groß, oa die cmldeven PrvdrMorrsländer nicht zur gleichen Zeit, sondern viel später zum MaMe liefern. Die Jaffa-Orange -ist zwar besser als die spanische, diese wird aber in enornren Qtta-nti« Wiener Mtittim&tixtm* tiiu4t >1!>L2.23 oft 250.000 Kfften pro Woche) geliefert. Sind die Anlirfcrittt-gen drur Spanien schlvächer^ so steigen die Preise der Jaffa-Orangen, wie 1931-S2, und um-gökchvt 1622-23. Für die Zukunft ist eine Ausdehnung des MaMes möglich. Selbst ln GnKand werben die Jchfa-Ovangen erst auf wenigen Plätzen gehandelt und es könnten noch eine Reche von englischen Hafen beliefert werden. Ferner kommen in Betracht Holland, bandinavlie.n, Rußl-aud, Rumänien -und Konstantinopel. Die Palästinensische Steuer auf Tabakerzeugnisse. Angesichts der in der palästinenfffchen Presse verbre-lteten Airnahine, daß die in Aussicht genommene Steu-vr von 26 Piaster aus ein KilogrMM TabakMviikat in Palästim für den Lokokonsnm dam TabalWanger eine weitere uuerträgliche Last auserlcgt und zur VerSimrmeMng einer '.roch im Anfang stehenden Industrie führen lvürde, wird vmn.Handelsdoparteurent der Regierung darauf verwiesen, daß die neue Steuer allein vom K o n s u m e u t e n zu tragen ist. Jodes Päckchen und jeder Karton Tabak nnd Zigaretten wird mit der annähernden Werbbeizeichnung baNdevollrert, und der Käufer zahlt für jede 20 Gramm Tabak oder Zigaretten 6 Milliemes. Tic Erhöhung des jetzigen Preises macht für den Käufer einen halber! Piaster stir sin Paket Zigarott-en oder Tabak aus, das nxryvit 4 Piaster kostet. Re Fortschritte der Kere« Hajeffod in PMsttna wffhrend der Monats August. Im Monat August bildete die vergrößerte Er nw and erring nach Palästina den erfrMichsten und vielversprechendsten Zug des dortigerr zioirrstischen Lebens. Hatte schon in beit vorangehenden zwei Monatett die Jtnmigvatiou den vordenr noch niemals erreichten Durchschnitt von monatlich 1800 ausgemacht, so brachte der August, wie bereits gemeldet, nicht Weniger als 2704 Juidcrt ins Land — die höchste Einwandermrgszcchl, die während der letzten fünf Jahre in einem Monat erzielt worden ist. Irr diöser Zahl sind 900 Sephardim, die aus verschiedenen Ländern kamen, enthalten. In beit vergangenen paar Monaten ist die Einwanderung aus Mesopotamien, Kurdistan, Anatolien, Persien, Armenien ustv. wiederum beträchtlich gestiegert, bis auf zirka 200 monatlich. Außerdem sind zahlreiche Juden Ms Saloniki eingetroffen, die ein für das Land recht geeignetes Element bilden werden. Eine Reche von Fischern befindet sich darunter, die ihre Fatmlien nach Palästina herüberbrrngen wollen, um das erste Aischerdors am Mittelmeer zu gvünden. Diese größere Eintwanderung, die wahrscheinlich ogch itoch in den kommenden Monaten anhalten wird — im «September sind 2430 Personen eingewandert —, stellt auch an die Zufllißcsuellen des Keren Hajeffod gesteigerte Ansivdentngen. Im August betrugen die Ausgaben des Keren Ha'jessod für Janm igr a t io n 3830 Pf. St. Zu gleicher Zeit ist auch die Lage des palästinensischen Arbeiitsmarktes - etwas ichwievtg geworden. In der Tabakindustrie, die jetzt Saifonschluß hat, konnten die >neuen .Immigranten nicht untergebracht werden, so daß tber Keren Hajessod gezwungen sein wird, einen größeren Teil seiner Einnahmen für tne Schaffung von dauernder Arbeit zu verwenden, damit diese mit mir ungenügenden Mitteln herübergekommenen Einwanderer sich aus einer gefunden Grundlage ansässig machen können. Landwirtschaftliche Kolonisation. Durch die Laud'käuse des Keren Kojometl) l'Jsruet nn E-mek Jesreel ist die landwirts'chaftliche Kolonstätimt Palästinas in eine neue Phase ihrer Tätigkeit getreten.' Der Gedanke einer dichten jüdischen B-esiMung der hochgielegenen, von Haifa zum Tiberjasfee führenden Straße ist seiner Vevwirklichuitg nähergebracht nwvden. Aber nur wenn der Keren Hajesfod die Gelder dazu liefern kann, ist eine Kolonii'sieruug dieses Lawdstückes möglich. Um nun die erstell 'Schritte dieses großzügigen KolanGevuugP'lanes sofort machen zu können, müsse-» vor allen Dingetr einmal die nächstmonatigen Einnahmen des Kcrett Hotjessitid ihr von der letzten A. C.-Sitzuitg festgesetztes Minmvmnbuidget utn em Bedeutendes ilberstoigeu.- Die landwirtschaftlichen Borbereitttngen für das nette Jahr gehen inzivischen ihren Gang. Mit dem Svlel Boneh wttrden im August Verträge abgeschlosstit aus -den Batt von 40 Ställen, die sämtlich auf Kasten des Keren Hafessod gehen. Außerdem lieferte der Keren Hasessod für Anschaffung von Zti-gtieren sirr die Kolonien Tel-Mdas, Chitiin und Ksar Malat die nötigen Gelder. In Beer-Duvra, einer alten lKolome, kaufte die Zionistische Exetuttbe 710 Duuam den allen Kolonisten ab. Während und nach der Kriegsgeit hatte Beer-Divia stark gelitten und tvar -von seinen Bewohnern verlassen worden. Nunmehr beabsichtigt der Keren Hasessad, neue Einwanderer aus der Ukraine auf diesem von den allen Kolonisten abgekanften Stück .Land aiMsivde'ln, das >diefe in den vergangenen Jahren den in der Umgegend wohnenden -Arabern Pachtweise cchgegeiben hatten. Städtische Kolomsation imd ArbeitSlage. Bon!den neuem PalMnaeinwaniderevn der letzten paar Monate waren ge-gen 200 Handwerker. Im großen Hatten ist die Lage -der -HandtveMr gut, Artbeilsmanyel ist nicht vorhanden. Mit -dem Ziel, lden HaMverlkern Darlehen zn 'gewähren, hat die Artisans Cooperative Society Wenvsserffchaft - der Haudwevker) voageschlagen, - eine Hän d-' Werk erb an { zu gründen, die Darlehen -gegen Sich erhell '-der von den Handwerkern hergestvllten Gegenstände äusgöbt. Der Keren Ha'jessod wi-vd.Vo.rz-ugsaN.i en, im Werte von 2000 Pfd.'dieser Bank ÄbevnÄhmen- Außerdem hat der Keren Hajeffod seine Beteil-igung an .-der'.Allgemeinen Hypothekenbank sowie am Solel Bonch im Bcri6)ismonat vergrößert. In die Hypothekeübanlk von Palästina investierte er 1600 Pfd. St. und in die große geuossettschaftliche Banarbeitergilde des Solel Botteh 2000 -Pfd. St. 0. Cffmmi Nr. AM Ait dem Ankauf, eines' Steiubruches bei Jevusale-ut, der iin der! Bes'ttz des Kere.it Hajessod ülbevgchen, dessen Bearlbeibung jedoch der Solel Bonvh ans sich nehmen Svkd, beteiligte sich dar Keren Hajessod mit 600 -Pfd. St. Für Bauabbeitett wurde im BerichtKmMa't der 'Koren Hajessod mchvnr-ails beansprucht. So gewährte .er Kr den Straßettban in Beth-H-cvkevenr 600 Pfd. St., für Stvaßenlbau in -und bei TcklMviw 1H3 Pfddt., dem SolÄ Boneh wunden Kr die Anlegung verschiedener Straßen nnd Errichtung von Jm° migrantenhäuserit 795 Pfd. St. als Darlehen gewährt. Das Apbeitererholungsheim in Mozyah erhielt für - Straßen- und Bru-nneüban 500 Pfd. St. und die neue Borsbadt' Rechawia bei 'J-ertlsälem eine weitere Suntme von 500 Pfd.' St. An eine in Athlith -au-Msi-edelte Fffchergruppe wurde ein Darlehen voy' 150 Pfd. St. gegelben, nachdem sie bereits bei -ihrer Anistedtmg 130 Pfd. St. echalten hat. Die Fischer 'haben iw dieser Zeit bewllsctt, daß sie imstande sind, ihr Leiben als Gischer KN bo»' ha-upten, so daß i'hnen, um ihre «dauernde Ansäflsigmachung an Ort und Stelle zu ermöglichen, dieses, zweite Darlehen gewährt ivn rde, in i t de in sie sich Fisch ereimaterial lbesovgen und Hüllen errichten sollen. ' '" Es sind dies nur einige wenige Beispöele Kr die ko-ustruktiven .Fortschritte, die im Monat August m Pw iäsüna iiiüt Hilfe von Kereu-Hajeffod-Geldern -gemacht wurden. Der Keren Hajessod hat anßerdenl noch, wie stets, mit seinMt Foivds die verschiedenen Gebiete der dortigen Au-fbauarbeit unterstützt, wie Erzichuugs-, GesundhellAvesen, BerKchs* itation uftv. Der Keren Hajessod durchströmt «alle Gebiete des ncueit -jüdischen Lsbens in Palästina; beim jüdischen VE in der Diaspora liegt es, diesen. Strom «i«m»ner reicher und mächtiger zu machen. Chederas Geschenk au den Keren Hajessod. Der Gö» inelli'derat von Chedera hat, wie der Waad Leuimi offiziell mitteilt, -dem Keren Haij-essod ein Haus und einen Bauplatz geschenkt. Das Hans mißt acht Meter im Geviert nndder Bauplatz 1800 Otradraiineter. inte Mdchenlehrfarm in Nahalal. N a-halal, eine der größten Keren Hoijeffod-SiMiuntzen aus Mt-ionaffondsboden wird sich ' bald. . Einer eigenen. M ädchenl ehTifarm vühtnen kömren. Der Bau der Schule wurde 'Anfangs' Soptem'ber in Arrgmiff -genomMen.. Schon als m«än den ersten Plan von N-ahaläl ettlloaff, hat der Jüdische AationaPfonds 300 Dtma-m für eine FaWschnle rejserviert. Eine Spende aus Kattadaermöglichte S>eu Bau -eines eigenen Schulihaufas «u-nd von Schlaffälen für 60 Mädchen. Die Schule wird nach Rvsch-Haschana mit 30 Zöglingen eröffnet. Errre Schule solcher Art war schon 1920 im Programm «der Jnterwation-alen Zionistischen FrauerwWrmfati'on vovge- «fchen. Diesi -führte ifrüher. Än MädcherchoM 'Jaffa,- wo zirka 30 von den Kwuzoch gestellte Mädchen ün Gavtenbau, Geflügel- und Btett-eitzucht, vor allem aber m. Kochen, ausgebildet tüiixben. Ban- und Unt-erhaltskosten de«, neuen Schale trägt die Fratterwvya-nifatiion. Der Wafferiurm von Nahalal. Mlltett im Zentrum det rt>rgweise angelegiett Siedlung von Nahalal erhebt sich MM ein. schlanker Bail, der kürzlich ans Mitteln des Keren Kajeme-th aufgerichteten neue Wasferturm. Er stammelt das Wasser in Mei Rostrvoirs. Das «untere Rchervoir wird durch das Vom der Quelle Samutte -herabgeleitete Wasser -gespeist und #u 'beim dberen Reservotr wird das Wasser aus der Quelle von M>a- «dura hin-auifgepumlpt. Der Tur-m beliefert die ganze Siedlung samt der landiwirtfchaftlichett. Mädchenschule mit -genügenld Wasser für Trinkttnd Träwktzwecke und die Besorgung der Hcntsgärten. Die gleichen Maschinen, die das Wasser. zu>m Ttirnr hinaufpumpen, liefern auch die elekirffche Kraft für die am Turm angebvachten großen Bogenlampen. Diese beleuchtm» nicht tt-ur den ganzen Hauiferring 'dar Siedlung, «sondern sind wertlhi-n auf der Landstraße nach Nazareth sichtbar. HerMa-Rekordcinnahnte im August. Die Ellvgänfie der Kampagne für die amerikanische Kolonie Herzlia m den «evsteit Monaletr dieses Jahres sind durch die Eingänge des Monats August, des heißesten Ätonats des Jahres, der gewöMjch ein Nachlassen in der Arbeit verursacht,, weit übertr-chfen worden. Wie -das. Harlptbureau des American Zion Comrnonwealth mitteilt, hat der August 75.000 Dollar Mr Bodenv er-kaufe eingtzbr acht. Der Bau der Tachkemoni-Schule in Tel-Awiw. Dieser Tage ist Ovische» den Vertretern der Handwevkvwvgamlsatiiw un«d dvnr Misrachi das Abkommen betreffs «des Baues der Tachkemoni-Schule in Tel-Awiw «unterfertigt w-orden. Mit dem Bail, der auf gegen 36.000 Pfund Sterling zu ft«chen kommen wird, soll in einigen Monatetr be«gomten worden. Die Verlegung der Jeschiwah von Slodotta nach Palästina. Die Etnreifebowilliguttge»!für die Zöglmae der Jeschiwah «von Slobotka sind bereits erteilt und verschickt. Wie der „Doar Hajom" -mitteÄt. ist aus Slöbotka bereits die Vevständigung eingetrafsen, «daß ein großer Teil der, J«eschiwcch-Mglinge gleich nach den Feiertagen nach Palästina abrefft. Der Rest soll im Laufe des Winters folgen. Zum Sitz der Jeschiwah wurde He«bron geiwählt. Palästinaschulen auch für das Ealuth offen. Studenten aus dem Äuslaiide, die sich an einer der Mischen Evsi-ehklwgK- «anstcrlten Palästinas immatrikulieren wollen, habett bei la ssung ins Laich .keine S ch w i e r t g k e i t M befürchten. I»t chtese>n Smue hat das Erziehuugsdeparteutent der palästincttisffchen Ziottistischett Exekutive die Taributh-Orgauisativn in Warschau aufgePlärt. Der Eiwwandeivungskandidat muß sich /»ur im voraus eine Bestätigung der Schule, an der er studieren möchte, beschaffen, daß er ^uge-lafseu wurde und genug. Mittel hat, sich -während m Schulet -selbst au erhalten. Eine beisottde-rs große Zahl von Gesuchen um Zulasfung Kam der Realsthüle.tn Haifa sowie den 'hebräischen Gymnasien fat T e «l - A -lo i w und I e r u s a l e,m M. Daö jüdische Konservatorium in Jaffa. Wie I. T. Ab erfährt, hat der botantrte jüdische Komponist, Ämstlerffchsr Äoi«te.r des MnsMeölages „Juvail", Jakob Engel, bfe Em- ' labuna echalten, die Leitung des jetzt in Jaffa, im Entstehen b-vgvisfenert Kotffcrvatovmms für Musik ^u Mernchmen. Herr. - Eltgel h at noch keine Ansage eirt-M- Er geldenLt woA. st« -Professur an dem Kon«servcäoritrm Msqunben, ikmmte sich ab« -twch nicht entschließen, «die Lvll-ung anzunehmen. Herr Engst wird sich in e>rwWir Zoll n«ach Palästina bsgeüeu.

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