Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2026 (7.10.1924)
- Date
- 1924-10-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9026 Wkrr, Drensiäg *1 Reb Memchem. tittc Jom-Kippur-Erinnerung von Jakob Krau sz. - DLr große Hof, in welchen die alte Synagoge in meiner HevlMtstadt steht, grenzt an einen großen Garten mit herrlichen, fdj-attlgen Bäumen. Jenseits der Holzplanke, die Neu Garte»: einfaßt, erstreckt sich eine unendlich lange und breite Wiese bis weit an den Fug des Berges, der den Horizont begrenzt. Ungefähr in der Mitte der Wiese schlängelt sich der Fluß dahin, an dessen Ufern wir uns am Sabbat und an den Festtagen so gern hernmtrieber: und spielten. Der Garten hinter dem Tenrpel kan: eigentlich mir einmal im Jahve so recht zur Geltung, und zwar au: Jom- Kippur-Tage, in dein jeder Jude sein ganzes Lehen sozusagen in die Synagoge verlegte. In diesen: Garten tummelten sich die Kinder der Eltern, die tagsüber m der Synagoge saßen und 'beteten, hier wurden die kleinen Kinder zur Mahlzeit von ihren Müttern zur Not gefüttert, hier fand auch der körperlich Schwache, der unter den Kasteiungen, denen er sich pflichtgemäß unterzog, zusammenzubrechen drohte, in der frischen Lust einige Erholung, und hier trieben wir glücklichen Jungen unter 13 Jahren noch sorglos unsere Allotria, unbekümmert um die traurigen bleichen Gesichter unserer Eltern und Angehörigen. Ab und zu wurden wir ans unserer kindlichen Ausgetassenheit gerissen und in den Ernst des Tages hineinZezwungen, wenn nämlich der Vater oder der ältere Bruder ganz entsetzt und außer sich vor Erregung in dleu Garten fieltmfett kam und uns entrüstet anschrie: „Ihr Taugenichtse, ihr Gottverlassenen, drin wird gleich die Awodah (das Kapitel zur Erinnerung an den Opserdienst des Hohepriesters) gelesen werden und ihr st-eht da und macht Dummheiten. Marsch hinein!" Dann 'schlichen wir hinterher und, mochten wir draußen noch so ansgelassen und „gottverlassen" gewiesen sein, der Anblick der großen, in Sterbegewänder und Gcbetmänt-el gehüllten, gebeugt dastehenden Gemeinde, die ganze Zeremonie der Gedächtnisfeier an die Furcht und Drecken erregende Opsertweihe in dem herrlichen Tenrpel ’ von Jerusalem machte uns mit einem Schlage ernst, andächtig und alt. Einmal waren wir Jungen am Jom Kippur besonders übermütig und zu Tollheiten aufgelegt. Wir betrachteten den großen Garten hinter dem Tenrpel als unsere ausschließliche Domäne und keiner der dort Sitzenden oder Wandelnden konnte vor uns n: Frieden bleiben. Nur ein Mann, der alte Reb Menachem, der auf einem Schemel ga»H nahe an der Tempelwauer saß und durch das offene Fenster des Tenrpels, das in den Garten mündete, dem Gottesdienste im Innern folgte, wurde von uns respektiert. Dieser Reb Memchem, den wir alle Kinder für einen Hundertjährigen hielten unib der klein und dürr mit einem schütteren weißen Spitzbartchen und ewig zitternden Lippen omssah, wie wenn er ewig betete, ließ sich immer am Jom Kippur vor Sonnenaußgaug in den Tempelgarten sichren. Ich weiß nicht, ob das »Fenster auf jener Seite des Tempels ihm zuliebe geöffnet war; aber wir nannten dieses Wiener MoesMzektMg. 100% reines Pflanzenfett *1 » 3 erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ekrwüvden des Herrn Oberrabhiners St B, Ehrenfeld, Mattersdorf Fenster auch sonst Reb Menachems Fen.fter und den Platz an der Mauer Reb Menachems Betstatt. Es war bereits an: Nachmittag, das Mussafgebet ging den: Ende zu. Im Garten lustwandelten bleiche Mädchen und Jünglinge, die immer so taten, als ob das Fasten ihnen eine Kleinigkeit wäre. Es 'war uns eine Herzenslust, zwischen diesen Pärchen dnrchzulauftn und sie in ihren schwerenöterischen Unterhaltungen zu stören. Plötzlich kan: der ältere Bruder eines Jungen ans unserer Gesellschaft und wollte uns in die Synagoge bringen. „Jetzt müßt ihr rasch . hinein und das Sündenbekenntms mitbeten. Ihr habt ,genug Abbitte zu leisten!" Wir gingen gerade an Reb Menachem vorbei, als uns der Bruder meines Spielgenossen, halb zn Reb Menachem. gewendet, die Strafpredigt hielt. „Die Sitten unserer Juden find heute leider Gottes 'sehr verderbt" sagte der junge Mann seufzend. „Da gehen sie im Garten spazieren, wie wenn heute SimchaS Thora oder Purim wäre und dieser Garten eine Promenade, anstatt drinnen zu beten und ernst und traurig zu sein über die vielen Sünden, durch die wir unser Heiligtum in Jerusalem verloren »haben." Reb Memchem aber, der die Worte des junger: Menschen gehört hatte, dessen große, träumerische Auge:: wie verklärt in die Welt blickten, sprach: „Mein lieber junger Freund, du scheinst von deinem Lernen nicht viel profitiert zu haben. Du glaubst wohh, der Jom Kippur sei ein Tvauertag. Das war er nie. Er war bloß «in Tag der Reu-e und der Einkehr und dir. scheinen jeneJchönen Stellen im vierten Abschnitt des Traktates „Ta antth" nicht bekannt zu sein, aus denen du sonst -erfahren hättest, daß der Jom Kippur ein Tag der Furcht vor der Vergeltung war und daß »das ganze Volk nur deshalb in Angst und Bangen lebte, weil es fürchtete, daß dem Hohepriester während seines' Qpserdienstes ein Unfall zustoßen Knute, was als Zeichen angesehen worden wäre, daß das Opfer kein Wohl- 7. OKober W4 Sekte 8 gefallen gefunden habe. Ging aber der Hohepriester yripersehrt aus seinem heiligen Dienst hervor, dann umjühelte ihn das ganze Volk; Mädchen und Jünglinge zogen, weiß geschmückt, in die Weingärten und führten Tänze aus, und es galt als besondere Gunst dev Vorsehung, wenn gerade an diesem Tage der JünAing das Herz einer Jwustftan gewann. Sei also nicht ungehalten, junger Freund, wenn du die anderen nicht bedrückt und traurig den Tag der ,Entehr und der Reue feiern sichst. Der Tempel hat heute für uns nicht mehr die Bedeutung unseres einstigen .Heiligtums. Die Synagoge, der Versammlungsort -der Juden in der Zerstreuung, dient uns dazu, nicht nur gemeinsam unsere Wünsche in Gebete zu fassen, sondern auch gemeinsam der Erinnerung zu leben; und gerade am Jom Kippur ist unsere ganze Liturgie voll von Erinnerungen an die Glanzzeit unserer Geschichte." Ungewöhnlich kräftig kamen die Worte über die bebenden Lippen Reb Menachems. Der junge Mann schüttelle bedenklich den Kops; er dachte wohl, Reb Menachem sei bereits geistesschwach geworden. ' Als befürchtete er,» wir könnten unter dem Eindruck der gütigen Worte des Greises etwa Reißaus nehmen, trieb er uns desto energischer in die Shnago.,.!. Während des Schlußgebetes, der Ne-ilah, mußten wir in der Synagoge bleiben. Es ging wie eine Erleichterung durch -das Pechaus. Mir schien es, als wären gerade unsere Eltern und erwachsenen Verwandten, die den ganzen Tag im Tempel gestanden »waren und, um das Gebot der Kasteiung in vollem Umfange zu erfüllen, selbst eine kurze Ruhepause in frischer Lust verschmäht »hatten, iw jene Stimmung versetzt, die Reib Menachem aus »der Zeit des Tempels in Jerusalemnach-Vollendung des Opfevdienstes.geschildert hatte. Tie.Frommen, die Gläubigen waren, als sie die Synagoge verließen, sreudjg bewegt/Eine Stimmung innerer und äußerlicher Versöhnung zog durch die Judengasse. Der schwere, der fürchterliche Tag des Gerichtes war vorüber. Verwandte und Freunde küßten einander, wie wem: sie von einer langen gefährlichen Reise wohlbehalten zurückgekommen wären. Man tvar einen Tag förmlich entrückt den Niedrigkeiten des alltäglichen Lebenskampfes, in die man jetzt mit neuer seelischer Kraft wiederemtreten konnte. z«r Urgeschichte Syriens. Aus Paris wird uns berichtet: In der SitzungdÄ Akademie der schönen Künste wurde der Bericht-des -Professors Hrozny,über die Ausgrabungen verlesen, die er Mit Bewilligung des französischen Generals W e h g a nd aus Kosten der tschecho-slowäßischen Regierung in Scheikh-Saad im Gebiete des H a u r a n in Syrien vorgenömmen hat. Professor Hrozny hat sehr wichtige Dokumente gesunden, die sich auf die Geschichte der Völker von Hau ran beziehen und aus denen hervorgeht, daß diese Völker mit denH eb r äer n und den Phöniziern sehr nahe verwandt sind..Einige Fundstücke aus dem ersten u nb zweiten Iahrtausend v o r C h r i st i bezeugen die Aufeinanderfolge des Einflusses der babylonischen und der Kultur der Hetiter. Unter den Ausgrabungen befindet sich auch ein großes Gebäude, das zweifellos einen Königspalast darstellt. die zum schrecklichsten Bo den schach er, dem Handel mit den „chicaras", führte, will ich lickber nicht reden. Die größte und bekannteste Kolonie heißt Montefiore, doch ist das dortige Leiben, wie mir viele Bewohner und Besucher bestätigte::, frei jeder jüdischer Note. Nun zurück zum Selbsterlebten in der Hauptstadt. Einige Tage vor der Ankunft in dem südamer iranischen Now-Aork hatte dort ein zionistischer Parteitag stattgefunden. Die spanischen Zeitungen und vor allem die jüdischen, die in einem neräspanisch-jüdisch-deutschen Dialekt erscheinen, brachten spaltenlange Artikel. Besonders aber «fiel mir das Juteress« der argentinischen Presse aus. Sie brachte Photographien ,der Sitzungssäle, Interviews mit den, Parteigrößen und eigene Abhandlungen über die zionistischen Bestrebungen. Ich setzte n:ich schriftlich mit der zionistischen Partei ins Eilwernchmen und fand am nächsten Tag bereits im Hotel Nachricht des geistigen Leiters, eines Berliner Studenten, eines außerordentlich begabten jungen Mannes, der leider im Weltkrieg auf Deutschlands Seite gefallen ist. Die Partei vor: Buenos Aires hatte große Bnreaurämnlichkeiten . und sehr aktive Mitarbeiter. Der zweite Tag meiner Anwesenheit in Buenos Aires fiel -mit dom Vorabend des Rafch-Haschanah-Fostes zusammen. Ich suchte die Gelegenheit zur GotteMenstteilnahme. Es schien mir am einfachsten, ins Judenviertel zu gehen und dort eines der vielen Bethänfer aufzusuchen. Endlich scmdich ein solches. Es trug den Namen Theodor Herzl. Ich trat -ein, glauMe Zionisten anzutreffen und erlebte eine sonderbare Enttäuschung. Zwei Männer waren gerade mit der Sitzplatzverteilung beschäftigt. Ich teile ihnen mein Begehren mit: in deutscher und jüdischer Sprache. Keine Antwort. Aus meine Worte -in spanischer Sprache erhielt ich die schroffe Antwort, daß dieses Bechaus nichts für mich wäre, ich sollte in den sephardifchen Tenrpel gehen. Alle meine Beteuerungen, daß ich. ihren Gottesdienst vorziche, halfen-nichts. So ging.ich in den Tempel, dort traf sch den Obmann. Ein. deutscher IM, der den von der Alliance Jsraelite erhaltenen Tempel in ihrem Sinne leitete. Er nahm mich gerne auf, da sein Tempel nur für deutsche, französische, englische und spanische («gemeint war, nur nicht für östliche) Juden bestimmt sei. Ich-,zahlte viel, und als. er meinen Namen hörte, sprang er entsetzt auf. moiute, mich könne er nicht-beten lassen, denn ein Schammes gleichen Namens habe ihn vor Monatsfrist um 300 Taler gebracht: Ich wendete alle meine UsberzeugM-gskraft aus, daß -ich >mit /jenem Talerdefrandant-en nicht identisch sei. Der Gottesdienst zwar mit den Mitteln der Jvwtzsh Assooiatiim. Disse Wohl« tältigkeitsgesellschaft bezweckt, unter den Juden den Ackerbau zu verbreiten, indem sie in freie Länder kommen, zu guten Bürgern um gewandelt (transsormado) werden, in Ueberetrn« sttmmuug mit den Statuten der Gesellschaft. Obgleich das ausgewählte Land, setzt der offizielle Bericht fort, viel zu Müschen übrig läßt, hak sich die Kolonie doch gut entwickelt und die Kolonisten konnten von eigenen EinWntfen leben. Angesichts dieses ersten Bers-uches entschloß sich die JewM Assoeiation, ihre Mion auszudöhnen. Sie kaufte im Bezirke Passo Fpndo das große, 80.000 Hektar umfassende Gut Q'liatvo Jrmaoes und noch weitere 1600 Hektar dazu, um eine Berbiuduirg bis zum Eisenbahnnetz von Uruguay herzustellen. Dieses .Gut wurde durch das Los in Anteile geteilt, derart, daß jeder Weideland, UrwM und das notwendige Wasser» zusammen zirka 70 Hektar, bekommt. Jeder K-Vlomst, Familienoberhaupt^ erhielt dazu einen Pflug, Arbeitswagen, 4 Ochsen, 10 Kühe. Dies repräsentiert einen Wert von zirka 3 Eontoß (4800 Franken), welcher Betrag in 20 Jahren mit 4 Prozent Zinsen an die Gesellschaft rückßustelleu ist. Die Jewi-fh Association entschloß sich ferner zu einem Eisenbahnbau durch das gaM Gebiet in einer Gesamtlänge von 110 Kilometern. 20 Kilometer waren 1613 bereits im Bau. In dieser Kolonne gab es eine Butter- und Käsefabrik, Talbalproduktton, eine Dcvmpfmii'hle, Ackeübauverfuchsstation. Jede Gruppe von 60 Familie« hatte eine Schule mitportugiesischer llnterrichtsspmche. So weit der interessante Bericht. Ich werde noch 'beim Bericht über die argentinischen Kolonialversuche aus die Bedeutung dieser Aktionen zu sprechen kommen. Brasilien kam für die Juden im großen und gaiczen wegen des zu heißen Klimas wenig in. Betracht. Es wurden von der Jewish Association viele Millionen für einzelne Juden verausigäbt, die Judensvage aber keiner Lösung Wgesührt. , Die a-usschließliche Sprache Bvaisiliens ist das P o r t-ug iesiifche. Mt keiner anderen kann man wirMch vorwärtskommen. Ein portugiesischer Schriftsteller hat einmal den Bersuch unternommen, den jüdischen E i n f l u ß aus die portugiesische Sprache zu ergründen. Der Verfasser stellt fest, daß. viele jüdische Dchter an der Entwicklu-ng der portugiesischen Sprache Anteil hatten. Bisoomte de Sanchez de Frias ist der -- Name des euren Dichters, der sogar in Brajsilien tätig war, der aber unter der judenfeindlichen Re-gierung Joao des D.rit-, ten schr zu .leiden hatte. Spinoza wird auch als portugiesischer Dichter reklamiert. Der bedeutendste jüdische portugiesische Dichter war aber Samuel Usgue, der nach der Judenvertreibmra als Flüchtling in Italien das bedmtende klassische Wevk „T r ilb ulacoes de Israel", „das UnMck Israels", und bald darauf, im Jahre 1653 erschienen, „Der Trost über das Unglück Israels", ein Werk, das vom ArtÄelschveiber als eines der ivertvollsten Dokumente der portugiesischen Literatur bezeichnet wird, schrieb. Es wird mit den Werken eines Jeremias verglichen. Bevor ich Brasilien verlasse, einige Worte über die politische Stellung per dortigen Juden. Einen europäischen, recte deutschen Antisemitismus gibt es nur in deu deutschen Kolonie n. Dort blüht er aber um so gefährlicher, als der Großteil der Kolonisten moralisch nicht vollwertig ist und das Bier mit hinübergenonMen hat. Der Briasilianer kennt den Iridcn als solchen nicht; der Jude kann in Brasilien alles - -werden, wie auch der Neger dort volle Freiheiten m:d Rechte genießt. Einer der letzten politischen Machtha-ber, der fahr« zchntelang die brasilianische Republik als Hintermann regierte, tvar -ein 'Jude; -er ist während des Krieges das Opfer eines politischen Mondes geworden. Unter nreinen bra-silianischen Bekannten -gab es viele, die für die moderne jüdische Freiheitsbewegung als Fr-eiheitsidealisten Ickbhafies Interesse hatten, und jode Nummer der „Welt", die ich bekam, mußte ich brühwarm in ihrem Kreise übersetzen und erläutern. 7 * Einen Atonat währerL meines einjährigen südamerikanischen Auifenihalts verbrachte ich in Argentinien. - Es -war der Monat Tischri,. ,darum hatte ich -gerade in diesem: Lande die meisten jüdischen Erlelbnisse. Bnems Aires, die Metropole, hat eine große „Leop'oldftadt", ein reges jüdisches Leben. Im Jahre 1913 lebten dort bereits zivkr 70.000 Juden,- doch'ist die Gesamtzahl der Juden Argentiniens -ans mindestens 200.000 zu schätzen, da viele in den hivschischen Kolonien und in den kleineren Provinzstädtcn wohnen. Die Kolonisten und die Provinzjuden betreiben zum großen Teil Ackerbau, aber ihre-Kinder streben -wieder der Hauptstadt und den städtischen ’ Berufen zu. Hier hat sich eben das falsche Kolonisationsprinzip -gerächt. Den einzelnen Juden -wurden verhältnismäßig' hohe Werte zum freien Besitztum überlassen, die Erzichung der Jugend war alles eher als jüdisch, so daß der Zweck der Seßhastmachung itufo Umschichtung nach kaum zwei Jchr-zchnten illusorisch wurde. Die vom -größten Mischen Wohltäter -geschaffenen Kolonien haben kaum den Zweck für die erste Generation erreicht. Sicher ist aber, daß schon die Kinder der ersten Kolonisten dm: Judentum-fast völlig ent- -freuchet waren. Bon den Auswachsen dieser Bodeuvcrtettung, »