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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-05 · Heft 2024 (5.10.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2024 (5.10.1924)
Date
1924-10-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rr. 2024 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung. 5. Oktober 1924 'Zeit« vngiand bIM iu AegMen und im Sudm>. London, 4. Oktober. Me das Reutersche Bureau ans ägyptischer Quelle erfährt, hat Premierminister Mac Donald' dem MmisterMstdenrell Zaghlut Pascha mttgeteÄt, daß es unmöglich .sei, die zum Schutze des Suezko uales not>w>mdigen britisch en Truppett MrückMieheir. Mae Donald I e h u t-e fe-eu Vorschlag ZaMnlls Paschas ad, wonach >der VölikerÜuud den Schutz des Sueizkcmals übevwchime-n solle, und schlug ein engtisch-ägyptisch es Bund u i s. vor. Zaghlul Pascha erklärte, vin solches BündnUs wäre nur emnehmbar, wenn di« englischen Truppen Aegypten verlassen. „Daily News" berichtet über «di« gestrige plötzlich beendete Besprechung zwischen Mae Donald und Zaghlwl Pascha, di« Bonrühungen. zu einer Vereinbarung zu gelangen, seien fehlgeschla g t n. ' Es veri-aulbet, daß Mar Donald ftflttt ägyptischen Pvem-revminister gestcru vo-rmütags iu ^unzweideutiger Weise erklärt habe, daß er in der Frage der .britischen PalWk von seinen im Unterhaus abgegebenen EEmugeu nicht abgcheu könne. - ' Mr«kÄ-WMche Mmpfe in KoW. London, 4. Oktober. Nach MeldmiFe'N aus Konstrr!- tinopel kam es zu einem Gefecht zwischen türkischen Truppe n, die in das VrlasttMosfuteingebrocherr waren, und englischen Flu g.z o u g e u. Eines der Flugzeuge wurde gezwungen, Mederzugchen. Die beiden Jnsasftn wurden gefangeugonv-mmr en. RivorStetistP. XWffollensieinsir, VSchonbrunners,105 FdvoritenstriSO Hdiaptslr.^t Keffersdorfer Lltifer 57 breit, Tapestrhart, 5-7farbig HnWns Weilt. London, 4. Oktober. R-sutrr zufolge habe König H u ssti'titt dvn Wunsch arcsgesprochen, Hedschas zu verlasse«!. Die Einwohner von .Hedschas haben beschlosstn, die Auslösung der HashMiti-RegiMMg und die Cinsetzmig einer pw-ovis.orischL.lv Regierung zu verlangen, die VM -Ginwohmrn des -Hodschas zu bilden wäre. Diese Regierung 4oäre bereit, frsat Wünschen der ganzen moslcmitifchon Welt zu entsprechen. Sie beabsichtig: nicht,' ir.ge.no-> semcvnd zu ibMmpfen mb appelliere mr die ganze Welt, die FemWl'igksi'ten eMustellsn. Der Krieg NM ZÄavgW. Schanghai, 3. Oktober. (Reuter.) Am Snng-Mang, 22. Meilen südöstlich Schanghai, sind heftige Kämpfe im Gange. Die Trupperl der Provinzen Fu--Kien und Kiangfu greisen an. Chang Dso-lin teilt mit, daß die mandschurischen Tmchpeu Ts ch i-le ng besetzt haben und gegen Ieho l vorvückm, das von den Tschili-TruPPeu geräumt wird. Flugzeuggeschwader haben den UnterNnslen und Trains der Tschili-Truppen bei Schan--hai-kwan schwere Schäden Mesügt. .. ■ - Das TMlwese« der MndrrMen i« Polen. Warschau, 4. Oktober. Das Unterrichtsministerium Hai 1».den Randgebieten eine Reihe von Beratungen über die Durchführungsvorschrifteu des Gesetzes über die Regelung des Schulwesens für die nationalen Minde rh eiten abgehalten und einen, entsprechenden Eru- Wurf ausgearbeiter, welcher einer der nächsten Sitzungen des Kabinetts zur Beschlußfassung vorgelegt werden wird. 90 *90 -30 90 90 90 Tapestrhart, 5-7 farbig sehr schwer, vielfarbig. außerordentliche Qualität - . üochfein.. . - . -Velours, schworst .... Velours, schwerft . . - - feinste Schafwoll-Velour, 9farbig „ „ 5farbig feinste Schafwolle, Qual.Täbris,8farb. K 420 triebsräte wurde mit 271 gegen 2T 2intimen und die Resolution über die A r b e i 1 s l o s! g k e i t e i n st i m-. m i g a n g e n o m m e n. Sodann wurde der Kongreß geschlossen. _ Die Wahlen in Schmede«. Stockholm, 4. Oktober. (Havas.) Bei den Wahlen zur ^oeiten Kammer erlangten die Konservativen 64 Mandate (Gewinn zwei Mandate), die Agrarier 24 (Gewinn 3), die Liberalen 5 (Verlust 1), die a.lkoholgegnerischeu Liberalen $“> (Verlust 5) und die Sozialdemokraten 104 Mandate (Gewinn 5). die Kommunisten 5 Mandate (Verlust 2). La Fallettes Wisches Prasramm. Washington, Z. Oktober. (I. T. Ä-) Senator Robert La Jolletto, der unabhängige Piäsidrnteutschafiskandidat, veröffentlicht die folgende Erklärung: „Mein Standpunkt in der Im migrationsfrage ist der folgende: Ich bin aus wirtschaftlichen Grünen zwar für eine Kontrolle des EiU'walibenvtmftmnä, T««snch„ bin ich scharf gegen d i e F e st s c tz u n g v o n «K Ä4 Ern wandern ngsq u o te u labt Rassenprin-- * K 67 äipie y. Ich kann nicht scharf genug die grausame Art der . K 56 Durchführung des Im migratioiügesetzks verurteilen. Das ,rnuß nach menschlichen Prinzipien revidiert werden. Mari^hat mich gefragt, ob ich als Prafi-derit der Berten Staaten die Reaiernnaen frier Länder, in denen Ir. Trnesch in Paris. (Eigendienst der „W-iener Morgenzeitung".) Paris, 4. Oktober. Der tschechische Anßenmp.üfter Dr. Bene sch Jkwn heute in Paris an. Dr. Bemisch erklävt.e sich über die Resultate der Genfer Tagung se.hr befriedigt. Er wird sich 'drei Tage in P a r i s auf-halten. Obwohl im* hrösige Aufenthalt privaten ChavaLter trägt, wird er dennoch mit -oimgen politische Prrfönlichieiten Fühlung M.Hmen. Heute nachmittags besucht Dr. Beuesch den Miurstsrpräfidenteu H e r r i o t. Der Sozialvolitifche Kongretz beendet. Prag, 4. Oktober. In der heutigen Plenarsitzung des Sozialpolitischen Kongresses wurde die Debatte über die Bekämpsung der Ar bei tslosigke it abgest'chrt. Dr. Syrup (Deutschland) verweist darauf, daß in Deutschland schon fest mehreren Jahren eine Evwerslosensürsorge bestcht, welche.bald in eine Arbeitslosenvevsichernng übergehen werde. Professor Dr. Macek (Tschecho- Slowakei) erklärt, dem Problem ist beizukommen dadurch, daß Arbeit geschaffen werde. Die Arbeitslosenversicherung kann nur em vorläufiges Mittel sein, um dem Uebel beizukommen. In der Nachmittagssitznng wurden die eingebrachten Resolutionen in Berhandlüng gezogen. Die Resolution über den A ch t st u n d e n t a g wurde unter allgemeinem Beifall einstimmig angenommen. Die Resolution über die B e- ]£ 68 '«Hin » ch menschlich« J 74 . K 128 . & 195 einigten Staaten die Regierungen jner . K 320 Miß bräu che gegen Inden v-rkommeu, zu einer . K 360 Abstellung dieser Mißbräuche auffordern würde: ferner, ob ich die Regierungen aussordern wetde, die Minderheirsrechte der Juden zu resprttieren. 'Daraus antworte ich: Sollten in anderen Länderic antisemitsche Mißbräuche Vorkommen, würde ich als Präsident sowohl die fr-rnndschafilich^n- Bezieh:! nv-en der Regierung der Vereinigteu Stau len, als auch meinen persönlichen Einfluß ausnützen, mu diesen Mißbräuchen ein 'En-de zu machen und der -s-üdischLn Bepölkerung. in den betreffenden Ländern die v oll l e G l e i chh e i t zu sichern. Man hat mich ferner gefragt, \$k -mein Verhältnis zum Zioni'smus und zur Frage des Aufbaues Palästinas als jüdisches Nationalheim ist. Darauf anworte ich: Das ist eine Angelegenheit, die gasi-Z von meinem jüdischen Mitbürgern abhängt. Mas diese als ihre besten Interessen ansehcn, das wird beschl-osseu werden. Ist es die Meinung «der Mschrn Welt, daß Ierrlsatem und das jüdische Heimatland wieder anfgebaut rverben sollen, so kann i ch ke in e n Grnnd zur Opposit io n -seit ens anderer Völker -s e h e n. Sollteil die Mjchen- Bürger in ihrem Aufbaupregranun Hilfe brauchen, so wird es mir großes Vergnügen bereitcu, ihneu in ihren Anstrengungen behilflich sein zu Gnneu. Re letzte» Wrfe. ii 4. Oktober. (3) e u i f e tt t « t f t) Wie« SlG.öOi) Prag 141)*/*, Nelo-Mrk 4,46V*. Paris 8ch?8V-, Lrnssel 92,vch Rom 101,90, Zürich 23,35, Madrid 33,40, Amsterdam 11,51?/,, Kovenhägen 25,47'/*, Christiama 81,85'/*, Stockholm 16,75, Helsingfors 178^, Berlin 18,75,.Athen 256,-, Bukarest 840. t Re»-P»r-r* 4. Oktober. tNadio.) e v i s e n l ch l it ü-- i fnrfe: Taggelv 2'/* bis 2V//«> Wechsel auf London 4.451., » 60-Tage-Wechsel 4,43'/*, Paris 5,27, Amsterdam 38,77, Prag 2.98^. Berlin 23V*, Silber 70,56. Emile Zola. Zu seinem 20. Todestag 'Bon S. Meisels Nun sind gerade^ zivanzig Jahre verflossen, seitdem dex Mann, der uns in unzähligen Werben die sichtbaren und unsichtbaren Tragödien iw Leben der Großstadtmenschen vor Augen geführt und der in eigener Person in dein größten^ sp.run-endsten Schauspiel des 19. Jahrhunderts eine Heldmrolle gespielt, halte, plötzlich aus dem Leben schied. Der .Fall Zola lehrt uns, 'daß eine Ta-t des Menschen mitunter fünfzig Werke des Künstlers üb?rwietzt. Edle Menschlichkeit und sittliche Größe haben von jeher in ihrer leuchjendeu- Kraft die glänzendsten Schöpsungerr feec. Kunst tu Schatten gestellt, in ihrer erziehlichen Wirksamkeit wehr Nutzen gestiftet als so ruanclie von den edelstö.: Inspirationen erMte Mnstl-erische Werke. Der Name Zola bringt nicht wie der Mm-e irgend eines anderen bedeutenden Schriftstellers in erster Linie Gedrucktes und Gelefetres in Erinnerung, er dentet uicht gleich auf so und so viele Bücher hin, Erzählungen und Romane, die man mit Heißhunger verschlungen, die uns bald -mit Begeisterung, bald mit. -Widerwillen erfüllten. Bei dem Klange dieses Namens taucht vielmehr wie aus der Versenkung jene „Affäre" empor, die am Ausgange des vorigen Jahrhunderts, die ganze Welt in Atem hielt und die namentlich uns Juden mit /banger Sorge erfüllte und uns i an Menschlichkeit und Gerechtigkeit verzweifeln.ließ. In diesem Schauspiel, das man damals Dreysus-Affäre nannte, iu diesem an rertvickelten SiLnationeu und tragischen Momenten selbst die kühnste dichterische. Empfindung übertreffenden' Schanspiel trat Emile Zola als.Held auf, gerüstet mit Mut und Stärke, gewappnet mit Wahcheits- und Gerechtigkeitsliebe, und lenkte die Aufrnerksamlleit -der gesamten zivilisierten Welt auf sich. Worin bestand die Heldentat Zobas? Denken wir einmal zurück an jenes verworrene Trauerspiel, in dessen Mittelpunkt ein unschuldig Verurteilter stand. Die Wahrheit verkroch sich damals gedenmtigt in einen Winkel und di« Gerechtigkeit band sich vor Scham und Gram die Binde noch fester um die Augen. Da taten M die tvahrheits- und gerechtigkeitsliebenden Männer Frankreichs zusammen zum gemeinsamen 5tarnpf gegen das bezangerte Unrecht, oder wie sie daimrls sagten, gegen den Justizirrtum. Meister , des -Wortes, wie die Franzosen nun rinenal sind, hielten sie der Unschuld die schönsten Verterdigungs. reden. Alle diese wackeren Männer rümpften füx dü Un- I schuld, indem sie sie ohne Unterlaß verteidigen. Nur Emile Zola hatte ein anderes, tveit sichereres Berfahren angewandt, die Unschuld zu retten. Er verteidigte nicht — er klagte an! Am 13. Jänner 1896 rief er sein ,^Jäccuse" ' hinaus in die Welt. Das war der Tag, an dem der Schriftsteller zum Kämpfer, der Dichter zum Helden wurde. Dieses J'aceuse ivar eine Tat, mit der sich Emile Zola iu das Buch der Helden der Menschheit auf ewige Zeiten einaez'üchnet hat. Dar Verfasser «der „RougonF Macquarts" wird rielleicht vergessen werden, der Emile Zola des Jo. Jänner 1890 wird unsterblich Milan. Es ist immer ein er-hebenLes -Vwrnent, wenn der Mann der Feder über sich selbst hinauswächst und selbst die Wege ilxuwelt, die er früher nur anderen gezeigt, und in der Tat den Anregungen folgt, die «r früher nur schriftlich gegeben. Das J-udeniu-.lt f>at ganz besondere Veranlassung, Emile Zolas in Verehrung und Dankbarkeit zu gedenken. Denn sein Schrei nach Gerechtigkeit war gleichzeitig eine wirksame Kundgebung für die Juden. Indem er der Wahrheit zinn Siege vevhalf. leistete er dem Jndm-t-nm einen unschätzbaren Dienst. Aller Menschlichkeit hohusprecl>ender Haß harte ja damals beinahe nach nlittelalt-rrlichem Muster aus dom Mittelpunkt der bekannten Affäre -den einzelnen vordrängt und an dessen Stelle die gesamte. Ju-denheit gesetzt. Die Twyfus-Affäre drohte zu einer Tragödie de^s gesamten jüdischen Volkes Zu werden. Wir waren wie ans einem Haschifchransch erwacht und sahen in dem Lande Rousseans und Voltaires die Rocheforts und DrnmontS gemeinste Hetzarbeit verrichten. In dieser Zeit tat ein Manu der Gerechtigkeit, ein Künder der Wahrheit not. Da trat Emile Zola aus und rief uns di« trostreichen Wort« zu: La verile est en marche! Es mag in diesem ZusamMeneng nicht uuertvähnt bleiben, daß Emile Zola auch im hebräischen Schrifttum sein Ruhmesblatt besitzt. Unz,'chtig sind die in iSuliischeu Zeitungen und Zeitschriften erschienenen Artikel lind Ab- Handlungen, die Emilie Zola, den großen Schriftsteller und den großen Menschen, eingcherd und gebührend würdigen. Französische Schvifttverör sind in bet hebräischen Literatur im großen und ganzen sehr U^uig vertreten. Während die bedeutendsten Werke der deutschru Literatur ins Hebräische übersetzt worden sind, liegt von den bedenterldsten Werken der ftanzösischen Literatur nur eine verschwindend geringe Anzahl Von hebräischen lllebersttznngM vor. Auch die größeren Werke Zolas sind bis jetzt ins Hebräische nicht übersetzt rvorden. Mir sind nur drei Kleine Erzähluugcrr von Emi'le Zola ans der Anpugszeit seiner schrifrstellerischen Tätigkeit in hebräischer Nebersetzung bekannt. (Diese drei ErMstungen sind vor Jahren im Verlag Tuschijah in Warschau -erschienen.) Dafür aber ist «ine ziemlich umfangreiche' Biographie Zolas in hebräischer Sprache vorhanden, die äbknfalls im Verlag Tuschijah (1899) erschisllerr ist und den bekannten hebräischen Gelehrten N-ahlun Slonschz, Professor au der Sorborlne, zum Verfasser hat. Slouschtz ist auch der Ilebersetz-et der erwähnten Erzählungen. Beide Werke sind noch zu Lebzeiten Zolas erschienen und lv-urden dem Meister von dem lliebersetzer und Biographen in einer besoudc-ren- Prachtausgabe überreicht. Zola äußerte damals sciue 6tenugtullug darüber, daß feine Lebensgeschichte in der al(ehrwürdigen Sprache der Propheten abgefaßt worden ist. Die gut geschriebene Biographie bchaude-t Zc-llr bei* Schriftsteller, den Künstler, den Mn-schsn und rnthätt zum Schluß eine Inhaltsangabe seine,- sämtlichen Werte. Man sin-det in dieser Biographie auch ein ganz merkwürdiges Kapitel mit der Ue'b-erschrist' Zola und die Propheten. Rahu-nr Slonsür; bringt Emch' Zola in irgend eiir Verhältnis zu den Propheten Jsrae'd- Zola der Prophet ist indes nicht Zola der Schriststcllor, der Künstler, der Verfasser von „Germinal", „La tervo", „La deb^rcie" und all jener großartigen Werke des Rou.gou---Mocq 1 mrt-Krcifce; Zola der Prophet ist der Mann, der'Z>n die Welt hinausschrie: „Tie Wahrheit ist im Anmarsch und nieniand wird sie aushalten!^ Das klang wie Prophetenruf. In diesem: Ausspruch äußert sich, wenn man will, eine Art jüdischer Zuversicht: Mag Bosheit uns anschwärzen und Haß nur uns sein Lügengewebe spinnen, wir zagen nicht, denn die Wahrheit ist im Anmarsch und türmand kann sie airfhalten!

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