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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-04 · Heft 2023 (4.10.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2023 (4.10.1924)
Date
1924-10-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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€oHy»A _Wien, SamMig _ setzt sich aus Beiträgen von dreißig-, zwaugig-, zehn-, ja fünftausend Kronen zusammen. Die dwse:Scherflein sandten, das waren die Aerzte, die Anwälte, die Kleinkaufleute, die Beamten, die Privatlehrer. Und jedem von ihnen bedeutete der kleine Betrag ein Opfer, ein Opfer, wie jener armen Witwe das Bündel Heu, das sie dem Pferd des Sultans zu fressen gab, als es Steine für das DenAual des großen Mannes herbeischleppte. Diese kleinen Spender haben trotz dieses Opfers ihre Gabe nicht mit Ratschlägen eingerahmt. Sie halben auch nicht vom „Ueberstudinm" unter den Ostjuden gesprochen.' Gewiß, dieses Ueberstudinm besteht. Liber erstens ist es siir jeden, der die Verhältnisse in Polen, Rumänien und Litauen auch nur ein wenig kennt, unmöglich, den jungen Juden zu sagen, was sie anderes beginnen sollten, als sich , geistiger Arbeit zuzuwenden. Zweitens nimmt die Zahl der bedürftigen jüdischen Studenten, die aus dem Osten nach Wienkommen, ohnehin ständig ab. Sie ist vom Jahre 1919, wo sie etwa 6000 betrug, auf 1600 gesunken, und der Prozentsatz der jüdischen Studierenden ist sogar an der als „jüdischen Hochschule" gebrandmavkten Welt- Handelsschule auf weniger als die Hälfte des damaligen Satzes herabgesunken. Last not least aber sind alle diese jungen Menschen, die zum Hochschulstudium nach Wien kommen, keine Gecken, die das lustige Studenten'leben genießen und nebenbei den Doktor machen wollen, well eS Papa fo wünscht oder tveil der Titel auf der Visitkarte nett wirkt. Sie find Menschen, die ein glühender Wissensdurst treibt und diesich klar darüber sind, daß auf eine Jugend der Not und des Elends im besten Falle ein Seien der Kargheit und des Darbens folgen!atm. Und die trotz alledem nach Wien fahren — um zu studieren, ^as wundervolle Gebet eines Dichters: Herr, last' mich hungern dann und wann, Sattsein macht mutt und träge. Und schick' mir Feinde, Monn ftir Mann, Kampf hält die Kräfte rege. braucht wohl keiner von den ostjüdischen Studenten, die dem Verbände angehören, mitzubeten. Den Hunger kennen sie alle. Und Feinde — nun, wm Feindd sind Inden hierzulande eigentlich nie verlegen. Zu den schlimmsten aber gehört die Gleichgültigkeit der Stammesbrüder, die mißlaunig murrt: Schon wieder die jüdischen Studenten. Klara Mautner. Schadenssumme 740 Millionen. Aach einer Mitteilung des Postsparkassenamte's über Len au Äestm Amte verübten Betrug sind in der Zeit von Ende April bis Mitte Juli zu betrügerischen Zwecken a.cht S.chrckkonti auf fingierte Namen eröffnet worden. Die A dress en. lauteten auf Gasth öf e oder Fremde n; i tn m e r,' doch ist nicht das Hotel selbst, sondern Strc ß? und Nummer des Hanfes angegeben, da das Postfparlasfenaint Konten unter Hotelsadressen nicht eröffnet. Den, Briefträgern wurden die Briese mit der BenachrichnZnv.g von der Kontoeröffnung von dem Täter abgelockt. Die betrügerische Verwertung der Konten geschah dann derrrtz daß bei verschiedenen Postämtern Einlagen auf vier Kontis geleistet wurden. Nachträglich wurden durch Boran setzen von Milli onenzisferrr die b^raasche'me, Buchnngsscheine und Tagesrechnnngen auf l.dher- Beträge gefälscht, welche in der Folg^ durch Kassenichecks abgehoben wurden, da die Fälschung für das Pos, 'wrkftsenamt noch nicht erkennbar war. Es k.'mmen zweifellos mehrere Täter in Betvachtz Bon einem der üben, der an den angeblichen Wob-'uben dex Kontimhaber die Sendungen anläßlich der Kortrreröf'nnng übernahm,. liegt eine Pe rso nsb e s cb r -> i b u n g vor. Er gab Eise n st a'd t und A u g sb ü r a>s Deimatsorte an., .-irr Durchführung des Betruges benötigten r-:' Töter gegen 3 0 Millionen Kronen für tatsääckickw Einlagen und Reifeaufwand. Der Gesamtschaden beträgt über 740 Millionen Kronen. Die Direktion des Posts-ParLtssenamties hat aus Angaben, die;i'T Ergreifung und Überführung der Täter führen, eine Belohunttg von 10 Millionen sowie fünf Vrozenr deLZustandeaebrachten Betrages ansgesetzt. Millicttdenschaden. Eine Reihe von Groß-firmen der Dro-gerrbranche wurde durch nmfangreiche Diebstähle, die m -der jüngsten Zeit aufgedeckt wurden und die sogar geeignet waren, den Preis der Drogen im Handel zu drücken, jahrelang und systematisch bestohlen. Äls schließlich bei einer der Firmen nach MühevoÜen lVersuchen eine strengere Kontrolle, die Diebstähle förmlich ausschli-ßt, eingeführt wurde, kam man auch -den Verschlungen aus die Spur. Die Diebstähle betreffen ide Drogengroßharrdlung C. n. K. Fr itz-Petzold-Ä. 'G., 1. Vez., Bräunerstraße Nr. 5, Schon der erste Ueberblick ließ erkennen, daß der Schaden in oic Hunderte Millionen gehe Die Erklärung gestaltete sich besonders schwierig, da man mit säst durchwegs altbewährten Angestellten zu rechnen hatte. Dennoch .mußwü die Diebe unter den Angestellten sein. Schließlich konnten als an den Dieststäihkn unmittelbar oder mittelbar beteiligt folgende Angestellte der Firma Mgösirll: und verhaftet Werden; der Llst'chrige Medizinaldrogist Morimiliän Scherzinger, der 60jährige Drogist Albert S ch a f r a n e i, der .Löchrige Drogist Ernst H a b e r l, der SlMrige Berrreter Hermann L j ch u n ko, bvz 60>jährige __Wiener Morgenzettung. Drogist Wiktor Bauer und der 48jährige Dvogist Andreas ' T s ch an de r. GS'' handelt sich.; um Männer, die bis zu -dreißig Jahre im D i e n st e der Firma gestanden waren und im Durchschnitt 2,5 bis 4 Millionen Einkommen hatten. .Sie genossen säst durchwegs das größte Vertrauen der Firma., Bei ihrer Einvernahme waren sie zum Teil geständig. Bei 'Schafranek wurden 100 Millionen beschlagnahmt. Für-die gestohlenen Maren haben die Diebe immer die gleichen Abnehmer gefunden. Als Abnehmer toititc« folgende Personen verhaftet: der 50jährige Drogist August Kadlczik, der 39jährige Magister der Pharmazie Ludwig A u e r, der 22jährige Drogist Karl Lnrs, der 41jährige Kaufmann Franz . Muhm, der 38jährige Kanftnann Joses Berger und der 63jährige Magister der Pharmazie Franz L. P leb an. Als Kaufpreis ftir die gestohlenen Artikel wurde nur ein Viertel des wahren Wertes bezahlt. Wie ermittelt wurde, waren auch bei der Firma „Herb a"-A.-G., 9. Bez., Spitalgasse Nr. 81, Diebstähle verübt worden. Der Drogist Friedrich Cgevman'n wurde verhaftet und gestand, bei seiner Firma Dielbistähle m\ sehr großem Umfang durchgeführt zu halben. Der Schaden, den die Firma „Herda" erleidet, geht -in die hundert« Millionen. Auch die Firma „Chemosan", 1. Dez., HÄferstorserstraße 11-13, wurde durch ihren Angestellten Alfred G erst neu durch Diebstähle pharurazeutischer Artikel um Millwnenüveri« geschädigt. Gerft-ner wurde verhaftet. Die -gestohlenen Waren der drei Drogengroßhandlungsn wurden meist aber von den Hehlern in Wien an eine große Anzahl Apotheken und Drogengeschäfte zu ge-ringeren Preisen weiterberkauft. Ueber die sechs Haupttäter und die Hehler finnt* vom Landesgericht 1, Wien, die ordentliche UntersUchungshaft vechängt. * Die AMMm de» „Blauen Basel»". Vor geladenen Gästen fand gestern die Eröffnung der Ausstellung der Arbeiten des Theaters „Der ülaueVogel" statt. Direktor I. Jnshny gab bei der Führung durch die Sammlung von Bühnenentwürfen, Karikaturen, Modellen und Figurinen, die sich im Foyer des Deutschen Volkstheaters befindet, einen Ueberblick über die Geschichte deS „Mauen Vogels" seit seinem Auszug aus Rußland. Mit Stolz wieS er. aus die Tatsache hin, daß der Siegeszug des erlesenen Ensembles bereits Zwölf europäische Länder berührt hat und daß alle hier vereinigten Ausstellungsobjekte nicht mehr im Mutterlande entstanden seien, sondern an den .verschiedenen Verbannungsorten. Viele groß« russische Dekorattonskünstler, deren Arbeiten ja einen wesentlichen Anteil an den Erfolgen des Blauen Vogels" beanspruchen dürfen, sind in der Ausstellung vertreten. Wir nennen nur die berühmte Malerin Boguslawskaja mit einer Anzahl von Büh-nenentwüvfen, ferner Chudiakoss, von dem 'die bekannte Dekoration zu der Szene „Der verliebte Friseur" stammt, dann P os ch e8 aj eff, der ,g)\t traurige Prinzessin" so stimmungsvoll betreut hat, endlich T s ch e I i s ch t s ch e s s, dessen Szenenbild und Figurinen zu „Der König rief seinen Tambour" überall Beifall gefunden haben. Es lag nahe — und Jush-ny tat es —, diese szenische Kunst mit den Arbeiten Meyerholds zu vergleichen, die' augenblicklich im Konzerthaus gezeigt werden. Es ist wichtig, den wesentlichen Unterschiede zwischen der russischen Kunst der Vorkriegsepoche und des revolutionären Zeitalters aufzuzeigen. Die Kunst des „Blauen Vogels" ist wie jede Emtgranlenkunst konservativ, aristokratisch im guten Sinne des Wortes. Denn sie hat den Zusammenhang mit dem Mutterbodert verloren und nur die geistige Verbindung mit der Schichte aufrechterhalten, die wie sie depposscdiert ist. Gewiß ist die künstlerische Einheit zwischen Licht und Favoe, die Geschlossenheit der Form, ein« wertvolle Errungenschaft; ihr Geist steht fremd den sozialen Strömungen gegenüber, die das heutige Rußland bewegen. Die Kunst Meyerholds sucht Wurzel im Volke. Das Volk ist Zuschauer und Schauspieler. Den Zeitgeist in allen 'seinen Aeußerungen spiegelt diese Bühne wieder, sie weist daher seMstverständlich nicht die organische Eiicheit aus, die nur der Kunst einer, saturierten Epoche beschicden ist, in ihr ncht aber das he-iße Mut der um ihre Freiheit kämpfenden Menge. Mütt wivd nach reiflicher Erivägung wohl beide Kunstgattungen gelten lassen und nur ihre Ausgangspunkte einer vergleichenden Betracht r.ng rmterzichen. dt. We-'g urrd Stabes ei» Neos. Wir wir erfahren, sollen das Apollotheater Md die R o u a ch e r b ü h n e in K i n o t h e a t e r umgewaNdelt werden. Die Kiuobesi^er erblicken in diesem Projekte eine große Konkurrenz und wollen dazu in einer Dienstag stattfindenden großen pr r o t e st v e r s a m m l u tt s Stellung nehmen. Zur Großbandel sind die Preise für nahezu sämtliche Fleischgaiiungea gestiegen. Die Geflügel- und Fischsendungen nach den Wiener Wiärkten nehmen zu. Trotzdem sind die Preise unverändert hoch. Der Absätz in Geflügel hät sich durch die hohen Fleifchpreise etwas gebessert. Ta» Weiter. Gestern nachmittags ' gab es Miedeschönes Wetter. Die Voraussage tltnbigt l a n g s ä m e B i f f e t tt lt g an. \ 9 t *bi* w Fü .1 _^Oktober 1924 ' . Nr. 2008 Wien, 4. Oktober. * «ött der Universität. Der BundeSprästdent hat den mit dein Titel und Charakter eines ordentlichen UniversitätSpros-esiors bekleideten atlßerovdentlichen Professor für angewandte medizinische Chemie Dr. Ernst P. Pick zum ordentlichen Professor der Pharmakologie an der Universität in Wien und den mit dem Titel und Charakter eines ordentlichen UniversitätsprosessorS bekleideten außerordentlichen Professor Dr. Roland G r a ß b e r ga r zum ordentlichem Prosesso'r -er Hygiene an ^der UNwersität in Wien ernannt. * Die Inskription für die ansländischen Hörer. Montag den 6. d. beginnen an der Wiener Aniverlsität fttr die Ausländer die EittschreiHMgrn für das Studienjahr 1924/25 und dauern -bis zum 11. d. an. Äußer den erlhöhien Taxen haben die sich meldenden Hochschnler auch ausnahmslos ein Auditoriengeld in der Höhe von 50.000 K. zu erlegen. * Berufsjnbiläum. Am 1. d. stierte der Favoritner Buch« druckereibesitzer S. Insel den 50. Jahrestaa seiner Zugehörigkeit zur. „schwarzen Kunst". Bon seilen'seiner Berufskollegen. Freunde und des Personals wurden dem Jubilar zahlreiche Ehrungen, tnteil. , * Girr zwölfjähriger Selbstmörder. Der gwölsjährige VoMschüler Walter Brandhuber, der sich im Bahnhof Heiligenstadt vor einen aussachrenden Personenzng geworfen hat, wurde, von dem Platzmeister tot ausgefunden. Er. mußte knapp vor dem Heranrollen des Eiseu'bahnzuges vor die Näder der Maschine gesprungen fein. Walter Brcinldhübcr war ein wohl zu jedem Bubenstreich bereiter., aber sonst williger Knabe, der, immer wieder nach seinen Missetaten Nene zeigte. Vor einigen Tagen hatte er Selbstmordabsichten geäußert. Kurz vor der Tat hatte er in der Schule wegen Unfolgsamkeit von dem Lehrer eine Strafaufgaibe zum Abschreiben erhalten und da erklärte ev, daß er sich unter einen Eisenbahnzug werstn werde. Der Lehrer übergab ihn seiner Stiefmutter. Nachdem sich der Lehrer entfernt hatte, verschwand der Knabe spurlos. Kurz daraus hatte er Selbstmord verübt. Die Staatsanwaltschcftt wurde in Kenntnis gesetzt. * Die Lebensmüden. Donnerstag hat sich im Hause Große Stadtgutgasse 7 die Mjähriige Hausaehilfin Anna Kohlhau'ser aus einem Fenster des zwecken Stockes in den Hof gestürzt. Sie blieb tot liefen. — Der 41jährige Kaufmann Ernst L. 'hat sich zu vergiften gesucht. Die Rettungs-gescllschaft brachte ihn in das Spital. — Der 46jahrige Weinstnbrnbesitzer Adolf N. hat sich wegen geschäftlicher Schwierigkeiten durch Revowerschnsse schwer verletzt. — Die Zljährige Hausgchitsin Johanna G. nahm gestern früh aus unbekannter Ursache Mol. Die Reickmgsgesellschaft brachte sie m da8 Spital. * Tödlicher Absturz. Aus Gntenstein wird berichtet: Der hier wohnchafte PhaomnMt Paul T r e b e s i n e r i>st bei «iitom Spaziergang aus dem Schloßberg infolge eines epileptischen Anfalles 36 Meter tiss abgestri'Wt und ans der Langen Mücke rot liegen gM'ieden. . * Naubüberfall ött| den Rabbi von Czortkow. Aus Lemberg berichtet I. T. A.: Der berühmte Ezortkower Rabbi Israel F r'i e d m a n n, der seit Beginn deS Krieges in W i e n wohnt, traf vor wenigen Wochen in Cgortkow ein, um dort die Feiertage zu Vevbrii^gen. An einem dev letzten Abende drangen drei maskierte'Banditen in die Wohnung des Rabbi ein und zwangen ihn unter Drohungen, seine ganze B a.rsch aft herauszngebsn. Nach Erhalt des Geldes verschwanden Oie Banoiten unerkannt. Der Rabbi ist vor Aufregung erkrankt. * 84.800 Schweizer Frünken herausgelockt. Der 28jährige Kaufmann Ludwig Risczes hat einem Züricher Bankinstitut durch ein gefälschtes Schreiben der oberschlefifcheu Kohlengrube „Robur" 84.560 Schweizer Franken herausgelockt. * Verhaftung eines Wohnungsschwindlers. Gestern wurde hier der 29jahrige gewesen- Bauschreiber Karl Lutschinski verhaftet. Er gab sich bei Wohnungsuchenden als Beamten des Wohnungsamtes aus und nahm ihnen für eine angebliche. Zuweisung von Wohnungen an „MawipUlationsge-bühren" Beträge von 100.000 bis 800.000 K. ab. Er gab Koonzig Betrngssälle zu. * Ausnahm« dös Verkehrs auf den neuen Autobuslinien. Ab Montag den (i d. wird der Autobustagiöerkchr auf den neu errichteten zwei Lürien Schockenror—iStephansipl-atz—-WollMe und DPrr—Stephansplatz—Schwedenplatz ausgenommen. * Die neue Beleuchtung Wiens. Gestern vovmittags um 11 Uhr, wurde der Raihausturm zum erstenmal vollständig elektr^ch beleuchtet, und zwar mit Strom,, der 164 Kilometer vock Wien tot den Neuen ElekdrißitäMverken der Stadt Wien i£>C‘t OPPonitz erzeugt worden ist. Am 11. d. wi:d eine Beleuch-tuing des ganzen Rathauses aus derselben Stromquelle stattfiu.den. * Der ÄliMütag in Äisn. Am 4. und 5. d. finden .in Wien Sammeltage für den Verband der BlindeNvsreine Oesterreichs statt, für bereit Gslingen die umfassendsten VbrbereitittWN gelrosftU wurden. Fast-sämtliche Musikkapellen Mens werdm die Saitmrlungeil durch Platzmusiken und Umzüge tatkräftig unterstützen. Im den meisten Theatern und . in zahlreläwn VergnügungsewAissements werden ausübende Künstler selbst die Sammlung vornehmen. In besonders dankenswerter Weife hat sich der Bund der Lichtspieltheater Ocsterreichs - der Blindenfürsorge angenommen. Der Bund hat sich auch dafür eingesetzt,, daß in sämtlichen Kinos, Sammlungen durchgeführt werden können. Die Hausbeforger häben mit der H au ss amml ung bereits begonueu. * ZtlgMrksyr Men - Westvchühof -Pnrlersdorf. Ab MöNtllg den 6. d. ivird in der Habtestelle Pnr-kersdorf-Sanatorium bas im Aushangfahr-plan, gültig Pom 1. d., vorgesehene Anhalten einzelner Nah-Personeuzüge ausgenommen. VE gleichen Tage än werden auch in der Haltestelle WLi>dliNigM»WUWächM «ln Werktagen die Nah^Personenstige mit Abfahrt von Wien»Westbahuhof um 18 Uhr 20 Min., 15 tzhr 36 Mm., 16 Uhr 20 Min., 18 Uhr 46 Min., 10 Uhr 80 Min. und in der ^Richtung nach Wien-Westbahnhof die Züge mit Ankunst in Wien-Westbahnhöf um 5 Uhr 40 Min., 6 Uht 16 MtN., 1- Uhr, 7 Uhr 40 Min.. 8 Uhr 16 Min., Und 13 Uhr 40 Min. Aufenthalt nehweN. Medereröffnnng deS Zirkus Hagtnveck. Heule rbends umhglb 8 Uhr findet die Wieder eröffn ullg des Zicdus Hagenbeck (Zirlus-Äenz-Ocibände in der Zirkus gaffe),, der soeben nach einer erfolgreichen Tournee,tn der Lschechö-Slöwäket züruw gerchrt ist, Mit tinet großen GülavotstellUNg statt. * Mörser des Chnluz Lötbvwitfch zum Tode verurteilt. Ätzt Gerichtshof in N ä h l u s unter dem Vorsitz des palästinensischen Obberrichters Sir Thomas Hayeroft sprach am 25. September das Urteil gegen'die zwei Araber, die im Juni in der Nähe von Kilkilieh den Ehalnz Leibowitsch aus der Kolonie Tel-Jofeplh ermordet Huben. Die beiden Araber wurden z n >.n Tode ü c r u v t r i 11. * T'H'ftnstiltt Herrnä'.rri ‘vv.r,.;*. 14. Bez., Nvindorsgasse 4L ' ' MH.

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