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Wiener Morgenzeitung · 1924-10-02 · Heft 2021 (2.10.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2021 (2.10.1924)
Date
1924-10-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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'»»».. ' , .' -• ikT-r:>;>• Mtttz, VmmierMH SSWcitet MoLgLnzeMns. 2. Oktober IM Ne Mische« Kolonie« alr Wort« vrodMNte«. Die Daten -er nachstehenden Artikels find der Tel-Awiwer WirtschastSzettschrist „Mischar Wetaassta" entnommen. t. Orange». Bis zum Beginn der . jüdischen Kolonisation waren die Orangenpflanzungen Palästinas sehr beschränkt und. auf eiltet Mche von 2000 bis 3000 Dunam (zirka 185 bis 275 Hektar) in der Umgebung von Jaffa konzentriert. Bon der ersten Gründung jüdischer Kolonien an nmrden btt Lande vervollkommnte Pflan- MgSmechoden, eine entsprechende Sortenwahl, neue BewafferuugSarten und anderes eingeführt. Die neuen Pflanzungen konzentrierten stch besonders in der Kolonie Petach-Tikwah, wo sie eine Fläche von 6000 Dunam (zirka 880 Hektar) einnehmen. Abgesehen von Petach-Tikwah bestehen «och Orangevplanta- >gen in NeS-Ziouah, Rechowrth, Rischon-le-;Zion, Ehederah, SichronJaeob. Insgesamt deri teilen sich die Pflanzungen auf die einzelnen Provinzen folgendermaßen: JMa: zirka 0.600 Dunam Samaria: * * 1.400 Galiläa: , 230 „ Insgesamt. . 11.230 Dunam - zirka 1021 Hektar Ei» Teil der Pflanzungen in den Kolonie« JudäaS und SamariaS ist in der ^P a r d e S - G e s e l H ch a f t" zusammengeschlossen, deren Zweck es ist, den Orangenexport unter Ausschluß der gegenseitigen Konkurrenz zu organisieren. Die Gesellschaft hatte in der Saison 1932 bis 1828 zirka 20*/, d e 8 gesamtenOrangeuervoriSi» ihren Händen konzentriert. Bon insgesamt 1,464.588 Kisten gelangten 251.870 durch sie znm Versand. Um ein Biü> von der Entwicklung der Orangenkultur zu geben, seien folgende Nach amtlichen Angaben zusammengestellte -Ziffern ausgeführt: 1884/85 betrug der Orangenexport 106.000 Kisten 36.800 Pfund Sterling. . 1894/95 betrng der Orangenexport 260.000 Kiste« « 65.000 Pftttlb Sterling. 1922/23 betrug der Orangenexport 1,464.586 Kiste« 374.796 Oftmd Sterling. Unter dm Ländern, die als A b s a tz in a r k t für den palästinensischen Orangenexpotzf in Frage kommen, nimmt den erste« Platz'E » g l a « d mit 866.706 Kisten ein, an zweiter Stelle kommt Aegypten, das 558.431 Kisten aufnahm, der Rest verteilt sich auf verschiedene Lander. Die Zahlen beziehen sich Mf die Saison 1922/23. 2. Zitrone« (Limone«). Abgesehm von den Orangen werden in den palästinensischen Plantage« auch Zitrone« (Limonen) und auch ESrogim on- Sepfiaitzt. Die erstgenannten werden nach den Nachbarmärkte«, hauptsächlich nach Aegy p t e n, und die zweiten nach allen mdeu der Welt für Knltnszwecke zum Laubhüttenfeste versandt. 3. «ei«. An z w ei t er Stelle steht unter den E x p o rtp r ol> «k t e n PalasttnaS der W e i n. Die Entwicklung des Weinbaues ist ganz und gar auf das Konto der jüdischen Kolonie« zu setze«. Wenn er auch im Lande scholl aus der biblische« Zeit her allgemein bekannt war, hat sich die Kultur deS Weinstock» dennoch erst seitden Achtzigerjahre u der vorigen Jahrhunderts, mit dem Beginne der ersten jüdischen Solonisationsbewegung, entwickelt, wen« man von einigen wenigen Orten, wie z. B. Hebron, der Nmgebuug Jerusalems, Haifa und Zefath (Safed) absieht. Bei der Gründung der Kolonie Rischon-le-Zion im Jahre 1882 würde zum ersten Male der Weinbau und die Weinrrzen glwg in rationeller Weise in Angriff genommen. Die Fachleute, die aus Frankreich nach kämm, fanden den Hoden der Siedlung für den Anban von Weinstöcken geeignet und unter ihrer Leitung wurden die besten emopäischen Sorte« angepflanzt: Ans Frankreich Saut Vt* » e ». Malbee. Cadernet, aus Spanien Malaga, MuLk a*t, Alicante ufw. Nach dem Beispiele Rischon» tmrrde auch in. den übrigen Kolonien verfahren. Gleichzeitig ging mm auch an die Anlage der jetzt weltberühmten Groß k e l l e r e i e u in R i f ch o n - l e - Z i o n und S i ch r o n I a e o b (bei Haifa). Man kann sagen, daß, abgesehen von einige« kleinen Keltem, die gesamte Weinerzeugnug P a l ä st i n es in diesen Kelteranlagen konzentriert ist, die dem Syndikat der jüdischen Winzer vo» Rischon-le-Zion, Rechowoth. NeS-Ziouah, Gederah und Sichron, in denen zusammen eine Fläche vo» 16.000 Dunam (zirka 1455 Hektar) mit Weinstöckssy besetzt ist, überlasten wird. Um einen Begriff von dem Umfang dieser Kelteranlage von Rischon zu bekomme», sei angeführt, daß es dort Gebäude zur Aufnahme vo» mehr als 70.000 Hektoliter aller Arten gibt, die stch iufolge Ihrer besonderen Qualität in der gesinnten Welt einen Absatzmarkt erschlösse« haben. [ Ueber die allgemeine Lage der Weiilprodüktion seien folgende Hahlen wtedergegeben. die stch. auf das Jahr 1923 beziehen.? Nach den offizieÄer Berichten wurden produziert (in Litern): Herber Wein Süßwein Insgesamt Bezirk Jerusalem 145.648 91,345 ' 237.019 , Jaffa 1,462.586 : 536.723 1.999.269 Haifa 172.835 7.324 280.159 lSgesamt 1,881.055 635,402 2,516.457 Der Export erreichte im Jtchre 1922 eine Menge von jß/?04.651 Liter im Werte vor: 58.820 Pfund Sterling. Die h « «p tf äch l i ch st e« Exportländer waren: Aegypten, S y rie« «ck> E « g la » d, nach denen mit einer gerirtgere« Quanttät i« letzte« Jahre auch D e u s chla»d, dieTschecho-Slowakei und Dänemark n»ter «ttamt §tt «e«»e« flttb. - 15mW*. Auch diese Kulm ist so gut rvie^ganz auf die Rechnung der netze« jüdische« Kolonie« zu setze«. Dir i» die Achtzigerjahre de» vorige« Jahrhunderts gab es in Palästina hier und da einige Mandelbäume, besonder» im Süden in der Gegend von Gaza, dere« Früchte von de» Jaffaer Kaufleuten fürExportzwecke gekauft wurde«. Mit der Gründung der jüdischen Kolonien Legan« erst die r a t i o n e l l e K u l t u r der Mandel«, die jetzt! in den Kolonien JudäaS eine Flache von zirka 25.000 Dunam (etwas mehr als 3300 Hektar), in Samaria 2500 Dunau: (etwas über 320 Hektar) und in GaMa 4200 Dunam (etwas über 380 Hektar) ^innrhmen. Insgesamt ist. da» eine Fläche von. zirka 32.000 Dunam (oder fast 3000 Hektar. Der durchschnittliche Jahresbetrag beläuft sich auf zirka 3000 bi» 4000 Kantar, zirka 280.800 Kilo-raum, Bo« de« kultivierten Sorten ist besonders die ^Griechische", die «Viktoria* und die „Prinzeß" bekannt. Die Letztgenannte wird nur in verhältnismäßig kleiner Quantität gepflanzt. Die am meisten im Auslande geforderte Varietät ist die ^Viktoria". Die H a u p t m ä r k t e sind eg y p te«, Frankreich Md Indien. 5. Tabak. Diese Kultur hat sich erst i» den letzten drei bis vier Jahren entwickelt und bereits ei« ansehnliches Ausnraß angenommen. Etz besteht kein Zweifel, daß sie in der nahen Zukunft ei»e«wichtige«Pl atz unter den Exportwaren Palästina» einnehme» wird «nd, wie in allen anderen Produktion»gebieten, spielen auch bei ihr die jüdischen Kolonien und Arbeitersiedlungen die Hauptrolle. Nach den klimatische» Bedingungen und de« Bodenverhältnissen hätte Palästina schon seit langem eine» der hervorragendsten ProdnktionSlnuderdeSbestenTa-akS sein müssen, dessen Qualität nicht schlechter ist wie Kavalla, Samson , und andere Sorte«. Unter dem türkischen Regime jedoch war der Tabakb a » M o n o p o l d e r türkischen T a d a k r e g i e, die den Tabakbau in Palästina unmöglich m a ch t e. Nachdem jetzt die p a l L st i n e n s i s ch e R e g i er ü«g da» Monopol der Regie beseitigt hat »ud bis zu einem gewissen. Grade die Tabaksteurm herabsetzte, dafür aber einen hohen Zoll . (48 Piaster pro Silogramm, 1 Piaster --- zirka 18,8 Goldpsennige) auf die Einfuhr ausländischen Tabak» legte, begannen die p a t 4 ft i n e nsi- ) e «La «dwirte, sichmitallerEne rg i e der n euen Kultur znz «wende».'ES wurden die b e st e n Same« bestellt und ausländische I nstruktoren in» Land geholt und jetzt gibt er fast keinen Platz, wo nicht die Siedler wenigstens einige Dunam mit Tabak bepflanzt hätten. Ueber die bisherige Entwicklung dieses Pro dnktionSgebieteS geben die nachstehenden Ziffern einige Uebersicht: s(*»*vM*«*i* Angepflanzte Fläche in Dunam Angepfianzte Arten 1S2i 1922 1928 1924 Türkischer Tabak . . 18 363 1436 17.000• Inländischer Tabak. . 1761 4469 3353 300. Diese Zahlen beweise», daß die lokalen Sorten zurüchgegangen'fiud, wahrend sich demgegenüber der Anbau der h o chw,e r-t.'j g e »türkische «Varietäten, mit denen in den jüdischen Kolonien 12.000 Dunam (über 1000 Hektar) von insgesamt 17.000 Dunam bestellt sind, sich stark a u s g ed e h nt h a t. Diese Erscheinung erklärt sich aus dem günstigen Verkmif der letzten Ernte, die 20 bis 25 Piaster pro Kilogramm erbrachte,. Außerdem machte sich bereits N a ch fra g e seitens a u » l f n d 1 s ch e r F a b r i k a n t e n geltend und in: letzten Winter wurde noch vor Beginn der AuSpfianzungen die gesamte Ernte der jüdischen Kolonien in Galiläa von dem Berliner Zigarettenfabrikanteu Lubliner aufgekauft. Man schätzt diese Ernte W 2 50.000 Kilogram m. Der Kaufpreis betrug 50.000:pfim&. , : Mit der Kultivierung einer großen Fläche und dem Anbau der erlesensten Arten ist dem palästinensischen Tabak die Nolle eines der hochwertigsten palästinensischen E x p p r t a r t i k e l Vorbehalte«. ES ist kein Zweifel, daß noch auf Jahre hinaus Palästina von der Einfuhr ausländischer Ware» abhängig sei« wird, aber ebenso lvenig besteht demgegeirirber ei» Zweifel daran, daß Palästina .umgekehrt über eine Anzahl Exportwaren verfügt, bje sich schon jetzt eine gewisse Stellung unter den übrigen Importwaren der europäischen Länder sichern können. NrdritrmöglWette« in Bon I:rge>nieur I. Seidener. Ingenieur I. Seidener hüelt vor einHtt Dr. B. Jakobsohrr Generaldirektor der tzzttlästinensischen Hypothekenbank. AuZ London meldet I. T. A.: Dr. Viktor Jacöbs o h n^>das frühere Mtglird der Exekutive der Zionistischen Organisation, ist zum Generaldirektor der Palästinensiischen E Hypothekenbank ernannt worden. Dr. Jacobso'hn wird im Novoiwber dieises Jahres seinen Posten antreten. Die Pal-ästinenfilsche ^IMöhekenbEk, deren Hauytlbureau sich in Tel-Äwiw bssindch hat bisher 360 Darlehen in einer Gesamtsumme von 48.7W M:nd für Häuserbm: in Jaffa, Tol-lIwiiw, Haisa, Tiberia» und Jerusalem bewilligt. Sie Hai soeben sieibenlprogentige Obligationen in der Höhe tutti'100.000 Pfund ausgoseben. m Verbände der Mrschen Techn-yer einen Vortrag,. den wir hier auszu wiedevgeben. Palästina ist im Vergleich -mÄ anderen Länder« M Uein-es Land (zirka A.000 Quadratrilometer), es besitzt jÄoch natürliche Hinterländer (Transjordcmien und Mesopotamien) und hat Syrien, Arabien und Aegypten zu Nachbarn, tne. Ätz güte Msatzgeibiete an^uschen sind. Es sind Betreibungen i« Zuge/ in Ha«f^oder ^Jaffa. eimn'Hasen ^u-ba«ten. :SoWe dieser! Projekt nicht .bald realisiert wevden, so sind bereits Plä«« einen kleinen Hasen zwischen Jaffa und Tel -Aw iw ausgearbeitet. Was. die naErbi-chen Reichbmner des Landes, eine der ersten Voraussetzungen Dk die Entwicklung einer Industrie, arrlan-gt, sei in erster Reihe das Tote Meer mit seinen ungeheuren Schätzen an den verschiedensten Sayen« wie Kochsalz, Chloniragrwstum, Chlochchium,. ChlorkalÄM ' und Bromkalium genannt. In: Süden dieses Meeres besinlde« ich große Salgberge aus reinstem Kochsälg, 'doch ist die $e* treffende Gegend von der Eisenbahn noch .nicht erschlossen. Ebenso bekannt ist, daß düs Tote Atver reich ist an Afphalt von der besten Qualität. Judäischer Asphalt erzielt in Hebron einen Preis, der zehnmal s o h o ch ist Äs der jeden anderen Asphalts, doch ist dessen Verwertung gesetzlich noch nicht geregelt. Im Gebiete zwischen Jorüsalom' und den: Toten Meere befinden sich Berge aus e i n e m b i t ü m i n ösen Kalk, welcher 25 bis 30 Prozent an breambaren Swb-- stamzen enthält. Bituminöse Kalke sind, wenngleich mit gevmgerem Bitumengehalt, auch an cnrderen Stellen des Landes vorhanden. Die Berge von Juda sind Galiläa bestehen aus K a l k st e i n und zum Teil aus Basalt. Der erste ist in vielen Varianten vorhanden, darunter auch weißer und farbiger Marmor, aus dem heute schon die schönsten Plätten gemacht werden. Natürlich gibt der Kalkstein den Rohstoff für eiinen guten Kalk, der cm verschiodanen Stellen des Landes, allerdings primitiv, gebrannt wird. Lehn: fiir einfache Töpferwaren ist gleichfalls in verschiedenen Qualitäten vorhanden. Ferner findet man.Mergel, der in Verbindung'mit Kalk füx die Erzeugung von: Portlandzement geeignet ist. Weiter» . Gips, Kreide, Bimsstein und Muscheln wt großer Menge. Die großen Massen von Feuerstein können für die Erzeugung von Wasserglas.Berlmydung finden. > S a.wdider^ verschiedensten 'Varietäten, gut zur Evzeuguüg.'-vo« Flaschen und Fensterglas, in erster Reihe aber für die Herstellung von Kailksandsteinziegel, findet man in ungcheure« Mengen in den Sr-nddünen. - , Kohle wurde bisher nicht, gefunden. Gute Aussichten bestehen für die Auffiltdung von Petroleum, welches südlich von Palästina in Aegypten und nördlich in Mesopotamien gewonnen wird. Die Beantwortung der Frage, welche Jlidustrien in Palästina geschaffen werden sollen, hängt in starkem Maße von der Art des Fragestellers äb. Immer wieder hört -man die MM Gemeinplatz gewordenen Fragen: Wie steht es mit der Ausimtznug der Schätze des Toten Adeeres?; Wie könnte man die großen Asphalt- oder . Phosphatlager verwerten? Warum werden noch in:mer die Wasserkräfte des Landes nicht.ausgenntzt? Warum wird kein Tunnel vom MittÄmeer zum Toten Meer gebaut, um die Millionen Pferdekräste. austzunützen? Was ist'» mit Zuckerfabriken, Spiritusbrennereien und Merbrauereirn? Mer iiber alle diese Fragen besteht bereits eine Literatur m verschiedenen Sprachen und - aus alle diese - Fragen - kann m-an die Antwort geben: : - - Schaffet nur Kapital fiir Palästina, . gle ichzeitig für welchen Fonds und in welch er Form i nun er, denn was heute dem Lande fehlt, sind nicht neue wirtschastliche oder industrielle Pläne, smtdern hauptsächlich Kapital, in ssin«. mannigfachsten Form. Für die Bautätigkeit besitzt Palästina ein rde-Äes Klima, so daß, mit Ausnahme gewisser Regenzeiten während des Winters, das ganze Jahr hindurch. gebaut werden kann. Auch in den Fabriken und bei den übrigen Gewerben spielen die Jahreszeiten, bezichungÄveise deren Temperaturuyterschiede, eine geringere Rolle als in Europa. Beim Bau Hlr Wohnungen u>nd Avbeitsräume nimmt. man insoferne auf das Klima Rücksicht, als man im allgemeinen die Räume etwa an: einen Meter höher gestaltet als in Europa und außerdem' durch die Anordnung der Fenster für eine dauernde Durchlüftung. sorgt. Da der Regen zrvweilen von starken Winden begleitet ist, so muß bei >der Wahl der NeigungÄvinkel der Dächer daraus Bedacht genommen werden, da bei zu kleinem Winikä!' das Wasser zwischen Dachziegeln oder -Schieserplatten durchschlägt. Es muß betont werden, daß es in Palästina keine gesetzlichen B a u v o r s ch r i s t e n gibt. Es gibt keine G ew e r b e i n s p e k t i o n, keine Dam p fk e s s e l r e v i s i.o keine Sicherheitsvo'rschristen für elektrische Anlagen. Beim Häuserbau werden AxmenSiegel verwendet, Äeren Druckfestigkeit selten tzwämM Kilogranrm aus eluen Quadmtzentinwter erreicht. Silikattziegeil mit einer FestiMit Von hundert bis hundertsünszig KÄogrmnnr auf einen QuadkGzentimeter haben, weil teurer, mit dem Zementziege-l eine Konkurrenz zu bestehen. Da diese ohne jede Kontrolle erzeugt werden, enthal-ten sie manchmal so wenig Zement, 'daß sie zwischen den Fingern zerrieben werden können. Biele Häuser in Tel-Awiw weisen in Wänden oder Decken Risse ans, und

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