Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2021 (2.10.1924)
- Date
- 1924-10-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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MM, DoWeLSkG Menee Mor^n-Okurrs. Wr WInrrdeW - AL Milliarden. WW, M. Se-trmbn. Wie die, politische . Korresponben; erfährt, tveist -as Birdgil-Prealable für den Monat Ostdbea b. I. 764.3 MtlMen Kronen Ausgaben und 739.9 Milliarden Kronen Sinnahyreir auf. Der Abgang im Prealable beträgt sonach 24.S Milliarden Kronen., Abschluß berSenfer Jebatte km Nattanalrat. ' Der WtivMlrat setzte gestern die Debatte über die gestrigen Mittvilungen des Bundeskanzlers Dr. Seipel fort. ES sprachen noch Abgeordneter Dr. Dinghoser und Abgeordneter Dr. S ch ö n ba uer (Bauernpartei). Abgeordneter Dr. Mataja stellte analog wie im Hauptonsschuß den Antrag, den Bericht der Regierung über die Mnfer:^Verhandlungen zur Kenntnis 5nt nehmen. . Pei der Wstirmnung wurden die Anträge der Sozialdemokraten auf Einberufung, -einer Enquete über die Bankpvlitik und Ablehnung der Atzten Genfer Vereinbarungen a b g e l e h n t. Der Antrag:Mataja wurde a ng« n omm e n. Die nächste.-Sitzung wird im schriftlichen Wege ein- Irr Nu? der Wiener HaUchnlm. Unbesetzbare Lehrkanzeln an der Technik. Aus Kreisen-de-r Technischen Hochschule in Wien wird der Korr. Wilhelm geschrieben: Für die seü dem im Jahre 1922 erfolgten Tode, des Professors ZscheZsche erledigte Lchrkangel Ar Bautechnik hat das Professorenlollegium den bekannten Fachmann Professor Grüning von der Technischen Hochschule Harrnoder vorgeschlagen. Leiser. haben die seit einundeinhalb. Jahren geMrten Verhandlungen des Mmisteriums zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die für den Maschinenbau und die einheimische VoUswirtschaft gleich wichtigen Lehrstuhle für Wassvrkrastmaschiuen und Wärmekraftmaschinen sind ebenfalls -n>besetzt, obzwar seit.längerer Zeit Besetzungs- Vorschläge < .-iCt sind. Die Lehrkanzel für Wärmekraftmaschinen ernährt sogar seit 1914 eines Vorstandes. In aller! diesen Fällen trägt die Schwäche des Unterrichtsministeriilms gsgenrüber dem Finanzministerimn die Schuld an -der Verzögerung. Der wifsenschl^tlichc Ruf der Hochschule leidet durch die vielen Lücken, der Studieribetrieb P äußerst erschwert sind die technische Entwicklung des Landes wird geschädigt. , Die Fma-nzfrage spielt sicherlich eme - große Rolle.' Von höher-er Bedeutung jedoch ist der Hakenirenzgeist, der die Hochschulen verdorft und jeden Menschen von ReinlichkeitsgchiM davon abhalt, in nähere Berührung; mit diesen' Kreisen 3« kornm"'. * Eine Arikkage gegen Ocherreich. Wie der GenferSPezialberichterstatter der „Stunde" unter dem 1. Oktober, meldet, hat.'der b e l g i s che B u -nd. der Freidenker eine Denkschrift beim Völkerbund chng-ereicht, die ,chie Berfthlungen des derzeitigen korrsesüonellän Regimes irr Oesterreich" zu fernem Gegenstand. 100% reines Pflanzenfett nvo erzeugt unter streng ritueller Aufsichi Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S, B, Ehrenfeld, Mattersdorf hat und gegen -Oesterreich die Beschuldigung erhebt, daß es seiner durch die UnterfertiZunqdes St.-Germqifter -Vertrages übernommenen Verpflichtung des MiuderheitsschUtzes'nicht die notwendige Beachtung schenke. Bo» d<'.m belgischen Freidenkevbund ivird. das Besichnien . dw österreichischen. H o chschulbehörden gegenüber den F r e m d e n, das eben durch die Konslruierung des Begriffes der „S t n d e n t e n n a t i 0 n e n" peinliches Aufsehen in den Weststaaten hervorrief, einer scharfen. Kritik unterzogen. Der. belgische Bund, der unter anderen gewichtigen Persönlichkeiten auch -den Fraktions-Vorsitzenden der belgiglschen Sozialdemokraten, Emil Bandervelde, zu. seinen Führern zählt, machte durch seine Geioahrsmänner auch mündliche Börstel l u n g e n bei der Völkerbundleitung, welchen bei deren heutigen Zusammenstellung eine erhöhte Bedeutung 'beigemessen werden darf. Im hiesigen auswärtigen Amte liegt, wie wir erfahren, bisher keine Mitteilung über einen derartigen Schritt des belgischen Freidenkerbundes vor. M Hell! ' Der Arierparagraph im Skisport. Der Oesterreichische Skiverband, der durch die vorjährige Annahme des Arierparagraphen in den. Skisport Zwietracht, und Uneinigkeit hineintrug, hielt Sonntag in Zell am See feine diesjährigem Hauptversammlung ab. Auf - pieser. stellt« nun. der SporÄlub,>Dü-ew räche. El A ^en Antrag aus Abschaf.fu ttg 'des-Arierp«rag ratzhem. Di« völkische» Sckivereine aus Steiermark^ Satzburg und Tirol stimmten geschlossen dagegen, so daß der Antrag durchsie l. Im Anschluß daran wurde festgestellt, daß infolge des Arierpavagraphen folgende Vereine aus dem Qesterrerchifchen Skiverband'ausgefchieden find: SkiKub Arlberg, Skisektion des Sportklubs Jnusbmck, Mntersport- < Oktober IM Seite 3 Hub (Wien),-Winter-spvrtvereine Bad Ischl, Sr. Gilgen, Weiße Elf (Men). - Bemerkenswert ist, daß diese Hauptdersanmllung im selben Hotel war, wo. tags darauf eine Bersanunlung von Vertretern der Wiener Presse tagte, in welcher von offiziellen Persönlichkeiten für den .Fremdenverkehr geworben wurde. Dort Arierparagraph, hier Jndengeld. Das;u Oesterreich. Sie Arbelterverslcherang. Die grundlegenden Fragen .der Sozialversicherung sind nurrnrehr in den ministeriellen Vorarbeiten -so weit geklärt, daß an die Formulierung de?. Gesetzentwurfes geschritten -werden kann. Der Minister für soziale Verwaltung, Schmitz, teilte diesbezüglich einigen Abgeordneten mit, er erwarte, daß der Entwurf Hinnen wenigen Monaten zur öffentlichen Diskussion gestellt werden wird. Heber die Grundsätze dieses Reforinwerkes' erzählte er unter anderen!, daß von der Versicherung die land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter, die 'Familienangehörigen des Arbeitgebers, die Gelegenheitsarbeiter und di-e öffentlichen Angestellten ausgenommen seien. Kranken-, Unfalls-, Alters- und Jnvaliditätsversicherung sollen znfanrnlengelegt werden. Die Alters r en-te'wird nach dem 66. Lebensjahr erreicht werden und im Durchschnitt zwei Fünfte! des versicherten. Lohwes betragen. Es wird auch nur ein -e-i n h eitlicher S 0» zialversicherungsbeitrag eingehoben werden. Die 3 separate Cin-Hebung von Krankenkassen- und- Unfallversicherungsbriträtzen wird sohin entfallen. Diese Beftinnnungen des Borentwurfes -dürften allgemeine Zuftinmi-ung finden, dagegen ist da-rint zurechnen^ daß sich die Sozialdemokraten dagegen we-hren werden, daß die Sozialversicherung der Arbeiter erst -ins Leben treten soll, wenn die Frage der Versicherung der S e l b ständig -e n gelöst ist. Auch gegen die Beschränkung der Autonomie der Fkran-kmkassen -haben sie manches einzuwenden, znmal sie dort sehr bedeutende- Machtpositionen besitzen. Re letzten Kurse. London. 1. Oktober. D e v i s e n ichlu ß n x \ tt Wim 316.000. Prag 149V« New-Aork 4,45"/ie, Paris blß'2% Brüssel 92,90. Roin 101,80, Zürich 23,30, Madrid 33,39'/„ Amsterdam 11,54V», Kopenhagen 25,62'/», Christtania 31,87'/,, Stockholm 16.77»/., Helsingfors 178'/., Berlin 1S%, Athen 257%, Bukarest 870. - . Condot», 1. Oktober. E f s e k t e n k u r s e: Oesterreichifche Anleihe 93V-, Tschechische Anleihe 99l/2, Prager Anleihe 90Vs, Skoda 91, Bankverein 6,9, Bodenkredit 16, Central Mining IIV4, General Mining 12,6, Dtamonds 1*1, Debeers 11,40, Rio TiNto 93,50, Royal, Dntch 27%, Shell 3T/:. Parts, 1. Oktober. (Radio.) Effektenschlüßkurse : Banane de France —, Pragobanka 409,—, Credit Lyorrais 16,15, - Suez 14,560, Platine 799, Dabrowa 650, Banqne Ottomcms [m, Central, Mining 9,70,; Rio .Tjnto 2895, Le Navlfte -ruffe 375, - Sücceried Egypte 1990. ' Cautschoucs sin 150V- Chartered 48»/*, DebeerS ordin: 970.-/ Goldfields 83»/*, . Humrchakas 348,—, Jägers Fontain. 339, Awlacca ordin. -15SV», Maltzoff 441,—, Mexicän Eagle 90,75, Padanq 391,—/' Rand Fontain 81V*, Ranömine 237,—, Silva plana 148Vs- Tanganyila 157,-—, Tubice soie 625.—, Utah Eedper" 1460.- Shell 333,—, Royal Dutch 23,900, Burmah —, Bakou 2457, Rew-PorK» 1i Oktober. (Radio.) D e v i s e u s ch l u kurier Taggeld 21/* dis 2a/*c/*, Wechsel aus London 4.46"/.,. 60-Tage-Wechsel 4,43°/,, Paris 5,31, Amsterdam 88,69, Prag 3,98»/*, Berlin 23'/,, Silber 70,12V,. „Der Bürger ab üdelumnn." (ErfiauffLhrung im Redonirnsaal.) Die Verbindung, welche Hugo Hoffmaunsth-al und Richard Strauß zwischen Mvlieves ' Bourgeois genW homme" sind der-antiken Heldin ,/Ar>iadne auf'Naxos" herstellten,' war nicht glücklich und darum auch nicht dau-rrhast. Schon gelegentlich der Uraufführung in Stuttgart wurde das ^Zwischenspiel inr Theatersaale", -welches urf-prüngbich die Brücke vom . „Bürger, als Edelmann^ zur ,/Ariadne" -schlagen sollte, gestrichen, und balp er-- kannte Strauß, .daß auch diese gekürzte Folge eines zwei^ akbrgen Lustspiels,'und einer einaktigen Oper zu kompli-- ziert sei, und so, entschloß er sich, die Ällolieresche Komo-di/ völlig zu opstrA.So wurde die Oper „Ariadne", i-n d-rrell Tragik das heitereSpiel von Zerbm-etta und ihren - di^ Li-Lbhabern-einbetzogeu wurde, zur Hcmptakti-on und.i die Szene im Hause, des reichen Mannes zum.urusit-alisch-.'ll Vorspiel, in. welchem alle Vorbersitungen zur Oper getroffen wurden. Da.siei dieser, unlgeformten „Ariadne" die Mgstt zum ,/Bürget als EWnairn" Wegfällen nrußie, arbeitete Strauß g-emei-nsam mit Hofsnvannsthal die MÄie reiche- Satire^ neuerlich in drei Miau . um. und stellte deü Moliewschen Schluß mit der „tüvkischen Zeremonie" -jedoch mit Ausschluß des bei Mokiere folgenden „Äeilett des Nati-ous" — wieder heri In dieser neuen Form wird nun im Redou-tensäal' ,-Der Bürger als Edebuenn" vorgeführt, dessen schönste.Szenen uüd LmM StcaM übeBies |t; einer Orchestersuite für den Konzertsaal also die fünfte Fassirug' des Werkes — vereinigt hat. Wasbedeutet uns Heute Molieres Bourgeois gentil homme"? Ms ve.rmag uns der tölpelhafte Iourda.iu, der lmmerinoch höher HirAus möchte, zn'sagen:. Er mochte seine Tochter durch Heirat zu einer Adeligen nrachen, doch sie bekommt ihren erschnten bürgerlichen Liebhaber, der sich unter allerlei HokusPckWpM -«inen türkischen Arist«rtraten ausgibt. GS gelüftet'ihn nach einer adeligen Maiirrsse .ihn /durchwegs.Wurzen .M.'ansMiäWl/ErHmmi'vvÄ/Dachp- .mch Mh^eifter DnD'n-dsiintcrii'cht/ "ÄD sich' chH^WusiDWr. ' ntch. Philosophen seine Bildung und laßt sich von f-einem Schneider kultivieren, 'um eine Standesperson zu werden und -bloibt natürlich der einfältige Tropf. Diese fadenscheinige Komödie mag dem französischen Hofe oder den Komtesien des alten Burgtheaters gefallen haben; doch heute haben wir für diese Art von Humor, für die Vornehmtuerei des Herrn Jourdam, die drei Akte lang dauert, k-ein rechtes Verständnis -mehr. Unsere Schieber haben einen, wenn auch nicht geraderen, so doch kürzeren Weg, um in die Höhe zu kommen. Was M-obieve und Hofkmannsthal verderben, muß Rlichar-V Strcuch wieder gut machen, desien NLusrk des Werkes bessere Hälfte ist. Wandelt sie auch gelegentlich, in den Bahnen des französischen Hoflomponisten Lullh -7-. s-o etiva im galanten öfter wiederk-chrenden Arenuett des Meilen. Mies. so blexbt doch^genug .echtest-er, schwungvoller Richard Strauß übrig. Das Werk begnrtct mit einer kurzer^ Oiwerair-e, dessen starke Akzente Jourdains Protzentllm darstellen, dann folgt — die. F-Tur-Hlriette und Jourdains komisches Couplet sind der Reubearbeitu-ng zum Opfer gefallen — ein mit Mozart und dem ,Mosen'kavali«r" liebärige.'udes 'Schäfer-Duett und ein reizvolles Menuett 'des - Talizmeister*-, gegen «welches die mit Blechbläsern gepanzerte Szene des eitlenZechttneisters, .in ivelcher das plumpe Hrru-mwackeln des täppischen Jourda in lustig nachgeahrni wird, -wirksam konirastiert. Eine federnde - Gavotte nn-d eine lusiig-e Polonaise schildert das Treiben des Schneiders und seiner Gesellen. Ten Höhepunkt des Werkes bringt die berühmte Diner--Szene, in der die einzelnen Gänge musikalisch illustriert werden. Ein luk-ullffches Mahl wird von einem Lrchullns der Tonkunst -dargepeicht: MheinsÄm.und Wn die schaudernden Wellen des „Rheingoldes", eine Hamnwlleub: Md dazu ein Geblö.cke der Herde in SesiiildeNmt^oWen, frei nach Strauß' ' ^DoM-Qm-xotte", ein Devicht.von. DrosiM sind Lerchen mit de«! schönsten und luftigsteu GeWiffcher rm Orchester ,i und schließlich eine ,Omelette a. hr sürpt-ise". aus lvxlcher ' ein Küchenjunge. herauEsPringt und - m .-feurigem TaM Erinnerungen M ^ois«MvML" und eiüen Borge- > schmack von ,Dchlagohärs"^, KÄn Ger-' 'W-tte; Äst bringt eine trotz der dmchaÄs nicht gelehrte, sondern amüsante Coumnte, eine schwächliche ,/Sicilirn-ne" und die große, noch viel schwächere „türkische Zeremonie", lang und langatmig, routirn-ert und wicht inspmert, überhitzt und. doch nicht Parödistifch, ohne rechte türkische oder orientalische Einkleidung. So atmet man erleichtert, auf, wenn das innige dreistimmige Madrigal des alten Lullh ertönt And eine lange dreiaktige Komödie dreier Äu-toren endlich Überstundenist. „Der Bürger als Edelmann" läßt sich heute nur noch Mit einem ganz heworragenden Jourdaiu im Spielpla-n -halten^ Eoequelin ist tot, Mstor Arnold, der Jourdain dor llmuführurrg desgleichen, und Pallmbevg ist weit. Herr Thalle r als Jourdain führt sich mit feinem dummschlauen Menenf'piel und seinen komischen Verbeugungen lustig ein, wird jedoch allmählich in der Gleichförmigkeit seiner Bewegungen stereotyp. Diesem Bürger als Edelmann stand Frau Seidle r als Tochter gegenüber, ein vornehmes ,Mtelfräulem als Bürgerin". Herr Zeska ju«. spielte nnt Wärme ihren Liebhaber, -der sich arrch mit der Maske des Großtüvken vorteilhaft abfindet und Herr s H a e u s s e r m a n n ging mit -ihnr durch alte Gefahren und i Erfolge eines Doppelspieles als treuer Diener seines Herrn. Recht drollig Frau Albach-R-etty als übermütig. sichernde und toKcnbc Zofc, distinguiert Frau M a rbera als abenteuerlustige französische -Witwe. Herr Zeska sin. spielte einen eleganten Hochsta-plerkava-lier. eine köstliche Episoden-sigur schuf Herr Straßuh als Schneider,- 'auch, die Herren Wa wra als Philosoph, . S t -e h m a u u als Fechtnuister, Ritt m a u n als Tcmzrnoister, StrÖhlin als 'Musiklehrer und Wiedema« n ' als Mufti .wahrreu treffliche Halttmg. In den! Gesangs.rollen bewährten sich die Damen Helletsgruber und Konraih, und Frauleim-Losch tanzte i rechvoll - den Küchenjungen. Mit -den Darstellern konnte Kichard Strauß als Dirigent seines Werkes und die Herren Z eska fen. und Turn au als Regisseure der vornehs ML», -nur etwas langweiligen Aufführung für -lebhaften ' Beifall danken, den wir nicht als Beweis für die Zugkraft des altersschwachen Wevkes, sondern, als Respekt'bez-ellgung für Meister Strauß werten wollen. - ' ' Erwin Fel'be r.