Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2019 (28.9.1924)
- Date
- 1924-09-28
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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■amiwuiWiw 'EENch, ■ «■ /Rr?MW y. Wen-, >Sonnta-g ,^u schon ist, während man doch ,-M derzeit beste Nkarmschchl /der R-epMi«ll( gerne daWur öcnieijcn möchte.. ArEeicht destlen '!stch."'d.ir'D.^.^.-<A>nh8inge^' daß dre.VoHührüng ihrer Mannschaft auÄwyÄs eigentlich Perlen vor die Säue werfen heißt. Die «Mttgfl-i-edler haben me Feists-etzun!g einer VöMersamimfung , erzwun-M-. wo ansiWieWch di-eifer Pmtikt ans der Tagcs- [ vMrnntl stchen.soll. Der D. F. <£L .ftck «übrigens' am '28. Qkitöiber nW . weniger,-oils 18 rchräMtatibe SpiÄer, die teils jiMr die «LLmidermann'schaft Md teils, für das> Auslwahlteam Des Douffchen FußbaMerlban«d-es tätig sein werd-en. . . <“ Fania, .der lanMÄHrige. ffchecho-islow-Msche FuMaWervgott, wurde in /der letzten GeneralversamnckuNlg des tschechischen Verbandes '.des Rechtes vettustig erklärt, Mitglied in einem Sportklub!zn sein. ■:* '; ,; Die Olmützer Hakoah, Wiener ’S 28. September 1924 Seite ¥t\ die in der heurigeir FMHchrss-ailson «ine mehr als ya»,. «arffche Mannschaft besaß, hat «ihr komplettes erstes Team entlassen. older — besser gesagt — entlassen Missen. Einerseits .gab «sich die K. M. K. R. I. mit einer „Mischen" «Cihrilstenjwannischaft nicht zuifrieden, andererseits war es die leidige «Geldfrage,, welche dre rasche AutslÄj'nng erArang. Heute stcht .es um die Olmützer Hakoah recht schlimm und dm Zukmcht / licht durchaus nicht voista aus. Man macht gjwar Versuche, «Lüben in den scheintoten Verein zu bringen, doch «scheitern alle Bemühungen daran, daß die jugendlichen Mitglieder, aus deren /«Ertüchtigung man sich jetzt ansM-eWch einstellen will, durch die «skaudallioisen Vorgänge angwidevt wurden und der Hakoah' «vollißommen interesselos gsgenübevstehen. Die zu den schönsten s«Ho«ssnun>gen berechtigenden Junioren haben sich verlausen, und «was zuvückgchWben ist, geMgt nicht zur Auifrechtechatlung des iDportbotriches. Es ist zu hoffen, daß es der HMcch 'doch' noch .gelingen wird, sich nuPrraissen und die zahlreiche .jüdische «Engend von Ottniütz in ihren Rechen zu vereinen. . Der jüdische Sport in der Tschccho-Slowakei .4st lange nicht mHr a-ulf der Höhe wie vor drei «bis vier Jahren. : Nur dort, wo wiMich jüdische Massen leiben, in der Gliowaißei \ und in KarlpathoruWaM. fforiert er noch immer. .Dagegen «stchen saist alle «kleinen mährUchsn Klubs mrit ganz gemu-Mn «Mns-nahmen au«f der Bevlnstlisie. Göding, Hvadisch, «Brod, lZnaim, RM'slbuvg uljw. haben zu lbefftchen' ausgchört. iProßnitz , ist in Mittelmähren der einzige jüdische Klnlb. der rrgeil- «-mäßigen' Betrieb auiswoist. Im Oftmuer Revier «sind von den s vielten Vereinen nur Hakoah Mrtkowitzs und der Jüdische ^ArbertchsipoEck übriggelMeben. Mallkalbi (Qstran) spielt nur -sporadisch mit einer Juniorenmannschaft. K Der gesperrte % C. Blue Star «hat seit seinen: unifve'iwilli-gen Austritt aus «dem Jüdischen 'FußbaWerband kein sonderliches Glück. Er alblsölvierte Sunmva ««summarmn Wer Wettspiele, davon eines als Weinahe-Miit-- «glied des deutschen Verbandes und eines unter der Anissicht ««des M. L., Sz. iPreMum. «Aber die C. A. F. ließ mit sich nicht Massen, «wie es Mher der jüdische Veriband getan hatte. «Sie ^onstatierbe, deck Qpata^ Wklossy und Hrm-Ker «für «keinen . «WechvHlowakkischen Verein, also auch nicht für den F. C. Mne j Star, MÄberechtigt sind, daß weiters der jüdische Verband die ' jüdischen Spieler des F. E. Blue Star nicht sreiMgvben hatte, und sperrte den Gäu-Mer. Verein, von den: jetzt eigentlich niemand mehr weiß, welcher Nation er angchört. Me K. M. K. R. I. .steht nicht mit Unrecht aus dem Standpunikt, idaß der Uebevtritt der ganzen «svüheren Mannischajft «des ^MaWabi (Brmrn) in dm ungarischen Verband eine gmnzewslose Leichtfertiigheit bedeutet, daer ja mi vierer Nrchtjuiden Weyen' ertfolwe. Die. MaWalbi-Leitung Hätte es. bei etwas mehr natwnalein^ BewuMein verstehen müssen, siür die Arier voll- «wertigen Mischen. Ersatz zu schassen. i!Se tat es nicht, teils aus Wegüonill'chlkeit. weil ja das RcheMoir der Mchtijudm größer «st, anscheinend Mer auch «Ms Freude davan, Re! «Mische OeGentlichkeit und die jüdischen Sportbehörden an der 'Nase herumzuWren. fpie Herren habenüber gOMich. a«b-, gewrvtschastet. , / . __; . .. f Me MMMWsei idev Mr/azep m. An «eüüeinr Samstag vormittag-Ilaichteü wir «in!KrMu /n, um am selben Tage gegen die «oortilge IMi antzutreten. Das WckbspiÄ fand aus dem tadeWsen Sportplatz der Mak- .«kM vor 2690 Zuschem statt und wurde von «folgenden Mann- Dosten «bchntten: Oppenheim; Schächter, WLttelheim 1: Bela. GEnhut, Butzstin; Weiß,^ Hau«,er, GOnsl, Mau. QuW ler. MaiKalbr: PMiger; Gvld, iSchnendex 6; «Holizmon« 2, «Sjeilinger, «Hoilzwann 1; 'Ohrenstein. Hein, Mug, iSchneid'er 1. Äcmdmann. Oppenheim i«m Tore war in dWm Spiele äußerst un- «sicher, be-rde Tore waren hMbar. Betteliheiim L «war der beste Mann auf dem Platze. Schächter, l'iielf efft nach HaMei't zur vollen Form aus, «als es galt, den Ibervits vvvMgenen Sre«q zu halten. Gvnnhnt bis M svm-om Ausscheiden- -aut und unermüdlich wie immer. Auch fett beiden Seitenläuser arbeiteten sehr brav. Der «Aargriff, von G-anÄ geleitet, «führte ein «sch«ön>es «Koim-- Ibinobionsspiel vor, Reiben Gansl verdienen Weiß und Hacher besonderes ^Äolb. .Das Spiel bchinnt mit he«Men Anigrißfen der Grazer, McNrcher alber sind, die Heimische^ «Re durch Heim er-!so!ligr,eich sind. «Auch wMechin «U-eberle-genhM der Grazer «d-och '.OPPenWm läßt, durch die Sonne getauM, «ümen Weitlschuß .durch. «KrMin' «MM beveiits «über «den ischeinlbar 'errungoyen Sieg, zumal noch Gbünhut «in der 62. Minute verletzt den Platz werl-asskn mußte. Haiuiser nimmt.ssiinen Posten ein. >rm Vorspwl MMgt der jngenWche Bsttelhchm 2 ein, ötno «er sich ichr -brav Wt. Haboah läßt Nicht locker. GcmA bücht seinen Angriff immer wredier nach vorne, -w sckbfft kann auch in der 60. Minute den.«echten Cvelffer ercknlgenuind bald davauif iMcht Quastlor MÄ placiertLM Schuß. ans. Eiwige totisichare Chancen wevden noch «von. Gansl und Owastler vergeben. In der Pause berußt «Herr MvMner Namens des MaiMbi die ,Grazer und «MMöeichbe ihnen eine schöne FuMallerstatue. Herr FMlbevger daMe «für Graz und überisÄb Iden Gastgebern «ine Flagge liut den. «KluiWarben. Die zweite Shüchhälsto Ibeiginnt witzder mt vehementen Angriffen der Grazer. Das Krakauer Hmterifippol Wirb durch Ut -raschen MvgMäu«se der Grazer ausgepumpt. Hauser Wich) am Auge verletzte doch «förtieit er weiter, As er m der 26. Dtvimte Ms einem «Frejstoß aus 60 Meter MsevWMg Iden dÄttetr, Mlleich sieOringenden Trchfev erzielt. Ws «KrMvn sicht, das mchts mehr zn Wen «sei. gibt.es «das lÄplch «iuist Das -Dömpo staut stchMch ab und zehn Minuten vor Schluß ÜArd das StpiM wögen «elnbrechender DtmIkeiHett abgebrochen. Herr Dr. «Lustgarten war ein Msgezetchnet-er SchiedsmchMr. Halkolch hatte sich durchs diesen «eindruckslvollen «Sieg Über d:e beikamite «sPisHache' iMMalb-rMaimschialst -einen Namen geschchsem-ihr schönes und faires Sp-iel wmMe «Mse-its gelobt und anemanyt. Jmve Schlosser, .«der bstiMcMge lJinternatlonale des M. T. K. und derzemge Tramer der KvaMüer Wisla, war immer im Kreise der Gmzer zn «siuden. «Er Driach sich sehr «lobend ü-ber Idle «BpieWche sowie Aber die bchvnndeMAMrte Disziplin «der Mannschaft ans. - « ' Sonntag zM-ich morgens wiurd'e IÄe WÄte-r«schrt nach MeAMv angetre'ten, M dort. anläMch des zchnWwgen Jubiläums der BaEochba Rn PvolpaMudaweMiel -auszu-trageu. Wormitta-gs langten wir nach angenehmer Fährt ffr^Rz^tzM ein -und wurden am Wahnhoise von zchlrmchen MWedern des jüdischen Bere-ius euWMgen. MchmNaM'' mM"Wi herrliichste-m .SoMlWWötter M hchn' «schöar am allerbilligsten nur int 18hMhMsM.PEII.Wörstr.S. 2eL41S21 5er MatchbiiSe, kompl., 18teilig K. 188.000, 3er. K. 48.000! «Rabnx"-FuMÜe, kompl., 18 teilig . . ... . K. 185.000 ivußballschnhe,!a Chromleder K.17Ä.000, laRwdsl. K. 115.000 Dressen in allen Farben, gestreift K. 66.000, glatt K. 48.000 FnßballertSttttzen per Paar.^ K. 14.0001 Clothhosen. K. 88.000 Turnschuhe. . . K. 45.0001 TemliSbüÜe, Semperit 1924 pro Stück . ... . K. 80.000i Tennisschläger, echt englisch, anftvärts von ... K. 8QQ.OOO1 platze «der Bar-Kochiba das Wettspiel a-uAgetra-gen.^ 1S00 Zrrscher waren anweifend. Bor dem Spiele fand die «feierliche Ve- -grüßung statt. Namens Rzes-zow sprach Herr Dr. «SchiMraut, «für Graz dankte Herr Freibevger. Auch wnrlden Emner-M-gszeichen ausgewuscht. Ha'koalh bestritt das Spiel ln sol-gender «TbuiUellun-g: Qppeüheirn; Schächter, B>ettel!hei,m 1; Bnüstin, Gvnüh-u-t, Fricidländer; BÄa, Ha-user, Gansl. Blau, Weiß. Die HakoOH war vom slh-wcren Spiel des Vortages. noch ermüdet, außerdem inachte sich das -frühe Aulfstchen sowie die 'lairge Ba«hnfalhrt et«iv-as «bcnl-eMar, trotzdem führte, sie ein wahres Pro- -pagandOspiel vor. «Sie schlug den Bar-KoMa 6:3 (3:2). Durch dieses, SpiÄ dürfte der «jüdische Sport in Rzeszow sicherlich zahlreiche neue Anhänger gewonnen haben, denn nach AuÄsagen «der Fu-Mionäre waren '«bei diesem Spiele Auseiher^ iv-elche -iwch me einem Wettspiele «beiwoihnten, aniwesend. Sie waren von den PvachTeistu-ngen der Grazer e'mifach entzückt. Der a«lte, im FaiMall aber'noch immer junge Grünhut mußte in- «folge einer an: Vortage erlittenen Verletzung mit größter Vorsicht, spielen, beherrschte Ober dennoch souverän das Feld. -Ju der Verteidigung, «die am Vortage Iwcchve Heldentaten verrichtet hatte und daher am meisten ermlüdet war, konnte nnr BettÄlMm restlos geifallen, er halle aiber das «Unglücks ein Eigey^oal zu säbriziereu. Das Spiel «bogiinnt mit schönen KAmbiniatio-nsKgen der «Grazer, doch tritt in der zehnten Minute eine von niemandeu erwartete «Ueberoaschung ein. Rzeslww erhielt nach «einom FelKer der Ve-rtei-di-gun-g unter nngeheurem Juibel den ersten Treffer. Doch Gansl stellte bald daranlf «den Ausgleich her. In der 22. Minute ein R-mnntel vor denr Grazer Tor, Bett-elheim trifft mit seinem Basteinn'gs- «stoß «einen gsgneriischen Stürmer am Micken, von wo der Ball «ins Tor geht. Abermals führt Rzes^ow und diesmal sehr lange. Erst in der 39. Minute gleicht Gansl nochmals ans -und in der 43. «M>!nute ist es wieder Gansl, der durch eine RoAnsonade einen «vorbildlichen Ken't-erball Miß' mit dem Kopse ins Tor besördevt. «Diese Tat wurde mit reichem Beifall lbelohn-t, denn ein «solch ssfoktvolles Tor hatte mv-n in -Rtzeszoiw noch nichtgesehen^ Nach Seitenwechsel ist Hakocch dauernd überlegen und kann durch Bla-u, Hauser und Grünhut <El«f.er) noch dreimall oinsenden, während Bar-Kochba,gegen «Schluß «des Spieles wieder aus eümir Fehler der Verteldigunig seinen dritten Treffer holen «kann. ■ Bejubelt «fulhren die. Hakoahner durch ein Spalier von begeisterten Juden m «ihr HotÄ. Abe-nds «fand ein Festibanhett statt. Die Halkoah mußte das Versprechen- -gelben, «bei einer -etwaigen abermaligen Tournee duD «Polen, «Rln-esz-ow «bvstimmt Wieder anPlsluchen. «Cöst nach Mitternacht schied man von den lieb!Mwonnenen Gastgebern, die sich «die größte Mühe gaben, «den Hakoaihnevn den Abend so angenehm'wie'mWich zu -gestatten. Am nächsten Nachmittage hieß es Wieder' Mbschrvd n-chmen, da die Weiterreise nach PrzemyÄ angetretan wurde, wo als Gei^aer der spielstarke Hagibor ver-Wchtet war. Angenchm «berührt waren wir über die «Gostfrsundsch-aift des IRizeszower Wi!sche-n Vereines. B-e«soüd>ers mögen Herr Doiktor Spira «und «Dr. Sch«Wkraut -genannt werden, welche «in ihrer gesamten sreien «Zeit sich immer um das Wohl der Hakoahner LümMerte-n. Die -kurze «Zeit von Rzeszaiw wird uns Grazern «in btzster Ermnevung Vl-eilbsn. Jüdischer Turn- und Sportverband. Donnerstag den 2. Oktober um halb.7 Uhr abmds «findet im Zionistischen San*' deAomiiee, 2. .«Bez., Taborstraße 20 a, eine neuerliche Delegierteüsitzmug statt. Da in dieser Sitzung sehr wichtige Entscheidungen getroffen werden «sollen, haben alle Vereine im eigenen Interesse vertreten zn sein.. Der I. S. B. Maikkabl macht zu WeihiMchteit eine größere To-urnee. Er trägt eine Reihe bau Wettspielen in Polen und Deutschland ans.' Bis jetzt sind in Polen vier und in Deutschland drei Wettspiele abgeschlossen. - Meisterschaftsspiele in Czernowitz. Hatocch ge-gen Polonia 2:0 (0:0), Dowbnsch gegen Dragosch Voda 4:0 (2:0). I. A. S. «K. gagen Gwiazda 6:2 (2:2), Poale Zion gegen Wolja 2:1. In Madrid siegte der englische Amateurklub Civil Service (London) gegen den Real Clnlb. (Madrid) mit 3:1 und 4:0. >rüfskolle>gtn iverden die Pariser eilten Iräitz ans dem Grübe der im Dienste gefallene«: Sichcr'heitswacheibeamten niederlegen. ' , Betont wird noch,-daß die Pariser Gäste im Hotel de France am Schottenring Wohnung nehmen. Die Ringkämpfe selbst werden im griechisch-rönttschen Stil nach den'internationalen Kampstegeln -in «fünf Körpergvwichtsklassen ausgetragen. Es starten: Federgewicht: Bonzin (61 KUograinm, Cham-, Pion der Polizei, Paris) gegen Heinrich Karl (62 Kilogramm, Wien); Leichtgewicht: Barräl (68 Kilogramm, Ehanipion der Polizei, Paris) gegen Zahnt Hans (67 Kilogramm. Wien): Leichtmittelgewicht: Anger (77 Kilogramm, Champion^ der folizei, Paris) gegen Gritta «Otto (73 Kilogramm, We-n):' chwermittelgewicht: Giroudeau (82 Kilogramm, Champion von Frankreich und Paris) -gegen Nikisch Joses (80 Kilogramm, Wien); Schwergewicht: Ancklard <89 Kilogramm, Champion von Paris) gegen Nttisch Eduard (83 Kilogramm, Wien). Als neutraler Hauptkampsleiter wird Herr Revierinspektor Pnrciv der Prager Sicherheitswache «fungieren. . . Die Hakoah spielt heute um viertel 10 Uhr auf dem da«*»: neu Platz gegen die Lehrer. Das Treffen verspricht sehr interessant zu verlaufen und ein knappes Ergebnis zu bringen. Schiedsrichter Dr. Gerhard. Vorher spielt die B-Mannschaft der Hakocch gegen das A-Deam der Amateure. Schiedsricht^ Bichityl. _.; . . jfe' Pavis gegen Wien. ' Unter denr Ehre-nschutz seiner Exzellenz uiid a. 0. .Gesandten und bevollmächtigten Minister der französischen Republik in Wieu, M. Pierre.Lüsövre Pontalis, ium> «des Herm -Bundeskanzlers a. D. und - Polizeipräsidenten Hans Schober «kommt am 4. Oktober, präzise 7 Uhr abends, das Ringkampfmatch „Pariser gegen Wiener Polizei" im Großen Konzerthausi-aale zur Austragung. . . Die Durchführuug die-fer Veranstaltung ist in Form einer großen Festakadcmie geplant, bei welcher noch -das gesa-ytte.Musikorchester der Wi-ener Sicherheitswachebeamten unter Leitung d-es Kapellmeisters Glianzl sowie der Gesangs- Verein der Sicherheitswachebe-cimten unter Leitung des Ehrenchormeisters Pros. Obermaier Mitwirken werben. Außerdem wird noch Kirnstt'Urnen am Hochreck und Gewichtheben von den «besten Turnern' und Kräfffportlern der Polizei-Sportvereinigung vorgeführt.. . Die Pariser Kampftnannschaft verläßt am 1. Oktober mt Begleitung des Divisionskoimn-andanten der Pariser Polizei, Herrn Faralioo, Ritter der französischen Ghrenle-gion -und Präfchcnt der PoMei-Sportvereinhstnüg -Paris, sowie des Hauptinspettors E. Mourgnes, Ritter der «franzöftschen Ehrenlegion Stafettenlauf Hütteldorf—Hohe Warte. Der Start eiv folgt um 11 Uhr auf dem W. A. F.-Platz und der Einlauf dürfte ungefähr um dreiviertel 12 Uhr auf der Hohen Warte stattfinden'. Ju der Gruppe A starten W. A. F.. Hakoah, Sportklüb und Vienna. Der W. A. F. ist Favorit. Die Hakoah sollte am zweiten Platz landen. In der Gruppe B stehen einander W. A. F. 2 und' Ha-koah 2 gegenüber. - Die internationalen Leichtathletikkämpfe in Stockholm standen fast durchwegs. im Zeichen harter Kämpfe, bei denen auch zwei -neue schwedische Rekorde aufgestellt wurden. Das 5000-Meter-iLaufen sah in Abwesenheit der finnischen Größen. Nurmi und Rit-ola den Schweden Wide in 16:05,4 als über- Meter--Laüfen 'in. 6,8 SÄ. knapp gegen Ändeüsen (Norwegen, 6,9 Sek.) mn«d Fovgensen (Dänemark, 7 Sei). Die 3000 Meter für Junioren gewann E. BeMröm (Schweden) in 9:07,2 gegen Eklöf (Schweden,- 9:12,6) und Anderson (Schweden, 9:13,6), während der Weitsprung mit 6,98 Meter an den Norweger Sverre Hansen siel, der'die Schweden Nilson (6,83 Me- - ter) und Andersen (6,73 Meter) auf die nächsten Plätze verwies. IM)er 440 Aard gab es einen harten Kampf zwischen dem Schweden Engdahl und.dem Norweger Ch. Hoff, den ersterer mit 0,3 SeL. Vorsprung in der neuen schwedischen Rekordzeit von 49,4 Sek. zu seinen.Gunsten entschied. Der Holländer Paulen, der demnächst einen Angriff auf den von ihm gehaltenen 500-MeterMeltreikord -unternchmen will, . besetzte in 51,8 Sek. einen mäßigen dritten Platz vor. dem Engländer GrWth (82,1 Sek). Em weiterer Landesrekord wurde in der. 4 mal AD-Meter-Staffel ausgestellt, die Göta in 1:30,6 gegen Hellas 2 (Stockholm, 1:33,8/gewann. Im 400Meter-Hürd'enlanfen warder Schwede Ehristiernsson in 57,5 SÄ. gegen Kiellström siegreich. Uober 100 Meter siegte.Engdchl in 10,8 Sek. vor Andersen,' Osterdahl und Hoff, während der Frarr-zofe Monrlvn' wegen schlechtem «Start disqualifiziert.wurde. Tie 400 «Meter gewann Ebenfalls En-gdahl in 49,4 Se«k. vor Hofs (49,7 Svk.), Paulen (Holland) nnd.Grrffiths (England). Uöber 800 Meter wurde Pä-nlen in 1:59,3 Erster, vor dem Franzosen Wiriath (1:69,6) und dem.Err'gländer Griffit-Hs. 4 Der I. S. V. Makkabi hat, um seinem Programnr gerecht zu werden, eine «HandballseMon ins Leiben -gerufen. Bis jetzt sind tzchlreiche Anmeldungen ein-gelan-gt. Die Gründnngsversammlung findet am.8. Oktober um halb 9 Mir im Cafe Lido, 3. Bez., DampffchWraße 20, statt. Neuanmc'ldnnge-l -zur -selben Zeit bei Herrn K-nöpf-elwacher. ' :--—• •; r : Im Treffen der Wiener gegen die Prager Boxer biieuCK die Wiener mit 8:2 Sieger, um) zwar siegte Barta über Mudra nach Puarkten, Wöndrak überiGriesler ebenfalls nach Punkten, Süßs-uber Josnatka, .Schrammel über Eibnl, Worm über «Svoik. , ÜWWHS"- ' Bei den gestrigen Meisterschaftsboxkämpfen im Berliner Sportpalast siegte, in-der «Federgeiwichtsmeisterschaft Bahcrling über Rolanf durch knock-out, im Weltergewicht Glimm über den Titelinhaber'Funke nach PunLtenü In der Mittelgewichtsklasse schlug Wiegert seinen Gegner: Mlenz in der neunter- Runde knock-out/-,. - ■ nv;' .• Aus feen Beveiuen. D 0 u a u p a r k. Heute Wettspiel gegen Hakoah - Fnn.g» Mannschaft auf dem HaFoahMatz. Folgende Spieler haben um 7 Uhr früh in .unserem 'Mubherm' zu -erscheinen: Zöbl, Klar, Steiner, -Mühl, Brandstütter, Käufer, -Döbert, Hellster, Kandl, Banhegy, Sandl. Ersatz: PoÜak. Mörsel-^|,’ Hakoah. Den Mitgliedern wirb znr «Kenntnis gebracht, daß wegen der hohen Feiertage das Sekretariat Montag und Dienstag .geschlossen «bleckt. — Schwimwsckttion. Morgen Montag kein Training im Jorgerbad. Mittwoch den 1. Oktober Iünglingskttckkampf gegen Wiener Amatenr-Sportverein int Boerhave«bad. Sämtliche nominierten Schwimmer. haben pMAch zu erscheinen.' - ' - >- >; Makkabi. . Piug-«Pon^-Seklion. Täglich ab 8 Uhr Txai.ninm Neua.nmeldunge«n-ibel Herrn Stein. Donnerstag um 7 - Uhr Sitzung der Fußlballsektion. Die Herren Fntteoweit, Iuhn, Flnßmann, «Leo Kanner, Seidler, Dr. Strch. Worttnanrr haben sich pünktlich einzufinden. — Donnerstag -mn 8 Uhr BereinsleitnngKsitzung. Alle Lettungsmitgli-eder haben zn erscheinen. Frettag Vollvevsaurmlung der akademischen Sektion, präzise Halb 9 Uhr. '; am sicheisten gegen Un!9lle jeder Art: Durch versicherung g«gen Unfall und Haftpflicht S Besonders wichtig bei Betreiben von; Körpersport (auch. WinteroporQi Radfahren und Reiten. uFtir Autobeaitxor: Auto°Unlve?sai»Verslcherurag deckt alle für'Automobilisten in Betracht kommende Risken in einer Polizze ÄÄ v Sau. DLrekUwi! Wlon, L, Stock-im-Ei^cnplal: Kr, “* - Koelenfose AueKUnfte bo! der - DiicMicn des A«e«,9v*!AHÜBIAIl.U0YD, AllpemeJrto Wien, I,, Asi'erni>l«t/ l. Tel. Kr.