Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2019 (28.9.1924)
- Date
- 1924-09-28
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
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NLMS 'VfJ5r Me«, Sonntag/ ' Alle Arten von Bankgeschäften Wien,!. Telephon: 2&5-9Ö Serie 10465 Bognergaa?e beWir Telegfamtiiadrease r ffrapobi ,,.|fKreditum Warengeschäfte Goldbilanzen. f' Bon Dr. Heinrich SchEer. Der VölE-evbuud will es, folglich heißt es gehorchen! Dem Staate «ist es zur Pflicht gemacht, darauf zu dringen, daß die .Bilanzen -er Kaufleute ineiner ' GiMvühmngerrichtet werden. Der 11. von den 16 Punkten besagt: d-ie^ , Regierung habe die Einführung der Goldbilanzen in einem nahen Zeitpunkt zu fördern. Dies 'betrifft natürlich, und. insbesondere die zur öffentlichen Rechnung verhaltenen Miengesellschaften. Vorerst freilich haben wir noch keine Goldwährung und überhaupt noch keine geregelte Wäh- , rungi Anders in Deutschland, wo die Mavk ausgeronnen, war und die Goldrentenmark e'mgeflrhrt wurde. Unser; Geldsystem beruht dabei zumeist ans einer Fiktion, die aus- ' spricht, dah alte und neue Kronen einander gleich sind,. , Gold Ünd Paprev als'o gleichwe rtig sin d. Die Stabilität der neuen Krone hat diese Fiktion -nicht haltbarer und fixer gemacht. Der BMerbund will michin die Axt an sie logen und diese Maxime entwurzeln. Die Bilanzkrone, der Bilanzkern sozusagen, soll Goldgelb werden und die kausurannische Rechnung in dieser Nkünze aufgestellt werden. Wie aber soll Und wird sie beschaffen sein? Ich denke, im 'Gegensatz zu mancher anderen gangbaren^ Auffassung, nichts hindere daran, die jetzige stabilisierte Krone, die eine bestimmte Relation zu Goldfeld Md vor allem zum Dollar besitzt, zur Goldkrone zu. stempeln, Nur bliebe sie jenes winzige Partikelchen und . Stäubchen einer Goldmünze, die sie jetzt ist, und die Rechnung bliebe mit den riesigen Ziffern behaftet, welche die Kolonnen zum Platzen anschwellen und zun: Reißen, bringen. Indessen der Effekt wäre doch' auch auf diesem Wege erreicht, daß die Gleichung mit der alten Krone ausgeloscht wäre; daß das jetzige Axiom „Krone Pi Krone" geworfen würde und aus der Gesetzestafel ausgowkscht werden müßte. Eine richtige Bilanz resorm könnte daher die jetzigen Kronen uHjweffelhast in ihrem effektiven Goldwert be'ibehalt-eu, hätteiabex die alten Kronen, wo. und soweit sie aufscheinen, «in die neuen unMftellen. Das wäre die Aufwertung, wie sie zuerst gedacht war. Wrd aber der umgekehrte Weg daß die alte .Krone die richtige Goldkrone ist, die neue dah-r nur ein Splitter derselben, so wäre folgerichtig die alte Slu-ite, wo und soweit diese auffcheint, beizubehalten und die neue Krone in die alte umzustellen. Das wäre'keine Auswertung mehr, sondern die Umkchr als A b w e r t u n g. Die dr'tte Variante geht aber dahin, daß weder die alte noch die neue Krone zur Rechnungseinheit der Gold- Währung gestempelt, sondern ein neuer Wert (der Schilling) in neuer Relation eingebürgert und zu Goldgeld erklärt, wird. Dann hätte die Rechnung alle Posten, alte und neue Kronen, in die neue Geldeinheit nuMwandcln und es bliebe kein Stein auf dem anderen, ke'nc Ziffer neben der anderen, sondern die Erneuerung der Bilanz hätte vollends an Haupt und Gliedem zu geschehen; keine Post wäre von ihr verschont; alles käme in Fluß und Bewegung. Dieser Vorgang wäre die Umstellung., Die ganze Flur der Bilanz wäre aufgerissen . und müßte neu bestellt werden, wie in einem Brachjahr, welches mit allem Alten aüfräumt, um alles von vorne zu beginnen. Jede Bilanz muß dabei zu Neuland werden, ' jede Aufstellung eine Art N eug rü n dun g, die von dm effektiven Beständen an Substanz und Lasten ausgehend, „Maß. für Maß" den Wert des Aktienkapitals in Gold zu ermitteln und zu bestimmen hat. Fällt, die - Gle! chung - zwischen alter nnh -neller - Krone weg, fällt natürlich auch die Möglichkeit des Vergleich e s Mischen neuem und altem Geld und neuer und alter Bilanz. Es enffällt die Scheu, sich völlig zu entblößen und zu offenbaren, es hört jode Nötigung aus, Verstecken zu spielen und die Mlanzwahrheit zu verhüllen. Man sagt, wie es ist: es ist überflüssig, ein Schamlüchleiu bovzunehmen; Was es Wiegt, das hat's, in Gold und Papier! Das ist bilanztechnifche sexuelle AuMrnng, erzieherische Arbeit. . ■ Dabei darf natürlich nicht übersehen werden,- daß die Manzen in der Zeit der Inflation mit stetig und und gleitend abnehmenden Geldwerten und ohne Goldgowicht gearbeitet und gerechnet, in Papiermassen gewühlt und damit gewirtschaftet und verdient haben. Gold' war ein D?ltenheitÄvort und Seltenheitswert und konnte daher keinen Maßstab. für Arbeit und Lohn, Verdienst und Nutzen bilden. Mau hat aber doch auch mW diesem „Hexeneinmaleins" seine Rechnung und sein Auslangengefunden: wir Waren auf Zeinen anderen Standard gar -nichteingewöhnt und eingerichtet. Ist er hinter der neuen Goldrechnung zurückgeblieben, dann durfte dies nicht anfechten und auch keinen Anlaß zur Korrektur bieten, wie-die beharrlich der- Mit Goldbilanzen auf Grund einer neuen Goldwäh- - rung aber würden-wir ein neues Leben aufaugon, wie-man verheißt, angeblich ein Leben vollere Wonne, das weiter keine Berührung mit dem alten hat, mit seinem Maße auch nicht gemessen, mit seinem Werte auch nicht geschätzt werden kann, sondern mit -den neuen Karaten, die dafür geschaffen werden, gezählt -und gewogen .werden müßte. Eine neue Aera würde beginnen,' die alte wäre vergessen und verschollen, und die Frage, ob es auch das golden e Zeitalter ist, welches -das Pap i erene ahlüst, würde freilich sich erst im Sch ei dewas-se r der Zukunftklären und erproben. 7 > 4 Sefterreichifche NatiouMa«!.^ ZÄmchme des Barschatzes, Abnahme -es NotenumlDfes.. ' Nach dem letzten- Ausweis-her- Oesterreich-rfchen RattoM-! HM dom 33t d. weist der -Bars chatz eine'Erhöhist-n'g um $7 Milliarden aus und beträgt jetzt'.3696,8 Milliarden Kronen. 'Das Weck)selporteseui-lle ermäßigte sich ' «im 148,6 Milliarden und stellt sich jetzt ans 2904,2 Milliarden Kronen. Der Banknorenumiau.f hat sich um 310,8 Millligrdeni vermindert und beträgt somit 7292,8 Milliarden Kronen. Die G i r 0 v e r bi n dl i ch k eiten halben eine. Zu- . n-a h m e um 188,7 Milliarden «r-fHren und - betragen. 1490,6 Wlliarden Kronen. - ' Me LersMMlung der Jepositenbank- ÄWiger. 7 " Der Verbandder Sparer -und Kleinrentner weranfMete '-in Drehers. Saal eine ^Versaanmlungder Gläubiger der Depositenbank, .die teilweise >einen - -5« w eg t-en- Ve rlauf - nahm. Es waren wirklich nur kleine Gläubiger erschienen-. .... Es wurde schließlich sol.gmde. .vom^ Referenten vorgeschlagene EntschließungaugenomMen: r.Die^ Vevsammlimg erachtet es als eine Pflicht der Großbänk'eN und tvürde es begrüßen, wenn diese mit dem V e r bau. d er Sparer, und Klei-nrdntnep in Verbind'uKg treten würde«-,' um eine sofortige -Auszahlung derjenigen Gläubiger zu ermögbichen/- deren?-.Existenz oder' Betriebe "gefährdet erscheinen. Die Gläubiger lehnen entschieden jeden Ausgleich Äb, der darauf Hinzielt, ihnen bloß 'eine Quote zu sichern,'die erst in einem späteren Zeit Punkte zur Auszahlung gÄangen soll. Sie sind auch nicht gewillt, einen nenüensiwerten Nachlaß ihrer Forderungen-zu bMllige'n. Der Fortbestand - dieses Institutes kan» nur daun m> .Betracht kommen, wenn mit den Gläubigern seitens einer ernsten Gruppe ein Arrängement getroffen. wird, welches die sosorti-ge Befriedigung der Gläubiger erirwglicht'. Sollte die Erledigung nicht in dem au-ge>sWhrten Sinne erfolgen können, so bestchen die Gläubiger darauf, daß, ältlich wie bei der Deutschen Bod.enbank, auch die Depositenbank in Liquidation tritt und Hr WermSgen an die M-ubiger verte-A. wivd. Die versililmnÄten Gläubiger richten, den dringenden Appell an -den noch nicht organisierten TG der Gläubiger, sich der Mion antzuschließen. .. ’ Freigaie der italienischen Roten KrenMe. - Die gemäß Verordnung vom Z. M-ärz 1922, B.-G.-Wl. 133, abgelieferte.n italienischen Roten. Kreuzlose und die Jwkaffoerlöse . abgelieferter, inzwischen gezogener Lose, werden den Erlegery zurückgestellt. Die Rückstellitng erfolg: bei jener Stelle, bei welcher das Los seinerzeit erlegt wurde. Somit werden dern Mrechuungsamt umnittekbrr übergebene Stücke veün Abrechnungsamt, die.. dem- Wiener Giro- ■ und - Kasseliverein übergebenen Stücke bemr Wiener Giro-? und Kassenverein und die-bei den Banken im Depot besindlichcu Stücke bei den betreffenden Banken, rückersolgt/ Befln Abrechnungsamt (ÄVertpapierabteA-ung), i. Bez.,' Böberistraße'16, und beim Wiener Giro- und Kassenverein, .1. Bez., Rockhgasse 4, sind die Lose gegen Vorweisung 'der EmPfangSbchätignng in der Zeit von 9 bis i Uhr'(am Samstag von 8 bis 16. Uhr) zu bchelben. .. Jenen Eigentümern/ welche die Löst bis zunr 4, Oktober dietses Jahves nicht bchoben haben, werden sie auf ihre Kosten, und Gefahr per Posi zugesandt werden. ^- äS-^jV-* j - *'• ' " - - -- | Diester Wirtschaftsnachrichten.!f:J' Alts Triest wird nits berichtet: Die italienischen Staats-' bahnen ver-öffentlichest - eine Stäsistik über den starken Warenverkehr auf'ihren Linien i'M^Nöitat Mgusi'1924, der mit tag-. ..Achen 22>23'6 verlüdenm Waggons eine Höchstleistüng darstelle. Der Warenverkehr in den Bahlchösen aller italienischen Seeplätze hat gegen.den.gleichen Monat des Vorjahres eine starke Stelgemng erfahren. Die relativ größte sZu-- nähme des BahnverkehreZ verzeichnet der Häfen von Triest mit einem Plus vonW,75 Prozent-, dann folgt Livorno mit. 60,72 Prozent, SpcziaMit.35,35 Prozent, Venedig mit 26,93 Prozent,- Genua mit 24,54 Prozent. — Die Trioster H'afenä'nlägen sind jetzt durch moderne'Vorrichtungeu zum Ausladen der 'Korlilransport.e,.'-bereichert'werden, auch ■ -sollen, - wie man .«DPeMlwWM^ -tzen direkten, Transport von Korn 28. September-1924 Seite 15 --;-:-—-' — . ' - ' -- ab Triest ins Ausland eingesührt werden. 77- In den i t fr lienischen Schiffswerften stehen zurzeit 25 neul Dampffchisfe mit insgesamt 135.000 .Bruttotonnen -in -Bau. Von diesen Schiffen werden nenn mit 58.000 Bruttotonnen fo den Triester Werften (Cosirlich-Werfte und Stabilimento tecnico) gebaut.-Außerdem, baut Monsalcone zurzeit für das italienischc > Kriegsmmisterium Untevste-boote und Minenfchifst. — Der Lloyd Triestino hat durch AktiEufe Einfluß auf die Verwaltung der Reede.rei Puglia ig Bari gewonnen. — Die Liquidierung, der Reederei Dalmatia in Triest, deren Bestand auf die Iadranska Plovidba D. D. in Spalato üb-evgegangen ist, wird in. der aNernächsten Zeit beendet fern.— Nach einer soffiziellen Statistik über die Kosten, der L ebenshalitu'nignn Italien ist von fisbzchn der Berechnung zugrundegelegten wichtigsten italienischerr Städten' Triest mit 103,83 Indexpunkten (Juli 1920 100) die billigstte Stadt; als vor- .lärffig teuerster Ort ist Conw mit 128,99 Punkten ausgewiosen. Der gestrige Privatverkehr voll Bureau zu Bureau war von. einer lnstlosen Haltung getragen und neigte bei belang- 'losen Umsätzen eher der schwächeren Tendenz zu, da von den auswärtigen Plätzen Kurs Schwächungen , gemelde-t wurdcit. Die Versorgung, welche gestern durchgeführt wurde, gestaltete sich Äberaus leicht, da nur ganz -geringfügiges Material «zur Prolongation gelangte'.. .Der Zinssatz bewegte sich zwischen 0,375 bis 0,50 Prozent pro Woche. . ', Bargel-lose Gebührenentrichtung bei der Paketzustellung. Die Geschäftswelt wird - von der Handelskammer neuerdings aufmerksam gemacht,-daß-seit 1. Mai d. I. die Entrichtung der Gebühren bei der Aufgabe Kr alle Arten von Postsendungen bargeldlos erfolgen kann, wenn der Aufgeber sich diesem neuen -Zweig angeschlossen hat. Dazu bedarf es der Anmeldung bei -der Postdirektion, Wien, 3. Bez., Hetzgasse 2. Der Ausgleich erfolgt mittels Wrechnungs- oder Stündungshefte; im ersteren Falle zahlt die Partei 5 Millionen Kronen ein, bei jedesmaliger Aufgabe von Sendungen wird der zu entrichtende Betrag von .diesem Erlag abgefchrieben. Beim Stundungsverfahreu hat der Aufgeber am 15...-und letzten jeden Monats die bis dahin aufgelaufenen Gebühren mittels Erlagscheines an die Postdirektion .einzuzcchlen. Dom 16. Jb, an kann von diesem bargeldlosen Verkehr auch bei der Zustellung von Postpaketen GÄrauch gemacht werden. Die Besitzer von Wrechnungs- oder Stundungsheften übergeben ihr Heft dem Paketbesteller, der auf dem nächsten Matte die Summe'der zu-entrichtenden Gebühren einträgt, die Urschrift zu sich nimmt, den Durchdruck der Partei läßt. Die Abrechnung.mit. den. Heften erfolgt in der eben angeführten Meise. Insolvenzen. Ueb-er nachstchende Firmen wurde das AusglLlchsversahrLn eröffnet: Äudwig-H i r f ch - I e s ß r n 0 v s k h, 2. Bez., Tandelmarktg-asse 11; Bernhard Scharf, 6. Bez., M:ttelgasse 37, beide offene Gesellschafter der Firmen Laßner u. Ascher, 7. Bez., Lindengasse 55, Weinwurm u. Eo., 1. Bez., DominikaneBastei 22; Brüder Schars u. Co., 6. Bez., Mittelgasse 37; Rudolf To m ek.-Meininhaber der Firma Schmiedbaner u.. Tomek,. Nachfolger Rudolf Tomek, Mosterneuburg, Leffinggasse 5; Schindler u., Körner, 8. Bez., Lercheuselderstraße 6;- August W e i l, Alleininhaber der Firma August Weilu. Co., Percht-oldsdors, Josefgasse 2. . Bevorstehende Außerkraftsetzung der Devisengefetzgebung m..Deutschland. Wolfs meldet unterm 27. d, aus Berlin: Die R-eichsvogierüug wird, sobald die Verträge über die Anleihe unterzeichnet sind, die DevifengesetzgMng außer Kraft setzen. Vorläufig bleiben der Einheitskurs und die gÄverbcholizeilichen. Bestimmun'gen betreffend die Devisenbanken, Wechselstuben und Devisenmakler aufrecht.' Die Täti-gM des ZdoWMrs. für die Dwisenevsassnug findet -am 30. d. ihr Ende. 7- 2!e WarenmZrtte. (Eigeuberlcht der „Wiener MrgenMh^g^M,., Baumwollgarne. Die Tendenz sprach sich fest aus und die Preise zogen hiß 3 Punkte an. Es votieren r Nr. 5/10 Bengalkops pro November-' Dezember —.69 Dollar, Nr. 16 Il s Smat —.78 Dollar, Nr. 20 —.80 Dollar, Nr. 16/14 Halb Amerika —.83 Dollar, Nr. 16/30 Rein Amerika —.84'/, Dollar, Nr. 36/42 Mittel Amerika —.99V, Dollar, Nr.- 42 I.OIVg Dollar pro Kilogramm ab Fabrn exklusive Packung mtt 2°/„ Skonto Spinnerkond. . , . t - - Rohe Bamtwollgewebe . sind bis 2 Punkte fester. Es notieren: 78 Zeuttmetet 14/14 20/20 pro November-Dezember —.66 Schweizer Franken, 78 Zentimeter 15/14 20/20 —.69 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 21/21 30/30 —.81 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.61 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.62 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik egEtitfiüe Packung, die letzten drei Posten französischer Zoll transit ' . Tabak. - \ Bei. der abgchattenen Sumatradabiaboerftorgeounig 'tu Amsterdant ifiamcit-15.756 Pack taat den Markt, die bei recht kauflustige,r Stiimntumg M.dnrchwogs beistied-iigendeu Preisen veräußert wurden. Auch im Wieiderverikauf wechselten viele Partien die Beisitzer, und'hierbei zeigte sich diesmal mehr Interesse von deutscher Seite als bei den letzten SonMerverkäusen. Die veristvrgerten Posten stellten säst ausnahmslos -billige Sorten (Gpitzblatt, Ansschußpartien, die sich uvchrfür Umblatt und Mllung eigneten ufiv.) dar. Die Pveise übertvajen die Schätzungen ' recht erhMUch, m-sbesondere war' dies bei der t-mersten ^Partie, ei-rmn Posten vmr 832 Pack, der Fall, der, auf 96,5 Cent geischützt, zu 186Henk per 0,6 Kilogramm verkauft wuride. Indischen Nachrichten zufolge cht die neue Ernte A ganz Dcl^ Chemikalien. Das' im-letz-'terr Bericht erwähttte starke Anziehen dkl Preise für samü-iche Derpentinöfforten bestätigte sich in der verstosseneir Berichtsperiode. Infolge der fast.irmechaW des gaugen Jahres herrschenden Baisse tvaren. .in -der letzten Zeit verhaltmsinüßig kleine Teopentinölauantitäten i-mporttert wovden, da m-arr nicht mit dem vor zirka 14 Tagen emtvetenden regen Interesse für dieses PrvdM rechrtctS. Durch dieses Interesse loiubeu die Preise stark' hinaufgetri-ch-en, ivobei jedoch zu bemerken ist. daß mit einem baldigetr Fällen' derselibetr nicht zu rechnen ist, da nicht .uur am hiesigerr Platze, sondern ins-olae der schlechten Ernte auch. in. bell .Puchuft-ioMändern weu-ia Ware vorbanden Ät.