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Wiener Morgenzeitung · 1924-09-28 · Heft 2019 (28.9.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 2019 (28.9.1924)
Date
1924-09-28
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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*- ,, ■ trt , t^rw^T«’' f-w'” " """ ” vT «'i"*"'-»' r> t Seite 10 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung. 28. ,®:|>tem&eK 1924’ Ar., 2019. l^öie Dinge vielleicht anders sind, als sie ihm Vorkommen. Zn j reinem praktischen (mm verzeihe den iAltZdruck) z o o'lo g i- ' s ch e n L e b e n darf anch für den M e n s ch e n nur die Zo-? esir angewandt werden. Ihm muß die Speise, der Trank, das ' andere Geschlecht EmpfindungSqualitaten und Lustgefühle wach- / rufen, auch wenn ihm seine grübelnde Vernunft nachher (!) sagt, /daß ja das alles n u r M o l e k ü l g r u p p i e r u n- ' gen sind. Der Verstand, das Erkennen hat Grenzen. Du er- kennst nur.bflS von der Welt um dich, was du zumLv- ' b e u L r a u ch st. (Daß man auch Fixsterne sieht, ist kein Ein« / wand. Die Wahrnehmung der Aetherschwingungen ist dein Lebensbedürfnis, also siehst du alle solche als Licht.) Und, daö Traurigste, du erkennst es nicht w i e e S i st, sondern w i e d u e s brauchst. Nicht gleichgültige Molekülmassen siehst du, sondern 'warme farbige Gegenstände. x Die Zoesis läßt nicht locker. Wie Polypen hält sie dich auf Erden fest. Zugleich ein Trost: du verstehst nicht fc'i-c Relativitätstheorie, kann st nie und nimmer einsehcn, daß cs keine Schwerkraft gibt, daß die Masse, also das Gewicht eines Körpers mit der Geschwindigkeit seiner- Bewegung abnimmt, bis seine Masse bei Lichtgeschwindigkeit null ist. Bist du aufrichtig, wirst du auch gestehen, daß Vir das Heraushängen der Antipoden mit dem Kopfe 'in den Weltraum auch nicht recht begreiflich ist, obwohl es deine Logik einsioht. Du teilst deine Verständnislosigkeit mit aller: Menschen. . Die große Frage, ob deine Logi l, dein reines Denken nicht auch etwa von der Ti er natur deines Gei st e s b e c i n s l u ß t i st. Ob alle Moleküle, Elektronen und Atome,' die wir für das Wirkliche, der Welt zugrunde ' Liegende halten, rücht anch P h a n l a s i e p r o d u k t e sind. So wie der Körper aus seiner Haut, kann'der Geist nicht aus seiner biologischen Eigenart 'und sei n e n naturgesetzten S ch r anke n <e b e n der Zoesis) heraus. Das wissenschaftliche Erkennen, auch wenn es sich um die von den Sinnesorganen unabhängige „Wirtlichkeit": die Welt als MoleLul-Tanzs aal, bemüht, hat da auch keine Ausnahme. Ob du nun deinen Wissensdrang an der Metaphysik, an der Philosophie, an der Mystik oder an der Religion stillen willst, ist deine Glaubenssache. Nur eines noch: nicht ungestraft läßt sich deine Zoesis abstreisen: Nur Heilige und Propheten dürfen cs. Posttarif. ■■ Meiner Erfahrung nach ist die Post in'Florenz am billigsten. Während man -in den Dolomiten für eine Karte - nach Oesterreich 50 Centesimi verla-ngte und in Neapel erklärte, es auf keinen Fcckl unter 60 tun zu können, begnügte man sich in dek schönen Arnostadt mit 45 und es Zeigte sich nachher sogar, daß die Empfänger kein Strafporto bezahlt hätten; warum, weiß ich nicht. Auch bei Briefen-trat das Entgegenkommen der Florentiner klar hervor. Derselbe „übergewichtige" Brief (d. h. das gleiche Briefpapier und dieselbe Seitenzahl), der in Florenz 1,25 kostete, sollte in Palermo mit 2,25 ausgestattet werden. Auf unseren bescheidenen Ei-Wwarid, daß das sehr viel Geld fei, entschloß sich der Beamte, sich mit 1,75 zu begnügen, aber unter diesen Preis ließ er seine Forderung trotz hartnäckigen Feilschens nicht herunterdrücken. Für „serma in Posta" (postlagernde Ändungen) 'mußten wir für das Stück 30 Centesrmi bezahlen, «während die Einheimischen nichts bezahlten. Wenigstens in den größeren Städten wurde diese Gebühr von uns eingehöben, .und zwar auch für Jnlansbrrese. Das System konnte ich nicht ergründen. Wahrscheinlich mußte für die Anstrengung, unseren Namen zu entziffern, Strafe getzachlt werden. •, r^llhf’v ' Geographie. . i - ' Als der hellhörige Kutscher von Syrakus, der uns zu den „antichita" hevumführte, heransbekommen hatte, daß wir miteinander doch nicht italienisch sprachen, erkundigte er sich, ob wir etwa Deutsche seien. Und frug auf unsere Bestätigung sofort: ,/da Berlin o da Budapests?", weil ja Berlin und Budapest bekanntlich die einzigen deutschen Städte sind. Der wackere Mann zeigte sich jedoch auch dem Begriff: Wien noch gewachsen, indem er erklärte, daseGst „molti amiri" (viele Freu.'ide) zu besitzen Zum Beweis zückte er sein Büchlein, in das die dankbaren- Fahrgäste ihre Lobsprüche eingetragen hatten. Und er wies auf die Bemerkungen seiner Wiener Freunde. Sie waren dänisch, schwedisch, holländisch und polnisch. Aber da es nicht italienisch war, siel es unter den Begriff: „implex — Vienna?" sagte meine Badenachbarin in Catania „Vienna e al Contimnm". Wien liegt aus dem Kontinent. Ich habe nicht widersprochen. . Der BanhofsfasM. Ueber Faszismus darf der Fremde natürlich nicht sprechen. Andächtig betrachteten wir die beiden B an allen Straßenecken und leren Wänden, di« da riefen: W <Evwa) il sascismo oder W le camiacie nero (die Schwarz-, föcniscn). Aber welche ExistenKerechtigung der Bahnhvssfas r ift hat, möchte ich doch gar zu gerne wissen. Auf-jedem Bahnhof ist mindestens ein Schwarzhemd Postiert, auf größeren eine ganze Anzahl. Der BahnhofsfasAst ist kein Billeteur, kein Beamter, kein Türwächtrr, kein Kassier, ■beim alle diese Posten sind besetzt. Seine Dätigkeit ist unklar. Er sicht überall - daneben. Wenn der Türtwächter die -Karten einzwickt, paßt der FasAst gut auf, daß die Zange nicht daDonläuft. Wenn der Mann unser .Handgepäck-geizählt hatte: „uno, duo. tre", zöl?lt der Oberwächter gewisserlhast nach. Es werden glücklicherweise dadurch nicht l mehr. Der FaSzist ist immer ernst, kein Mensch hatunter der ^schwarzen Zipfslhau-he je ein WHeln gesehen, Ernst, W, Das vom' Jüdischen Shulvereln erhaltene ' jüdische- Schulwerk, da8 in der verhältnismäßig furzen Zeit seines- Bestche-ns eine> so.schöne Entwicklung nahm, hat gegenwärtig mit großen materiellen Schwierigkeiten zu kämpfen, die sehr« Exi-i, steuz bedrohen. Das Kuratorium des Jüdischen Schulvereines i-st genötigt, um auch den ärmsten Schichten der jüdischen Be^ vösterung dpn Eintritt.in unsere Schulen,zu. .ermöglichen,.- SchNlgeMefre.lungen, bezjw/' Ermäßiiguügejr in unvechaltnismäßig großer Zahl zu gewähren, so daß die Spannung zwischen den regulären Einnckhmen des Jüdischen Schulvereines und den durch'das natürliche Wachstum der Schulen andauernd steigenden Erhaltungskosten derselben stets unerträglicher wird. ' Dazu kommt, daß dre demJGsichen Schulvertzin bisher zur Verfügung gestandene Subvention des American Jowksh Relief Committee, die auch im abgela-ufenen Jahre noch ein Drittel unseres Gesamtbudgets ausnlachte, nunmehr voMändig' zu Ende ist. Eine Erneuerung dieser Subvention ckber erscheint insosge der Liqu-idienmg dieses Komitees völlig ausgeschlossen, wäre übrigens auch fottft nicht zu erreichen; da die amerikanstche Juldercheit, die während der letzten Jahre für die 'jüdischen Kulturinstitutionen Europas Hervorragendes geleistet hat, munnehr deu begründeten Standpunkt einnimmt, daß es Pflicht der jüdischen Bovölkerüng eines jeden Landes ist, für pie Erhaltung ihrer Erziehungs- und Unterrichtsanstalten selbst zu sorgen. Dies gilt im blonderen auch für das jüdische Schulwevk Wiens. Die Wiener jüdische BovöWerung, die allen Grund hätte, auch das jüdische Schulwerk (Hebräisches Pädagogium, 1. Beg.,' Drchtgasse 4; Jüdisches Realgymnasium mit Oeffentlichkeitsrecht, 2. Bez., Castellezgasse 36, Jüdische Volksschule, 20. Be;., Denisgasse 33, sowie eine Anzahl hebräischer Sprach- und Literatuvkuvse) stolz zu fein, hat bisher zu dessen Erhaltung nur sin schr grriugsm Maße Leigetragen. Noch immer scheint irr weiten jüdischen Kreiserr das Gckfühl vorzuherrschen, daß Mische Schulen ein geistiger Luxus sind, wahrend sie doch in Wahrheit die bedeutendste r-eale Position der jüdischen Gemein, schast in dsp Galuch bilden, die einzige sichere Gewähr für die innere Erstavtunig des Judentums. Dessen-wollen wir eingedenk sein. Das jo mühsam aufgclbaute Kulturwerk darf nicht mit leichtsinniger Indolenz zerstört-werben. Das Wiener Mische Schulwerk ist der kulturelle Besitzstand der gesamten jüdischen Bevölkerung Wiens und sie ist daher solidarisch verpflichtet, dessen Entwicklung zu sichern. Aus Anlaß der 'hlchen Feiertage appelliert der Jüdische Schulverein an die.Wiener Judenheit, dieser Wicht zu gedenken. Jeder Jude spende für den Jüdischen Schulverein! Er spende im Bewußtsein, daß er einer großen Sache dient, daß er an der geistigen GmMage für die Heranwachsende Mische Generation mitschafft. Diese Aufgabe ist groß und eines jeden Juden würdig. < - ' *'tiVS)er Präsident des Jüdischen Schulvereines:; \ ■ t«A -Oiberrabbiner Dr, H. P, Chujrs, r*'. ' Spenden sind zst richten: Air das Postsparkassenkonto des Jüdischen Schulvereines (Nr. 163.989) oder an das Selkrotariat des Jüdischen Schulvereines, 2. Bez., ZirkuSgasse 33. entschlossen zählt er die valigette mid sieht dem Zwicken zu. Und trägt auf der Brust alle Farben des RegenbMNs an Ordensbändern..-^. Der Schopf. Die Vorgeschviebene Haartracht ist sur. die elegante Männerwelt Italiens der Schopf. Dang, gekränM, zu Berge stehend — jeder Neger könnte gelb vor -Neid werden. Ueber Nacht twerden die Haare in Ondnliernadeln eingedreht, beim Baden muß eine Gurmmhaube die Pracht schützen. Es ist schön, geschmackvoll, eigemrtig.' Das Fvrseurgewer!be blüht, ein salone reiht sich an den anderen. In der Hauptstraße einer sizttianischen Stadt von 23.000! GinWKnern zählte ich siebenundzwanzig... Deitse Sprak. Ä .' Als mir das Wort ,MuÜreislauf"- im Gespräch fchlte, schlug die junge Lehrevim vor, franzofisch zu sprechen. Ich lehnte das mit der Begründung ab, ich wüßte das französische Wort auch nicht. Die Römerin zeigte sich erfreut. Sie hatte nur gemeint, weil deutsch und französisch doch so nahe -verwandte Sprachen seien... Energisch befahl der deutsche Dolmetsch auf dem Bahnhof Von Venedig seinem unglücklichen Schutzbefohlenen, der auss'teigen Iwollte: ,M«iben Sie hinein!" Der „deitse Fire" in Pompeji vor jenem Hause, in dem den Männern so interessante Dinge gezeigt iwerden: ,)Sünst« Awemerei von ganse eitta"^ ' Allgemeiner verkehr. ' ' In Wien pfeift man dem Kidtscher, in Palermo pfeift er uns. Der Straßenbahuschaffner hält die Karte so lange fest in der Hand, bis der FahMst bezahlt 'hat. Wahrscheinlich weiß er, warum. — Auf der Straße von Sorrent nach Massalubrense verkehren viele Lastwagen. Der Mischer liegt bäuchlings auf den langen Stangen für die Weinreben oder auf den Mehlsäcken, den Kopf ein wenig über die Last hinausragend. In dieser Stellung schläft er, Mäift süß und fest und sagt nur im Traum, mitunter anfeuevnd zum Pferdchen oder Muli: aaach. — In Neapel gibt es für die earozelle Taxameter. Ueber dem Zifferblatt klebt ein Zettel: non e Wduio il doppio (es ist nicht das Doppelte zu bezahlen). DK ganze Sache ist natürlich nicht wörtlich zu nelhmen. Wehe dir, wenn du aussteigst, ahne mit der linken Hand die „mancia,,, auch maccaroni genannt, zu bezahlen. — Die böse Welt belhauptet, daß Heuer in Pasitano bei Salerno 500 deutsche Maler landeten. Trotzdem ist von den Felsen noch etwas übrig geMebev.-— Das MrPwürd-igsto: man kann zwei Monate in Italien reisen, ohne ein einziges falsches Geldstück zu bekommen. - - Kllarü Mautner. gegen die Goldener Sonntag und jüdische Feiertage. Die Ortsgruppe LeopolidistM der Reichsorganisatlon der Kauifteute hatte au den Magistrat das Gesuch gerichtet, er -möge fti-r die in die Zeit der hohen Mischen Feiertage -fallenben Sonntage-, allso den 38. «Soptember, 12. und 19. Oktober, das Verbot des Leöensmittelhandels aUfhoben und es so den Kansleuteü des zweiten Bezirkes ermöglichen, an dielsin Tagen für das jü>bii;d;c Publikum offen zu halten. Das Gesuch wurde inr'Namen der Fisch- und GeMgelhäMer, der Fleischhauer und Bäckermeister emgvbvacht und van dor Israelitischen ' KuAusgsmieinde befürwortet. Ebonso haben ditz Magistrats-1 äbteÄnng 53 und dt-e Magistratsdiraktion ihre Zustinnnüng gegeben, daß dem Gesuch willfahrt werde.-Trotzdem ist das Gesuch abschlägig de schieden worden, -mvd zwar mit der Begründung, daß an der sozialen Errungenschaft der -allgtmci- neu Sonntagsruhe nicht gerüttelt werden- -dürfe. Der' diesk bMgliche Bescheid äst von dem Bürgermeister und Landes^' s hauptmaurr von Wien, Herrn S e itz, unterzeichnet, Da dieser selbe Herr Seitz ein Rütteln -an der sozialcu . Errungenschaft gestattet, ivenn -es sich um den Goldenen Sonntag i>n der Weihnachtszeit handelt, so ist es klar, daß er nur eine kleinliche Bosheit gegen die Mischen Lebensmi-ttclhändler und die jüdischen Konsumenten äusübenwollte. Die gestrigen Märkte. Die .sinkende Kaufk-rafa am üahen Monatlende und die ungünstige Witterung haben den Beisuch auf dm. gestrigeir Märkten stark beeinträchtigt. Die Gvoßmarkthalle wies zwar geistern bessere Frecprenz als in den Vortagen. ans, allein im Vergleiche zu einem sonstigen Samstag war die Kä-userbeteiligung eine schwächere. Mit Ausnchme von Rindfleisch, das analog «der Au?swärts>beweguug auf den:' dies« wöchigen Rindermast um 2000 K. pro Kilogramm im Preise ' -gestiegen ist, erhielten, -sich die Preise aller anderen Fleischsorten auf vovwöchigLm Niveau. Auch Fettpvüdukte blieben im Pr che unverändert. Entsprechend der verminderten^ Aufnahms- , Fähigkeit des KonsiMs konzentrierte sich die Hauptnachsrage auf die relativ billigen Fleischsorteu. Der Naschnmrkt wurde auch gestern trotz des Regen« Wetters mit allen Erzeugnissen, Gärtnergemüse inbegrifchr, gut beschickt. Beschädigte War« wurde zwar, um nicht dsm- WerdevbM acheiwzufallen, stellenweise billiger abgegeben/ all-ein die Preise für Qualitätsgomüse sind noch imm-er für viele BeAmucherschichten nicht zu erschwingen. - Der Obistmarkt stand auch gestern im Zeichen der tzesteigerten Aeipfelzuifchron. Mindere Sorten Aöpfel wurden von IM K. Pro Kilogramm ausgeboten.. Lraüben nnd Bi'.R«n Engtenglerch'falls in großen Mengen «in.-- Evstere -wM 10.000 K. und letztere vyn 2400 K. pro Mogra-mm aufwärts- Die Zwetschkenzufuhren gehen zur Neige. Für Geflügel war die Nachfrage ein« lebhafte. Preist steigantz. Auch Fische fanden »guten Absatz. h W Sitte neue Wohnbausteuernodells für Wien. Infolge des Einspruches der Regierung. Wie LeveitS vckgetM, hat -aS. B u n d« s in i n l* sie-rliutn fün Flm<e«z«n das vom Wiener Landtag aur 16. Juli rwdellieM WohMustMemosetz b e o nstämidet,! .7-..-- h-v " ,■ j -Dev Magisivaiti hat rmn, der g -e g « n üv ü v t i g e n Wirtschaftslage Rechnung tragend, einen neuen Gosetzentiwurf auAgearbeitet.. Nach diesem follerb vom 1. November 1924 an, solangedem Land «nd der Gemeinde Wien di« EvtmgsantM an den gemeinschastbichelt Startern gekürzt wevden, zn den Steuersätzen des gegenwärtig geltenden WohnbmtsteueMsetzes noch Züsch läge singehvben werden, die von den ersten 600 Kronen des Fviedenszinses das 260fache, von den nächsten 600 Kromtt das 350fache, von den nächsten 600 Kronen das 440fache, von den nächsten 600 Kronen das 620sache, von den nächsten 60g Kvomn das 600lfache, von den nächsten 1000 Kronen -das 750fache, von dem nächsten 1000 Kronen das 900jäche, von den nächsten 1000 Kronen das lOLVstlche, von den nächsten 1000 Kronen das 1200f<rche, von den ilächsten ' 1000 Kronen das 1350facho, von den nächsten 1000 das löOOfache, von den nächsten. 1000 Kronen das IköOfache, von den nächsten 2000 Kronen das ISOOfache, von den nächsten 2000 Kronen das 2000fache, von dm -nächsten 2000 Kronen das 2200fache, von dm nächsten 2000 Kronen das 2s00fache, von dm nächsten 2000 Kronen -das 2600sache nnd von weiteren Bettägen das 3000fache beträgt, wobei in allen. Fällen das Bielfrche der «mzelMn -Staffel anch für di« angefangenm Beträge jeder Staffel sin ÄMendung kommt. Drese Skala gllt für Geschäftsl o k a l : tare n mit der Einschränkung, daß der Z uschlag v r«r,MiIIiouen Kron>»« nicht übersteig en darf -wich daß für GeschftSloMtäten, di« der Fremdenznnmevabgabe unterliegen, der Zuschlag überhaupt nicht bemessen wird. ' , . , . , " . Gsgenwärtig wird über diesen. Entwu^ mit der Bmde'sregierU'Ng verhandelt.

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