Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2019 (28.9.1924)
- Date
- 1924-09-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Wien, Sonntag Wiener Morgenzertung. ' 26. September 19S4 ir. 2019 ■trsTOqpss^T' - *r Bon Egon Dietrichstein. "\'W ■■ Wunderkinder sind mit zehn Jahren schm ,so untchentiert ' wie andere mit 65. '.Schönberg') Wunderkinder erwecken, vorerst, unser Mitleid. Besonders wem: wir sie auf ruhmechühtem Piedestal, erfolgreich, in Mnstlerstellung sehen. Der ausgewachsene Virtuose, der mehr Jahre zählt als.Kränze, die ihm an einen: Abend vom Saaldiener gebracht werden, schwelgt in der Gunst der Eitelleit, trinkt sich sozusagen einen Begeister,ungsrausch an,, durchlebt den wunderbaren Zauber des großen Erfolges, fühlt einen dieser vom Leben trunkenen Glücksaugertblicke: Erfolg und Götzenverehrung Katschen aus dem Saal zu ihm empor. Er fühlt diese Erhebung bei jeder Referatzelle, die ihm ein Zeitungsausschmüsunternchmen ins Haus schickt. Und morgen fährt er nach Amsterdam, um die seltene Gelegenheit, ein.internationaler Liebling zu sein u::d zugleich die Valutza auszunutzen. Deür Keinen Henry Bandcrvelde, der im Mcissenkatalog noch als Heinrich Wahnfeld oder dergleichen gestihrt wird, bereitet das Alphabet noch einige Schwierigkeiten, ,das gelehrte, mit Fremdiworten. in technischen Fachausdrückm prunkende Konzertreferat versteht er nicht, und so hat der Herr Papa, ein Soidenageut, der aus dem Referat wenigstens mit dem Geruchsinn des guten Geschäfts-' mannes die Wirkungen auf den Agenten herausspürt, diese gedruckten Ausschnitte gesammelt. Der arme Heinrich muß Etüden spielen oder für den nächsten Schultag den Spruch: immer Treu und Redlichkeit" < auswendig lernen, während! der Seidenagent mit ' dem - Konzertagenteir die Tournee nach Holland abschließt. DAche Kindertrstgödie, dieser KüMer/der nicht einmal feiE Referate lesen kann, auf den der Ruhm noch nicht zu wirken vermag, der in holländischen Gulden verdient, für den Vater, für den Agenten, im besten Falle für die Bonnundschaftsverwaltung. Dem Vater hat der dreimal ausverkaufte Saal zu mehreren Abschlüssen in Seide verholfen, die Konzert- Kasse hat Weltwunderinsemte. in alle Zeitungen, in alle Straßen getraut und dann mit dem Agenten einen Prozeß nm die Gewinstprozente geführt, während der Vater im vorhinein ein PauMlfixuw in holländischen Gulden bezog, in einem'Netz von Jnteressenfäden, Henry Vandervelde mit fernem breiten Matrosenkragen und Kappe, auf deren Schleife die österreichisch-ungarische Kriegsmarine sich in eine Grabschvift setzte, er friert, zngedeckt mit Ruhm, in kalten Hotelzimmern, hört immer dasselbe Brausen in erhitzten, schwiüldrückenden Sälen, er wird durch alle vier Jahreszeiten gejagt, im Winter durch die großen' Städte, im Sommer in die Kurorte, der Vater hat. seinen Göwiustanieil an der G. «u v. H. für Wunderkiniderausbeutung der .SteuerbehöÄte als Spesen verrechnet, in den letzten zehn Mhren mußte das Wer Henrys bereits zweimal offiziell hinausgesetzt werden, ein maliciöfer Kritiker nannte ihn bereits den Patriarchen, unter den Wunderkindern und beschrieb eigentlich nur seinen Matrosenanzug, so daß der Vater es für ratsam hielt, , ihm aus einem seiner alten Garderobestücke einen frackähnlichen Phantasierock zurechtzuschneidern, der Agent aber schloß anläßlich die!ses ruinösen Garderobewechsels ein Zirkusgeschäst mit einem anderen Wunderkind ab, das als üppiger Mollbart, <m dem ein winziger Kiefer hing, geboren wurde. Der Klubsaal der Bahnbeamrten, wo Henry Bandervelde gestern gastierte, war nicht wehr ausverkauft. Es scheint sich verbreitet zu haben, daß die holVndische Gesandtschaft Heinrich Wahnsetd die Einreise in die Heimat seines Pseudonyms verweigerte. i Mm uümnt tzerade Mte M WundeMnÄ. mit Rach sicht seines Geburtsscheines wundervoll, pathetisch Und ernst: der Starru'hm hat keine Altersgrenze, weder nach oben, noch nach unten, und die Interviewer besuchen die. Kinderstube Und stören herzige MÄderln rn ihrer trauten Zwiesprache mit Teddybären und. auf .Fahrrädern rollenden Katzen, indem sie ihnen mit gezücktem Notizblock Fragen über ihr Kunsturteil vorlegen. Aber dieses Wunderaus dem Knabensrack, und die Groteske oines frühreifen Ruhmes, eines analphabetischen Stolzes wird durch die Kranzspenden' nicht dicht genug zugedeckt. Die Mnstlerfchaft des infantilen, unnatürlich wunderbar entwickelten. Genies fort irgerweine Zugehörigkeit zu den Monstrositäten Barnum und Baileys, zu den Sehenswürdigkeiten des Panoptikums, seine ArtistenverwaMschast nicht verleugnen. Und wenn uns auch die Kunst ' satiniert, die : Technik blufft, nie koMen wir die außerhalb seiner Kunst biegende Abnormität vergessen^, die irgendwie immer einer MG geburt Mt dem Volkbart ähnlich sieht. Des'lMb wurden auf 'Kosten des Wunderkindes — von Bang und Bann'. — die feinsten Ironien und die feinsten sentimentalfpöttifchen Tragikomödien geschrieben, die in ZiMÄente- Komänti-k und ,/eWntrischen >GeWchteu" ihren Nährbvc:n finden. Mese eMntmschen Novellen sind' ein Band von Hermann Bang, und neben dem Athletenschicksal der „vier Teufel", einer LuftrecktruPPe, wird jenes Kinderschicisal eines vom skrupellosen rtaliemschen Impresario ausLStvuchertM infantilen GeigensPiellers als e'rne' SPezialitätonmrmmer aus dem Uterarischen RMtätenE-nett romantischer Figuren gezeigt... . v',. Merkwürdig, daß gerade unsere Mt, die sich vorn Wunderglauben längst zum nüchternen Radikalismus abgekehrt hat und die Sprünge der Logik nicht weniger, toleriert als physiologische Abenteuerlichkeit,' Wunderkinder auf allen nur möglichen 'Gebieten gezeugt,!''fo Kein VaAeteprogramm ohne dem noch schulpftt'chtigen Boy, der eine PuMtbaWseM vM zwanzig Nummern sMst, wirre Kouzerttvoche ohnem:est Violinvirtuosen, der noch in der Kinderkleidevkonfektion-'' steckt,- wir haben einen Schachkünstler bewundert, von dessen scharfsinnigen: Denke rikopf die Bändchen einer weißer: MatroscnkaPPe flatterten; «rz saß auf etuent Sessel, der mit deei Polstern belegt werden mußte, nm diesen RiesMU^ev.Dn,,!SchMspielern zum Spielbrett hi-nansßuhebvn. - ,'v Erfolgreichen Kindern aber wird eine' böse Zukunft prophezeit, denn die Menschen glanbtzn nicht an ein dauerndes Glück. Auf Sonnenschein folgt Mögen, dies ist eines ihrer neidischen Paradoxa. Sie behaupten, daß utan schöne Tage nicht ewig ertragen ikönrre und ivollcn niemanden vor seinem Tod glücklich preisen. Aber Mm Kindern gönnen sic Ruhm noch weniger als Erwachsenen. ,Es gibt Sprichwörter, mit denen sich die Großjährigen zerstreuen und mit philosophischer Gestion und weltweiscr Pointe trösten. Der Schüler mit dem VorzügszeWNis,-das friihbegabte, vorzeitig in den Oeffentlichkeitsrnhm '!'"'ausg-eschliülpfte Genie, beides seien Narreteien des Schicksals, das lSpiel einer tückischen Vorsehung, die bloß beglünstigt,um si'zu stürzen, bloß Licht bringt, um durch Dunkelheit zu iftrafen, die Kinder 'das Trugbild phantastischer Hoffnungen, das Paradies eitlen Ruhmes und eines sehnsüchtigen LebenZ-,. grpfels zeigt, um sie an den Strand der EnttänschungeDM? werfen... Wir glauben nun diese Märchen, glauben'ihnen' und wenn auch die MMchW^'hundertmal das Gegenteil zeigt. Es kommt eiste Zeit, da 'das Wunderkind, ferne Reife nicht mehr verbergen kann, da aus dem Wunderkind ein Künstler, ein wiÄlicherKünsilerwird, der es nicht mehr nötig hat, sein Alter zu ermäßigen. «Und indiesem Augenblick, da die Karriere des Künstlers steil und hoch vor uns an- .steigt, .versinkt 'das Podium mit dem altklug aufgetakelten Henry Bandervelde aus der Erinnerung und wir sehen nur noch den Virtuosen der Gegenwart. Die Wirkung des Wunderkindes ist eine ephemere, ein Effekt, ein artistisches Schaustück. Das Wunderkind scheitert nicht, aber es gibt seine Karriere auf; eine, neue, andere beginnt: Die des Künstlers, der auf 'das,' welches der .Glaube an das ltchc Kind ist, veHchtet.. . , ' "-■'W-"W\-': «ir V Aus dem Russische» des Tefst. . bh Ricyt eben große Figürchen, festj gegürtet und. breithüftig. Ter dunkle Schleier läßt — das Gesicht durchscheinen. Den europäische» Männer» 'erscheinen sip reizvoller, erstlich, weil sia sie nicht genau' srhen können und, zunr zweileir, weil.sie nkcht mit ihnen redien können. Die mtelltgente,: tüMschen Frauen beteiligen -sich! an djer 'Geselligkeit und gehen nach Mieden aus, wenn auch! ein Ausgang nach; sieben Uhr abends immer als unpassend gilt. Kn der Tramwerden .für sie die erstert zwei! Pänke durchs einen Vorhang abgesondert. Um sieben Uhr abends wird der Vorhang entfernt, weil man vorgussM, daß M? nun keine Frau mehr, fahren Mxdj. . ' '[# ■ ’ . , Aci Tag laufen die türkischen Fraueir in den Geschäften herum,'zwitschern sianzöfisch, nndi, .ivenn s« näht ihre „Tschartschafs" (kleine Schleier) im Gesichte, dagegen über Hüte trügen, Wrdjen sie'sich in keiner Weise vpn den estrodäMen Frauen ünterfcheid!en. l HHMndi ^so wollen fie's auch haben. ' - ‘if5, Rowanübersetzungen — ausländische Musik — ausländische Parfüms, aushärtdische- Malerei und' ausländischer Geschmack: das ist die Aeele -er heutigen Türkin^ Vom Orient »tzr.njb.' ftisie.n «MriMr 'WchKnKeften wendet sie sich :! „Harem?" sagt sie/ hat's' ja bei rms 'ttü' gegeben. Das altes. habM nuf djie europä.iMn ^chM- Mler erfunden." ' \\ -;Ä'^ i „Vielweibeveh?" empört sie sich'. ,/Davou Höven wir zuut erstenmal. Die Türken hattstn immer nur eife Frau."- , Ein aufgeklärter Türke przüh'lte recht amüsante Histörchen von den Hochzeitsritett, die'Ler' ihnen Noch! vor kurzem herrschten. Der iBräutigaan sah . feine Praut nicht; die suchte ihm dL Mutter Die Trauung,erfolgte separat für Kräusigam!unds Braut. Jedes lud"W Gäste rin usidl vergnügte sich' Mt ihnen. Die .Trauung, bestand in wechselsei^zer Aushändigung 'irgendwelchjer Empfangs ., ■ : ■ ’S sie chtcit bunten Kader gewickelt. Sie sichen 'auf und!, djie Hand auf Herz, Mund witfe Kptzkl legend, Lsegrüfo sie einen. -. ' ' Dann ziehen fie'einen aus, zählen alles bsis üufs letzte Bändchen- und verwahren es mit eiftsetzlichLN Gebärden, als wäre-man'nicht ms'Bad gekommen, sontMn in eine Räuberhöhle, wo sie einem alM. ahrwHner:. Ein komplizierter- VorgaUg! ' Dann ziehe:: sie einem irgendwelche Kothurne an uno führen einem in einen MMMrsaaf, ryo am Fußboden 'Frauen'liegen. ' \ :•: 'v', Sie liegen dort schlünmiernd, singen sich! Was und knacken mit dietr Fingern. Aus offenen . Hähnen fließt leise murmelnd warmes Wasser! Die alten Badefraueir merigen sich, in kupfenlen Mchercheu' Wasser w.ageM unter die Frauen. -:w ■' i- - ' " ■i ’;V .. .E'^'.Diiie dicke alle Türkin schiebt sich!i langsam hindurch, 'auf der Suche nach! einem bequemen PW. Zivei dmiende Frauen führen sie respektvoll unterm Arm und: verlangen anit scharfer Vogelsiimme. Platz für sie. Sie haben sie niedjergesetzt. Eine von den Dienerin »er: ist wedergWiek nndj hält ihr einen Spiegel vor. Die dicke Alte verreibt mit dem-»iMvfch' eines ^Seidentüchleins' dunkle Wchminkc -M Sieh 'dja, eine von den liegenden Frauch hat sich au-ftzerichtet und!, auf dem langen, seinen Nacken schlangenartig den Kopf hebend, fängt sie laut zusingen an mit schnarrendem Kehlton. Zwei andere l'tvpfen faul den Takt auf bar' kupfernen Becherchen. 1' 'Das Wasser murmelt. , ' "Durch das Niedrige Gewölbe kan» mar: in den ersten Saal sehen. Eine sonnverbrannte,!nervige Hand! hebt, das bunte Tuch d!as die Bäder von der Straße' trennt. Ein diunkelbebarteter Kopf zwängt sichdurch, und die älldere Hands reicht einer der alten Dienerttrnen eine Weinträub' und, zwei Brezeln. ' % 's & - i - l. Offenbar ihr Frühstück! x i ' Neben dxm Türken kann man die Ohren eines Esels. (Micken.!•'*' •; : ‘ i >'-'^1^'' Dicht -beim Eingang singen zwei juM - Nädielchen,' schlank und briinett, vor dem Spiegel, ipnd färben sich! die Mrauen. >’-\; -t:;! . : .! \ Ja — wenn das lauidji feilt Härew ist, so isi's dock wenigstens eine Reminiszenz biatau. . ^!Bald! wird 'auch! die verschwurst sein/. „ V wird die neue Türkei da fein.^ t Mor'Die -alten Traditionen' sterbien, ' die Mrbcn der»' , Md' dann schalt 'dieser wohl seine Mutter, wegen Wes. Mstugels an Geschmack. Die heutigen Türken sind' siolK stuf ihrle F?äüett. Die Fraumr befassen sich mit Literatur (sie lesen Äoti), mst Kunst (sie spielen Ghopinf, uüd die W.ännie;r,—pex faden Politik! \ , l-VsiW.! Die türkiM Fräst HÄ Leu M'restr' versassär^-kegi ihren Tschartschäf ab stnd blickt gen Europa hin. Sieht sich! ustk unb wird eines neuen' Wstges schreiten. . Mel eigenes -Gepäck hat sie nicht bloß als. HchHl von den Arabern -„Tauseudundeinle Rächt". J '-Die heutigen: Frauen leben wirklich! nicht tin Harems Bloß hölzeme Gttterchen. M die» Fenstern, i'n . öden Stadtteilerr erinnern noch M diiesen. i , Md dann erinnern auch die türkischen Bader än ihn. .Die türkische Frau verbringt dort ganze Tage, sie ersetzen ihnen wohl Theater stnd! sonstige Mterhaltu rlgen. : Die Bäder sind in einen: kleinen, unbelebten Gäßchen, und! ein buirter Vorhang trennt sie von der übrigen Mlt. Streift marr den Vorhang zur Seittv, so b'efiitdet man sich «in. einem nündien Zimmer mit Sitzf» rings m den Wjänden. Oben sind Nischen mit Ruhebänken, zn denen mcar auf. kleinen eisernen Treppen Kilwufstxigt/DrD^.. Beim Eiitgairg hocken alte schwarze Weiber. Am Nacken gläyzt ihnen eine Achmstchtadp^,. Md M. dw .Hüfte:: h.ahen ] blasse», d'ie Linien verlieren sich'. 'AchlechtgespiMr WMübertäubtdas alte Lied.' ' Es kommt die fremde Kultur, erstickt SU^buk, - geht ' ihrer Wege und überläßt es seinem Schickfäk' Stambül bleibt nur noch in und im ' Nrävche», hell und - zart.-'W' V ,.jEi'D'as Märchen erstiM, ist zu- >.!. Imß) H-i - . Achter al»;HEL. W. Th!«!! führt in der MMrift °'M'L"m'inL". eine Reihe mteressanter UhstifitzatLonen gn, denen die literckrische Welt zunt- Opfier siel. Bekannt ist, daß die Lije ber 4>es O!sfinn, an dienen sich das ganze empfindsame Geschlecht .dies 16. Jahrhunderts, Goethe-und Herder voran, erfreuen-, keinie wirWchen ältschottischen Dichtungen waren, -sondern Schöpfungen des 'MgeMchen „Herausgebers" James Mac pHers oN, dle'v schliießli'ch', - 'als hie Forderung, er .solle die Originale vorleM, immer lauter wurde, sich -daran rnüchte, feiste. Gedicht Hs. MschMsSe zu 'übersetzen; ' er starb! übie'r dieser ArNeWAUf''! ■ Ausichest erregte Ende des 19. JahrhstnWs der Franzose Pierre Lonys mit seinjen „Ueberseßungen^ der „Lie. der der Brl'itrs^ einer angeblichen'FreunM der Sapphö. 'Diese stark erotischen Dichtungen Mrden selbst von guten Kennem des .Altertums für echt gehalten und fanden unter Mere.m' zst MAarß UM Miel 'eifo foMen M!ersttzer. .M' si-HLitz-!^:1 i •; ÄweÄw Art ist Pie MyKsikätiost^-Ae UMbald Mle x l's, der imärWe Dichter, sich mst seinem ersten' Romäst „Walladmvst- (1823) erlaubte: er gab. den- Roman für ein Werk Walter Scotts aus und! behauptete, selbst! nur der Uebersetze'r /zu sein. Publikum! M:d Kritik ließen sich! täuschen, dev Romän wurde als Werk Walter Scotts, sogar in Mehrere Sprachen Mrsetzk. Wst Schniftstellern aus neuerer Zeft jwürew Arno HokK' Äb! Jvhaünes' 'Sch'kä f zu nennen, die ihre ierste NovellensaMmluit£ für das Werk eines .Norwegers Björne P'. Holm fest ausgaben iuttb' dem Much! sogar eine Enleittlng voraustelltei:, in' der ein .ebenso erfundener Dst. Franzius.. eine Lebeilsjkiz^ des.^strwegischen"- Dichters ientwarß^ dHfin BMtzautz'Bella verhaftet. Juwclen itg EMstrs ' HMks' ÄMÄ:' AH Anzeige dies. Höma-livgen vsterreichi» "Wn Konsuls SLermer ist in M onie Carlo dieungarilschü Gräifm Baiitthhanh-Bella, die sich <falr eine Erkiiche Tochteip dA^Biarons K a W,je.xF s Mgibt, v e rhatftoä wochech i -v ''Vv-’i! ’ Die Gräfin «Mid Von Winor VtzschMig't, daß' sie über tzre Verwendung de« 690.000 Frankem, die er ihr vor ferner Abreise «ach der Schweiz zur Ausbeivahvuug ÄbMgeben hatte, Wne Rechenschaft Mn kann. , ^Dvejst Summe staimmt cms^ dem vost Steiner de- »w Verkauf der chm cMertrauien Juwelen der habsburMchen Dynastie. DU noch ermnov'lich, lpt diese noch UMusgeklMitie! WHW.M. Mgenshgnd eines Skandal- Prozesses gchrldei^